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Quelle:Ma/Wieser 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Charlotte Wieser
Titel    Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage. Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung "entarteter" Kunstgegenstände
Ort    Basel etc
Verlag    Helbing & Lichtenhahn
Jahr    2004
ISBN    3-1790-2347-8

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    10


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Ma/Fragment 158 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-19 18:35:06 SleepyHollow02
BauernOpfer, Fragment, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 158, Zeilen: 16-22
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 264, Zeilen: 1-5
Eine Ansicht, die sich auf die Ausführungen Gordons zu „The UNESCO Convention on the Illicit Movement of Art Treasures“ stützt, ist der Meinung, dass sich Art. 7 (b) (ii) der UNESCO-Convention vom 14. November 1970 nur auf jene Fälle beziehe, in denen der anspruchserhebende Vertragsstaat die Rückgabe des Kulturgutes nicht ohnehin gestützt auf das anwendbare Sachrecht durchsetzen, sondern der Erwerber diesem Anspruch die bereits erworbene eigene dingliche Berechtigung entgegenhalten könne.389 "The convention would not be needed [...] rightful owners."390

389 Vgl. auch die Darstellung bei Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung «entarteter» Kunstgegenstände, 2004, S. 263–264.

390 So Gordon, The UNESCO Convention on the Illicit Movement of Art Treasure, Harvard International Law Journal, Volume 12 (1971), S. 537–556, S. 550–551.

Dagegen wird angeführt, dass sich Art 7 lit. b (ii) UNESCO-Konvention 1970 nur auf jene Fälle beziehe, in denen der anspruchserhebende Vertragsstaat die Rückgabe des Kulturgutes nicht ohnehin gestützt auf das anwendbare Sachrecht durchsetzen, sondern der Erwerber diesem Anspruch die bereits erworbene eigene dingliche Berechtigung entgegenhalten könne. [...]1154

1154 Vgl. GORDON, S. 550 f.: "The convention would not be needed [...] rightful owners". ...

Anmerkungen

Für die Übernahme von 36 zusammenhängenden Wörtern ist ein "Vgl. auch"-Verweis unzulänglich. Das längere Zitat aus "Gordon" findet sich, mit einer identischen Auslassung von sechs Zeilen, so auch bei Wieser. Diese weitere Übernahme wird nicht als Plagiat gewertet, weil sie ordnungsgemäß als Zitat ausgewiesen ist und mit dem Original (Gordon) übereinstimmt. Der bei Wieser unmittelbar folgende Text wird in Fragment_159_01 verwertet.

Sichter

[2.] Analyse:Ma/Fragment 159 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-15 09:06:27 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 159, Zeilen: 1-6
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 264, Zeilen: 5-9
Diese Rechtsansicht findet ihre Rechtfertigung darin, dass andernfalls mittels der UNESCO-Convention vom 14. November 1970 eine Benachteiligung des anspruchsberechtigten Vertragsstaates in Bezug auf die Rückforderung eines Kulturgutes eingeführt werde, da dem herausgabepflichtigen Besitzer einer sonstigen beweglichen Sache keine Entschädigung zustehen würde. Andernfalls werde mittels der UNESCO-Konvention 1970 eine Benachteiligung des anspruchsberechtigten Vertragsstaates in Bezug auf die Rückforderung eines Kulturgutes eingeführt, da dem herausgabepflichtigen Besitzer einer sonstigen beweglichen Sache keine Entschädigung zustehen würde.
Anmerkungen

Der Verfasser erweckt hier den Eindruck, er habe selbst die Auffassung von Gordon in deutscher Sprache zusammengefasst. Im direkten Anschluss wird Wieser offen wörtlich zitiert.

