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Quelle:Mm/Bracher 1955

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Karl Dietrich Bracher
Titel    Der „Frontier-Gedanke": Motiv des amerikanischen Fortschrittsbewusstseins. Ein ideologienkritischer Versuch
Zeitschrift    Zeitschrift für Politik
Jahr    1955
Jahrgang    2
Seiten    228-236

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    14


Fragmente der Quelle:
[1.] Mm/Fragment 107 02-06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:48:19 Kybot
Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 2-6
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 229-230, Zeilen: S.229,41-42 - S.230,1-4
[...] mit der Hervorhebung der eigentümlichen Bedingungen der Neuen Welt, die die geschichtliche Entwicklung und besonders das historische Bewußtsein der Amerikaner geprägt hatten. Dazu zählten das Erlebnis des pionierhaften Vordringens und der dynamischen Expansion der Zivilisation in den offenen Westen. Daß sie ungleich stärker, unmittelbarer und nachhaltiger als in Europa das politische und soziale Bewußtsein durchdrang, hing mit der Rolle zusammen, die ein dritter, ganz in den eigenständigen Bedingungen der Neuen Welt verwurzelter Faktor der geschichtlichen Entwicklung spielte: das Erlebnis des pionierhaften Vordringens, der dynamischen Expansion der Zivilisation in den offenen Westen.
Anmerkungen

-

Sichter

[2.] Mm/Fragment 107 15-23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:41:54 Kybot
BauernOpfer, Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 15-23
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 230, Zeilen: 4-12
[...] doch die unübersehbare Frontierliteratur, die daraus erwachsen war und auch das europäische Bild von der Neuen Welt beeinflußt hatte, ist in sich ein politisch-ideologischer Faktor ersten Ranges geworden. Besonders in Turners Werk fand das Doppelkonzept der Aufklärung Rousseauscher Prägung in seiner durchaus zwiespältigen Profilierung Ausdruck: Auf der einen Seite als Ausbreitung der durch die Vernunft geleiteten und vollendeten Zivilisattion im Dienste des Fortschritts der Menschheit, auf der anderen Seite als romantisch-agrarische Idee einer Rückkehr zur reinen, unverdorbenen Natur als dem tiefsten Quell progressiver Vitalität.[FN 168]

[FN 168: Vgl. K. D. Bracher: Der „Frontier-Gedanke": Motiv des amerikanischen Fortschrittsbewußtseins. Ein ideologienkritischer Versuch, Zeitschrift für Politik, vol. 2, (1955), S. 230.]

Die unübersehbare Frontierliteratur, die daraus erwuchs und auch das europäische Bild von der Neuen Welt beeinflußte, ist in sich ein politisch-ideologischer Faktor von erster Bedeutung geworden. In ihr gewann das Doppelkonzept der Aufklärung Rousseauscher Prägung in seiner durchaus zwiespältigen Profilierung Ausdruck: Ausbreitung der durch die Vernunft geleiteten und vollendeten Zivilisation im Dienste des Fortschritts der Menschheit, auf der anderen Seite die romantisch-sentimentale Idee von einer Rückkehr zur reinen, unverdorbenen Natur als dem tiefsten Quell fortschrittsträchtiger Vitalität.
Anmerkungen

Es handelt sich um ein fettes Zitat mit unwesentlichen Abänderungen - die Frage stellt sich natürlich, warum Mm diese durchgeführt hat; die Quelle wird auch in einer Fußnote angegeben. Aber: das Zitat ist nicht als solches gekennzeichnet, Passagen des Originalwerks werden im Wortlaut auch vorher und nachher gebracht, dann allerdings ohne (oder nur mit unzulänglichem) Quellenverweis. Fazit: die Gedanken des Doktorvaters sind für den Leser/die Leserin nicht mehr von denen der Autorin zu unterscheiden.

