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Quelle:Mm/Commager 1952

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Henry S. Commager
Titel    Der Geist Amerikas. Eine Deutung amerikanischen Denkens und Wesens von 1880 bis zur Gegenwart.
Ort    Zürich/Wien/Konstanz
Verlag    Europa Verlag
Jahr    1952

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    46


Fragmente der Quelle:
[1.] Mm/Fragment 104 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:47:59 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 104, Zeilen: 4
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 125, Zeilen: 11-12
John Fiske, der amerikanische Statthalter Darwins und Spencers in Amerika,[...] Darwin und Spencer herrschten gemeinsam so souverän über Amerika, wie es Georg III. nie getan hatte. Fiske war ihr Statthalter.
Anmerkungen

Klingt originell, ist es aber nicht ...

Sichter

[2.] Mm/Fragment 105 30-39 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:41:40 Kybot
BauernOpfer, Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 30-39
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 128, Zeilen: 9-16
Daß die Evolutionslehre auf den amerikanischen Zeitgeist des ausgehenden 19. Jahrhunderts eine gewisse Faszination ausgeübt hatte, lag an ihren Begriffen wie Veränderung, Wachstum, Entwicklung, natürliche Selektion und Manifest Destiny, die das Ambiente dieser Periode im Kern trafen. Die Amerikaner konnten aber folgerichtig, wenn sie sich treu bleiben wollten, langfristig gesehen den Determinismus eines Spencer nicht annehmen. Sie glaubten an Fortschritt: Ihre eigene Geschichte war ihnen der überzeugendste Beweis für die Richtigkeit dieser Auffassung. Es war ihnen jedoch auf Dauer logisch und psychologisch unmöglich, an einen evolutionistischen Fortschrittsbegriff zu glauben, zu dem sie nichts beitragen und auf den sie keinen Einfluß haben konnten.[FN 161]

[FN 161: Vgl. auch: H. S. Commager: Der Geist Amerikas. Eine Deutung amerikanischen Denkens und Wesens von 1880 bis zur Gegenwart, (Kap.: John Fiske und die Evolutions-Philosophie), Zürich/Wien/Konstanz 1952, S. 127 f. (engl. New Haven, Conn., 1950); D. Hull: Darwin and his Critics, Cambridge, Mass., 1973; J. White: The Americans on Herbert Spencer: Some Reaction to his Social and Evolutionary Thought, 1860-1940, Doctoral Diss., Hull Univ. 1975. Zum amerikanischen Atheismus siehe ferner: James Turner: Without God, Without Creed: Origins of Unbelief in America, Baltimore, Md., 1985.]

Sie konnten mit gutem Anstand die Evolutionslehre unterschreiben, denn die Begriffe Veränderung, Wachstum, Entwicklung von der Gleichförmigkeit zur Verschiedenheit waren ein Teil ihres Erfahrungsschatzes. Sie konnten aber folgerichtig nicht den Determinismus annehmen, nicht einmal den großen, sich über ganze Zeitalter hin erstreckenden Determinismus Spencers. An den Fortschritt konnten sie glauben: ihre eigene Geschichte war der überzeugendste Beweis für die Richtigkeit dieser Auffassung; es war ihnen jedoch logisch und psychologisch unmöglich, an einen Fortschritt zu glauben, zu dem sie nichts beitrugen und auf den sie keinen Einfluß hatten.
Anmerkungen

Am Anfang bemüht sich die Autorin noch um ergänzende eigene Formulierungen; zum Schluss ist es purer Commager. Alles zusammen wird mit einem dürren "Vgl." und einer pauschalen unscharfen Seitenangabe "127f." gekennzeichnet. Dazu noch eine Reihe weiterer Verweise, welche die Fundiertheit dieses Abschnitts auf mehreren Quellen und damit die Rechercheleistung und Reflektionsfähigkeit der Autorin demonstrieren sollen.

