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Quelle:Mg/Roth 1971

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Karl-Heinz Roth
Titel    Invasionsziel DDR. Vom Kalten Krieg zur neuen Ostpolitik. Psychologische Kampfführung
Ort    Hamburg
Verlag    Konkret-Buchverlag
Jahr    1971
Umfang    279 S.
Reihe    konkret extra, Bd. 7

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    16


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Mg/Fragment 0139 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:33:35 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 17-
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 45, Zeilen:
Im Vorwort äußerte sich der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Herbert Wehner: „Ob wir die Herausforderung, vor die wir als Nation gestellt sind, bestehen werden, wird davon abhängen, ob es uns gelingt, ständig mit sachkundigem Interes-se an dem Schicksal der Menschen im anderen Teil Deutschlands teilzunehmen. Der Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands hat dazu einen erheblichen Beitrag geleistet. Sein hier veröffentlichter Fünfter Tätigkeitsbericht gibt nicht nur Auskunft über die Kennziffern, an denen man die Leistungen von Wirtschaftssystemen und Wirtschaftsgebieten zu messen pflegt, er gibt auch einen Einblick ins Innere des streckenweise erregenden Prozesses, in den seit Beginn der wirtschaftlichen Reformmaßnahmen 1963 alle, die dort für Wirtschaft Verantwor-tung tragen oder suchen sei es vorwärtsdrängend in Richtung größerer Bewe-gungsmöglichkeiten, sei es hemmend, um die Kontrolle durch die SED zu sichern " [Fn 2]

[Fn 1] Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen (Hrsg.) (1969): Das Bundesministerium für inner-deutsche Beziehungen. Sonderdruck aus dem Jahresbericht der Bundesregierung 1969. Bonn: 16. [Fn 2] Forschungsbeirat (1969): 3.

Die Resultate des von Wehner angekündigten „Umgestaltungs-prozesses" der Funktionen des „Forschungsbeirats" können in dem von diesen im Juli 1969 herausgegebenen „Fünften Tätigkeitsbericht" nach-gelesen werden.125 Sie erscheinen, dem Vorwort Wehners zufolge, auf einen „erheblichen Beitrag" reduziert, „die Herausforderung, vor die wir als Nation gestellt sind", dadurch zu meistern, daß „es uns gelingt, ständig mit sachkundigem Interesse an dem Schicksal der Menschen im anderen Teil Deutschlands teilzunehmen."[Fn 126].
Anmerkungen

Nur der 1. scheint sich in den Rothbüchern zu finden.

Sichter

[2.] Analyse:Mg/Fragment 099 00 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 20:28:01 Kybot
Fragment, KomplettPlagiat, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen:
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 51, Zeilen:
Übersicht über den Forschungsbeirat Übersicht über den Forschungsbeirat
Anmerkungen

Beide Übersichten sind identisch.

Sichter

[3.] Analyse:Mg/Fragment 114 34 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:35:47 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 34-38
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 57, Zeilen: 31-44
[S. 114]

Dennoch verabschiedete der Forschungsbeirat nach langer Diskussion [Fn 2] zum Problemkreis „Bodenreform" folgende These: „Der Forschungsbeirat empfiehlt, daß die Bodenreform in der SBZ nicht unter dem Gesichtspunkt einer Restauration der alten Eigentumsverhältnisse revidiert werden soll. Neubauern, die den Boden in den

...

[Fn 2] vgl. Protokoll der Arbeitstagung des Forschungsbeirates am 16./17.4.1952, in: BarchK B 137 1/ 601; vgl. Protokoll der Arbeitstagung des Forschungsbeirates am 4./5.8.1952, in: BarchK B 137 1/ 604; vgl. Protokoll der Arbeitstagung des Forschungsbeirates am 29./30.9.1952, in: BarchK B 137 1/ 605; vgl. Sitzungsprotokoll des Agrarausschusses vom 28.7.1952, in: BarchK B 137 1/ 545; vgl Schriftwechsel und Vermerke zur Bodenreform These