Sichter

[3.] Analyse:Ma/Fragment 167 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-17 18:24:36 SleepyHollow02
BauernOpfer, Fragment, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 167, Zeilen: 4-7
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 276, Zeilen: 3-6
Die Entscheidung ist deshalb besonders wichtig, weil grundsätzlich derjenige Erwerber, der ein Kulturgut vor vielen Jahren erworben hat, bei Erstattung des Kaufpreises wohl in den meisten Fällen nur einen Bruchteil desjenigen erhält, was das Kulturgut im Zeitpunkt der Rückgabe tatsächlich wert ist.422

422 Vgl. Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung «entarteter» Kunstgegenstände, 2004, S. 274–277.

Dies wäre insofern prüfenswert gewesen, als dass derjenige Erwerber, der ein Kulturgut vor fast 30 Jahren erworben hat, bei Erstattung des Kaufpreises wohl in den meisten Fällen nur einen Bruchteil desjenigen erhält, was das Kulturgut im Zeitpunkt der Rückgabe tatsächlich Wert ist1206.
Anmerkungen

Für die Übernahme dieses Gedankengangs einschließlich 27 zusammenhängeder Wörter reicht ein "Vgl."-Verweis auf vier Seiten in der Quelle nicht aus.

Sichter

[4.] Analyse:Ma/Fragment 171 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-15 09:35:36 PlagProf:-)
Fragment, KeineWertung, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 171, Zeilen: 3-8
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 276, Zeilen: 12-16
In Art. 9 Abs. 6 des Kulturgütertransfergesetzes vom 20. Juni 2003438 ist darüber hinaus vorgesehen, dass die Rückgabe des Kulturgutes von der Bezahlung der Entschädigung abhängig

ist, somit Zug um Zug zu erfolgen hat und dem Erwerber daher zur Durchsetzung seines Anspruches bis zur Bezahlung der Entschädigung ein Retentionsrecht am Kulturgut zusteht.439

Vgl. Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung « entarteter » Kunstgegenstände, 2004, S. 274–277.

... ist in Art 9 Abs. 6 KGTG aber vorgesehen, dass die Rückgabe des Kulturgutes von der Bezahlung der Entschädigung abhängig ist, somit Zug um Zug zu erfolgen hat; dem Erwerber steht daher zur Durchsetzung seines Anspruches bis zur Bezahlung der Entschädigung ein Retentionsrecht am Kulturgut zu.
Anmerkungen

Verstoß gegen das Gebot der Kennzeichnug wörtlicher Zitate. Zu kleinteilig für die Dokumentation? Der Verfasser übernimmt hier den Genitiv "Anspruches", während ansonsten überwiegend, insbesondere in der Gliederung, der Genitiv "Anspruchs" verwendet wird.

Sichter

[5.] Analyse:Ma/Fragment 177 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-18 07:26:24 SleepyHollow02
BauernOpfer, Fragment, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 177, Zeilen: 13-18, 120-122
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 293, Zeilen: 9-11, 101-103
Ferner sollte damit der Tatsache entgegengewirkt werden, dass Kulturgüter absichtlich in einen Staat verbracht werden, in welchem ein Erwerb vom Nichtberechtigten leichter möglich ist.461 Reichelt wertet die Kompensationszahlungspflicht auch als Entscheidung gegen die sog. ‚Italian Connection‘462, die durch eine Verbringung des Kulturgutes nach Italien nach Art. 1153 und 1154 des Codice civile italiano (C.c.i). profitieren wolle.463

462 So auch der Ausdruck bei Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung «entarteter» Kunstgegenstände, 2004, S. 293–295.

463 Vgl. Reichelt, Die Unidorit-Konvention 1995 über gestohlene oder unerlaubt ausgeführte Kulturgüter – Grundzüge und Zielsetzungen, in: Reichelt, Neues Recht zum Schutz von Kulturgut: Internationaler Kulturgüterschutz, EG-Richtlinie, UNIDROIT Konvention und Folgerecht, S. 63–64. Daher beruhe der Anspruch des gutgläubigen Erwerbers auch auf dem Entscheid Winkworth v. Christie’s, welcher insgesamt „die Arbeiten von Unidroit richtungsweisend beeinflusst hat“.