Sichter

[3.] Mm/Fragment 105 39-44 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:48:09 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 39-44
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 128, Zeilen: 116-121
Der vorübergehende Nutzen, den Spencers Sozialphilosophie dem Geschichtsbewußtsein einzelner Interessengruppen in Amerika brachte, lag auf der Hand; aber jede weitere Verbreitung und jedes längere Festhalten an sozialdarwinistischer Fortschrittsideologie mußte, nicht zuletzt auch wegen des Verstoßes gegen das Gleichheitsprinzip, als eine Verirrung gewertet werden. Der vorübergehende Nutzen, den Spencers Sozialphilosophie den herrschenden Interessengruppen in Amerika brachte, liegt auf der Hand, und ihre Beliebtheit ist bis zu einem gewissen Grade verständlich, aber jede weitere Verbreitung und jedes längere Festhalten an Spencers Philosophie muß als eine Verirrung gewertet werden.
Anmerkungen

Ohne jegliche Quellenangabe schließt die Autorin diesen Abschnitt mit denselben Worten wie Commager (1952) sein Kapitel IV.

Sichter

[4.] Mm/Fragment 106 05-12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:41:44 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 5-12
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 376, Zeilen: 10-19
Doch obwohl keine herausragende Historikergestalt zu benennen wäre, so beeinflußten doch drei Gelehrte sehr nachhaltig die

amerikanische Geschichtsschreibung, so wie Lester Frank Ward der Soziologie, Thorstein Veblen den Wirtschaftswissenschaften und Oliver Wendell Holmes dem Rechtswesen den Stempel ihrer Persönlichkeit aufgedrückt hatten. Das politisch-ökonomische Gedankengut der Historiker Frederick Jackson Turner, Vernon Louis Parrington und Charles A. Beard fand in breitesten Kreisen Amerikas Unterstützung, [...]

Doch obwohl keine prominente Gestalt auf dem Plan erschien, um für die Geschichte das zu tun, was Ward für die Soziologie, Vehlen für die Wirtschaftswissenschaft und Holmes für das Rechtswesen getan hatten, gab es doch drei Gelehrte, die der Geschichte den unauslöschlichen Stempel ihrer Persönlichkeit aufdrückten und deren Gedankengut in breitesten Kreisen Unterstützung fand und einen Einfluß weit über die Grenzen der Geschichtswissenschaft hinau ausübten: Frederick Jackson Turner, Vernon Louis Parrington und Charles A. Beard.
Anmerkungen

-

Sichter

[5.] Mm/Fragment 106 29-44 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:41:50 Kybot
BauernOpfer, Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Klicken
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 29-44
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 376-377, Zeilen: S.376,18-28 - S.377,1-9
Oberflächlich betrachtet, schienen Turner, Parrington und Beard an Charakter und Interessen grundverschieden. Turner, der aus Wisconsin stammte, war schlicht, gelehrt, vorsichtig, schrieb fragmentarisch über die Grenze und den Partikularismus und bildete ein Heer von Schülern heran, die die gesamte amerikanische Geschichte auf die Formel der Frontier (Grenze) brachten. Parrington lehrte an der University of Oklahoma, war wohlhabend, wählerisch, aristokratisch, ein Moralist, der die Geschichte als einen Kampf zwischen den Mächten der Finsternis und denen des Lichtes ansah. Er schrieb im Laufe seines Lebens ein einziges Monumentalwerk: „Main Currents in American Thought"(1927). Beard, Professor der Columbia Universität, scharfsinnig, forschend und kritisch, dessen Verstand auf fast allen Gebieten der Geschichte ausgebildet war, dessen Energie die Grenzen der Geisteswissenschaften durchbrach und sich über weite Gebiete des öffentlichen Lebens ergoß, verwarf schließlich seine ursprüngliche Überzeugung und Idee einer historischen Wissenschaft und nahm Zuflucht zu einer Art Neotranszendentalismus. Allen drei Historikern gemeinsam war jedoch ihre Herkunft aus dem Mittelwesten,[...] [FN 164]

[FN 164: In Anlehnung an: The Progressive Historians, Turner, Beard, Parrington, a.a.O., S. 41-43, und H. S. Commager, op. cit., S. 376-378.]