[115 1-8]

vergangenen Jahren unter persönlichen Opfern bearbeitet haben, soll der Boden er-halten bleiben. Maßgebend ist die Sicherung der Volksernährung und die Schaffung lebensfähiger Betriebe. Die Wiederherstellung und Festigung des selbständigen bäuerlichen Besitzes, insbesondere des Familienbesitzes, wird gerade bei der derzeiti-gen Entwicklung zur Kollektivierung in der SBZ eine der vordringlichsten agrarpolitischen Aufgaben sein. Der gesamtdeutsche Gesetzgeber wird das rechtstaatliche Prinzip der Entschädigung für entzogenes Eigentum gesetzgeberisch zur Geltung zu bringen haben." [Fn 1]

...

[Fn 1] zit. nach Forschungsbeirat (1954): 21f.

8.Das schwierigste und weittragendste Problem auf agrarischem Gebiet stellt die durch die Bodenreform geschaffene derzeitige Agrarstruktur in der SBZ dar. Mit diesem Komplex hat sich der Forschungsbeirat schon in seinen ersten Tagungen eingehend befaßt und ist dabei zu folgender These gekommen:

„Der Forschungsbeirat empfiehlt, daß die Bodenreform in der SBZ nicht unter dem Gesichtspunkt einer Restauration der alten Eigentumsverhältnisse revidiert werden soll. Neubauern, die den Boden in den vergangenen Jahren unter persönlichen Opfern bearbeitet haben, soll der Boden erhalten bleiben. Maßgebend ist die Sicherung der Volksernährung und die Schaffung lebensfähiger Betriebe.

Die Wiederherstellung und Festigung des selbständigen bäuerlichen Besitzes, insbesondere des hamilienbesitzes, wird gerade bei der derzeitigen Ent-wicklung zur Kollektivierung in der SBZ eine der vordringlichsten agrar- politischen Aufgaben sein. [Der gesamtdeutsche Gesetzgeber wird das rechtsstaatliche Prinzip der Ent-schädigung für entzogenes Eigentum gesetzgeberisch zur Geltung zu bringen haben."]

Anmerkungen

Massive Textübernahmen mit identischen Zitaten.

Sichter

[4.] Analyse:Mg/Fragment 115 35 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:35:55 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 35-39
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 60, Zeilen: 1-16
[S. 115]

Zur Sicherung der Beschäftigung verabschiedete daher der Forschungsbeirat am 6. Juli 1953 folgende Entschließung: „Nach der Wiedervereinigung Deutsch-lands wird infolge der Verstärkung des gesamtdeutschen Wirtschaftspotentials die Nachfrage nach Arbeitskräften erheblich wachsen. Um die Anpassung an die ge-samtdeutschen Wirtschaftsverhältnisse während einer Übergangszeit zu erleichtern,

[S 116, Z. 1-9]

schlägt der Forschungsbeirat vor: a) dafiir zu sorgen, daß die in der heutigen sowje-tischen Besatzungszone nach der Wiedervereinigung fortbestehenden Arbeitsmög-lichkeiten sofort in vollem Umfang weiter genutzt werden können; b) die rasche Ü-berleitung frei werdender Arbeitskräfte in volkswirtschaftlich dringliche Arbeiten, wie z.B. Wohnungsbau, Wiederherstellung und Ausbau des Verkehrswesens, Erneu-erung und Ergänzung des Maschinenbestandes in der Konsumgüterindustrie zu fördern und dafiir die erforderlichen Mittel bereitzustellen; c) für Sonderfälle und von der Umstellung besonders stark betroffene Gebiete volkswirtschaftlich wertvolle Notstandsarbeiten vorzubereiten und zu finanzieren." [Fn 1]

...

[Fn 1] zit. nach Forschungsbeirat (1954): 24.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wird infolge der Verstärkung des gesamtdeutschen Wirtschaftspotentials die Nachfrage nach Arbeitskräften erheblich wachsen.

