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Quelle:Mg/Roth 1998a

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Karl-Heinz Roth
Titel    Der Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands 1952-1975. Eine Dokumentation
Sammlung    Ansichten zur Geschichte der DDR. Bd. IX/X (Bonn und Berlin 1998)
Herausgeber    Im Auftrag der Bundestagsgruppe der PDS hrsg. von Ludwig Elm, Dietmar Keller und Reinhard Mocek
Ort    Eggersdorf
Verlag    Verlag Matthias Kirchner
Jahr    1998
Seiten    373-549
ISBN    3-930344-14-9

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Mg/Fragment 059 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:33 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998a, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 16-31
Quelle: Roth 1998a
Seite(n): 416, Zeilen: 2-11
Man einigte sich darauf, dass mit dem Beschluss des Kabinetts zum For-schungsbeirat auch den Arbeiten des Interministeriellen Ausschusses eine feste Ba-sis gegeben werden sollte. In der Kabinettsvorlage für den Forschungsbeirat heißt es dazu: „In Erfüllung der dem Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen übertrage-nen Mittlerstellung wurde am 23. Januar 1952 ein interministerieller Ausschuss für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands' erstmals einberufen. Der Forschungs-beirat erstattet diesem Interministeriellen Ausschuß laufend Bericht und übermittelt ihm die zur Vorlage im Kabinett bestimmten Empfehlungen. Die für die Wiederver-einigung Deutschlands vorzubereitenden Maßnahmen und die von den Sachverständigen Gremien erzielten Ergebnisse werden in diesem Ausschuß abgestimmt." [Fn 4]

...

[Fn 4] Kabinettsvorlage „Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands" vom 21. Novem-ber 1952, in: BarchK B 137/ 4086.

In Erfüllung der dem Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen übertragenen Mittlerstellung wurde am 23. Januar 1952 ein "Inter-ministerieller Ausschuß für Fragen der Wiedervereinigung Deutsch-lands" erstmalig einberufen. Der Forschungsbeirat erstattet diesem Interministeriellen Ausschuß laufend Bericht und übermittelt ihm die zur Vorlage im Kabinett bestimmten Empfehlungen. Die für die Wiedervereinigung Deutschlands vorzubereitenden Massnahmen und die von den Sachverständigen-Gremien erzielten Ergebnisse, werden in diesem Ausschuss abgestimmt.
Anmerkungen

Komplett übernommen.

Sichter

[2.] Analyse:Mg/Fragment 064 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:41 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998a, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 16-31
Quelle: Roth 1998a
Seite(n): 496, Zeilen: 35-39
Im Anschluss daran sprach der Vorsitzende, Friedrich Ernst, einige Worte. Zum gewählten Namen des Gremiums sagte Ernst: „Die Teilung der Verantwortlichkeit kommt schon klar zum Ausdruck in dem Namen: Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands, also Beirat, der dem Ministerium für gesamtdeut-sche Fragen und damit der Bundesregierung in beratender Art und Weise zur Seite steht. Die Entscheidungen werden von der Bundesregierung gefallt. Damit ist es klar, dass die Arbeiten, die hier geleistet werden sollen, ihren letzten Niederschlag in der Arbeit der Ministerien in Bonn finden müssen." [Fn 2] Er erläuterte die Zusammenset-zung und Organisation von Plenum und Forscherkreis. Die Beschränkungen auf we-nige Mitglieder in beiden Runden begründete er wie folgt: „In der Erkenntnis, dass praktische Arbeit geleistet werden soll, darf dieser Kreis nicht zu groß werden, weil dann die Gefahr besteht, dass die Arbeit zeitlich hinausgezogen wird. [..] Der Tag X darf nicht überraschen, die Gründlichkeit der Arbeit darf nicht beeinträchtigt wer-den. Deshalb darf der Kreis der beteiligten Personen nicht zu weit gesteckt wer-den." [Fn 3]

...