Ferner sollte damit der tatsache entgegengewirkt werden, dass Kulturgüter absichtlich in einen Staat verbracht werden, in welchem ein Erwerb vom Nichtberechtigten leichter möglich ist1283.

1283 Vgl. REICHELT, Unidroit[sic]-Konvention, S. 63 f., welche den Entschädigungsanspruch auch als Entscheidung gegen die sog. Italian Connection wertet, die durch eine Verbringung des Kulturgutes nach Italien von Art. 1153 CCI profitieren wolle. Daher beruhe der Anspruch des gutgläubigen Erwerbers auch auf dem Entscheid Winkworth v. Christie's, welcher insgesamt "die Arbeiten von Unidroit richtungsweisend beeinflusst hat". ...

Anmerkungen

Auch wenn man "So auch der Audruck bei Wieser als Hinweis auf eine nicht abgegrenzte wörtliche Übernahme nimmt, sollte diese Übernahme zu weit gehen.

Sichter

[6.] Analyse:Ma/Fragment 591 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-16 15:14:43 SleepyHollow02
BauernOpfer, Fragment, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 591, Zeilen: 4-11
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 250, Zeilen: 2-10
Da mit der Deklaration in grundsätzlicher Weise auf den Umstand hingewiesen wurde, dass die alliierten Mächte sich das Recht vorbehalten, Verfügungen des nationalsozialistischen Staates selbst bei Vorliegen einer gesetzlichen Grundlage als ungültig zu qualifizieren und diesen die Anerkennung zu versagen, konnte bereits zum damaligen Zeitpunkt geschlossen werden, dass die den Beschlagnahmungen zugrundeliegenden Gesetze allenfalls nicht rechtmäßig erlassen worden sind, beziehungsweise deren Rechtswirkungen nicht anerkannt werden.769

769 Vgl. Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung «entarteter» Kunstgegenstände, 2004, S. 246–256.

Dennoch wurde mit dieser auch in der Schweiz bekanntgewordenen Erklärung in grundsätzlicher Weise auf den Umstand hingewiesen, dass die alliierten Mächte sich das Recht vorbehalten, Verfügungen des nationalsozialistischen Staates selbst bei Vorliegen einer gesetzlichen Grundlage als ungültig zu qualifizieren und diesen die Anerkennung zu versagen. Daraus konnte aber bereits zum damaligen Zeitpunkt geschlossen werden, dass die den Beschlagnahmungen zugrundeliegenden Gesetze allenfalls nicht rechtmässig erlassen worden sind, beziehungsweise deren Rechtswirkungen nicht anerkannt werden.
Anmerkungen

Für diese längere, überwiegend wörtliche Übernahme genügt nicht ein "Vgl."-Verweis auf 11 Seiten in der Quelle.

Sichter

[7.] Analyse:Ma/Fragment 615 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-18 14:16:32 SleepyHollow02
BauernOpfer, Fragment, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 615, Zeilen: 29-37
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 246, Zeilen: 13-17, 117-120
Auch die Veräußerung ... mittels eines renommierten Kunsthauses – wie bspw. die in der Schweiz mit der Verwertung einiger der als ‚entartet‘ sichergestellten Kunstobjekte betraute Galerie Fischer aus Luzern, die zu dieser Zeit einen sehr guten Ruf genossen habe – müsse aus Sicht der Erwerber ebenfalls gegen eine Unrechtmäßigkeit der Herkunft sprechen.845 Diese Argumentation wurde auch im Entscheid des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 25. Juli 1953845 zur Begründung der Gutgläubigkeit aufgegriffen, in welchem die Rückforderung eines in Frankreich von den Nationalsozialisten geraubten Bildes zu beurteilen war: „Nach den Ausführungen der Klage hat der Beklagte das Gemälde bei Rodolphe Dunki gekauft. ...