Um die Anpassung an die gesamtdeutschen Wirtschaftsverhältnisse während einer Ubergangszeit zu erleichtern, schlägt der Forschungsbeirat vor:

a) dafür zu sorgen, daß die in der heutigen sowjetischen Besatzungszone nach der Wiedervereinigung fortbestehenden Arbeitsmöglichkeiten sofort in vollem Umfange weiter genutzt werden können;

b) die rasche Uberleitung frei werdender Arbeitskräfte in volkswirtschaftlich dringliche Arbeiten, wie z. B. Wohnungsbau, Wiederherstellung und Aus-bau des Verkehrswesens, Erneuerung und Ergänzung des Maschinen-bestandes in der Konsumgüterindustrie zu fördern und dafür die erforder-lichen Mittel bereitzustellen;

c) für Sonderfälle und von der Umstellung besonders stark betroffene Ge-biete volkswirtschaftlich wertvolle Notstandsarbeiten vorzubereiten und zu finanzieren."

Anmerkungen
Sichter

[5.] Analyse:Mg/Fragment 117 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:03 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 18 - 22
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 29, Zeilen: 1-10
Außerdem lägen der Arbeit die Annahmen zu Grunde, „daß die Wiedervereinigung dieser beiden Gebiete sich auf friedlichen Wegen vollzieht und eine Neuregelung der in Betracht kommenden Fragen durch einen gesamtdeutschen Ge-setzgeber, der frei in seinen Entschließungen ist, und durch entsprechende Maßnah-men der Exekutive durchgeführt wird" [Fn 4].

...

[Fn 4] Forschungsbeirat (1954): 11.

Um so gewichtiger ist die stille, intensive Arbeit des Forschungsbeirats zu werten, die Grundlagen für den politischen Schritt schafft," [Fn 46] dann betonte er ganz zu Recht, daß diese „Grundlagen" für eine ganz bestimmte Variante des „politischen Schritts" gedacht sind, die die dem „Forschungsbeirat" mitgegebene Grundannahme, „daß die Vereinigung dieser beiden Gebiete sich auf friedlichen Wegen vollzieht und eine Neuregelung der in Betracht kommenden Fragen durch einen gesamtdeutschen Gesetzgeber, der frei in seinen Entschließungen ist, und durch entsprechende Maßnahmen der Exekutive durchgeführt wird," [Fn 47] nicht im geringsten unglaubwürdig machen.
Anmerkungen

Identisches Zitat übernommen.

Sichter

[6.] Analyse:Mg/Fragment 122 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:07 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 29-35
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 65, Zeilen: 5- 17
[S. 122 ]

So heißt es auch im Dritten Tätigkeitsbericht noch: „Der Forschungsbeirat hat stets den Standpunkt vertreten, daß dieser entschädigungslose Eigentumsentzug von Grund und Boden ein Unrecht und mit rechtsstaatlichen Grundsätzen nicht vereinbar ist. Er hat sich daher in seiner These zur Bodenreform, auch dafür ausgesprochen, daß der gesamtdeutsche Gesetzgeber das durch den Unrechtsakt verletzte rechtsstaatliche Prinzip - soweit eine Realrestitution nicht in Betracht kommt - durch Ent-

[S. 123, Z. 1-9]

Schädigung - die vor allem auch in Land erfolgen kann - gesetzgeberisch zu Gel-tung zu bringen haben wird. Es würde allerdings den Rahmen der Arbeiten und die Möglichkeiten des Forschungsbeirates überschreiten, wenn er versuchen würde, zur Verwirklichung der vorerwähnten Grundsätze bereits konkrete Vorschläge zu ma-chen. Die endgültige Regelung der Eigentumsverhältnisse wird zu jenen Aufgaben gehören, die allein der gesamtdeutsche Gesetzgeber lösen kann. Damit wird nicht nur der westdeutschen, sondern auch der mitteldeutschen Bevölkerung Gelegenheit gegeben werden, selbst über die Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse zu bestim-men." [Fn 1]

...

[Fn 1] Forschungsbeirat (1961): 18.