Oberflächlich betrachtet, schienen Turner, Parrington und Beard an Charakter und Interessen grundverschieden. Turner - schlicht, gelehrt, vorsichtig, der Historiker der Historiker, wie Veblen der Ökonom der Ökonomen war - schrieb fragmentarisch über die Grenze und den Partikularismus und bildete ein Heer von Schülern heran, welche die gesamte amerikanische Geschichte auf die Formel der Grenze brachten. Parrington - wohlhabend, wählerisch, aristokratisch und zurüchgezogen, ein Moralist, der in der Geschichte einen Kampf zwischen den Mächten der Finsternis und denen des Lichtes sah, errichtete im Laufe seines ganzen Lebens ein einziges Monumental mit wohlausgewogenen Umrissen, verschlungener und reicher Verzierung, strahlenden und leuchtenden Farben. Beard - scharf, forschend, herrisch und gebieterisch-, dessen forschender Verstand sich auf fast allen Gebieten der Geschichte ausgebildet hatte, dessen überschäumende Energie die Grenzen der Sozialwissenschaften durchbrach und sich über weite Gebiete des öffentlichen Lebens ergoß, verwarf schließlich die Idee einer historischen Wissenschaft und nahm Zuflucht zu einer Art Neotranszendentalismus.

Dennoch hatten diese drei Gelehrten vieles gemeinsam. Sie stammten alle aus demselben Mittelwesten, [...]

Anmerkungen

Ein völlig neuer Zitiertypus: "In Anlehnung an" - in der Interpretation der Autorin heißt das wohl: "wortwörtliche Übernahme mit einigen wenigen Auslassungen und alternativen Formulierungen und einem leicht abgewandelten Satzbau." Die Eigenleistung besteht lediglich im Hinzufügen der Universitäten, an denen zwei der drei Historiker gelehrt haben, bzw. des Bundesstaats, in welchem Turner geboren wurde.

Sichter

[6.] Mm/Fragment 107 37-39 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:48:25 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 37-39
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 379, Zeilen: 34-36
Gleichzeitig interpretierte Turner aber das Vorrücken der Grenze als eine fortlaufende Abkehr vom europäischen Einfluß, ein ständiges Wachstum der Unabhängigkeit nach amerikanischen Begriffen. „[...] Das Vorrücken der Grenze bedeutete eine fortlaufende Abkehr vom europäischen Einfluß, ein ständiges Wachstum der Unabhängigkeit nach amerikanischen Begriffen. [...]"
Anmerkungen

Auch das entspricht wieder wortwörtlich der deutschen Übersetzung eines amerikanischen Autors, welche sich in Commager (1952) findet. Wieder ohne Quellenverweis oder Kenntlichmachung des Zitats.

Sichter

[7.] Mm/Fragment 108 39-41 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:10 Kybot
BauernOpfer, Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 39-41
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 381, Zeilen: 2-5
[...] sie gab jeder neuen Generation die gleiche Chance, machte aus jedem Amerikaner einen Mitarbeiter und die Mitarbeit zur beständigen Mentalitätsausrichtung. [...][FN 174]

[FN 174: In Anlehnung an H. S. Commager, op. cit., S. 380 f.; K. D. Bracher, op. cit., S. 234-236.]

Sie gab jeder neuen Generation die gleiche Chance, machte aus jedem Amerikaner einen Mitarbeiter und die Mitarbeit zur beständigen Einrichtung.
Anmerkungen

Passage ist nicht als Zitat gekennzeichnet, eine "unscharfe" Literaturangabe erfolgt erst am Ende des Absatzes auf der nächsten Seite.

Sichter

[8.] Mm/Fragment 109 17-19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:18 Kybot
Commager 1952, Fragment, KomplettPlagiat, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 17-19
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 382, Zeilen: 32-35
Er war aber keineswegs davon überzeugt, daß jene Ideale aus der amerikanischen Umgebung und geschichtlichen Erfahrung entstanden seien; ebensowenig von ihrer Widerstandsfähigkeit gegen die Einflüsse der Alten Welt. Er war aber keineswegs überzeugt, daß jene Ideale aus der amerikanischen Umgebung und geschichtlichen Erfahrung entstanden waren; ebensowenig von ihrer Widerstandsfähigkeit gegen die Einflüsse der Alten Welt.
Anmerkungen

