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Quelle:Lh/Luigs 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Petra Luigs
Titel    Schlaganfall im Kindesalter: Zusammenhang zwischen prothrombotischen Risikofaktoren in Bezug auf Ersterkrankung und Rezidiv
Ort    Münster
Jahr    2004
Anmerkung    Inaugural-Dissertation zur Erlangung des doctor medicinae der medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
URL    http://miami1.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1837/Dissertation_Luigs_2004.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    26


Fragmente der Quelle:
[1.] Lh/Fragment 001 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-22 17:56:17 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1ff
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 1-2, Zeilen: 1:1ff. - 2:1ff.
1. Einleitung

1.1 Hämostaseologie

Die Lehre von der Blutstillung oder Hämostaseologie umfasst das Zusammenspiel von Gefäßwand, Thrombozyten, plasmatischen Gerinnungsfaktoren und Fibrinolysemechanismen (Kleihauer et al. 1978).

Im Rahmen der primären Hämostase oder Blutstillung entsteht zunächst ein Plättchenthrombus, der nach etwa 1-3 Minuten Blutungszeit zur vorläufigen Blutstillung führt.

Durch enzymatische Bildung eines Fibringerüstes (sekundäre Hämostase oder Blutgerinnung) wird dieser Thrombus vergrößert und verfestigt. Später wird der Thrombus organisiert und überflüssiges Fibrin durch das fibrinolytische System aufgelöst.

Unter physiologischen Bedingungen stehen Gerinnung und Fibrinolyse in einem Gleichgewicht, das aber unter pathologischen Bedingungen sowohl zugunsten der Gerinnungsförderung als auch der Gerinnungshemmung mit daraus resultierender Thrombose- bzw. Blutungsneigung verschoben sein kann.

1.1.1 Blutstillung

Als Blutstillung werden die physiologischen Reaktionen auf einen durch eine Gefäßverletzung von Arteriolen oder Venolen drohenden Blutverlust bezeichnet. Bei Verletzung größerer Gefäße ist zumeist eine spontane Blutstillung nicht möglich (Kleihauer et al. 1978).

Der Ablauf der Blutstillung lässt sich in drei Phasen aufteilen, wobei die Übergänge fließend sind (Hiemeyer et al. 1972, Weiß et Jelkmann 1997):

1. Posttraumatische Sofort- oder Frühphase

(reflektorische Vasokonstriktion, Thrombozytenadhäsion, Aktivierung des Extrinsic- und des Intrinsic-Systems) In dieser Phase kommt es an Gefäßen mit glatter Muskulatur zu einer proximal und distal der Läsion auftretenden reflektorischen Vasokonstriktion, [so dass sich der Blutstrom verlangsamt und sowohl die zelluläre als auch die plasmatische Gerinnung begünstigt wird.]

[Seite 1]

1. Einleitung

1.1 Hämostaseologie

Die Lehre von der Blutstillung oder Hämostaseologie umfaßt das Zusammenspiel von Gefäßwand, Thrombozyten, plasmatischen Gerinnungsfaktoren und Fibrinolysemechanismen (Kleihauer et al. 1978):

Im Rahmen der primären Hämostase oder Blutstillung entsteht zunächst ein Plättchenthrombus, der nach etwa 1-3 Minuten Blutungszeit zur vorläufigen Blutstillung führt.

Durch enzymatische Bildung eines Fibringerüstes (sekundäre Hämostase oder Blutgerinnung) wird dieser Thrombus vergrößert und verfestigt.

Später wird der Thrombus organisiert und überflüssiges Fibrin durch das fibrinolytische System aufgelöst.

Unter physiologischen Bedingungen stehen Gerinnung und Fibrinolyse in einem Gleichgewicht, das aber unter pathologischen Bedingungen sowohl zugunsten der Gerinnungsförderung als auch der Gerinnungshemmung mit daraus resultierender Thrombose- bzw. Blutungsneigung verschoben sein kann.

1.1.1 Blutstillung

Als Blutstillung werden die physiologischen Reaktionen auf einen durch eine Gefäßverletzung von Arteriolen oder Venolen drohenden Blutverlust bezeichnet. Bei Verletzung größerer Gefäße ist zumeist eine spontane Blutstillung nicht möglich (Kleihauer et al. 1978).

Der Ablauf der Blutstillung läßt sich in drei Phasen aufteilen, wobei die Übergänge fließend sind (Hiemeyer et al. 1972, Weiß et Jelkmann 1997):

[Seite 2]

1.Posttraumatische Sofort- oder Frühphase (reflektorische Vasokonstriktion, Thrombozytenadhäsion, Aktivierung des Extrinsic- und des Intrinsic-Systems)

In dieser Phase kommt es an Gefäßen mit glatter Muskulatur zu einer proximal und distal der Läsion auftretenden reflektorischen Vasokonstriktion , so daß sich der Blutstrom verlangsamt und sowohl die zelluläre als auch die plasmatische Gerinnung begünstigt wird.

Anmerkungen

identisch, ohne Hinweis auf eine Übernahme

Hier beginnt eine Übernahme aus ein und derselben Quelle, die sich bis auf Seite 22 lückenlos fortsetzt.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Lh/Fragment 002 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-23 20:17:22 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 2,3, Zeilen: 3ff.;1
[In dieser Phase kommt es an Gefäßen mit glatter Muskulatur zu einer proximal und distal der Läsion auftretenden reflektorischen Vasokonstriktion,] so dass sich der Blutstrom verlangsamt und sowohl die zelluläre als auch die plasmatische Gerinnung begünstigt wird. Diese als Reparaturischämie bezeichnete Kontraktion glatter Muskelzellen wird ausgelöst durch aus der Gefäßwand und den Thrombozyten freigesetzte Katecholamine sowie Serotonin

und ADP.

In der Mehrzahl werden allerdings Kapillaren lädiert, die keine glatten Muskelzellen besitzen, so dass die Blutstillungsmechanismen vielmehr durch den direkten Blut-Gewebe-Kontakt ausgelöst werden (Hemker et Poliwoda 1997).

Entscheidend für die Aktivierung der Thrombozyten ist ihr Kontakt mit den Kollagenen Typ IV und V der Basalmembran, die durch den Defekt in der Gefäßintima freigelegt werden. Vermittelt wird die Adhäsion der Blutplättchen durch subendotheliale Glykoproteine wie dem Fibronektin und vor allem dem von-Willebrand-Faktor (vWF).

Der vWF ist ein oligomeres Glykoprotein, das in Endothelzellen und �- Granula [sic] der Plättchen gespeichert wird, sowie im Plasma als Trägerprotein für den Faktor VIII vorhanden ist (Walsh 1985).

Durch Brückenbildung des vWF zwischen subendothelialen Strukturen und einem spezifischem Rezeptor der Thrombozytenmembran, dem Glykoprotein Ib, verformen sich die Blutplättchen unter Ausbildung von Pseudopodien kugelig.

Zu einer sprunghaften Thrombinbildung kommt es durch Aktivierung des Extrinsic- und des Intrinsic-Systems . [sic]

2. Ausbildung eines reversiblen Gefäßwandverschlusses

Aus verletzten Endothelzellen freigesetztes ADP bzw. ATP und die tiefer im Gewebe liegenden Kollagene Typ I und III lösen eine reversible Plättchenaggregation aus. Praktisch gleichzeitig wird die Thromboxansynthese und damit die irreversible Thrombozytenaggregation durch Thrombin eingeleitet (Weiss et Jelkmann 1997).

Durch die Reaktion von Thrombin mit spezifischen Rezeptoren der Thrombozytenmembran werden intrazelluläre Proteine phosphoriliert und Ca2+-Ionen freigesetzt. Diese Reaktion aktiviert die calciumabhängige Phospholipase A2, die wiederum die Freisetzung der Arachidonsäure ka-[talysiert.]

[S. 2]

In dieser Phase kommt es an Gefäßen mit glatter Muskulatur zu einer proximal und distal der Läsion auftretenden reflektorischen Vasokonstriktion , [sic] so daß sich der Blutstrom verlangsamt und sowohl die zelluläre als auch die plasmatische Gerinnung begünstigt wird. Diese als Reparaturischämie bezeichnete Kontraktion glatter Muskelzellen wird ausgelöst durch aus der Gefäßwand und den Thrombozyten freigesetzte Katecholamine sowie Serotonin und ADP.

In der Mehrzahl werden allerdings Kapillaren lädiert, die keine glatten Muskelzellen besitzen, so daß die Blutstillungsmechanismen vielmehr durch den direkten Blut-Gewebe-Kontakt ausgelöst werden (Hemker et Poliwoda 1997).

Entscheidend für die Aktivierung der Thrombozyten ist ihr Kontakt mit den Kollagenen Typ IV und V der Basalmembran, die durch den Defekt in der Gefäßintima freigelegt werden. Vermittelt wird die Adhäsion der Blutplättchen durch subendotheliale Glykoproteine wie dem Fibronektin und vor allem dem von-Willebrand-Faktor (vWF).

Der vWF ist ein oligomeres Glykoprotein, das in Endothelzellen und α-Granula der Plättchen gespeichert wird, sowie im Plasma als Trägerprotein für den Faktor VIII vorhanden ist (Walsh 1985).

Durch Brückenbildung des vWF zwischen subendothelialen Strukturen und einem spezifischem Rezeptor der Thrombozytenmembran, dem Glykoprotein Ib, verformen sich die Blutplättchen unter Ausbildung von Pseudopodien kugelig.

Zu einer sprunghaften Thrombinbildung kommt es durch Aktivierung des Extrinsic- und des Intrinsic-Systems.

2. Ausbildung eines reversiblen Gefäßwandverschlusses

Aus verletzten Endothelzellen freigesetztes ADP bzw. ATP und die tiefer im Gewebe liegenden Kollagene Typ I und III lösen eine reversible Plättchenaggregation aus. Praktisch gleichzeitig wird die Thromboxansynthese und damit die irreversible Thrombozytenaggregation durch Thrombin eingeleitet (Weiss/Jelkmann 1997).

Durch die Reaktion von Thrombin mit spezifischen Rezeptoren der Thrombozytenmembran werden intrazelluläre Proteine phosphoriliert und Ca2+-Ionen freigesetzt. Diese Reaktion aktiviert die calciumabhängige Phospholipase A2, die

[S. 3]

wiederum die Freisetzung der Arachidonsäure katalysiert.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

"α-Granula" in der Quelle wird in der untersuchten Arbeit zu "�- Granula" mit einem Sonderzeichen, das nicht als alpha identifiziert werden kann.

Sichter
(Klgn) Singulus

[3.] Lh/Fragment 003 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 22:56:04 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 2,3, Zeilen: 2:letzte Zeile; 3:1ff
Diese Reaktion aktiviert die calciumabhängige Phospholipase A2, die wiederum die Freisetzung der Arachidonsäure ka]talysiert. Das Enzym Zyklooxigenase wandelt diese um in die Endoperoxyde PGG2 und PGH sowie in die Thromboxane A2 und B2. Diese lösen die irreversible Aggregation und eine Strukturauflösung der Plättchen aus, wobei α-Granula (mit verschiedenen Plasmaproteinen), Dense bodies (mit ATP, Serotonin und Calcium) und Lysosomen aus Speichergranula frei werden.

Die Lysosomen spielen für die Proteinverdauung eine wichtige Rolle (Hemker et Poliwoda 1997).

3. Verfestigung des Gefäßwandverschlusses

Die visköse Metamorphose der Thrombozyten - so werden alle morphologischen, biochemischen und funktionellen Thrombozytenveränderungen bezeichnet - wird dadurch vollendet, dass Thrombin aus dem im Plasma gelösten Fibrinogen Fibrin abspaltet, welches das fadenähnliche Gerüst des Gerinnsels bildet.

Zur Verfestigung der faserigen Fibrinstrukturen bedarf es des aktivierten Faktors XIII, dessen Wirkung durch Thrombin sowie subendotheliales Fibronektin an den Defekträndern verstärkt wird. Fibrinfäden vernetzen sich mit den zwischen ihnen gefangenen Blutzellen zu einem Maschenwerk, dem gemischten oder roten Thrombus. Dieser verschließt das eröffnete Gefäß, indem er an dessen Rändern haftet und diese durch Retraktion zusammenzieht. Dazu ist eine von den Thrombozyten freigesetzte ATPase, das Thrombostenin, erforderlich (Gaehtgens 1994).

Bei nachlassender Vasokonstriktion im Verletzungsbereich verhindert die Retraktion das Herausspülen des Plättchenpropfes und schafft gleichzeitig günstige Bedingungen für das Einsprossen von Bindegewebszellen.

1.1.2 Das exogene und das endogene Gerinnungssystem

Die Bildung von Fibrin kann sowohl über das exogene als auch das endogene Gerinnungssystem erfolgen. Beide sind sowohl durch wechselseitige Interaktionen miteinander als auch mit der Thrombozytenaktivierung verknüpft und führen zu einer Aktivierung des im Überschuss vorhandenen Faktors X zu Xa.

Diese Reaktion aktiviert die calciumabhängige Phospholipase A2, die

[Seite 3]

wiederum die Freisetzung der Arachidonsäure katalysiert. Das Enzym Zyklooxigenase wandelt diese um in die Endoperoxyde PGG2 und PGH sowie in die Thromboxane A2 und B2. Diese lösen die irreversible Aggregation und eine Strukturauflösung der Plättchen aus, wobei α-Granula (mit verschiedenen Plasmaproteinen), Dense bodies (mit ATP, Serotonin und Calcium) und Lysosomen aus Speichergranula frei werden.

Die Lysosomen spielen für die Proteinverdauung eine wichtige Rolle (Hemker et Poliwoda 1997).

3. Verfestigung des Gefäßwandverschlusses

Die visköse Metamorphose der Thrombozyten – so werden alle morphologischen, biochemischen und funktionellen Thrombozytenveränderungen bezeichnet – wird dadurch vollendet, daß Thrombin aus dem im Plasma gelösten Fibrinogen Fibrin abspaltet, welches das fadenähnliche Gerüst des Gerinnsels bildet.

Zur Verfestigung der faserigen Fibrinstrukturen bedarf es des aktivierten Faktors XIII, dessen Wirkung durch Thrombin sowie subendotheliales Fibronektin an den Defekträndern verstärkt wird. Fibrinfäden vernetzten sich mit den zwischen ihnen gefangenen Blutzellen zu einem Maschenwerk, dem gemischten oder roten Thrombus. Dieser verschließt das eröffnete Gefäß, indem er an dessen Rändern haftet und diese durch Retraktion zusammenzieht. Dazu ist eine von den Thrombozyten freigesetzte ATPase, das Thrombostenin, erforderlich (Gaehtgens 1994).

