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Quelle:Mah/Antusch 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Mathias Antusch
Titel    Global Governance als Antwort auf Globalisierung
Ort    München
Verlag    GRIN
Datum    Frühjahrtrimester 2003
Nummer    V17718
Seiten    26
Reihe    Studienarbeit
Anmerkung    Universität der Bundeswehr, München Fakultät für Sozialwissenschaften, Hausarbeit zum interdisziplinären Hauptseminar Globalisierung und Sozialpolitik. Die Arbeit wurde mit 2,7 bewertet - der Autor bemerkt dazu: "Kritik bestand darin, das der Inhalt eng an die verwendete Literatur angelehnt ist."
ISBN    978-3-638-22214-3
DOI    10.3239/9783638222143
URL    http://www.grin.com/de/e-book/17718/global-governance-als-antwort-auf-globalisierung

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    19


Fragmente der Quelle:
[1.] Mah/Fragment 110 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-06 17:26:38 Schumann
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 16-20, 27-29
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 3, Zeilen: 7-11, 15-20
Der Prozess bzw. das Konzept von Global Governance wird im folgenden Kapitel meiner Dissertationsarbeit erläutert. Zuerst erfolgt eine Definition des Begriffes, anschließend werden die Gründe für eine Auseinandersetzung mit dem Thema aufgezeigt. Danach erfolgt eine Beschreibung der Akteure, welche sich mit Global Governance auseinandersetzen. [...]

[...]

Für die Bearbeitung dieses Konzeptes wurde hauptsächlich die von dem Institut für Entwicklung und Frieden (Universität Duisburg) und der Stiftung für Entwicklung und Frieden für Messner/ Nuscheler veröffentlichte Literatur benutzt. Hier sind auch [kritische Schriften zum Beispiel von Brand, Brunnengräber, Schrader, Stock und Wahl benutzt worden.]

Der Prozess Global Governance wird in der nachfolgenden Seminararbeit erläutert. Zuerst erfolgt eine Definition des Begriffes, anschließend werden die Gründe für eine Auseinandersetzung mit dem Thema aufgezeigt. Im folgenden Kapitel erfolgt eine Beschreibung der verschiedenen Akteure, welche sich mit Global Governance auseinander setzten, danach werden die normativen Kriterien des Prozesses dargestellt. [...]

Für die Bearbeitung des Themas wurde hauptsächlich folgende Literatur benutzt. Zum einen die grundlegenden Papiere der Institutionen die sich mit Global Governance beschäftigen, wie zum Beispiel das Policy Paper 2 der Stiftung für Entwicklung und Frieden (Messner/ Nuscheler) oder der Schlussbericht der Enquete-Kommission. Zum anderen sind auch kritische Schriften zum Beispiel die von Brand, Brunnengräber, Schrader, Stock und Wahl benutzt worden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Mah/Fragment 111 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-20 21:18:10 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 1-4, 7-11, 101-103
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 3,, Zeilen: 3:18-20.23-27 - 4:1
[Hier sind auch] kritische Schriften zum Beispiel von Brand, Brunnengräber, Schrader, Stock und Wahl benutzt worden.

4.1.1 Begriff

4.1.1.1 Was Global Governance nicht ist

[...] Während Global Governance von den einzelnen Gruppen235 sehr unterschiedlich definiert wird, besteht weitgehend Einigkeit darüber, was damit nicht gemeint ist.

Zunächst einmal bedeutet Global Governance nicht Global Government236, denn eine zentrale Weltregierung wird weder angestrebt, noch zählt man sie für realistisch.237 Das Hauptproblem wäre, dass es diese hierarchische Weltregierung( Weltstaat) an demokratische Legitimierung einer bürokratischen Superbehörde, die diesen Staat regieren müsste, fehlen.


235 Mit den einzelnen Gruppen sind hier die Institutionen und Personen gemeint, die sich mit dem Problem Global Governance beschäftigen. Sie werden unter dem Unterkapitel „Akteure der Global Governance“ näher erläutert.

236 Mehr dazu siehe das von James N. Rosenau und Ernst- Otto Cezmpiel im Jahre 1992 veröffentlichte Buch mit dem Titel „Governance without Government“. Darauf wird noch bei ber [sic] Bearbeitung der Akteure der Global Governance eingegangen.

237 Vgl. Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz: Global Governance. Herausforderungen an die deutsche Politik an der Schwelle zum 21. Jahrhundert, Bonn 1996. In: Stiftung für Entwicklung und Frieden (Hrsg.):Policy Paper 2, S.4.

[Seite 3]

Zum anderen sind auch kritische Schriften zum Beispiel die von Brand, Brunnengräber, Schrader, Stock und Wahl benutzt worden. [...]

2. Definition

2.1 Was Global Governance nicht ist

Während Global Governance von den einzelnen Gruppen2 sehr unterschiedlich definiert wird, besteht weitestgehend Einigkeit darüber, was damit nicht gemeint ist. Zunächst einmal bedeutet Global Governance nicht Global Government, denn eine zentrale Weltregierung wird

[Seite 4]

weder angestrebt, noch hält man sie für realistisch. Dieser hierarchische Weltregierung würde es außerdem an demokratischer Legimitation fehlen.


2 mit den einzelnen Gruppen sind hier die Institutionen und Personen gemeint, die sich mit dem Problem Global Governance beschäftigen. Sie sollen in Kapitel 3 näher erläutert werden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Die Übernahme des letzten Satzes misslingt zudem.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Mah/Fragment 112 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-20 21:58:42 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 3-5, 8-16
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 4, Zeilen: 2-10
Viel mehr wird hier deshalb ein föderatives System mit ein Minimum an Zentralstaatlichkeit gefordert, in dem den Nationalstaaten weiterhin eine wichtige Rolle zukommt. [...]

Des weiteren wird Global Governance oft als Weltinnenpolitik bezeichnet. Auch dieser Begriff ist problematisch, denn er setzt einen Weltstaat und die damit unterstellte politische Einheit voraus.239 Einige Institutionen, wie zum Beispiel in Deutschland die Stiftung für Entwicklung und Frieden( SEF), distanzieren sich auch vom Begriff Weltordnungspolitik. Dieser ziele zwar in die richtige Richtung, so die Stiftung, ist aber auch problematisch, da der ehemalige US-Präsident der USA Bush nach dem Zweiten Golfkrieg( 1991) das Konzept einer „neuen Weltordnung“ auf der weltweiten Herrschaft des Rechts und universellen Geltung der Menschenrechte aufbaute, propagierte.


239 Vgl. Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz: Global Governance. In: Policy Paper2, a. a. O., S. 4.

Viel mehr wird ein föderatives System mit einem Minimum an Zentralstaatlichkeit gefordert, in dem den Nationalstaaten weiterhin eine wichtige Rolle zukommt. Des weiteren wird Global Governance oft als Weltinnenpolitik bezeichnet. Auch dieser Begriff ist falsch, denn er setzt einen Weltstaat und die damit unterstellte politische Einheit voraus. Einige Institutionen, wie zum Beispiel die Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF), distanzieren sich auch von dem Begriff Weltordnungspolitik. Dieser ziele zwar in die richtige Richtung, so die Stiftung, ist aber problematisch, da der ehemalige US-Präsident Bush nach dem Golfkrieg das Konzept einer „neuen Weltordnung“ propagierte.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Mah/Fragment 113 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-20 21:56:31 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 1-8, 102
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 4, Zeilen: 10-16, 101-102
[Zu diesem eher hegemonialen Prinzip der US-Regierung241 bildet Global Governance jedoch einen] starken Kontrast, denn die Gleichschaltung von Wirtschafts- und Politikmodellen ist nicht gewollt.242

Des weiteren bedeutet Global Governance nicht Strukturanpassungspolitik, welche man am Beispiel von Weltbank, IWF und WTO als Interventionspolitik betrachtet. Außerdem soll Global Governance mehr als nur die Setzung von Regeln und Rahmenbedingungen darstellen. Kooperative Formen der Entscheidungsfindung sowie die Prozesshaftigkeit der Politik unterscheiden es von bloßer Ordnungspolitik.243


[241 Darauf wird noch in diesem Kapitel eingegangen.]

