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Quelle:Md/Ehler 2007

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Katharina Ehler
Titel    Herzchirurgische Eingriffe bei terminal niereninsuffizienten Patienten: Erkenntnisse über das long term follow-up
Herausgeber    Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Ort    Berlin
Jahr    2007
Anmerkung    Dissertation, vorgelegt der Medizinischen Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin
URL    http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000002629/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    21


Fragmente der Quelle:
[1.] Md/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-11 05:25:21 SleepyHollow02
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-7
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 9,10, Zeilen: 9: 6-11,10: 5-8
[Initiiert und geleitet wurde diese multizentrische Studie von der Klinik für Herzchirurgie.[!]Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck (Direktor: Prof. Dr.] H.-H. Sievers, Studienleiter: Prof. Dr. med. Claus Bartels). Das Studiendesign stammt von der Universität Lübeck. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, durch Bearbeitung eines möglichst großen Patientenkollektives von herzoperierten terminal niereninsuffizienten Patienten wissenschaftlich relevantes Datenmaterial zu erlangen. Aus den zur Verfügung stehenden Daten des untersuchten multizentrischen Patientenkollektives wurden die Determinanten der perioperativen Sterblichkeit analysiert. [S. 10, Z. 5-8]

Initiiert und geleitet wurde diese multizentrische Studie von der Klinik für Herzchirurgie Universitätsklinika Schleswig-Holstein, Campus Lübeck (Direktor: Prof. Dr. H.-H. Sievers, Studienleiter: Prof. Dr. med. Claus Bartels).

Das retrospektive Studiendesign wurde in der Universität Lübeck erarbeitet:

[S. 9, Z. 6-11]

- Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, durch Bearbeitung eines möglichst großen Patientenkollektives von herzoperierten terminal niereninsuffizienten Patienten wissenschaftlich relevanteres Datenmaterial zu erlangen.

- Aus den zur Verfügung stehenden Daten des untersuchten multizentrischen Patientenkollektives sollen die Determinanten der Langzeitüberlebensrate analysiert werden.

Anmerkungen

Der Auftakt zu den umfangreichen Übereinstimmungen mit der Quelle Ehler (2007), die sich auf den Folgeseiten fortsetzen. (Bereits auf der Vorseite gibt es allerdings inhaltliche Ähnlichkeiten). In der gesamten Dissertation existiert kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Hood) Singulus

[2.] Md/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-11 13:47:36 Hindemith
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-14
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 10, 14, Zeilen: 10: 1, 9-23, 14: 1-2
2. Methodik

2.1. Datenerhebung und Anamnese

Zur Erfassung aller Daten erfolgte zunächst eine Sichtung der international verfügbaren Literatur über die Patientenpopulation, die sich kardiochirurgischen Eingriffen unterziehen mussten.

Als Einschlusskriterium wurde der Begriff „terminal niereninsuffizient“ gewählt. Dabei wird die terminale Niereninsuffizienz als das Vorliegen einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz von mindestens drei Monaten definiert. Diese Definition wird gewählt, um ausschliesslich [!] dialysepflichtigen [!] Patienten, die an einer chronischen Erkrankung leiden, zu erhalten. Als „perioperativ“ wurde der Zeitraum von 30 Tagen initial nach der Herzoperation definiert.

Die Studie wurde von dem Statistiker Dr. D. R. Robinson, Department of Mathematics, School of Science and Technology, University of Sussex, Brighton, England begleitet, der vor allem auf die Einhaltung des Studiedesigns bedacht war. Die Erhebungsbögen sind nicht Bestandteil dieser Arbeit.

[Seite 10]

3. Methodik

[...]

Zur Erfassung aller relevanten prae-, peri- sowie postoperativer Daten erfolgte zunächst eine Sichtung der international verfügbaren Literatur über niereninsuffiziente/terminal niereninsuffiziente/dialysepflichtige Patienten, die sich einem herzchirurgischen Eingriff unterziehen müssen.

Der Begriff terminal niereninsuffizient ist das Inklusionskriterium für diese Studie. Dabei wird die terminale Niereninsuffizienz als das Vorliegen einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz von > 3 Monate definiert. Diese Definition wird so strikt gewählt, um niereninsuffiziente Patienten, die für herzchirurgische Eingriffe identifiziert werden, nicht mit wirklich terminal niereninsuffizienten, nämlich dialysepflichtigen Patienten, welche an einer chronischen Erkrankung leiden, zu vermischen.

Das Studiendesign folgte in enger Absprache mit dem begleitenden Statistiker Dr. D. R. Robinson, Department of Mathematics, School of Science and Technology, University of Sussex, Brighton, England.

Die Erhebungsbögen sind der Doktorarbeit nicht beigelegt, aber die wesentlichen Inhalte zur Datenerhebung sind wie folgt genannt:

[...]

[Seite 14]

Als „perioperativ“ wurde ein Zeitraum von 30 Tagen nach der initialen Herzoperation definiert.

Anmerkungen

Bei isolierter Betrachtung des Fragments wäre hier auch eine Einordnung mit "Keine Wertung" denkbar.

Eigene Formulierungen sind enthalten. Es existiert jedoch kein Hinweis, dass die Beschreibungen denen von Ehler nachempfunden wären.

Auch geht aus den Beschreibungen nicht klar hervor, ob Festlegungen wie das "Einschlusskriterium" (bei Ehler "Inklusionskriterium") und z.B. die Definition des Zeitraums, auf den die Bezeichnung „perioperativ“ zutrifft, vom Autor selbst vorgenommen (oder Ehler nachempfunden) werden oder ob dies bereits im Studiendesign bzw. in vorangegangenen Auswertungen so vorgesehen war oder ob entsprechende Festlegungen etwa gängig sind.

Sichter
SleepyHollow02

[3.] Md/Fragment 027 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-04 04:35:21 Plagin Hood
Ehler 2007, Fragment, KeineWertung, Md, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 16-28
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 10-11, Zeilen: 22-24, 1-13
• Allgemeine praeoperative Daten:

o Nebenerkrankungen ( Diabetes Mellitus, PAVK, pulmonale Erkrankung, arterielle Hypertonie, neurologische Erkrankung, Lebererkrankung), familiäre Anamnese

o Herzrhythmusstörungen

o Kardiale Voroperationen

o Angina pectoris-Status (CCS)

o Herzinfarkt-Status

o Status der Herzinsuffizienz (NYHA),

o Erhebung der Koronarangiographie gemäß der Klassifikation nach AHA,

o Erfassung der Herzleistung (EF, Auswurffraktion).

o Präoperativer Karnofsky-Index

o Erhebung aller relevanten praeoperativen Laborparameter

[o Erhebung der für den Verlauf der relevanten praeoperativen Medikation]

[Seite 10]

Die Erhebungsbögen der retrospektiven Studie sind in folgende Bestandteile unterteilt:

1. Allgemeine praeoperative Daten:


[Seite 11]

- Begleiterkrankungen

- begleitende Risikofaktoren

2. Herzspezifische Daten:

- Angina pectoris-Status (CCS)

- Status der Herzinsuffizienz (NYHA)

- etwaige kardiale Voroperationen

- Erhebung der Koronarangiographie gemäß der Klassifikation nach AHA {20}

- Erfassung der Herzleistung (EF, Auswurffraktion)