Bei nachlassender Vasokonstriktion im Verletzungsbereich verhindert die Retraktion das Herausspülen des Plättchenpropfes und schafft gleichzeitig günstige Bedingungen für das Einsprossen von Bindegewebszellen.

1.1.2 Das exogene und das endogene Gerinnungssystem

Die Bildung von Fibrin kann sowohl über das exogene als auch das endogene Gerinnungssystem erfolgen. Beide sind sowohl durch wechselseitige Interaktionen miteinander als auch mit der Thrombozytenaktivierung verknüpft und führen zu einer Aktivierung des im Überschuss vorhandenen Faktors X zu Xa.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Eigenleistung: "vernetzten" wird zu "vernetzen".

Sichter
(Singulus) Schumann

[4.] Lh/Fragment 004 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 22:57:25 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 4, Zeilen: 1ff
Das Extrinsische (exogene) System

Das Extrinsic-System wird durch Lipoproteine (Gewebethromboplastin) aktiviert, welche bei einer Gefäßläsion freigesetzt werden.

Durch Gewebethromboplastin (Faktor III) wird zunächst der frei im Plasma zirkulierende Faktor VII aktiviert, der dann in Anwesenheit von Ca2+-Ionen den Faktor IX und X aktiviert.

Die Gerinnungsfaktoren IX und X wirken wiederum positiv auf den Faktor VII ein und beschleunigen damit den Gerinnungsablauf (Williams et Norris 1966, Zur et al. 1982).

Faktor Xa allein wandelt Prothrombin nur langsam zu Thrombin um. Diese Reaktion wird um ein Vielfaches beschleunigt durch Anwesenheit bestimmter Membranoberflächen (negativ geladener Phospholipide), Calciumionen und vor allem Faktor V, der als Cofaktor fungiert (Jobin et Esnouf 1967, Hemker et Poliwoda 1997).

Thrombin spaltet vom Fibrinmolekül die Fibrinopeptide A und B ab, wobei sich die verbleibenden Fibrinmonomere zu Fibrinpolymeren zusammenlagern. Die Bildung kovalenter Querverbindungen zwischen den Fibrinmonomeren unter Einwirkung von Faktor XIII, einer Plasmatransglutaminase, stabilisiert das Fibrinnetz, so dass das Fibringerinnsel weitgehend gegen den fibrinolytischen Abbau durch Plasmin geschützt ist (Bettelheim 1956, Blombäck et al. 1978, Mc Kee et al. 1970).

Da von der Aktivierung des Faktors VII bis zur Fibrinbildung nur wenige Schritte notwendig sind, reagiert das exogene System vergleichsweise schnell auf Gefäßverletzungen. Allerdings reicht die Menge des auf diese Weise gebildeten Thrombins nicht für die vollständige Spaltung von Fibrinogen zu Fibrin aus (Gaehtgens 1994).

Das Intrinsische (endogene) System

Aufgrund einer höheren Anzahl von Reaktionsschritten verläuft die endogene Gerinnung langsamer als die exogene, bildet aber ausreichende Mengen von Thrombin.

Der Hagemann-Faktor (Faktor XII) aktiviert das endogene System, indem er nach Adsorption an subendotheliale Kollagenfasern seine Konformation ändert und so durch Kallikrein in seine aktive Form, den Faktor XIIa über[führt wird.]

Das Extrinsische (exogene) System

Das Extrinsic-System wird durch Lipoproteine (Gewebethromboplastin) aktiviert, welche bei einer Gefäßläsion freigesetzt werden.

Durch Gewebethromboplastin (Faktor III) wird zunächst der frei im Plasma zirkulierende Faktor VII aktiviert, der dann in Anwesenheit von Ca2+-Ionen den Faktor IX und X aktiviert.

Die Gerinnungsfaktoren IX und X wirken wiederum positiv auf den Faktor VII ein und beschleunigen damit den Gerinnungsablauf (Williams und Norris 1966, Zur et al. 1982). Faktor Xa allein wandelt Prothrombin nur langsam zu Thrombin um. Diese Reaktion wird um ein Vielfaches beschleunigt durch Anwesenheit bestimmter Membranoberflächen (negativ geladener Phospholipide), Calciumionen und vor allem Faktor V, der als Cofaktor fungiert (Jobin et Esnouf 1967, Hemker et Poliwoda 1997).

Thrombin spaltet vom Fibrinmolekül die Fibrinopeptide A und B ab, wobei sich die verbleibenden Fibrinmonomere zu Fibrinpolymeren zusammenlagern. Die Bildung kovalenter Querverbindungen zwischen den Fibrinmonomeren unter Einwirkung von Faktor XIII, einer Plasmatransglutaminase, stabilisiert das Fibrinnetz, so daß das Fibringerinnsel weitgehend gegen den fibrinolytischen Abbau durch Plasmin geschützt ist (Bettelheim 1956, Blombäck et al. 1978, Mc Kee et al. 1970).

Da von der Aktivierung des Faktors VII bis zur Fibrinbildung nur wenige Schritte notwendig sind, reagiert das exogene System vergleichsweise schnell auf Gefäßverletzungen.

Allerdings reicht die Menge des auf diese Weise gebildeten Thrombins nicht für die vollständige Spaltung von Fibrinogen zu Fibrin aus (Gaehtgens 1994).

Das Intrinsische (endogene) System

Aufgrund einer höheren Anzahl von Reaktionsschritten verläuft die endogene Gerinnung langsamer als die exogene, bildet aber ausreichende Mengen von Thrombin. Der Hagemann-Faktor (Faktor XII) aktiviert das endogene System, indem er nach Adsorption an subendotheliale Kollagenfasern seine Konformation ändert und so durch Kallikrein in seine aktive Form, den Faktor XIIa überführt wird.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[5.] Lh/Fragment 005 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 22:59:15 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 4,5, Zeilen: 4: 27ff; 5: 1ff
[Der Hagemann-Faktor (Faktor XII) aktiviert das endogene System, indem er nach Adsorption an subendotheliale Kollagenfasern seine Konformation ändert und so durch Kallikrein in seine aktive Form, den Faktor XIIa über]führt wird. Im Sinne einer positiven Rückkopplung katalysiert der Faktor XIIa wiederum die Umwandlung von Präkallikrein zu Kallikrein.

Nachdem Faktor XIIa auch den Faktor XI aktiviert hat, wandelt letzterer in Anwesenheit von Calciumionen Faktor IX (Christmas-Faktor) in seine aktive Form (Faktor IXa) um (Bouma et Griffin 1977).

Da auch der Faktor VIIa den Faktor IX aktivieren kann (s.o.), besteht hier eine Verbindung zwischen dem exogenen und endogenen System, die als Josso-Schleife bezeichnet wird (Hemker 1984, Hemker et Beguin 1991, Ma et al. 1989).

Faktor IXa löst anschließend unter Mitwirken von Phospholipiden, Ca2+-Ionen und dem Gerinnungsfaktor VIIIa die Aktivierung von Faktor X aus. Im weiteren Verlauf der Gerinnungskaskade folgt im intrinsischen wie im extrinsischen System die Umwandlung von Prothrombin zu Thrombin durch den Faktor Xa.

1.1.3 Physiologische Inhibitoren der Gerinnung

Damit es nicht zu einer unkontrollierten Thrombenbildung im Gefäßsystem kommt, ist ein Regulationsmechanismus erforderlich, um die Blutgerinnung auf den Verletzungsbereich zu beschränken.

Zu den wichtigsten Inhibitoren der Gerinnungskaskade gehören die Antithrombine, Alpha2-Makroglobulin, C1-Inaktivator, Heparinkofaktor II (HK II), Thrombomodulin, Protein C und Protein S.

Antithrombin

Das frei im Plasma zirkulierende Antithrombin inaktiviert Thrombin und die Grinnungsfaktoren Xa, IXa, XIa und XIIa, sowie Kallikrein und Plasmin durch Komplexbildung irreversibel (Burrowes et al. 1975, Damus et al. 1973, Highsmith et Rosenberg 1974).

In Abwesenheit von Heparin verläuft die Komplexbildung zwischen hämostatischen Enzymen und Antithrombin nur langsam, sodass die Inaktivierung der Enzyme erst erfolgt, nachdem sie ihre physiologische Funktion erfüllt haben. Demnach kann die Blutgerinnung am Ort der Verletzung ungestört erfolgen, wobei aber eine Verschleppung aktivierter Gerinnungs-[faktoren in den Blutkreislauf mit der Gefahr von Thrombenbildung verhindert wird.]

Der Hagemann-Faktor (Faktor XII) aktiviert das endogene System, indem er nach Adsorption an subendotheliale Kollagenfasern seine Konformation ändert und so durch Kallikrein in seine aktive Form, den Faktor XIIa überführt wird. Im Sinne einer positiven Rückkopplung katalysiert der Faktor XIIa wiederum die Umwandlung von Präkallikrein zu Kallikrein.

[Seite 5]

Nachdem Faktor XIIa auch den Faktor XI aktiviert hat, wandelt letzterer in Anwesenheit von Calciumionen Faktor IX ( Christmas-Faktor) in seine aktive Form (Faktor IXa) um (Bouma und Griffin 1977).

Da auch der Faktor VIIa den Faktor IX aktivieren kann (s.o.), besteht hier eine Verbindung zwischen dem exogenen und endogenen System, die als Josso-Schleife bezeichnet wird (Hemker 1984, Hemker et Beguin 1991, Ma et al. 1989).

Faktor IXa löst anschließend unter Mitwirken von Phospholipiden, Ca2+-Ionen und dem Gerinnungsfaktor VIIIa die Aktivierung von Faktor X aus.

Im weiteren Verlauf der Gerinnungskaskade folgt im intrinsischen wie im extrinsischen System die Umwandlung von Prothrombin zu Thrombin durch den Faktor Xa.

1.1.3 Physiologische Inhibitoren der Gerinnung

Damit es nicht zu einer unkontrollierten Thrombenbildung im Gefäßsystem kommt, ist ein Regulationsmechanismus erforderlich, um die Blutgerinnung auf den Verletzungsbereich zu beschränken.

Zu den wichtigsten Inhibitoren der Gerinnungskaskade gehören die Antithrombine, α2- Makroglobulin, C1-Inaktivator, Heparinkofaktor II (HK II), Thrombomodulin, Protein C und Protein S.

Antithrombin

Das frei im Plasma zirkulierende Antithrombin inaktiviert Thrombin und die Grinnungsfaktoren Xa, IXa, XIa und XIIa, sowie Kallikrein und Plasmin durch Komplexbildung irreversibel (Burrowes et al. 1975, Damus et al. 1973, Highsmith et Rosenberg 1974).

In Abwesenheit von Heparin verläuft die Komplexbildung zwischen hämostatischen Enzymen und Antithrombin nur langsam, so daß die Inaktivierung der Enzyme erst erfolgt, nachdem sie ihre physiologische Funktion erfüllt haben. Demnach kann die Blutgerinnung am Ort der Verletzung ungestört erfolgen, wobei aber eine Verschleppung aktivierter Gerinnungsfaktoren in den Blutkreislauf mit der Gefahr von Thrombenbildung verhindert wird.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[6.] Lh/Fragment 006 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:03:03 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 5,6, Zeilen: 5: 25ff; 6: 1ff
[Demnach kann die Blutgerinnung am Ort der Verletzung ungestört erfolgen, wobei aber eine Verschleppung aktivierter Gerinnungs]faktoren in den Blutkreislauf mit der Gefahr von Thrombenbildung verhindert wird.

Viele der oben genannten Serinproteasen und Plasmin werden auch vom α2-Makroglobulin inaktiviert, indem es die Substrate in seiner „Käfigstruktur“ einfängt (Feldman et al. 1985).

Der C1- Inaktivator (C1-Esteraseinhibitor) hemmt Faktor XIIa (Mannhalter 1999) und ist der wichtigste natürliche Inaktivator von aktiviertem Präkallikrein (Müller-Esterl 1999).

Der Heparinkofaktor II (HC II) inaktiviert Thrombin und zwei weitere Serinproteasen. Ähnlich wie beim Antithrombin wird die Reaktionsgeschwindigkeit von HC II in Anwesenheit von Heparin um das 10 000fache gesteigert (Tollefsen et al. 1982).

Protein C und Protein S

Das Vitamin-K-abhängige Protein C wird durch einen Komplex aus Thrombin und Thrombomodulin, einem Rezeptor an der Oberfläche von Endothelzellen, etwa 20.000 fach stärker aktiviert als durch ungebundenes Thrombin (Esmon et Owen 1981).

Aktiviertes Protein C (APC) hemmt calcium- und phospholipidabhängig die Gerinnungsfaktoren Va und VIIIa, die beide keine eigene enzymatische Aktivität besitzen, durch limitierte Proteolyse (Kisiel 1979, Marlar et al. 1982, Vehar et Davie 1980, Walker et al. 1979).

Wenn APC an seinen Kofaktor, das Vitamin-K-abhängige Protein S, binden kann, wird die enzymatische Spaltung von Faktor Va und VIIIa beschleunigt (Gardiner et al. 1984, Walker 1980, Walker 1981).

Protein S zirkuliert im Plasma in zwei Formen, von denen nur die ungebundene Form, das sogenannte freie Protein S (30-40%) als APC-Kofaktor wirkt. In der inaktiven Form bildet es mit einem C4b-Bindungsprotein einen Komplex und regelt die klassische Komplementkaskade (Dahlbäck 1991).

Demnach kann die Blutgerinnung am Ort der Verletzung ungestört erfolgen, wobei aber eine Verschleppung aktivierter Gerinnungsfaktoren in den Blutkreislauf mit der Gefahr von Thrombenbildung verhindert wird.

[Seite 6]

Viele der oben genannten Serinproteasen und Plasmin werden auch vom α2-Makroglobulin inaktiviert, indem es die Substrate in seiner „Käfigstruktur“ einfängt (Feldman et al. 1985).

Der C1- Inaktivator (C1-Esteraseinhibitor) hemmt Faktor XIIa (Mannhalter 1999) und ist der wichtigste natürliche Inaktivator von aktiviertem Präkallikrein (Müller-Esterl 1999).

Der Heparinkofaktor II (HC II) inaktiviert Thrombin und zwei weitere Serinproteasen. Ähnlich wie beim Antithrombin wird die Reaktionsgeschwindigkeit von HC II in Anwesenheit von Heparin um das 10 000fache gesteigert (Tollefsen et al. 1982).

Protein C und Protein S

Das Vitamin-K-abhängige Protein C wird durch einen Komplex aus Thrombin und Thrombomodulin, einem Rezeptor an der Oberfläche von Endothelzellen, etwa 20 000fach stärker aktiviert als durch ungebundenes Thrombin (Esmon et Owen 1981).