242 Auf den Begriff der „Neuen Weltordnung“ wird noch im Unterkapitel 5.2 eingegangen.

243 Vgl. Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz: Global Governance. In Policy Paper 2, a. a. O., S. 4.

Zu diesem eher hegemonialen Prinzip bildet Global Governance jedoch einen starken Kontrast, denn die Gleichschaltung von Wirtschafts- und Politikmodellen ist nicht gewollt. Des weiteren meint Global Governance nicht Strukturanpassungspolitik, welche man am (Negativ-) Beispiel von Weltbank oder IWF als Interventionspolitik betrachtet. Außerdem soll Global Governance mehr als nur die Setzung von Regeln und Rahmenbedingungen darstellen. Kooperative Formen der Entscheidungsfindung sowie die Prozesshaftigkeit der Politik unterscheiden es von bloßer Ordnungspolitik.3

3 Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz: Global Governance. Herausforderungen an die deutsche Politik an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. Bonn 1996. (in: Stiftung Entwicklung und Frieden: Policy Paper 2), S. 4

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[5.] Mah/Fragment 114 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-06 11:25:39 PlagProf:-)
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 12-32
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 4-5, Zeilen: 4:25-29 - 5:1-15
Die Stiftung Entwicklung und Frieden begrenzt die Definition auf drei Punkte. Global Governance bedeutet erstens die Neudefinition von Souveränität, denn diese wird durch die Prozesse der Globalisierung untergraben. Deshalb wird verlangt, dass Handlungskompetenzen auf lokale, regionale und globale Organisationen zur Lösung von Problemen übertragen werden. Solche Probleme kann der Nationalstaat nicht mehr allein lösen, was trotzdem nicht heißen soll, dass er abgeschafft wird. Zweitens bedeutet Global Governance die Verdichtung der internationalen Zusammenarbeit. Dafür sollen verbindliche Kooperationsregeln geschaffen werden, was langfristig zu einer Verrechtlichung führt. Dabei müssen internationale Regime und Organisationen wichtige Beiträge leisten, damit gemeinsame Lösungsstrategien erarbeitet werden können. Außerdem soll eine Antwort auf das Problem der zur wirksamen Umsetzung von Politik notwendigen Kontroll- und Implementierungsverfahren gefunden werden. Drittens steht Global Governance für eine sich am Weltgemeinwohl orientierende Außenpolitik. Dies bedeutet, dass sich die Menschen einem gemeinsamen Überlebensinteresse bewusst werden sollen, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Wechselwirkung zwischen Demokratie und der Problemlösungsfähigkeit besteht. Das gilt auch im internationalen Rahmen, denn Demokratisierung, der Abbau von Ungleichheiten, sowie wirtschaftliche Verflechtung verbessern die zwischenstaatlichen Beziehungen.245 Für Messner und Nuscheler schließlich geht Global Governance nicht nur Staaten und Regierungen, sondern auch private Akteursgruppen wie Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und Individuen an.

245 Vgl. Messner/ Dirk/ Nuscheler, Franz: Ebd., S. 4f.

[Seite 4]

Die Stiftung Entwicklung und Frieden begrenzt die Definition auf drei Punkte. Global Governance bedeutet erstens die Neudefinition von Souveränität, denn diese wird durch die Prozesse der Globalisierung untergraben. Deshalb wird verlangt, dass Handlungskompetenzen auf lokale, regionale und globale Organisationen zur Lösung von Problemen übertragen werden. Solche Probleme kann der Nationalstaat nicht mehr allein lösen, was trotzdem nicht

[Seite 5]

heißen soll, dass er abgeschafft wird. Zweitens bedeutet Global Governance die Verdichtung der internationalen Zusammenarbeit. Dafür sollen verbindliche Kooperationsregeln geschaffen werden, was langfristig zu einer Verrechtlichung führt. Dabei müssen internationale Regime und Organisationen wichtige Beiträge leisten, damit gemeinsame Lösungsstrategien erarbeitet werden können. Außerdem soll eine Antwort auf das Problem der zur wirksamen Umsetzung von Politik notwendigen Kontroll- und Implementierungsverfahren gefunden werden. Drittens steht Global Governance für eine sich am Weltgemeinwohl orientierende Außenpolitik. Dies bedeutet, dass sich die Menschen einem gemeinsamen Überlebensinteresse bewusst werden sollen, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Wechselwirkung zwischen Demokratie und der Problemlösungsfähigkeit besteht. Das gilt auch im internationalen Rahmen, denn Demokratisierung, der Abbau von Ungleichheiten, sowie wirtschaftliche Verflechtung verbessern die zwischenstaatlichen Beziehungen.6 Für Messner und Nuscheler schließlich geht Global Governance „ (...) nicht nur Staaten und Regierungen, sondern auch private Akteursgruppen wie Unternehmen, NRO und Individuen [etwas] an; [...]


6 Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz: Global Governance, S. 4f

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[6.] Mah/Fragment 115 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-06 07:39:08 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 1-30, 101-102
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 5-6, Zeilen: 5:17-28 - 6:1-17
Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass Global Governance nicht eine angepasste Außenpolitik, sondern ein neues Verständnis von Souveränität bedeuten soll. Die Nationalstaaten sind nicht mehr die einzigen Akteure der internationalen Politik, bilden aber eine unverzichtbare Scharnierfunktion zwischen den verschiedenen Handlungsebenen. Dabei wird ihnen zur gemeinsamen Bearbeitung globaler Probleme ein Souveränitätsverzicht abverlangt.

4.1.1.3 Warum Global Governance?

Die Gründe, welche eine Global Governance nötig machen, sind vielfältig, können aber in einem Wort zusammengefasst werden: Globalisierung. Die Stiftung Entwicklung und Frieden begründet die Erforderlichkeit einer Global Governance mit gewissen Trends und Dimensionen der Globalisierung. Diese benennt sie in sechs Punkten: Erstens werden wir im 21. Jahrhundert mit den „größten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen seit der industriellen Revolution“246 konfrontiert. Die Globalisierung engt den Handlungsspielraum des Nationalstaates ein. Durch Fortschritt bei Wirtschaft und Technik ändern sich Handel, Arbeits- und Umweltbedingungen, Sozialsysteme, Lebenswelten, und somit ganze Gesellschaftsformationen. „Die Vermehrung und Verdichtung grenzüberschreitender Interaktionen haben alle Staaten und Gesellschaften in ein System wechselseitiger Abhängigkeiten verwickelt.“247 Zweitens nimmt die Bedeutung des Welthandels immer mehr zu. Multinationale Unternehmen orientieren sich an globalen Strategien, ihre Finanzkraft wird immer größer und übersteigt zum Teil die kleinerer Staaten. Eine Finanzwelt, in der täglich mehrere Milliarden Dollar gehandelt werden, existiert bereits.248 Drittens wird die Globalisierung von Fragmentierungsprozessen begleitet, d.h. ganze Regionen werden wirtschaftlich und gesellschaftlich marginalisiert. Dies gilt zum Beispiel für Afrika, wo ganze Länder durch Hilfeleistungen zwar passiv an der Weltgesellschaft teilhaben, jedoch immer mehr verarmen. Doch auch in den reichen Industrieländern zeichnen sich soziale Marginalisierungsprozesse ab. Durch Konkurrenzdruck aus Billiglohnländern werden Sozialleistungen und Arbeitsschutzregelungen abgebaut, wodurch die Zahl der armen Arbeitenden sowie der Arbeitslosen steigt.


246 Ebd., S. 2.

247 Ebd.

248 Mehr dazu siehe hier die ökonomische Globalisierung.

[Seite 5]

Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass Global Governance nicht eine angepasste Außenpolitik, sondern ein neues Verständnis von Souveränität bedeuten soll. Die Nationalstaaten sind nicht mehr die einzigen Akteure der internationalen Politik, bilden aber eine unverzichtbare Scharnierfunktion zwischen den verschiedenen Handlungsebenen. Dabei wird ihnen zur gemeinsamen Bearbeitung globaler Probleme ein Souveränitätsverzicht abverlangt.

