Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Kt/Müller 2004

< Quelle:Kt

31.354Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Susanne Müller
Titel    Möglichkeiten der Verwendung von flüssigem Ammoniak bei der Herstellung und Aktivierung von Chemiezellstoffen
Ort    Stuttgart
Jahr    2004
Seiten    154
Anmerkung    Dissertation am Institut für Textil-und Faserchemie der Universität Stuttgart
URL    http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2004/1658/pdf/Diss_Susanne_Mueller.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Kt/Fragment 007 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-25 23:22:36 Guckar
Fragment, Gesichtet, Kt, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 21-24
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 44, Zeilen: 2-5
Die reguläre Anordnung der Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den einzelnen Celluloseketten im festen Zustand führt zu einem geordneten System mit kristallähnlichen Eigenschaften. Diese wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Hilfe röntgenographischer Untersuchungen zum ersten Mal detektiert [Nishikawa und Ono, 1913] Die reguläre Anordnung der Wasserstoff-Brückenbindungen zwischen den einzelnen Celluloseketten im festen Zustand führt zu einem geordneten System mit kristallähnlichen Eigenschaften. Diese wurden 1913 mit Hilfe röntgenographischer Untersuchungen zum ersten Mal detektiert.
Anmerkungen

wortwörtliche Übereinstimmungen - die Quelle bleibt ungenannt. Die genannte Quelle [Nishikawa und Ono, 1913] ist in englisch verfasst.

Sichter
Pwolle

[2.] Kt/Fragment 011 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-04 18:51:46 Schumann
Fragment, Gesichtet, Kt, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 3-5
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 44, Zeilen: 10-12
Den meisten Kristallmodifikationen liegt eine monokline Elementarzelle mit Cellobiose als kleinster Einheit zugrunde, die sich in den Gitterkonstanten a, b, c und im Winkel unterscheiden. Allen Kristallmodifikationen liegt eine monokline Elemantarzelle mit Cellobiose als kleinster Einheit zugrunde, die sich in den Gitterkonstanten a, b, c und im Winkel unterscheiden.
Anmerkungen

Es gibt keinen Hinweis auf die Quelle.

Zumindest wurde der Schreibfehler aus der Quelle ("Elemantarzelle") korrigiert.

Sichter
Pwolle

[3.] Kt/Fragment 015 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-04 14:07:38 Schumann
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
pwolle, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 15-36
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 51, Zeilen: 1-24
Dabei ist die Vorbehandlung mit quellenden Flüssigkeiten die am häufigsten angewandte Aktivierung.

Bei der interkristallinen Quellung erfolgt keine Veränderung in der Gitterstruktur von Cellulose. Interkristalline Quellungsmedien sind polare Lösungsmittel wie Wasser, Essigsäure, Ethanolamin und Alkohol, die in der Lage sind, schon vorhandene Poren oder zwischenfibrilläre Hohlräume aufzuweiten. Dadurch kann der Stofftransport der Edukte während einer Reaktion verbessert werden, was einen homogenen Reaktionsverlauf ermöglicht. Das Maß für die Quellung hängt von der Polarität des verwendeten Lösungsmittels ab und nimmt in der Reihe Essigsäureanhydrid < Essigsäure < Wasser zu. So kann z. B. der Zellstoff bei der Acetylierung mit Essigsäureanhydrid durch Vorbehandlung mit den stärker quellenden Lösungsmitteln Wasser bzw. Essigsäure aktiviert werden. Dieses Verfahren wird auch bei der kommerziellen Produktion von Celluloseacetat angewandt.

Intrakristallin quellende Flüssigkeiten, wie z. B. konzentrierte Natronlauge, primäre aliphatische Amine und flüssiges Ammoniak dringen bis in die kristallinen Bereiche vor und spalten dort Wasserstoffbrücken. Damit kommt es zur Änderung der Art des Kristallgitters und der Größe der zwischenkristallinen Bereiche. Die Quellkraft des Mediums ist von der Stärke der mit der Cellulose ausgebildeten Wasserstoffbrücken abhängig. Nur die intrakristalline Quellung ermöglicht bei nachfolgenden heterogenen Derivatisierungen eine gleichmäßige Substitution der Produkte. Als Folge davon können wasserlösliche, gering substituierte Cellulosederivate entstehen. Zusätzlich bewirkt die intrakristalline Quellung oft auch eine Erniedrigung des Ordnungsgrades der Cellulose, der allerdings stark von der Methode zur Entfernung des Lösungsmittels abhängt.