Aktiviertes Protein C (APC) hemmt calcium- und phospholipidabhängig die Gerinnungsfaktoren Va und VIIIa, die beide keine eigene enzymatische Aktivität besitzen, durch limitierte Proteolyse (Kisiel 1979, Marlar et al. 1982, Vehar et Davie 1980, Walker et al. 1979).

Wenn APC an seinen Kofaktor, das Vitamin-K-abhängige Protein S, binden kann, wird die enzymatische Spaltung von Faktor Va und VIIIa beschleunigt ( Gardiner et al. 1984, Walker 1980, Walker 1981).

Protein S zirkuliert im Plasma in zwei Formen, von denen nur die ungebundene Form, das sogenannte freie Protein S (30-40%) als APC-Kofaktor wirkt. In der inaktiven Form bildet es mit einem C4b-Bindungsprotein einen Komplex und regelt die klassische Komplementkaskade (Dahlbäck 1991).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Unsystematische, minimale Änderung: "20 000fach" wird zu "20.000 fach", aber "10 000fache" wird identisch übernommen.

Sichter
(Singulus) Schumann

[7.] Lh/Fragment 007 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:05:12 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1ff
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 7, Zeilen: 1ff
1.1.4 Fibrinolyse

Die Fibrinolyse ist als Gegenstück zur Blutgerinnung ein Schutzmechanismus des Organismus, der dazu dient, Fibrin dort wieder aufzulösen, wo es keine physiologische Funktion mehr ausübt. Sie führt so zur Wiederherstellung des vaskulären Blutflusses.

Fibrin wird durch das proteolytische Enzym Plasmin gespalten, das aus dem in der Leber synthetisierten Plasminogen entsteht.

Plasmin spaltet außerdem Fibrinogen, Prothrombin und die Gerinnungsfaktoren V, VIII, IX, X und XII. Plasmin bewirkt daher nicht nur die Auflösung von Blutgerinnseln, sondern auch eine Verminderung der Blutgerinnungsfähigkeit (Weiß et Jelkmann 1994).

Bei der enzymatischen Aufspaltung von Fibrinogen entstehen Spaltprodukte, die sowohl die Fibrinpolymerisation als auch die Thrombozytenaggregation hemmen und so im Sinne eines negativen feed-back-Mechanismus wirken.

Aktivierung der Fibrinolyse

Der wichtigste Aktivator der Fibrinolyse ist der Gewebeplasminogenaktivator (t-PA), der bereits in der aktiven Form aus Endothelzellen als Single-Chain-t-PA (sct-PA) freigesetzt wird (Binder et al. 1979).

Unter physiologischen Bedingungen bildet t-PA mit dem Plasminogen-Aktivator-Inhibitor (PAI) einen Komplex. Lediglich 5% des t-PA liegen in der nativen Form ungebunden vor, so dass eine generalisierte, durch t-PA ausgelöste Fibrinolyse verhindert wird (Kristensen et al. 1984, Sprengers et Kluft 1987, Kluft 1988).

Der ungebundene Anteil kann allerdings stark erhöht werden durch die lokale Freisetzung von t-PA, die ausgelöst wird durch Stress, venösen Stau, Thrombin oder vasoaktive Substanzen (Bachmann 1987, Levin et Santell 1988).

Die katalytische Aktivität von t-PA wird durch die Anwesenheit von Fibrin um das 200-bis 300 fache gesteigert. Denn wenn die lokale Konzentration an Fibrinmonomeren ansteigt, dissoziiert der t-PA/PAI- Komplex und erhöht so die Konzentration an freiem t-PA.

1.1.4 Fibrinolyse

Die Fibrinolyse ist als Gegenstück zur Blutgerinnung ein Schutzmechanismus des Organismus, der dazu dient, Fibrin dort wieder aufzulösen, wo es keine physiologische Funktion mehr ausübt. Sie führt so zur Wiederherstellung des vaskulären Blutflusses.

Fibrin wird durch das proteolytische Enzym Plasmin gespalten, das aus dem in der Leber synthetisierten Plasminogen entsteht.

Plasmin spaltet außerdem Fibrinogen, Prothrombin und die Gerinnungsfaktoren V, VIII, IX, X und XII. Plasmin bewirkt daher nicht nur die Auflösung von Blutgerinnseln, sondern auch eine Verminderung der Blutgerinnungsfähigkeit (Weiß et Jelkmann 1994).

Bei der enzymatischen Aufspaltung von Fibrinogen entstehen Spaltprodukte, die sowohl die Fibrinpolymerisation als auch die Thrombozytenaggregation hemmen und so im Sinne eines negativen feed-back-Mechanismus wirken.

Aktivierung der Fibrinolyse

Der wichtigste Aktivator der Fibrinolyse ist der Gewebeplasminogenaktivator (t-PA), der bereits in der aktiven Form aus Endothelzellen als Single-Chain-t-PA (sct-PA) freigesetzt wird (Binder et al. 1979).

Unter physiologischen Bedingungen bildet t-PA mit dem Plasminogen-Aktivator-Inhibitor (PAI) einen Komplex. Lediglich 5% des t-PA liegen in der nativen Form ungebunden vor, so daß eine generalisierte, durch t-PA ausgelöste Fibrinolyse verhindern [sic] wird ( Kristensen et al. 1984, Sprengers et Kluft 1987, Kluft 1988).

Der ungebundene Anteil kann allerdings stark erhöht werden durch die lokale Freisetzung von t-PA, die ausgelöst wird durch Streß, venösen Stau, Thrombin oder vasoaktive Substanzen (Bachmann 1987, Levin et Santell 1988).

Die katalytische Aktivität von t-PA wird durch die Anwesenheit von Fibrin um das 200- bis 300 fache gesteigert. Denn wenn die lokale Konzentratrion [sic] an Fibrinmonomeren ansteigt, dissoziiert der t-PA/PAI- Komplex und erhöht so die Konzentration an freiem t-PA.

Anmerkungen

identisch bis auf Rechtschreibung

Sichter
(Singulus) Schumann

[8.] Lh/Fragment 008 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:08:00 Singulus
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KomplettPlagiat
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Singulus
Gesichtet
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Seite: 8, Zeilen: 1ff(komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 7,8, Zeilen: 7: letzte beide Zeilen; 8: 1ff
Faktor Xa, Plasmin und Kallikrein wandeln sct-PA in die aktivere zweikettige Form (tc t-PA) um. Sowohl sct-PA als auch tct-PA kann Plasminogen zu Plasmin aktivieren.

Ein weiterer Aktivator des Plasminogens ist der „urokinase-like plasminogen activator“ (u-PA), über den die extravasale Proteolyse erfolgt. Er wird sezerniert von Epithelzellen, Endothelzellen, Fibroblasten und Tumorzellen und kann ebenfalls in der einkettigen (scu-PA) oder in der zweikettigen Form (tcu-PA) vorliegen.

Jedoch ist das Einkettenmolekül scu-PA nur zellgebunden in Anwesenheit eines Fibringerinnsels aktiv, während tcu-PA Plasminogen auch in freier Lösung aktivieren kann (Fleury et al. 1993, Priglinger et Binder 1999).

Die Umwandlung von scu-PA zu tcu-PA bewirken Plasmin und Faktor XIIa-abhängiges Kallikrein.

Faktor XIIa ist als Blutaktivator auch an der intravaskulären Fibrinolyse beteiligt, benötigt aber zur Wirksamkeit sogenannte Proaktivatoren. Die wichtigsten Proaktivatoren (u.a. Präkallikrein) sind Lysinokinasen, die durch traumatische oder entzündliche Gewebeschäden aus Blutzellen freigesetzt werden (Weiß et Jelkmann 1994).

Indirekt aktiviert auch Protein C die Fibrinolyse über eine Hemmung des Plasminogenaktivatorinhibitors (PAI 1).

Durch die Bindung und Aktivierung von Plasminogen und Plasminogenaktivator wird nicht nur die Fibrinolyse gestartet, sondern es werden auch weitere Proteasen wie Stromelysin und Kollagenase aktiviert und Wachstumsfaktoren sowie Zytokine lokal freigesetzt (Binder 1990, Ossowski et al. 1991).

Hierdurch kommt es zu einer engen Kopplung von destruktiven (Gewebeabbau), protektiven (Immunität) und reparativen (Zell-und Bindegewebsvermehrung) Vorgängen (Priglinger et Binder 1999).

Faktor Xa, Plasmin und Kallikrein wandeln sct-PA in die aktivere zweikettige Form (tct-PA) um. Sowohl sct-PA als auch tct-PA kann Plasminogen zu Plasmin aktivieren.

[Seite 8]

Ein weiterer Aktivator des Plasminogens ist der „urokinase-like plasminogen activator“ (u-PA), über den die extravasale Proteolyse erfolgt. Er wird sezerniert von Epithelzellen, Endothelzellen, Fibroblasten und Tumorzellen und kann ebenfalls in der einkettigen (scu-PA) oder in der zweikettigen Form (tcu-PA) vorliegen.

Jedoch ist das Einkettenmolekül scu-PA nur zellgebunden in Anwesenheit eines Fibringerinnsels aktiv, während tcu-PA Plasminogen auch in freier Lösung aktivieren kann (Fleury et al. 1993, Priglinger et Binder 1999).

Die Umwandlung von scu-PA zu tcu-PA bewirken Plasmin und Faktor XIIa-abhängiges Kallikrein.

Faktor XIIa ist als Blutaktivator auch an der intravaskulären Fibrinolyse beteiligt, benötigt zur Wirksamkeit aber sogenannte Proaktivatoren. Die wichtigsten Proaktivatoren (u.a. Präkallikrein) sind Lysinokinasen, die durch traumatische oder entzündliche Gewebeschäden aus Blutzellen freigesetzt werden (Weiß et Jelkmann 1994).

Indirekt aktiviert auch Protein C die Fibrinolyse über eine Hemmung des Plasminogenaktivatorinhibitors (PAI 1).

Durch die Bindung und Aktivierung von Plasminogen und Plasminogenaktivator wird nicht nur die Fibrinolyse gestartet, sondern es werden auch weitere Proteasen wie Stromelysin und Kollagenase aktiviert und Wachstumsfaktoren und Zytokine lokal freigesetzt (Binder 1990, Ossowski et al. 1991).

Hierdurch kommt es zu einer engen Kopplung von destruktiven (Gewebeabbau), protektiven (Immunität) und reparativen (Zell- und Bindegewebsvermehrung) Vorgängen (Priglinger et Binder 1999).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Minimiale Abweichungen

Sichter
(Singulus) Schumann

[9.] Lh/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:10:18 Singulus
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KomplettPlagiat
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Singulus
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1ff(komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 8;9;17, Zeilen: 8: 24ff; 9: 1ff; 17: 10-13
Hemmung der Fibrinolyse

Die Inhibitoren der Fibrinolyse werden in Antiaktivatoren und Antiplasmine eingeteilt. Die drei wichtigsten Antiaktivatoren sind Plasminogenaktivatorinhibitor Typ 1 (PAI-1) und Typ 2 (PAI-2), sowie ein histidinreiches Glykoprotein, welche die Fibrinolyse durch Verhinderung der Plasminogenaktivierung hemmen.

Der hauptsächlich in Endothelzellen und Thrombozyten gebildete PAI-1 geht mit allen physiologischen Plasminogenaktivatoren stabile 1:1-Komplexe ein (Wiman et al. 1984).

PAI-2, hauptsächlich in Makrophagen und Plazenta gebildet, hemmt nur die zweikettige Form von t-PA und u-PA (Lecander et Astedt 1986).

Histidinreiches Glykoprotein geht mit zirkulierendem Plasminogen reversible Bindungen ein, so dass die Bindung von Plasminogen an Fibrin verhindert wird (Lijnen et al. 1980).

Demgegenüber stören Antiplasmine wie α2-Antiplasmin, α2-Makroglobulin und C1-Inaktivator die Fibrinolyse, indem sie das aktivierte Plasmin deaktivieren.

α2-AP inaktiviert sehr schnell freies Plasmin durch Komplexbildung. Zusätzlich hemmt es kompetetiv Plasminogen, da es ebenfalls an Fibrin bindet. In das entstehende Fibringerinnsel eingebaut, ist es funktionell aktiv und bewirkt eine Resistenz des Fibrinnetzes gegenüber einer plasmininduzierten Fibrinolyse (Moroi et Aoki 1977, Wallen et al. 1983).

α2-Makroglobulin neutralisiert Kallikrein und t-PA, und bindet überschüssiges Plasmin, wenn die Bindungskapazität von α2-AP überschritten ist.

C1-Inaktivator hemmt, wie schon erwähnt, Kallikrein, und den Faktor XIIa und somit auch die Umwandlung von scu-PA zu tcu-PA. Aber er neutralisiert auch direkt Plasmin (Bachmann 1987).

Lipoprotein (a) –Erhöhung

Lipoprotein (Lp) (a) ist eine verwandte Substanz der low-density Lipoproteine (LDL), da es eine Proteinkomponente des LDLs, das Apolipoprotein (Apo) B, und ebenso wie LDL einen hohen Cholesterinanteil enthält.

Hemmung der Fibrinolyse

Die Inhibitoren der Fibrinolyse werden in Antiaktivatoren und Antiplasmine eingeteilt. Die drei wichtigsten Antiaktivatoren sind Plasminogenaktivatorinhibitor Typ 1 (PAI-1) und Typ 2 (PAI-2), sowie ein histidinreiches Glykoprotein, welche die Fibrinolyse durch Verhinderung der Plasminogenaktivierung hemmen.

[Seite 9]

Der hauptsächlich in Endothelzellen und Thrombozyten gebildete PAI-1 geht mit allen physiologischen Plasminogenaktivatoren stabile 1:1-Komplexe ein (Wiman et al. 1984). PAI-2, hauptsächlich in Makrophagen und Plazenta gebildet, hemmt nur die zweikettige Form von t-PA und u-PA (Lecander et Astedt 1986).

Histidinreiches Glykoprotein geht mit zirkulierendem Plasminogen reversible Bindungen ein, so daß die Bindung von Plasminogen an Fibrin verhindert wird (Lijnen et al. 1980).

Demgegenüber stören Antiplasmine wie α2-Antiplasmin, α2-Makroglobulin und C1-Inaktivator die Fibrinolyse, indem sie das aktivierte Plasmin deaktivieren.

α2-AP inaktiviert sehr schnell freies Plasmin durch Komplexbildung. Zusätzlich hemmt es kompetetiv Plasminogen, da es ebenfalls an Fibrin bindet. In das entstehende Fibringerinnsel eingebaut, ist es funktionell aktiv und bewirkt eine Resistenz des Fibrinnetzes gegenüber einer plasmininduzierten Fibrinolyse (Moroi et Aoki 1977, Wallen et al. 1983).

