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Quelle:Md/Goldemund 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Angelika Goldemund
Titel    In-vitro-Endothelialisierung glutaraldehydfixierter porciner Herzklappen
Ort    München
Jahr    2006
Anmerkung    München, Univ., Diss., DNB-Info: http://d-nb.info/979678501
URN    urn:nbn:de:bvb:19-51259
URL    http://edoc.ub.uni-muenchen.de/5125/1/goldemund_angelika.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Md/Fragment 052 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-24 11:27:54 Singulus
Fragment, Gesichtet, Goldemund 2006, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 14-30
Quelle: Goldemund 2006
Seite(n): 2-3, Zeilen: 2: 12-29 - 3: 1-5
Erstmals wurde eine mechanische Prothese 1960 durch Harken und Starr implantiert, wobei es sich noch um eine Klappe handelte, bei der eine Metallkugel in einem Metallkäfig gehalten wurde. Diese Klappen hatten sehr schlechte hömodynamische Eigenschaften und deshalb werden in der heutigen Zeit vorwiegend zwei Varianten verwendet: Die Kippscheibenprothese und die Doppelflügelprothese. Mechanische Herzklappenprothesen besitzen eine Haltbarkeit, die bei 99 % der Patienten deren Lebenserwartung übersteigt (Butchart et al. 2001). Sie haben jedoch den großen Nachteil, dass der Empfänger lebenslang Antikoagulantien einnehmen muss, da sich sonst an dem körperfremden Material der Prothese Gerinnsel bilden und somit eine hohes Thrombose- und Embolierisiko besteht.

Die Gruppe der biologischen Prothesen ist durch eine große Heterogenität gekennzeichnet. Es gibt die Möglichkeit, defekte Klappen durch Allografts (Homografts) zu ersetzen. Dabei handelt es sich um menschliche Herzklappen, die entweder von verstorbenen Spendern oder aus explantierten Empfängerherzen im Rahmen der Herztransplantation stammen. Bereits 1965 erfolgte die erste Implantation einer menschlichen Aortenklappe (Ross 1965). Diese Grafts stehen jedoch auf Grund des Spendermangels nur in geringer Anzahl zur Verfügung. Herzklappenprothesen tierischen Ursprungs (Xenografts) stehen dagegen kommerziell in ausreichender Menge und Größe zur Verfügung und werden sehr häufig als Klappenersatz [verwendet.]


[Aus Literaturverzeichnis]

19. Butchart EG., Li HH., Payne N., Buchan K., Grunkemeier GL. Twenty years' experience with the Medtronic Hall valve. J Thorac Cardiovasc Surg. 2001;121(6): 1090-1100

104. Ross D. Homograft replacement of the aortic valve. J Cardiovasc Surg. 1965;5(18):89–94

[Seite 2]

1.3.1. Mechanische Herzklappenprothesen

Heutige mechanische Herzklappenprothesen besitzen einen äußeren Ring aus synthetischem Gewebe (Dacron oder Teflon), der dazu dient, die Klappe in das Gewebe des Patientenherzens einzunähen, und einen (oder zwei) Kippdeckel aus Metall, der sich im Blutstrom öffnet und schließt. Erstmals wurde eine mechanische Prothese 1960 durch Harken und Starr implantiert, wobei es sich allerdings noch um ein [sic] Klappe handelte, bei der eine Metallkugel in einem Metallkäfig gehalten wurde. Diese Klappen hatten sehr schlechte hämodynamische Eigenschaften und deshalb werden in der heutigen Zeit v.a. zwei Varianten verwendet: die Kippscheibenprothese und die Doppelflügelprothese. Mechanischen Herzklappenprothesen besitzen eine Haltbarkeit, die bei 99% der Patienten/Patientinnen deren Lebenserwartung übersteigt (Butchart et al., 2001) und sind in allen benötigten Größen problemlos verfügbar. Sie haben jedoch den großen Nachteil, dass der Empfänger lebenslang Antikoagulantien einnehmen muss, da sich sonst an dem körperfremden Material der Prothese Gerinnsel bilden und somit ein hohes Thrombose- und Embolierisiko besteht.

1.3.2. Biologische Herzklappenprothesen

Es gibt die Möglichkeit, defekte Klappen durch Allografts (Homografts) zu ersetzen. Dabei handelt es sich um menschliche Herzklappen, die entweder von verstorbenen Spendern oder aus explantierten Empfängerherzen im Rahmen der Herztransplantation stammen. Bereits 1965

[Seite 3]

erfolgte die erste Implantation einer menschlichen Aortenklappe (Ross, 1965). Diese Grafts stehen jedoch auf Grund des Spendermangels nur in geringer Anzahl zur Verfügung.