Interkristalline Quellung: Hierbei erfolgt keine Veränderung in der Gitterstruktur von Cellulose. Interkristalline Quellungsmedien sind polare Lösungsmittel wie Wasser, Essigsäure, Ethanolamin und Alkohol, die in der Lage sind schon vorhandene Poren oder zwischenfibrilläre Hohlräume aufzuweiten. Dadurch kann der Stofftransport der Edukte in einer Reaktion verbessert werden, was einen homogenen Reaktionsverlauf ermöglicht. Das Maß für die Quellung hängt von der Polarität des verwendeten Lösungsmittels ab und nimmt in der Reihe Essigsäureanhydrid < Essigsäure < Wasser zu. So kann z.B. der Zellstoff bei der Acetylierung mit Essigsäureanhydrid durch Vorbehandlung mit den stärker quellenden Lösungsmitteln Wasser bzw. Essigsäure aktiviert werden. Dieses Verfahren wird auch bei der kommerziellen Produktion von Celluloseacetat angewandt.

Intrakristalline Quellung: Intrakristallin quellende Flüssigkeiten, wie z.B. konzentrierte Natronlauge, primäre aliphatische Amine und flüssiges Ammoniak, dringen bis in die kristallinen Bereiche vor und spalten dort Wasserstoffbrücken. Damit kommt es zur Änderung der Art des Kristallgitters und der Größe der zwischenkristallinen Bereiche. Die Quellkraft des Mediums ist von der Stärke der mit der Cellulose ausgebildeten Wasserstoffbrücken abhängig. Nur die intrakristalline Quellung ermöglicht bei nachfolgenden heterogenen Derivatisierungen eine gleichmäßige Substitution der Produkte. Als Folge davon können wasserlösliche, gering substituierte Cellulosederivate resultieren. Zusätzlich bewirkt die intrakristalline Quellung oft auch eine Erniedrigung des Ordnungsgrades der Cellulose, der allerdings stark von der Entfernung des Lösungsmittels abhängt.

Die am häufigsten angewandte Aktivierung stellt die Vorbehandlung mit quellenden Flüssigkeiten dar.

Anmerkungen

Die Reihenfolge wurde umgestellt, aus zwei Stichpunkten in der Quelle wurden zwei Absätze Text, sonst identischer Inhalt. Keinerlei Hinweise auf irgendeine Quelle.

Sichter
Agrippina1, Graf Isolan

[4.] Kt/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-04 14:10:12 Schumann
Fragment, Gesichtet, Kt, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pwolle, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-30
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 53-54, Zeilen: 53: 14-28. 54: 3-8.11-22
Die Aktivierung von Cellulose mit wässriger Alkalilauge ist ein in der Industrie häufig angewandtes Verfahren, z.B. bei der Mercerisierung von Baumwolle oder der Herstellung von Cellulosexanthogenat im Viskoseprozess sowie auch bei der Veretherung von Zellstoffen.

Der Grad der Quellung bzw. die Vollständigkeit der Gitterumwandlung von Cellulose I über Alkalicellulosen nach Cellulose II ist sehr stark von der Konzentration der Alkalilauge und von der Temperatur abhängig. Bei niedriger Konzentration ist die Hydrathülle der Alkali-Ionen so groß, dass diese nur in die großen Poren der nicht geordneten Bereiche eindringen können und somit nur die schwachen Wasserstoffbrückenbindungen gespaltet werden. Es erfolgt nur eine interkristalline Quellung, wie es auch bei Wasser und konzentrierter Essigsäure der Fall ist, und keinerlei Gitterumwandlung. Natronlaugenkonzentrationen von 13 bis 20 % bewirken die Spaltung der Wasserstoffbrückenbindungen in den kristallinen Bereichen der nativen Cellulose und die Bildung definierter Cellulose-NaOH-H2O-Addukte. Dabei ist besonders die Verwendung von Natronlauge in Konzentrationen von 18 bis 20 % von Bedeutung. [Purz und Fink, 1983; Fengel et al., 1995]