α2-Makroglobulin neutralisiert Kallikrein und t-PA, und bindet überschüssiges Plasmin, wenn die Bindungskapazität von α2-AP überschritten ist.

C1-Inaktivator hemmt, wie schon erwähnt, Kallikrein, und den Faktor XIIa und somit auch die Umwandlung von scu-PA zu tcu-PA. Aber er neutralisiert auch direkt Plasmin (Bachmann 1987).

[17]

Lipoprotein (a) -Erhöhung

Lipoprotein (Lp) (a) ist eine verwandte Substanz der low-density Lipoproteine (LDL), da es eine Proterinkomponente [sic] des LDLs, das Apolipoprotein (Apo) B, und ebenso wie LDL einen hohen Cholesterinanteil enthält.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[10.] Lh/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:12:25 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
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Singulus
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: 14ff - 18: 1ff
Ein zusätzliches und charakteristisches Protein des Lp(a) ist durch Disulfidbrücken mit dem Apo B 100 verbunden und wird als Apolipoprotein (Apo) (a) bezeichnet.

Das Gen von Apo(a) liegt auf Chromosom 6q2,6 - q2,7 in enger Nachbarschaft zu Plasminogen, zu dem Apo(a) und seine cDNA eine hohe Homologie aufweisen (McLean et al. 1987, Murray et al. 1987).

So enthält Apo(a) die Proteasedomäne des Plasminogens, die durch einen Aminosäureaustausch des Arginins durch Serin inaktiviert ist, eine Kopie des Kringel V und eine variable Anzahl des Kringel IV. Marcovina et al. zeigten 1993, dass die unterschiedliche Größe der Apo(a)-Isoforme, deren Gewicht zwischen 200 und 800 kilo Dalton variiert, mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kringel IV Typ 2-Sequenzen im Apo(a)-Gen korreliert. Zwischen dem Gewicht von Apo(a) und der Lp(a)-Serumkonzentration scheint eine negative Korrelation zu bestehen (Utermann 1989). Die genetisch festgelegte variable Anzahl von Kringel IV und anderen Polymorphismen im Apo(a)-Gen bestimmen zum größten Teil die interindividuellen Unterschiede der Lp(a)-Konzentration (Boerwinkle et al. 1992, Nowak-Goettl et al. 1999).

In vitro und in vivo greifen Lp(a) und Apo(a) an mehreren Stellen antifibrinolytisch in das Gerinnungs- und Fibrinolysesystem ein. So hemmt Lp(a) die Bindung von Plasminogen an seinen Rezeptor am Endothel oder auf mononukleären Zellen (Hajjar et al. 1989, Miles et al. 1989). Außerdem konkurriert Lp(a) mit t-PA um Bindungsstellen an Fibrin und hemmt t-PA durch Bindung an sich selbst auch direkt (Loscalzo et al. 1990, Simon et al. 1991).

Zusätzlich bedingen erhöhte Lp(a)-Konzentrationen ein vermehrtes Angebot von Lp(a) in der Gefäßwand und fördern so, ähnlich wie LDL, die arteriosklerotische Entwicklung.

Ein Zusammenhang zwischen erhöhten Lp(a)-Werten und dem Risiko für koronare Herzkrankheiten ist aus klinischen Studien offensichtlich; besonders ab einer Lp(a)-Konzentration >30 mg/dl steigt das Risiko stark an (Cremer et al. 1994, Utermann 1989, Wald et al. 1994).

Ein zusätzliches und charakteristisches Protein des Lp (a) ist durch Disulfidbrücken mit dem Apo B 100 verbunden und wird als Apolipoprotein (Apo) (a) bezeichnet.

Das Gen von Apo (a) liegt auf Chromosom 6q2,6-q2,7 in enger Nachbarschaft zu Plasminogen, zu dem Apo (a) und seine cDNA eine hohe Homologie aufweisen (McLean et al. 1987, Murray et al. 1987).

So enthält Apo (a) die Proteasedomäne des Plasminogens, die durch einen Aminosäureaustausch des Arginins durch Serin inaktiviert ist, eine Kopie des Kringel V und eine variable Anzahl des Kringel IV. Marcovina et al. zeigten 1993, daß die unterschiedliche Größe der Apo (a)-Isoforme, deren Gewicht zwischen 200 und 800 kilo Dalton variiert, mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kringel IV Typ 2-Sequenzen im Apo (a)-Gen korreliiert. Zwischen dem Gewicht von Apo (a) und der Lp(a)-Serumkonzentration scheint eine negative Korrelation zu bestehen (Utermann 1989). Die genetisch festgelegte variable Anzahl von Kringel IV und anderen Polymorphismen im Apo (a)-Gen bestimmen zum größten Teil die interindividuellen Unterschiede der Lp(a)-Konzentration (Boerwinkle et al. 1992, Nowak-Goettl et al. 1999).

In vitro und in vivo greifen Lp (a) und Apo (a) an mehreren Stellen antifibrinolytisch in das Gerinnungs- und Fibrinolysesystem ein. So hemmt Lp (a) die Bindung von

[Seite 18]

Plasminogen an seinem Rezeptor am Endothel oder auf mononukleären Zellen (Hajjar et al. 1989, Miles et al. 1989). Außerdem konkurriert Lp (a) mit t-PA um Bindungsstellen an Fibrin und hemmt t-PA durch Bindung an sich selbst auch direkt (Loscalzo et al. 1990, Simon et al. 1991).

Zusätzlich bedingen erhöhte Lp (a) – Konzentrationen ein vermehrtes Angebot von Lp (a) in der Gefäßwand und fördern so, ähnlich wie LDL, die arteriosklerotische Entwicklung.

Ein Zusammenhang zwischen erhöhten Lp (a) - Werten und dem Risiko für koronare Herzkrankheiten ist aus klinischen Studien offensichtlich; besonders ab einer Lp (a) – Konzentration >30 mg/dl steigt das Risiko stark an (Cremer et al. 1994, Utermann 1989, Wald et al. 1994) [sic]

Anmerkungen

Identisch bis auf Leerstellen und Satzzeichen.

Sichter
(Singulus) Schumann

[11.] Lh/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:14:40 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

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KomplettPlagiat
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Seite: 11, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 9, 10, Zeilen: 9: 20ff; 10: 1ff
1.1.5 Entwicklung der Hämostase

Zum größten Teil sind die Faktoren, die zur Sicherung einer funktionsfähigen Hämostase beitragen, schon vor Erreichen eines lebensfähigen Gestationsalters im fetalen Blut nachweisbar (Bleyer et al. 1971, Holmberg et al. 1974).

Aber das Gerinnungsgleichgewicht der Früh- und Neugeborenen ist sehr störanfällig und weist viele Besonderheiten auf, die für die Bewertung und Zuordnung hämostaseologischer Veränderungen von Bedeutung sind.

Die Gerinnungsfaktoren werden im endoplasmatischen Retikulum, im Gefäßendothel und in der Leber gebildet. Die Leber entsteht in der Embryonalperiode aus dem Mesenchym des Septum transversum und Abschnitten des Vorderdarms und beginnt ab der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) mit der Hämatopoese. Bereits ab der 5. SSW setzt die Fibrinogensynthese ein (Gitlin et Biasucci 1969) und ab der 11. SSW sind Thrombozyten nachweisbar (Gibson 1989).

Vitamin K-abhängige Gerinnungsfaktoren sind schon während der 12.-24. SSW nachweisbar und liegen bei ca. 20% der Erwachsenennorm (Forestier 1985, Holmberg 1974). Auch alle anderen Gerinnungsfaktoren zirkulieren bereits im Blut und zwar in Höhe von ca. 30% der Erwachsenenwerte.

Die Aktivität der Gerinnungsfaktoren steigt erst im letzten Trimenon deutlich an. Auch die Konzentration des Vitamin K - abhängigen Protein C ist zu Beginn der Schwangerschaft deutlich erniedrigt. Demnach existiert in diesem Alter wahrscheinlich ein funktionsfähiges Gerinnungssystem, das jedoch auf einem niedrigeren Niveau als im Erwachsenenalter arbeitet.

Bei gesunden Frühgeborenen und reifen Neugeborenen zeigen sich schon normale Werte für Fibrinogen, während die Kontaktphasefaktoren XI und XII, sowie Präkallikrein noch erniedrigt sind und erst innerhalb der ersten 6 Lebensmonate auf subnormale Erwachsenenwerte ansteigen.

α2-Antiplasmin und C1-Inaktivator, Inhibitoren der Fibrinolyse, steigen bereits bis zum 3. Lebensmonat auf normale Erwachsenenwerte an und ab dem 6. Lebensmonat sogar über diese hinaus. Das zu den Inhibitoren der [Fibrinolyse zählende α2-Makroglobulin ist schon bei der Geburt erhöht, und erreicht im 6. Lebensmonat das Doppelte der Erwachsenennorm.]

1.1.5 Entwicklung der Hämostase

Zum größten Teil sind die Faktoren, die zur Sicherung einer funktionsfähigen Hämostase beitragen, schon vor Erreichen eines lebensfähigen Gestationsalters im fetalen Blut nachweisbar (Bleyer et al. 1971, Holmberg et al. 1974).

Aber das Gerinnungsgleichgewicht der Früh- und Neugeborenen ist sehr störanfällig und weist viele Besonderheiten auf, die für die Bewertung und Zuordnung hämostaseologischer Veränderungen von Bedeutung sind.

Die Gerinungsfaktoren [sic] werden im endoplasmatischen Retikulum, im Gefäßendothel und in der Leber gebildet. Die Leber entsteht in der Embryonalperiode aus dem Mesenchym des Septum transversum und Abschnitten des Vorderdarms und beginnt ab

[Seite 10]

der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) mit der Hämatopoese. Bereits ab der 5. SSW setzt die Fibrinogensynthese ein ( Gitlin et Biasucci 1969) und ab der 11. SSW sind Thrombozyten nachweisbar (Gibson 1989) [sic]

Vitamin K-abhängige Gerinnungsfaktoren sind schon während der 12.-24. SSW nachweisbar und liegen bei ca. 20% der Erwachsenennorm (Forestier 1985, Holmberg 1974). Auch alle anderen Gerinnungsfaktoren zirkulieren bereits im Blut und zwar in Höhe von ca. 30% der Erwachsenenwerte.

Die Aktivität der Gerinnungsfaktoren steigt erst im letzten Trimenon deutlich an. Auch die Konzentration des Vitamin K-abhängigen Protein C ist zu Beginn der Schwangerschaft deutlich erniedrigt. Demnach existiert in diesem Alter wahrscheinlich ein funktionsfähiges Gerinnungssystem, das aber auf einem niedrigeren Niveau als im Erwachsenenalter arbeitet.

Bei gesunden Frühgeborenen und reifen Neugeborenen zeigen sich schon normale Werte für Fibrinogen, während die Kontaktphasefaktoren XI und XII, sowie Präkallikrein noch erniedrigt sind und erst innerhalb der ersten 6 Lebensmonate auf subnormale Erwachsenenwerte ansteigen.

α2-Antiplasmin und C1-Inaktivator, Inhibitoren der Fibrinolyse, steigen bereits bis zum 3. Lebensmonat auf normale Erwachsenenwerte an und ab dem 6. Lebensmonat sogar über diese hinaus. Das zu den Inhibitoren der Fibrinolyse zählende α2-Makroglobulin ist schon bei der Geburt erhöht, und erreicht im 6. Lebensmonat das doppelte der Erwachsenennorm.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Formulierungsleistung: "aber" wird zu "jedoch"

Sichter
(Singulus) Schumann

[12.] Lh/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:17:10 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

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Singulus
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 19ff; 11: 1ff
[Das zu den Inhibitoren der] Fibrinolyse zählende α2-Makroglobulin ist schon bei der Geburt erhöht, und erreicht im 6. Lebensmonat das Doppelte der Erwachsenennorm.

Perinatal erhöhte Werte lassen sich bei Faktor V, VII, VIII und beim von-Willebrand-Faktor messen, die sich aber alle bis zum 6. Lebensmonat normalisieren (Andrew et al. 1988).

Protein C und Prothrombin sind bei Geburt erniedrigt und erreichen die untere Grenze der Erwachsenenwerte erst zu Beginn des 4. Lebensjahres (Nardi et al. 1986).

Protein S kann sogar bis zum 18. Lebensjahr unter der Norm der Erwachsenenwerte liegen (Hach-Wunderle 1990).

Eine weitere Besonderheit stellt der im Plasma von Früh- und Neugeborenen nachweisbare Heparin-like Inhibitor dar, der möglicherweise als Thromboseschutz fungiert (Muller et al. 1977).

Auch ein fetales Antithrombinmolekül wird beschrieben, das zwar eine quantitative, aber keine qualitative Erniedrigung aufweist (McDonald et al. 1982).

Das fetale Fibrinogen unterscheidet sich vom Fibrinogen Erwachsener durch eine Überladung mit Neuraminsäure in der Leber, wodurch es relativ unempfindlich gegenüber Thrombozyten ist (Gibson 1989).

Die niedrigen Werte der Vitamin K-abhängigen Gerinnungsfaktoren sind nicht, wie früher angenommen, auf einen Vitamin K Mangel, sondern auf die unreife Leber zurückzuführen, da Vitamin K plazentagängig ist und auch bei Vitamin K Substitution kein Anstieg dieser Gerinnungsfaktoren erfolgt (Aballi et de Lameres 1962, Peters et al. 1985).

In der Neugeborenenphase sprechen demnach vor allem zwei Ursachen für ein noch unreifes Gerinnungssystem: Zum einen ist die fibrinolytische Aktivität vermindert durch verringerte Werte von Plasminogen und erhöhte Werte von α2-Antiplasmin und α2-Makroglobulin. Auf der anderen Seite sind auch die Werte von Inhibitoren der Gerinnung (Antithrombin, Protein C und S) vermindert bei erhöhter Konzentration an Faktor VIII.

Das zu den Inhibitoren der Fibrinolyse zählende α2-Makroglobulin ist schon bei der Geburt erhöht, und erreicht im 6. Lebensmonat das doppelte der Erwachsenennorm.

Perinatal erhöhte Werte lassen sich bei Faktor V, VII, VIII und beim von-Willebrand- Faktor messen, die sich aber alle bis zum 6. Lebensmonat normalisieren. (Andrew et al. 1988) [sic]

Protein C und Prothrombin sind bei Geburt erniedrigt und erreichen die untere Grenze der Erwachsenenwerte erst zu Beginn des 4. Lebensjahres (Nardi et al. 1986).

Protein S kann sogar bis zum 18. Lebensjahr unter der Norm der Erwachsenenwerte liegen (Hach-Wunderle 1990).