Herzklappenprothesen tierischen Ursprungs (Xenografts) stehen dagegen kommerziell in ausreichender Menge und Größe zur Verfügung und werden sehr häufig als Klappenersatz verwendet.


[Aus Literaturverzeichnis]

Butchart EG., Li HH., Payne N., Buchan K., Grunkemeier GL. Twenty years' experience with the Medtronic Hall valve. J Thorac Cardiovasc Surg. 2001 Jun; 121(6): 1090-1100.

Ross D. Homograft replacement of the aortic valve. J Cardiovasc Surg (Torino). 1965 Sep 5 – 18; Suppl: 89 – 94.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Einzig die Anmerkung "Die Gruppe der biologischen Prothesen ist durch eine große Heterogenität gekennzeichnet" scheint nicht direkt der Quelle entlehnt zu sein. Die Textübereinstimmungen setzen sich auf der Folgeseite fort.

Sichter
(Hood) Schumann

[2.] Md/Fragment 053 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-24 11:29:56 Singulus
Fragment, Gesichtet, Goldemund 2006, Md, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 1-17
Quelle: Goldemund 2006
Seite(n): 3, Zeilen: 5-7, 12-14, 17-23, 27-32
Gebräuchlich sind native Herzklappen vom Schwein oder vom Rind. Die erste porcine Bioprothese wurde 1965 beim Menschen verpflanzt (Binet et al. 1965).

Seit 1987 gibt es gerüstfreie biologische Prothesen. Natürliche porcine Herzklappen sind in ihrer Dimension und Anatomie den menschlichen Homografts am ähnlichsten. Bei ihnen entspricht die Öffnungsfläche nahezu der von natürlichen Herzklappen. Homografts und gerüstfreie Xenografts zeigen im allgemeinen gute, den gesunden Herzklappen annähernd vergleichbare Blutflusseigenschaften. Deshalb ist das Blutungs- und Thromboserisiko gering und eine langfristige Antikoagulation unnötig. Jedoch ist die Haltbarkeit, insbesondere bei jüngeren Patienten, eingeschränkt. Die durchschnittliche Haltbarkeit von Homografts von 10 bis 20 Jahren (Doty et al. 1998) liegt etwa über der von Xenografts mit ca. 15 Jahren (Corbineau et al. 2001, Kumar et al. 2003).

Der Vergleich klinischer Daten von biologischen und mechanischen Herzklappenprothesen über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zeigt, dass der biologische Ersatz besonders bei älteren Patienten keinen Vorteil hinsichtlich der Überlebensrate bringt. Jedoch ist bei diesen Patienten/Patientinnen die Lebensqualität deutlich besser, da die koagulationsbedingten Einschränkungen entfallen und keine Gefahr besteht, an einer durch die Antikoagulation bedingten Blutung zu sterben (Sidhu et al. 2001).


[Aus Literaturverzeichnis]

13. Binet JP, Carpentier A, Langlois J, Duran C, Colvec P. Implantation de valves heterogenes dans le traitement de cardiopathies aortiques. C R Acad SC 1965;261:5733–5734

26. Doty JR, Salazar JD, Liddicoat JR, Flores JH, Doty DB. Aortic valve replacement with cryopreserved aortic allograft: ten-year experience. J Thorac Cardiovasc Surg 1998;115(2):371–379

22. Corbineau H, De La Tour B, Verhoye JP, Langanay T, Lelong B, Leguerrier A. Carpentier-Edwards supraannular porcine bioprosthesis in aortic position: 16-year experience. Ann Thorac Surg. 2001; 71 (5 Suppl): 228 – 231

64. Kumar P, Athanasiou T, Mussa S, Wood AJ. Ten year experience with Aspire (Tissuemed) porcine bioprosthesis: single centre experience. Cardiovasc Surg. 2003;11(2):131–137

111. Sidhu P, O'Kane H, Ali N, et al. Mechanical or bioprosthetic valves in the elderly: a 20-year comparison. Ann Thorac Surg. 2001;71(5):257–260

[S. 3, Z. 5-7]

Gebräuchlich sind native Herzklappen vom Schwein oder Klappen, die aus Rinderherzbeuteln hergestellt werden. Die erste porcine Bioprothese wurde 1965 beim Menschen verpflanzt (Binet et al., 1965).

[S. 3, Z. 12-14]

Seit 1987 gibt es zusätzlich gerüstfreie biologische Prothesen. Natürliche porcine Herzklappen sind in ihrer Dimension und Anatomie den menschlichen Homografts am ähnlichsten (Sands et al., 1969). Bei ihnen entspricht die Öffnungsfläche nahezu der von natürlichen Herzklappen.