2.3 Warum Global Governance

Die Gründe, welche eine Global Governance nötig machen, sind vielfältig, können aber in einem Wort zusammengefasst werden: Globalisierung. Die Stiftung Entwicklung und Frieden begründet die Erforderlichkeit einer Global Governance mit gewissen Trends und Dimensionen der Globalisierung. Diese benennt sie in sechs Punkten: Erstens werden wir im 21. Jahrhundert mit den „größten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen seit

[Seite 6]

der industriellen Revolution“8 konfrontiert. Die Globalisierung engt den Handlungsspielraum des Nationalstaates ein. Durch Fortschritt bei Wirtschaft und Technik ändern sich Handel, Arbeits- und Umweltbedingungen, Sozialsysteme, Lebenswelten, und somit ganze Gesellschaftsformationen. „Die Vermehrung und Verdichtung grenzüberschreitender Interaktionen haben alle Staaten und Gesellschaften in ein System wechselseitiger Abhängigkeiten verwickelt.“9

Zweitens nimmt die Bedeutung des Welthandels immer mehr zu. Multinationale Unternehmen orientieren sich an globalen Strategien, ihre Finanzkraft wird immer größer und übersteigt z.T. die kleinerer Staaten. Eine Finanzwelt, in der täglich mehrere Milliarden Dollar gehandelt werden, existiert bereits. Drittens wird die Globalisierung von Fragmentierungsprozessen begleitet, d.h. ganze Regionen werden wirtschaftlich und gesellschaftlich marginalisiert. Dies gilt zum Beispiel für Afrika, wo ganze Länder durch Hilfeleistungen zwar passiv an der Weltgesellschaft teil haben, jedoch immer mehr verarmen. Doch auch in den reichen Industrieländern zeichnen sich soziale Marginalisierungsprozesse ab. Durch Konkurrenzdruck aus Billiglohnländern werden Sozialleistungen und Arbeitsschutzregelungen abgebaut, wodurch die Zahl der armen Arbeitenden sowie der Arbeitslosen steigt.


8 Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz: Global Governance, S. 2

9 ebd.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Die umfangreiche, unveränderte Abschrift der Quelle beginnt schon auf der vorhergehenden Seite und wird auf der nächsten fortgesetzt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[7.] Mah/Fragment 116 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-06 07:12:19 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 1-33, 101 (komplett)
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 6-7, Zeilen: 6:17-32 - 7:1-15
Viertens bedroht die Dynamik der Weltwirtschaft zunehmend die nationale

Wirtschaftspolitik. Sie kann auf Volatilitäten der internationalen Finanzmärkte nicht angemessen reagieren und droht hilflos zu werden. Ein anderes Beispiel wäre die zunehmende Abhängigkeit der Wirtschaft vom Öl. Die Krise der siebziger Jahre und auch die aktuellen Ereignisse zeigen, dass im Kampf um das „schwarze Gold“ neue Konflikte entstehen. Fünftens gehen mit der Globalisierung und Internationalisierung von Wirtschafts-, Kommunikations- und Transportsystemen auch Fehlentwicklungen wie Armut, Kriminalität und Umweltzerstörung einher. Auf diese Probleme kann der Nationalstaat nicht allein reagieren, da sie oftmals grenzüberschreitend sind. Des weiteren verursachen Armut, Krieg und Unterdrückung Emigrationsbewegungen, die in den Zielstaaten als Bedrohung wahrgenommen werden. Aus diesen Risiken ergeben sich allerdings auch gemeinsame Interessen an Sicherheit, meist aber nur bei den gleichermaßen betroffenen Gesellschaften. Sechstens schließlich ändert sich die bisherige „Weltkultur der Nationalstaaten“249. Es sind wichtige Akteursgruppen entstanden, die weitreichende Auswirkungen auf die internationale Staatenwelt haben. Zum einen existiert eine mächtige Wirtschaftswelt aus global handelnden transnationalen Unternehmen. Zum anderen hat sich gerade in den letzten Jahren zunehmend eine vernetzte Medienwelt gebildet. Dazu gehört auch die sog. „Internet-Welt“, in der zwar Zensurmaßnahmen autoritärer Regime unterlaufen werden können, welche aber auch neue Risiken entstehen lässt. Die Ausbreitung von Kriminalität im Internet erfordert neue Gestaltungs- und Regulierungsaufgaben. Des weiteren entstanden und entstehen zunehmend vernetzte Nichtregierungsorganisationen, welche zum Teil Beobachterstatus bei den Vereinigten Staaten (UN) haben und sogar an Weltkonferenzen teilnehmen. Sie bilden den Organisationskern der internationalen Zivilgesellschaft, woraus sich in Zukunft eine Weltgesellschaft entwickeln soll. Aus diesen Trends und Dimensionen der Globalisierung ergeben sich gewisse Handlungsdefizite der Staatenwelt. Zum einen sind die Nationalstaaten auf die Herausforderungen und Probleme der Globalisierung nicht genügend vorbereitet. Die traditionelle Außenpolitik ist zur Lösung globaler Aufgaben unzureichend, trotzdem wird sie von den Staaten fortgeführt. Auch die bisher praktizierten Ordnungsmodelle erweisen sich als überfordert. Sie können den Herausforderungen der Globalisierung nicht mehr gerecht werden. Diesen Tatsachen sind sich die meisten Staaten bewusst, trotzdem [erfolgt keine Diskussion über die Ausgestaltung neuer Steuerungsmodelle.]


249 Messner, Dirk/Nuscheler, Franz: Global Governance, Ebd. [dort S. 2 lt. Anm. 246]

[Seite 6]

Viertens bedroht die Dynamik der Weltwirtschaft zunehmend die nationale Wirtschaftspolitik. Sie kann auf Volatilitäten der internationalen Finanzmärkte nicht angemessen reagieren und droht hilflos zu werden. Ein anderes Beispiel wäre die zunehmende Abhängigkeit der Wirtschaft vom Öl. Die Krise der siebziger Jahre und auch die aktuellen Ereignisse zeigen, dass im Kampf um das „schwarze Gold“ neue Konflikte entstehen. Fünftens gehen mit der Globalisierung und Internationalisierung von Wirtschafts-, Kommunikations- und Transportsystemen auch Fehlentwicklungen wie Armut, Kriminalität und Umweltzerstörung einher. Auf diese Probleme kann der Nationalstaat nicht allein reagieren, da sie oftmals grenzüberschreitend sind. Des weiteren verursachen Armut, Krieg und Unterdrückung Emigrationsbewegungen, die in den Zielstaaten als Bedrohung wahrgenommen werden. Aus diesen Risiken ergeben sich allerdings auch gemeinsame Interessen an Sicherheit, meist aber nur bei den gleichermaßen betroffenen Gesellschaften. Sechstens schließlich ändert sich die bisherige „Weltkultur der Nationalstaaten“10. Es sind wichtige Akteursgruppen entstanden, die weitreichende Auswirkungen auf die internationale Staatenwelt haben. Zum einen existiert eine mächtige Wirtschaftswelt aus global handelnden transnationalen Unternehmen. Zum anderen hat sich gerade in den letzten Jahren zunehmend

[Seite 7]

eine vernetzte Medienwelt gebildet. Dazu gehört auch die sog. „Internet- Welt“, in der zwar Zensurmaßnahmen autoritärer Regime unterlaufen werden können, welche aber auch neue Risiken entstehen lässt. Die Ausbreitung von Kriminalität im Internet erfordert neue Gestaltungs- und Regulierungsaufgaben. Des weiteren entstanden und entstehen zunehmend vernetzte Nichtregierungsorganisationen, welche z.T. Beobachterstatus bei der UN haben und sogar an Weltkonferenzen teilnehmen. Sie bilden den Organisationskern der internationalen Zivilgesellschaft, woraus sich in Zukunft eine Weltgesellschaft entwickeln soll. Aus diesen Trends und Dimensionen der Globalisierung ergeben sich gewisse Handlungsdefizite der Staatenwelt. Zum einen sind die Nationalstaaten auf die Herausforderungen und Probleme der Globalisierung nicht genügend vorbereitet. Die traditionelle Außenpolitik ist zur Lösung globaler Aufgaben unzureichend, trotzdem wird sie von den Staaten fortgeführt. Auch die bisher praktizierten Ordnungsmodelle erweisen sich als überfordert. Sie können den Herausforderungen der Globalisierung nicht mehr gerecht werden. Diesen Tatsachen sind sich die meisten Staaten bewusst, trotzdem erfolgt keine Diskussion über die Ausgestaltung neuer Steuerungsmodelle.