[Seite 11]

Eine weitere Besonderheit stellt der im Plasma von Früh- und Neugeborenen nachweisbare Heparin-like Inhibitor dar, der möglicherweise als Thromboseschutz fungiert (Muller et al. 1977).

Auch ein fetales Antithrombinmolekül wird beschrieben, das zwar eine quantitative, aber keine qualitative Erniedrigung aufweist( McDonald et al. 1982).

Das fetale Fibrinogen unterscheidet sich vom Fibrinogen Erwachsener durch eine Überladung mit Neuraminsäure in der Leber, wodurch es relativ unempfindlich gegenüber Thrombozyten ist (Gibson 1989).

Die niedrigen Werte der Vitamin K-abhängigen Gerinnungsfaktoren sind nicht, wir [sic] früher angenommen, auf einen Vitamin K Mangel, sondern auf die unreife Leber zurückzuführen, da Vitamin K plazentagängig ist und auch bei Vitamin K Substitution kein Anstieg dieser Gerinnungsfaktoren erfolgt (Aballi et de Lameres 1962, Peters et al. 1985).

In der Neugeborenenphase sprechen demnach vor allem zwei Ursachen für ein noch unreifes Gerinnungssystem: Zum einen ist die fibrinolytische Aktivität vermindert durch verringerte Werte von Plasminogen und erhöhte Werte von α2-Antiplasmin und α2-Makroglobulin. Auf der anderen Seite sind auch die Werte von Inhibitoren der Gerinnung (Antithrombin, Protein C und S) vermindert bei erhöhter Konzentration an Faktor VIII.

Anmerkungen

identisch bis auf Rechtschreibung

Sichter
(Singulus) Schumann

[13.] Lh/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:18:28 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
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Singulus
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 20ff.; 12: 1ff
Hieraus resultiert eine Hyperkoagulabilität, die in der Neonatalphase unter anderem dem physiologischen Verschluss der Nabelgefäße dient, die aber bei gesunden Neugeborenen nicht zu einer Thrombophilie führt. Allerdings ist das Gerinnungsgleichgewicht besonders bei Neugeborenen sehr labil, so dass bereits banale Ursachen mit einem Thromboserisiko einhergehen können (Corrigan 1985).

Dabei sollte besonders in diesem Alter eine Früherkennung hämostaseologischer Probleme im Vordergrund stehen, damit eine gezielte Therapie möglich wird. Denn die therapeutischen Möglichkeiten sind begrenzt, da nur geringe Mengen an Volumen (5-10 ml/kg KG) substituiert werden können.

Vom 7. Lebensmonat bis zum 18. Lebensjahr stehen die Gerinnungskomponenten in einem solchen Verhältnis zueinander, dass das Risiko einer Thrombose niedriger ist als im Erwachsenenalter (Andrew et al. 1992).

Normalwerte im Kindesalter

Die Werte der Gerinnungsparameter bei Kindern und Jugendlichen können teilweise stark von der Erwachsennorm [sic] abweichen. So liegen die Werte des von-Willebrand-Faktors mit 52-140% der Erwachsenenwerte durchaus noch im Normbereich, während die Werte des Fibrinolyseinhibitors α2-Antiplasmin mit 92% bis 155% und des α2-Makroglobulins mit 261% bis 731% deutlich darüber liegen.

Dagegen sind die Werte für Protein C, Antithrombin, Fibrinogen und Plasminogen in der Regel im Bereich der Erwachsenenwerte angesiedelt (Nowak-Göttl 1991).

Hieraus resultiert eine Hyperkoagulabilität, die in der Neonatalphase unter anderem dem physiologischen Verschluß der Nabelgefäße dient, die aber bei gesunden Neugeborenen nicht zu einer Thrombophilie führt.

Allerdings ist das Gerinnungsgleichgewicht besonders bei Neugeborenen sehr labil, so daß bereits banale Ursachen mit einem Thromboserisiko einhergehen können (Corrigan 1985).

Dabei sollte besonders in diesem Alter eine Früherkennung hämostaseologischer Probleme im Vordergrund stehen, damit eine gezielte Therapie möglich wird. Denn die therapeutischen Möglichkeiten sind begrenzt, da nur geringe Mengen an Volumen (5-10 ml/kg KG) substituiert werden können.

[Seite 12]

Vom 7. Lebensmonat bis zum 18. Lebensjahr stehen die Gerinnungskomponenten in einem solchen Verhältnis zueinander, daß das Risiko einer Thrombose niedriger ist als im Erwachsenenalter (Andrew et al. 1992).

Normalwerte im Kindesalter

Die Werte der Gerinnungsparameter bei Kindern und Jugendlichen können teilweise stark von der Erwachsennorm [sic] abweichen. So liegen die Werte des von-Willebrand-Faktors mit 52-140% der Erwachsenenwerte durchaus noch im Normbereich, während die Werte des Fibrinolyseinhibitors α2-Antiplasmin mit 92% bis 155% und des α2-Makroglobulins mit 261% bis 731% deutlich darüber liegen.

Dagegen sind die Werte für Protein C, Antithrombin, Fibrinogen und Plasminogen in der Regel im Bereich der Erwachsenenwerte angesiedelt (Nowak-Göttl 1991).

Anmerkungen

identisch

"Erwachsennorm" wird übernommen.

Sichter
(Singulus) Schumann

[14.] Lh/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:22:24 Singulus
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1.2 Thrombophilie

Unter Thrombophilie wird die Tendenz zur Ausbildung von venösen oder arteriellen Thrombosen verstanden.

Als hereditäre Thrombophilie bezeichnet man eine erbliche Thromboseneigung, die in der Bevölkerung mit einer Häufigkeit von 1:2.500 bis 1:5.000 vorliegt (Mannucci 1987).

Diese Defekte müssen nicht notwendigerweise eine dauerhafte klinische Beeinträchtigung bedeuten. Vielmehr besteht eine reduzierte Fähigkeit, den Zustand eines eukoagulatorischen Gleichgewichts unter dem Einfluss exogener und endogener Faktoren aufrecht zu halten (Lane et al. 1996).

Ursachen einer Thrombophilie können zum Beispiel sein:

- APC-Resistenz (Faktor V G1691A)

- Antithrombin III-Mangel

- Protein C-Mangel

- Protein S-Mangel

- Prothrombin G20210A-Mutation

- Lipoprotein (a)-Erhöhung

- Antiphospholipidantikörper

- Hyperhomocysteinämie

- Erhöhung des histidinreichen Glykoproteins

- Thrombomodulin-Mangel bzw.-Defekte

- Glykoprotein IIb/IIIa-Defekte und Störungen der Fibrinolyse durch

- Plasminogenmangel und Dysplasminogenämie

- kongenitale Dysfibrinogenämie

- erhöhte Aktivität des Plasminogen-Aktivator-Inhibitors (PAI).

APC-Resistenz

Die APC-Resistenz basiert in den meisten Fällen auf einer Punktmutation des Faktor V-Gens in Nukleotidposition 1691 auf Chromosom 1, bei der Guanin gegen Adenin ausgetauscht ist und daher als Faktor V-G1691A-Mutation bezeichnet wird (Bertina et al. 1994, Wang et al. 1988, Zöller et Dahlbäck 1994).

Dieser Nucleotidaustausch hat den Austausch der Aminosäure an Stelle 506 zur Folge: [Arginin (Arg) wird durch Glutamin (Gln) ersetzt.]

1.2 Thrombophilie

Unter Thrombophilie wird die Tendenz zur Ausbildung von venösen oder arteriellen Thrombosen verstanden.

Als hereditäre Thrombophilie bezeichnet man eine erbliche Thromboseneigung, die in der Bevölkerung mit einer Häufigkeit von 1:2 500 bis 1:5 000 vorliegt (Mannucci 1987).

Diese Defekte müssen nicht notwendigerweise eine dauerhafte klinische Beeinträchtigung bedeuten. Vielmehr besteht eine reduzierte Fähigkeit, den Zustand eines eukoagulatorischen Gleichgewichts unter dem Einfluß exogener und endogener Faktoren aufrecht zu halten (Lane et al. 1996).

Ursachen einer Thrombophilie können zum Beispiel sein:

-APC-Resistenz (Faktor V G1691A)

-Antithrombin III-Mangel

-Protein C-Mangel

-Protein S-Mangel

[Seite 13]

-Prothrombin G20210A-Mutation

-Lipoprotein (a) -Erhöhung

-Antiphospholipidantikörper

-Hyperhomocysteinämie

-Erhöhung des histidinreichen Glykoproteins

-Thrombomodulin-Mangel bzw. –Defekte

-Glykoprotein IIb/IIIa-Defekte und Störungen der Fibrinolyse durch

-Plasminogenmangel und Dysplasminogenämie

-kongenitale Dysfibrinogenämie

-erhöhte Aktivität des Plasminogen-Aktivator-Inhibitors (PAI).

APC-Resistenz

Die APC-Resistenz basiert in den meisten Fällen auf einer Punktmutation des Faktor V-Gens in Nukleotidposition 1691 auf Chromosom 1, bei der Guanin gegen Adenin ausgetauscht ist und daher als Faktor V-G1691A-Mutation bezeichnet wird (Bertina et al. 1994, Wang et al. 1988, Zöller et Dahlbäck 1994).

Dieser Nucleotidaustausch hat den Austausch der Aminosäure an Stelle 506 zur Folge: Arginin (Arg) wird durch Glutamin (Gln) ersetzt.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[15.] Lh/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 23:25:16 Singulus
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Arginin (Arg) wird durch Glutamin (Gln) ersetzt.

Der Zusammenhang zwischen der Faktor V-G1691A-Mutation und dem Auftreten einer APC-Resistenz gilt als erwiesen (Kalafatis et Mann 1997) und wird autosomal dominant vererbt.

Zur Inaktivierung des Faktors V durch APC dienen vor allem 2 Schnittstellen, Arg506 und Arg306.

Als initiale Schnittstelle wurde 1994 von Kalafatis et al. Arg506 identifiziert, die wiederum eine schnellere Spaltung bei Arg306 katalysiert, welches wiederum den eigentlichen Schritt der Inaktivierung darstellt. Die Inaktivierung durch APC ist deshalb bei Faktor V Gln506 verzögert, da keine verstärkte Spaltung bei Arg306, katalysiert durch vorherige Spaltung bei Arg506, stattfinden kann (Lane et Grant 2000).

Eine andere Theorie vertritt die Arbeitsgruppe um Nicolaes (1995), die eine Spaltung an der einen bzw. an der anderen von beiden Schnittstellen als zufällig beschreibt, wobei die Inaktivierung bei Arg306 sehr viel langsamer abläuft. Da Faktor V Gln506 aber nur bei Arg306 gespalten werden kann, läuft die Inaktivierung verzögert ab.

Abgesehen davon wie die Faktor V Arg506Gln Mutation nun genau eine APC-Resistenz verursacht, ist sicher, dass ihre Vererbung das Risiko für venöse Thrombosen erhöht (Koster et al. 1993, de Stefano 1995 et 1996).

Bezüglich arterieller Erkrankungen ist die Rolle der APC-Resistenz umstritten.

Während einige Studien keinen kausalen Zusammenhang messen konnten (Ridker et al. 1995, Catto et al. 1995), berichten andere Studien von einem erhöhten Erkrankungsrisiko auch bei arteriellen Verschlüssen (Rosendaal et al. 1997, Kiechl et al. 1999).

Die Prävalenz der Faktor V-G1691A-Mutation ist regional unterschiedlich und reicht von 0% in China und Japan über 6% in den USA bis zu 15% in der kaukasischen Bevölkerung (Rees et al. 1995).

Homozygot sind etwa 10% der Personen mit einer Faktor V-Mutation.

Arginin (Arg) wird durch Glutamin (Gln) ersetzt.

Der Zusammenhang zwischen der Faktor V-G1691A-Mutation und dem Auftreten einer APC-Resistenz gilt als erwiesen (Kalafatis et Mann 1997) und wird autosomal dominant vererbt.

Zur Inaktivierung des Faktors V durch APC dienen vor allem 2 Schnittstellen, Arg506 und Arg306.

Als initiale Schnittstelle wurde 1994 von Kalafatis et al. Arg506 identifiziert, die wiederum eine schnellere Spaltung bei Arg306 katalysiert, welches wiederum den eigentlichen Schritt der Inaktivierung darstellt. Die Inaktivierung durch APC ist deshalb bei Faktor V Gln506 verzögert, da keine verstärkte Spaltung bei Arg306, katalysiert durch vorherige Spaltung bei Arg506, stattfinden kann (Lane et Grant 2000).

Eine andere Theorie vertritt die Arbeitsgruppe um Nicolaes (1995), die eine Spaltung an der einen bzw. an der anderen von beiden Schnittstellen als zufällig beschreibt, wobei

[S. 14]

die Inaktivierung bei Arg306 sehr viel langsamer abläuft. Da Faktor V Gln506 aber nur bei Arg306 gespalten werden kann, läuft die Inaktivierung verzögert ab.

Abgesehen davon wie die Faktor V Arg506Gln Mutation nun genau eine APC-Resistenz verursacht, ist sicher, daß ihre Vererbung das Risiko für venöse Thrombosen erhöht (Koster et al. 1993, de Stefano 1995 et 1996).

Bezüglich arterieller Erkrankungen ist die Rolle der APC-Resistenz umstritten.

Während einige Studien keinen kausalen Zusammenhang ergaben (Ridker et al. 1995, Catto et al. 1995), berichten andere Studien von einem erhöhten Erkrankungsrisiko auch bei arteriellen Verschlüssen (Rosendaal et al. 1997, Kiechl et al. 1999).

Die Prävalenz der Faktor V-G1691A-Mutation ist regional unterschiedlich; von 0% in China und Japan über 6% in den USA bis zu 15% in der kaukasischen Bevölkerung (Rees et al. 1995). Homozygot sind etwa 10% der Personen mit einer Faktor V-Mutation.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[16.] Lh/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-25 15:58:38 Schumann
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Prothrombin G20210A-Mutation

Das Glykoprotein Prothrombin (PT) entspricht Faktor II der Gerinnungskaskade und stellt die inaktive Vorstufe des Thrombins dar, welches Fibrinogen in Fibrin umwandelt.

Es wird kodiert durch ein 21kb langes Gen, das auf Chromosom 11 an Position 11p11-q12 lokalisiert ist (Royle et al. 1987). Am 5´- und am 3´- Ende befinden sich nicht kodierende Sequenzen, die regulierende Funktionen bei der Genexpression ausüben (Degen et Davie 1987). Die Arbeitsgemeinschaft um Poort identifizierte 1996 am letzten Nukleotid der 3´- nicht kodierenden Sequenz eine Punktmutation von G zu A in Position 20210, die wahrscheinlich eine höhere Translationseffektivität oder eine stabilere mRNA bewirkt.