3. Weitere wesentliche Begleitparameter:

- Erfassung des praeoperativen Karnofsky-Index aus der Patientenakte

- Erhebung aller relevanten praeoperativen Laborparameter

- Erhebung der für den Verlauf der relevanten praeoperativen Medikation

Anmerkungen
  • Wohingegen Ehler zuvor anmerkt "Die Erhebungsbögen sind der Doktorarbeit nicht beigelegt, aber die wesentlichen Inhalte zur Datenerhebung sind wie folgt genannt:", belässt es M.D. einige Zeilen oberhalb des dargestellten Texts bei der Aussage: "Die Erhebungsbögen sind nicht Bestandteil dieser Arbeit." Siehe Fragment 027 01.
  • Man kann dem Verfasser sicherlich nicht zum Vorwurf machen, in einer thematisch ähnlichen Arbeit ebenso wie Ehler die Grundlagen zur Datenerfassung der Studie zusammenzutragen. Inhaltliche und wörtliche Übereinstimmungen sind dabei unvermeidbar – zudem gibt es auch Abweichungen, wobei einige der aufgelisteten Punkte bei Ehler an anderer Stelle aufgeführt zu sein scheinen (nicht im Fragment dargestellt). Statt "pulmonale Erkrankung" und "neurologische Erkrankung" listet Ehler auf S. 12 (nicht im Fragment dargestellt) "pulmonale Komplikation" und "neurologische Komplikation" auf. Auch in der Textorganisation gibt es somit Unterschiede. Andererseits wiederholen sich die Punkte "pulmonale Komplikation" und "neurologische Komplikation" bei M.D. auf der Folgeseite unter der Überschrift "Postoperative Daten", wohingegen sie bei Ehler unter "Perioperative Daten" aufgeführt sind, siehe das Anschlussfragment: Fragment 028 01.
  • Strukturell folgt der Verfasser mit den Beschreibungen weiterhin weitgehend den Ausführungen von Ehler, ähnlich wie im vorangehenden und auch nachfolgenden Text.
Sichter

[4.] Md/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-04 04:32:31 Plagin Hood
Ehler 2007, Fragment, KeineWertung, Md, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 01-17
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 11-12, Zeilen: 13-23, 1-4
o Erhebung der für den Verlauf der relevanten praeoperativen Medikation


• Perioperative Daten:

o Art der Operation (elektiv, Notfall)

o Daten der extrakorporalen Zirkulation

o Daten für die Koronarchirurgie

o Daten für die Klappenchirurgie

o Transfusionsbedarf, Dialyse vor der Operation

o Ultrafiltration während oder nach der Operation

o Gabe von anti-hyperfibrinolytischen Medikamenten

o Grund der Rethorakotomie (Blutung, Low-output-Syndrom, Tamponade, kardiale Ischämie)


• Postoperative Daten (bis 30 Tage):

o Intensivaufenthalt

o Kardiale Komplikation

o Neurologische Komplikation

o Pulmonale Komplikation

o Infektionen

[Seite 11]

- Erhebung der für den Verlauf der relevanten praeoperativen Medikation


4. Perioperative Daten:

- Daten zur Anwendung der extrakorporalen Zirkulation

- Daten für die Koronarchirurgie

- Daten für Klappenchirurgie

- Transfusionsbedarf

- Dialyse vor der Operation

- Ultrafiltration während oder nach der Operation

- Gabe von anti-hyperfibrinolytischen Medikamenten

- Intensivaufenthalt

- kardiale Komplikation


[Seite 12]

- neurologische Komplikation

- pulmonale Komplikation

- Infektionen

- Karnofsky-Index nach der Operation (ermittelt aus dem Entlassungsbrief)


[...]


7. long term follow-up III

- Erfassung der postoperativen Mortalität (> 30 Tage post-OP)

- Ursache des Todes: kardial oder nicht kardial mit Spezifizierung der jeweiligen Todesursache

Anmerkungen

Auffällig ist, dass bei M.D. die fünf Punkte "Intensivaufenthalt", "Kardiale Komplikation", "Neurologische Komplikation", "Pulmonale Komplikation" und "Infektion" unter der Überschrift "Postoperative Daten (bis 30 Tage)" zusammengetragen sind, wohingegen sie bei Ehler unter "Perioperative Daten" aufgeführt sind. Dazu sei angemerkt, dass sowohl Ehler als auch M.D. den Zeitraum bis 30 Tage nach der OP eigentlich als "perioperativ" definieren: Siehe Fragment 027 01.

Sichter

[5.] Md/Fragment 028 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-14 09:16:13 Plagin Hood
Ehler 2007, Fragment, Md, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 19-25
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 13, Zeilen: 4-11
[2. Datenmanagement]

Alle perioperativen Daten wurden den Patientenakten entnommen. Die ausgefüllten CRF-Bögen (case record form) wurden an das Studienzentrum in Lübeck zur Plausibilitätskontrolle der erfassten Daten gesandt. Datenkorrekturen wurden durch die medizinische Dokumentarin Frau Schubert und dem Studienleiter nach erneuter Prüfung durch das jeweilige Zentrum vorgenommen. Weiterhin wurde in Lübeck für alle Zentren die Eingabe der Daten zentral vorgenommen. Die eingegebenen Daten wurden zur statistischen Analyse nach England gesandt. Eine Überprüfung der Korrektheit der Daten erfolgte in allen [Zentren stichprobenweise.]

Die ausgefüllten CRF-Bögen (case record form) wurden an das Studienzentrum in Lübeck gesandt. Dort erfolgte eine Plausibilitätskontrolle der erfassten Daten. Datenkorrekturen wurden nach Prüfung durch die medizinische Dokumentarin Frau Schubert und dem Studienleiter nach erneuter Prüfung durch das jeweilige Zentrum vorgenommen. Weiterhin wurde in Lübeck zentral für alle Zentren die Dateneingabe vorgenommen und danach zur statistischen Analyse nach England gesandt. In allen Zentren erfolgte stichprobenweise eine Überprüfung der Korrektheit der Daten zwischen den CRF-Bögen und den vorliegenden Patientenakten.
Anmerkungen

Die Beschreibung gleicht in weiten Teilen derjenigen von Ehler.

Bemerkenswert ist der vorangehende Hinweis bei Md:
"Alle perioperativen Daten wurden den Patientenakten entnommen.".

Bei Ehler ist hingegen auf der Vorseite vermerkt:
"Zur Erhebung des aktuellen Gesundheitsstatus erfolgte ein Telefon-Patienten-Interview mit einem systematisierten Fragebogen, u. a. auch zur Erfassung des aktuellen Karnofsky-Index, welcher dem Patienten vorgelesen wurde bzw. spezifisch erfragt wurde.". Der "aktuelle Gesundheitsstatus", auf den sich Ehler dabei bezieht, ist allerdings wohl nicht dem in beiden Arbeiten als "perioperativ" definierten Zeitraum von 30 Tagen nach der OP zuzuordnen. Im Unterschied zu Ehler (2007) konzentriert sich die Arbeit Md jedoch gerade auf den "perioperativen" Zeitraum.

Sichter

[6.] Md/Fragment 029 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-24 11:31:24 Singulus
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1-26 (komplett)
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 13, 14, 15, Zeilen: 9-29, 1-7, 3-10
[Eine Überprüfung der Korrektheit der Daten erfolgte in allen] Zentren stichprobenweise. Dabei wurden die CRF-Bögen mit den Patientenakten verglichen. Im Folgenden sind die demographischen Daten der untersuchten Patientenpopulation tabellarisch dargestellt. Die statistisch signifikanten Daten der Patienten werden im Bereich „Ergebnisse“ aggregiert und in der „Diskussion“ kritisch betrachtet. Um statistisch signifikante und klinisch relevante Aussagen diskutieren zu können, werden in Abstimmung mit dem Leiter der multizentrischen Studie die Daten des Gesamtkollektivs hierfür verwendet. Zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse aus dem Deutschen Herzzentrum Berlin mit dem Gesamtkollektiv, wird folgende Darstellung gewählt: Die Daten des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB) werden in Tabellen und Graphiken neben die Ergebnisse des Gesamtkollektivs gestellt.