Sichter

[3.] Mm/Fragment 107 23-27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:41:56 Kybot
Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 23-27
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 230-231, Zeilen: S. 230, 37-40 - S. 231, 4-6
[FN 168] Auf seinen aufsehenerregenden Vortrag „The Significance of the Frontier in American History", 1893)[FN 169] gründen sich schließlich Ruhm und Einfluß Turners auf eine ganze Generation von Historikern, die seine These dann erst in eine konkrete Darstellung der Frontierbewegung umsetzten.

[FN 168: Vgl. K. D. Bracher: Der „Frontier-Gedanke": Motiv des amerikanischen Fortschrittsbewußtseins. Ein ideologienkritischer Versuch, Zeitschrift für Politik, vol. 2, (1955), S. 230.]

[FN 169: Der Vortrag ist abgedruckt in: F. J. Turner: The Frontier in American History, New York 1920.]

Am wichtigsten bleibt Turners aufsehenerregender Vortrag vor der amerikanischen Historikervereinigung: „The Significance of the Frontier in American History"[FN 2]. Auf diesen Essay von 1893 gründen sich sein Ruhm und sein fortwirkender Einfluß. [...] vermochte, eine ganze Generation von Historikern, die seine These dann erst in eine konkrete Darstellung der Frontierbewegung umsetzten.

[FN 2: Zitiert wird im folgenden nach dem Sammelband: Frederick Jackson Turner, The Frontier in American History. New York 1920.]

Anmerkungen

Hinweise auf die Quelle sind im Umfeld vorhanden, aber nicht da, wo sie "hingehören". Die zitierten Sätze sind hier nicht als solche kenntlich gemacht.

Sichter

[4.] Mm/Fragment 107 39-43 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:00 Kybot
BauernOpfer, Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 39-43
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 231, Zeilen: 12-17
Hierbei wurde freilich des öfteren kritisch angemerkt, daß seine Frontierthese durch eine innere Zwiespältigkeit und Widersprüchlichkeit gekennzeichnet sei: zentralistische und föderalistische, idealistische und ökonomistische, progressivistische und zivilisationskritische Anschauungen würden unvermittelt nebeneinander stehen, die theoretisch-philosophisch ungenügend abgestützt seien.[FN 171]

[FN 171: Vgl. K. D. Bracher, op. cit., S. 231,233,235. Siehe ferner: Warren I. Susman: The Useless Past: American Intellectuals and the Frontier Thesis, 1910-1930, Bucknell Review, vol. 11, (1963), S. 1-20.]

Da Turner sein Leben lang um dieses sein einziges Erklärungsprinzip amerikanischer Geschichte gerungen hat, stößt eine Analyse seiner Frontierhypothese auf Schwierigkeiten. Kennzeichnend ist ihre innere Zwiespältigkeit und Widersprüchlichkeit: zentralistische und föderalistische, idealistische und ökonomistische, progressivistische und zivilisationskritische Anschauungen stehen unvermittelt nebeneinander.
Anmerkungen

Hier wird zwar der Autor des Gedankens genannt - die übernommenen Passagen sind aber nicht gekennzeichnet.

Sichter

[5.] Mm/Fragment 108 01-03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:02 Kybot
Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 1-3
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 231, Zeilen: 20-26
[Auch Turners Terminologie gab Anlaß zu Kritik durch die definitorische Gleichsetzung eines Konglomerats von] Begriffen wie: progress, development, evolution, process, expansion, advance, movement, rise, mobility, fluidity, waves, adaptation, adjustment, transformation, consolidation, stages, civilization, [...] Auch eine Zusammenstellung der Schlüsselworte der Turnerschen Terminologie gibt einen Eindruck von den verschiedenartigen

traditionellen und theoretischen Elementen, von der synthetischen Schwäche jener These. In fast auswechselbarer Folge dominieren hier Begriffe wie: progress, development, evolution, process, expansion, advance, movement, rise, mobility, fluidity, waves, adaptation, adjustment, transformation, consolidation, stages, an der Spitze der schillernde Terminus „civilization" selbst.

Anmerkungen

... eine identische Liste ...