Das Prothrombin-20210A-Allel ist mit erhöhten Prothrombin Werten verbunden und scheint so für ein erhöhtes Risiko für Thrombosen verantwortlich zu sein (Lane et Grant 2000, Martinelli et al. 1998).

Die Prävalenz dieses Gendefektes liegt in der Normalbevölkerung zwischen 1 und 3,2%, für Homozygote bei 0,010 - 0,014 (Cumming et al. 1997, Kloster et al. 1993, Poort et al. 1996).

Protein C Mangel

Nach Aktivierung durch den Thrombin-Thrombomodulin-Komplex wirkt aktiviertes Protein C (APC) durch proteolytische Spaltung der Faktoren Va und VIIIa antikoagulatorisch.

Eine erworbene Verminderung des Protein C findet sich bei Vitamin K-Mangel, Lebererkrankungen, Verbrauchskoagulopathien, entzündlichen Darmerkrankungen, Cumarin - oder Asparaginasetherapie, bei Neugeborenen oder postoperativ (Miletich 1990, Jorens et al. 1990, Nowak-Göttl et al. 1996).

Der kongenitale Protein C-Mangel ist ein autosomal dominanter Erbgang mit einer Inzidenz von 1: 16.000.

Molekulargenetisch kann der Mangel an Protein C unterteilt werden in Typ I als quantitativer Proteinmangel bei normaler Funktion mit erniedrigten Werten für PC-Antigen und PC-Aktivität und in Typ II, der aufgrund eines [funktionellen Defektes eine geringere Aktivität, aber normale Antigenwerte aufweist.]

Prothrombin G20210A-Mutation

Das Glykoprotein Prothrombin (PT) entspricht Faktor II der Gerinnungskaskade und stellt die inaktive Vorstufe des Thrombins dar, welches Fibrinogen in Fibrin umwandelt. Es wird kodiert durch ein 21kb langes Gen, das auf Chromosom 11 an Position 11p11- q12 lokalisiert ist (Royle et al. 1987). Am 5´- und am 3´- Ende befinden sich nicht kodierende Sequenzen, die regulierende Funktionen bei der Genexpression ausüben (Degen et Davie 1987). Die Arbeitsgemeinschaft um Poort identifizierte 1996 am letzten Nukleotid der 3´- nicht kodierenden Sequenz eine Punktmutation von G zu A in Position 20210, die wahrscheinlich eine höhere Translationseffektivität oder eine stabilere mRNA bewirkt.

Das Prothrombin-20210A-Allel ist mit erhöhten Prothrombin Werten verbunden und scheint so für ein erhöhtes Risiko für Thrombosen verantwortlich zu sein (Lane et Grant 2000, Martinelli et al. 1998).

Die Prävalenz dieses Gendefektes liegt in der Normalbevölkerung zwischen 1 und 3,2%, für Homozygote bei 0,010 - 0,014 (Cumming et al. 1997, Kloster et al. 1993, Poort et. Al. 1996).

[Seite 15]

Protein C Mangel

Nach Aktivierung durch den Thrombin – Thrombomodulin – Komplex wirkt aktiviertes Protein C (APC) durch proteolytische Spaltung der Faktoren Va und VIIIa antikoagulatorisch.

Eine erworbene Verminderung des Protein C findet sich bei Vitamin K-Mangel, Lebererkrankungen, Verbrauchskoagulopathien, entzündlichen Darmerkrankungen, Cumarin- oder Asparaginasetherapie, bei Neugeborenen oder postoperativ (Miletich 1990, Jorens et al. 1990, Nowak-Göttl et al. 1996).

Der kongenitale Protein C-Mangel ist ein autosomal dominanter Erbgang mit einer Inzidenz von 1: 16000.

Molekulargenetisch kann der Mangel an Protein C unterteilt werden in Typ I als quantitativer Proteinmangel bei normaler Funktion mit erniedrigten Werten für PC-Antigen und PC-Aktivität und in Typ II, der aufgrund eines funktionellen Defektes eine geringere Aktivität, aber normale Antigenwerte aufweist.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[17.] Lh/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-25 15:58:40 Schumann
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[Molekulargenetisch kann der Mangel an Protein C unterteilt werden in Typ I als quantitativer Proteinmangel bei normaler Funktion mit erniedrigten Werten für PC-Antigen und PC-Aktivität und in Typ II, der aufgrund eines] funktionellen Defektes eine geringere Aktivität, aber normale Antigenwerte aufweist.

Abhängig von der Vererbung ist dabei die Ausprägung der klinischen Symptome unterschiedlich. So ist der homozygote Protein C-Mangel verbunden mit einer schweren Thrombophilie, die sich nicht selten schon während der Neonatalperiode als lebensbedrohliche Purpura fulminans oder innerhalb des ersten Lebensjahres durch ernste thrombotische Ereignisse manifestiert (Marciniak et al. 1985, Seligsohn et al. 1984).

Bei diesen Patienten liegen die Werte der Protein C-Aktivität unter 1%, während eine andere Gruppe ebenfalls homozygoter Merkmalsträger eine Protein C-Aktivität von 5-20% aufweist, so dass thrombotische Ereignisse zwischen dem 11. und 45. Lebensjahr auftreten (Conard et al. 1992, Grundy et al. 1991, Tripody 1990).

Heterozygote haben ein erhöhtes Risiko an venösen Thrombosen oder pulmonalen Embolien zu erkranken ( Broekmans et Conard 1988, Nowak-Göttl et al. 1996). Aber es werden auch asymptomatische Heterozygote beschrieben (Miletich et al. 1987).

Protein S - Mangel

Protein S, das dem aktivierten Protein C (APC) bei der Inaktivierung von Faktor Va und VIIIa als Kofaktor dient, liegt im Plasma zu ca. 40% als aktives Protein S in freier Form vor und zu ca. 60 % funktionell inaktiv als Komplex mit dem C4b-Bindungsprotein.

Analog zum Protein C-Mangel wird der ebenfalls autosomal dominant vererbte Protein S-Mangel eingeteilt in Typ I als Ausdruck eines quantitativen Mangels und Typ II, der einen funktionellen Defekt widerspiegelt.

Die erhöhte Affinität des freien Protein S zum C4b-Bindungsprotein, und der dadurch reduzierte Anteil an ungebundenem Protein S, wird als Typ III beschrieben (Dahlbäck 1991).

Die klinische Symptomatik des kongenitalen Protein S-Mangels entspricht weitgehend der des Protein C-Mangels. Meistens stehen zwar venöse Thrombosen als Manifestation im Vordergrund, aber es wird auch von arteriellen thrombotischen Ereignissen berichtet (Allaart et al. 1990, Siè et al. 1989; Simoni et al. 1992).

Molekulargenetisch kann der Mangel an Protein C unterteilt werden in Typ I als quantitativer Proteinmangel bei normaler Funktion mit erniedrigten Werten für PC-Antigen und PC-Aktivität und in Typ II, der aufgrund eines funktionellen Defektes eine geringere Aktivität, aber normale Antigenwerte aufweist.

Abhängig von der Vererbung ist dabei die Ausprägung der klinischen Symptome unterschiedlich. So ist der homozygote Protein C-Mangel verbunden mit einer schweren Thrombophilie, die sich nicht selten schon während der Neonatalperiode als lebensbedrohliche Purpura fulminans oder innerhalb des ersten Lebensjahres durch ernste thrombotische Ereignisse manifestiert (Marciniak et al. 1985, Seligsohn et al. 1984).

Bei diesen Patienten liegen die Werte der Protein C-Aktivität unter 1%, während eine andere Gruppe ebenfalls homozygoter Merkmalsträger eine Protein C-Aktivität von 5-20% aufweist, so daß thrombotische Ereignisse zwischen dem 11. und 45. Lebensjahr auftreten (Conard et al. 1992, Grundy et al. 1991, Tripody 1990).

Heterozygote haben ein erhöhtes Risiko an venösen Thrombosen oder pulmonalen Embolien zu erkranken ( Broekmans et Conard 1988, Nowak-Göttl et al. 1996). Aber es werden auch asymptomatische Heterozygote beschrieben (Miletich et al. 1987).

Protein S-Mangel

Protein S, das dem aktivierten Protein C (APC) bei der Inaktivierung von Faktor Va und VIIIa als Kofaktor dient, liegt im Plasma zu ca. 40% als aktives Protein S in freier Form vor und zu ca. 60 % funktionell inaktiv als Komplex mit dem C4b-Bindungsprotein.

[Seite 16]

Analog zum Protein C-Mangel wird der ebenfalls autosomal dominant vererbte Protein S- Mangel eingeteilt in Typ I als Ausdruck eines quantitativen Mangels und TypII [sic], der einen funktionellen Defekt widerspiegelt.

Die erhöhte Affinität des freien Protein S zum C4b-Bindungsprotein, und der dadurch reduzierte Anteil an ungebundenem Protein S, wird als Typ III beschrieben (Dahlbäck 1991).

Die klinische Symptomatik des kongenitalen Protein S-Mangels entspricht weitgehend der des Protein C-Mangels. Meistens stehen zwar venöse Thrombosen als Manifestation im Vordergrund, aber es wird auch von arteriellen thrombotischen Ereignissen berichtet (Allaart et al. 1990, Siè et al. 1989; Simoni et al. 1992).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[18.] Lh/Fragment 018 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-25 15:58:43 Schumann
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Seite: 18, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 16,17, Zeilen: 16: 11ff - 17: 1ff
Der erworbene Protein S-Mangel verläuft in der Regel milder und kommt bei Lebererkrankungen oder Verbrauchskoagulopathien vor. Gelegentlich kann sich aber auch im Rahmen einer Sepsis ein schwerer Protein S-Mangel mit Purpura fulminans entwickeln.

Anithrombin III- (AT III-) Mangel

Das im Plasma zirkulierende Antithrombin (AT III) ist der wichtigste Thrombininhibitor und bildet auch mit anderen Gerinnungsfaktoren, die sich von der Gefäßläsion entfernt haben, Komplexe mit irreversibler Hemmung ihrer Aktivität.

Der kongenitale AT III-Mangel ist ein autosomal dominanter Erbgang mit unterschiedlicher Penetranz und einer Prävalenz, die je nach Literaturquellen zwischen 1:2.000 und 1:5.000 liegt (Hirsh et al. 1989, Lane et al. 1992).

Bei Sequenzanalysen des menschlichen Antithrombingens werden zahlreiche Variationen und Polymorphismen beschrieben, Es sind also verschiedene Mutationen als Auslöser eines Antithrombindefekts möglich (Bock et al. 1982, Chandra et al. 1983).

Molekulargenetisch kann der Typ I als quantitativer AT III-Mangel von Typ II, einem qualitativen Mangel, unterschieden werden. Typ II wird weiter untergliedert in Störungen des reaktiven Zentrums (II RS), der heparinbindenden Seite (II HBS) oder multiple funktionelle Defekte (Pleiotropic Effect, II PE) (Finazzi et al. 1987, Lane et al. 1991). Klinisch manifestiert sich der Antithrombin III-Mangel sehr unterschiedlich, wobei der Typ II mit einem relativ geringeren Risiko einhergeht, da z.B. die Inzidenz von Thromboembolien sehr viel höher ist bei Defekten im Bereich der thrombinbindenden Seite (58%) als bei Störungen an der heparinbindenden Seite (6%) (Hathaway 1991).

Verglichen mit dem Protein C- oder Protein S-Mangel ist das Risiko für Thrombosen beim kongenitalen Antithrombin III-Mangel jedoch höher (Thaler et Lechner 1981).

Ein erworbener Antithrombin III-Mangel kann durch ähnliche klinische Symptome wie der kongenitale Mangel auffallen und wird verursacht durch einen erhöhten Verbrauch (Verbrauchskoagulopathie, Präe[klampsie, bösartige Erkrankungen), eine verminderte Synthese (Lebererkrankungen, Malnutrition), Proteinurie bei nephrotischem Syndrom oder durch verschiedene Medikamente (Heparin, L-Asparaginase, orale Kontrazeptiva).]

Der erworbene Protein S-Mangel verläuft in der Regel milder und kommt bei Lebererkrankungen oder Verbrauchskoagulopathien vor. Gelegentlich kann sich aber auch im Rahmen einer Sepsis ein schwerer Protein S-Mangel mit Purpura fulminans entwickeln.

Anithrombin III- (AT III-) Mangel

Das im Plasma zirkulierende Antithrombin (AT III) ist der wichtigste Thrombininhibitor und bildet auch mit anderen Gerinnungsfaktoren, die sich von der Gefäßläsion entfernt haben, Komplexe mit irreversibler Hemmung ihrer Aktivität.

Der kongenitale AT III-Mangel ist ein autosomal dominanter Erbgang mit unterschiedlicher Penetranz und einer Prävalenz, die je nach Literaturquellen zwischen 1:2 000 und 1:5000 liegt (Hirsh et al. 1989, Lane et al. 1992).

Bei Sequenzanalysen des menschlichen Antithrombingens wurden zahlreiche Variationen und Polymorphismen beschrieben, Es sind also verschiedene Mutationen als Auslöser eines Antithrombindefekts möglich (Bock et al. 1982, Chandra et al. 1983).

Molekulargenetisch kann der Typ I als quantitativer AT III-Mangel von Typ II, einem qualitativen Mangel, unterschieden werden. Typ II wird weiter untergliedert in Störungen des reaktiven Zentrums (II RS), der heparinbindenden Seite (II HBS) oder multiple funktionelle Defekte (Pleiotropic Effect, II PE) (Finazzi et al. 1987, Lane et al. 1991). Klinisch manifestiert sich der Antithrombin III-Mangel sehr unterschiedlich, wobei der Typ II mit einem relativ geringeren Risiko einhergeht, da z. B. die Inzidenz von Thromboembolien sehr viel höher ist bei Defekten im Bereich der

[Seite 17]

thrombinbindenden Seite (58%) als bei Störungen an der heparinbindenden Seite (6%) (Hathaway 1991).

Verglichen mit dem Protein C- oder Protein S- Mangel ist das Risiko für Thrombosen beim kongenitalen Antithrombin III-Mangel jedoch höher (Thaler et Lechner 1981).

Ein erworbener Antithrombin III-Mangel kann durch ähnliche klinische Symptome wie der kongenitale Mangel auffallen und wird verursacht durch einen erhöhten Verbrauch (Verbrauchskoagulopathie, Präeklampsie, bösartige Erkrankungen), eine verminderte Synthese (Lebererkrankungen, Malnutrition), Proteinurie bei nephrotischem Syndrom oder durch verschiedene Medikamente (Heparin, L-Asparaginase, orale Kontrazeptiva).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[19.] Lh/Fragment 019 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-25 15:58:45 Schumann
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Seite: 19, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 17, 18, 19, Zeilen: 17: 5-9; 18: 12ff - 19: 1ff
[Ein erworbener Antithrombin III-Mangel kann durch ähnliche klinische Symptome wie der kongenitale Mangel auffallen und wird verursacht durch einen erhöhten Verbrauch (Verbrauchskoagulopathie, Präe]klampsie, bösartige Erkrankungen), eine verminderte Synthese (Lebererkrankungen, Malnutrition), Proteinurie bei nephrotischem Syndrom oder durch verschiedene Medikamente (Heparin, L-Asparaginase, orale Kontrazeptiva).

