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Quelle:Ma/Knott 1990

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Hermann J Knott
Titel    Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts
Ort    Baden-Baden
Verlag    Nomos
Jahr    1990
ISBN    3-7890-2066-4

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    9


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Ma/Fragment 065 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-23 14:47:21 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Knott 1990, Ma, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 8-16, 109-111, 113-115
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 34-35, Zeilen: S. 34: 7-11, 14-16; S. 35: 1-3
Der gutgläubige Eigentumserwerb von einem Kaufmann nach den Voraussetzungen des Entrustment to a Merchant Dealing in Goods of that Kind, d.h. einem Kaufmann, der mit gleicher Ware handelt und dem die Sache anvertraut war, stellt grundsätzlich die wichtigste Ausnahme von dem nemo dat-Grundsatz dar.78 Aus der vorangegangenen Übersicht ergibt sich, dass der UCC den gutgläubigen Käufer nur von einem etablierten Kaufmann schützt. Wer von einem Privatmann kauft, ist nur dann geschützt, wenn eine sonstige Ausnahmesituation der nemo dat-Regel vorliegt.79

78 Vgl. Spaun, [...]; Sauveplanne, [...]; Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 32–35; Köhling, Der Eigentumserwerb abhanden gekommener Kunstgegenstände im amerikanischen Recht, 1999, S. 28–32.

79 DePorter Hoover, Title Disputes in the Art Market: An Emerging Duty of Care for Art Merchants, The George Washington Law Review 51 (1983), S. 443–464, S. 454. Vgl. die Entscheidung O’Keeffe v. Snyder, 83 N.J. 478, 416 A.2d 862, 873 (1980). Vgl. auch Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 32–35.

80 In Kalifornien gilt dagegen eine andere Version des UCC sec. 2-403 subsec. 3. Danach muß die Ware dem Kaufmann anvertraut worden sein „for the purpose of sale, obtaining offers to purchase, locating the buyer, or the like.“ Cal. Com. Code § 2403 (3) (West 1964 & 1987 supp.). Vgl. Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 32–35.

[Seite 34]

c) Die Voraussetzungen des Entrustment to a Merchant Dealing in Goods of that Kind

Der gutgläubige Eigentumserwerb von einem Kaufmann, der mit gleicher Ware handelt und dem die Sache anvertraut war, stellt die dritte und wichtigste Ausnahme von der nemo dat-Regel dar. [...] In Kalifornien gilt dagegen eine andere Version des UCC sec. 2-403 subsec. 3. Danach muß die Ware dem Kaufmann anvertraut worden sein "for the purpose of sale, obtaining offers to purchase, locating the buyer, or the like."

[Seite 35]

Aus der vorangegangenen Übersicht ergibt sich, daß der UCC den Käufer von einem etablierten Kaufmann schützt. Wer von einem Privatmann kauft, ist nur dann geschützt, wenn ein Fall des estoppel oder des voidable title vorliegt72.


72 DePorter Hoover, Title Disputes in the Art Market: An Emerging Duty of Care for Art Merchants, 51 Geo.Wash.L.Rev. 443, 454 (1983); O'Keeffe v. Snyder, 83 N.J. 478, 416 A. 2d 862, 873 (1980).

Anmerkungen

Knott wird in Fn 78 und 79 jeweils an dritter Stelle erwähnt, in Fn 80 direkt hinter dem übernommenen Text. Die wörtlichen Übernahmen sind nicht gekennzeichnet.geht bis Die Ähnlichkeit geht bis in die etwas holprige Formulierung "den Käufer von einem etablierten Kaufmann".