10 ebd. [Bezug lt. Anm. 8: Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz: Global Governance, S. 2]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[8.] Mah/Fragment 117 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-06 11:03:01 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 1-22, 26-27, 101-106
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 7-8, Zeilen: 7:14-29.101-105 - 8:1-8.101
[Diesen Tatsachen sind sich die meisten Staaten bewusst, trotzdem] erfolgt keine Diskussion über die Ausgestaltung neuer Steuerungsmodelle. Somit ist die Frage der Regierbarkeit zum zentralen Problem der Welt geworden. Die Enquete- Kommission benennt in ihrem Schlussbericht weitere Herausforderungen, die sich durch Globalisierung verschärfen können. Dies sind zum Beispiel der Schutz des Klimas und der Ozonschicht sowie die Bewahrung der biologischen Vielfalt. Hinzu kommen globale Interdependenzen und die schon erwähnten Zusammenhänge zwischen Weltwirtschaft, Armut und Migration. Die Kommission benennt international zu schützende globale öffentliche Güter, sog. „Global public goods“250, zu denen nicht nur Klima und biologische Artenvielfalt, sondern u.a. auch Frieden und Stabilität gehören. Dem gegenüber stehen die „public bads“, wie zum Beispiel die aus der ungleichen Entwicklung resultierende Armut, oder die Einschränkung staatlicher Souveränität.251 Des weiteren wird eine „globale Verantwortungsethik“ gefordert, da die Mehrzahl der Länder nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um die Probleme der Globalisierung abzuwehren. „Insgesamt lässt sich festhalten, dass es sowohl gemeinsame - wie auch divergierende - Interessen an einer erfolgreichen Lösung bestimmter Probleme (...) gibt. [Dies] motiviert heute – wie auch schon vor dem Globalisierungsschub der 90er Jahre – die Überlegung zur Schaffung und Gestaltung einer Global Governance.“252

4.1.2 Akteure der Global Governance

4.1.2.1 Commission on Global Governance

Die Commission on Global Governance (CGG) wurde 1992 auf Initiative von Willy Brandt als Arbeitsforum unter dem Dach der Vereinigten Nationen (UN) gegründet. Sie erhielt den Auftrag, Visionen für eine zukünftige internationale Politik zu erarbeiten. Sie folgt der „Stockholm-Initiative“ (Aufforderung, Global Governance in politischen Mittelpunkt zu rücken) des Jahres 1991253 und setzte sich aus 28 Experten der unabhängigen Kommission für Abrüstung und Sicherheit, der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, sowie der Südkommission, zusammen.


250 Diese Güter erkennt man zum Beispiel daran, dass die Nichtrivalität im Konsum überwiegt, und dass der Nutzen allen zu gute kommt, bzw. der Mangel allen schadet. Die Globalität wird durch die reichweite [sic] der Güter bestimmt.

251 Vgl. Enquete-Kommission. Globalisierung der Weltwirtschaft- Herausforderungen und Antworten. Zwischenbericht 2002, Deutscher Bundestag, Drucksache 14/9200, 2002, S. 416ff.

252 Ebd., S.417.

253 Stiftung für Entwicklung und Frieden (Hrsg.): Nachbarn in einer Welt. Der Bericht der Kommission für Weltordnungspolitik (CGG), a. a. O., S. 395.

[Seite 7]

Diesen Tatsachen sind sich die meisten Staaten bewusst, trotzdem erfolgt keine Diskussion über die Ausgestaltung neuer Steuerungsmodelle. Somit ist die Frage der Regierbarkeit zum zentralen Problem der Welt geworden.

Die Enquete-Kommission benennt in ihrem Schlussbericht weitere Herausforderungen, die sich durch Globalisierung verschärfen können. Dies sind zum Beispiel der Schutz des Klimas und der Ozonschicht sowie die Bewahrung der biologischen Vielfalt. Hinzu kommen globale Interdependenzen und die schon erwähnten Zusammenhänge zwischen Weltwirtschaft, Armut und Migration. Die Kommission benennt international zu schützende globale öffentliche Güter, sog. „Global public goods“11, zu denen nicht nur Klima und biologische Artenvielfalt, sondern u.a. auch Frieden und Stabilität gehören. Dem gegenüber stehen die „Public bads“, wie zum Beispiel die aus der ungleichen Entwicklung resultierende Armut, oder die Einschränkung staatlicher Souveränität.12 Des weiteren wird eine „globale Verantwortungsethik“ gefordert, da die Mehrzahl der Länder nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um die Probleme der Globalisierung abzuwehren.

„Insgesamt lässt sich festhalten, dass es sowohl gemeinsame - wie auch divergierende - Interessen an einer erfolgreichen Lösung bestimmter Probleme (...) gibt. [Dies] motiviert

[Seite 8]

heute – wie auch schon vor dem Globalisierungsschub der 90er Jahre – die Überlegung zur Schaffung und Gestaltung einer Global Governance.“13

3. Akteure

3.1 Commission on Global Governance

Die Commission on Global Governance (CGG) wurde 1990 auf Initiative von Willy Brandt gegründet. Teilnehmer des ersten Treffens waren Experten der Unabhängigen Kommission für internationale Entwicklungsfragen, der Unabhängigen Kommission für Abrüstung und Sicherheit, der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, sowie der Süd- Kommission.


11 diese Güter erkennt man zum Beispiel daran, dass die Nichtrivalität im Konsum überwiegt, und dass der Nutzen allen zugute kommt, bzw. der Mangel allen schadet. Die Globalität wird durch die Reichweiter [sic] der Güter bestimmt.

12 Deutscher Bundestag (Hrsg.): Schlussbericht der Enquete- Kommission. Globalisierung der Weltwirtschaft. Berlin 2002. (Drucksache 14/9200), S. 416

13 ebd., S. 417

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Bis zum Beginn des neuen Unterkapitels 4.1.2 Komplettplagiat.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[9.] Mah/Fragment 119 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-21 18:03:47 WiseWoman
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 16-20, 25-28
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 8, Zeilen: 17-24
4.1.2.2 Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) sowie Stiftung für Entwicklung und Frieden (SEF)

Das Institut für Entwicklung und Frieden wurde 1990 als Kooperationsvertrag zwischen der Stiftung Entwicklung und Frieden und der Universität Duisburg gegründet. Der wissenschaftliche Geschäftsführer Dr. Dirk Messner ist zunehmend staatsfixiert und als oberste Prämisse sieht er die Schaffung eines neuen Bretton-Wood-Systems. Der Direktor des Instituts Prof. Dr. Franz Nuscheler konzentriert sich auf die Akteursebene. Sein Politikmodell der Zukunft basiert auf dem netzartigen Zusammenwirken staatlicher und nichtstaatlicher Akteure.262

Der zentrale Text der Einrichtung ist das Policy Paper 2 „Global Governance Herausforderungen an die deutsche Politik an der Schwelle zum 21. Jahrhundert.“ Für die beiden Organisationen besteht die Ausgangsproblematik im Verlust an staatlicher Steuerungsfähigkeit und dem Bedeutungsverlust der Entwicklungspolitik.


