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Quelle:Mhe/Gille 1995

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Martina Gille
Titel    Wertorientierungen und Geschlechtsrollenorientierungen im Wandel
Sammlung    Jugend und Demokratie in Deutschland. DJI-Jugendsurvey 1
Herausgeber    Ursula Hoffmann-Lange
Ort    Opladen
Verlag    Leske + Budrich
Jahr    1995
Seiten    109-158

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Mhe/Fragment 060 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-08-30 16:14:16 SleepyHollow02
Fragment, Gesichtet, Gille 1995, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 12-13
Quelle: Gille 1995
Seite(n): 112, Zeilen: 3 ff.
Die Diskussion um den Wertewandel wurde Anfang der siebziger Jahre mit Ingleharts These von der "stillen Revolution" eingeleitet. Eingeleitet wurde die Diskussion um einen Wertewandel Anfang der siebziger Jahre mit Ingleharts These von “der stillen Revolution der Werte” (Inglehart 1971).
Anmerkungen

Aufgrund Kürze und geringer Schöpfungshöhe "keine Wertung".

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[2.] Mhe/Fragment 061 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-08-30 12:44:01 SleepyHollow02
Fragment, Gille 1995, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 17-22
Quelle: Gille 1995
Seite(n): 116, Zeilen: 27 ff.
Dieser basiert auf einer Rangordnung von vier fest vorgegebenen politischen Zielen, zwei "materialistischen" und zwei "postmaterialistischen". Die beiden materialistischen Ziele umfassen "Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in diesem Lande" und "Kampf gegen steigende Preise", und zu den postmaterialistischen Werten gehören "mehr Einfluß der Bürger auf die Entscheidungen der Regierung" und "Schutz des Rechts auf freie Meinungsäußerung". Dieser basiert auf einer Rangordnung von vier politischen Zielen, je zwei “materialistischen” und zwei “postmaterialistischen”. Die beiden materialistischen Ziele sind “Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in diesem Lande” und “Kampf gegen die steigenden Preise”. Die beiden postmaterialistischen Ziele sind “mehr Einfluß der Bürger auf die Entscheidungen der Regierung” und “Schutz des Rechts auf freie Meinungsäußerung”.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

[3.] Mhe/Fragment 063 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-30 18:33:18 Schumann
Fragment, Gesichtet, Gille 1995, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 23-34
Quelle: Gille 1995
Seite(n): 113, Zeilen: 13 ff.
Während Inglehart vorrangig die wirtschaftlichen Entwicklungen in den Industriegesellschaften für den Wertwandel verantwortlich macht, sieht Helmut Klages eine Reihe von Modernisierungsprozessen als Ursache für den Wertwandel in den Einstellungen und Werten der Individuen moderner Gesellschaften. Dazu gehören die Wohlstands- und Bildungsexpansion, der Ausbau der sozialen Sicherungen und die Säkularisierung, in deren Folge Werte wie Pflicht und Akzeptanz an Bedeutung verloren haben und Werte der Selbstentfaltung an Bedeutung gewinnen.

Das Wertekonstrukt "Pflicht und Akzeptanz" umfaßt dabei Werte der Disziplin und Anpassung bzw. Konventionalität sowie auch eine Orientierung an der Rolle des gehorsamen Staatsbürgers.

Selbstentfaltung korreliert mit hedonistischen und individualistischen Komponenten als auch Aspekten der Mitbestimmung und politischen Partizipation.

Während Inglehart vorrangig die wirtschaftliche Prosperität von entwickelten Industriegesellschaften für den Wertewandel verantwortlich macht, sehen Klages und seine Forschungsgruppe (Klages 1985, 1988, 1993) eine Reihe von Modernisierungsprozessen als Ursachen für einen Wandel in den Wertorientierungen der Bevölkerung moderner Gesellschaften. Hierzu gehören beispielsweise die Wohlstands- und Bildungsexpansion, der Ausbau sozialstaatlicher Sicherungen und die Säkularisierung. Diese haben zu einem Bedeutungsverlust von Werten der Pflicht und Akzeptanz zugunsten von Werten der Selbstentfaltung geführt. Die Wertedimension “Pflicht und Akzeptanz” umfaßt dabei sowohl Werte der Disziplin und Anpassung bzw. Konventionalität, als auch eine Orientierung an der Rolle des gehorsamen Staatsbürgers. Das Streben nach Selbstentfaltung beinhaltet umgekehrt sowohl hedonistische und individualistische Komponenten als auch Aspekte der Mitbestimmung und politischen Partizipation.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die – in der Arbeit nirgends genannte – Quelle.