Sichter
SleepyHollow02

[2.] Analyse:Ma/Fragment 066 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-23 12:42:45 Guckar
Fragment, KeineWertung, Knott 1990, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 5-8
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 32, Zeilen: 17-20
Obwohl schon der UCC den gutgläubigen Käufer beweglicher Gegenstände, die einem Kaufmann anvertraut sind, auf breiter Basis schützt, kann der Eigentümer auch nach dem allgemeinen equity-Gedanken daran gehindert sein, den Eigentumsübergang infrage zu stellen.82

82 Vgl. Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 32–35.

Obwohl schon der UCC den gutgläubigen Käufer von Waren, die einem Kaufmann anvertraut sind, auf breiter Basis schützt59, kann der Eigentümer auch nach allgemeinen Verwirkungsgrundsätzen (estoppel) daran gehindert sein, den Eigentumsübergang infrage zu stellen60.
Anmerkungen

Die wörtlichen Übernahmen wird nicht gekennzeichnet, sondern hinter einem Verweis mit "vgl" und auf vier Textseiten versteckt. Räumlicher und inhaltlicher Zusammenhang mit Fragment 065 08.

Sichter

[3.] Analyse:Ma/Fragment 066 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-23 14:48:19 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Knott 1990, Ma, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 13-16
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 33, Zeilen: 1-5
So ist es nach der amerikanischen Rechtsordnung auch im internationalen Kulturgüterverkehr möglich, dass ein Kunstwerk einer Person, die nicht Kaufmann ist, unter solchen Umständen anvertraut wird, dass der Eigentümer daran gehindert ist, sein Eigentumsrecht gegenüber dem Käufer von demjenigen, dem das Kulturgut anvertraut worden war, geltend zu machen.84>

84 Vgl. Anderson, Anderson on the uniform commercial code §§ 2-313 to 2-509, vgl. § 2-403:51; Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, S. 32–35.

Es ist daher möglich, daß eine Sache einer Person, die nicht Kaufmann ist, unter solchen Umständen anvertraut wird, daß der Eigentümer daran gehindert ist, sein Eigentumsrecht gegenüber dem Käufer von demjenigen, dem die Sache anvertraut worden war, geltend zu machen62>.

62 R. Anderson, Anderson on the Uniform Commercial Code, Bd. 3, § 2-403:51 (3. Aufl. 1983).

Anmerkungen

Anschluß an Fragment 066 05, zwischendrin ein weiterer Satz aus Knott, der sinngemäß wiedergegeben wird. Knott wird hier an zweiter Stelle hinter Anderson genannt, wie in den vergangenen Fußnoten mit einem Bereich von vier Seiten (32-35).

Sichter
SleepyHollow02

[4.] Analyse:Ma/Fragment 155 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-23 12:40:02 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Knott 1990, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 155, Zeilen: 15-22
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 152, Zeilen: 18-24
Wenn die Restitutionsvoraussetzungen des Art. 7 (b) (i) erfüllt sind, hat der kulturelle Herkunftsstaat einen Anspruch auf Herausgabe des gestohlenen Gegenstandes gegen den Importstaat. Nach Art. 7 (b) (ii) obliegt es dann dem kulturellen Importstaat, „to take the appropriate steps to recover and return any such cultural property imported after entry into force of this Convention in both States concerned“. Der restitutionspflichtige Vertragsstaat muss nach Art. 13 (c) Klagen „for recovery of lost or stolen items“ zulassen, soweit ein Klageanspruch „consistent with the law of each State“ ist.383

383 Vgl. Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 152

Wenn die Voraussetzungen von Art. 7 (b) (i) erfüllt sind, hat der Herkunftsstaat einen Anspruch auf Herausgabe des gestohlenen Gegenstandes gegen den Importstaat. Nach Art. 7 (b) (ii) obliegt es dann dem Importstaat, "to take the appropriate steps to recover and return any such cultural property imported after entry into force of this Convention in both States concerned, ...". Der Einfuhrstaat muß nach Art. 13 (c) Klagen "for recovery of lost or stolen items" zulassen, soweit ein Klageanspruch "cosistent with the law of each State" ist.
Anmerkungen

Knott wird in Fußnote 383 als "Vgl." genannt. Es wird nicht erkenntlich, dass der Verfasser die Satzkonstruktion, weitgehend den Wortlaut sowie exakt die Auswahl der zitierten Passagen aus der Konvention von Knott übernommen hat.