[S. 3, Z. 17-23]

Homografts und gerüstfreie Xenografts zeigen im allgemeinen gute, den gesunden Herzklappen annähernd vergleichbare Blutflusseigenschaften. Deshalb ist das Blutungs- und Thromboserisiko gering und eine langfristige Antikoagulation unnötig. Jedoch ist die Haltbarkeit, besonders bei jüngeren Patienten eingeschränkt. Die durchschnittliche Haltbarkeit von Homografts von 10 bis 20 Jahren (Barratt-Boyes et al., 1987; Ross et al., 1991; Doty et al., 1998) liegt etwas über der von Xenografts mit ca. 15 Jahren (David et al., 1998; Myken et al., 2000; Corbineau et al., 2001; Kirali et al., 2001; Kumar et al., 2003).

[S. 3, Z. 27-32]

Der Vergleich klinischer Daten von biologischen und mechanischen Herzklappenprothesen über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zeigt, dass der biologische Ersatz besonders bei älteren Patienten keinen Vorteil hinsichtlich der Überlebensrate bringt. Jedoch ist bei diesen Patienten/Patientinnen die Lebensqualität deutlich besser, da die koagulationsbedingten Einschränkungen entfallen und keine Gefahr besteht, an einer durch die Antikoagulation bedingten Blutung zu sterben (Holper et al., 1995; Sidhu et al., 2001).


[Aus Literaturverzeichnis]

Binet JP., Carpentier A., Langlois J., Duran C., Colvec P. Implantation de valves heterogenes dans le traitement de cardiopathies aortiques. C R Acad SC Paris 1965; 261: 5733 – 5734.

Barratt-Boyes BG., Roche AH., Subramanyan R., Pemberton JR., Whitlock RM. Long-term follow-up of patients with the antibiotic-sterilized aortic homograft valve inserted freehand in the aortic position. Circulation. 1987 Apr; 75 (4): 768 – 777.

Ross D. Homograft replacement of the aortic valve. J Cardiovasc Surg (Torino). 1965 Sep 5 – 18; Suppl: 89 – 94.

Ross D., Jackson M., Davies J. Pulmonary autograft aortic valve replacement: long-term results. J Card Surg. 1991 Dec; 6 (4 Suppl): 529 – 533.

Doty JR., Salazar JD., Liddicoat JR., Flores JH., Doty DB. Aortic valve replacement with cryopreserved aortic allograft: ten-year experience. J Thorac Cardiovasc Surg. 1998 Feb; 115(2): 371 – 379; discussion 379 – 380.

David TE., Feindel CM., Scully HE., Bos J., Rakowski H. Aortic valve replacement with stentless porcine aortic valves: a ten-year experience. J Heart Valve Dis. 1998 May; 7 (3): 250 – 254.

Myken P., Bech-Hanssen O., Phipps B., Caidahl K. Fifteen years follow up with the ST. Jude Medical Biocor porcine bioprosthesis. J Heart Valve Dis 2000; 9:415 – 422.

Corbineau H., De La Tour B., Verhoye JP., Langanay T., Lelong B., Leguerrier A. Carpentier- Edwards supraannular porcine bioprosthesis in aortic position: 16-year experience. Ann Thorac Surg. 2001 May; 71 (5 Suppl): 228 – 231.

Kirali K., Guler M., Tuncer A., Daglar B., Ipek G., Isik O., Yakut C. Fifteen-year clinical experience with the biocor porcine bioprostheses in the mitral position. Ann Thorac Surg. 2001 Mar; 71 (3): 811 – 815.

Kumar P., Athanasiou T., Mussa S., Wood AJ. Ten year experience with Aspire (Tissuemed) porcine bioprosthesis: single centre experience. Cardiovasc Surg. 2003 Apr; 11 (2): 131 – 137.

Holper K., Wottke M., Lewe T., Baumer L., Meisner H., Paek SU., Sebening F. Bioprosthetic and mechanical valves in the elderly: benefits and risks. Ann Thorac Surg. 1995 Aug; 60 (2 Suppl): 443 – 446.

Sidhu P., O'Kane H., Ali N., Gladstone DJ., Sarsam MA., Campalani G., MacGowan SW. Mechanical or bioprosthetic valves in the elderly: a 20-year comparison. Ann Thorac Surg. 2001 May; 71(5 Suppl): 257 – 260.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Die Textübereinstimmungen setzen sich von der Vorseite fort.

Sichter
(Hood) Schumann

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