2.3. Statistik

Die Auswertung der Studie wurde durch den Statistiker Derek R. Robinson, DPhil, Department of Mathematics, School of Science and Technology, University of Sussex, England vorgenommen. Dieser war in die Planung der Studie und insbesondere in die Datenerhebung involviert.

Verwendete Software

Die Daten werden mit Minitab, Release 13 (State College, Pennsylvania, USA) bzw. SAS, Release 8.02 (Cary, North Carolina, USA), untersucht. Alle Tests sind zweiseitig. Als statistisch signifikant wird ein p < 0,05 gewertet. Bei Mehrfach-Testungen wird die Korrektur nach Bonferoni zur Ermittlung des Signifikanzniveaus verwendet. Die komplette statistische Analyse der Daten wurde durch den begleitenden Statistiker Dr. D. R. Robinson, Department of Mathematics, School of Science and Technology University of Sussex, Brighton, England durchgeführt.

Deskriptive Statstik

Stetige Daten werden als Mittelwert ± Standardabweichung wiedergegeben. Nicht-stetige Daten werden als absolute Häufigkeiten und in Prozent angegeben.

[S. 13, Z. 9-29]

In allen Zentren erfolgte stichprobenweise eine Überprüfung der Korrektheit der Daten zwischen den CRF-Bögen und den vorliegenden Patientenakten.

Im Folgenden sind die wesentlichen Daten des untersuchten Patientenkollektivs tabellarisch dargestellt.

Die statistisch signifikanten Daten für das long term follow-up der Patienten werden im Bereich Ergebnisse aggregiert und in der Diskussion kritisch beleuchtet. Um möglichst präzise, statistisch signifikante Aussagen diskutieren zu können, werden die Daten des Gesamtkollektivs hierfür verwendet. Dieses Vorgehen ist mit dem Leiter der multizentrischen Studie abgestimmt.

Zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse aus dem Deutschen Herzzentrum Berlin mit dem Gesamtkollektiv, wird folgende Darstellung gewählt: Die Daten des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB) werden in der Darstellung der Tabellen und Graphiken neben die Ergebnisse des Gesamtkollektivs gestellt. Ein statistischer Vergleich der zugrunde liegenden Daten zwischen DHZB und dem Gesamtkollektiv ist nicht erfolgt, da für die Diskussion der relevanten Parameter dieser statistische Vergleich ohne Relevanz ist.

STATISTIK

Die Auswertung wurde durch einen Statistiker vorgenommen (Derek R. Robinson, DPhil, Department of Mathematics, School of Science and Technology, University of Sussex, England), der in die Planung der Studie und insbesondere der Datenerhebung

[S. 14, Z. 1-7]

involviert war. Als „perioperativ“ wurde ein Zeitraum von 30 Tagen nach der initialen Herzoperation definiert.

1) Deskription

Stetige Daten werden als Mittelwert ± Standardabweichung bzw. durch Angabe des Medians und von Minimum und Maximum widergegeben. Nicht-stetige Daten werden als absolute Häufigkeiten und in Prozent angegeben. Überlebens-Daten wurden nach der Methode von Kaplan-Meier ermittelt.


[S. 15, Z. 3-10]

4) Verwendete Software

Die Daten werden mit Minitab, Release 13 (State College, Pennsylvania, USA) bzw. SAS, Release 8.02 (Cary, North Carolina, USA), untersucht. Alle Tests sind zweiseitig. Als statistisch signifikant wird ein p < 0,05 gewertet. Bei Mehrfach-Testungen wird die Korrektur nach Bonferoni zur Ermittlung des Signifikanzniveaus verwendet. Die komplette statistische Analyse der Daten erfolgt durch den begleitenden Statistiker Dr. D. R. Robinson, Department of Mathematics, School of Science and Technology, University of Sussex, Brighton, England.

Anmerkungen

In weiten Teilen identisch. Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Hood) Schumann

[7.] Md/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-14 09:12:48 Plagin Hood
Ehler 2007, Fragment, Md, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1-10 (komplett)
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 14, Zeilen: 8-13, 22-28
Univariate Analyse

Für den Vergleich der quantitativen Variablen wird der Mann-Whitn-Test [!] verwendet für [!] die Häufigkeiten wird der Fisher exact Test (chi square test) verwendet.

Multivariate Analyse

Perioperative Ereignisse werden mittels logistischer Regressionsanalyse analysiert. Hierbei werden diejenigen Variablen berücksichtigt, die in der univariaten Analyse signifikant oder annähernd signifikant (p < 0,10) mit dem zu analysierenden Ereignis assoziiert waren. Die in der Regressionsanalyse ermittelten Koeffizienten (Odds ratio) werden anschließend unter Berücksichtigung nur von präoperativ ermittelbaren Variablen auf- bzw. abgerundet und zur Erstellung eines Risiko-Scores verwendet.

[Seite 14]

2) Univariate Analyse

a) Vergleich von zwei Gruppen

Daten mit Normal-Verteilung werden mit dem 2-Stichproben t-Test verglichen; wenn keine Normal-Verteilung vorliegt, wird der Mann-Whitney U-test verwendet. Häufigkeiten werden mit dem Fisher exact Test (kleine Stichproben) oder dem Χ²-Test (große Stichproben) verglichen.

b) Vergleich von mehr als zwei Gruppen

Daten mit Normal-Verteilung werden einer Varianzanalyse (ANOVA) unterzogen; liegt keine Normal-Verteilung vor, wird der Kruskal-Wallis Test verwendet. Häufigkeiten werden mit dem Fisher exact Test (kleine Stichproben) oder dem Χ²-Test (große Stichproben) verglichen.

c) Zeitabhängige Vergleiche

Überlebens-Zeiten bzw. die Zeiten bis zu einem nicht-fatalen Ereignis werden mit dem log-rank Test verglichen.

3) Multivariate Analyse

Perioperative Ereignisse werden mittels logistischer Regressionsanalyse analysiert. Hierbei werden diejenigen Variablen berücksichtigt, die in der univariaten Analyse signifikant oder annährend [!] signifikant (p < 0,10) mit dem zu analysierenden Ereignis assoziiert waren. Die in der Regressionsanalyse ermittelten Koeffizienten werden anschließend – allerdings unter Berücksichtigung nur von präoperativ ermittelbaren Variablen – auf- bzw. abgerundet und zur Erstellung eines Risikio-Scores verwendet.

[Seite 15]

Zeitabhängige Ereignisse werden analog zu der im vorherigen Absatz beschriebenen Prozedur mittels Cox proportional hazards model analysiert.

Anmerkungen

Viele Formulierungen sind identisch mit oder sehr ähnlich zu denen von Ehler. Die Beschreibungen von Md bleiben in der Ausführlichkeit jedoch deutlich hinter denen von Ehler zurück: Die feineren Differenzierungen finden bei Md keine Erwähnung, was daran liegen könnte, dass manche Inhalte für Md weniger relevant sein mögen.

Der Name des Mann-Whitney-Tests wird verstümmelt. Die Zusammenziehung von zwei verschiedenen Tests zu "Fisher exact Test (chi square test)" führt zu Unverständlichem.

