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Quelle:Ld/Weißbuch 2007

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Titel    ARBEITSDOKUMENT DER DIENSTSTELLEN DER KOMMISSION EU UND SPORT: HINTERGRUND UND KONTEXT Begleitdokument zum WEISSBUCH SPORT
Jahr    2007
URL    http://ec.europa.eu/sport/documents/dts935_de.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Ld/Fragment 017 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-22 21:55:43 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Ld, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weißbuch 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 017, Zeilen: 19-31
Quelle: Weißbuch 2007
Seite(n): 61, Zeilen: 17-28
Gerade den Bereich der Sportmedienrechte sieht die Kommission als besonders sensibel für Verletzungen des Kartellrechts an. Ein einzelner Verkäufer oder eine zentrale Vertriebseinheit, der/die alle Sportmedienrechte exklusiv über einen ausgedehnten Zeitraum an einen einzigen Betreiber wie das Bezahlfernsehen oder an einen bestimmten Markt verkauft, kann andere Betreiber in diesem Markt vom Zugang zu diesem Produkt ausschließen. Dies wiederum kann zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs führen. Darüber hinaus könnten Betreiber auf Nachbarmärkten nicht auf die exklusiv verkauften Rechte zugreifen, wodurch die Entwicklung neuer Dienste auf Nachbarmärkten behindert werden könnte.

In drei Fällen,82 in denen es um die Vermarktung von Fernsehrechten ging, hat die Kommission bereits Beschlüsse gefasst, nämlich UEFA Champions League83, FA Premier League84 und Deutsche Bundesliga85.


82 Es ging in diesen Fällen um die gemeinsame Vermarktung von Rechten für die Übertragung von Spielen, die von Fußballvereinen auf Grundlage des Artikels 81 EGV gespielt werden.

83 Kommission, 23.07.2003, ABl. 2003 L 291 /25.

84 Kommuniqué der Kommission IP/06/356 v. 22.03.2006.

85 Kommission, 19.01.2005, ABl. 2005 L 134/46.

Der Bereich der Sportmedienrechte ist besonders sensibel für Verletzungen des Kartellrechts. Da ein einzelner Verkäufer oder eine zentrale Vertriebseinheit alle Sportmedienrechte exklusiv über einen ausgedehnten Zeitraum an einen einzigen Betreiber oder an einen bestimmten Markt (z.B. Bezahlfernsehen) verkaufen kann, sind andere Betreiber in diesem Markt vom Zugang zu diesem Produkt ausgeschlossen, was zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs führen kann. Darüber hinaus können Betreiber auf Nachbarmärkten (z.B. dem Internet) nicht auf die exklusiv verkauften Rechte zugreifen. Dies kann die Entwicklung neuer Dienste auf Nachbarmärkten behindern.

Die Kommission hat in drei Fällen, in denen es um die gemeinsame Vermarktung von Rechten für die Übertragung von Spielen, die von Fußballvereinen auf Grundlage des Artikels 81 EG gespielt werden, Beschlüsse gefasst, nämlich UEFA Champions League138, Deutsche Bundesliga139 und FA Premier League140


138 Beschluss der Kommission vom 23. Juli 2003, Rechtssache 37398 Gemeinsame Vermarktung der gewerblichen Rechte an der UEFA Champions League, ABl. 2003 L 291/25

139 Beschluss der Kommission vom 19. Januar 2005, Rechtssache 37214 Gemeinsame Vermarktung der gewerblichen Rechte an der Deutschen Bundesliga, ABl 2005 L 134/46

140 Kommuniqué der Kommission IP/06/356 vom 22. März 2006

Anmerkungen

Umformuliert, aber die Fußnoten teilweise mit übernommen, ohne Quellenangabe

Sichter
(SleepyHollow02), (Klicken), WiseWoman

[2.] Ld/Fragment 074 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-23 23:20:11 WiseWoman
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Ld, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weißbuch 2007

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 074, Zeilen: 31-37
Quelle: Weißbuch 2007
Seite(n): 091, Zeilen: 17-22
Zu einem vergleichbaren Ergebnis gelangt zwischenzeitlich auch die Kommission. Sie hat mittlerweile anerkannt, dass eine gemeinsame Vermarktung zu höherer Effizienz führen kann und hat deshalb Regelungen zur gemeinsamen Vermarktung akzeptiert.371 Sie gestand der gemeinsamen Vermarktung im Einzelnen das Potenzial zu, das Medienprodukt und seine Verbreitung zum Vorteil von Fußballvereinen, Rundfunkveranstaltern und Zuschauern zu verbessern. In ihren Beschlüssen hat die Kommission insbesondere drei Arten von Vorteilen festgesteilt. Erstens [...]