Antiphospholipidantikörper

Anticardiolipin-Antikörper (aCL) und Lupus-Antikoagulans (LA) werden zusammenfassend als Antiphospholipid-Antikörper bezeichnet.

Die Antikörper können autosomal dominant vererbt, aber auch erworben werden. Oft werden Antiphospholipidantikörper bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) diagnostiziert (Prävalenz von LA 34% und von aCL 44% bei SLE), aber fast die Hälfte der Patienten mit Antiphospholipidantikörpern sind nicht an SLE erkrankt, wobei die meisten dieser Patienten an anderen Autoimmunerkrankungen leiden. Thromboembolische Ereignisse treten bei 40% der Patienten mit Autophospholipidantikörpern und SLE auf, aber nur bei 12-18% der Patienten mit Autophospholipidantikörpern, die nicht an SLE erkrankt sind. (Love et Santaro 1990).

Dabei können die betroffenen Patienten sowohl Blutungen, eher bei jüngeren Kindern, als auch Thrombosen, die z.T. rezidivieren, erleiden (Pengo et al. 1996, Perona et al. 1995, Muntean et al. 1992).

Hyperhomocysteinämie

Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Methioninmetabolismus. Ein erhöhter Homozystein-Plasmaspiegel kann durch einen Mangel an Folsäure oder Vitamin B12 erworben sein oder genetisch bedingt sein durch einen Mangel an Cystathion-β-Synthetase oder durch das Vorhandensein einer thermolabilen Form der Methylentetrahydrofolatreduktase (MTHFR). MTHFR ist ein Enzym, das in die Bildung von Methionin aus Homocystein involviert ist. Der thermolabilen Variante der Reduktase liegt die Mutation von Cytosin zu Thymin im Nukleotid 677 (C677T) zugrunde (Frosst et al. 1995), welche zu einem Austausch der Aminosäure Adenin durch Valin führt. Diese Variante führt [im homozygoten Zustand zu einer milden Hyperhomocysteinämie mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (Klujtmans et al. 1996).]

Ein erworbener Antithrombin III-Mangel kann durch ähnliche klinische Symptome wie der kongenitale Mangel auffallen und wird verursacht durch einen erhöhten Verbrauch (Verbrauchskoagulopathie, Präeklampsie, bösartige Erkrankungen), eine verminderte Synthese (Lebererkrankungen, Malnutrition), Proteinurie bei nephrotischem Syndrom oder durch verschiedene Medikamente (Heparin, L-Asparaginase, orale Kontrazeptiva).

[Seite 18]

Antiphospholipidantikörper

Anticardiolipin – Antikörper (aCL) und Lupus-Antikoagulans (LA) werden zusammenfassend als Antiphospholipid - Antikörper bezeichnet. Die Antikörper können autosomal dominant vererbt, aber auch erworben werden. Oft werden Antiphospholipidantikörper bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) diagnostiziert (Prävalenz von LA 34% und von aCL 44% bei SLE), aber fast die Hälfte der Patienten mit Antiphospholipidantikörpern sind nicht an SLE erkrankt, wobei die meisten dieser Patienten an anderen Autoimmunerkrankungen leiden.Thromboembolische [sic] Ereignisse treten bei 40% der Patienten mit Autophospholipidantikörpern und SLE auf, aber nur bei 12-18% der Patienten mit Autophospholipidantikörpern, die nicht an SLE erkrankt sind. (Love et Santaro 1990).

Dabei können die betroffenen Patienten sowohl Blutungen, eher bei jüngeren Kindern, als auch Thrombosen, die z.T. rezidivieren, erleiden (Pengo et al. 1996, Perona et al. 1995, Muntean et al. 1992).

Hyperhomocysteinämie

Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Methioninmetabolismus. Ein erhöhter Homozystein- Plasmaspiegel kann durch einen Mangel an Folsäure oder Vitamin B12 erworben sein oder genetisch bedingt sein durch einen Mangel an Cystathion-β-Synthetase oder durch das Vorhandensein einer thermolabilen Form der

[Seite 19]

Methylentetrahydrofolatreduktase (MTHFR). MTHFR ist ein Enzym, das in die Bildung von Methionin aus Homocystein involviert ist. Der thermolabilen Variante der Reduktase liegt die Mutation von Cytosin zu Thymin im Nukleotid 677 (C677T) zugrunde (Frosst et al. 1995), welche zu einem Austausch der Aminosäure Adenin durch Valin führt. Diese Variante führt im homozygoten Zustand zu einer milden Hyperhomocysteinämie mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (Klujtmans et al. 1996).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[20.] Lh/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-25 15:58:48 Schumann
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 5ff - 20: 1-2
[Diese Variante führt] im homozygoten Zustand zu einer milden Hyperhomocysteinämie mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (Klujtmans et al. 1996).

Erhöhung des histidinreichen Glykoproteins

Histidinreiches Glykoprotein (HRG) ist ein nicht enzymatisches Protein, das an die lysinbindende Seite des Plasminogens gebunden ist und mit diesem einen 1:1 Komplex im Plasma bildet, wodurch die Konzentration an freiem Plasmin um ca. 50% reduziert wird (Lijnen et al. 1980).

In einigen Fällen konnte eine Korrelation zwischen HRG-Erhöhung und Thrombophilie gezeigt werden (Engesser et al. 1987).

Thrombomodulin

Thrombomodulin ist ein transmembranöses Protein, das als Thrombinrezeptor fungiert und die Spezifität des gebundenen Thrombins so ändert, dass es seine prokoagulatorischen Fähigkeiten verliert und eine erhöhte Affinität zu aktiviertem Protein C erhält ( Lane et Grant 2000).

Es ist anzunehmen, das ein Mangel bzw. Defekt mit einem erhöhten Risiko an thrombotischen Komplikationen einhergeht (Ohlin et Marlar 1995).

Zur Zeit sind einige Mutationen des Thrombomodulin-Gens bekannt, deren klinische Relevanz noch Gegenstand von Studien ist.

Plasminogenmangel und Dysplasminogenämie

Als Plasminogenmangel (TypI) wird ein Mangel an Plasminogen bei gleichzeitig reduzierter Aktivität bezeichnet, während die Dysplasminogenämie (Typ II) die Reduktion der Aktivität bei normaler Konzentration beschreibt (Dolan et Preston 1988).

Typ I wird für ein erhöhtes Thromboserisiko verantwortlich gemacht (Santori et al 1994, Tait et al. 1991), während der in der japanischen Bevölkerung häufige Typ II nicht zu einer verstärkten Thromboseneigung zu führen scheint.

Diese Variante führt im homozygoten Zustand zu einer milden Hyperhomocysteinämie mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (Klujtmans et al. 1996).

Erhöhung des histidinreichen Glykoproteins

Histidinreiches Glykoprotein (HRG) ist ein nicht enzymatisches Protein, das an die lysinbindende Seite des Plasminogens gebunden ist und mit diesem einen 1:1 Komplex im Plasma bildet, wodurch die Konzentration an freiem Plasmin um ca. 50% reduziert wird (Lijnen et al. 1980).

In einigen Fällen konnte eine Korrelation zwischen HRG-Erhöhung und Thrombophilie gezeigt werden (Engesser et al. 1987).

Thrombomodulin Thrombomodulin ist ein transmembranöses Protein, das als Thrombinrezeptor fungiert und die Spezifität des gebundenen Thrombins so ändert, dass es seine prokoagulatorischen Fähigkeiten verliert und eine erhöhte Affinität zu aktiviertem Protein C erhält ( Lane et Grant 2000).

Es ist anzunehmen, das ein Mangel bzw. Defekt mit einem erhöhten Risiko an thrombotischen Komplikationen einhergeht (Ohlin et Marlar 1995). Zur Zeit sind einige Mutationen des Thrombomodulin-Gens bekannt, deren klinische Relevanz noch Gegenstand von Studien ist.

Plasminogenmangel und Dysplasminogenämie

Als Plasminogenmangel (TypI) wird ein Mangel an Plasminogen bei gleichzeitig reduzierter Aktivität bezeichnet, während die Dysplasminogenämie (Typ II) die Reduktion der Aktivität bei normaler Konzentration beschreibt (Dolan et Preston 1988). Typ I wird für ein erhöhtes Thromboserisiko verantwortlich gemacht (Santori et al

[Seite 20]

1994, Tait et al. 1991), während der in der japanischen Bevölkerung häufige Typ II nicht zu einer verstärkten Thromboseneigung zu führen scheint.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[21.] Lh/Fragment 021 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-25 15:58:50 Schumann
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 20, 21, Zeilen: 20: 3ff, 21: 1-4
Hereditäre Dysfibrinogenämie

Die meist autosomal dominant vererbte Dysfibrinogenämie führt zur Bildung eines funktionell gestörten Fibrinogens und zeigt sich durch eine verlängerte Plasma-Thrombinzeit. In vielen Fällen bleibt die kongenitale Dysfibrinogenämie klinisch inapparent, während sich die klinischen Symptome von einzelnen Blutungsneigungen bis hin zu venösen Thrombosen erstrecken (McDonagh et Carell 1987).

Plasminogen-Aktivator-Inhibitor (PAI–1)

PAI-1 verhindert als schneller Hemmer von t-PA eine systemische Fibrinolyse und ermöglicht dadurch eine lokale Thrombolyse ohne systemische Blutung. Einige Studien beschreiben erhöhte Werte für PAI-1 in Zusammenhang mit dem Genotyp 4G/4G des Deletion/Insertion-4G/5G-Polymorphismus (Dawson et al. 1991, Eriksson et al. 1995). Dieser 4G/5G-Polymorphismus zeigte Varianten in der Transkription in Reaktion auf IL-1 in HepG2-Zellen mit einer Erhöhung der PAI-1 Synthese in Zellen des 4G/4G Genotyps (Dawson et al. 1993). Es wurde angenommen, dass die 5G-Seite sowohl einen Verstärker als auch einen Inhibitor bindet, während die 4G-Seite nur einen Verstärker bindet, so dass im 4G/4G Genotyp eine höhere Transkription erfolgen kann (Dawson et al. 1991).

Trotzdem wird in homozygoten Trägern des 4G-Allels von Werten berichtet, die im Vergleich zum 5G/5G Genotyp nur ca. 25% über der Norm liegen (Ye et al. 1995, Ossei-Gerning et al. 1997). Insulinresistenz wird dagegen als bedeutender für erhöhte PAI-1-Spiegel beschrieben als genetische Ursachen (Henry et al. 1998).

Ob erhöhte PAI-1 Werte nun mit einem Risiko für arterielle oder venöse Thrombosen einhergehen, ist umstritten.

Glykoprotein IIb/IIIa (Gp IIb/IIIa)

GpIIb/IIIa ist ein Glykoprotein der Thrombozytenmembran, das eine bedeutende Rolle bei der Thrombozytenaggregation und -adhäsion spielt. Die bedeutendste Punktmutation im Glykoprotein IIIa ist der Austausch von Leucin durch Prolin an Position 33, wobei der Wildtyp mit Leucin [(PLA1) bei 85% der weißen Bevölkerung und die Prolin-Substitution an Position 33 bei 15 % gefunden wird (Newman 1997).]

Hereditäre Dysfibrinogenämie

Die meist autosomal dominant vererbte Dysfibrinogenämie führt zur Bildung eines funktionell gestörten Fibrinogens und zeigt sich durch eine verlängerte Plasma-Thrombinzeit. In vielen Fällen bleibt die kongenitale Dysfibrinogenämie klinisch inapparent, während sich die klinischen Symptome von einzelnen Blutungsneigungen bis hin zu venösen Thrombosen erstrecken (McDonagh et Carell 1987).

Plasminogen-Aktivator-Inhibitor (PAI-1)

PAI-1 verhindert als schneller Hemmer von t-PA eine systemische Fibrinolyse und ermöglicht dadurch eine lokale Thrombolyse ohne systemische Blutung.

Einige Studien beschreiben erhöhte Werte für PAI-1 in Zusammenhang mit dem Genotyp 4G/4G des Deletion/Insertion-4G/5G-Polymorphismus (Dawson et al. 1991, Eriksson et al. 1995). Dieser 4G/5G Polymorphismus zeigte Varianten in der Transkription in Reaktion auf IL-1 in HepG2-Zellen mit einer Erhöhung der PAI-1 Synthese in Zellen des 4G/4G Genotyps (Dawson et al. 1993). Es wurde angenommen, daß die 5G-Seite sowohl einen Verstärker als auch einen Inhibitor bindet, während die 4G-Seite nur einen Verstärker bindet, so daß im 4G/4G Genotyp eine höhere Transkription erfolgen kann (Dawson et al. 1991).

Trotzdem wird in homozygoten Trägern des 4G-Allels von Werten berichtet, die im Vergleich zum 5G/5G Genotyp nur ca. 25% über der Norm liegen ( Ye et al. 1995, Ossei-Gerning et al. 1997). Insulinresistenz wird dagegen als bedeutender für erhöhte PAI-1-Spiegel beschrieben als genetische Ursachen (Henry et al. 1998).

Ob erhöhte PAI-1 Werte nun mit einem Risiko für arterielle oder venöse Thrombosen einhergehen, ist umstritten.

Glykoprotein IIb/IIIa (Gp IIb/IIIa)

GpIIb/IIIa ist ein Glykoprotein der Thrombozytenmembran, das eine bedeutende Rolle bei der Thrombozytenaggregation und –adhäsion spielt.

[Seite 21]

Die bedeutendste Punktmutation im Glykoprotein IIIa ist der Austausch von Leucin durch Prolin an Position 33, wobei der Wildtyp mit Leucin (PLA1) bei 85% der weißen Bevölkerung und die Prolin-Substitution an Position 33 bei 15 % gefunden wird (Newman 1997).

Anmerkungen

Selbsterkärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[22.] Lh/Fragment 022 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-22 17:54:11 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1-4
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 21, Zeilen: 1-6
[Die bedeutendste Punktmutation im Glykoprotein IIIa ist der Austausch von Leucin durch Prolin an Position 33, wobei der Wildtyp mit Leucin] (PLA1) bei 85% der weißen Bevölkerung und die Prolin-Substitution an Position 33 bei 15 % gefunden wird (Newman 1997).