261 Vgl. Commission on Global Governance: Our Global Neighbourhood, a. a. O., S. 43.

262 Vgl. Ebd., S. 37.

3.2 Institut für Entwicklung und Frieden sowie Stiftung für Entwicklung und Frieden

Das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) wurde 1990 als Kooperationsvertrag zwischen der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) und der Universität Duisburg gegründet. Direktor des Institutes ist Prof. Dr. Franz Nuscheler, wissenschaftlicher Geschäftsführer Dr. Dirk Messner. Der Zentrale Text der Einrichtung ist das Policy Paper 2 „Global Governance. Herausforderungen an die deutsche Politik.“ Für die beiden Organisationen besteht die Ausgangsproblematik im Verlust an staatlicher Steuerungsfähigkeit und dem Bedeutungsverlust der Entwicklungspolitik.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[10.] Mah/Fragment 120 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-21 15:27:28 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 2-12
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 8-9, Zeilen: 8:24-26 - 9:1-7
[Während von der Commission on Global Governance die Notwendigkeit der] aufgeklärten politischen Führung besonders betont wird, stehen die INEF/SEF die Neugestaltung von Staatlichkeit, sowie die Neudefinition von Souveränität im Vordergrund. Staaten, die Zivilgesellschaft, regionale Zusammenschlüsse, aber auch internationale Organisationen sind dabei die zentralen Akteure. Die beiden Organisationen stellen die wissenschaftliche und strategische Variante von Global Governance dar.263

4.1.2.3 Gruppe von Lissabon

Die Gruppe von Lissabon geht auf ein Treffen von 19 Persönlichkeiten aus Westeuropa, Japan und Nordamerika zurück, welche sich 1992 in der portugiesischen Hauptstadt trafen. Der Titel des 1995 ausgearbeiteten zentralen Dokuments lautet „Grenzen des Wettbewerbs. Die Globalisierung der Weltwirtschaft und die Zukunft der Menschheit.“

[Seite 8]

Das Ziel ist die Neugestaltung von Staatlichkeit, sowie die Neudefinition von Souveränität. Staaten, die Zivilgesellschaft, regionale Zusammenschlüsse, aber auch internationale Organisationen sind

[Seite 9]

dabei die zentralen Akteure. Die beiden Organisationen stellen die wissenschaftliche und die strategische Variante von Global Governance dar.15

3.3 Gruppe von Lissabon

Die Gruppe von Lissabon geht auf ein Treffen von 19 Persönlichkeiten aus Westeuropa, Japan und Nordamerika zurück, welche sich 1992 in der portugiesischen Hauptstadt trafen. Der Titel des 1995 ausgearbeiteten zentralen Dokumentes lautet „Grenzen des Wettbewerbs. Die Globalisierung der Wirtschaft und die Zukunft der Menschheit.“


15 vgl. dazu die Website des Institutes: www.inef.uni-duisburg.de

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[11.] Mah/Fragment 122 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-21 17:41:06 WiseWoman
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 9-22, 103-105
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 9, Zeilen: 14-26, 103-105
4.1.2.5 Weitere Diskussionsbeiträge

Viele weitere Organisationen und Institutionen diskutieren die Probleme der Globalisierung und den damit verbundenen Lösungsansatz der Global Governance. Dazu gehören zum Beispiel auch Einrichtungen wie die Weltbank oder der IWF, denen von vielen Seiten vorgeworfen wird, die globalen Probleme verschärft zu haben. Für sie stellen die Probleme in den Empfängerländern die Ausgangsproblematik dar, zum Beispiel Korruption, unzuverlässige Rechtssysteme und schlechtes Politikmanagement. Sozial- und völkerrechtlich orientierte Gruppen hingegen sehen eine Bedeutungszunahme internationaler Kooperationen und fordern legitime globale Steuerungsmechanismen.271

Schließlich ist noch die Enquete- Kommission zu erwähnen, welche dem Bundestag in ihrem Schlussbericht „Globalisierung der Weltwirtschaft“ verschiedene Empfehlungen gibt. Inhaltlich orientiert sich die Kommission weitgehend an der Commission on Global Governance.


271 Einen vergleichenden Überblick haben Beisheim, Marianna und Brunnengräber, Achim zusammengestellt. Beide sind Mitarbeiter der Enquete- Kommission( Deutscher Bundestag( Hrsg.): Schlussbericht der Enquete- Kommission. Globalisierung der Weltwirtschaft, S. 453ff.).

3.4 Weitere Diskussionsbeiträge

Viele weitere Organisationen und Institutionen diskutieren die Probleme der Globalisierung und den damit verbundenen Lösungsansatz der Global Governance. Dazu gehören zum Beispiel auch Einrichtungen wie die Weltbank oder der IWF, denen von vielen Seiten vorgeworfen wird, die globalen Probleme verschärft zu haben. Für sie stellen die Probleme in den Empfängerländern die Ausgangsproblematik dar, z.B. Korruption, unzuverlässige Rechtssysteme und schlechtes Politikmanagement. Sozial- und völkerrechtlich orientierte Gruppen hingegen sehen eine Bedeutungszunahme internationaler Kooperationen und fordern legitime globale Steuerungsmechanismen.17

Schließlich ist noch die Enquete- Kommission zu erwähnen, welche dem Bundestag in ihrem Schlussbericht „Globalisierung der Weltwirtschaft“ verschiedene Empfehlungen gibt. Inhaltlich orientiert sich die Kommission weitgehend an der Commission on Global Governance.


17 einen vergleichenden Überblick haben Marianne Beisheim und Dr. Achim Brunnengräber zusammengestellt. Beide sind Mitarbeiter der Enquete- Kommission (Deutscher Bundestag (Hrsg.): Schlussbericht der Enquete- Kommission. Globalisierung der Weltwirtschaft, S. 453-455)

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[12.] Mah/Fragment 123 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-21 17:45:28 WiseWoman
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 123, Zeilen: 6-16, 101
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 10-11, Zeilen: 10:24-29 - 11:1-4.101
Diese Weltethik würde sich zunächst auf einen gewissen Minimalkonsens grundsätzlicher Werte beschränken. Erste Ansätze dazu sind schon vorhanden, zum Beispiel das Engagement Kofi Annans, der eine Arbeitsgruppe wichtiger Persönlichkeiten gebildet hat, um die Grundlage eines zukünftigen Dialogs der Kulturen zu schaffen. Hier zeigt sich erneut, dass Global Governance nicht die Umsetzung bereits feststehender Ziele ist, sondern ein langer Prozess mit immer neu auszuhandelnden Aufgaben. In ihrem Schlussbericht zur Globalisierung stellt die Enquete- Kommission noch einmal fest, dass sie keine Empfehlungen für ein statisches Institutionsgefüge geben kann, sondern nur prinzipielle Überlegungen und Kriterien zu Inhalt und Form des „guten Regierens“ geben wird.272

272 Vgl. Enquete- Kommission: Globalisierung der Weltwirtschaft, a. a. O., S. 419f.

[Seite 10]

Diese Weltethik würde sich zunächst auf einen gewissen Minimalkonsens grundsätzlicher Werte beschränken. Erste Ansätze dazu sind schon vorhanden, zum Beispiel das Engagement Kofi Annans, der eine Arbeitsgruppe wichtiger Persönlichkeiten gebildet hat, um die Grundlage eines zukünftigen Dialoges der Kulturen zu schaffen. Hier zeigt sich erneut, dass Global Governance nicht die Umsetzung bereits feststehender Ziele ist, sondern ein langer Prozess

[Seite 11]

mit immer neu auszuhandelnden Aufgaben. In ihrem Schlussbericht zur Globalisierung stellt die Enquete- Kommission noch einmal fest, dass sie keine Empfehlungen für ein statisches Institutionengefüge geben kann, sondern nur prinzipielle Überlegungen und Kriterien zu Inhalt und Form des „guten Regierens“ geben wird.22


[21 Deutscher Bundestag (Hrsg.): Schlussbericht der Enquete- Kommission, S. 419]

22 ebd.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[13.] Mah/Fragment 142 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-09 22:46:11 Schumann
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 9-30, 101
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 17, Zeilen: 1ff., 101-102
4.3 Kritik am Konzept Global Governance

Die Überlegung, dass Global Governance aufgrund des voranschreitenden Globalisierungsprozesses eines Tages nötig sein wird, ist unumstritten. Alle anderen Fragen sind jedoch stark diskussionsbedürftig. Kritisiert werden hauptsächlich die Veröffentlichungen des INEF/ SEF, der CGG oder der Gruppe von Lissabon. Zunächst bemängeln die Kritiker, dass die Protagonisten die derzeitig bestehenden Institutionen der Weltwirtschaft und- politik zu positiv einschätzen. Es wird vermieden, sich kritisch mit den Herrschaftsstrukturen dieser Institutionen auseinander zu setzen. Der Grund dafür scheint die Absicht zu sein, alle möglichen Akteure der Weltpolitik am geplanten Prozess zu beteiligen. Daher hofft man auf Zustimmung, wenn Kritik an den Akteuren bzw. an deren Politik unterbleibt. Konsequenz dieser Strategie ist die Ausblendung einer kritischen Auseinandersetzung mit den Begleiterscheinungen der Globalisierung. Es fehlt den Vertretern des Global Governance Konzeptes das Bemühen, zu klären in welcher Art und Weise und unter welchen Voraussetzungen und Beteiligungen ein Regieren der Welt funktionieren könnte. Außerdem wird weitgehend auf wissenschaftliche Prämissen verzichtet. Auch Gegenvorschläge, wie zum Beispiel regulationstheoretische Ansätze werden kaum diskutiert.309

Des weiteren werden Problemfragen zwar genannt, die Ursachen jedoch nicht geklärt. Vor allem aber fehlt die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Strukturen und sozialen Kräften, die diese Probleme zu verantworten haben. Da, wie schon angesprochen, die wissenschaftliche Bearbeitung empirischer Befunde [unterbleibt, ist die Problembeschreibung dementsprechend deskriptiv.]