-

Sichter

[9.] Mm/Fragment 109 26-35 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:20 Kybot
BauernOpfer, Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 26-35
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 383, Zeilen: 12-27
Doch war Parrington ungeachtet seines scheinbaren Provinzialismus, seiner Treue zum Mittleren Westen in jeder Hinsicht ein kultivierter Gelehrter. Vertraut nicht nur mit dem literarischen und philosophischen Gedankengut Amerikas, sondern auch Englands und des europäischen Kontinents, verfiel er nicht dem Irrtum, die geistige Entwicklung Amerikas als Einzelerscheinung für sich selbst zu interpretieren. Als Historiker wußte er, daß Ideen eine weit zurückreichende Entstehungsgeschichte haben; wie schöpferisch auch die amerikanische Frontier an Praktiken und Einrichtungen sein mochte, wie sehr auch die Frontier politischen oder wirtschaftlichen Druckmitteln widerstehen mochte, Ideen waren letztendlich unaufhaltsam.[FN 177]

[FN 177: Nach H. S. Commager, op. cit., S. 383 f.]

Doch war Parrington ungeachtet seines scheinbaren Provinzialismus, seiner Identität mit und seiner Treue zum Mittleren und Fernen Westen in jeder Hinsicht ein feinsinnigerer und kultivierterer Gelehrter als der schlichte Historiker der Grenze. Er war nicht nur mit dem Gesamtverlauf des Denkens und der Literatur Amerikas, sondern auch Englands und des europäischen Kontinents vertraut, in Philosophie und Kunst, Soziologie und Wirtschaft ebenso gründlich eingedrungen wie in Geschichte und Literatur, und verfiel nie dem Irrtum, die geistige Entwicklung Amerikas als Einzelerscheinung für sich selbst zu interpretieren. Er war der Historiker der Ideen, und er wußte, daß Ideen eine weit zurückreichende Entstehungsgeschichte haben, wie schöpferisch auch die Grenze an Gewohnheiten, Praktiken und Einrichtungen sein mochte; wie sehr auch die Grenze politischen oder wirtschaftlichen Druckmitteln widerstehen mochte, Ideen verbreiten sich wie der Wind.
Anmerkungen

Diesmal soll ein "Nach" die wortwörtlichen Übernahmen vertuschen.

Sichter

[10.] Mm/Fragment 109 41-45 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:22 Kybot
BauernOpfer, Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 41-45
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 384, Zeilen: 11-15, 18-19
Er war aufgeschlossener als viele andere bedeutende Historiker für die Wechselwirkung zwischen europäischem und amerikanischem Denken und widmete sich sowohl der Amerikanisierung importierter Ideen wie auch dem Einfluß dieser Ideen auf den amerikanischen Geist. Entscheidend für ihn war, das Prinzip der natürlichen [Auswahl und die Folge der Ideenverpflanzung zu verstehen; [...][FN 179]]

[FN 179: Vgl. Robert A. Skotheim/Kermit Vanderbilt: Vernon Louis Parrington: The Mind and Art of a Historian of Ideas, Pacific Northwest Quarterly, vol. 53, (1962), S. 102 ff.; H. S. Commager, op. cit., S. 384.]

Aufgeschlossener als alle anderen bedeutenden Historiker für die Wechselwirkung zwischen europäischem und amerikanischem Denken, widmete er sich ebenso sehr der Amerikanisierung importierter Ideen als dem Einfluß dieser Ideen auf den amerikanischen Geist. [...] wichtig war, das Prinzip der natürlichen Auswahl und die Folge der Ideenverpflanzung zu verstehen; [...]
Anmerkungen

Die Stelle ist nicht als Zitat gekennzeichnet, der Literaturnachweis erfolgt am Ende des Absatzes auf der folgenden Seite und wird dann noch durch die Nennung eines weiteren Werks verschleiert.

Sichter

[11.] Mm/Fragment 110 01-09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:24 Kybot
BauernOpfer, Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 1-9
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 384, Zeilen: 18-28
[Entscheidend für ihn war, das Prinzip der natürlichen] Auswahl und die Folge der Ideenverpflanzung zu verstehen; denn einmal in amerikanischen Boden verpflanzt, würden die europäischen Ideen an verschiedenen Orten Wurzeln schlagen und das Denken der Amerikaner anregen, würden sie Gedankenspiele für neue utopische Abenteuer und geistige Fortschritte für neue politische Experimente liefern. Von „eminent liberalisierender" Wirkung erschienen sie Parrington dem heimischen Idealismus Auftrieb und Gestalt zu verleihen und zur Summe der sozialen Erfahrungen beizutragen. Amerika sah er als das Kind zweier Kontinente an, das in seiner spezifischen Art und Weise durch keinen von beiden ausschließlich erklärt werden könnte.[FN 179]

[FN 179: Vgl. Robert A. Skotheim/Kermit Vanderbilt: Vernon Louis Parrington: The Mind and Art of a Historian of Ideas, Pacific Northwest Quarterly, vol. 53, (1962), S. 102 ff.; H. S. Commager, op. cit., S. 384.]

