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Quelle:Mhe/Schloeder 1993

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Bernd Schlöder
Titel    Soziale Werte und Werthaltungen
Ort    Opladen
Verlag    Leske + Budrich
Jahr    1993

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Mhe/Fragment 012 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-07-08 16:24:22 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schloeder 1993, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 29-36
Quelle: Schloeder 1993
Seite(n): 176, Zeilen: 22 ff.
Inglehart (1977, 1979, 1983, 1989) kommt auf der Grundlage von repräsentativen Stichproben, die in Westeuropa und den Vereinigten Staaten durchgeführt wurden, zu dem Schluß, daß eine "stille Revolution" der Wertvorstellungen stattgefunden hat, die auf einem Wechsel der Priorität von materialistischen zu postmaterialistischen Werten in der Nachkriegszeit beruht. Er unterscheidet in materielle und postmaterielle Werte, wobei die materiellen Werte ökonomische und physische Sicherheitsbedürfnisse repräsentieren und postmaterielle Werte soziale (Partizipation, Menschenwürde) sowie intellektuelle und ästhetische Bedürfnisse.

Inglehart, R. (1977),The Silent Revolution. Changing and [sic] Values and Political Styles Among Western Publics, Princeton University Press,

Inglehart, R. (1979),Wertwandel in den westlichen Gesellschaften: Politische Konsequenzen von materialstischen und postmaterialistischen Prioritäten ,S.279-316. In: Klages, H.; Kmieciak, P. (Hrsg.) Wertwandel und Gesellschaftlicher Wandel., Frankfurt/Main,

Inglehart, R. (1983),The Persistence of Materialist and Postmaterialist Value Orientations: Comments on Van Deth`s Analysis, European Journal of Political Research 11,

Inglehart, R. (1989),Kulureller [sic] Umbruch. Wertwandel in der westlichen Welt., Frankfurt/Main

Ingleharts Theorie und Methode

Auf der Grundlage von demoskopischen Erhebungen, die an repräsentativen Stichproben in Westeuropa und den Vereinigten Staaten durchgeführt worden waren, glaubte Inglehart (1977) eine "stille Revolution" der Wertvorstellungen feststellen zu können, wonach ein Wechsel der Prioritäten von materialistischen zu postmaterialistischen Werten in der Nachkriegsgeneration stattgefunden hat. Er bezog sich auf Ergebnisse zur Priorität von zwölf "Werten", von denen je sechs als "materialistisch" bzw. "postmaterialistisch" bezeichnet wurden. Jede der beiden Gruppen gliederte sich ihrerseits in zwei Untergruppen: Materielle Werte repräsentieren ökonomische und physische Sicherheitsbedürfnisse, postmaterielle Werte repräsentieren soziale (Partizipation, Menschenwürde) sowie intellektuelle und ästhetische Bedürfnisse.


INGLEHART, R. 1977. The Silent Revolution. Changing Values and Political Styles Among Western Publics. Princeton: University Press.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[2.] Mhe/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-07-22 11:03:12 SleepyHollow02
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schloeder 1993, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-10
Quelle: Schloeder 1993
Seite(n): 177, 178, 181, Zeilen: 177: letzter Absatz; 178: 1 ff.; 181: 28 ff.
Dabei geht er von der [sic] zwei Grundannahmen aus: 1.Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig. 2.Die grundlegenden Werte eines Menschen spiegeln die Bedingungen wider, die während seiner Jugendzeit vorlagen. Inglehart geht von der These aus, daß sich der Wertwandel subjektiv als intergenerationeller Wertwandel manifestiert. Die wichtigste These von Inglehart beschäftigt sich mit den Unterschieden in den Wertprioritäten zwischen Vor- und Nachkriegsgeneration. Die Generation der vor 1945 Geborenen vertritt in deutlich stärkerem Maße materialistische Orientierungen als die jüngere Generation, da die erste in Zeiten des Mangels und der Unsicherheit aufgewachsen ist, hingegen die jüngere durch eine Periode wirtschaftlichen Überflusses geprägt wurde. Den theoretischen Hintergrund von Ingleharts Thesen und Untersuchungen bilden zwei Annahmen, die er als "Knappheits"- bzw. "Sozialisationshypothese" bezeichnet:

[Seite 178]

(1) Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig; man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.

(2) Zu einem großen Teil spiegeln die grundlegenden Werte eines Menschen die Bedingungen wider, die während seiner Jugendzeit Vorlagen (Inglehart 1983, S. 82).

[...]

[...] Seine wichtigste These betrifft Unterschiede in den Wertprioritäten zwischen Vor- und Nachkriegsgeneration: Die Generation derer, die vor 1945 geboren sind, vertritt in deutlich stärkerem Maße materialistische Werte als die jüngere Generation und zwar deshalb, weil erstere in Zeiten des Mangels und der Unsicherheit und letztere in einer Periode des wirtschaftlichen Überflusses aufgewachsen ist.