[Fn 2] Protokoll über die am 24.3.1952 stattgefundene Sitzung des Forschungsbeirates für Fragen der Wieder-vereinigung Deutschlands (beim Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen), in: BarchK B 137/ 1/12, auch in BarchK B 141/ 9186.

[Fn 3] ebenda.

Die Teilung der Verantwortlichkeit kommt schon klar zum Ausdruck in dem Namen: Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands, also Beirat, der dem Ministeri-um für gesamtdeutsche Fragen und damit der Bundesregierung in beratender Art und Weise zur Seite steht. Die Entscheidungen [werden von der Bundesregierung gefällt. Damit ist es klar, dass die Arbeiten, die hier geleistet werden sollen, ihren letzten Nie-derschlag in der Arbeit der Ministerien in Bonn finden müssen.]

...

[S. 398, Z. 18-29 ]

In der Erkenntnis, dass praktische Arbeit geleistet werden soll, darf dieser Kreis aber nicht zu gross werden, weil dann die Gefahr besteht, dass die Arbeit zeitlich hinausgezogen wird. Herr Minister Kaiser hat in seinen Darlegungen gesagt, niemand könne wissen, wann der Tag X sein wird. Andererseits stehen wir vor der Aufgabe, auch wenn die Bearbeitung der Fragen einen erhebli-chen Zeitraum beanspruchen, beide miteinander zu vereinigen; Der Tag X darf nicht überraschen, die Gründlichkeit der Arbeit darf nicht beeinträchtigt werden. Deshalb darf der Kreis der betei-ligten Personen nicht zu weit gesteckt werden.

Anmerkungen

Dass die Reden von Herrn Ernst in der Quelle [Roth 1998a] abegedruckt sind, verschweigt der Autor.

Sichter

[3.] Analyse:Mg/Fragment 066 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:43 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998a, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 1-18
Quelle: Roth 1998a
Seite(n): 409, Zeilen: 4-27
[Nach einer Schilderung über die Konstituierung und die bisher erfolgte Arbeit sprach Ernst das Problem der Koordinierung der Arbeiten an: „Trotzdem habe ich den Eindruck, dass ]diese Arbeiten in Bonn weiter intensiviert und noch stärker zusammengefasst wer-den müssten. Ob diese letzte Aufgabe allgemein durch das Ministerium für gesamt-deutsche Fragen und seinen interministeriellen Ausschuss in ausreichender Weise gelöst werden kann, bedarf meines Erachtens der Prüfung. Das Ministerium Kaiser ist seiner Natur nach in dieser Aufgabe dadurch behindert, dass das wirtschaftliche Referat hierfür wohl nicht ausreichend besetzt ist. Eine bessere Lösung würde sich vielleicht dadurch erzielen lassen, dass unter Ihrer unmittelbaren Autorität ein be-sonderer Kommissar eingesetzt würde, der das Ineinandergreifen der Arbeiten der verschiedenen Ministerien laufend zu prüfen und initiativ zu beeinflussen hätte. Ob ein solcher Beamter dem Bundeskanzleramt anzugliedern oder im Rahmen des sei-nerzeit geplanten Ministeriums Blücher zu bestellen wäre oder ob hierfür noch ande-re Lösungsmöglichkeiten in Betracht kommen, hängt naturgemäß von der weiteren Gestaltung der ministeriellen Verhältnisse in Bonn ab, deren Stand mir in den Ein-zelheiten zur Zeit nicht bekannt ist. Wichtig erscheint mir nur, dass eine Persönlich-keit von Format, die in der Lage ist, auch in der Staatssekretärebene die Gespräche entsprechend zu führen und die Angelegenheiten zu fordern, mit dieser Aufgabe be-traut würde. Leider kann ich Ihnen, hochverehrter Herr Bundeskanzler, von mir aus keinen geeigneten Vorschlag machen." [Fn 1]

...