[...]; wichtig war, das Prinzip der natürlichen Auswahl und die Folge der Ideenverpflanzung zu verstehen; denn

„in amerikanischen Boden verpflanzt, schlugen diese kräftigen Schößlinge aus europäischen Baumschulen Wurzel und gediehen an geeigneten Orten, regten das amerikanische Denken an, lieferten Programme füt neue utopische Abenteuer und die geistige Sanktion neuer staatspolitischer Experimente. Von eminent liberalisierender Wirkung, verliehen sie unserem heimischen Idealismus Auftrieb und Gestalt und trugen viel, zur Summe unserer sozialen Erfahrung bei. Amerika, das Kind zweier Kontinente, kann in seinen bezeichnenden Zügen durch keinen von beiden ausschließlich erklärt werden."

Anmerkungen

Zwei Worte im gesamten Abschnitt sind als echtes Zitat gekennzeichnet. Dass der Rest aus wörtlichen Übernahmen aus einer deutschen Übersetzung eines Parringtonschen Textes besteht, welche sich in Commager (1952) finden lassen (dort allerdings zwar als Zitat gekennzeichnet aber auch ohne Angabe der Quelle), wird nirgends ersichtlich. Die Leistung von Mm besteht in der Neuzusammensetzung der einzelnen Textbausteine.

Sichter

[12.] Mm/Fragment 110 10-13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:48:53 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 10-13
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 385, Zeilen: 1-6
Parrington zählte zu den wenigen amerikanischen Historikern, die eine Geschichtsphilosophie entwickelten, die Rankes Auffassung ablehnte, daß die Aufgabe des Historikers sich auf die Ansammlung von Tatsachen beschränke und man diese Aufgabe vollkommen unparteiisch erfüllen könne. Parrington war einer der wenigen amerikanischen Historiker, der eine Geschichtsphilosophie entwickelt hatte; sein ganzes Werk war eine Ablehnung jener auf von Ranke zurückgehenden Auffassung, daß die Aufgabe des Historikers sich auf die Ansammlung von Tatsachen beschränke und man diese erbauliche Aufgabe vollkommen unparteiisch erfüllen könne.
Anmerkungen

-

Sichter

[13.] Mm/Fragment 110 14-16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:48:55 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 14-16
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 385, Zeilen: 13-16
Er interpretierte die amerikanische Ideengeschichte als einen Kampf zwischen den Kräften der Freiheit und den Verfechtern von Vorrechten, und er ergriff in dieser Auseinandersetzung eindeutig Partei: Er interpretierte die amerikanische Geistesgeschichte als einen Kampf zwischen den Kräften der Freiheit und den Verfechtern von Vorrechten, und er ergriff in diesem Kampfe entschieden Partei.
Anmerkungen

-

Sichter

[14.] Mm/Fragment 110 18-24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:30 Kybot
BauernOpfer, Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 18-24
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 385, Zeilen: 22-27, 31-33
In seinen Büchern wurden alle Entscheidungsschlachten der amerikanischen Geschichte noch einmal geschlagen: der ideologische Fortschrittsdisput zwischen Theokratie und Unabhängigkeit, Föderalismus und Republikanern, Sklaverei und Freiheit, Frontier und Küste, Populisten und Kapitalisten, Arbeiterschaft und Industrie. Von Anfang an hatte Parrington die Tradition des Liberalismus, Progressivismus und der Rebellion als die politisch-philosophische Tradition des amerikanischen Denkens deklariert.[FN 181]

[FN 181: Nach H. S. Commager, op. cit.. Vgl. auch A. A. Ekirch: Parrington and the Decline of American Liberalism, American Quarterly, vol. 3, (1951), S. 295-308.