Der Forschungsbeirat hat stets den Standpunkt vertreten, daß dieser entschädi-gungslose Eigentumsentzug von Grund und Boden ein Unrecht und mit rechts-staatlichen Grundsätzen nicht vereinbar ist. Er hat sich daher in seiner These zur .Bodenreform" auch dafür ausgesprochen, daß der gesamtdeutsche Gesetz-geber das durch den Unrechtsakt verletzte rechtsstaatliche Prinzip — soweit eine Realrestitution nicht in Betracht kommt — durch Entschädigung — die vor allem auch in Land erfolgen kann — gesetzgeberisch zur Geltung zu bringen haben wird.

Es würde allerdings den Rahmen der Arbeiten und die Möglichkeiten des Forschungsbeirates überschreiten, wenn er versuchen würde, zur Verwirklichung der vorerwähnten Grundsätze bereits konkrete Vorschläge zu machen. Die end-gültige Regelung der Eigentumsverhältnisse wird zu jenen Aufgaben gehören, die allein der gesamtdeutsche Gesetzgeber lösen kann. Damit wird nicht nur der westdeutschen, sondern auch der mitteldeutschen Bevölkerung Gelegenheit gegeben werden, selbst über die Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse zu be-stimmen. Daß dabei auch die berufsständischen Vertretungen ihre Auffassung geltend machen können, ist in einer freiheitlichen Demokratie selbstverständlich.

Anmerkungen

Wieder erhebliche Textpassagen, die sich und Angabe auf diese Quelle in der Arbeit befinden.

Sichter
[[Sichter::Roth_1971| ]]Roth_1971

[7.] Analyse:Mg/Fragment 125 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 20:28:43 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 6-9
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 62,63, Zeilen:
Eine „Abschirmung" lehnte der Forschungsbeirat für die gesamte Übergangs-phase ab. Sie käme einer Beschränkung der Bewegungsfreiheit von Menschen, Wa-ren und Kapital gleich. 4. Die Notwendigkeit der Förderung der Wirtschaft des sowjetischen Besatzungs-gebietes wurde einmütig anerkannt. Die Durchführung einer zeitweisen allge-meinen „Abschirmung" des sowjetischen Besatzungsgebietes vom westdeutschen Wirtschaftsgebiet, die als Beschränkung der Bewegungsfreiheit von Menschen, Waren und Kapital definiert wurde, wurde bisher in eingehenden Aussprachen als ungeeignet abgelehnt.
Anmerkungen
Sichter

[8.] Analyse:Mg/Fragment 127 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:17 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 1-6
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 61, Zeilen: 38-47
Über laufende Verträge sollten sich die Vertragspartner - mit Ausnahme der Fälle, in denen es sich um Arbeits - ntereinander oder mit Hilfe ei-ner Schiedsstelle gütlich über die Auflösung oder Änderung eines Vertrages einigen. Wäre keine Einigung zu erzielen, sollte nach den Vorstellungen des Forschungsbei-rates das Vertragshilfegericht entscheiden. [Fn 1]

...

1 vgl. Forschungsbeirat (1954): 26.

a) Der Ausschuß für Fragen der gewerblichen Wirtschaft legte dem Plenum des Forschungsbeirates am 28. September 1953 den Entwurf einer Regelung zur Beschlußfassung vor, der von diesem gebilligt wurde. Die Regelung bietet den Vertragspartnern — mit Ausnahme der Fälle, in denen es sich um Arbeits-, Kredit- und Versicherungsverträge sowie um Verträge nicht vermögensrechtlichen Inhalts handelt — die Möglichkeit, sich untereinander oder mit Hilfe einer im Rahmen der Organisation der gewerblichen Wirtschaft gebildeten Schiedsstelle gütlich über die Auflösung oder Änderung eines Vertrages zu einigen; erst dann, wenn eine solche Einigung nicht erzielt werden konnte, kann das Vertragshilfegericht angerufen werden.
Anmerkungen
Sichter

[9.] Analyse:Mg/Fragment 131 35 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:20 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 35-39
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 57, Zeilen: 7-13
Der Forschungsbeirat rechnete mit einem erheblichen Finanzbedarf „und zwar nicht nur zur Finanzierung der vorstehend erwähnten notwendigen Produktionsmit-tel, sondern auch zur Finanzierung der laufenden Betriebsaufwendungen, insbeson-dere wenn die Erfassung der Ernte-Erzeugniss unmittelbar vor der Wiedervereinigung durchgeführt worden ist" [Fn 7].