Sichter

[5.] Analyse:Ma/Fragment 157 102 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-23 12:39:36 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Knott 1990, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 157, Zeilen: 102-107
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 154, Zeilen: 119-121
Kritisch bzgl. der unvollständigen Weise, auf die Art. 7 (b) (ii) der UNESCO Convention on the Means of Prohibiting and Preventing the Illicit Import, Export and Transfer of Ownership of Cultural Property (Paris) vom 14. November 1970 das Herausgabeverlangen regelt, Frigo, La protezione dei beni culturali nel diritto internazionale, 1986, S. 218 und 225; Châtelain, Les moyens de lutte contre les vols et trafics illicites d’oeuvres d’art dans l’Europe des neuf, 1976, S. 100. Kritisch bzgl. der unvollständigen Weise, auf die Art. 7 (b) (ii) das Herausgabeverlangen regelt, M. Frigo, oben ERSTER TEIL Fn. 1, S. 218, 225; J. Chatelain, oben Fn. 97, S. 100.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme, die nicht durch den vorausgehenden allgemeinen Verweis "Vgl. Knott ... S. 154-155" gedeckt ist. Ma trägt lediglich den Namen der Konvention sowie die Titel und Fundstellen der von Knott zitierten Werke nach.

Sichter

[6.] Analyse:Ma/Fragment 167 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-23 12:39:40 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Knott 1990, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 167, Zeilen: 17-19
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 179, Zeilen: 17-22
Nach enteignungsrechtlichen Grundsätzen soll das Opfer nicht für die wirtschaftlichen Verluste, die es aufgrund der Enteignung erleidet, entschädigt werden. Vielmehr ist ihm ein billiger Ausgleich zu gewähren. Die Höhe der Entschädi[gung soll daher nach einer Ansicht dem Wert des herausverlangten Gegenstandes entsprechen, wobei umstritten ist, ob der Betrag den vom restitutionspflichtigen Besitzer an den Verkäufer gezahlten Kaufpreis übersteigen darf.424]

424 Vgl. Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 179 unter Berufung auf Byrne-Sutton, Le trafic international des biens culturels sous l’angle de leur revendication par l’Etat d’origine, 1988, S. 243.

Nach enteignungsrechtlichen Grundsätzen soll das Opfer nicht für die wirtschaftlichen Verluste, die es aufgrund der Enteignung erleidet, entschädigt werden. Vielmehr ist ihm ein billiger Ausgleich zu gewähren. Die Höhe der Entschädigung soll daher dem Wert des herausverlangten Gegenstandes entsprechen; der Betrag darf aber nicht den vom Besitzer an den Verkäufer gezahlten Kaufpreis übersteigen509.

509 Siehr, Der gutgläubige Erwerb beweglicher Sachen, 80 ZVglRwiss. 273, 288 (1981) (bespricht die Höhe der Entschädigung bei zivilrechtlichen Klagen; dazu unten S. 181 f.); dafür, die Höhe nach dem Kaufpreis, den der gutgläubige Käufer bezahlte, zu bemessen, R. Fraoua, oben ERSTER TEIL Fn. 1, S. 171 f.; Q. Byrne-Sutton, oben ERSTER TEIL Fn. 291, S. 243.

Anmerkungen

Längere wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung als Zitat aus Knott. Im letzten Satz distanziert sich Ma etwas von Knott. Die auf S. 168 befindlichen Teile werden deshalb nicht als Plagiat gewertet. Ma übersieht allerdings, dass Knott die Arbeit von Byrne-Sutton als Beispiel für eine abweichende Auffassung zitiert.