[Seite 181]

Er hält an der Grundthese fest, daß es einen durch ökonomische Veränderungen bedingten kulturellen Wandel gibt, der sich subjektiv als ein intergenerationeller Wertwandel manifestiert.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[3.] Mhe/Fragment 060 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-10-30 18:32:26 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schloeder 1993, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 14-21, 25-30
Quelle: Schloeder 1993
Seite(n): 176, 177, 178, Zeilen: 176: 22 ff.; 177: letzter Absatz; 178: 1 ff.
Inglehart (1977) kommt auf der Grundlage von repräsentativen Stichproben, die in Westeuropa und den Vereinigten Staaten durchgeführt wurden, zu dem Schluß, daß eine "stille Revolution" der Wertvorstellungen stattgefunden hat, die auf einem Wechsel der Priorität von materialistischen zu postmaterialistischen Werten in der Nachkriegszeit beruht. Er unterscheidet in materielle und postmaterielle Werte, wobei die materiellen Werte ökonomische und physische Sicherheitsbedürfnisse repräsentieren und postmaterielle Werte soziale (Partizipation, Menschenwürde) sowie intellektuelle und ästhetische Bedürfnisse. [...]

Den theoretischen Hintergrund von Ingleharts Thesen bilden zwei Annahmen:

1. Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig; man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.

2. Zu einem großen Teil spiegeln die grundlegenden Werte eines Menschen die Bedingungen wider, die während seiner Jugendzeit vorlagen (Inglehart 1983, S.82).

Die erste These leitet Inglehart von der Maslowschen Bedürfnispyramide ab.

Ingleharts Theorie und Methode

Auf der Grundlage von demoskopischen Erhebungen, die an repräsentativen Stichproben in Westeuropa und den Vereinigten Staaten durchgeführt worden waren, glaubte Inglehart (1977) eine "stille Revolution" der Wertvorstellungen feststellen zu können, wonach ein Wechsel der Prioritäten von materialistischen zu postmaterialistischen Werten in der Nachkriegsgeneration stattgefunden hat. Er bezog sich auf Ergebnisse zur Priorität von zwölf "Werten", von denen je sechs als "materialistisch" bzw. "postmaterialistisch" bezeichnet wurden. Jede der beiden Gruppen gliederte sich ihrerseits in zwei Untergruppen: Materielle Werte repräsentieren ökonomische und physische Sicherheitsbedürfnisse, postmaterielle Werte repräsentieren soziale (Partizipation, Menschenwürde) sowie intellektuelle und ästhetische Bedürfnisse. [...]

[Seite 177]

Den theoretischen Hintergrund von Ingleharts Thesen und Untersuchungen bilden zwei Annahmen, die er als "Knappheits"- bzw. "Sozialisationshypothese" bezeichnet:

[Seite 178]

(1) Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig; man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.

(2) Zu einem großen Teil spiegeln die grundlegenden Werte eines Menschen die Bedingungen wider, die während seiner Jugendzeit Vorlagen (Inglehart 1983, S. 82).

Die erste Annahme kann mit Maslows Bedürfnishierarchie in Verbindung gebracht werden.

Anmerkungen

Hier – wie schon auf der vorherigen Seite (sowie erstmals auf den Seiten 12 und 13) – wird erkennbar nicht Inglehart referiert, sondern Schloeders Inglehart-Rezeption; diese eigentliche Quelle bleibt indes ungenannt.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[4.] Mhe/Fragment 073 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-14 10:47:30 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schloeder 1993, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 1-2, 7-10
Quelle: Schloeder 1993
Seite(n): 176, 178, Zeilen: 176: 28 ff.; 178: 1 ff.
[ [S. 72:] Ronald Ingleharts Untersuchungen zum Phänomen des Wertwandels in der modernen nachindustriellen Gesellschaft setzt auf zwei Schlüsselannahmen auf.]

1. Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig: man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.

[...]

Er unterscheidet in materielle und postmaterielle Werte, wobei die materiellen Werte ökonomische und physische Sicherheitsbedürfnisse repräsentieren und postmaterielle Werte soziale (Partizipation, Menschenwürde) sowie intellektuelle und ästhetische Bedürfnisse.

[Seite 178]

(1) Die Wertprioritäten eines Individuums sind von seiner sozioökonomischen Lage abhängig; man gibt den Dingen den höchsten subjektiven Wert, die relativ knapp sind.

[Seite 176]

Er bezog sich auf Ergebnisse zur Priorität von zwölf "Werten", von denen je sechs als "materialistisch" bzw. "postmaterialistisch" bezeichnet wurden. Jede der beiden Gruppen gliederte sich ihrerseits in zwei Untergruppen: Materielle Werte repräsentieren ökonomische und physische Sicherheitsbedürfnisse, postmaterielle Werte repräsentieren soziale (Partizipation, Menschenwürde) sowie intellektuelle und ästhetische Bedürfnisse.

Anmerkungen

Klar wird (trotz fehlender Angabe einer konkreten Quelle) durch den letzten Satz auf Seite 72, dass nachfolgend zwei Schlüsselannahmen Ingleharts referiert werden; verborgen bleibt dem Leser jedoch, dass die erste Hypothese wörtlich von Schloeder 1993 übernommen wurde, der sich seinerseits auf eine englischsprachige Publikation Ingleharts von 1983 bezieht und auf dieser Basis dessen Hypothesen auf deutsch formuliert. Bei der Verf.in findet sich dieser übernommene und hier wiederholte Wortlaut (zu dem auch der folgende Text der Zeilen 7-10 gehört) bereits auf Seite 60 (siehe auch Fragment 060 14).

In der Auslassung findet sich die zweite Hypothese, die ohne Kennzeichnung der Wörtlichkeit aus Ingleharts Publikation von 1989 übernommen wurde; siehe auch Fragment 073 03.

Für eine Zusammenschau der Übernahme aus den beiden Quellen sei auf Fragment 073 00 verwiesen.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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