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Quelle:Mg/Roth 1998b

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Karl-Heinz Roth
Titel    Wirtschaftspolitik als Anschluß-Planung: Der Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands und die Forschungsstelle für gesamtdeutsche wirtschaftliche und soziale Fragen (1952-1993)
Sammlung    Ansichten zur Geschichte der DDR. Bd. IX/X (Bonn und Berlin 1998)
Herausgeber    Im Auftrag der Bundestagsgruppe der PDS hrsg. von Ludwig Elm, Dietmar Keller und Reinhard Mocek
Ort    Eggersdorf
Verlag    Verlag Matthias Kirchner
Jahr    1998
Seiten    284-372
ISBN    3-930344-14-9

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Mg/Fragment 049 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:19 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998b, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 7-16
Quelle: Roth 1998b
Seite(n): 289, Zeilen: 5-14
Rudolf Meimberg, der Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Berliner Zentralbank, wurde darauf-hin mit der Erarbeitung eines Exposes beauftragt. Außerdem traf sich Ministerialdi-rigent Werner Friedrich, der Leiter der Berliner Abteilung II des Bundesministeri-ums für gesamtdeutsche Fragen, mit Ernst zu einem Vier-Augen-Gespräch am 11. Oktober 1950 in der Berliner Landeszentralbank. In diesem Gespräch einigte man sich über die Aufstellung eines umfassenden „Mobilmachungsplanes". Man stimmte auch darüber ein, „dass für die erste Inangriffnahme eines umfassenden Programms eine Persönlichkeit von besonderen Qualitäten notwendig sein werde" [Fn 2].

...

[Fn 1] Aufzeichnung über Bemühungen der Abteilung II des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen um die Vorbereitung der Wiedervereinigung Deutschlands. Anlage zu einem Schreiben an Staatssekre-tär Thedieck vom 10.11.1951, in: BarchK NL Kaiser, Nr. 232, fol. 39.

[Fn 2] ebenda.

Daraufhin wurde Ru-dolf Meimberg, der unter Ernst als Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Berliner Zentralbank wirkte, mit der Erarbeitung eines entsprechenden Exposés beauftragt. Parallel dazu traf sich der Leiter der. Berliner Vertretung des Bundesministeriums für ge-samtdeutsche Fragen, Friedrich, am 11. Oktober 1950 mit Ernst zu einem Vieraugengespräch in der Berliner Zentralbank. Man einig-te sich über die Aufstellung eines umfassenden „Mobilmachungs-planes", wofür „eine Persönlichkeit von besonderen Qualitäten notwendig sein werde."
Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Mg/Fragment 086 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:35:03 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998b, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 2-8
Quelle: Roth 1998b
Seite(n): 299, Zeilen: ab 24
Kramer wurde 1893 im württembergischen Tiefenbach gebo-ren. Nach seinem Studium leitete er zunächst eine landwirtschaftliche Versuchssta-tion in Rostock. Während des 3. Reiches arbeitete er als Sachverständiger bei der Deutschen Industriebank in Berlin. Nach dem Krieg wurde er Hauptabteilungsleiter der Verwaltung für Land- und Forstwirtschaft in der SBZ, wechselte dann aber bald in den Westsektor Berlins über. Auch Kramer schied 1957 schon wieder aus dem Forschungsbeirat aus. Sein Nachfolger wurde Matthias Kramer, der ebenfalls der Gründer-gruppe des Forschungsbeirats angehörte. Kramer wurde 1893 in Tiefenbach im Württembergischen geboren.[Fn 46] Er hatte zunächst eine Landwirtschaftliche Versuchsstation in Rostock geleitet. Wäh-rend der NS-Diktatur hatte er u.a. als Sachverständiger der Deut-schen Industriebank in Berlin gewirkt und es nach 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone zum Hauptabteilungsleiter der Ver-waltung für Land- und Forstwirtschaft gebracht. Nach seiner Uber-siedlung in den Westsektor Berlins wurde er 1950 zum Direktor des Instituts für Landwirtschaftliche Betriebslehre an der Freien Universität Berlin ernannt und trat ein Jahr später als Lehrstuhlin-haber für Landwirtschaftliche Betriebslehre zur Berliner Techni-schen Universität über. F> war Mitglied des Agrarausschusses seit seiner Gründung und leitete ihn von 1954 bis 1957.
Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Mg/Fragment 086 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:35:07 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998b, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 09-31
Quelle: Roth 1998b
Seite(n): 298, Zeilen: 14-31
Rudolf Meimberg zählte bereits zu der Berliner Gruppe um Friedrich Ernst, die sich im Vorfeld der Gründung des Forschungsbeirats mit entsprechenden Vorpla-nungen für die Wiedervereinigungen befasst hatte.[Fn 1] Meimberg wurde am 19. Dezember 1912 in Prüm in Rheinland-Pfalz geboren.[Fn 2] Nach Studium in Innsbruck, Ber-lin und Göttingen, der Promotion und Habilitation an der Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin arbeitete er ab 1939 zunächst als Dozent in Berlin. Unterbro-chen wurde seine Lehrtätigkeit durch wiederholte Einberufungen zur Wehrmacht. Im Jahr 1944 erhielt er dann eine ordentliche Professur an der deutschen TH Prag. Nach dem Krieg war er zunächst als Ordnungstheoretiker und Kreditfachmann in der sowjetzonalen Zentralverwaltung für Industrie tätig, wechselte aber bereits 1946 in den Westen Berlins. Er wirkte als volkswirtschaftlicher Berater bei den Vorberei-tungen zur Währungsreform mit und wurde 1948 Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Berliner Zentralbank. In dieser Zeit arbeitete er eng mit Friedrich Ernst zusammen. Er veröffentlichte im Rahmen der Schriftenreihe der Berliner Zent-ralbank eine Publikation in mehreren Auflagen, in der er die wirtschaftliche Ent-wicklung in Westberlin und in der sowjetischen Zone untersuchte.[Fn 3] Im Jahr 1953 wechselte er zur Deutschen Bank nach Frankfurt am Main. Gleichzeitig nahm er ei-nen Lehrauftrag an der Universität Marburg wahr. Ein Jahr später wurde er zum Ho-norarprofessor an der Universität Frankfurt ernannt. Ab 1960 lehrte er als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mainz.

