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Quelle:Mhe/Soziologie-Lexikon 1992

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Sammlung    Soziologie-Lexikon
Herausgeber    Gerd Reinhold
Beteiligte    Siegfried Lamnek / Helga Recker
Ort    München / Wien
Verlag    R. Oldenbourg Verlag
Ausgabe    Zweite, überarbeitete Auflage
Jahr    1992
Anmerkung    Bisher als Quellen festgestellte Lexikonartikel:
Stefan Hradil: soziale Schichtung, S. 528-531 (von der Verf.in an keiner Stelle genannt)
Karl-Heinz Hillmann: soziale Werte, S. 534-537 (von der Verf.in als "Reinhold, G. (1992b)" nachgewiesen)

Literaturverz.   

ja ("Reinhold, G. (1992b)") / nein (Hradil)
Fußnoten    ja/nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Mhe/Fragment 043 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-04 12:09:00 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soziologie-Lexikon 1992, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 23-24, 30-32
Quelle: Soziologie-Lexikon 1992
Seite(n): 528, Zeilen: li. Sp. 2 ff.
Mit dem Begriff der sozialen Schichtung wird versucht, die vertikalen Strukturen sozialer Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaft bzw. einer ihrer Teilstrukturen zu erfassen.

[...]

[Es sind zwei Richtungen innerhalb der Schichtungstheorien zu unterscheiden.]

Einerseits der Schichtungsbegriff, der sich auf das Berufsprestige der Gesellschaftsmitglieder orientiert, und andererseits der, der sich auch auf beruflich erzieltes Einkommen und Vermögen, (Aus-)Bildung und Machtstellung richtet. [(vgl.Bolte 1968)]

1. Begriffe: Mit dem Begriff (soziale) Schichtung (s. S.) bedient sich die Soziologie einer Metapher aus der Geologie, um vertikale Strukturen →sozialer Ungleichheit innerhalb einer Gesellschaft oder einer ihrer Teilstrukturen zu erfassen. [...]

[In der neueren Literatur wird der Begriff s.S. meist in engerem Sinn benutzt. Er bezeichnet das weitgehend von der Berufshierarchie ausgehende, vertikale Ungleichheitsgefüge entwickelter Industriegesellschaften.] Hierunter sind eindimensionale S.sbegriffe, die sich auf das Berufsprestige von Gesellschaftmitgliedern konzentrieren, von mehrdimensionalen zu unterscheiden, die sich auch auf beruflich erzieltes Einkommen und Vermögen, (Aus-)Bildung und Machtstellung richten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die tatsächliche Quelle.

Der Wortlaut der Ausführungen findet sich bei Bolte (1968) so nicht, weshalb dieser als Quelle ausscheidet – auch ist dort an keiner Stelle von "Vermögen" die Rede.

Die Verf.in weist im Literaturverzeichnis zwei von verschiedenen Autoren verfasste Lexikoneinträge einzeln aus (S. 186):

  • "Reinhold, G. (1992a),autoritärer Charakter" [Verfasser: Siegfried Lamnek]
  • "Reinhold, G. (1992b),soziale Werte" [Verfasser: Karl-Heinz Hillmann] – siehe auch Fragment 064 13

(wobei nur der Herausgeber des Lexikons angegeben wird, während die jeweiligen Verfasser ungenannt bleiben).
Der für dieses Fragment als Quelle dienende und von Stefan Hradil verfasste Artikel "soziale Schichtung" (S. 528-31) ist im Literaturverzeichnis nicht aufgeführt.

In der Auslassung befindet sich Fragment 043 25, dessen Inhalt aus Mayntz (1958) übernommen wurde.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

[2.] Mhe/Fragment 064 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-08-29 16:01:58 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soziologie-Lexikon 1992, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 13-18
Quelle: Soziologie-Lexikon 1992
Seite(n): 537, Zeilen: li. Sp. 20 ff.
Faßt man die Auffassungen von Inglehart und Klages zusammen, so steht der Wandel der Werte und vor allem der Wertorientierungen und Einstellungen in einem engem [sic] Zusammenhang mit den raschen Veränderung [sic] der materiellen Lebensverhältnisse, mit der Ausweitung des Wissens, mit dem Wandel von Weltanschauungen, Ideologien und Herrschaftsverhältnissen, mit dem Einfluß sozialer Bewegungen, aber auch mit der Übernahme und dem Eindringen von Elementen anderer Kulturen. Der gegenwärtig zu einem folgenreichen Schlüsselproblem gewordene beschleunigte Wandel der Werte und vor allem der →Wertorientierungen und Einstellungen hängt insbesondere mit raschen Veränderungen der materiellen Lebensverhältnisse, mit der Ausweitung des Wissens, mit dem Wandel von Weltanschauungen, Ideologien und Herrschaftsverhältnissen, mit der Wirkung einflußreicher Persönlichkeiten, engagierter Vorhutgruppen und →sozialer Bewegungen und in besonders starkem Maße mit akkulturativen Prozessen zwischen verschiedenen Kulturen – Eindringen oder Übernahme von Elementen fremder Kulturen – zusammen.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Man beachte insbesondere, dass die Verf.in hier vorgibt, Inglehart und Klages zu rezipieren, während sich der Verf. der Quelle allgemein äußert.

Die Titelaufnahme der Quelle im Literaturverzeichnis (S. 186) "Reinhold, G. (1992b),soziale Werte In: Reinhold,G. (Hrsg.) Soziologielexikon. 2. Auflage, S.534-537, München," sowie der Quellennachweis "Reinhold 1992b" im Text (S. 59 f.) sind zudem insofern fehlerhaft bzw. irreführend, als der Artikel "soziale Werte" von Karl-Heinz Hillmann verfasst wurde.

Auf S. 73 wiederholt die Verf.in die Ausführungen in ähnlicher Form; siehe Fragment 073 16.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Mhe/Fragment 073 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-08-29 14:04:28 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mhe, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Soziologie-Lexikon 1992, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 16-22
Quelle: Soziologie-Lexikon 1992
Seite(n): 537, Zeilen: li. Sp. 20 ff.
Faßt man beide [Ingleharts und Klages`] Auffassungen zusammen, so steht der Wandel der Werte und vor allem der Wertorientierungen und Einstellungen in engem Zusammenhang mit den raschen Veränderungen der materiellen Lebensverhältnisse, mit der Ausweitung des Wissens, mit dem Wandel von Weltanschauungen, Ideologien und Herrschaftsverhältnissen, mit dem Einfluß sozialer Bewegungen, aber auch mit der Übernahme und dem Eindringen von Elementen anderer Kulturen. Der gegenwärtig zu einem folgenreichen Schlüsselproblem gewordene beschleunigte Wandel der Werte und vor allem der → Wertorientierungen und Einstellungen hängt insbesondere mit raschen Veränderungen der materiellen Lebensverhältnisse, mit der Ausweitung des Wissens, mit dem Wandel von Weltanschauungen, Ideologien und Herrschaftsverhältnissen, mit der Wirkung einflußreicher Persönlichkeiten, engagierter Vorhutgruppen und → sozialer Bewegungen und in besonders starkem Maße mit akkulturativen Prozessen zwischen verschiedenen Kulturen - Eindringen oder Übernahme von Elementen fremder Kulturen - zusammen.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Der Text stellt eine Wiederholung von Fragment 064 13 dar (wobei zwei dortige Schreibfehler hier korrigiert sind).

Die Verf.in gibt somit erneut vor, Inglehart und Klages zu rezipieren, während Hillmann (1992) sich allgemein äußert.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02

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