Sichter

[8.] Md/Fragment 037 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-24 11:33:30 Singulus
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 3-8
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 27, Zeilen: 4-11
3.3. Perioperative Daten

3.3.1. Operationstyp

In der vorliegenden Untersuchung wird die perioperative Mortalität in Abhängigkeit von der durchgeführten Herzoperation (Typ) untersucht. Es zeigt sich, dass 8,59 % (n=28/326) der Koronaroperationen im Gesamtkollektiv perioperativ verstarben, im Vergleich zu 16,85 % (n=15/89) mit einer Einfachklappenoperation. Bei Patienten mit einem Kombinationseingriff (Koronar- und Klappenchirurgie) betrug die perioperative Mortalität 16,50 % (n=17/103). Ingesamt war die perioperative Mortalität im Gesamtkollektiv bei 11,50% (n= 60/ 522).

[Seite 27, Z. 4-11]

Typ des herzchirurgischen Eingriffs und perioperative Mortalität

In der vorliegenden Untersuchung wird die perioperative Mortalität in Abhängigkeit von der durchgeführten Herzoperation (Typ) untersucht. Es zeigt sich, dass 7,67 % (n=25/326) der Koronaroperationen im Gesamtkollektiv perioperativ verstarben, im Vergleich zu 16,85 % (n=15/89) mit einer Einfachklappenoperation. Bei Patienten mit einem Kombinationseingriff (Koronar- und Klappenchirurgie) beträgt die perioperative Mortalität von 16,5 % (n=17/103). Ingesamt war die perioperative Mortalität im Gesamtkollektiv 11,5% (n= 60/ 522).

Anmerkungen

Auffällig ist, dass bei ansonsten gleichen Zahlenangaben ein Zahlenwert abweicht: "8,59 % (n=28/326)" statt "7,67 % (n=25/326)" bei Ehler.

Sichter
(Hood) Schumann

[9.] Md/Fragment 037 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-11 13:41:52 Hindemith
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 13-25
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 23, 27, 28, Zeilen: S. 23: Z. 2-8; S. 27: Z. 2-3; S. 28: Z. 1-3, 10-14
Die erzielten Ergebnisse zeigen, dass es einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den verschiedenen Gruppen bezüglich der perioperativen Mortalität gibt (p = 0,009, Χ²-Test).

Die perioperative Mortalität im DHZB ist oft und scheint häufiger als im Gesamtkollektiv. 64,8 % der Patienten (n = 73) wurden mindestens einmal bezüglich einer kardialen Dekompensation stationär aufgenommen. Im Vergleich dazu wurden nur 34,4 % (n = 179) des Gesamtkollektivs mindestens einmal wegen kardialer Dekompensation stationär aufgenommen. Außerdem kamen 4,5 % der Patienten des DHZB (n = 5) im kardiogenen Schock in die herzchirurgische Abteilung, verglichen mit 2,15 % (n = 11) des Gesamtkollektivs.

Des Weiteren wird der Zusammenhang zwischen perioperativer Letalität und einer Doppelklappenoperation untersucht. In der hier vorliegenden Arbeit mit 20 durchgeführten Doppelklappenoperationen findet sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen perioperativem Tod und einer Zweiklappenoperation (perioperative Mortalität 15,4 %).

[Seite 28, Z. 1-3]

Die gefundenen Ergebnisse zeigen, dass es einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den verschiedenen Gruppen bezüglich der perioperativen Mortalität gibt (p = 0,009, Χ²-Test).

[Seite 23, Z. 2-8]

Eine vorherige Hospitalisierung ist bei einer kardialen Dekompensation beim untersuchten Patientenkollektiv häufig und scheint am DHZB häufiger als im Gesamtkollektiv. Im DHZB wurden 39,1 % (n = 47) mehr als einmal bzgl. einer kardialen Dekompensation stationär aufgenommen, 21,67 % (n = 26) mehr als einmal hospitalisiert. Im Vergleich zu nur 25,58 % (n = 133) des Gesamtkollektivs mit einer Hospitalisierung wegen kardialer Dekompensation und 8,85 % (n = 46) bei mehrmaliger kardialer Dekompensation.


[Seite 27, Z. 2-3]

4,5 % der Patienten des DHZB (n = 5) kamen im kardiogenen Schock in die herzchirurgische Abteilung, verglichen mit 2,15 % (n = 11) des Gesamtkollektivs.


[Seite 28, Z. 10-14]

In der vorliegenden Untersuchung wird der Zusammenhang zwischen perioperativer Letalität und einer Doppelklappenoperation untersucht. In der hier vorliegenden Arbeit mit 20 durchgeführten Doppelklappenoperationen findet sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen perioperativem Tod und einer Zweiklappenoperation (perioperative Mortalität 15,4 %).

Anmerkungen

Im mittleren Abschnitt (M.D.: S. 37, Z. 15-19, Quelle: Seite 23, Z. 2-8) finden sich zwar teilweise gleiche Formulierungen, jedoch unterschiedliche Inhalte und Zahlenangaben.

  • Während Ehler von der häufigeren Hospitalisierung im DHZB bereichtet, berichtet M.D. mit ähnlichem Wortlaut von der häufigeren perioperativen Mortalität im DHZB.
  • Die nachfolgenden unterschiedlichen Zahlenangaben resultieren offenbar daraus, dass M.D. im Unterschied zu Ehler keine Differenzierung zwischen stationär Aufgenommenen und Hopitalisierten vornimmt. Stattdessen weden die jeweiligen Summen der Angaben von Ehler (47 + 26 = 73 sowie 133 + 46 = 179) als Anzahlen stationär Aufgenommener gewertet. Addiert man allerdings die entsprechenden Prozentangaben 38,1 % und 21,67 % von Ehler, so ergibt sich nicht der bei M.D. stehende Zahlenwert von 64,8 %, sondern nur 60,77 %. Bei dem sowohl von M.D. als auch von Ehler mit 121 Patienten bezifferten Kollektiv des DHZB ergibt der entsprechende Quotient 73/121 tatsächlich den (gerundeten) Prozentwert 60,33 %. Die Differenz zum Wert 60,77 % mag aus Rundungen der Einzelprozentangaben resultieren.
  • Der von M.D. angegebene Wert 64,8 % erscheint somit fehlerhaft und die Bezeichnung der Hospitalisierten als stationär Aufgenommene erscheint ebenfalls fragwürdig.
Sichter
SleepyHollow02

[10.] Md/Fragment 040 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-13 18:19:49 Singulus
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 2-6
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 45, Zeilen: 7-11
In der vorliegenden Arbeit wird die Frage der perioperativen Mortalität in Abhängigkeit von der Anzahl der Koronarvenenbypässe untersucht. Hierbei findet sich perioperativ ein statistisch signifikanter Zusammenhang (p = 0,002 Mann-Whitney-test) zwischen einer steigenden Anzahl von koronaren Bypassgefäßen und dem perioperativen Tod der terminal niereninsuffizienten Patienten (Tabelle 8). In der vorliegenden Arbeit wird die Frage der perioperativen Mortalität in Abhängigkeit von der Anzahl der Koronarbypässe untersucht. Hierbei findet sich perioperativ ein statistisch signifikanter Zusammenhang (p = 0,002 Mann-Whitney-test) zwischen einer steigenden Anzahl von koronaren Bypassgefäßen und dem perioperativen Tod der terminal niereninsuffizienten Patienten.
Anmerkungen

Abgesehen von der Ersetzung "Koronarbypässe" durch "Koronarvenenbypässe" ist der Text identisch. Im Unterschied zu Ehler ist in der Arbeit Md jedoch nachfolgend die Tabelle 8 mit Detailangaben ergänzt.