371 Begleitdokument zum Weißbuch Sport, 2007, S. 91.

Die Kommission hat anerkannt, dass gemeinsame Vermarktung zu höherer Effizienz führen kann und hat Regelungen zur gemeinsamen Vermarktung gem. Artikel 81(3) EG akzeptiert.236 Eine Regelung zur gemeinsamen Vermarktung hat das Potential, das Medienprodukt und seine Verbreitung zum Vorteil von Fußballvereinen, Rundfunkveranstaltern und Zuschauern zu verbessern. In ihren Beschlüssen hat die Kommission insbesondere drei Arten von Vorteilen festgestellt: [...]

236 Siehe insbesondere die ausführliche Analyse von Artikel 81(3) EG in UEFA CL, Abs. 136 ff.

Anmerkungen

Quelle ist in Fn. 371 genannt. Wortlautnahe Übernahme geht daraus nicht hervor. Fortsetzung auf Ld 75.

Sichter
Liberalix68, WiseWoman

[3.] Ld/Fragment 075 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-30 00:18:43 Sotho Tal Ker
Fragment, KeineWertung, Ld, SMWFragment, Schutzlevel, Weißbuch 2007, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 075, Zeilen: 01-10
Quelle: Weißbuch 2007
Seite(n): 091, Zeilen: 23-31
[Erstens] biete die Schaffung einer einzigen Verkaufsstelle höhere Effizienz, da Transaktionskosten für Fußballvereine und Medienunternehmen verringert würden.372 Zweitens führe die Markenplatzierung des Ergebnisses zu erhöhter Effizienz, da die Medienprodukte so eine größere Anerkennung und somit größere Verbreitung erhielten.373 Drittens würde ein Liga-Produkt geschaffen, das sich eher auf den Wettbewerb als Ganzes und nicht auf einzelne Vereine ausrichtete, was für viele Zuschauer attraktiv sei.374 Die zentrale Vermarktung der Übertragungsrechte führe folglich zu einer Verbesserung der Warenerzeugung und -Verteilung und sei in der Lage die durch die Wettbewerbsbeschränkung entstehenden Nachteile zu überwiegen.

372 Begleitdokument zum Weißbuch Sport, 2007, S. 91; Dem stimmten auch die Fernsehveranstalter grundsätzlich zu und betonten, dass sie als Verwerter am Erwerb von Übertragungsrechten an allen Begegnungen interessiert seien, was durch individuelle Vermarktung erschwert würde. Vgl. ABl 2003 C 261/13 v. 30.10.2003.

373 Begleitdokument zum Weißbuch Sport, 2007, S. 91.

374 Begleitdokument zum Weißbuch Sport, 2007, S. 91.

– Die Schaffung einer einzigen Verkaufsstelle bietet höhere Effizienz, da Transaktionskosten für Fußballvereine und Medienunternehmen verringert werden.

– Die Markenplatzierung des Ergebnisses führt zu erhöhter Effizienz, da die Medienprodukte so eine größere Anerkennung und somit größere Verbreitung erhalten.

Die Schaffung eines Liga-Produktes: Hierbei handelt es sich um ein Produkt, das eher auf den Wettbewerb als ganzes ausgerichtet ist und nicht auf einzelne Fußballvereine, die am Wettbewerb teilnehmen. Dies ist für viele Zuschauer attraktiv.

Anmerkungen

Fortsetzung von Ld 74. Mehrfacher Nachweis in den Fußnoten. Kein Hinweis auf wortlautnahe Übernahme.

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