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Quelle:Mah/Messner und Nuscheler 1996

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Dirk Messner / Franz Nuscheler
Titel    Global Governance. Herausforderungen an die deutsche Politik an der Schwelle zum 21. Jahrhundert
Herausgeber    Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF)
Ort    Bonn
Jahr    1996
Umfang    11 Seiten
Reihe    Policy Paper, Nr. 2
URL    http://inef.uni-due.de/page/documents/pp_02_de.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Mah/Fragment 110 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-12-06 17:14:58 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mah, Messner und Nuscheler 1996, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 1-14
Quelle: Messner und Nuscheler 1996
Seite(n): 3, Zeilen: li.Sp. 4-12, re. Sp. 4-16
Die Nationalstaaten sind –wie an verschiedenen Stellen dieser Dissertation gesagt wurde- auf die Herausforderungen der Globalisierung bisher nicht oder nur ansatzweise vorbereitet. Die Instrumente der traditionellen Außenpolitik erweisen sich als unzureichend zur Lösung globaler Probleme. Die Politik tut immer noch so, als könnten die Probleme von morgen mit den nationalstaatlichen Politikmodellen von gestern gelöst werden. Die Frage der Regierbarkeit ist im Zeitalter der Globalisierung so zum zentralen Problem der Welt geworden. Dabei geht es nicht nur um eine zunehmende Erosion nationalstaatlicher Steuerungsfähigkeit, sondern auch um eine „Misere der Politik“, die demokratischen Staaten die Legitimation zu entziehen droht. Wenn der Nationalstaat viele drängende Probleme nicht mehr im Alleingang lösen kann, müsste er selbst aus aufgeklärtem Eigeninteresse nach einem Ordnungsmodell234 suchen, das ihm Handlungskompetenz zurückgewinnen [sic] verspricht. Dieser Versuch zur Bewältigung globaler Herausforderungen heißt Global Governance.

234 Dieses Ordnungsmodell muss sich auf die Zusammenarbeit zwischen den Staaten und auf Mehr an Multilateralismus und globalem Denken, bei dem staatliche und nichtstaatliche Akteure auf verschiedenen Ebenen neuartig zusammenarbeiten, beziehen. „Nicht nur hierarchisches Regieren durch Staaten, sondern auch horizontales Regieren mit Staaten als gleichberechtigten Partnern oder gar Regieren ohne Staaten möglichst ist.“ Zürn, Michael: Regieren jenseits des Nationalstaates, a. a. O., S. 25.

Die Nationalstaaten sind jedoch auf die Herausforderungen der Globalisierung bisher nicht oder nur ansatzweise vorbereitet. Die Instrumente der traditionellen Außenpolitik erweisen sich als unzureichend zur Lösung globaler Probleme. Die Politik tut aber immer noch so, als könnten die Probleme von morgen mit den nationalstaatlichen Politikmodellen von gestern gelöst werden. [...] Die Frage der Regierbarkeit ist so zum zentralen Problem der Welt geworden.

Dabei geht es nicht nur um eine zunehmende Erosion nationalstaatlicher Steuerungsfähigkeit, sondern auch um eine “Misere der Politik”, die demokratischen Staaten die Legitimation zu entziehen droht. Wenn der Nationalstaat viele drängende Probleme nicht mehr im Alleingang lösen kann, müßte er selbst aus aufgeklärtem Eigeninteresse nach einem Ordnungsmodell suchen, das ihm Handlungskompetenz zurückzugewinnen verspricht. Dieser Versuch zur Bewältigung globaler Probleme heißt Global Governance.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Schumann) Klgn

[2.] Mah/Fragment 113 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-16 16:15:19 WiseWoman
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Mah, Messner und Nuscheler 1996, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 9-15
Quelle: Messner und Nuscheler 1996
Seite(n): 4, Zeilen: re.Sp. 20-30
Global Governance meint demnach weder die hierarchische Steuerung der Welt-Gesellschaft durch eine Weltregierung noch einfach die Summe der Aktivitäten von Nationalstaaten. Sie erfordert zwar die Stärkung der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen, erschöpft sich aber nicht in einem Mehr an Multilateralismus und einer globalen [sic] orientierten Außenpolitik, sie meint vielmehr das Zusammenwirken von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren von der lokalen bis zur globalen Ebene. Global Governance bedeutet demnach weder die hierarchische Steuerung der Welt-Gesellschaft durch eine Weltregierung noch einfach die Summe der Aktivitäten von Nationalstaaten. Sie erfordert zwar die Stärkung der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen, erschöpft sich aber nicht in einem Mehr an Multilateralismus und in einer global orientierten Außenpolitik; sie meint vielmehr das Zusammenwirken von staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren von der lokalen bis zur globalen Ebene.
Anmerkungen

Die Quelle wird zwar am Ende des vorangegangenen Absatzes angegeben und der folgende knüpft daran an ("demnach"), gleichwohl bleiben Art und Umfang der (nahezu wortwörtlichen) Übernahme für den Leser im Dunkeln.

Sichter
(Schumann) Singulus

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