Sichter

[7.] Analyse:Ma/Fragment 172 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-23 12:39:45 Guckar
Fragment, Knott 1990, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 172, Zeilen: 1-2, 5-8
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 154, Zeilen: 124-126
[So soll Thailand sich bspw. geweigert] haben, das Abkommen zu zeichnen, weil es sich nicht leisten könne, die Entschädigung gemäß Art. 7 (b) (ii) der UNESCO-Convention zu zahlen. [...] Eine solche Korrespondenz wurde bspw. mit dem Art Institute of Chicago hinsichtlich der Restitution einer tausend Jahre alten Tempelfigur geführt, die angeblich während des Vietnam-Krieges gestohlen worden war.443

443 Crossette, Thais Accuse U.S. in Loss of Temple-Art, N.Y.Times, Artikel vom 10. Februar 1988.

So soll Thailand sich geweigert haben , das Abkommen zu zeichnen, weil es sich nicht leisten könne, die Entschädigung gemäß Art. 7 (b) (ii) zu zahlen. Thailand versucht daher auf freiwilliger Basis, mit dem Art Institute of Chicago die Rückgabe einer tausend Jahre alten Tempelfigur, die angeblich während des Vietnam-Krieges gestohlen wurde, auszuhandeln; s. Crossette, Thais Accuse U.S. in Loss of Temple Art, N.Y. Times, 10. Februar 1988.
Anmerkungen

Kein Verweis auf Knott in diesem Zusammenhang. Auch der vorausgehende Satz stammt teilweise von Knott.

Sichter

[8.] Analyse:Ma/Fragment 323 34 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-23 12:39:50 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Knott 1990, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 323, Zeilen: 34-39
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 39, Zeilen: 10-14
Auch die professionell am Kunsthandel beteiligten Galeristen, Kunsthändler und Auktionshäuser sind grundsätzlich nicht bereit, Untersuchungen über die Herkunft eines Kunstwerks anzustellen, da einerseits die Auftraggeber von Kunsthändlern und Galeristen und Einlieferer in Auktionshäusern in vielen Konstellationen anonym bleiben möchten und andererseits die Händler nicht bereit sind, die Namen ihrer Kunden [preiszugeben, weil andere professionell am Kunsthandel Beteiligte auf diese Weise Kenntnis von potentiellen Verkäufern von Kunstwerken erhalten könnten2.]

2 Vgl. Feldman/Weil/Biederman, Art Law – Rights and Liabilities of Creators and Collectors, Volume II, 1986, § 9.2.3, S. 26; Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 39–40.

Es gibt zwei Gründe dafür, warum Kunsthändler nicht bereit sind, Untersuchungen über die Herkunft eines Kunstwerks anzustellen93: Erstens wollen die Auftraggeber der Hänndler anonym bleiben94. Zum zweiten sind die Händler nicht bereit, die Namen ihrer Kunden preiszugeben, weil andere Händler auf diese Weise Kenntnis von potentiellen Verkäufern von Kunstwerken erhalten könnten.95

95 Taborsky, [...]; F Feldmann & S Weil, oben Fn. 87, S. 37; 1978 Hearings on H.R. 5643 and S. 2261 [...].

Anmerkungen

Knott wird in Fußnote 2 ("Vgl.") an zweiter Stelle genannt. Die ohne hinlängliche Kennzeichnung übernommene Passage befindet sich ausschließlich auf S. 39. Der Verfasser paraphrasiert weiter Knott, Anschluß im nächsten Fragment.