Sichter

[6.] Mm/Fragment 108 04-07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:04 Kybot
Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 4-7
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 231, Zeilen: 32-35
Turner setzte Entwicklung einfach mit Fortschritt gleich, identifizierte das Gesetz der Kontinuität und Entwicklung als die spezifisch-progressive Erfahrung von Frontier zu Frontier und definierte blindlings den amerikanischen Fortschrittsprozeß als Fortführung des Weltfortschritts:[FN 172]

[FN 172: Siehe R. Hofstadter: The Progressive Historians, (Kap.: Frontier and Section and the Usable Past, und: The Frontier as an Explanation), a.a.O., S. 84-164; K. D. Bracher, op. cit., S. 231.]

Hier wird Entwicklung einfach mit Fortschritt identifiziert: das Gesetz der Kontinuität und Entwicklung, das Turner in der Übertragung der Erfahrungen von Frontier zu Frontier wie in aller Geschichte wirksam sieht, bedeutet Fortschritt, im besonderen amerikanischen Fall Fortführung des Weltfortschritts.
Anmerkungen

Auch wenn Bracher in der Fußnote erwähnt wird, bleibt unklar, dass der vorwiegende Anteil dieser Passage von ihm stammt.

Sichter

[7.] Mm/Fragment 108 28-33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:06 Kybot
Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 28-33
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 232, Zeilen: 37-43
Turner erkannte den europäischen Einfluß nur für die frühe amerikanische Geschichte an. In der Eigenart der amerikanischen Grenze sah er auch die Eigenart des amerikanischen Fortschritts verwurzelt. Eindeutig haftete der Turnerschen Frontierideologie ein nationalistischer Akzent an, gestützt auf das Gefühl des Pionierdaseins, mehr selbst geschaffen als ererbt zu haben, auf eine Wendung also gegen die Alte Welt wie gegen die ihr näher verbundenen Oststaaten. [...][FN 174]

[FN 174: In Anlehnung an H. S. Commager, op. cit., S. 380 f.; K. D. Bracher, op. cit , S. 234-236.]

Die Eigenart der amerikanischen Frontier ist die Eigenart des amerikanischen Fortschritts. Der Frontierideologie bis zum

wissenschaftlichen Endpunkt Turner ist ein nationalistischer Akzent eigen. Sie stützt sich auf das Gefühl des Westpioniers, mehr selbst geschaffen als ererbt zu haben — auf eine Wendung also gegen die Alte Welt wie gegen die ihr näher verbundenen Oststaaten. Turner erkennt den europäischen Einfluß nur für die frühe amerikanische Geschichte an.

Anmerkungen

Die Reihenfolge der Sätze ist umgestellt - sie sind aber gegenüber der Vorlage kaum verändert. Eine Kennzeichnung, dass es sich um ein Zitat handeln könnte, fehlt. Der - kryptische - Hinweis auf die Quelle erfolgt erst auf der nächsten Seite.

Sichter

[8.] Mm/Fragment 108 37-39 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:48:35 Kybot
Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 37-39
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 234, Zeilen: 7-8
Andererseits war der Frontieridealismus auch eine demokratische Ideologieformel: über die Frontierideologie konnten alle Amerikaner ohne Unterschied an den Fortschritten ihres Landes beteiligt werden, [...] Es war eine demokratische Ideologieformel: über die Frontier wurden alle Amerikaner ohne Unterschied an den Fortschrittsakten ihres Landes beteiligt [...]
Anmerkungen

Wieder eine fast wörtlicher Übernahme einer Aussage des Doktorvaters K. D. Bracher ohne Nennung der Herkunft. Die nachfolgende (Teil-)These wird auch übernommen, allerdings in paraphrasierter Form (wobei die Paraphrasierung dann auch wieder nicht von Mm, sondern von Commager stammt)