844 Vgl. Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung «entarteter» Kunstgegenstände, 2004, S. 246–256.

845 Entscheid des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 25. Juli 1953, abgedr. in SJZ 51 (1955), S. 55.

Ferner sei darauf hinzuweisen, dass auch die in der Schweiz mit der Verwertung einiger Kunstobjekte betraute Galerie Fischer aus Luzern einen sehr guten Ruf genossen habe, somit der Umstand, dass gerade dieses renommierte Auktionshaus die Verwertung vorgenommen habe, aus Sicht der Erwerber ebenfalls gegen eine Unrechtmässigkeit der Herkunft gesprochen habe1080.

1080 Vgl KUNZE, S. 218f. Dieses Argument wurde auch im Entscheid vom 25. Juli 1953 des Zivilgerichts Basel-Stadt, abgedr. in SJZ 51 (1955) 55, in welchem die Rückforderung eines in Frankreich von den Nationalsozialisten geraubten Bildes zu beurteilen war, zur Begründung der Gutgläubigkeit angeführt: "Nach den Ausführungen der Klage hat der Beklagte das Gemälde bei Rodolphe Dunki gekauft. ...

Anmerkungen

"Vgl." ist insoweit korrekt, als Wieser diese Ansicht an dieser Stelle nicht selbst vertritt, aber für einen weiterführend gemeinten Verweis wird zuviel Wortlaut ohne Kennzeichnung übernommen. Das achtzeilige Zitat aus dem Urteil, dass sich in genau dieser Länge auch bei Wieser findet, wird nicht als Plagiat gewertet. Es bleibt auffällig, dass der Verfasser nur für dieses Urteil - wie bei bei Wieser "abgedruckt" in "abgedr." abkürzt, während dieses Wort ansonsten durchgehend ausgeschrieben wird.

Wiederholt in Fragment_637_08.

Sichter

[8.] Analyse:Ma/Fragment 616 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-15 18:19:49 SleepyHollow02
Fragment, KeineWertung, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 616, Zeilen: 21-24
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 246-247, Zeilen: S. 246: 17-18, S. 247: 1-2
Darüber hinaus wird auch geltend gemacht, dass der Erwerb von Kunstobjekten durch Museen, bspw. auf der Versteigerung der entarteten Kunst durch die Galerie Fischer durch das Kunstmuseum Basel, ebenfalls zur Annahme der Rechtmäßigkeit der Erwerbsvorgänge geführt habe.848

848 Vgl. dazu die Darstellung von Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung «entarteter» Kunstgegenstände, 2004, S. 246–256, unter Rekurs auf Kreis, „Entartete“ Kunst für Basel: die Herausforderung von 1939, 1990, S. 1 ff.

In diesem Zusammenhang sei auch zu erwähnen, dass der Erwerb von Kunstobjekten durch Museen, beispielsweise durch das Kunstmuseum Basel, ebenfalls zur Annahme der Rechtmässigkeit der Erwerbsvorgänge geführt habe1081

1081 Vgl. dazu die Darstellung von KREIS, Entartete Kunst, S. 1 ff.

Anmerkungen

Bei diesem "Vgl."-Verweis erwartet man eine eigene Formulierung. Aus "Vgl. dazu die Darstellung von Kreis" wird "Vgl. dazu die Darstellung von Wieser". Möglicherweise zu kleinteilig für eine Dokumentation als Plagiat.

Sichter

[9.] Analyse:Ma/Fragment 637 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-18 14:14:42 SleepyHollow02
BauernOpfer, Fragment, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 637, Zeilen: 8-16
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 246, Zeilen: 13-17, 117-120
Auch die Veräußerung der durch das nationalsozialistische Unrechtsregime verstaatlichten Kulturgüter mittels eines renommierten Kunsthauses – wie bspw. die in der Schweiz mit der Verwertung einiger der als entartet sichergestellten Kunstobjekte betraute Galerie Fischer aus Luzern, die zu dieser Zeit einen sehr guten Ruf genossen habe – müsse aus Sicht der Erwerber ebenfalls gegen eine Unrechtmäßigkeit der Herkunft sprechen.888 Diese Argumentation wurde auch im Entscheid des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 25. Juli 1953889 zur Begründung der Gutgläubigkeit aufgegriffen, in welchem die Rückforderung eines in Frankreich von den Nationalsozialisten geraubten Bildes zu beurteilen war:

