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Quelle:Mhe/Elder Caspi 1990

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Glen H. Elder, jr. / Avsholm Caspi
Titel    Persönliche Entwicklung und sozialer Wandel. Die Entstehung der Lebensverlaufsforschung
Zeitschrift    Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie
Herausgeber    Karl Ulrich Mayer
Jahr    1990
Nummer    Sonderheft 31: Lebensverläufe und sozialer Wandel
Seiten    22-57

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Mhe/Fragment 009 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-11 21:02:36 Schumann
Elder Caspi 1990, Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 9-16
Quelle: Elder Caspi 1990
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 25 ff.; 23: 2 ff.
Elders Ansatz der Lebensverlaufsforschung ist zeit - und kontextbezogen, indem sie die Individuen und Familienmitglieder einerseits anhand ihres Geburtsjahrganges im Zeitgeschehen lokalisiert und andererseits der Lebensverlauf die soziale Bedeutung des Alters anhand altersbezogener Ereignisse und gesellschaftlicher Rollen untersucht. Durch Verknüpfung von Zeitgeschehen und Lebensverlauf lassen sich Mikrotheorien und Erklärungen über den Einfluß des sozialen Wandels erschließen. Dabei erscheint der einzelne als handelndes Subjekt und gleichzeitig als Ergebnis seines sich ständig wandelnden Lebensweges. Er [Elders Ansatz der Lebensverlaufsforschung] ist zeit- und kontextbezogen in dem Sinne, daß er Individuen und Familienmitglieder einerseits anhand ihres Geburtsjahres im Zeitgeschehen ’lokalisiert’ und andererseits im Lebensverlauf die soziale Bedeutung des Alters (altersbezogene Ereignisse und gesellschaftliche Rollen) untersucht.

[Seite 23]

Aus den Verknüpfungen zwischen dem Zeitgeschehen und dem individuellen Lebensverlauf lassen sich Mikrotheorien und Erklärungen über den Einfluß des sozialen Wandels erschließen. Der einzelne erscheint zugleich als handelndes Subjekt und als Ergebnis seines sich ständig wandelnden Lebensweges.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[2.] Mhe/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-11 21:05:48 Schumann
Elder Caspi 1990, Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-6, 9-13
Quelle: Elder Caspi 1990
Seite(n): 53, 54, Zeilen: 53: 27 ff., 37 ff.; 54: 1 f.
Elder weist durch sein Forschungsprogramm, das vor 25 Jahren in den Archiven des Institute of Human Development auf dem Campus der University of California in Berkley begonnen wurde, auf einen weiteren wichtigen Aspekt hin, der für diese Arbeit von Bedeutung ist. Nämlich, daß soziologische Einsichten eine unverkennbare Sichtweise menschlicher Entwicklung formen, indem sie diese in Beziehung zur gesellschaftlichen Struktur und Geschichte setzen. [In den dreißiger Jahren sahen wir diese Vorstellungskraft an den Untersuchungen der Vertreter der Frankfurter Schule (1936), indem sie die Art der Herrschaftsverhältnisse in einer Gesellschaft, als Ursache für unterschiedliche autoritäre Muster untersuchten.] In den fünfziger Jahren sahen wir sie in den Untersuchungen von Kohn (1969), als Unterschiede zwischen Eltern aus der Mittelschicht und der Arbeiterschicht in bezug auf ihre Werte und Einstellungen untersucht wurden. In jüngerer Zeit wird die Sichtweise eines Entwicklungsprozesses während der gesamten Lebensdauer innerhalb des geschichtlichen Rahmens immer bedeutsamer.

[Horkheimer, M. u. a. (1936),Studien über Autorität und Familie, Paris,]

Kohn, M. L. (1969),Class and Conformity A Study in Values, Homewood, Ill.,

Dieser Aufsatz beschreibt ein Forschungsprogramm, das vor 25 Jahren in den Archiven des Institute Of Human Development auf dem Campus der University of California in Berkeley begonnen wurde. [...]

Soziologische Einsichten formen eine unverkennbare Sichtweise von menschlicher Entwicklung, indem sie diese in Beziehung zur gesellschaftlichen Struktur und zur Geschichte setzen. Vor zwanzig Jahren sahen wir diese Vorstellungskraft am Werk, als Unterschiede zwischen Eltern aus der Mittelschicht und der Arbeiterklasse bezüglich ihrer Werte und ihres Verhaltens untersucht wurden (Kohn und Schooler 1983). In jüngerer Zeit sehen wir ihre leitende Hand, wenn die Sichtweise eines Entwick-

[Seite 54]

lungsprozesses während der gesamten Lebensdauer und innerhalb des geschichtlichen Rahmens Gestalt annimmt.


Kohn, M., und C. Schooler: Work and Personality: An Inquiry into the Impact of Social Stratification, Norwood, N.J. 1983.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle, die hier als (in der Mitte durch Ergänzung noch variierte) Schreibvorlage diente.

Der durch Ergänzung variierte Satz ("In den dreißiger Jahren [...]") bleibt bei der Zeilenzählung unberücksichtigt.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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