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Quelle:Kr/Heydecke 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Guido Heydecke
Titel    Patientenbasierte Messgrössen: Mundgesundheitsbezogene Lebensqualität
Zeitschrift    Schweiz. Monatsschr. Zahnmed.
Jahr    2002
Nummer    112
Seiten    605-611
URL    http://www.sso.ch/doc/doc_download.cfm?uuid=8828F45FD9D9424C4DA41F8DB2F54607

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Kr/Fragment 002 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-24 22:16:14 Schumann
Fragment, Gesichtet, Heydecke 2002, Kr, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 14-21
Quelle: Heydecke 2002
Seite(n): 605, Zeilen: re.Sp. 10-14, 22-26
Besonders anhand von chronischen Allgemeinerkrankungen konnte gezeigt werden, dass ein objektiv messbarer Rückgang klinischer Symptome nicht immer mit einer Verbesserung der Beschwerden aus Sicht des Patienten einhergeht (Wennberg et al. 1993, Schaafsma und Osoba 1994). Verschiedene zahnärztliche Studien haben gezeigt, dass das Befinden des Patienten häufig nicht mit dem klinischen Erfolg einer Behandlung übereinstimmt. Der Befund des Arztes und das Befinden des Patienten sind nicht immer deckungsgleich (Bergmann und Carlsson 1972, Berg 1984; Ettinger und Jakobsen 1997; Awad und Feine 1998; Awad et al. 2000). Insbesondere für chronische Allgemeinerkrankungen konnte jedoch gezeigt werden, dass ein objektiv messbarer Rückgang klinischer Symptome nicht immer mit einer Verbesserung der Beschwerden aus der Sicht des Patienten einhergeht (WENNBERG et al. 1993; SCHAAFSMA & OSOBA 1994).

[...]

Verschiedene zahnärztliche Studien belegen, dass das Befinden des Patienten häufig nicht mit dem klinischen Erfolg einer Behandlung korreliert (z.B. BERGMAN & CARLSSON 1972; BERG 1984; ETTINGER & JAKOBSEN 1997; AWAD & FEINE 1998; AWAD et al. 2000).

Anmerkungen

Übernahme inkl. sämtlicher Literaturreferenzen ohne Hinweis.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Analyse:Kr/Fragment 007 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-27 22:02:40 Schumann
Fragment, Gesichtet, Heydecke 2002, Kr, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 5-9
Quelle: Heydecke 2002
Seite(n): 606, Zeilen: re.Sp. 25-30
International verbreitete und hervorragend dokumentierte Instrumente zur Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität sind beispielsweise das Sickness Impact Profile (SIP; Bergner et al. 1981) oder das Medical Short Form 36 (SF; Ware und Sherbourne 1992).

Bergner, M., Bobbitt, R.A., Carter, W.B., Gilson, B.S.: The Sickness Impact Profile: Development and final revision of a health status measure. Med Care 19, 787 (1981)

Ware, J.E. Jr., Sherbourne, C.D.: The MOS 36- item short- form health survey (SF- 36). I. Conceptual framework and item selection. Med Care 30, 473 (1992)

Verbreitete und hervorragend dokumentierte Instrumente zur Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität sind beispielsweise das Sickness Impact Profile (SIP; Bergner et al. 1981) oder die Short Form 36 (SF-36; WARE & SHERBOURNE 1992; Übersicht bei MCDOWELL & NEWELL 1996).

BERGNER M, BOBBITT R A, CARTER W B, GILSON B S: The Sickness Impact Profile: development and final revision of a health status measure. Med Care 19: 787–805 (1981)

MCDOWELL I,NEWELL C: Measuring health. 2. Aufl. Oxford University Press, New York, pp. 11–46 (1996)

WARE J E JR, SHERBOURNE C D: The MOS 36-item short-form health survey (SF-36). I. Conceptual framework and item selection. Med Care 30: 473–483 (1992)

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Analyse:Kr/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-27 22:08:40 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Heydecke 2002, Kr, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Heydecke 2002
Seite(n): 607, Zeilen: li. Sp. 2-17
Basierend auf den Theorien zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität entwickelte Locker (1988) ein Modell, das die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität definiert (Abb. 3). Dieses Konzept basiert auf der WHO International Classification of Impairment, Disabilities, and Handicaps (WHO 1995).

