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Quelle:Lm/Schoch 1934

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Magdalene Schoch
Titel    Klagbarkeit, Prozeßanspruch und Beweis im Licht des internationalen Rechts. Zugleich ein Beitrag zur Lehre von der Qualifikation
Ort    Leipzig
Verlag    Bernhard Tauchnitz
Jahr    1934

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Lm/Fragment 069 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-14 13:31:49 Hotznplotz
Fragment, Gesichtet, Lm, SMWFragment, Schoch 1934, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
PlagProf:-), Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 6-18, 111
Quelle: Schoch 1934
Seite(n): 5-6, Zeilen: S. 5: 117, 119-125; S. 6: 101-104
Als hauptsächliche Qualifikationstypen arbeitet sie den personellen und den territorialen Typus heraus.[FN 23] Zum Bereich des letzteren gehöre die lex fori, lex loci actus, lex rei sitae; zum ersteren das Personalstatut im weitesten Sinne. Dieser Deutung muß ein grundsätzlicher Vorbehalt vorangestellt werden: Ein Rechtsanwender weiß in dem Augenblick, in dem er ein Rechtsverhältnis oder ein Element eines Rechtsverhältnisses qualifiziert, in der Regel noch nicht, ob in ihm die Person / die Personen oder der Gegenstand oder ein rechtlicher Vorgang wesensbestimmend sind - ebenso wenig weiß er, ob dieses Rechtsverhältnis seiner Funktion nach im wesentlichen prozessual oder im wesentlichen materiellrechtlich definiert und geregelt ist. Dies kann man nur aus einer „zuständigen“ Rechtsordnung erfahren. Deshalb kann man zu einem so frühen Zeitpunkt noch nicht einen personalen oder territorialen Typus von Qualifikationen verwenden.

[FN 23] Meriggi, a.a.O. (Fn. 21), in der italienischen Fassung, S. 285ff.; [...]

M e r i g g i [...] will als die zwei hauptsächlichen Qualifikationstypen (a. a. O. S. 285ff.) den personellen und den territorialen unterscheiden. Zum Bereich des letzteren gehöre die lex fori, lex loci actus, lex rei sitae; zum ersteren das Personalstatut im weitesten Sinne. Dem muß der Präliminarvorbehalt entgegengestellt werden: wir wissen in dem Augenblick, in dem wir ein Rechtsverhältnis oder ein Element eines Rechtsverhältnisses qualifizieren, noch nicht, ob in ihm die Person (die Personen) oder der Gegenstand oder ein rechtlicher Vorgang wesensbestimmend ist, so wie wir

[S. 6]

auch noch nicht wissen (und nur aus einer zu ständigen Rechtsordnung erfahren können), ob dieses Rechtsverhältnis wesentlich prozessual oder wesentlich materiellrechtlich ist. Deshalb können wir auch in diesem Zeitpunkt noch nicht einen personalen oder territorialen Typus von Qualifikation verwenden.

Anmerkungen

Schoch wird nicht im Zusammenhang mit dieser Textübernahme erwähnt, sondern erst in einem anderen Zusammenhang auf S. 70.

Sichter
Hotznplotz

[2.] Lm/Fragment 069 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-14 14:22:43 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Lm, SMWFragment, Schoch 1934, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 20-21, 113
Quelle: Schoch 1934
Seite(n): 7, Zeilen: 13-14, 101
MERIGGI stellt vier Hauptthesen[FN 24] auf:

1. Eigentliche Qualifikationskonflikte sind sehr selten;


[FN 24] Ibid, italienische Fassung, S. 277; [...]

L. M e r i g g i stellt vier Hauptthesen auf[FN 1]: 1. die große Seltenheit der eigentlichen Qualifikationskonflikte, [...]
[FN 1] A. a. O. S. 277.
Anmerkungen

Fortsetzung in Fragment 070 01

Sichter
PlagProf:-)

[3.] Lm/Fragment 070 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-14 13:55:16 Hotznplotz
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Lm, SMWFragment, Schoch 1934, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 1-7
Quelle: Schoch 1934
Seite(n): 7, Zeilen: 14-20
2. Es existieren zwei verschiedene Methoden, um das anzuwendende Recht zu bestimmen und damit auch seine begrifflichen Voraussetzungen zu ermitteln;

3. Die maßgeblichen Begrifflichkeiten des anzuwendenden Rechts sind notwendigerweise ihm selbst zu entnehmen;

4. Die Bestimmung der Begriffe, mittels derer das zuständige Recht gefunden wird, folgt allgemeinen Kriterien (criteri universali).[FN 25]


{[FN 25] Diese Thesen sind besonders von SCHOCH und WEBER kritisisert worden. SCHOCH, a.a.O., S. 7, 17-19, schreibt [...]}

2. die Existenz zweier verschiedener Methoden, um das anzuwendende Recht, folglich auch seine begrifflichen Vorstellungen, zu ermitteln, 3. die Notwendigkeit, diese begrifflichen Vorstellungen des anzuwendenden Rechts ihm selbst zu entnehmen, und 4. die Bestimmung der Begriffe, mittels deren das zuständige Recht gefunden wird, nach allgemeinen Kriterien (criteri universali).
Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 069 20. – Der Verfasser eignet sich Schochs Übersetzung und Zusammenfassung der Thesen von Meriggi an, ohne dafür auf Schoch zu verweisen. Schoch wird in Fußnote 25 für ihre Kritik an Meriggi erwähnt.

Sichter
Hotznplotz

[4.] Lm/Fragment 081 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-14 13:01:26 Hotznplotz
Fragment, Gesichtet, Lm, SMWFragment, Schoch 1934, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 8-15
Quelle: Schoch 1934
Seite(n): 5-6, Zeilen: S. 5: 15-16, 117; S. 6: 1-8
Er charakterisiert die eine Gruppe als Qualifikationen von Rechtsbegriffen, derer sich die Kollisionsnormen bedienen (Geschäftsfähigkeit, Wohnsitz, unerlaubte Handlung, unbewegliche Sache, Staatsangehörigkeit). Bei der anderen Gruppe von Qualifikationen benutzt er den Ausdruck „System- oder Materialbegriff“: hier handelt es sich darum, daß innerhalb des IPR Gruppen von privatrechtlichen Tatbeständen einer der großen Materien des Privatrechts zugeteilt und dadurch der für diese Materie gegebenen Kollisionsnorm unterstellt werden.[FN 98]

{[FN 98] RAAPE, a.a.O. (Fn. 71), S. 15ff. [...]}

R a a p e[FN 6] charakterisiert die eine Gruppe als Qualifikationen von Rechts-

[S. 6]

begriffen, deren sich die Kollisionsnormen bedienen (Geschäftsfähigkeit, unerlaubte Handlung, [...] unbewegliche Sache, Staatsangehörigkeit, Wohnsitz). Bei der anderen Gruppe von Qualifikationen gebraucht er den Ausdruck "System- oder Materialbegriff" : hier handelt es sich darum, daß innerhalb des IPR. ganze Gruppen von privatrechtlichen Tatbeständen einer von den großen Materien des Privatrechts zugeteilt und dadurch der für diese Materie gegebenen Kollisionsnorm unterstellt werden.


[FN 6] S. 15 ff. [...]

Anmerkungen

Kein Verweis auf Schoch, identischer Verweis auf Raape.

Sichter
Hotznplotz

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