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Quelle:Mhe/Jaide 1983

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Walter Jaide
Titel    Wertewandel? Grundfragen zu einer Diskussion
Ort    Opladen
Verlag    Leske + Budrich
Jahr    1983

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Mhe/Fragment 014 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-07-23 22:55:16 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jaide 1983, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 2-13
Quelle: Jaide 1983
Seite(n): 20, 21, 69, Zeilen: 20: 29-33; 21: 5-10; 69: 12 ff.
Fast alle Generationen ändern ihre Einstellungen mehr oder minder im Laufe ihres Lebens. So können die Jüngeren realistischer (in bezug auf Beruf, Familie und Politik), konservativer oder progressiver werden, je nach den Zeitströmungen und Lebenslagen in die sie geraten (Angst um den Arbeitsplatz, Rente, Gesundheit, Umwelt, Frieden usw).

Dies hat möglicherweise zur Folge, daß das, was als Wertwandel zwischen den Generationen erscheint, nur eine veränderte Form bzw. Realisierung oder Bezeichnung ist, die durch die konkreten Tagesanforderungen und die gegenwärtig vorherrschenden Strukturen hervorgebracht wird - ohne daß sich dabei im Kern die Werte verändern.

Eine Weitergabe von Werten kann nicht ohne Metamorphose gelingen, denn um Werte aufrechtzuerhalten ist es notwendig, daß sie von der jeweils jüngeren Generation ernst genommen werden können. Dies erfordert wiederum eine erneuerte Konkretisierung bzw. glaubwürdige Aktualisierung der Werte je nach den vorherrschenden Strukturen.

[Seite 69]

Fast alle Generationen ändern ihre Einstellungen mehr oder minder im Laufe ihres Lebens. Die Jüngeren können realistischer (in bezug auf Beruf, Familie und Politik) oder konservativer oder progressiver werden, je nach den Zeitströmungen und den Lebenslagen, in die sie geraten: Angst um Arbeitsplatz, Rente, Gesundheit, Umwelt, Frieden.

[Seite 20]

Was zwischen den Generationen als Wertewandel aufscheint, ist oft nur eine veränderte Ausformung, Realisierung und Benennung unter der Forderung des Tages und den Strukturen der Gegenwart, — wobei der identische absolute Wertkern nach wie vor gültig bleibt.

[Seite 21]

Weitergabe von Werten gelingt nicht ohne Verwandlung. Aufrechterhaltung von Werten nicht ohne je und je erneuerte Konkretisierung bzw. glaubhafte Aktualisierung und nur durch ein erneutes, gründliches Ernstnehmen der Werte durch die junge Generation.

Anmerkungen

Die Quelle wird weiter unten auf der Seite wörtlich zitiert und korrekt ausgewiesen.

Im zweiten und dritten Absatz erfolgt wieder ein stärkerer Versuch einer Umformulierung (aus "Verwandlung" wird dabei etwa "Metamorphose"). Das Original bleibt aber in allen (wesentlichen) Elementen erhalten.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Mhe/Fragment 014 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-07-15 15:41:01 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jaide 1983, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: (14-22), 23-27, (27-31)
Quelle: Jaide 1983
Seite(n): 113, (114), 128, (129), Zeilen: 113: 1-8, (114: 1-15), 128: 33-35,(35-39), (129: 1-5)
"In der konkreten Gesellschaft sind es bestimmte Herrschaftsträger, Institutionen, machtvolle Gruppierungen und die Vielzahl der Positionen und Rollen und die geltende Rechtsordnung, die - initiativ oder reaktiv, prospektiv oder konservativ, sich verändernd oder gleichbleibend - das große Wechselspiel mit den Werten betreiben, sie vermitteln oder von ihnen gestützt oder in Frage gestellt werden. Hierbei entstehen Differenzierungen nach Subsystemen (Arbeit versus Freizeit), sozialstrukturelle Gruppen (Schichten, Geschlecht, Lebensalter, Konfession, Meinungsträger). Damit gehen einher rechtliche, ideologische, ökonomische und soziale Verantwortung und Kontrolle, Erwartungsdruck und Leistungsanspruch. Und auch positive und negative Sanktionen und Wertkonflikte zwischen Bereichen und Gruppen." (Jaide, 1983; S.114)

Setzt man die Werte, Ziele und Normen sowie ihre Interpretationen und Rangordnungen in Beziehung zum jeweiligen politischen und soziokulturellen System, so gewinnen die Werte an historischem Profil und Legitimation.