...

[Fn 1] vgl. Kap. 3. [Fn 2] zum Lebenslauf vgl. Feldsieper/ Groß (Hrsg.) (1983): 58 [Fn 3] vgl. Meimberg (1952).

Meimberg war 1912 in Prüm geboren, hatte an der Berliner Universität eine wirtschaftswissen-schaftliche Karriere begonnen und noch 1944 eine ordentliche Pro-fessur an der Deutschen Technischen Hochschule in Prag ange-nommen. Der Kreditspezialist und Ordnungstheoretiker war nach 1945 zunächst in der sowjetzonalen Zentralverwaltung für Indu-strie tätig. 1946 setzte er sich in den Westsektor Berlins ab und fand dort sein erstes Fortkommen als Berliner Korrespondent des „Europa-Archiv". Seit 1947 wirkte er als Volkswirtschaftlicher Be-rater bei der Vorbereitung der Währungsreform und wurde 1948 Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Berliner Zentralbank. Während seiner Tätigkeit an der Seite von Friedrich Ernst wurde er 1953 von der Deutschen Bank nach Frankfurt am Main als Direk-tor übernommen und lehrte seit 1960 wieder als Professor für Volks-wirtschaftslehre an der Universität Mainz. E,rnst ernannte Meimberg zum Vorsitzenden des Finanzausschusses des Forschungsbeirats. Meimberg hatte diesen Posten bis zur Auflösung des Forschungs-beirats im Jahr 1975 inne.

...

[S.300,Z.3-89

Nach dem Krieg war er zunächst als wissenschaftlicher Referent bei der sowjetzonalen Zentralverwaltung für Industrie tätig. Nach seiner Übersiedlung in den Westsektor übernahm er die Leitung des Berli-ner Funkhauses des NWDR. Rupp erarbeitete seit 1952 mehrere Sonder-gutachten zur sowjetischen Reparationspolitik in der SBZ/DDR.

Anmerkungen
Sichter

[4.] Analyse:Mg/Fragment 115 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:35:49 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998b, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 20-31
Quelle: Roth 1998b
Seite(n): 311, Zeilen: 4-14
Daher sei mit gewaltigen Umstellungs- und Kostenproblemen bei einer Wiedervereinigung zu rechnen, die nur durch umfangreiche Starthilfen und Stützungsaktionen seitens der Bundesrepu-blik aufgefangen werden könnten. Meimberg veranschlagte den Haushaltsausgleich für den Wegfall der Aufschläge auf HO-Waren mit 5 Milliarden DM. Zusätzlich müssten 500 Millionen DM für die Deckung des zusätzlichen Stoßbedarfs an Verbrauchsgütern aufgebracht werden und noch einmal weitere 1,5 Milliarden DM für eine erste Investitionsfinanzierung.3 Steuer- und Sondervergünstigungen für Rohstoffimporte sollten die verarbeitende Industrie und die Konsumgüterindustrie ankurbeln. Eine zeitweilige Abschirmung des Gebietes der DDR in der Übergangs-zeit wurde abgelehnt.[Fn 4] Die Gefahr einer Massenarbeitslosigkeit müsse auf jeden Fall verhindert werden.[Fn 5]

...

[Fn 4] vgl. Karl C. Thalheim: Maßnahmen für die Übergangszeit in der SBZ. Zeitweilige Abschirmung der Zone? vom 9.3.1953, in: BarchK B 137 1/ 662.

[Fn 5] vgl. Schriftwechsel und Vermerke zur Problematik der Arbeitslosigkeit nach der Wiedervereinigung, in: BarchK B 137 1/ 24; vgl. Schriftwechsel zur Flüchtlingsbefragung bzgl. der Arbeitslosigkeit in der SBZ, in: BarchK B 137 1/ 261.

Schon auf den ersten Arbeitstagungen des Forschungsbeirats veranschlagte Meimberg den Haushaltsausgleich für den Wegfall der Aufschläge auf HO-Waren mit fünf Milliarden DM. Für die Deckung des zusätzlichen Stoßbedarfs an Verbrauchsgütern sollten 500 Millionen DM aufge-bracht werden, und für die erste Investitionsfinanzierung hielt der Vorsitzende des Finanzausschusses 1,5 Milliarden DM für ausrei-chend.Ml Zusätzlich sollten die neuen Betriebsleitungen Steuerer-leichterungen und Sondervergünstigungen für Rohstoffimporte er-halten, um die Produktion vor allem in der verarbeitenden und Konsumgüterindustrie anzukurbeln.
Anmerkungen

Erhebliche Textübernahmen ohne Kennzeichnung.

Sichter

[5.] Analyse:Mg/Fragment 115 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 20:28:23 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998b, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 21-24
Quelle: Roth 1998b
Seite(n): 310, Zeilen: 24-29
Daher sei mit gewaltigen Umstellungs- und Kostenproblemen bei einer Wiedervereinigung zu rechnen, die nur durch umfangreiche Starthilfen und Stützungsaktionen seitens der Bundesrepu-blik aufgefangen werden könnten. Aufgrunddessen werde die bei der „wirtschaftlichen Wiedervereinigung" fällige Korrektur dieser Entwicklung auf große Schwierigkeiten stoßen. Es werde gewaltige Umstellungs- und Kostenprobleme geben, und nur durch umfangreiche Starthilfen und Stützungsaktionen könne die Gefahr einer Massenarbeitslosigkeit gebannt werden.
Anmerkungen
Sichter

[6.] Analyse:Mg/Fragment 116 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:35:57 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998b, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 19-25
Quelle: Roth 1998b
Seite(n): 313, Zeilen: 13-26
Daher schlug Thedieck auf einer Sitzung des Interministeriellen Ausschusses vor, die Vorarbeiten nicht mehr auf die Sofortmaßnahmen, sondern mehr auf eine systematische Arbeit zu konzentrieren. [Fn 3] Der Bilanzierungsausschuss hatte bereits mit einer Systematisierung seiner ö-konomischen Strukturanalysen begonnen, als durch die Ereignisse des 17. Juni 1953 eine Umsetzimg des Sofortprogramms in greifbare Nähe zu rücken schien.

[Fn 3] vgl. Aktenvermerk vom 21.1.1953, betr. Sitzung des Interministeriellen Ausschusses am 9.1.1953 beim Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen, in: BarchK B 1371/ 93.

Damit schien die erste E,tappe der Sofortplanungen beendet, zu-mal der von den Akteuren für Oktober/November 1952 erhoffte „Tag X" auf sich warten ließ. Staatssekretär Thedieck gab deshalb auf einer Sitzung des Interministeriellen Ausschusses am 19. Janu-ar 1953 zu bedenken, ob es „angesichts der jetzigen außenpoliti-schen Lage" nicht ratsam erscheine, „die Vorarbeiten ... nicht un-mittelbar auf die Sofortmaßnahmen, sondern mehr auf eine syste-matische Arbeit sowohl des Interministeriellen Ausschusses wie auch des Forschungsbeirates" abzustellen.91 Tatsächlich begann der Bilanzierungsausschuß ab Frühjahr 1953 mit einer Systemati-sierung seiner ökonomischen Strukturanalysen, und auch die ord-nungspolitisch ausgerichteten Ausschüsse begannen über die bis-lang überwiegend personalpolitisch orientierten Revisionsplanungen hinauszudenken.
Anmerkungen

Textfragmente aus einer Passage neu zusammengesetzt.

Sichter

[7.] Analyse:Mg/Fragment 116 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:00 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998b, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 23-33
Quelle: Roth 1998b
Seite(n): 314, Zeilen:
In der ersten Juliwoche 1953 trat daher das Plenum erneut zusammen,

um eine Reihe zu-sätzlicher Empfehlungen zu verabschieden.4 Trotz der ungeklärten Währungsprob-leme schlug Gleitze die volle Angleichung der Preise und Löhne an die westdeut-schen Verhältnisse vor. Thalheim machte erneut auf die Wichtigkeit umfassender Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit aufmerksam und Meimberg emp-fahl die sofortige Aufhebung der Überbesteuerung der Konsumgüter. Fauser plädierte für eine sofortige Annullierung der Bewirtschaftungsmaßnahmen in der Landwirtschaft. Entsprechende Empfehlungen wurden verabschiedet.Lediglich die Angleichung der Löhne und Gehälter wollten die Mitglieder des Forschungsbeirates dem Markt überlassen und verabschiedeten keine entsprechende Empfehlung.[Fn 5]

...

[Fn 4] vgl. Protokoll der Plenarsitzung des Forschungsbeirates am 4./6.7.1953,

in: BarchK B 137 1/ 610

[Fn 5] vgl. ebenda.

[Z.1-9]

[Nach hektischen Vorbereitungen in den Ausschüssen trat das] Plenum deshalb Ende der ersten Juliwoche 1953 zusammen, um die neue Lage zu beraten und eine Reihe zusätzlicher Empfehlun-gen zu verabschieden.[Fn 92] Gleitze beschwor die Teilnehmer, trotz der noch ungeklärten Währungsprobleme einer vollen Angleichung der Preise und Löhne an die westdeutschen Verhältnisse zuzustim-men. Thalheim forderte umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, denn sonst würden „mindestens für eine Uber-gangszeit

eine Arbeitslosigkeit in unerwünschtem Umfange" ent-stehen." [Fn 93]

...

[11-20]

Fauser hielt es für möglich, den DDR-Bauern die Wiedereinführung der „marktwirtschaftlichen Ord-nung" durch die sofortige Annullierung der landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsmaß-nahmen (Anbaupläne, Viehhaltepläne u nd Ablieferungssoll) schmackhaft zu machen. Das Plenum war begei-stert, und gegen Ende der Sitzung wurden Empfehlungen zur „Be-kämpfung von Arbeitslosigkeit nach der Wiedervereinigung Deutschlands", über die „Außerordentliche Besteuerung des Kon-sums" und die „Beseitigung der sowjetzonalen Zwangswirtschaft auf agrarischem Gebiet" einstimmig angenommen.[Fn 94]

Anmerkungen

Zwei Textpassagen wurden neu zusammengesetzt.

Sichter

[8.] Analyse:Mg/Fragment 139 35 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:36:28 Kybot
Fragment, Mg, Roth 1998b, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 35-37
Quelle: Roth 1998b
Seite(n): 336, Zeilen: 10-15
Dieser habe aber „bequemer Resignation nicht nachgegeben, sondern das Risiko in Kauf genommen, auf der einen Seite als illusionistische, von der anderen Seite als revanchistische Institution betrachtet zu werden." [Fn 3]

...

[Fn 2] Forschungsbeirat (1969): 3. [Fn 3] ebenda: 15.

Gradl schrieb 1969 in der Einleitung zum letzten veröffentlichten Tätigkeitsbericht, der Forschungsbeirat habe der „Versuchung bequemer Resignation nicht nachgegeben, sondern das Risiko in Kauf genommen, auf der einen Seite als illusionistische, von der anderen Seite als revanchistische Instituti-on betrachtet zu werden. ... " [Fn 175]
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