Die aufgezählten Modernisierungsprozesse ("Wohlstands- und Bildungsexpansion" usw.) und die anschließende Erwähnung von deren Folgen finden sich auf den Seiten 132 und 173 nahezu identisch wiederholt; siehe auch Fragment 132 09.

Fortsetzung auf der nächsten Seite; siehe Fragment 064 01.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[4.] Mhe/Fragment 064 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-30 18:34:35 Schumann
Fragment, Gesichtet, Gille 1995, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 1-12
Quelle: Gille 1995
Seite(n): 113, Zeilen: 27 ff.
Im Gegensatz zu Inglehart sieht Klages den Wertwandelsprozeß nicht in einer Wertesubstitution. Nach seiner Theorie müssen Selbstentfaltungswerte nicht zwangsläufig an die Stelle der Pflicht- und Akzeptanzwerte treten, auch ein Nebeneinander der Werte ist möglich, d.h. ein Bedeutungsgewinn individualistischer Werte bei gleichbleibender Wertschätzung konventioneller Werte.

Klages konnte empirisch nachweisen, daß Pflicht und Akzeptanz einerseits und Selbstentfaltung andererseits von bestimmten Bevölkerungsgruppen gleichzeitig als sehr wichtig oder als unwichtig eingestuft wurden, wenn die Befragten die Möglichkeit hatten, Werte unabhängig voneinander mittels Einstufungsskalen nach ihrer Wichtigkeit einzuordnen.

Dies bedeutet sowohl eine Werteverknüpfung als auch, daß ein Werteverlust nicht ausgeschlossen werden kann.

Den Wertewandelsprozeß sieht Klages aber im Gegensatz zu Inglehart nicht primär in einer Wertesubstitution. Selbstentfaltungs werte müssen nach seiner Theorie nicht notwendigerweise an die Stelle von Pflicht- und Akzeptanzwerten treten. Auch eine Werte-Koexistenz ist denkbar, d.h. ein Bedeutungsgewinn individualistischer Werte der Selbstverwirklichung bei gleichbleibender Wertschätzung konventioneller Werte. Klages konnte empirisch nachweisen, daß Pflicht und Akzeptanz auf der einen Seite und Selbstentfaltung auf der anderen Seite von bestimmten Bevölkerungsgruppen zugleich als sehr wichtig oder als unwichtig eingestuft werden, wenn man den Befragten die Möglichkeit gibt, Werte unabhängig voneinander mittels Einstufungsskalen nach ihrer Wichtigkeit einzuschätzen. Das heißt, daß sowohl eine Wertesynthese als auch ein Werteverlust möglich sind.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die – in der Arbeit nirgends genannte – Quelle.