Sichter

[9.] Analyse:Ma/Fragment 324 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-23 12:40:02 Guckar
BauernOpfer, Fragment, Knott 1990, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 324, Zeilen: 1-2, 8-13
Quelle: Knott 1990
Seite(n): 39, Zeilen: 7-15
[Auch die professionell am Kunsthandel beteiligten Galeristen, Kunsthändler und Auktionshäuser sind grundsätzlich nicht bereit, Untersuchungen über die Herkunft eines Kunstwerks anzustellen, da einerseits die Auftraggeber von Kunsthändlern und Galeristen und Einlieferer in Auktionshäusern in vielen Konstellationen anonym bleiben möchten und andererseits die Händler nicht bereit sind, die Namen ihrer Kunden] preiszugeben, weil andere professionell am Kunsthandel Beteiligte auf diese Weise Kenntnis von potentiellen Verkäufern von Kunstwerken erhalten könnten2 [...] Während die großen Händler und Auktionshäuser den Standpunkt vertreten, dass die Publizität, die dem Verkauf eines Kunstwerks durch Verkaufskataloge und die Versteigerung selbst zukommt, genügt, um mögliche Eigentümer über den Verbleib ihrer Objekte in Kenntnis zu setzen,4 nehmen eher kleinere Händler den Standpunkt ein, dass die Zahl der Prozesse es nicht rechtfertige, von dem hergebrachten Brauch im Kunsthandel abzuweichen.5

2 Vgl. Feldman/Weil/Biederman, Art Law – Rights and Liabilities of Creators and Collectors, Volume II, 1986, § 9.2.3, S. 26; Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 39–40.

4 Vgl. die Leserbriefe in The Antiques Trade Gazette, London, abgedruckt in Stolen Art Alert, Bd. 5, Nr. 5, S. 4–6, 4 (Juni 1984: Brief von Paul Whitfield, Geschäftsführer von Christie’s); DePorter Hoover, Title Disputes in the Art Market: An Emerging Duty of Care for Art Merchants, The George Washington Law Review 51 (1983), S. 443–464, S. 457 Fn. 108; Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 39–40.

5 Vgl. Knott, Der Anspruch auf Herausgabe gestohlenen und illegal exportierten Kulturguts, 1990, S. 39–40; DePorter Hoover, Title Disputes in the Art Market: An Emerging Duty of Care for Art Merchants, The George Washington Law Review 51 (1983), S. 443–464, S. 448 Fn. 39.

Es gibt zwei Gründe dafür, warum Kunsthändler nicht bereit sind, Untersuchungen über die Herkunft eines Kunstwerks anzustellen93: Erstens wollen die Auftraggeber der Hänndler anonym bleiben94. Zum zweiten sind die Händler nicht bereit, die Namen ihrer Kunden preiszugeben, weil andere Händler auf diese Weise Kenntnis von potentiellen Verkäufern von Kunstwerken erhalten könnten.95 Die großen Händler und Auktionshäuser vertreten den Standpunkt, daß die Publizität, die dem Verkauf eines Kunstwerks durch Verkaufskataloge und die Versteigerung selbst zukommt, genügt, um mögliche Eigentümer über den Verbleib ihrer Objekte in Kenntnis zu setzen96. Händler, die ein kleineres Geschäft betreiben, tragen vor, daß die Zahl der Prozesse es nicht rechtfertige, von dem hergebrachten Brauch im Kunsthandel abzuweichen97.

95 Taborsky, [...]; F Feldmann & S Weil, oben Fn. 87, S. 37; 1978 Hearings on H.R. 5643 and S. 2261 [...].

96 S. die Leserbriefe in The Antiques Trade Gazette, London, abgedruckt in Stolen Art Alert, Bd. 5, Nr. 5, S. 4 - 6, 4 (Juni 1984) (Brief von Paul Whitfield, Geschäftsführer von Christie's); DePorter Hoover, oben Fn. 72, 457 Fn. 108.

97 DePorter Hoover, oben Fn. 72, 448 Fn. 39. [...]

Anmerkungen

Knott wird dreimal erwähnt, nur einmal an erster Stelle, stets als "Vgl." und mit den Seitenzahlen eines Unterabschnitts (39-40). Die gesamten hier übernommenen Ausführungen einschließlich Fußnoten befinden sich auf S. 39.

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