309 Vgl. Brand, Ulrich u. a. : Global Governance, a. a. O., S. 129.

5. Kritik am Konzept Global Governance

Die Überlegung, dass Global Governance aufgrund des voranschreitenden Globalisierungsprozesses eines Tages nötig sein wird, ist unumstritten. Alle anderen Fragen sind jedoch stark diskussionsbedürftig. Kritisiert werden hauptsächlich die Veröffentlichungen des INEF/ SEF, der CGG oder der Gruppe von Lissabon. Zunächst bemängeln die Kritiker, dass die Protagonisten die derzeitig bestehenden Institutionen der Weltwirtschaft und –politik zu positiv einschätzen. Es wird vermieden, sich kritisch mit den Herrschaftsstrukturen dieser Institutionen auseinander zu setzen. Der Grund dafür scheint die Absicht zu sein, alle möglichen Akteure der Weltpolitik am geplanten Prozess zu beteiligen. Daher hofft man auf Zustimmung, wenn Kritik an den Akteuren bzw. an deren Politik unterbleibt. Konsequenz dieser Strategie ist die Ausblendung einer kritischen Auseinandersetzung mit den Begleiterscheinungen der Globalisierung. Es fehlt den Vertretern des Global Governance Konzeptes das Bemühen, zu klären in welcher Art und Weise und unter welchen Voraussetzungen und Beteiligungen ein Regieren der Welt funktionieren könnte. Außerdem wird weitgehend auf wissenschaftliche Prämissen verzichtet. Auch Gegenvorschläge, wie zum Beispiel regulationstheoretische Ansätze werden kaum diskutiert.35 Des weiteren werden Problemfragen zwar genannt, die Ursachen jedoch nicht geklärt. Vor allem aber fehlt die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Strukturen und sozialen Kräften, die diese Probleme zu verantworten haben. Da, wie schon angesprochen, die wissenschaftliche Bearbeitung empirischer Befunde unterbleibt, ist die Problembeschreibung dementsprechend deskriptiv.


35 Brand, Ulrich/ Brunnengräber, Achim/ Schrader, Lutz/ Stock, Christian/ Wahl, Peter: Global Governance. Alternative zur neoliberalen Globalisierung? Münster 2000, S. 129

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[14.] Mah/Fragment 143 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-06 13:13:22 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 1-27, 101-102
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 17-18, Zeilen: 17;19ff. - 18:1ff
[Da, wie schon angesprochen, die wissenschaftliche Bearbeitung empirischer Befunde] unterbleibt, ist die Problembeschreibung dementsprechend deskriptiv. Probleme

werden mit wenig aussagekräftigen Phrasen wie Bedrohung der Biodiversität, Klimaveränderung, Migration oder Wirtschaftskrisen umschrieben, die Erforschung der Ursachen unterbleibt. Vor allem gesellschaftliche Besonderheiten und historische Hintergründe werden nicht ausreichend beachtet. So verwundert es kaum, dass die „Typologie globaler Probleme“ und die gemeinsamen „Menschheitsinteressen“ nicht näher betrachtet werden.310

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Forderung nach institutionellen Ordnungsstrukturen für die Weltwirtschaft. Der Vorwurf lautet, dass die Vorkämpfer von Global Governance nicht beachten, dass solche Strukturen bereits seit Jahrzehnten bestehen, mit zum Teil verheerenden Auswirkungen: arme Länder geraten in die Verschuldungskrise, die Kluft zwischen Arm und Reich bzw. Süd und Nord wird größer, Umweltzerstörung wird für höhere Profite in Kauf genommen. Des weiteren werden historische Zusammenhänge aus der Global Governance Diskussion einfach ausgeblendet. Dazu zählt zum Beispiel das koloniale Erbe Europas mit der daraus resultierenden Trennung der Welt in Nord und Süd oder die Ausbeutung von Ressourcen durch die Industrie. Die Vertreter des Global Governance Konzeptes übersehen, dass diese Entwicklungen nicht die Folgen des Verzichtes auf politische Steuerung, sondern die „sozio- ökonomische Logik seit der Entstehung des Kapitalismus“311 ist.

4.3.1 Kritik an der Struktur

In allen Global Governance Konzepten finden sich Lösungsvorschläge, welche die Reform oder die Gründung neuer internationaler Institutionen zum Inhalt haben. Dabei wird aber zu schon bestehenden Steuerungsmaßnahmen und Elementen internationaler Politik nichts Neues hinzugefügt. Vorschläge wie die Einführung von zusätzlichen Steuern, Stärkung internationaler Regelsysteme oder die Reform des UN- Systems sind weder neu noch revolutionär. Zu den schon bestehenden Einrichtungen sollen lediglich weitere Handlungsebenen und Akteure hinzukommen.


310 Ebd. S. 130. [Bezug in Anm. 309: Brand, Ulrich u. a. : Global Governance, a. a. O., S. 129.]

311 Ebd.

[Seite 17]

Da, wie schon angesprochen, die wissenschaftliche Bearbeitung empirischer Befunde unterbleibt, ist die Problembeschreibung dementsprechend deskriptiv. Probleme werden mit wenig aussagekräftigen Phrasen wie „Bedrohung der Biodiversität“, „Klimaveränderung“, „Migration“ oder „Wirtschaftskrisen“ umschrieben, die Erforschung der Ursachen unterbleibt.36 Vor allem gesellschaftliche Besonderheiten und historische Hintergründe werden nicht ausreichend beachtet. So verwundert es kaum, dass die „Typologie globaler Probleme“ und die gemeinsamen „Menschheitsinteressen“ nicht näher betrachtet werden. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Forderung nach institutionellen Ordnungsstrukturen für die Weltwirtschaft. Der Vorwurf lautet, dass die Vorkämpfer von Global Governance nicht beachten, dass solche Strukturen bereits seit Jahrzehnten bestehen, mit zum Teil verheerenden Auswirkungen: arme Länder geraten in die Verschuldungskrise, die Kluft zwischen Arm und Reich bzw. Süd und Nord wird größer, Umweltzerstörung wird für höhere Profite in Kauf

[Seite 18]

genommen. Des weiteren werden historische Zusammenhänge aus der Global Governance Diskussion einfach ausgeblendet. Dazu zählt zum Beispiel das koloniale Erbe Europas37 mit der daraus resultierenden Trennung der Welt in Nord und Süd oder die Ausbeutung von Ressourcen durch die Industrie. Die Vertreter des Global Governance Konzeptes übersehen, dass diese Entwicklungen nicht die Folgen des Verzichtes auf politische Steuerung, sondern die „sozio- ökonomische Logik seit der Entstehung des Kapitalismus“ ist.38

5.1 Kritik an der Struktur

In allen Global Governance Konzepten finden sich Lösungsvorschläge, welche die Reform oder die Gründung neuer internationaler Institutionen zum Inhalt haben. Dabei wird aber zu schon bestehenden Steuerungsmaßnahmen und Elementen internationaler Politik nichts Neues hinzugefügt. Vorschläge wie die Einführung von zusätzlichen Steuern, Stärkung internationaler Regelsysteme oder die Reform des UN- Systems sind weder neu noch revolutionär. Zu den schon bestehenden Einrichtungen sollen lediglich weitere Handlungsebenen und Akteure hinzukommen.39