Jedoch ist Geschichtlichkeit nicht gleichbedeutend mit Relativierung von Werten. Sie haben ihre Geschichte "im Rahmen von Ideen- und Sozialgeschichte, Theologie, Pädagogik, Literatur, Politik, der sozioökonomischen Entwicklung und der fortschreitenden Bildung für alle. Aber der Wandel muß genau definiert und erforscht werden. Dazu sind in erster Linie Veränderungen der Interpretation von Werten, ihre Anwendungen, Kombinationen und Rangplätze zu ermitteln und zu beachten... Die 'totale Relativierung aller Werte' hat einfach nicht stattgefunden." (Jaide, 1983; S.129).

[Seite 113]

Alles, was sich über die Wertproblematik sagen läßt, über Werte, Ziele, Normen, ihre Interpretationen und Rangordnungen, gegenseitigen Zuordnungen sowie Intensitäten und Sanktionen - muß zum jeweiligen politischen und sozio-kulturellen System in Beziehung gesetzt werden, wie es in vielen Forschungsvorhaben - von Max Weber angefangen - geschehen ist. Dabei gewinnen die Werte historisches Profil und Legitimation.

[Seite 114]

In der konkreten Gesellschaft sind es bestimmte Herrschaftsträger, Institutionen, machtvolle Gruppierungen und die Vielzahl der Positionen und Rollen und die geltende Rechtsordnung, die — initiativ oder reaktiv, prospektiv oder konservativ, sich verändernd oder gleichbleibend - das große Wechselspiel mit den Werten betreiben, sie vermitteln und von ihnen gestützt oder in Frage gestellt werden. Hierbei entstehen Differenzierungen nach Subsystemen (Arbeit versus Freizeit), sozialstrukturellen Gruppen (Schichten, Geschlecht, Lebensalter, Konfession, Meinungsträgern). Damit gehen einher rechtliche, ideologische, ökonomische und soziale Verantwortung und Kontrolle, Erwartungsdruck und Leistungsanspruch. Und auch positive und negative Sanktionen und Wertkonflikte zwischen Bereichen und Gruppen.

[Seite 128]

Geschichtlichkeit ist nicht gleichbedeutend mit Relativierung von Werten. Selbstverständlich haben Werte ihre Geschichte im Rahmen von Ideen- und Sozialgeschichte, Theologie, Pädagogik, Literatur, Politik und der sozio-ökonomischen Entwicklung und der fortschreitenden Bildung für alle. Aber der Wandel muß genau definiert und erforscht werden. Dazu sind in erster Linie Veränderungen

[Seite 129]

der Interpretation von Werten, ihrer Anwendungen, Kombinationen und Rangplätze zu ermitteln und zu beachten, bevor man von Schwund, Zerfall, Veralten oder Ablehnung bisher wirksamer Werte sprechen kann. Die „totale Relativierung aller Werte“ hat einfach nicht stattgefunden.

Anmerkungen

Ein Mix aus ausgezeichneten, aber technisch fehlerhaften Zitaten und ungekennzeichneten Übernahmen, der weiter oben auf der Seite (vgl. Fragment 014 02) noch durch inhaltlich identische, aber durch Umstellung und leichte Umformulierungen kaschierte weitere ungekennzeichnete Übernahmen ergänzt wird.

Die Zitate wurden nicht in die Zeilenzählung mitaufgenommen.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Mhe/Fragment 015 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-06-24 11:35:32 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jaide 1983, KomplettPlagiat, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 7-8
Quelle: Jaide 1983
Seite(n): 11, Zeilen: 8-10
Welche Werte sind geschwunden oder wieder heraufgekommen? Geht es überhaupt um "andere" Werte oder nur um veränderte Ausmünzungen? Welche Werte sind geschwunden oder wieder heraufgekommen? Geht es überhaupt um „andere“ Werte oder nur um veränderte Ausmünzungen?
Anmerkungen

Kleinteilig, aber wortlautidentisch ("Ausmünzungen") ohne Beleg.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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