Sichter

[9.] Mm/Fragment 108 41-44 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:48:39 Kybot
Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 41-44
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 234, Zeilen: 14-17
Frontier ermöglichte als Sicherheitsventil die wirtschaftliche Unruhe, war gleichzeitig Soziallaboratorium, Demokratisierungsfaktor und Antrieb für individuelle, soziale, psychologisch-geistige Eigengestaltung. Frontier bedeutete Sicherheitsventil für die wirtschaftliche Unruhe, Soziallaboratorium, Demokratisierungsfaktor, Antrieb für individuelle, soziale, psychologisch-geistige Eigengestaltung.
Anmerkungen

... und jetzt wieder ein bisschen Bracher im Originalwortlaut ... (das "Patchworking" wird fortgesetzt)

Sichter

[10.] Mm/Fragment 108 47-49 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:48:41 Kybot
Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 47-49
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 235, Zeilen: 6-12
Gewiß muß aber bei einer Beurteilung der Turnerschen Geschichtsinterpretation betont werden, daß die klassische Frontierperiode endgültig vorbei war. 1890, drei Jahre vor Turners berühmtem Vortrag, hatte bereits der offizielle Zen[susbericht festgestellt, daß bis einschließlich 1880 das Land eine Siedlungsgrenze besessen habe, daß aber nunmehr das unbesiedelte Gebiet von einzelnen Siedlungsinseln derartig durchbrochen wäre, daß man kaum noch von einer Grenzlinie sprechen könnte.] Eine Gesamtbeurteilung muß aber vor allem bedenken, daß Turner zu einem Zeitpunkt hervortrat, als die klassische Frontierperiode endgültig Vergangenheit war. Hatte doch 1890, drei Jahre vor Turners Vortrag, der offizielle Zensusbericht festgestellt, daß „bis einschließlich 1880 das Land eine Siedlungsgrenze besessen habe, daß aber gegenwärtig das unbesiedelte Gebiet von einzelnen Siedlungsinseln derartig durchbrochen wird, daß man kaum noch von einer Grenzlinie sprechen kann".
Anmerkungen

Ohne Kennzeichnung wörtlich aus einer Jahrzehnte alten Arbeit des Doktorvaters übernommen. Auf der nächsten Seite geht es weiter.

Sichter

[11.] Mm/Fragment 109 01-08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:17 Kybot
Bracher 1955, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 1-8
Quelle: Bracher 1955
Seite(n): 235, Zeilen: 8-15
[1890, drei Jahre vor Turners berühmtem Vortrag, hatte bereits der offizielle Zen]susbericht festgestellt, daß bis einschließlich 1880 das Land eine Siedlungsgrenze besessen habe, daß aber nunmehr das unbesiedelte Gebiet von einzelnen Siedlungsinseln derartig durchbrochen wäre, daß man kaum noch von einer Grenzlinie sprechen könnte. Das Werk Turners und seiner Schüler resümierte im Grunde genommen eine zu Ende gegangene Phase inneramerikanischer Expansion und sollte sich fortan ernsten Übergangskrisen und einer Zukunft gegenübersehen, die eine neue Interpretation des Fortschritts- und Kontinuitätsprinzips fordern würde.[FN 174]

[FN 174: In Anlehnung an H. S. Commager, op. cit., S. 380 f.; K. D. Bracher, op. cit , S. 234-236.]

Hatte doch 1890, drei Jahre vor Turners Vortrag, der offizielle Zensusbericht festgestellt, daß „bis einschließlich 1880 das Land eine Siedlungsgrenze besessen habe, daß aber gegenwärtig das unbesiedelte Gebiet von einzelnen Siedlungsinseln derartig durchbrochen wird, daß man kaum noch von einer Grenzlinie sprechen kann". Das Werk Turners und seiner Schüler resümierte eine zu Ende gegangene Periode inneramerikanischer Expansion und sah sich ernsten Übergangskrisen und einer Zukunft gegenüber, die eine neue Interpretation des Fortschritts- und Kontinuitätsprinzips fordern würde.
Anmerkungen

Wörtlich übernommen, aber nicht kenntlich gemacht. Die Quelle wird in der Fußnote eher versteckt.

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