Die übernommene Passage zum möglichen Nebeneinander der Werte ("d.h. ein Bedeutungsgewinn individualistischer Werte bei gleichbleibender Wertschätzung konventioneller Werte") findet sich auf den Seiten 132 und 173 identisch wiederholt; auf eine eigene Dokumentation wurde verzichtet.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[5.] Mhe/Fragment 132 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-30 18:39:35 Schumann
Fragment, Gesichtet, Gille 1995, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 9-16
Quelle: Gille 1995
Seite(n): 113, Zeilen: 15 ff.
Die Ergebnisse bestätigen vielmehr die These von Klages, daß eher eine Reihe von Modernisierungsprozessen als Ursache für diese Veränderungen in der Bedeutung der Werte verantwortlich zu machen sind. Er nennt dabei die Wohlstands- und Bildungsexpansion, den Ausbau der sozialen Sicherungen und die Säkularisierung, in deren Folge Werte wie Pflicht und Akzeptanz an Bedeutung verloren haben. Für Klages besteht der Prozeß des Wertewandels auch nicht in einer Wertesubstitution, sondern in einem Nebeneinander der Werte, d.h. ein Bedeutungsgewinn individualistischer Werte bei gleichbleibender Wertschätzung konventioneller Werte. Während Inglehart vorrangig die wirtschaftliche Prosperität von entwickelten Industriegesellschaften für den Wertewandel verantwortlich macht, sehen Klages und seine Forschungsgruppe (Klages 1985, 1988, 1993) eine Reihe von Modernisierungsprozessen als Ursachen für einen Wandel in den Wertorientierungen der Bevölkerung moderner Gesellschaften. Hierzu gehören beispielsweise die Wohlstands- und Bildungsexpansion, der Ausbau sozialstaatlicher Sicherungen und die Säkularisierung. Diese haben zu einem Bedeutungsverlust von Werten der Pflicht und Akzeptanz zugunsten von Werten der Selbstentfaltung geführt. [...]

Den Wertewandelsprozeß sieht Klages aber im Gegensatz zu Inglehart nicht primär in einer Wertesubstitution. Selbstentfaltungswerte müssen nach seiner Theorie nicht notwendigerweise an die Stelle von Pflicht- und Akzeptanzwerten treten. Auch eine Werte-Koexistenz ist denkbar, d.h. ein Bedeutungsgewinn individualistischer Werte der Selbstverwirklichung bei gleichbleibender Wertschätzung konventioneller Werte.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die – in der Arbeit nirgends genannte – Quelle.

Teile des Inhalts finden sich bereits auf Seite 63; siehe auch Fragment 063 23.

Der erste Halbsatz geht nicht in die Zeilenzählung ein.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[6.] Mhe/Fragment 173 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-30 18:40:09 Schumann
Fragment, Gesichtet, Gille 1995, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 173, Zeilen: 24-34
Quelle: Gille 1995
Seite(n): 113, Zeilen: 13 ff.
Insofern bestätigen die Ergebnisse vielmehr die These von Klages, der eine Reihe von Modernisierungsprozessen für solche Veränderungen in der Bedeutung der Werte verantwortlich macht. Er nennt dabei die Wohlstands- und Bildungsexpansion, den Ausbau der sozialen Sicherungen und die Säkularisierung, in deren Folge Werte wie Pflicht und Akzeptanz an Bedeutung verloren haben. Für Klages besteht der Wertewandel nicht in einer Wertesubstitution, sondern in einem Nebeneinander der Werte, d.h. ein Bedeutungsgewinn individualistischer Werte bei gleichbleibender Wertschätzung konventioneller Werte. Während Inglehart vorrangig die wirtschaftliche Prosperität von entwickelten Industriegesellschaften für den Wertewandel verantwortlich macht, sehen Klages und seine Forschungsgruppe (Klages 1985, 1988, 1993) eine Reihe von Modernisierungsprozessen als Ursachen für einen Wandel in den Wertorientierungen der Bevölkerung moderner Gesellschaften. Hierzu gehören beispielsweise die Wohlstands- und Bildungsexpansion, der Ausbau sozialstaatlicher Sicherungen und die Säkularisierung. Diese haben zu einem Bedeutungsverlust von Werten der Pflicht und Akzeptanz zugunsten von Werten der Selbstentfaltung geführt. [...]

Den Wertewandelsprozeß sieht Klages aber im Gegensatz zu Inglehart nicht primär in einer Wertesubstitution. [...] Auch eine Werte-Koexistenz ist denkbar, d.h. ein Bedeutungsgewinn individualistischer Werte der Selbstverwirklichung bei gleichbleibender Wertschätzung konventioneller Werte.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die – in der Arbeit nirgends genannte – Quelle.

Der Fragmentinhalt findet sich in ähnlicher Form bereits auf den Seiten 63 und 132; siehe Fragment 063 23 bzw. Fragment 132 09.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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