35 Brand, Ulrich/ Brunnengräber, Achim/ Schrader, Lutz/ Stock, Christian/ Wahl, Peter: Global Governance. Alternative zur neoliberalen Globalisierung? Münster 2000, S. 129

36 ebd., S. 130

37 was als Hauptursache für die heutige Armut der Entwicklungsländer anzusehen ist

38 Brand, Ulrich/ Brunnengräber, Achim/ Schrader, Lutz/ Stock, Christian/ Wahl, Peter: Global Governance, S. 130

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[15.] Mah/Fragment 144 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-06 13:14:36 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 144, Zeilen: 1ff
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 18-19, Zeilen: 18:15ff - 19:1ff
Des Weiteren sind internationale geschlossene Systeme aufgrund von Lobby- und Interessenpolitik noch weniger kontrollierbar als die nationalen. Als Beleg für diese These sollen hier zwei (negativ-) Beispiele angeführt werden. Zum einen sei kurz die Rolle des „European Roundtable of Industrialists“ (ERT) erläutert. Diese Organisation ist der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Sie setzt sich aus den 45 Vorstandsvorsitzenden fast aller größeren europäischen Konzerne zusammen und gehört damit zur wohl einflussreichsten Lobbyorganisation in Europa. Der ERT setzt sich u.a. die maximale Flexibilisierung von Arbeits-, Sozial- und Umweltgesetzgebung oder die vollständige Privatisierung der Bereiche Energie, Telekommunikation und Transport zum Ziel. Der ERT arbeitet eng mit Organisationen wie Arbeitgeberverbänden zusammen. Die Organisation ist nicht nur an Veranstaltungen und Treffen zugegen, sondern kann durch die hohe Finanzkraft detaillierte Gesetzesvorschläge vorlegen, die aufgrund massiver Lobbyarbeit zum Teil wörtlich in EU- Programme übernommen werden. Ein noch drastischeres Beispiel ist der zwischen privatem Verband und offizieller EU- Organisation angesiedelte „Transatlantic Business Dialogue“ (TABD). Dieser wurde 1995 von der EU- Kommission und dem amerikanischen Handelsministerium in enger Kooperation mit dem ERT gegründet. In diesem Verband sind über 100 amerikanische und europäische Konzerne organisiert. Der TABD ist offizielles beratendes Organ der EU-Kommission und strebt u.a. die Verhinderung restriktiver Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen an. Des weiteren sind noch die „International Chamber of Commerce“ (ICC), bestehend aus den Vertretern von ca. 7.000 Konzernen oder der „United States Council for International Business“ (USCIB) zu nennen. Diese professionell geführten Organisationen werden kaum demokratisch kontrolliert, üben aber seit Jahren ungehindert Lobbyeinfluss auf Politiker, aber auch Weltbank, IWF und WTO aus. Andere Organisationen wie zum Beispiel Sozial- und Umweltverbände haben oftmals aufgrund ihrer Struktur keinen Einfluss auf die internationale Politik. Es fehlt ihnen im Gegensatz zu den Industrieverbänden an finanziellen Mitteln. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass transnationale korporative Strukturen längst bestehen, jedoch nicht die erhofften positiven Auswirkungen zeigen.313

313 Vgl. Ebd., S. 132ff.

[Seite 18]

Des weiteren sind internationale geschlossene Systeme aufgrund von Lobby- und Interessenpolitik noch weniger kontrollierbar als die nationalen. Als Beleg für diese These sollen hier zwei (negativ-) Beispiele angeführt werden. Zum einen sei kurz die Rolle des „European Roundtable of Industrialists“ (ERT) erläutert. Diese Organisation ist der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Sie setzt sich aus den 45 Vorstandsvorsitzenden fast aller größeren europäischen Konzerne zusammen und gehört damit zur wohl einflussreichsten Lobbyorganisation in Europa. Der ERT setzt sich u.a. die maximale Flexibilisierung von Arbeits-, Sozial- und Umweltgesetzgebung oder die vollständige Privatisierung der Bereiche Energie, Telekommunikation und Transport zum Ziel. Der ERT arbeitet eng mit Organisationen wie Arbeitgeberverbänden zusammen. Mit EU- Politikern werden Arbeitsgruppen zu wichtigen Themen gebildet, an denen allerdings Gewerkschaften oder Verbraucherverbänden nicht beteiligt werden. Die Organisation ist nicht nur an Veranstaltungen und Treffen zugegen, sondern kann durch die hohe Finanzkraft detaillierte Gesetzesvorschläge vorlegen, die aufgrund massiver Lobbyarbeit zum Teil wörtlich in EU-Programme übernommen werden. Ein noch drastischeres Beispiel ist der zwischen privatem

[Seite 19]

Verband und offizieller EU- Organisation angesiedelte „Transatlantic Business Dialogue“ (TABD). Dieser wurde 1995 von der EU- Kommission und dem amerikanischen Handelsministerium in enger Kooperation mit dem ERT gegründet. In diesem Verband sind über 100 amerikanische und europäische Konzerne organisiert. Der TABT [sic] ist offizielles beratendes Organ der EU- Kommission und strebt u.a. die Verhinderung restriktiver Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen an. Des weiteren sind noch die „International Chamber of Commerce“ (ICC), bestehend aus den Vertretern von ca. 7.000 Konzernen oder der „United States Council for International Business“ (USCIB) zu nennen. Diese professionell geführten Organisationen werden kaum demokratisch kontrolliert, üben aber seit Jahren ungehindert Lobbyeinfluss auf Politiker, aber auch Weltbank, IWF und WTO aus. Andere Organisationen wie zum Beispiel Sozial- und Umweltverbände haben oftmals aufgrund ihrer Struktur keinen Einfluss auf die internationale Politik. Es fehlt ihnen im Gegensatz zu den Industrieverbänden an finanziellen Mitteln. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass transnationale korporative Strukturen längst bestehen, jedoch nicht die erhofften positiven Auswirkungen zeigen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, obwohl die Seite vom ersten bis zum letzten Wort aus der Quelle übernommen wurde. Nur ein Tippfehler (TABD) wurde korrigiert und ein Satz ausgelassen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[16.] Mah/Fragment 145 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-21 17:49:44 WiseWoman
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 1-14, 16-26
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 19-20, Zeilen: 19:16ff - 20:1-8
4.3.2 Kritik an der „NGOisierung“

NGO’s kommen in den Global Governance Konzepten große Bedeutung zu. Leider beschränken sich die Ausführungen dazu wieder auf wenig hilfreiche Phasen [sic]. NGO’s zeichnen sich durch „Problemlösungsfähigkeit und (...) demokratisches Potential“314 aus und können einen „produktiven Beitrag zur politischen Steuerung“315 leisten. Sie stellen außerdem einen „Impulsgeber für alternative Lösungsvorschläge“ dar und werden als „kostengünstiges Durchführungsorgan auf Projektebene“ betrachtet.316

Von den NGO’s selbst liegen allerdings kaum Stellungnahmen zu den Konzepten von Global Governance vor. Des weiteren kommt der „Zivilgesellschaft“ eine besondere Bedeutung zu. Allerdings ist nicht geklärt, was genau unter dem Begriff verstanden werden soll. Zum einen ist die Zivilgesellschaft einfach die Summe aller NGO’s, zum anderen aber auch Parteien, Gewerkschaften und sogar Unternehmensverbände. [...] Die Hauptfunktion der Zivilgesellschaft ist die Entlastung staatlicher Politik. Die verschiedenen NGO’s werden jedoch in den Global Governance Konzepten als einheitlich nebeneinander betrachtet, was der Realität nicht entspricht. Sanktionsmacht und Einflussmöglichkeiten der einzelnen NGO’s sind äußerst heterogen, und nicht selten hängt davon der Kooperationswille staatlicher Politik ab. Außerdem neigen NGO’s dazu, Dominanzzentren auszubauen und untereinander um Einfluss und Ressourcen zu konkurrieren. Des weiteren existiert bei diesen Organisationen ebenfalls die Nord-Süd Grenze. Während die NGO’s der westlichen Welt über ausreichende finanzielle Mittel und damit Einflussmöglichkeiten auf die Politik verfügen, kann man das von den Organisationen in Entwicklungsländern nicht behaupten, sofern es sie überhaupt gibt.