...

[Fn 6] vgl. Forschungsbeirat (1954): 19.

[Fn 7] ebenda: 21.

6) Zur Aufrechterhaltung und Förderung der Produktion ist ein erheblicher Finanzbedarf zu erwarten, und zwar nicht nur zur Finanzierung der vorstehend erwähnten notwendigen Produktionsmitel, sondern auch zur Finanzierung der laufenden Betriebsaufwendungen, insbesondere wenn die Erfassung der Ernte-Erzeugnisse unmittelbar vor der Wiedervereinigung durchgeführt worden ist. Die Frage des Finanzbedarfs wurde im Agrarausschuß, im Finanzausschuß und im Plenum eingehend beraten.
Anmerkungen

Und wieder ein Zitat aus der Quelle.

Sichter

[10.] Analyse:Mg/Fragment 132 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:22 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 9-13
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 42, Zeilen: 28-35
"... Der Sinn dieser Empfehlung besteht letztlich darin, die Voraussetzung dafür zu schaffen, daß unter Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Erzeugung ein neues, ein freies Bauerntum in einer modernen Agrarstruktur in Mitteldeutschland wieder entstehen kann." [Fn 2]

....

[Fn 2] Forschungsbeirat (1965): 337.

Der „Agrar-ausschuß", der von der zentralen Bedeutung seiner 1964 verabschiedeten LPG-Resolution wußte, stellte im „Vierten Tätigkeitsbericht" des „Forschungsbeirats" ein für allemal fest: „Der Sinn dieser Empfehlung besteht letztlich darin, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß unter Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Erzeugung ein neues, ein freies Bauerntum in einer modernen Agrarstruktur in Mitteldeutschland wieder erstehen kann." [Fn 117]
Anmerkungen
Sichter

[11.] Analyse:Mg/Fragment 137 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:24 Kybot
Fragment, KomplettPlagiat, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 137, Zeilen: 28-30
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 28, Zeilen: 19-25
Es genügt nicht, allgemein die deutsche Einheit zu beschwören und die Wiedervereinigung zu fordern. Man muß konkret auf sie hinarbeiten und sie konkret vorbereiten. Er legt Wert auf die Feststellung, daß seine Aktivität nicht die Reproduktion eingefahrener Floskeln, sondern harte und nüchterne Arbeit ist. „Es genügt nicht, allgemein die deutsche Einheit zu beschwören und die Wiedervereinigung zu fordern. Man muß konkret auf sie hinarbeiten und sie konkret vorbereiten," [Fn 43] heißt es beispielsweise im „Vierten Tätigkeitsbericht".
Anmerkungen

Der Autor macht sich ein Zitat ohne Quellenangabe zu eigen.

Sichter

[12.] Analyse:Mg/Fragment 139 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:26 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 19-23
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 45, Zeilen: 19-26
Im Vorwort äußerte sich der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Herbert Wehner: „Ob wir die Herausforderung, vor die wir als Nation gestellt sind, bestehen werden, wird davon abhängen, ob es uns gelingt, ständig mit sachkundigem Interesse an dem Schicksal der Menschen im anderen Teil Deutschlands teilzunehmen...." [Fn 2]

...

[Fn 2] Forschungsbeirat (1969): 3.