[Fn 1] Abschrift eines Briefes von Friedrich Emst an Konrad Adenauer vom 7.8.1952, in: BarchK B 137/1/20 das Original oder ein Antwortschreiben konnte im Nachlass von Konrad Adenauer leider nicht ausfin-dig gemacht werden.

Trotzdem habe ich den Eindruck, dass diese Arbeiten in Bonn weiter intensiviert und noch stärker zusammen-gefasst werden müssten. Ob diese letzte Aufgabe allgemein durch das Ministerium für gesamtdeutsche Fragen und seinen intermini-steriellen Ausschuss in ausreichender Weise gelöst werden kann, bedarf meines Erachtens der Prüfung. Das Ministerium Kaiser ist seiner Natur nach in dieser Aufgabe dadurch behindert, dass das wirtschaftliche Referat hierfür wohl nicht ausreichend besetzt ist. Eine bessere Lösung würde sich vielleicht dadurch erzielen lassen, dass unter Ihrer unmittelbaren Autorität ein besonderer Kommis-sar eingesetzt würde, der das Ineinandergreifen der Arbeiten der verschiedenen Ministerien laufend zu prüfen und initiativ zu be-einflussen hätte. Ob ein solcher Beamter dem Bundeskanzleramt anzugliedern oder im Rahmen des seinerzeit geplanten Ministeri-ums Blücher zu bestellen wäre oder ob hierfür noch andere Lö-sungsmöglichkeiten in Betracht kommen, hängt naturgemäss von der weiteren Gestaltung der ministeriellen Verhältnisse in Bonn ab, deren Stand mir in den Einzelheiten zurzeit nicht bekannt ist. Wichtig erscheint mir nur, dass eine Persönlichkeit von Format, die in der Lage ist, auch in der Staatssekretärebene die Gespräche entsprechend zu führen und die Angelegenheiten zu fördern, mit dieser Aufgabe betraut würde. Leider kann ich Ihnen, hochverehr-ter Herr Bundeskanzler, von mir aus keinen geeigneten Vorschlag machen.
Anmerkungen

Der Autor verschweigt, dass der Brief von Herr Ernst in der Quelle abgedruckt ist.

Sichter

[4.] Analyse:Mg/Fragment 094 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:35:19 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998a, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 94, Zeilen: 17-25
Quelle: Roth 1998a
Seite(n): 414, Zeilen: 9-16
ur Überparteilichkeit hieß es bereits in der Kabinettsvorlage: „Die Beiordnung der Vertreter der politischen Parteien und der genannten Organisationen zu dem Forscherkreis erschien zweck-mäßig, weil durch eine solche Maßnahme politische Meinungsverschiedenheiten und Spannungen ausgeglichen werden und die Gesamtarbeit, insbesondere durch die Einbeziehung von Vertretern auch der Opposition in die Verantwortung, auf eine neutrale Ebene gestellt werden konnte. Diese Erwartungen haben sich nach den bis-herigen Erfahrungen durchaus erfüllt." [Fn 2]

...

[Fn 2] Brief von Kaiser an den Staatssekretär des Bundeskanzleramts vom 21.11.1952, betr. Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands (Kabinettsvorlage), in: BarchK B 1371/ 11.

Die Beiordnung der Vertreter der politischen Parteien und der genannten Organisationen zu dem Forscherkreis erschien zweckmä-ßig, weil durch eine solche Maßnahme politische Meinungsver-schiedenheiten und Spannungen ausgeglichen werden und die Gesamtarbeit,insbesondere durch die Einbeziehung von Vertretern auch der Opposition in die Verantwortung, auf eine neutrale Ebe-ne gestellt werden konnte. Diese Erwartungen haben sich nach den bisherigen Erfahrungen durchaus erfüllt.
Anmerkungen

Text wurde übernommen und als Zitat einer anderen Quelle wieder gegeben.

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