[...]; in seinen Büchern wurden alle Entscheidungsschlachten der amerikanischen Geschichte noch einmal geschlagen: der Kampf zwischen Theokratie und Unabhängigkeit, Föderalismus und Republikanern, Sklaverei und Freiheit, Grenze und Küste, Agrariern und Kapitalisten, Arbeiterschaft und Industrie.

[...]

Die große Tradition des amerikanischen Denkes war nach Parrington die Tradition des Liberalismus und der Rebellion; [...]

Anmerkungen

Jetzt endlich erwähnt Mm einmal die Quelle, aus der sie hier geschöpft hat.

Sichter

[15.] Mm/Fragment 112 01-07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:03 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 1-7
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 391, Zeilen: 16-23
Vor allem der populistisch-progressive Hintergrund, daß die politischen Hauptfragen ökonomischer Natur und das Wesen der Politik Erwerb und Ausbeutung seien, daß Parteiversammlungen, Wahlreden und Kongreßdebatten sich nur vom Standpunkt von Klassen und Interessengruppen erklären ließen, bestätigte weitgehend jenes Festhalten an den wirtschaftlichen Grundlagen der Politik und an der ökonomischen Geschichtsauslegung, mit denen Beards Wirkungskreis eng verknüpft war. Dieser progressive Hintergrund erklärt weitgehend jenes Festhalten an den wirtschaftlichen Grundlagen der Politik und an der wirtschaftlichen Geschichtsauslegung, mit denen Beards Ruhm verknüpft ist. Daß die politischen Hauptfragen wirtschaftlicher Natur und das Wesen der Politik Erwerb und Ausbeutung waren; daß Parteiversammlungen, Wahlreden und Kongreßdebatten sich nur vom Standpunkt von Klassen und Interessengruppen erklären ließen - [...]
Anmerkungen

-

Sichter

[16.] Mm/Fragment 113 18-22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:05 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 18-22
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 396, Zeilen: 20-24
Freilich, Geschichte und Geschichtsschreibung war immer mehr oder weniger subjektiv, bruchstückhaft und nicht endgültig - wie fast alles im Leben - , aber wenn Geschichte überhaupt geschrieben werden sollte, so mußte man die Positionen Beards unberücksichtigt lassen und weitergehen. Daß die Geschichte subjektiv, bruchstückhaft und nicht endgültig war - wie fast alles im Leben - würde man gerne anerkennen, aber sollte Geschichte überhaupt geschrieben werden, so mußte man von hier aus weitergehen. Und Beard schien ebenso unfähig wie Henry Adams, weiterzugehen [...]
Anmerkungen

-

Sichter

[17.] Mm/Fragment 113 29-37 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:41 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 29-37
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 165, Zeilen: 4-12
In seiner Essaysammlung „Winds of Doctrine" (1913), die die Evolutionstheorie und den Pragmatismus, den Determinismus und Irrationalismus gleichermaßen angriff, schrieb der in die USA emigrierte Philosoph und Literat George Santayana u.a., daß seine Zeitgenossen ihre Intelligenz versklavt hätten, und statt sie zu befreien, versuchen würden, ihr zu entgehen. Und da sie nicht moralisch unabhängig wären, könnten sie sich auch nicht zu einer leidenschaftslosen Betrachtung irdischer Dinge, des Lebens selbst und der Ambivalenz des technologischen Wandels und wissenschaftlichen Fortschritts durchringen. [...][FN 205]

[FN 205: Vgl. George Santayana: Winds of Doctrine, New York 1913, passim.]

In jenem bemerkenswerten Essay über „Die geistige Haltung der Zeit", der Evolution und Pragmatismus, Determinismus und Irrationalismus gleichermaßen angriff, schrieb George Santayana: „Da unsere Zeitgenossen ihre Intelligenz versklavt sahen, glaubten sie, die Intelligenz sei ihrem Wesen nach knechtisch; statt sie zu befreien, versuchen sie, ihr zu entgehen. Da sie selbst nicht genügend moralisch frei sind ... können sie sich nicht zu einer leidenschaftslosen Betrachtung irdischer Dinge, des Lebens selbst und der Evolution erheben; [...]
Anmerkungen

