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Quelle:Mm/Bracher 1978

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Karl Dietrich Bracher
Titel    Schlüsselwörter in der Geschichte
Ort    Düsseldorf
Verlag    Droste
Jahr    1978
Anmerkung    Im Katalog der DNB: d-nb.info/780231112
ISBN    3-7700-0483-3

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Mm/Fragment 019 22-29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-02-25 17:59:14 Graf Isolan
BauernOpfer, Bracher 1978, Fragment, Gesichtet, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, 62.226.139.22, Schuju, Plaqueiator, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 22-29
Quelle: Bracher 1978
Seite(n): 39-40, Zeilen: S.39,17-28 + S.40,101-104
Auch wenn im griechischen Geschichtsbild das statische Element vorherrschend war, so muß das Fehlen eines eindeutigen und konstitutiven Fortschrittsbegriffs nicht zugleich die Abwesenheit oder Negierung der Fortschrittsidee selbst bedeuten. Neuere Fachuntersuchungen über Griechenland und Rom machen deutlich, daß durchaus ein Bewußtsein der Verbesserung (auxesis, progressus) und des fortschreitenden Könnens sowie Stolz auf zivilisatorische und technische, kulturelle und politische Leistungen von bisher nicht erreichtem Niveau vorhanden waren.[FN 11]

[FN 11: Vgl. K. D. u. D. Bracher: Schlüsselwörter in der Geschichte, a.a.O., S. 39. Vgl. auch Christian Meier: Der Wandel der politisch-sozialen Begriffswelt im 5. Jh. v. Chr., Archiv für Begriffsgeschichte 21, 1977, S. 7 ff.; Chr. Meier: Ein antikes Äquivalent des Fortschrittsgedankens, Historische Zeitschrift, Bd. 226, München 1978.]

Dann stellt sich sogleich die Frage, ob z. B. das Fehlen eines eindeutigen und konstitutiven Fortschrittsbegriffs in der Antike schon die Abwesenheit oder Negierung der Fortschrittsidee bedeutet. Denn gleichzeitig ist nicht zu verkennen, daß genauere Untersuchungen für Griechenland und für Rom durchaus Entsprechung in der Sache nachweisen können - das Bewußtsein der Verbesserung (auxesis), das fortschreitende Können, den Stolz auf zivilisatorische und technische, kulturelle und politische Leistungen von bisher nicht erreichtem Niveau - ohne daß dafür ohne weiteres eindeutige Schlüsselwörter namhaft zu machen sind[FN 17].

[FN 17: [...] Jetzt auch Christian Meier: »Fortschritt in der Antike«, in: Geschichtliche Grundbegriffe II, Stuttgart 1976, S.353 ff,; ders., »Ein antikes Äquivalent des Fortschrittsgedankens« (im Druck) [...]]

Anmerkungen

Gleich zu Beginn werden Formulierungen des Doktorvaters einszueins übernommen. Hat der das nicht gesehen, oder wurde/wird das in dieser Form als wissenschaftlich legitim angesehen? Nicht in LitVerz. aufgeführt. Die FN 11 verschleiert die Autorschaft Brachers.

Sichter
Plaqueiator


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