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Quelle:Lm/Von Bar 1987

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Christian von Bar
Titel    Internationales Privatrecht. 1. Allgemeine Lehren
Ort    München
Verlag    C.H. Beck
Jahr    1987
ISBN    3-406-32080-5

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Lm/Fragment 186 110 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-16 11:47:47 KayH
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Von Bar 1987

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
PlagProf:-), 141.20.242.155, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 186, Zeilen: 110-111
Quelle: Von Bar 1987
Seite(n): 509, Zeilen: 111-112
[FN 28] [...] Das Absehen von einer Vergleichung nur einzelner Rechte macht ja gerade den Sinn der rechtsvergleichende [sic] Qualifikation aus. [FN 370] Das Absehen von einer Vergleichung nur einzelner Rechte macht ja gerade den Sinn der rechtsvergleichenden Qualifikation aus.
Anmerkungen

Der Satz ergänzt einen Verweis auf eine andere Quelle (einen Aufsatz von Kegel). Von Bar wird in der vorausgegangenen Fußnote zu einem anderen Aspekt erwähnt und dort offen wörtlich zitiert.

Sichter
(PlagProf:-)) Frangge

[2.] Lm/Fragment 187 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-20 14:51:09 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Lm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Von Bar 1987

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-), 178.7.2.236, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 187, Zeilen: 3-13
Quelle: Von Bar 1987
Seite(n): 515-517, Zeilen: S. 515: 3-5, S. 516: 35-39, S. 517: 1-2, 19-24
[Sinn der autonomen Qualifikation nach dem IPR des Fo-]rums sei, die Auslegung der Kollisionsnormen an systemimmanenten Zwecken und Wertentscheidungen im eigenen System auszurichten.[FN 34]

Zwei Ausgangspunkte lassen sich ausmachen: In einem System allseitiger Kollisionsnormen darf es methodisch zunächst keinen Unterschied machen, ob eine Rechtsfrage des in- oder des ausländischen Rechts zu qualifizieren ist. Auch eine Differenzierung zwischen geläufigem und fremdartigem Rechtsstoff trägt hier nicht mehr. Angesichts vorhandener Kodifikationen besteht ein Problem insoweit, als ein innerkodifikatorischer Ausgleich zwischen den Kollisionsnormen des Forums zu bewerkstelligen ist.[FN 35] Der zweite Gesichtspunkt, auf dem eine autonome IPR-Qualifikation ruht, stellt auf die eben erwähnte Notwendigkeit ab, die kodifizierten Kollisionsnormen des Forums untereinander auszubalancieren und in ihrer Wirkungsweise zu optimieren. Die Systembegriffe sollen nur aus sich selbst heraus isoliert interpretiert werden, eben autonom.

[FN 34] S. supra, Kapitel IV 6 c; cf. ferner VON BAR, IPR I, Rn. 600, S. 515.

[FN 35] Cf. VON BAR, IPR I, Rn. 604, S. 517.]

Sinn der autonomen Qualifikation nach dem IPR der lex fori ist es, die Auslegung internationalprivatrechtlicher Normen an den Zwecken und an den Wertentscheidungen dieses Rechtsgebietes ausrichten zu können.

[S. 516]

Zwei Ausgangspunkte wird man insoweit festmachen können. In einem System allseitiger Kollisionsnormen darf es methodisch zunächst keinen Unterschied machen, ob eine Rechtsfrage (oder eine Norm[FN 397]) des in- oder des auländischen [sic] Rechts zu qualifizieren ist, und auch eine Differenzierung zwischen (im Kern) geläufigem und fremdartigem Rechtsstoff trägt hier nicht mehr. Das Problem ist hier nur

[S. 517]

noch eines der innerkodifikatorischen Balance zwischen den Kollisionsnormen des Forums. [...]

Der zweite allgemeine Gesichtspunkt, auf dem die Methode der autonomen IPR-Qualifikation aufbaut, knüpft an die eben erwähnte Notwendigkeit an, die kodifizierten Kollisionsnormen des Forums untereinander auszubalancieren und in ihrer Wirkungsweise zu optimieren. Wir können solches nämlich nicht allein dadurch bewirken, daß die Systembegriffe nur aus sich selbst heraus (isoliert) interpretiert werden.

Anmerkungen

Auf von Bar wird in Fußnote 34 an zweiter Stelle und "ferner" verwiesen, in Fußnote 35 als "Cf.". Im direkten Anschluss an die oben wiedergegebene plagiierte Passage folgt ein korrekt ausgewiesenes Zitat aus demselben Werk.

Sichter
(PlagProf:-)) Frangge

[3.] Lm/Fragment 247 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-20 15:10:15 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Lm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Von Bar 1987

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-), Frangge, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 247, Zeilen: 6-10
Quelle: Von Bar 1987
Seite(n): 21, Zeilen: 17-22
Bei der dépeçage handelt es sich nach h.M. um eine Zerstückelung umfassender Kollisionsnormen. Sie liegt vor, wenn an die Stelle einer einzigen Kollisionsnorm

(z.B. fur das gesamte Deliktsrecht) unterschiedliche Anknüpfungsregeln für Einzelfragen treten sollen, wenn also z.B. für das Schmerzensgeld, die Produkthaftung, etc. je eine Sonderanknüpfung befürwortet wird.[FN 9]

[FN 99] Cf. VON BAR, IPR I, Rn. 28; JAYME, a.a.O. (Fn. 96), S. 267f.; KEGEL, IPR<sup>7</sup>, § 2 II 3 b) a.E.; KROPHOLLER, IPR<sup>3</sup>, § 18 I vor 1.

Dépeçage: "Zerstückelung" umfassender Kollisionsnormen. Sie liegt vor, wenn an die Stelle einer einzigen Kollisionsnorm (z.B. für das gesamte außervertragliche Haftungsrecht) unterschiedliche Anknüpfungsregeln für Einzelfragen treten sollen (wenn also z.B für das Schmerzensgeld, für die Produzentenhaftung, für den Verkehrsunfall, für die schuldunabhängige Haftung etc. je eine "Sonderanknüpfung" befürwortet wird).
Anmerkungen

von Bar wird in Fußnote 99 als einer von vier Belegen für eine dahingehende herrschende Meinung angegeben. Kropholler definiert an der angegebenen Stelle dépeçage anders ("Meist denkt man dabei an den Fall, daß die Beurteilung eines Vertrages, der Berührungspunkte zu mehreren Rechtsordnungen aufweist, in Einzelfragen aufgespalten und auf diese Weise mehreren Rechtsordnungen zugewiesen wird"), Kegel definiert an der gegebenen Stelle die dépeçage gar nicht. Die fehlende Kennzeichnung als Zitat spiegelt eine Einigkeit vor, die tatsächlich nicht besteht.

Sichter
(PlagProf:-)) Frangge

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