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Quelle:Mhe/Inglehart 1989

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ronald Inglehart
Titel    Kultureller Umbruch. Wertwandel in der westlichen Welt
Ort    Frankfurt / New York
Verlag    Campus Verlag
Jahr    1989

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Mhe/Dublette/Fragment 073 00 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-11-07 03:31:50 Klgn
Fragment, Gesichtet, Inglehart 1989, KeineWertung, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 1-6
Quelle: Inglehart 1989
Seite(n): 92 (Inglehart), 178 (Schloeder), Zeilen: 26 ff. (Inglehart), 1 ff. (Schloeder)
[ [S. 72:] Ronald Ingleharts Untersuchungen zum Phänomen des Wertwandels in der modernen nachindustriellen Gesellschaft setzt auf zwei Schlüsselannahmen auf.]

1. Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig: man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.

2. Wertprioritäten ergeben sich nicht unmittelbar aus dem sozio-ökonomischen Umfeld. Vielmehr kommt es zu einer erheblichen Zeitverschiebung, denn die grundlegenden Wertvorstellungen eines Menschen spiegeln weithin die Bedingungen wider, die in seiner Jugendzeit vorherrschend waren.

[Schloeder 1993, S. 178, Z. 1 ff.:]

(1) Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig; man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.




[Inglehart 1989, S. 92:]

Die Theorie des Wertwandels basiert auf zwei Schlüsselhypothesen:

1. Die Mangelhypothese. Die Prioritäten eines Menschen reflektieren sein sozio- ökonomisches Umfeld: Den größten subjektiven Wert mißt man den Dingen zu, die relativ knapp sind.

2. Die Sozialisationshypothese. Wertprioritäten ergeben sich nicht unmittelbar aus dem sozio-ökonomischen Umfeld. Vielmehr kommt es zu einer erheblichen Zeitverschiebung, denn die grundlegenden Wertvorstellungen eines Menschen spiegeln weithin die Bedingungen wider, die in seiner Jugendzeit vorherrschend waren.

Anmerkungen

Eine Zusammenschau der Quellen für die Formulierung der beiden Schlüsselhypothesen Ingleharts:

Klar wird (trotz fehlender Angabe einer konkreten Quelle) durch den letzten Satz auf Seite 72, dass nachfolgend zwei Schlüsselannahmen Ingleharts referiert werden; verborgen bleibt dem Leser jedoch:

a) dass die zweite Hypothese ohne Kennzeichnung der Wörtlichkeit aus Ingleharts Publikation von 1989 übernommen wurde,

b) dass die erste Hypothese, wie der Vergleich zeigt, wörtlich von Schloeder 1983 übernommen wurde, der sich seinerseits auf eine englischsprachige Publikation Ingleharts von 1983 bezieht und auf dieser Basis die Hypothesen auf deutsch formuliert. Bei der Verf.in findet sich dieser übernommene und hier wiederholte Wortlaut bereits auf Seite 60 (siehe auch Fragment 060 14).

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[2.] Mhe/Fragment 073 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-11-07 03:28:52 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Inglehart 1989, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 3-6
Quelle: Inglehart 1989
Seite(n): 92, Zeilen: 26 ff.
[ [S. 72:] Ronald Ingleharts Untersuchungen zum Phänomen des Wertwandels in der modernen nachindustriellen Gesellschaft setzt auf zwei Schlüsselannahmen auf.]

[...]

2. Wertprioritäten ergeben sich nicht unmittelbar aus dem sozio-ökonomischen Umfeld. Vielmehr kommt es zu einer erheblichen Zeitverschiebung, denn die grundlegenden Wertvorstellungen eines Menschen spiegeln weithin die Bedingungen wider, die in seiner Jugendzeit vorherrschend waren.

Die Theorie des Wertwandels basiert auf zwei Schlüsselhypothesen:

[...]

2. Die Sozialisationshypothese. Wertprioritäten ergeben sich nicht unmittelbar aus dem sozio-ökonomischen Umfeld. Vielmehr kommt es zu einer erheblichen Zeitverschiebung, denn die grundlegenden Wertvorstellungen eines Menschen spiegeln weithin die Bedingungen wider, die in seiner Jugendzeit vorherrschend waren.

Anmerkungen

Klar wird (trotz fehlender Angabe einer konkreten Quelle) durch den letzten Satz auf Seite 72, dass nachfolgend zwei Schlüsselannahmen Ingleharts referiert werden; verborgen bleibt dem Leser jedoch, dass die zweite Hypothese ohne Kennzeichnung der Wörtlichkeit aus Ingleharts Publikation von 1989 übernommen wurde.

In der Auslassung findet sich die erste Hypothese, die ohne Kennzeichnung der Wörtlichkeit von Schloeder 1993 übernommen wurde; siehe auch Fragment 073 01 (bzw. erstmalig Fragment 060 14).

Für eine Zusammenschau der Übernahme aus den beiden Quelle sei auf Fragment 073 00 verwiesen.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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