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Quelle:Mg/Adolph 1995

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Bernd Adolph
Titel    Die Anfänge des Forschungsbeirates für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands
Zeitschrift    Deutschland-Archiv. Zeitschrift für das vereinigte Deutschland
Herausgeber    Bundeszentrale für Politische Bildung
Ort    Köln
Verlag    Verlag Wissenschaft und Politik
Jahr    1995
Jahrgang    28
Seiten    1048-1064
ISSN    00121428

Literaturverz.   

ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Mg/Fragment 038 101 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:13 Kybot
Adolph 1995, Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Goalgetter, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 038, Zeilen: 101-103
Quelle: Adolph 1995
Seite(n): 1050, Zeilen: li. Sp., 14-22 u. re. Sp., 117-120
[FN 1] Eine Liste mit 102 allein vom BMG bezuschussten Organisationen wirft ein bezeichnendes Licht auf die Größe des Vorfeldes des BMG; vgl. Liste A, Anlage zu betr. Zusammenstellung der Organisationen vom 4.3.1953, in: BarchK B 137/ 1234. [li. Sp., 14-22]

Eine Liste der 102 allein vom gesamtdeutschen Ministerium bezuschußten Vereinigungen[FN 19] [...] wirft ein bezeichnendes Licht auf die bis dato gänzlich fehlende Koordination zwischen den Bundesressorts.[FN 20]

[re. Sp., 117-120]

[FN 19] Vgl. BA B 137/1234 Bd. 1, Entwurf, Betr.: Zusammenstellung der Organisationen, die von den Referaten des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen gemeldet sind, vom 4. März 1953.

Anmerkungen

Offenbar übernimmt der Verfasser hier ein Forschungsergebnis Adolphs.

Sichter

[2.] Analyse:Mg/Fragment 049 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:21 Kybot
Adolph 1995, Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 049, Zeilen: 06-17
Quelle: Adolph 1995
Seite(n): 1051; 1052, Zeilen: 18-27; 04-20
Friedrich Ernst, der Vorsitzende der Berliner Landeszentralbank, traf sich im Spätsommer 1950 mit Jakob Kaiser und forderte ihn auf, sich der Vorbereitungen wirtschaftlicher und sozialer Übergangslösungen im Falle einer Wiedervereinigung "besonders anzunehmen"[FN 1]. Rudolf Meimberg, der Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Berliner Zentralbank, wurde daraufhin mit der Erarbeitung eines Exposés beauftragt. Außerdem traf sich Ministerialdirigent Werner Friedrich, der Leiter der Berliner Abteilung II des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen, mit Ernst zu einem Vier-Augen-Gespräch am 11. Oktober 1950 in der Berliner Landeszentralbank. In diesem Gespräch einigte man sich über die Aufstellung eines umfassenden "Mobilmachungsplanes". Man stimmte auch darüber ein, "dass für die erste Inangriffnahme eines umfassenden Programms eine Persönlichkeit von besonderen Qualitäten notwendig sein werde"[FN 2].

[FN 1] Aufzeichnung über Bemühungen der Abteilung II des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen um die Vorbereitung der Wiedervereinigung Deutschlands. Anlage zu einem Schreiben an Staatssekretär Thedieck vom 10.11.1951, in: BarchK NL Kaiser, Nr. 232, fol. 39.

[FN 2] ebenda.

[S. 1052, li. Sp., 10-15]

Die Initiative zu diesem Gespräch ging von Ernst aus. Er hatte bereits zuvor in einem "eingehenden" persönlichen Gespräch mit Jakob Kaiser diesem das Problem "eindringlich nahegelegt" und ihn gleichzeitig gebeten, "sich dieser Sache besonders anzunehmen".[FN 33]

[S. 1052, li. Sp., 15-20]

Daraufhin wurde Rudolf Meimberg, der damalige Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Berliner Zentralbank, angesprochen.[FN 34] Meimberg erklärte sich bereit, ein entsprechendes Exposé anzufertigen.

[S. 1051, li. Sp., 18-27]

Tatsächlich wurde auch deshalb bereits am 11. Oktober 1950 in Berlin der erste Stein zur Grundlegung des Forschungsbeirates gelegt. An diesem Tag traf der damalige Leiter der Berliner Vertretung des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen, Friedrich, in den Räumen der Berliner Zentralbank mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Zentralbank, dem späteren Vorsitzenden des Forschungsbeirates, Ernst, zusammen.[FN 26]

[S. 1052, li. Sp., 4-9]

Das Stichwort war dabei die Aufstellung eines "Mobilmachungsplanes".[FN 31] Man kam jedoch nur in soweit überein, als "für die erste Inangriffnahme eines umfassenden Programms eine Persönlichkeit von besonderen Qualitäten notwendig sein werde".[FN 32]

[FN 26] Die nachfolgenden Darstellungen beruhen überwiegend auf einer Quelle aus dem Nachlaß Jakob Kaisers. Vgl. dazu BA, NL Kaiser, 232, fol 39-48, Anlage zum Schreiben des Abteilungsleiters II an Staatssekretär Thedieck vom 10. November 1951 - 11/1 - 1 004 - 541/51 geh. vom 10. November 1951, Aufzeichnung über Bemühungen der Abteilung II des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen um die Vorbereitung der Wiedervereinigung Deutschlands. [...]