Sichter
(Hood) Schumann

[11.] Md/Fragment 040 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-24 11:36:04 Singulus
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 7-13
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 29, Zeilen: 12-20
3.3.7. Laborparameter und Medikation

Diese Untersuchung erfasst die relevanten praeoperativen Laborparameter sowie die gesamte relevante praeoperative Medikation der Patienten. Der statistische Zusammenhang zwischen Laborparametern und dem Überleben wird bezüglich der Überlebensrate mittels Cox- Regressionsmodell untersucht. Hierbei findet sich keine signifikante Beeinflussung von veränderten Laborparametern auf das Überleben und für die im CRF erfassten praeoperativen Medikationen.

Zusammenhang zwischen long term survival und Laborparametern sowie Medikation

In der vorliegenden Untersuchung werden alle wesentlichen praeoperativen Laborparameter sowie die wesentliche praeoperative Medikation der Patienten erfasst.

Danach wird bezüglich der Langzeitüberlebensrate mittels Cox-Regressionsmodell der statistische Zusammenhang zwischen Laborparametern und dem Langzeitüberleben untersucht. Hier findet sich keine signifikante Beeinflussung von veränderten Laborparametern auf das Langzeitüberleben. Das Gleiche trifft für die im CRF erfassten praeoperativen Medikationen zu.

Anmerkungen

Auffällig ist, dass die Begriffe "Langzeitüberlebensrate" und "Langzeitüberleben" in der Arbeit Md vermieden werden. Stattdessen finden sich dort die Begriffe "Überlebensrate" und "Überleben". Die Überschrift ist kürzer und enthält im Unterschied zur Arbeit Ehler (2007) auch nicht die englische Bezeichnung "long term survival ". Der Verfasser hält sich dadurch jedoch bedeckt, ob er sich tatsächlich auf den festgelegten perioperativen Zeitraum (30 Tage nach der OP) oder den postoperativen Zeitraum bezieht.

Sichter
(Hood) Schumann

[12.] Md/Fragment 041 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-04 21:35:13 Plagin Hood
Ehler 2007, Fragment, KeineWertung, Md, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-4, 5-7
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 31, 32, Zeilen: 2-5, 1-3
3.3.8. Prothesenwahl

Die Wahl des Prothesentyps (mechanisch vs. biologisch) ist noch nicht abschließend geklärt. Der Einfluss des Prothesentyps auf die perioperative Mortalität bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz wurde in der vorliegenden Studie untersucht.

[Tabelle 9: Prothesenwahl]

Es lässt sich in der vorliegenden Untersuchung kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem Klappentyp und der perioperativen Mortalität feststellen (chi square test p = 0,86).

[Seite 31, Z. 2-5]

Einfluss der Prothesenwahl auf das Patienten-Outcome

Die Wahl des Prothesentyps (mechanisch vs. biologisch) ist noch nicht abschließend geklärt. Der Einfluss des Prothesentyps auf die Morbidität und Mortalität bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz werden in der vorliegenden Studie untersucht.


[Seite 32, Z. 1-3]

Zusammengefasst lässt sich in der vorliegenden Untersuchung keine Beziehung zwischen dem Klappentyp und den untersuchten Komplikationen / der untersuchten Mortalität feststellen im long-term follow-up darstellen.

Anmerkungen

Die Formulierungen und Aussagen gleichen sich zwar. Jedoch bezieht sich der Text bei Ehler (2007) auf das "long-term follow-up" und der Text bei Md hingegen auf den als "perioperativ" definierten Zeitraum. "Morbidität und Mortalität" ist im Text der Arbeit Md ersetzt durch "perioperative Mortalität".

Die Tabelle 9 und deren Inhalt finden sich so nicht in der Arbeit Ehler (2007).

Sichter

[13.] Md/Fragment 045 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-11 13:48:44 Hindemith
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 9-26
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 41-42, Zeilen: S. 41: 16-19, 26-29; S. 42: 1-5, 20-27
4. Diskussion

[...]

Da die perioperative Letalität für den Vergleich verschiedener Verfahren zur Behandlung der zugrundeliegenden Herzerkrankung wichtig ist, wird die perioperative Letalität des deutschen Kollektivs auch mit den Ergebnissen aus der Literatur verglichen.

4.1. Koronaroperation

Das hohe perioperative Risiko ist ein ungelöstes Problem bei terminal niereninsuffizienten Patienten, die sich einer Herzoperation unterziehen müssen. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen eine insgesamt geringere perioperative Mortalität bei den Patienten, die sich einer Koronaroperation unterzogen haben, als die bisherige Literatur erwarten ließ. Von 326 Patienten verstarben 28 Patienten während der Operation (8,59%). Die Daten sind in puncto perioperative Mortalität bei Koronaroperationen niedriger verglichen mit der internationalen Literatur. Dennoch bleibt die Frage zu diskutieren, aus welchen Gründen die Mortalität bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz deutlich höher ist als bei nicht nierenerkrankten Vergleichsgruppen.

Die koronar-artherosklerotischen Plaques weisen bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz, wie bei Schwarz et al. (2000) beschrieben, eine ausgeprägte Mediaverdickung sowie eine signifikante Kalzifikation der Koronarplaques auf. Als Schlussfolgerung wurde angenommen, dass kein Unterschied im Durchmesser der Koronararterien vorliegt, sondern ein Unterschied in der Zusammensetzung der [artherosklerotischen Plaques.]

[Seite 41]

5. Diskussion

[...]

Da die perioperative Letalität insgesamt für die Vergleichbarkeit von verschiedenen Verfahren zur Behandlung der zugrundeliegenden Herzerkrankungen wichtig ist, wird in der Diskussion die perioperative Letalität des deutschen Kollektivs mit den Daten aus der Literatur verglichen.

[...]

Wie bereits in der Einleitung ausführlich dargestellt, ist das hohe perioperative Risiko wie auch das schlechte Langzeitüberleben ein ungelöstes Problem bei terminal niereninsuffizienten Patienten, die sich einer Herzoperation unterziehen müssen. Die Daten der hier vorliegenden Untersuchung zeigen eine insgesamt geringe perioperative

[Seite 42]

Mortalität von 7,67 % (25/326). Diese Daten der vorliegenden Studie sind, was die perioperative Mortalität angeht, niedriger als der Vergleich mit der internationalen Literatur. Dennoch bleibt die Frage zu diskutieren, aus welchen Gründen die Mortalität bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz deutlich höher ist als bei nicht nierenerkrankten Vergleichskollektiven.

[...]

Schwarz und Mitarbeiter untersuchen die Morphologie von koronar-atherosklerotischen Plaques von Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (n = 27) {22}. Die Autoren vergleichen die koronar-atherosklerotische Plaques von Dialysepatienten mit Kontrollpatienten. Sie finden eindeutig eine ausgeprägte Mediaverdickung sowie eine signifikante Kalzifikation der Koronarplaques bei terminaler Niereninsuffizienz. Aus den durchgeführten Untersuchungen folgern sie, dass kein wesentlicher Unterschied bezüglich des Durchmessers der Koronararterien vorliegt, sondern vornehmlich ein Unterschied in der Komposition des atherosklerotischen Plaque.

Anmerkungen

Die Abweichung "8,59%", bezogen auf "28 Patienten" von "326 Patienten " statt "7,67 % (25/326)" bei Ehler (2007) findet sich mehrfach in der Arbeit Md. Abgesehen davon ist der o.g. Text bei Md teils von Umformulierungen bei gleichen Inhalten geprägt.