[Abbildung 3

Konzept der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität nach Locker (1988)]

Zu Beginn der Kette steht die Erkrankung, ein pathologischer Prozess, der eine Schädigung eines Organs oder Organsystems verursacht. Die Folgen sind Funktionseinschränkungen und Beschwerden, wie Schmerz. Beide können eine Fähigkeitsstörung nach sich ziehen und damit die Unfähigkeit zur Verrichtung täglicher Aktivitäten wie Sprechen, Essen oder Schlafen verursachen. Psychische und soziale Beeinträchtigungen als letzte Stufe bezeichnen einen Zustand, in dem ein Patient als Folge der Behinderungen soziale Kontakte (z.B. Essen in Gesellschaft) vermeidet (Locker 1988, Heydecke 2002).

Lebensqualität und Mundgesundheit

Basierend auf den Theorien zur GLQ formulierte LOCKER (1988) ein Konzept, das mundgesundheitsbezogene (orale) LQ (= OLQ) definiert (Abb. 2). Dieses orientiert sich an den Dimensionen aus der Internationalen Klassifikation der Schädigungen, Fähigkeitsstörungen und Beeinträchtigungen der Weltgesundheitsorganisation (WORLD HEALTH ORGANIZATION 1995).

Anfang der Kette steht die Erkrankung, ein pathologischer Prozess, der eine Schädigung (engl.: impairment) eines Organs oder Organsystems nach sich ziehen kann. In der Folge kommt es zur Funktionseinschränkung und zu Beschwerden (z.B. Schmerz). Beide können zu einer Fähigkeitsstörung (engl.: disability) führen, der Unfähigkeit zur Verrichtung täglicher Aktivitäten wie sprechen, essen oder schlafen. Beeinträchtigung (engl.: handicap) als letzte Stufe bezeichnet einen Zustand, in dem ein Individuum als Folge der Behinderungen soziale Kontakte (z.B. essen in Gesellschaft) vermeidet (LOCKER 1988).

[...]

[Abb. 2 Konzept der mundgesundheitsspezifischen Lebensqualität nach LOCKER (1988)]

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Analyse:Kr/Fragment 107 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-27 22:15:48 Schumann
Fragment, Gesichtet, Heydecke 2002, Kr, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 22-28
Quelle: Heydecke 2002
Seite(n): 609, Zeilen: li.Sp. 13-20
Awad et al. (2000) konnte ebenfalls deutliche Unterschiede in der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität bei zahnlosen Patienten nach der Versorgung mit an zwei Implantaten gestützten Unterkiefer-Deckprothesen feststellen. Nach zwei Monaten war in einer randomisierten Studie mit 102 Patienten die mit dem OHIP-49 gemessene mundgesundheitsbezogene Lebensqualität bei Verwendung implantatgestützter Deckprothesen signifikant erhöht. Die Studie von Awad et al. (2000) zeigte, dass Verbesserungen in allen Dimensionen des OHIP-49 auftraten.

Awad, M.A., Locker, D., Korner-Bitensky, N., Feine, J.S.: Measuring the effect of intra-oral implant rehabilitation on health-related quality of life in a randomized controlled clinical trial. J Dent Res 79, 1659 (2000)

Deutliche Unterschiede in der OLQ bestehen bei zahnlosen Patienten nach der Versorgung mit an zwei Implantaten gestützten Unterkiefer-Deckprothesen oder konventionellen Vollprothesen. Nach zwei Monaten war in einer randomisierten Studie mit 102 Patienten die mit dem OHIP-49 gemessene OLQ bei Verwendung implantatgestützter Deckprothesen signifikant erhöht. Die Studie zeigte, dass Verbesserungen in allen Dimensionen auftraten (funktionelle Einschränkung, Schmerzen, psychisches Unbehagen, psychische Fähigkeitsstörung, physische Fähigkeitsstörung, soziale Fähigkeitsstörung, Beeinträchtigungen). Dabei korrelierte das Behandlungsergebnis neben der Therapieform auch signifikant positiv mit der Situation vor Behandlungsbeginn (AWAD et al. 2000).

AWAD M A, LOCKER D, KORNER-BITENSKY N, FEINE J S: Measuring the effect of intra-oral implant rehabilitation on health- related quality of life in a randomized controlled clinical trial. J Dent Res 79: 1659–1663 (2000)

Anmerkungen

Übernahme erfolgt ohne Hinweis.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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