[FN 31] Vgl. BA, NL Kaiser, 232, fol. 39.

[FN 32] Ebd.

[FN 33] Vgl. ebd. In dem Nachlaß Kaisers sind in den einschlägigen Beständen jedoch keine Aufzeichnungen oder Hinweise über dieses Gespräch zu finden. [...]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Offenbar wird (bis auf den ersten Satz) der erste Absatz des 3. Kapitels vom Verfasser aus Forschungsergebnissen Adolphs kompiliert. Der Zeitpunkt des Gesprächs Ernsts mit Kaiser wird anscheinend aus den übrigen Angaben Adolphs extrapoliert.

Sichter

[3.] Analyse:Mg/Fragment 095 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:35:23 Kybot
Adolph 1995, Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Goalgetter, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 095, Zeilen: 19-23, 106-108
Quelle: Adolph 1995
Seite(n): 1060, Zeilen: li. Sp. 36-44, re. Sp. 142-148
[Z. 19-23]

Den Vertretern der DP wurde vorgeworfen, dass sie "überhaupt nicht oder in kaum nennenswerter Weise an den Arbeiten des Plenums und der Ausschüsse mitgewirkt haben"[FN 4]. Die von der FDP abgespaltete FVP verzichtete von Beginn an auf die Entsendung weiterer Vertreter – Ludwig Preiss, ein bisheriger Vertreter der FDP, war ebenfalls zur FVP gewechselt.[FN 5]

[Z. 106-108]

[FN 4] Schreiben betr. Berufung in den Forschungsbeirat auf Vorschlag der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien vom 25.9.1957, in: BarchK B 137/ 3937.

[FN 5] vgl. ebenda.

[li. Sp. Z. 36-44]

Aber auch die Volksvertreter der Deutschen Partei fielen schon wenig später nur noch dadurch auf, daß sie "überhaupt nicht oder in kaum nennenswerter Weise an den Arbeiten des Plenums und der Ausschüsse mitgewirkt haben"[FN 85]. Die mit der FDP zerstrittene FVP verzichtete von Anfang an auf eine Mitgliedschaft im Forschungsbeirat.[FN 86]

[re. Sp. Z. 142-148]

[FN 85] BA, B 137/3937, Durchschrift für I-8, I-8 – 906 – 16479/57 vom 25. September 1957, Betr.: Berufung in den Forschungsbeirat auf Vorschlag der im Deutschen Bundestag vertretenen politischen Parteien.

[FN 86] Vgl. ebd. Der dann von der FDP zur FVP übergetretene Preiß blieb aber weiterhin Mitglied des Forschungsbeirates.

Anmerkungen

Offenbar übernimmt der Verf. hier ein Forschungsergebnis Adolphs. Die Schreibweise "Preiss" wird anscheinend aus Unkenntnis um die Neue Deutsche Rechtschreibung angepasst (richtig ist "Preiß", vgl. Wikipedia).

Sichter

[4.] Analyse:Mg/Fragment 097 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:35:25 Kybot
Adolph 1995, Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Goalgetter, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 097, Zeilen: 04-07
Quelle: Adolph 1995
Seite(n): 1061, Zeilen: li. Sp., 20-23; re. Sp., 106-110
Neben dem Leiter der Hauptabteilung Wirtschaftspolitik des DGB, Kurt Hirche, arbeiteten Ludwig Rosenberg, der Nachfolger Hirches in der wirtschaftspolitischen Abteilung und spätere Vorsitzende des DGB, sowie Ernst Scharnowski, der Vorsitzende des Landesbezirkes Berlin, mit. [li. Sp., 20-23]

Eine Ausnahme bildete jedoch Dr. Kurt Hirche. Er wurde 1953 vom DGB als damaliger Leiter der Hauptabteilung Wirtschaftspolitik in den Forschungsbeirat delegiert.

[re. Sp., 106-110]

[FN 91] Dies waren neben Kurt Hirche noch Ludwig Rosenberg, der Nachfolger Hirches in der wirtschaftspolitischen Abteilung und spätere Vorsitzenden [sic] des DGB, sowie der Vorsitzende des Landesbezirkes Berlin, Ernst Scharnowski.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

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