Sichter
SleepyHollow02

[14.] Md/Fragment 046 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-26 20:45:53 Singulus
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 1-12
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 42, Zeilen: 6-16, 24-29
[Als Schlussfolgerung wurde angenommen, dass kein Unterschied im Durchmesser der Koronararterien vorliegt, sondern ein Unterschied in der] artherosklerotischen Plaques. Es wird vermutet, dass die Ablagerung von Kalzium in den Plaques als Grund für die hohe Komplikationsrate, sowohl bei herzchirurgisch, als auch den konservativ-kardiologisch versorgten Patienten herangezogen werden kann.

In einer regionalen retrospektiven Kohortenstudie über 15500 Patienten, die im Zeitraum von 1992-1997 in New England koronarchirurgisch versorgt wurden, wurden von Liu et al. (2000) die Determinanten der Mortalität und Morbidität untersucht. Die Inhospitalmortalität war bei terminal niereninsuffizienten Patienten (1,8% des Gesamtkollektivs) 4,4-mal größer als die anderer ACVB-patienten (12.2% vs 3%, p<0,001). Als Schlussfolgerung lässt sich die terminale Niereninsuffizienz als statistisch signifikanter unabhängiger Risikofaktor für die Inhospitalmortalität nach Bypassoperationen darstellen. Auch in der Multivarianzanalyse wurde trotz Adjustierung der Risikofaktoren (Alter, Stadium der Herzinsuffizenz NYHA) eine unverändert hohe Sterblichkeit der dialysepflichtigen Patienten nachgewiesen.

[Seite 42, Z. 24-29]

Aus den durchgeführten Untersuchungen folgern sie, dass kein wesentlicher Unterschied bezüglich des Durchmessers der Koronararterien vorliegt, sondern vornehmlich ein Unterschied in der Komposition des atherosklerotischen Plaque. Sie vermuten, dass die Ablagerung von Kalzium in den Plaques zu der hohen Komplikationsrate sowohl bei konservativ als auch bei operativ versorgten Patienten führen kann.

[Seite 42, Z. 6-16]

Liu et al. untersuchen in einer regionalen retrospektiven Kohortstudie von 15 500 konsekutiven Patienten, die sich einer Bypassoperation im Bereich New England von 1992 – 1997 unterziehen mussten die Determinanten der Mortalität und Morbidität {21}. Die von den Autoren identifizierten 279 dialyseabhängigen Patienten (1,8 %) erlitten eine Inhospitalmortalität, die 4,4 x größer war als die von anderen ACVB-Patienten (12,2 % vs. 3,0 % p < 0,001). Aus dieser relativ großen Studie kann gefolgert werden, dass das Vorhandensein einer terminalen Niereninsuffizienz mit Dialyseabhängigkeit ein statistisch signifikanter unabhängiger Risikofaktor für die Inhospitalmortalität bei Bypassoperationen darstellt. Auch nach Adjustierung der Risikofaktoren (Alter, Stadium der Herzinsuffizienz NYHA) zeigt sich in der Multivariatanalyse eine unverändert hohe Sterblichkeit bei dialysepflichtigen Patienten.

Anmerkungen

Mit abweichenden Formulierungen, inhaltlich jedoch sehr nahe an Ehler.

Sichter
(Hood) Schumann

[15.] Md/Fragment 049 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-05 00:23:33 Plagin Hood
Ehler 2007, Fragment, KeineWertung, Md, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 3-6
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 43, Zeilen: 5-8
Franga et al. (2000) stellte eine perioperative Mortalität von 11,4 % fest (Franga et al. 2000). Die Autoren beobachteten eine reduzierte linkventrikuläre Funktion sowie eine mehr distal gelegene fortgeschrittene koronare Herzerkrankung als Prädiktor für eine erhöhte operative Mortalität. Franga und Mitarbeiter beobachten, wie oben in der Tabelle angegeben, eine operative Mortalität von 11,4 % {19}. Die Autoren beobachten eine reduzierte linksventrikuläre Funktion sowie eine mehr distal gelegene fortgeschrittene koronare Herzerkrankung als Prädiktor für eine erhöhte operative Mortalität.
Anmerkungen

Übereinstimmende Formulierungen.

Sichter

[16.] Md/Fragment 050 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-13 18:23:01 Singulus
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 1-6
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 44, Zeilen: 24-30
In der vorliegenden multizentrischen Studie waren nur wenige Patienten ohne Herz-Lungen- Maschine operiert worden. Die Anzahl der operierten Patienten ist allerdings zu gering, um Schlussfolgerungen bezüglich der Komplikationsrate bei diesem Verfahren zu ziehen. Unabhängig von dieser Datenlage sollte die Frage zur Vermeidung der extrakorporalen Zirkulation bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz in prospektiv randomisierten Studien untersucht werden. In der hier vorliegenden multizentrischen deutschen Studie sind nur wenige Patienten ohne Herz-Lungen-Maschine operiert worden. Die Anzahl der operierten Patienten ist allerdings zu gering, um Schlussfolgerungen bezüglich der Komplikationsrate bei diesem Verfahren zu ziehen. Unabhängig von dieser Datenlage sollte die Frage der Vermeidung der extrakorporalen Zirkulation bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz mittels prospektiv randomisierter Studien untersucht werden.
Anmerkungen

Weitgehend identischer Text.

Sichter
(Hood) Schumann

[17.] Md/Fragment 050 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-21 18:07:33 Plagin Hood
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 22-26
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 45, Zeilen: 7-11
In der vorliegenden Arbeit wird die Frage der perioperativen Mortalität in Abhängigkeit von der Anzahl der Koronarbypässe untersucht. Hierbei findet sich perioperativ ein statistisch signifikanter Zusammenhang (p = 0,002 Mann-Whitney-test) zwischen einer steigenden Anzahl von koronaren Bypassgefäßen und dem perioperativen Tod der terminal niereninsuffizienten Patienten. In der vorliegenden Arbeit wird die Frage der perioperativen Mortalität in Abhängigkeit von der Anzahl der Koronarbypässe untersucht. Hierbei findet sich perioperativ ein statistisch signifikanter Zusammenhang (p = 0,002 Mann-Whitney-test) zwischen einer steigenden Anzahl von koronaren Bypassgefäßen und dem perioperativen Tod der terminal niereninsuffizienten Patienten.
Anmerkungen

Wörtlich übereinstimmend und auf den perioperativen Zeitraum bezogen.

Sichter
(Hood) Schumann

[18.] Md/Fragment 051 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-21 18:06:33 Plagin Hood
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-9
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 50, Zeilen: 1-7, 26-28
4.2. Herzklappenoperation

In der vorliegenden Untersuchung werden 89 isolierte Klappenoperationen durchgeführt. Die perioperative Mortalität beträgt 16,85 % (n=15). Die Mortalität bei isolierten Klappeneingriffen ist vereinbar mit den Ergebnissen aus der Literatur. Alle nachfolgend vorzustellenden Publikationen beziehen sich auf Dialysepatienten, die herzchirurgisch versorgt werden.

Horst et al. (2000) berichten über eine Mortalität von 19,3 % für eine isolierte Klappenoperation und eine Mortalität von 39,5 % für eine gleichzeitige Klappen- und koronare Bypassoperation (Horst et al. 2000).

II Herzklappen Operation

II 1. Mortalität /follow-up

In der hier vorliegenden Untersuchung werden 89 isolierte Klappenoperationen durchgeführt. Die perioperative Mortalität beträgt 16,85 % (n = 15). Im Folgenden ist, wie die Diskussion zeigt, die Mortalität bei isolierten Klappeneingriffen vereinbar mit den Ergebnissen aus der vorhandenen Literatur oder geringer. Alle nachfolgend diskutierten Publikationen beziehen sich auf Dialysepatienten die herzchirurgisch versorgt werden

[Seite 50, Z. 26-28]

Horst et al. berichten im Rahmen einer retrospektiven Analyse eine Mortalität von 19,3 % für eine isolierte Klappenoperation und eine Mortalität von 39,5 % für einen Kombinationseingriff (Klappenoperation und koronare Bypassoperation) {13}.