Die bei höheren Natriumhydroxidkonzentrationen vorliegenden Ionenpaar-Hydrate bewirken nicht nur aus sterischen Gründen sondern auch aufgrund von räumlicher Nähe der Elektronenpaardonatoren und Elektronenpaarakzeptoren eine gute Wechselwirkung mit den Hydroxygruppen der Cellulose. Diese Hydratkomplexe lagern sich in die 101-Ebene des Cellulose I-Gitters ein und bilden das Natroncellulose I-Gitter. In dieser Na-Cellulose I-Modifikation sind die Abstände zwischen den Cellulosemolekülen relativ groß, so dass sich auch größere Moleküle gleichmäßig verteilen können. Die solvatisierten Natriumhydroxid-Ionenpaare können zwar unter Spaltung der intermolekularen Wasserstoffbrücken in das Schichtgitter der Cellulose eindringen, sind aber nicht in der Lage den Zusammenhalt zwischen den Schichten vollständig zu lösen. Wassermoleküle aus der Hydrathülle der eingelagerten Ionenpaar-Hydrate werden durch Hydroxygruppen der Cellulose verdrängt und bewirken so die Verknüpfung der Schichten untereinander. Durch die gelockerte Struktur besitzen die Celluloseketten eine bessere Beweglichkeit und es kann zur Drehung der Ketten kommen. Damit wird die Gitterstruktur der Cellulose II vorgebildet, welche sich beim Auswaschen der Lauge unter Neubildung von Wasserstoffbrücken zwischen den Celluloseketten ausbildet [Warwicker, 1967].

[Seite 53]

Die Aktivierung von Cellulose mit wässriger Alkalilauge ist ein in der Industrie häufig angewandtes Verfahren, z.B. bei der Mercerisierung von Baumwolle oder der Herstellung von Cellulosexanthogenat im Viskoseprozess sowie auch bei der Veretherung von Zellstoffen. Hier ist besonders die Verwendung von Natronlauge in Konzentrationen von 18 - 20 % von Bedeutung.

Der Grad der Quellung, bzw. die Vollständigkeit der Gitterumwandlung von Cellulose I über Alkalicellulosen nach Cellulose II ist sehr stark von Art und Konzentration der Alkalilauge sowie auch von der Temperatur abhängig. Bei niedriger Konzentration ist die Hydrathülle der Alkaliionen so groß, dass diese nur in die großen Poren der nicht geordneten Bereiche eindringen können und somit nur die schwachen Wasserstoffbrückenbindungen gespalten werden. Es erfolgt nur eine interkristalline Quellung, wie es auch bei Wasser und konzentrierter Essigsäure der Fall ist, und keinerlei Gitterumwandlung, Natronlaugenkonzentrationen von 13 - 20 % bewirken die Spaltung der Wasserstoffbrückenbindungen in den kristallinen Bereichen von nativer Cellulose [EN 53], [EN 54] und die Bildung definierter Cellulose-NaOH-H2O-Addukte. [...]

[Seite 54]

[...] Die bei höheren Natriumhydroxid-Konzentrationen vorliegenden Ionenpaar-Hydrate bewirken nicht nur aus sterischen Gründen sondern auch aufgrund von räumlicher Nähe der Elektronenpaardonatoren und Elektronenpaarakzeptoren eine gute Wechselwirkung mit den Hydroxylgruppen der Cellulose.

Diese Hydratkomplexe lagern sich in die 101-Ebene des Cellulose I-Gitters ein und bilden das Natroncellulose I-Gitter. [...]

In dieser Na-Cellulose I-Modifikation, die in Abbildung 2-26 dargestellt ist, sind die Abstände zwischen den Cellulosemolekülen relativ groß, so dass sich auch größere Moleküle gleichmäßig verteilen können.

Die solvatisierten Natriumhydroxid-Ionenpaare können zwar unter Spaltung der intermolekularen Wasserstoffbrücken in das Schichtgitter der Cellulose eindringen, sind aber nicht in der Lage den Zusammenhalt zwischen den Schichten vollständig zu lösen. Wassermoleküle aus der Hydrathülle der eingelagerten Ionenpaar-Hydrate werden durch Hydroxylgruppen der Cellulose verdrängt und bewirken so die Verknüpfung der Schichten untereinander. Durch die gelockerte Struktur besitzen die Celluloseketten eine bessere Beweglichkeit und es kann zur Drehung der Ketten kommen. Damit wird die Gitterstruktur der Cellulose II vorgebildet, welche sich beim Auswaschen der Lauge unter Neubildung von Wasserstoffbrücken zwischen den Celluloseketten ausbildet [EN 55].


[EN 53] D. Fengel, H. Jakob, C. Strobel, Holzforschung 49, 1995, 505.

[EN 54] H.-J. Purz, H. P. Fink, Acta Polymerica 34(9), 1983, 546.

[EN 55] J. O. Warwicker, A. C. Wright, J. Appl. Polym. Sci. 11, 1967, 659.

Anmerkungen

Die Reihenfolge der Sätze wurde etwas umgestellt. Ansonsten ist fast die ganze Seite der untersuchten Arbeit aus der Quelle übernommen.

Sichter
Agrippina1, Graf Isolan

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki