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Quelle:Mg/Woeller 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Roland Wöller
Titel    Der Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands 1952-1975 : zur politischen und wissenschaftlichen Diskussion der wirtschaftlichen Wiedervereinigung
Herausgeber    Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien
Ort    Düsseldorf
Verlag    Droste
Jahr    2004
Seiten    317
Reihe    Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien ; 140
Anmerkung    Zugl.: Dresden, Techn. Univ., Diss., 2002
ISBN    3-7700-5258-7

Literaturverz.   

nein
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Mg/Fragment 028 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:09 Kybot
Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, Woeller 2004, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 028, Zeilen: 23-26; 105
Quelle: Woeller 2004
Seite(n): 081, Zeilen:
Die FDP-Minister traten zurück. Daher trat Johann Baptist Gradl für lediglich 33 Tage die Nachfolge von Erich Mende an. Gradl kommentierte diese Zeit mit den Worten, dass man ihm "wie Mose das geheiligte Land zwar zeigte, er es aber nicht betreten durfte"[FN 4].

[FN 4] Interview Gradl vom 8.8.1970, zit. nach Rüss (1973): 58.

Nach dem Rücktritt der F.D.P.-Minister aus dem Kabinett Erhard 1966 übernahm Gradl für 33 Tage geschäftsführend das gesamtdeutsche Ministerium. [...] Von diesem kurzen Intermezzo sagte er selber, »daß man ihm wie Moses das geheiligte Land zwar zeigte, er es aber nicht betreten dürfte«.[FN 123]

[FN 123] Interview Gradl vom 8.8.1970, in: Rüss, Das Bundesministerium, S. 58.

Anmerkungen

Bemerkenswert ist hier auch die Fehlschreibung "Rüss". Korrekt ist gleichwohl nur das Zitat des Verfassers.

Sichter

[2.] Analyse:Mg/Fragment 058 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:31 Kybot
Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, Woeller 2004, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 058, Zeilen: 07-17; 106-107
Quelle: Woeller 2004
Seite(n): 034, Zeilen:
Den Zuständigkeitsanspruch auf die Koordinierung aller gesamtdeutschen Belange musste Thedieck auf dieser Sitzung angesichts aufkommenden Widerstandes der anderen Ressorts jedoch bereits wieder revidieren: "Das Ministerium für gesamtdeutsche Fragen erhebe keinen Anspruch darauf, ein Monopol für alle mit der Wiedervereinigung verbundenen Aufgaben und Maßnahmen zu beanspruchen. Das Ministerium für gesamtdeutsche Fragen habe aber gem. seinem Charakter die Aufgabe, Anregungen zu geben und eine Mittlerstellung zwischen den einzelnen Ministerien einzunehmen. Durch die koordinierende Funktion des Ministeriums für gesamtdeutsche Fragen sollten selbstverständlich nicht die Arbeiten anderer Ministerien eingeschränkt werden, die sich mit besonderen Problemen im Bundesgebiet, die durch die Trennung Deutschlands hervorgerufen werden, befassen."[FN 3]

[FN 3] Niederschrift über die Besprechung im Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen am 23.1.1952, in: BarchK B 137/ 4086.

Dennoch sah sich Thedieck genötigt, auf der konstituierenden Sitzung des interministeriellen Ausschusses am 23. Januar 1952 seinen Zuständigkeits- und Koordinierungsanspruch zu relativieren: »Das Ministerium für gesamtdeutsche Fragen erhebe keinen Anspruch darauf, ein Monopol für alle mit der Wiedervereinigung verbundenen Aufgaben und Maßnahmen zu beanspruchen. (...) Durch die koordinierende Funktion des Ministeriums für gesamtdeutsche Fragen sollen selbstverständlich nicht die Arbeiten anderer Ministerien eingeschränkt werden, die sich mit besonderen Problemen im Bundesgebiet, die durch die Teilung Deutschlands hervorgerufen werden, befassen«.[FN 87]

[FN 87] Niederschrift über die Besprechung im Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen am 23.1.1952, BA, B 137/4086 und B. ADOLPH, Anfänge, 1991, S. 23.

Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Mg/Fragment 063 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-04-05 01:02:40 Sotho Tal Ker
Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, Woeller 2004, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 063, Zeilen: 32-33; 01-02
Quelle: Woeller 2004
Seite(n): 064, Zeilen:
Er gab zugleich seinen Hoffnungen auf eine baldige Wiedervereinigung Ausdruck: "Es liegt durchaus im Bereich der Möglichkeit, daß dieser 'Tag X' rascher kommt, als die Skeptiker zu hoffen wagen. Es ist unsere Aufgabe, für alle Probleme bestmöglichst vorbereitet zu sein. [...]"[FN 1]

[FN 1] Protokoll über die am 24.3.1952 stattgefundene Sitzung des Forschungsbeirates für Fragen der Wieder-vereinigung Deutschlands (beim Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen), in: BarchK B 137/ I/12; [...]

Er gab aber seiner Hoffnung Ausdruck, daß »dieser Tag X rascher kommt, als die Skeptiker zu hoffen wagen«.[FN 3] Es sei daher die Aufgabe seines Ministeriums und des Forschungsbeirates, auf alle Probleme im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung »bestmöglich vorbereitet zu sein«.[FN 4]

[FN 3] Protokoll über die erste Sitzung des Forschungsbeirates am 24.3.1952, BA, B 137 I/12, S. 2.

[FN 4] Ebd.

Anmerkungen
Sichter

[4.] Analyse:Mg/Fragment 066 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:45 Kybot
Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, Woeller 2004, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 066, Zeilen: 27-31; 108
Quelle: Woeller 2004
Seite(n): 067, Zeilen:
Dr. Ernst führte dann selber am 17. Oktober 1952 ein ausführliches Gespräch mit Ludwig Erhard, in dem ihm Erhard versicherte, "dass er auch seinerseits die Notwendigkeit der Arbeiten des Forschungsbeirats bejahe und mit dem von mir [Ernst, Anm. d. Verf.] dargestellten bisherigen Gang dieser Arbeiten einverstanden sei"[FN 4].

[FN 4] Brief von Ernst an Thedieck vom 24.10.1952, in: BarchK B 137/ 3930.

Um die Behandlung im Kabinett bestmöglich vorzubereiten und mögliche Bedenken einzelner Ressorts auszuräumen, führte Ernst in Anwesenheit von Vockel am 17. Oktober 1952 ein ausführliches Gespräch mit Minister Erhard, der sowohl »die Notwendigkeit der Arbeit des Forschungsbeirates bejahte«, als auch mit dem bisherigen Gang dieser Arbeiten »einverstanden« war.[FN 26]

[FN 26] Schreiben von Dr. Ernst an Staatssekretär Thedieck, 24.10.1952, BA, B 137/39330.

Anmerkungen

Die Archivsignatur Wöllers ist falsch und wird in dessen Quellenverzeichnis auch nicht aufgeführt.

Sichter

[5.] Analyse:Mg/Fragment 076 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:49 Kybot
Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, Woeller 2004, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 076, Zeilen: 05-09; 16-18; 103; 106
Quelle: Woeller 2004
Seite(n): 126, Zeilen:
Später äußerte sich Ernst [...], "daß Erhard nun einmal unfähig sei, ein Ministerium zu leiten, und außerdem mit seinen ständigen Reden über die freie Wirtschaft der gespannten wirtschaftlichen Lage nicht Rechnung trage"[FN 3]. [...]

Aber auch dieses Angebot lehnte Ernst ab, weil ihm „bei der besonderen Art und Veranlagung des Herrn Erhard eine geordnete Arbeit als Staatssekretär in diesem Ministerium [...] nicht gegeben erscheine"[FN 6].

[FN 3] Lenz (1989): 94.

[FN 6] Heinrich Vockel an Adenauer vom 5.2.1951, in: StBkAH 10.05, zit. nach: Wengst (1984): 254.

Dieser lehnte jedoch »unter den gegebenen Verhältnissen« mit der Begründung ab, »daß bei der besonderen Art und Veranlagung des Herrn Erhard eine geordnete Arbeit als Staatssekretär in diesem Ministerium ihm nicht gegeben erscheine«.[FN 109] Zu anderer Gelegenheit bestätigte Ernst diese Auffassung: »Erhard ist nun einmal unfähig ein Ministerium zu leiten«.[FN 110]

[FN 109] Brief des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, Dr. Heinrich Vockel, an Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer, 5.2.1951, StBKAH, Bestand 10, 10.05, S. 1.

[FN 110] O. LENZ, 1989, S. 93f. Vgl. U. WENGST, 1984, S. 254. V. HENTSCHEL, 1998, S. 195.

Anmerkungen

Die Zitatauswahl und Quellenübereinstimmung sind auffällig.

Sichter

[6.] Analyse:Mg/Fragment 083 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:34:59 Kybot
Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, Woeller 2004, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 083, Zeilen: 32-36; 107
Quelle: Woeller 2004
Seite(n): 086, Zeilen:
Am 4. August 1903 als Sohn eines Tischlers in Berlin geboren, besuchte er die Volksschule, absolvierte eine Lehre in der Kommunalverwaltung von 1917 bis 1919 und bereitete sich in Abendkursen auf das Abitur vor.[FN 5] Schon 1919 trat er der SPD bei, mit deren Hilfe er als Werksstudent Wirtschafts- und Staatswissenschaften an der Universität Berlin studierte. [...]

[FN 6] vgl. Thalheim/ Förster/ Merkel (Hrsg.) (1978): 14.