Die Resultate des von Wehner angekündigten „Umgestaltungs-prozesses" der Funktionen des „Forschungsbeirats" können in dem von diesen im Juli 1969 herausgegebenen „Fünften Tätigkeitsbericht" nach-gelesen werden.[Fn 125] Sie erscheinen, dem Vorwort Wehners zufolge, auf einen „erheblichen Beitrag" reduziert, „die Herausforderung, vor die wir als Nation gestellt sind", dadurch zu meistern, daß „es uns gelingt, ständig mit sachkundigem Interesse an dem Schicksal der Menschen im anderen Teil Deutschlands teilzunehmen".[Fn 126]
Anmerkungen

Fügt Zitatfetzen zu einem Gesamtzitat zusammen.

Sichter

[13.] Analyse:Mg/Fragment 188 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:59 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 188, Zeilen: 18-20
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 67, Zeilen: 23-26
Der Forschungsbeirat an sich sei - wie die Aller-Zeitung Gradl zitierte - „ein Zeichen für den unbedingten Willen zur Wiedervereinigung und für den uner-schütterlichen Glauben an sie" [Fn 4].

...

[Fn 4] „Zeichen für den Willen zur Einheit", in: Aller-Zeitung vom 7.7.1961.

Er wird das in der Uberzeugung tun, daß er mit dieser Arbeit auch vor aller Welt ein Zeichen für den unbedingten deutschen Willen zur Wiedervereinigung und für den unerschütterlichen Glauben an sie setzt.
Anmerkungen

Der Text aus der Quelle stammt von einem Bericht von MdB Dr. Gradl. Vielleicht wurde er tatsächlich so in der Ausgabe der Aller-Zeitung zitiert.

Sichter

[14.] Analyse:Mg/Fragment 223 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:37:05 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 223, Zeilen: 10-15
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 47, Zeilen:
Dem Vizepräsidenten des Forschungsbeirates, Ministerialdirigent Dr. Hans von Boeckh, wurde vorgeworfen, nach seiner Tätigkeit im Reichswirtschaftsministerium als Leiter der Hauptabteilung Wirtschaft beim Generalkommissar für Finanzen und Wirtschaft, beim Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete, Seyß Inquart, maßgeblichen Anteil an der Organisierung der wirtschaftlichen Aus-plünderung Hollands gehabt zu haben. [Fn 6]

Vgl. z.B.: Prof. Dr. Georg Blohm, seit 1962 Stellvertreter des Vorsitzenden des Agrarausschusses und Mitglied im „Forscherkreis" des „Forschungsbeirats". Vor 1945: schreib wütiger Propagandist der Ostexpansion, nach dem Überfall auf Polen u. a. Leiter der Gruppe II des „Landwirtschaftlichen Stabes beim Oberverwaltungs-chef für das besetzte Gebiet in Polen" Dr. Hans von Boeckh, Vizepräsident des „Forschungsbeirates" und Mitglied des „Forscherkreises". Vor 1945: nach der Okkupation der Niederlande, Leiter der Hauptabteilung Wirtschaft beim „General-kommissar für Finanzen und Wirtschaft" beim „Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete", Gauleiter Seyß-Inquart. Prof. Dr. Werner Bosch, Mit-glied des „Forscherkreises", leitet zusammen mit Prof. Dr. Erich Walter den „Sozialausschuß" des „Forschungsbeirats". Vor 1945: bis 1943 Leiter der Chefgruppe W der Wirtschaftsinspektion Mitte bei den Verbänden der Heeresgruppe Mitte in den besetzten Gebieten der Sowjetunion....

Anmerkungen
Sichter

[15.] Analyse:Mg/Fragment 228 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:37:07 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 228, Zeilen: 22-26
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 17, Zeilen: 26-33
Als deutlicher Be-weis für die Verstrickungen wurde immer wieder das folgende Zitat aus der Eröffnungsrede von Jakob Kaiser angeführt: „Es liegt durchaus im Bereich der Möglichkeit, daß dieser Tag X rascher kommt, als die Skeptiker zu hoffen wagen. Es ist un-sere Aufgabe auf alle Probleme bestmöglichst vorbereitet zu sein." [Fn 6]

...