Anmerkungen

Weitgehend übereinstimmender Text. Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter
(Hood) Schumann

[19.] Md/Fragment 051 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-24 11:39:32 Singulus
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 20-27
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 50, 51, Zeilen: 29-30, 1-10
Brinkmann et al. (2002) untersuchen retrospektiv die Mortalität und Morbidität von 72 Patienten. Die Autoren berichten über eine operative Mortalität von 12 % bei Patienten mit isolierten Klappenoperationen und 23 % bei einem Kombinationseingriff. Die durchgeführten Operationen als auch die epidemiologischen Daten des untersuchten Kollektivs sind mit den hier vorgestellten Ergebnissen vergleichbar. Bei 31 % der Patienten wurde eine kombinierte Herzklappenoperation mit einer Herzbypassoperation durchgeführt. Die Überlebensraten stellten sich wie folgt dar: 72,8 % nach 3 Monaten, 60,5 % nach einem Jahr, 39,8 % nach 2 Jahren und lediglich 15,9 % nach 6 Jahren (Kaplan-Meier). Seite 50, Z. 29-30]

Brinkmann et al. berichten über eine operative Mortalität von 12 % bei Patienten mit isolierten Klappenoperationen und 23 % bei einem Kombinationseingriff. Die genannten

[Seite 51, Z. 1-10]

Autoren untersuchten retrospektiv die Mortalität und Morbidität von 72 Patienten, sie sich insgesamt 74 Herzklappenoperationen unterziehen mussten {41}. Die durchgeführten Operationen wie auch die epidemiologischen Daten des untersuchten Kollektivs sind mit dem hier vorliegenden vergleichbar. Bei 31 % wurde eine kombinierte Herzklappenoperation mit einer Herzbypassoperation durchgeführt. Die 30- Tage-Mortalität wird von der genannten Gruppe nicht untersucht, es wird allerdings die Überlebensrate nach 3 Monaten mit 72,8 % angegeben. Die weiteren Daten der Überlebensrate stellten sich wie folgt dar: 72,8 % nach 3 Monaten, 60,5 % nach 1 Jahr, 39,8 % nach 2 Jahren und nur 15,9 % der operierten Patienten nach 6 Jahren (Kaplan-Meier).

Anmerkungen

Weitgehend übereinstimmend.

Sichter
(Hood) Schumann

[20.] Md/Fragment 052 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-24 11:42:27 Singulus
Ehler 2007, Fragment, Gesichtet, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1-4
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 51, Zeilen: 10-13
Die Auswahl der Prothese hatte keinen Einfluss auf das frühe oder späte Überleben. 66 % der Patienten erhielten einen mechanischen Klappentyp, 34 % wurden mit einer Bioprothese versorgt. Rekonstruktive Maßnahmen an den Herzklappen wurden in geringem Maße durchgeführt (Brinkmann et al. 2002). Die Auswahl der Prothese hatte keinen Einfluss auf das frühe oder späte Überleben in dem untersuchten Patientenkollektiv. 66 % der Patienten erhielten einen mechanischen Klappentyp, 34 % wurden mit einer Bioprothese versorgt. In nur geringem Maße wurden rekonstruktive Maßnahmen an den Herzklappen durchgeführt.
Anmerkungen

Fortsetzung der Textübereinstimmungen von der Vorseite, siehe Fragment 051 01.

Sichter
(Hood) Schumann

[21.] Md/Vergleich der Schlussfolgerungen - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-20 12:29:46 Schumann
Ehler 2007, Fragment, KeineWertung, Md, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55-56, Zeilen: 0
Quelle: Ehler 2007
Seite(n): 9, 16, 27, 38, 41, 44, 45, 53-54, 57-59, Zeilen: 0
5. Schlussfolgerung

[i]

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den Einfluss der Determinanten auf die perioperative Sterblichkeit von Dialysepatienten bei kardiochirurgischen Eingriffen zu untersuchen. Hierfür wurde im Rahmen einer retrospektiven Studie an 121 Patienten des DHZB sowie an 522 Patienten des Gesamtkollektivs, die sich einer Herzoperation unterzogen haben, der perioperative Verlauf dokumentiert.


[ii]

Die Ergebnisse zeigen eine perioperative Mortalität im Gesamtkollektiv von 11,50 %. In Abhängigkeit von der durchgeführten Herzoperation zeigte sich, dass 8,59 % der Koronaroperationen im Gesamtkollektiv perioperativ verstarben, im Vergleich zu 16,85 % mit einer Einfachklappenoperation. Bei Patienten mit einem Kombinationseingriff (Koronar- und Klappenchirurgie) betrug die perioperative Mortalität 16,5 %.


[iii]

• Es wurde auch die Frage der perioperativen Mortalität in Abhängigkeit von der Anzahl der Koronarbypässe untersucht. Hierbei fand sich perioperativ ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen einer steigenden Anzahl von koronaren Bypassgefäßen und dem perioperativen Tod der terminal niereninsuffizienten Patienten.


(iv)

• Es wurde auch die perioperative Mortalität in Abhängigkeit von der Verwendung der A. thoracica interna untersucht. Es fand sich perioperativ ein verbessertes Outcome bei Anwendung von arteriellen Grafts.


[v]

• In der vorliegenden Studie wurde der Einfluss der Herz-Lungen-Maschine auf die Mortalität bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz untersucht. Die Anzahl der operierten Patienten in OPCAB-Technik war leider zu gering, um Schlussfolgerungen bezüglich der Komplikationsrate bei diesem Verfahren zu ziehen.


[vi]

• Die Ergebnisse der statistischen Auswertung des postoperativen Verlaufs (Multivariatanalyse) des Gesamtkollektivs identifizierten folgende Faktoren, die das perioperative Überleben der terminal niereninsuffizienten Patienten signifikant negativ beeinflussen: Diabetes Mellitus, Ventriküläre Herzrhythmusstörungen (>Lown III a), vaskuläre Voroperation, kardiale Voroperation, Kardiogener Schock, und karnofsky Index < 70%.


[vii]

• Aus den zur Verfügung stehenden Daten wurde ein Score-System für die perioperative Mortalität entwickelt, um eine individuellere Risiko-Nutzen-Abwägung zu ermöglichen.


[viii]

• Die Autoren beobachteten, wie auch die Ergebnisse aus unserer Studie zeigen, keinen signifikanten Unterschied bezüglich der Mortalität in Relation zur Wahl des Prothesentyps.


[ix]

• Viele Studien zeigen, dass biologische Herzklappen die Prothesen der Wahl für Patienten mit einer TDNI sind, aufgrund der niedrigen Lebenserwartung dieser Patienten. Es sei denn andere Gründe für eine Antikoagulation liegen vor.


[x]

Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung ermöglichen eine verbesserte Operationsindikation sowie eine verbesserte Operationsstrategie. Zudem kann gesagt werden, dass bei niereninsuffizienten Patienten nicht zu lange mit einer anstehenden Operation gewartet werden darf.

[i]

[Seite 9 („2. Herleitung einer Aufgabenstellung“)]

- Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, durch Bearbeitung eines möglichst großen Patientenkollektives von herzoperierten terminal niereninsuffizienten Patienten wissenschaftlich relevanteres Datenmaterial zu erlangen.