314 Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz: Global Governance. Organisationselemente und Säulen einer Weltordnungspolitik. In: dies. (Hrsg.): Weltkonferenzen und Weltberichte, a. a. O., S. 24, zitiert nach Brand, Ulrich u. a.: Global Governance, a. . [sic] O., S. 134.

315 Messner, Dirk/ Nuscheler, Franz: Global Governance. Herausforderungen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. In: Senghaas, Dieter (Hrsg.): Frieden machen, Frankfurt am Main, S. 249, zitiert nach Brand, Ulrich u. a.: Ebd.

316 Biermann, Frank/ Simons, Udo Ernst: Eine Weltorganisation für Umwelt und Entwicklung. Funktionen, Chancen, Probleme. In: Policy Paper der Stiftung Entwicklung und Frieden, Bonn 1998, S. 9, Zitiert nach Brand, Ulrich u. a. : Ebd., S. 135

[Seite 19]

5.2 Kritik an der „NGOisierung“

NGO’s kommen in den Global Governance Konzepten große Bedeutung zu. Leider beschränken sich die Ausführungen dazu wieder auf wenig hilfreiche Phrasen. NGO’s zeichnen sich durch „Problemlösungsfähigkeit und (...) demokratisches Potential“40 aus und können einen „produktiven Beitrag zur politischen Steuerung“41 leisten. Sie stellen außerdem einen „Impulsgeber für alternative Lösungsvorschläge“42 dar und werden als „kostengünstiges Durchführungsorgan auf Projektebene“43 betrachtet. Von den NGO’s selbst liegen allerdings kaum Stellungnahmen zu den Konzepten von Global Governance vor.

Des weiteren kommt der „Zivilgesellschaft“ eine besondere Bedeutung zu. Allerdings ist nicht geklärt, was genau unter dem Begriff verstanden werden soll. Zum einen ist die Zivilgesellschaft einfach die Summe aller NGO’s, zum anderen aber auch Parteien, Gewerkschaften und sogar Unternehmensverbände. Die Hauptfunktion der Zivilgesellschaft ist die Entlastung staatlicher Politik. Die verschiedenen NGO’s werden jedoch in den Global

[Seite 20]

Governance Konzepten als einheitlich nebeneinander betrachtet, was der Realität nicht entspricht. Sanktionsmacht und Einflussmöglichkeiten der einzelnen NGO’s sind äußerst heterogen, und nicht selten hängt davon der Kooperationswille staatlicher Politik ab. Außerdem neigen NGO’s dazu, Dominanzzentren auszubauen und untereinander zu konkurrieren. Des weiteren existiert bei diesen Organisationen ebenfalls die Nord-Süd Grenze. Während die NGO’s der westlichen Welt über ausreichende finanzielle Mittel und damit Einflussmöglichkeiten auf die Politik verfügen, kann man das von den Organisationen in Entwicklungsländern nicht behaupten, sofern es sie überhaupt gibt.


40 Messner und Nuscheler 1996b, S. 24 (zitiert nach: Brand, Ulrich/ Brunnengräber, Achim/ Schrader, Lutz/ Stock, Christian/ Wahl, Peter: Global Governance, S. 134)

41 ebd.

42 Biermann und Simonis 1998, S. 9 (zitiert nach: Brand, Ulrich/ Brunnengräber, Achim/ Schrader, Lutz/ Stock, Christian/ Wahl, Peter: Global Governance, S. 135)

43 ebd.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[17.] Mah/Fragment 147 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-21 17:49:00 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 147, Zeilen: 1-9
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 20, Zeilen: 15-22
[Diese beruht im] wesentlichen auf westlichen Wertevorstellungen, wie zum Beispiel den

Menschenrechten. In diesen werden jedoch gruppenorientierte Ansätze wie der Islam oder die Stammesgesellschaften Afrikas abgelehnt.319

Die globale Normierung von Werten hat zwar durchaus Vorteile, wie zum Beispiel die Schaffung von verbindlichen Standards, birgt jedoch die Gefahr in Totalitarismus umzuschlagen. Des weiteren soll zwar keine einheitliche Weltreligion oder eine Mischung aus allen Regionen geschaffen werden, sich jedoch das „Minimum dessen heraus(stellen), was den großen religiösen und philosophischen Traditionen schon jetzt im Ethos gemein ist.“320


319 Vgl. Ebd., S. 147.

320 Ebd. S. 148.

Diese beruht im wesentlichen auf westlichen Wertevorstellungen, wie zum Beispiel den Menschenrechten. In diesen werden jedoch gruppenorientierte Ansätze wie der Islam oder die Stammesgesellschaften Afrikas abgelehnt.44 Die globale Normierung von Werten hat zwar durchaus Vorteile, wie zum Beispiel die Schaffung von verbindlichen Standards, birgt jedoch die Gefahr in Totalitarismus umzuschlagen. Des weiteren soll zwar keine einheitliche Weltreligion geschaffen werden, sich jedoch das „Minimum dessen heraus(stellen), was den großen religiösen und philosophischen Traditionen schon jetzt im Ethos gemein ist.“45

44 Brand, Ulrich/ Brunnengräber, Achim/ Schrader, Lutz/ Stock, Christian/ Wahl, Peter: Global Governance, S. 147

45 Küng 2000, S. 330 (zitiert nach: Brand, Ulrich/ Brunnengräber, Achim/ Schrader, Lutz/ Stock, Christian/ Wahl, Peter: Global Governance, S. 148)

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[18.] Mah/Fragment 148 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-06 17:49:22 Graf Isolan
Antusch 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 148, Zeilen: 1-14
Quelle: Antusch 2003
Seite(n): 20-21, Zeilen: 20:23-27 - 21:1-8
4.4 Fazit

Wie es an verschiedenen Stellen zu sehen ist, sind die Vorstellungen der einzelnen Institutionen und Organisationen vom Prozess Global Governance sehr verschieden. Die Ausgangssituation ist jedoch bei allen gleich: die Verhinderung der negativen Auswirkungen der Globalisierung. Der Weg zu diesem Ziel ist natürlich umstritten. Bei aller Kritik muss den Organisationen wie dem INEF/ SEF oder der CGG jedoch zu Gute gehalten werden, dass sie sich ernsthafte Gedanken um die Zukunft der Menschheit machen. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt einige Ideen und Vorschläge illusionär erscheinen mögen, langfristig führt kein Weg daran vorbei. Vorerst sollten jedoch die Ursachen der Probleme bekämpft werden. Dazu ist weder eine Weltethik, noch eine „NGOisierung“ des internationalen Systems nötig. Vielmehr kommt es darauf an, die Probleme in einem gemeinsamen, neutralen, von allen Staaten anerkannten Gremium zu besprechen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Ein solches Gremium kann meiner Meinung nach nur die UNO sein.

[Seite 20]

6. Fazit und Ausblick

Wie wir gesehen haben, sind die Vorstellungen der einzelnen Institutionen und Organisationen vom Prozess Global Governance sehr verschieden. Die Ausgangssituation ist jedoch bei allen gleich: die Verhinderung der negativen Auswirkungen der Globalisierung. Der Weg zu diesem Ziel ist natürlich umstritten. Bei aller Kritik muss den Organisationen wie

[Seite 21]

dem INEF/ SEF oder der CGG jedoch zu Gute gehalten werden, dass sie sich ernsthafte Gedanken um die Zukunft der Menschheit machen. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt einige Ideen und Vorschläge illusionär erscheinen mögen, langfristig führt kein Weg daran vorbei. Vorerst sollten jedoch die Ursachen der Probleme bekämpft werden. Dazu ist weder eine Weltethik, noch eine „NGOisierung“ des internationalen Systems nötig. Vielmehr kommt es darauf an, die Probleme in einem gemeinsamen, neutralen, von allen Staaten anerkannten Gremium zu besprechen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Ein solches Gremium kann meiner Meinung nach nur die UNO sein.

Anmerkungen

Mah übernimmt einfach das Schlusskapitel der Quelle und leitet damit das Fazit seines eigenen 4. Kapitels ein. Natürlich erfolgt auch hier kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

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