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Quelle:Mah/Müller 2002

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Klaus Müller
Titel    Globalisierung
Ort    Frankfurt/Main
Verlag    Campus Verlag
Datum    Oktober 2002
Seiten    177
Reihe    Campus Einführungen
ISBN    978-3593368290
URL    http://books.google.de/books?id=is_Jugx-HbQC

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Mah/Fragment 081 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-05 20:31:52 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, Müller 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 11-26
Quelle: Müller 2002
Seite(n): 105, 106, Zeilen: 105:11-28.30-34 - 106:1
Zu Zeiten des Kalten Kriegs war die Kreditvergabe von Weltbank und IWF weniger technokratisch als vielmehr an den strategischen Interessen des Westens orientiert. In Osteuropa wurden Länder, die auf Distanz zu Moskau gingen, mit Krediten bedient, in der Dritten Welt konnten prowestliche Diktaturen mit Geldern rechnen, ohne sich auf Demokratie und Marktwirtschaft zuzubewegen. Andererseits beklagten sich viele Länder des Südens über eine diskriminierende Handhabung wirtschaftspolitischer Auflagen. Während Lateinamerika früh die Härte von Konditionalitäten zu spüren bekam, wurden den europäischen Ländern gesonderte Arrangements zur graduellen Herstellung konvertibler Währungen zugestanden.177

Auch nach dem Ende des Kalten Kriegs wurden Währungsfonds und Weltbank nicht selten für die geostrategischen Interessen der USA eingesetzt. Ägypten wurde für seine Kooperation während des Golfkriegs mit einem Schuldennachlass entlohnt. Mexiko konnte 1994 den bis dahin größten Kredit einfahren, um die Tragfähigkeit der Freihandelszone mit den USA zu unterstreichen. Die Wiederwahl Boris Jelzins wurde 1996 durch prinzipienwürdige [sic!] Kredite zur Finanzierung des russischen [Staatshaushalts gefördert, obwohl diese den Reformprozess auf Jahre hinaus blockierten.]


177 Vgl. Eichengreen, Bary: Globalizing Capital, Princeton 1996, S. 106ff.

[Seite 105]

Zu Zeiten des Kalten Kriegs war die Kreditvergabe von Weltbank und IWF weniger technokratisch als vielmehr an den strategischen Interessen des Westens orientiert (Thacker 1998). In Osteuropa wurden Länder, die auf Distanz zu Moskau gingen, mit Krediten bedient; in der Dritten Welt konnten prowestliche Diktaturen mit Geldern rechnen, ohne sich auf Demokratie und Marktwirtschaft zuzubewegen. Andererseits beklagten sich viele Länder des Südens über eine diskriminierende Handhabung wirtschaftspolitischer Auflagen. Während Lateinamerika früh die Härte von Konditionalitäten zu spüren bekam, wurden den europäischen Ländern gesonderte Arrangements zur graduellen Herstellung konvertibler Währungen zugestanden (Eichengreen 1996, S. 106ff.).

Auch nach Ende des Kalten Kriegs wurden Währungsfonds und Weltbank nicht selten für die geostrategischen Interessen der USA eingesetzt. Ägypten wurde für seine Kooperation während des Golfkriegs mit Schuldennachlass entlohnt, Jordaniens moderierende Rolle im Nahen Osten durch IWF-Kredite honoriert. Mexiko konnte 1994 den bis dahin größten Kredit einfahren, um die Tragfähigkeit der Freihandelszone mit den USA zu unterstreichen. Die Wiederwahl Boris Jelzins wurde 1996 durch prinzipienwidrige Kredite zur Finanzierung des russischen Staatshaushalts gefördert, obwohl diese den Reformpro-

[Seite 106]

zess auf Jahre hinaus blockierten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Interessanterweise wird die Aussage über Jordanien nicht übernommen.

Aus "prinzipienwidrige Kredite" in der Quelle wird, vermutlich versehentlich, "prinzipenwürdige Kredite", was sprachlich fragwürdig ist und gedanklich zu einem Widerspruch führt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[2.] Mah/Fragment 082 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-05 20:31:32 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mah, Müller 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 1-5
Quelle: Müller 2002
Seite(n): 105, 106, Zeilen: 105:32-34 - 106:1-5
[Die Wiederwahl Boris Jelzins wurde 1996 durch prinzipienwürdige Kredite zur Finanzierung des russischen] Staatshaushalts gefördert, obwohl diese den Reformprozess auf Jahre hinaus blockierten. Nach dem 11. September 2001 empfingt [sic] der IWF sogleich eine pakistanische Delegation, während die Weltbank Usbekistans Autokratie als Zielgebiet künftiger Projekte ausmachte und die Regie bei der Geberkonferenz für den Aufbau in Afghanistan übernahm. [Seite 105]

Die Wiederwahl Boris Jelzins wurde 1996 durch prinzipienwidrige Kredite zur Finanzierung des russischen Staatshaushalts gefördert, obwohl diese den Reformpro-

[Seite 106]

zess auf Jahre hinaus blockierten. Nach dem 11. September 2001 empfing der IWF sogleich eine pakistanische Delegation, während die Weltbank Usbekistans Autokratie als Zielgebiet künftiger Projekte ausmachte und die Regie bei der Geberkonferenz für den Aufbau in Afghanistan übernahm.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

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