Ein ursächlicher Zusammenhang mit Myokardinfarkten oder cerebralen Ischämien ist aufgrund verschiedener Studienergebnisse noch umstritten.

Die bedeutendste Punktmutation im Glykoprotein IIIa ist der Austausch von Leucin durch Prolin an Position 33, wobei der Wildtyp mit Leucin (PLA1) bei 85% der weißen Bevölkerung und die Prolin-Substitution an Position 33 bei 15 % gefunden wird (Newman 1997).

Ein ursächlicher Zusammenhang mit Myokardinfarkten oder cerebralen Ischämien ist aufgrund verschiedener Studienergebnisse noch umstritten.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Hier endet eine Übernahme aus ein und derselben Quelle, die auf Seite 1 beginnt und sich bis hier auf Seite 22 lückenlos fortsetzt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[23.] Lh/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-22 19:35:58 Hindemith
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 21-22, Zeilen: 21:7ff - 22:1-6
1.4 Schlaganfall

1.4.1 Definition

Der Begriff „Schlaganfall“ oder englisch „Stroke“ umfasst mehrere Krankheitsbilder mit unterschiedlicher Ursache und unterschiedlichem Erscheinungsbild. Die WHO-Definition lautet: Krankheitsbilder, bei denen sich die klinischen Anzeichen einer fokalen oder globalen Störung cerebraler Funktionen rasch bemerkbar machen, mindestens 24 Stunden anhalten oder zum Tode führen und offensichtlich auf nichts anderes als vaskuläre Ursachen zurückgeführt werden können (Aho et al. 1980).

Gewöhnlich werden cerebrale hämorrhagische Infarkte (ca. 10 % aller Schlaganfälle), cerebrale ischämische Infarkte (ca. 80%) und Subarachnoidalblutungen unter dem Begriff des Schlaganfalls zusammengefasst (Whisnant et al. 1990).

1.4.2 Pathophysiologie

Ein völliger Ausfall der Hirndurchblutung führt binnen 15-20 Sekunden zur Bewusstlosigkeit und nach 7-10 Minuten zur irreversiblen Schädigung des Gehirns. Ein Verschluss einzelner Gefäße führt zum Ausfall umschriebener Gehirnregionen (Schlaganfall). Ursächlich schädigend ist dabei immer der Energiemangel infolge einer Ischämie (z.B. Arteriosklerose, Embolie). Auch Blutungen (Traumen, Gefäßaneurysmen, Hypertonie) führen durch Kompression benachbarter Gefäße zur Ischämie. Der Energiemangel verursacht über Hemmung der Na/K- ATPase die zelluläre Akkumulation von Natrium und Calcium, sowie eine Zunahme der extrazellulären Kalium-Konzentration und damit der Depolarisation. Diese führt zu Chlorid-Einstrom, Zellschwellung und Zelltod. Sie fördert außerdem die Ausschüttung von Glutamat, das über Einstrom von Natrium und Calcium den Zelltod beschleunigt.

Zellschwellung, Freisetzung vasokonstriktiver Mediatoren und Verlegung der Gefäßlumina durch Granulozyten verhindern bisweilen die Reperfusion trotz Behebung der primären Ursache.

[Seite 21]

1.3 Schlaganfall

1.3.1 Definition

Der Begriff „Schlaganfall“ oder englisch „Stroke“ umfaßt mehrere Krankheitsbilder mit unterschiedlicher Ursache und unterschiedlichem Erscheinungsbild. Die WHO-Definition lautet: Krankheitsbilder, bei denen sich die klinischen Anzeichen einer fokalen oder globalen Störung cerebraler Funktionen rasch bemerkbar machen, mindestens 24 Stunden anhalten oder zum Tode führen und offensichtlich auf nichts anderes als vaskuläre Ursachen zurückgeführt werden können (Aho et al. 1980).

Gewöhnlich werden cerebrale hämorrhagische Infarkte (ca. 10 % aller Schlaganfälle), cerebrale ischämische Infarkte (ca. 80%) und Subarachnoidalblutungen unter dem Begriff des Schlaganfalls zusammengefasst (Whisnant et al. 1990).

1.3.2 Pathophysiologie

Ein völliger Ausfall der Hirndurchblutung führt binnen 15-20 Sekunden zur Bewusstlosigkeit und nach 7-10 Minuten zur irreversiblen Schädigung des Gehirns. Ein Verschluß einzelner Gefäße führt zum Ausfall umschriebener Gehirnregionen (Schlaganfall). Ursächlich schädigend ist dabei immer der Energiemangel infolge einer Ischämie (z.B. Arteriosklerose, Embolie). Auch Blutungen (Traumen, Gefäßaneurysmen, Hypertonie) führen durch Kompression benachbarter Gefäße zur Ischämie.

Der Energiemangel verursacht über Hemmung der Na/K-ATPase die zelluläre Akkumulation von Natrium und Calcium, sowie eine Zunahme der extrazellulären

[Seite 22]

Kalium-Konzentration und damit der Depolarisation. Diese führt zu Chlorid-Einstrom, Zellschwellung und Zelltod. Sie fördert außerdem die Ausschüttung von Glutamat, das über Einstrom von Natrium und Calcium den Zelltod beschleunigt.

Zellschwellung, Freisetzung vasokonstriktiver Mediatoren und Verlegung der Gefäßlumina durch Granulozyten verhindern bisweilen die Reperfusion trotz Behebung der primären Ursache

Anmerkungen

Identisch, ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[24.] Lh/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-24 22:11:49 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1-14
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 6ff; 23: 1ff
[Der Zelluntergang führt zu einer] Entzündung, die auch Zellen im ischämischen Randbezirk (Penumbra) schädigt. (Lang 1998).

1.4.3 Der Schlaganfall im Kindesalter

Cerebrovaskuläre Erkrankungen sind die führenden Todesursachen in den Industrienationen. Dagegen sind cerebrovaskulären Erkrankungen im Kindesalter mit einer Inzidenz zwischen 2,1 und 2,52 pro 100.000 pro Jahr relativ selten, wobei ungefähr die Hälfte davon ischämische Schlaganfälle darstellen (Schoenberg et al. 1978, Eeg-Olofsson et Ringheim 1983).

Klinische Symptome

Die Symptomatik hängt im Kindesalter ähnlich wie bei Erwachsenen hauptsächlich von der Lokalisation der Durchblutungsstörung, d. h. dem Versorgungsgebiet des Gefäßes ab (s. Abb. 1).

28a diss Lh.png

Abbildung 1: Gefäßverschluss als Infarktursache

Eine plötzlich auftretende Symptomatik kann dabei auf ein embolisches Geschehen hinweisen, während ein sich langsam entwickelndes neurolo[gisches Defizit eher ein thrombembolisches Geschehen vermuten lässt (Bogousslawsky et Caplan 1995, Williams et al. 1997).]

Der Zelluntergang führt zu einer Entzündung, die auch Zellen im ischämischen Randbezirk (Penumbra) schädigt. (Lang 1998) [sic]

[...]

1.3.3 Der Schlaganfall im Kindesalter

Cerebrovaskuläre Erkrankungen sind die führenden Todesursachen in den Industrienationen. Dagegen sind cerebrovaskulären Erkrankungen im Kindesalter mit einer Inzidenz zwischen 2,1 und 2,52 pro 100 000 pro Jahr relativ selten, wobei ungefähr die Hälfte davon ischämische Schlaganfälle darstellen (Schoenberg et al. 1978, Eeg-Olofsson et Ringheim 1983).

[Seite 23]

28a diss Lh.png

Abbildung 2: Gefäßverschluß als Infaktursache [sic]

Die Symptomatik hängt im Kindesalter ähnlich wie bei Erwachsenen hauptsächlich von der Lokalisation der Durchblutungsstörung, d. h. dem Versorgungsgebiet des Gefäßes ab (s. Abb.).

Eine plötzlich auftretende Symptomatik kann dabei auf ein embolisches Geschehen hinweisen, während ein sich langsam entwickelndes neurologisches Defizit eher ein thromboembolisches Geschehen vermuten läßt (Bogousslawsky et Caplan 1995, Williams et al. 1997).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Abbildung ist offensichtlich von irgendwoher kopiert, ohne dass eine Quelle angegeben wäre. Dies hätte den Prüfern auffallen können.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[25.] Lh/Fragment 029 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-22 19:36:15 Hindemith
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1-30
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 23, 24, Zeilen: 3-12; 1-22
[Eine plötzlich auftretende Symptomatik kann dabei auf ein embolisches Geschehen hinweisen, während ein sich langsam entwickelndes neurolo]gisches Defizit eher ein thrombembolisches Geschehen vermuten lässt (Bogousslawsky et Caplan 1995, Williams et al. 1997).

Bildgebende Diagnostik

Der ischämische Infarkt kann schon nach wenigen Stunden im Magnetresonanztomogramm (MRT) dargestellt werden; durch eine neuere Technik, das DWI (Diffusion- Weighted Imaging), ist dies sogar schon Minuten nach Einsetzen des initialen Insults möglich (Yuh et al. 1991, Cowan et al. 1994). Wenn ein Magnetresonanztomogramm nicht verfügbar ist, sollte unbedingt ein Computertomogramm (CT) angefertigt werden, um eine Blutung differentialdiagnostisch auszuschließen, da diese möglicherweise neurochirurgisch behandelt werden muss.

Therapie

In der Akutbehandlung sollte die Stabilisierung des Patienten im Vordergrund stehen, die auch die Behandlung von Krämpfen und die Korrektur metabolischer Entgleisungen beinhaltet.

Die weitere Behandlung richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache oder Erkrankung, wobei es bislang im Gegensatz zur Behandlung erwachsener Schlaganfallpatienten keine neuroprotektive Strategie gibt, die für die Behandlung bei Kindern als Maßstab gesetzt werden kann. Ein Schutz vor Fieber in den ersten Tagen scheint allerdings das Infarktvolumen und das Outcome positiv zu beeinflussen, auch wenn ein kausaler Zusammenhang bislang nicht bewiesen werden konnte (Kirkham 1999, Reith et al. 1996).

Risikofaktoren

Die wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfälle im Erwachsenenalter wie Hypertonie, Arteriosklerose, Diabetes, Alkohol- und Nikotinabusus kommen bei Kindern nicht gehäuft vor.

Als Ursachen für Schlaganfälle im Kindesalter sind Infektionen, Herz- und Gefäßfehlbildungen, Sichelzellanämie, Schädigung des Endothels, Kollagenosen, sowie einige seltene kongenitale metabolische Erkrankungen [wie z. B. MELAS oder das Fabry-Syndrom bekannt (Riikonen et Santavuori 1994, Göbel 1994, Nicolaides et Appleton 1996).]

Eine plötzlich auftretende Symptomatik kann dabei auf ein embolisches Geschehen hinweisen, während ein sich langsam entwickelndes neurologisches Defizit eher ein thromboembolisches Geschehen vermuten läßt (Bogousslawsky et Caplan 1995, Williams et al. 1997).

Bildgebende Diagnostik

Der ischämische Infarkt kann schon nach wenigen Stunden im Magnetresonanztomogramm (MRT) dargestellt werden; durch eine neuere Technik, das DWI (Diffusion- Weighted Imaging), ist dies sogar schon Minuten nach Einsetzen des initialen Insults möglich (Yuh et al. 1991, Cowan et al. 1994). Wenn ein Magnetresonanztomogramm nicht verfügbar ist, sollte unbedingt ein Computertomogramm (CT) angefertigt werden,

[Seite 24]

um eine Blutung differentialdiagnostisch auszuschließen, da diese möglicherweise neurochirurgisch behandelt werden muss.

Therapie

In der Akutbehandlung sollte die Stabilisierung des Patienten im Vordergrund stehen, die auch die Behandlung von Krämpfen und die Korrektur metabolischer Entgleisungen beinhaltet.

Die weitere Behandlung richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache oder Erkrankung, wobei es bislang im Gegensatz zur Behandlung erwachsener Schlaganfallpatienten keine neuroprotektive Strategie gibt, die für die Behandlung bei Kindern als Maßstab gesetzt werden kann. Ein Schutz vor Fieber in den ersten Tagen scheint allerdings das Infarktvolumen und das Outcome positiv zu beeinflussen, auch wenn ein kausaler Zusammenhang bislang nicht bewiesen werden konnte (Kirkham 1999, Reith et al. 1996).

Risikofaktoren

Die wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfälle im Erwachsenenalter wie Hypertonie, Arteriosklerose, Diabetes, Alkohol- und Nikotinabusus kommen bei Kindern nicht gehäuft vor.

Als Ursachen für Schlaganfälle im Kindesalter sind Infektionen, Herz- und Gefäßfehlbildungen, Sichelzellanämie, Schädigung des Endothels, Kollagenosen, sowie einige seltene kongenitale metabolische Erkrankungen wie z. B. MELAS oder das Fabry-Syndrom bekannt (Riikonen et Santavuori 1994, Göbel 1994, Nicolaides et Appleton 1996).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[26.] Lh/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-22 19:36:11 Hindemith
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1-8
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 24, Zeilen: 18-27
[Als Ursachen für Schlaganfälle im Kindesalter sind Infektionen, Herz- und Gefäßfehlbildungen, Sichelzellanämie, Schädigung des Endothels, Kollagenosen, sowie einige seltene kongenitale metabolische Erkrankungen] wie z. B. MELAS oder das Fabry-Syndrom bekannt (Riikonen et Santavuori 1994, Göbel 1994, Nicolaides et Appleton 1996).

Trotzdem bleibt bei einem Drittel die zugrunde liegende Ursache oder Erkrankung unklar (Riela et Roach 1993).

Da mindestens 80% der Schlaganfälle thromboembolische Prozesse sind, konzentrieren sich viele Studien auf Hämostase und vermehrt auch auf prothrombotische Gen-Polymorphismen (Feinberg et al. 1996, Harmon et al. 1999, Jürgens et Koltringer 1987).

Als Ursachen für Schlaganfälle im Kindesalter sind Infektionen, Herz- und Gefäßfehlbildungen, Sichelzellanämie, Schädigung des Endothels, Kollagenosen, sowie einige seltene kongenitale metabolische Erkrankungen wie z. B. MELAS oder das Fabry-Syndrom bekannt (Riikonen et Santavuori 1994, Göbel 1994, Nicolaides et Appleton 1996).

Trotzdem bleibt bei einem Drittel die zugrunde liegende Ursache oder Erkrankung unklar (Riela et Roach 1993).

Da mindestens 80% der Schlaganfälle thromboembolische Prozesse sind, konzentrieren sich viele Studien auf Hämostase und vermehrt auch auf prothrombotische Gen- Polymorphismen (Feinberg et al. 1996, Harmon et al. 1999, Jürgens et Koltringer 1987).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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