-

Sichter

[18.] Mm/Fragment 117 15-16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:17 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 15-16
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 180, Zeilen: 30-32
Adams widmete seine Arbeitskraft unermüdlich der Aufhellung der Geschichte seines Landes und des Charakters seines Volkes, [...] Jahrelang widmete er seine ungeheure Arbeitskraft der Aufhellung der Geschichte dieses Landes und des Charakters seines Volkes, [...]
Anmerkungen

-

Sichter

[19.] Mm/Fragment 117 19-21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:53 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 19-21
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 183, Zeilen: 34-37
Die Zukunft des Denkens und damit der Geschichte lag seiner Meinung nach fortan in der Hand der Physiker, und der Historiker mußte sich seine Bildung aus der Welt der mathematischen Physik holen.[FN 231]

[FN 231: Siehe: William H. Jordy: Henry Adams: Scientific Historian, New Haven, Conn., 1952.]

Von der alten Geschichtsauffassung, wie sie der „Geschichte Amerikas unter Jefferson und Madison" zugrunde lag, war nichts mehr zu erwarten; „die Zukunft des Denkens, und damit der Geschichte, liegt in der Hand der Physiker ... und der Historiker muß sich seine Bildung aus der Welt der mathematischen Physik holen".
Anmerkungen

Hier wird die deutsche Übersetzung eines Adamszitats in indirekter Rede wiedergegeben. Warum verweist Mm weder auf das Original noch auf die Quelle der Übersetzung?

Sichter

[20.] Mm/Fragment 118 22-26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:23 Kybot
Commager 1952, Fragment, KomplettPlagiat, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 118, Zeilen: 22-26
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 187, Zeilen: 1-9
[...] - als da waren: [...], der Übergang vom evolutionären Optimismus zum naturalistischen Pessimismus, die Aufgabe des theologischen zugunsten eines mechanistischen Universums, der Ersatz der Philosophie durch die Naturwissenschaft, des Menschen durch die Maschine, der Jungfrau durch den Dynamo - [...] Im geistigen Bereich stellt er den Übergang vom evolutionären Optimismus zum mechanistischen Pessimismus dar, von der Einheit zur Vielfalt, von der Ordnung zum Chaos. Er illustriert die Ablehnung des viktorianischen Fortschrittsgedankens zugunsten der Theorie vom reduzierten Wärmeinhalt, die Aufgabe des theologischen zugunsten eines mechanistischen Universums, den Ersatz der Philosophie durch die Naturwissenschaft, des Menschen durch die Maschine, der Jungfrau durch den Dynamo.
Anmerkungen

Patchwork mit Commager (1952) als Zettelkasten: Originalformulierungen werden eins zu eins übernommen und an genehmer Stelle (ohne Verweis auf die Quelle) eingebaut. Interessanterweise lässt Mm das Gegensatzpaar "Ablehnung des viktorianischen Fortschrittsgedankens zugunsten der Theorie vom reduzierten Wärmeinhalt" weg.

Sichter

[21.] Mm/Fragment 118 28-32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:58 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 118, Zeilen: 28-32
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 187-188, Zeilen: S.187,33-38 + S.188,4-5
Die alten Glaubensbekenntnisse waren verschwunden: Der puritanische Calvinismus des 17. Jahrhunderts, der aufgeklärte Deismus des 18. Jahrhunderts, der romantische Transzendentalismus, der die Gegenwart zugunsten einer unbestimmten Zukunft verdammte, waren für ihn unannehmbar. Polymorphie, Chaos und Stagnation kennzeichneten das Zeitalter des „Dynamo", das für Henry Adams mit der Schließung der Frontier 1890 begonnen und das Zeitalter der „Virgin" abgelöst hatte: Die alten Glaubensbekenntnisse waren verschwunden: der kraftstrotzende Kalvinismus des siebzehnten, der aufgeklärte Deismus des achtzehnten, der romantische Transzendentalismus des neunzehnten Jahrhunderts. Spencers Determinismus verdammte die Gegenwart zugunsten einer unbestimmten Zukunft, [...]

Vielfalt, Chaos, Stagnation - das waren die Antworten auf die hochgespannten Erwartungen der Vergangenheit, wie Adams sie sah.

Anmerkungen

Hier beginnt die Autorin mit der wortwörtlichen Übernahme und geht dann zu Paraphrasierungen über. Die Originalquelle wird wieder nicht genannt.