Bruno Gleitze wurde als Sohn eines Tischlers am 4. August 1903 in Berlin geboren. Er bezeichnete sich selbst als ein »Berliner Hinterhofkind«, besuchte die Volksschule und machte nach einer Lehre in der Kommunalverwaltung von 1917 bis 1919 das Abitur. Aus einer Familie mit langer sozialdemokratischer und gewerkschaftlicher Tradition stammend, trat er 1919 der SPD bei, mit deren Unterstützung er an der Friedrich-Wilhelm-Universität Staats- und Wirtschaftswissenschaften studierte. [...]

[FN 148] Vgl. K. C. THALHEIM/W. FÖRSTER/K. MERKEL, 1978, S. 13-31.

Anmerkungen
Sichter

[7.] Analyse:Mg/Fragment 234 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:37:09 Kybot
Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, Woeller 2004, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 234, Zeilen: 02-09; 102
Quelle: Woeller 2004
Seite(n): 138, Zeilen:
So urteilte Prof. Kurt Hage [sic] auf einer Sitzung des Präsidialrates des Deutschen Kulturbundes, als er die Bevölkerung in der DDR beruhigen wollte: "In einem 300 Seiten umfassenden Bericht ist niedergelegt und bereits in allen Einzelheiten ausgearbeitet, wie die Freiheit des werktätigen Volkes in der DDR erstickt und die militärisch-klerikale Diktatur errichtet werden sollte. Dieser Anschlag auf die Freiheit wurde am 13. August durch die Kampfgruppen der Betriebe und die Nationale Volksarmee vereitelt."[FN 2]

[FN 2] zit. nach Pressestimmen zum Dritten Tätigkeitsbericht 1957-1961, in: BarchK B 1371/ 401.

Das Mitglied des Politbüros Kurt Hager bezeichnete in einer Rede vor dem »Präsidialrat des deutschen Kulturbundes« am 29. September 1961 den Forschungsbeirat als mit ursächlich für die Errichtung der Mauer: »In einem 300 Seiten umfassenden Bericht ist niedergelegt und bereits in alle Einzelheiten ausgearbeitet, wie die Freiheit des werktätigen Volkes in der DDR erstickt und die militärisch-klerikale Diktatur errichtet werden sollte. Dieser Anschlag auf die Freiheit wurde am 13. August durch die Kampfgruppen der Betriebe und die Nationale Volksarmee vereitelt.«[FN 9]

[FN 9] Zitiert nach »Pressestimmen zum Dritten Tätigkeitsbericht 1957-1961«, Anlage zum Protokoll der Forscherkreissitzung am 19.12.1961, BA, B 137 I/570, S. 6.

Anmerkungen
Sichter

[8.] Analyse:Mg/Fragment 240 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:37:11 Kybot
Fragment, Mg, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, Woeller 2004, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 240, Zeilen: 14-16; 18-21; 24-25; 103-105
Quelle: Woeller 2004
Seite(n): 144, Zeilen:
In einer Gedenkschrift für Paul Laufer, seinem Führungsoffizier, heißt es zur Tätigkeit Gronaus: "Er erarbeitete wertvolle Informationen [...]."[FN 3] Und in einer anderen Schrift wird über seine Arbeit resümiert: "Mit Akribie, Detail für Detail, Tag für Tag, Woche um Woche, Monat für Monat durchforstete und ermittelte der Kundschafter. Er setzte sich auf zahllosen Sitzungen und Begegnungen genau ins Bild [...]."[FN 4] Im Jahr 1972 wurde Gronau wegen Spionage in Westberlin festgenommen und ein Jahr später ausgetauscht.

[FN 3] o.A. (1988): Deckname Stabil. Stationen aus dem Leben und Wirken des Kommunisten und Tschekisten Paul Laufer. Leipzig: 88.

[FN 4] o.A (1989): Kundschafter des Friedens. Bd. 1. Leipzig: 297ff.

Nach Einschätzung des Ministeriums für Staatssicherheit lieferte Gronau »äußerst wertvolle Informationen«.[FN 40] So lobte 1989 Markus Wolf die Agententätigkeit Gronaus: »Mit Akribie, Detail für Detail, Tag für Tag, Woche um Woche, Monat für Monat durchforschte und ermittelte er und setzte sich auf zahllosen Sitzungen und Begegnungen genau ins Bild«.[FN 41]

[FN 40] Deckname Stabil: Stationen aus dem Leben und Wirken des Kommunisten und Tschekisten Paul Laufer, Leipzig 1988, S. 86ff. Zitiert nach H. KNABE, Unterwanderte Republik, 1999, S. 373.

[FN 41] Kundschafter des Friedens, Publikation für MfS-Angehörige, Leipzig 1989, S. 297. Zitiert nach ebd., S. 373 und S. 558.

Anmerkungen

teilweise Übereinstimmung von Zitaten und deren Quellen

Sichter

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