888 Vgl. Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung «entarteter» Kunstgegenstände, 2004, S. 246–256.

889 Entscheid des Zivilgerichts Basel-Stadt vom 25. Juli 1953, abgedr. in SJZ 51 (1955), S. 55.

Ferner sei darauf hinzuweisen, dass auch die in der Schweiz mit der Verwertung einiger Kunstobjekte betraute Galerie Fischer aus Luzern einen sehr guten Ruf genossen habe, somit der Umstand, dass gerade dieses renommierte Auktionshaus die Verwertung vorgenommen habe, aus Sicht der Erwerber ebenfalls gegen eine Unrechtmässigkeit der Herkunft gesprochen habe1080.

1080 Vgl KUNZE, S. 218f. Dieses Argument wurde auch im Entscheid vom 25. Juli 1953 des Zivilgerichts Basel-Stadt, abgedr. in SJZ 51 (1955) 55, in welchem die Rückforderung eines in Frankreich von den Nationalsozialisten geraubten Bildes zu beurteilen war, zur Begründung der Gutgläubigkeit angeführt: "Nach den Ausführungen der Klage hat der Beklagte das Gemälde bei Rodolphe Dunki gekauft. ...

Anmerkungen

Wiederholung von Fragment_615_29.

Sichter

[10.] Analyse:Ma/Fragment 764 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-18 14:01:51 SleepyHollow02
BauernOpfer, Fragment, Ma, SMWFragment, Schutzlevel, Wieser 2004, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 764, Zeilen: 6-14
Quelle: Wieser_2004
Seite(n): 204, Zeilen: 5-13
Um eine bewegliche Sache ersitzen zu können, ist ein fünfjähriger ununterbrochener und unangefochtener gutgläubiger Eigenbesitz erforderlich, wobei der gute Glaube nicht nur zum Zeitpunkt des Besitzerwerbs, sondern während der ganzen Ersitzungsdauer vorliegen muss.165 Nur im Falle des ebenfalls zur Ersitzung berechtigenden Besitzes des gutgläubigen Rechtsvorgängers kann die von diesem bereits erfüllte Besitzzeit angerechnet werden. Für die Berechnung der Ersitzungsfrist, deren Unterbrechung und Stillstand finden die Bestimmungen über die Verjährung von Forderungen entsprechende Anwendung.166

165 „Gemäss Art. 728 Abs. 1 ZGB [...] nicht stattfindet.“ Siegfried, Internationaler Kulturgüterschutz in der Schweiz – Das Bundesgesetz über den internationalen Kulturgütertransfer (Kulturgütertransfergesetz, KGTG), 2007, S. 79–84.

166 Vgl. Wieser, Gutgläubiger Fahrniserwerb und Besitzesrechtsklage – Unter besonderer Berücksichtigung der Rückforderung « entarteter » Kunstgegenstände, 2004, S. 204–205.

Um eine bewegliche Sache ersitzen zu können, ist ein fünfjähriger ununterbrochener und unangefochtener gutgläubiger Eigenbesitz erforderlich, wobei der gute Glaube nicht nur im Zeitpunkt des Besitzerwerbs, sondern während der ganzen Ersitzungsdauer vorliegen muss891; nur im Falle des ebenfalls zur Ersitzung berechtigenden Besitzes des gutgläubigen Rechtsvorgängers kann die von diesem bereits erfüllte Besitzeszeit angerechnet werden892. Ferner finden für die Berechnung der Ersitzungsfrist, deren Unterbrechung und Stillstand die Bestimmungen über die Verjährung von Forderungen entsprechend Anwendung.
Anmerkungen

Nur ein "Vgl."-Verweis trotz längerer wörtlicher Textübernahme. Fußnote 165 scheint zudem dafür auf eine andere Quelle zu verweisen.

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