- Aus den zur Verfügung stehenden Daten des untersuchten multizentrischen Patientenkollektives sollen die Determinanten der Langzeitüberlebensrate analysiert werden.


[Seite 16 („4 Ergebnisbeschreibung“)]


Für das Gesamtkollektiv werden von 522 Patienten Daten erfasst, 60 von diesen Patienten starben perioperativ. Von 423 Patienten konnten Daten für das Langzeit follow-up akquiriert werden.

Für das Deutsche Herzzentrum Berlin sind 121 Patienten in die Auswertung eingegangen, die perioperative Mortalitätsrate betrug 21 Patienten. Von 94 Patienten konnten Daten für das long term follow-up ermittelt werden.


[ii]

[Seite 27 („4 Ergebnisbeschreibung“)]

In der vorliegenden Untersuchung wird die perioperative Mortalität in Abhängigkeit von der durchgeführten Herzoperation (Typ) untersucht. Es zeigt sich, dass 7,67 % (n=25/326) der Koronaroperationen im Gesamtkollektiv perioperativ verstarben, im Vergleich zu 16,85 % (n=15/89) mit einer Einfachklappenoperation. Bei Patienten mit einem Kombinationseingriff (Koronar- und Klappenchirurgie) beträgt die perioperative Mortalität von 16,5 % (n=17/103). Ingesamt war die perioperative Mortalität im Gesamtkollektiv 11,5% (n= 60/ 522).


[iii]

[Seite 45 („5. Diskussion“)]

In der vorliegenden Arbeit wird die Frage der perioperativen Mortalität in Abhängigkeit von der Anzahl der Koronarbypässe untersucht. Hierbei findet sich perioperativ ein statistisch signifikanter Zusammenhang (p = 0,002 Mann-Whitney-test) zwischen einer steigenden Anzahl von koronaren Bypassgefäßen und dem perioperativen Tod der terminal niereninsuffizienten Patienten.


[iv]

[Seite 41 („5. Diskussion“)]

Bezüglich des Langzeitüberlebens werden die folgenden Einflussgrößen in Übereinstimmung mit der bisherigen Literatur auch in dieser Untersuchung gefunden: Alter, generalisierte Gefäßerkrankung sowie ein verbessertes Outcome bei Anwendung von arteriellen Grafts.


[Seite 57 („5. Diskussion“)]

Die Bedeutung der Verwendung der Arteria mammaria interna bezüglich der Langzeitüberlebensrate ist hier in dem vorgestellten Patientenkollektiv erstmals mit einem so hohen Signifikanzniveau belegt worden und entspricht der Annahme der Bedeutung dieses Bypassmaterials in der gängigen herzchirurgischen Literatur.

Weiter [sic] Untersuchungen sind notwendig, um die Überlegenheit der arteriellen Revaskularisation für dieses spezielle Patientenkollektiv zu verifizieren.


[Seite 59 („6. Zusammenfassung“)]

Positiv für das Langzeitüberleben des untersuchten Patientenkollektives stellte sich die Verwendung von arteriellen Bypassgefäßen, hier der Gebrauch der Arteria mammaria interna, dar.

Für das Langzeitüberleben war die Auswahl der Klappenprothese nicht von signifikanter Bedeutung. Dieses Ergebnis stellt die gängige Lehrmeinung aufgrund beobachteter akzelerierter Degeneration von Bioprothesen mechanische Klappen bei dialysepflichtigen Patienten zu wählen in Frage.


[v]

[Seite 44 („5. Diskussion“)]

In der hier vorliegenden multizentrischen deutschen Studie sind nur wenige Patienten ohne Herz-Lungen-Maschine operiert worden. Die Anzahl der operierten Patienten ist allerdings zu gering, um Schlussfolgerungen bezüglich der Komplikationsrate bei diesem Verfahren zu ziehen.


[vi]

[Seite 58 („6. Zusammenfassung“)]

Die Ergebnisse der statistischen Evaluierung (Multivariatanalyse) des Gesamtkollektives identifizierten erstmals folgende Faktoren als signifikante Parameter, die das Überleben von terminal niereninsuffizienten Patienten negativ beeinflussen:

- Alter

- Transfusion von mehr als 10 Einheiten

- Positive Familienanamnese für renale Erkrankungen

- Periphere arterielle Verschlusskrankheit

- Operation als Notfalleingriff.


[vii]

[Seite 38 („4. Ergebnisbeschreibung“)]

Aus den zur Verfügung stehenden Daten wurde ein Score-System für das Langzeitüberleben entwickelt. Der von dem Statistiker entwickelte Score sieht wie folgt aus:


[viii]

[Seite 53 („5. Diskussion“)]

Die Autoren beobachten - wie auch die Ergebnisse der bundesdeutschen Studie - keinen signifikanten Unterschied bezüglich der Überlebensrate in der Relation auf die Wahl des Prothesentyps.


[ix]

[Seite 54 („5. Diskussion“)]

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nach der Analyse der vorliegenden Daten eher die Auswahl für eine Bioprothese zu favorisieren, sollten nicht andere Gründe für eine Antikoagulation, wie z.B. begleitende Herzrhythmusstörungen, vorliegen.


[x]

[Seite 59 („6. Zusammenfassung“)]

Die in der vorliegenden Untersuchung gefundenen Ergebnisse des bisher weltweit größten Patientenkollektivs mit dialysepflichtiger terminaler Niereninsuffizienz und herzchirurgischem Eingriff ermöglichen eine verbesserte Operationsindikation wie auch verbesserte Operationsstrategie.

Anmerkungen
  • Ein Zahlenwert weicht ab: Statt „7,67 %“ wird ein Anteil an „8,59 %“ perioperativ Verstorbenen genannt. Wie aus den Seiten 3, 37 und 45 der Dissertation von M.D. hervorgeht, stützt sich diese Prozentangabe auf die Quote 28/326 Patienten anstatt auf 25/326 bei Ehler (siehe dort S. 27, S. 42) bei gleichem Gesamtkollektiv. Dass möglicherweise drei Patienten erst nachträglich verstorben wären, könnte kaum einen Grund für diese Abweichung liefern, denn in beiden Arbeiten wird als "perioperativ" nur der der Zeitraum bis zu 30 Tagen nach der OP definiert und die Datenerhebung war nach Angaben von Ehler (2007) bereits im Jahr 2004 abgeschlossen.
  • Im Unterschied zu Ehler bevorzugt M.D. die äquivalente Bezeichnung „A. thoracica interna“ statt „Arteria mammaria interna“.
  • Der folgende Satz aus dem Kapitel 5 "Schlussfolgerungen" von M.D. findet sich zudem sehr ähnlich in der Quelle Mehlhorn et al. (2002): "Viele Studien zeigen, dass biologische Herzklappen die Prothesen der Wahl für Patienten mit einer TDNI sind, aufgrund der niedrigen Lebenserwartung dieser Patienten".
    Bei Mehlhorn et al. (2002) heißt es: "Aktuelle Studien legen jedoch nahe, dass biologische Herzklappen die Prothesen der Wahl für Patienten mit einer terminalen dialysepflichtigen Niereninsuffizienz sind, da bei der niedrigen Lebenserwartung dieser Patienten mechanische Prothesen mit signifikant höherem Risiko für schwere, antikoagulationsbedingte Blutungen behaftet sind (3, 17, 23)".
    Der Inhalt findet sich bei M.D. ähnlich auf S. 53 (Kap. 4 "Diskussion") mit weiteren Textübereinstimmungen zu Mehlhorn et al. (2002), siehe Fragment 053 18.
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