[Fn 6] vgl. z.B. „Der Zusammenbruch des faschistischen Abenteuers", in: Neues Deutschland vom 19.6.1953; vgl. „Wer hinter dem faschistischen Putschversuch des 17. Juni steht", in: Neues Deutschland vom 21.6.1953.

Jakob Kaiser, seinerzeit Minister für gesamtdeutsche Fragen, sprach sich darüber in seiner Gründungsrede in aller Offenheit aus: „Es liegt durchaus im Bereich der Möglichkeit, daß dieser Tag ,X' rascher kommt, als die Skeptiker zu hoffen wagen. Es ist unsere Aufgabe, für alle Probleme bestmöglich vorbereitet zu sein . . . Grundsätzlich wird es darauf ankommen, in der Sowjetzone die Gedanken des Rechts und der Freiheit im Geiste abend-ländischer Kultur zu verwirklichen".[Fn 9]
Anmerkungen

Wieder 1:1 das selbe Zitat.

Sichter

[16.] Analyse:Mg/Fragment 298 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:37:17 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1971, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 298, Zeilen: 4-17
Quelle: Roth 1971
Seite(n): 45,46, Zeilen:
In diesem Sinne hatte auch der Präsident des Forschungsbeirates, Johann Baptist Gradl, im Fünften Tätigkeitsbericht argumentiert: „Ob die Zusammenfügung der beiden Teile Deutschlands in einem gedrängten oder in einem langen Prozeß, in wenigen oder vielen Stufen, mit Zwischenlösungen und Kompromissen verschiedener Art oder wie auch sonst zu vollziehen sein wird -

der Forschungsbeirat hat die Probleme er-kennbar gemacht, die sich in der gewerblichen Wirtschaft, in der Landwirtschaft, im Finanzwesen, in der Sozialpolitik und Sozialordnung ergeben, wenn einmal aus dem nationalen Verlangen nationale Wirklichkeit werden kann. Und er hat dargestellt, wie sich die vielfaltigen und schwierigen praktischen Aufgaben bei der Zusammen-fügung konkret angehen lassen. Sollten sich die Verhältnisse in einem oder in bei-den Teilen Deutschlands wesentlich ändern, so können die bisherigen Stellungnah-men des Forschungsbeirates ohne allzu große Mühe neuen Situationen angepaßt werden." [Fn 2]

...

[Fn 2] Forschungsbeirat (1969): 17f.

[S. 45 Ende]

Nur schien es nicht mehr ratsam — und das ist das einzig Neue — mit diesen Vorschlägen offen hausieren zu gehen. Die Arbeit des „Forschungsbeirats" wurde zum integralen Bestandteil der auf gesamteuropäische „Konvergenz" setzenden Bonner Geheimdiplomatie. Insofern hatten die Mitglieder des „Forschungsbeirats" trotz aller Umstellungen Grund, ihre bisherige Arbeit voll Stolz und Zufriedenheit zu resümieren: „Ob die Zusammenfügung der beiden Teile Deutschlands in einem gedrängten oder in einem langen Prozeß, in wenigen oder vielen Stufen, mit Zwischenlösungen und Kompromissen verschiedener Art oder wie auch sonst zu vollziehen sein wird — der Forschungsbeirat hat die Probleme erkennbar gemacht, die sich in der gewerblichen Wirtschaft,

[S. 46 Z. 1-8]

in der Landwirtschaft, im Finanzwesen, in der Sozialpolitik und Sozialordnung ergeben, wenn einmal aus dem nationalen Verlangen nationale Wirklichkeit werden kann. Und er hat dargestellt, wie sich die vielfältigen und schwierigen praktischen Aufgaben bei der Zusammen-fügung konkret angehen lassen. Sollten sich die Verhältnisse in einem oder in beiden Teilen Deutschlands wesentlich ändern, so können die bisherigen Stellungnahmen des Forschungsbeirats ohne allzu große Mühe neuen Situationen angepaßt werden." [Fn 127]

Anmerkungen

Der Autor zitiert zufälliger Weise den selben Text wie er sich in Roth 1971 befindet.

Sichter

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