Sichter

[22.] Mm/Fragment 118 38-39 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:43:00 Kybot
Commager 1952, Fragment, KomplettPlagiat, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 118, Zeilen: 38-39
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 188, Zeilen: 6-8
Adams Auflehnung gegen das Chaos der modernen Naturwissenschaft führte ihn zur Einheit der Kirche zurück. Seine Auflehnung gegen das Chaos der modernen Naturwissenschaft führte ihn zur Einheit der Kirche zurück.
Anmerkungen

-

Sichter

[23.] Mm/Fragment 119 01-03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:31 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 1-3
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 188, Zeilen: 12-15
[Glücklich, endlich eine] „Geliebte" gefunden zu haben, die nicht auf das Alter ihrer Liebhaber sah, wandte er sich einer außergewöhnlich menschlichen, gewissermaßen avantgardistischen Verehrung der Jungfrau zu. So wandte er sich, „glücklich bei dem Gedanken, daß er endlich eine Geliebte gefunden hatte, die nicht auf das Alter ihrer Liebhaber sah", der Verehrung der Jungfrau zu.
Anmerkungen

-

Sichter

[24.] Mm/Fragment 119 15-24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:43:06 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 15-24
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 188, Zeilen: 27-38
Für ihn vereinigte Maria in sich die gesamte Auflehnung des Menschen gegen das Schicksal; den ganzen Protest gegen das göttliche Gesetz; die ganze Verachtung für das menschliche Gesetz als dessen Ergebnis; die ganze unaussprechliche Raserei der Menschennatur, die gegen die Gefängnismauern anrennt und plötzlich Hoffnung schöpft, daß der Mensch in der Jungfrau eine Tür ins Freie gefunden habe. Sie stand über dem Gesetz und fand ein weibliches Vergnügen daran, aus der Hölle einen Ort der Freude zu machen. Sie trat alle sozialen Unterschiede diesseits wie jenseits mit Füßen. Sie wußte, daß das Universum ihr unter jeder Moraltheorie unverständlich blieb, genau wie ihren Verehrern, und sie war, gleich jenen, nicht sicher, ob sein Schöpfer es besser verstand.[FN 241]

[FN 241: Siehe H. Adams: Mont-Saint-Michel and Chartres, (1904), Boston o.J., S. 213.]

„Maria vereinigte in sich die gesamte Auflehnung des Menschen gegen das Schicksal; den ganzen Protest gegen das göttliche Gesetz; die ganze Verachtung für das menschliche Gesetz als dessen Ergebnis; die ganze unaussprechliche Raserei der Menschennatur, die gegen die Gefängnismauern anrennt und plötzlich Hoffnung schöpft, daß der Mensch in der Jungfrau eine Tür ins Freie gefunden habe. Sie stand über dem Gesetz; sie fand ein weibliches Vergnügen daran, aus der Hölle einen Ort der Freude zu machen; sie trat entzückt alle sozialen Unterschiede hier und im Jenseits mit Füßen. Sie wußte, daß das Universum ihr unter jeder Moraltheorie unverständlich blieb, genau wie ihren Verehrern, und sie war, gleich jenen, nicht sicher, ob sein Schöpfer es besser verstand." (Mont-Saint-Michel und Chartres, p. 213.)
Anmerkungen

Erneut gibt Mm einfach nur die deutsche Übersetzung eines amerikanischen Originals, welche in Commager (1952) zu finden ist, wörtlich wieder. Eine Kennzeichnung als Zitat erfolgt nicht. Der Verweis auf die amerikanische Quelle des Originalzitats dient nur zur Verschleierung.

Sichter

[25.] Mm/Fragment 119 27-37 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:35 Kybot
Commager 1952, Fragment, KomplettPlagiat, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 27-37
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 189, Zeilen: 1-13
Entwurzelt und demoralisiert, gequält von einer Ratlosigkeit, die im Denken keine Ruhe fand und im Handeln kein Ziel sah, überzeugt vom Bankrott der Vernunft und der Eitelkeit allen Wissens, enttäuscht von Fortschritt und Evolution, versöhnt mit der Verminderung der Kraft, der Erschöpfung der Gesellschaft und dem Fall des Menschen, verloren in einem für ihn unverständlichen mechanistischen und chaotischen Universum, fand Adams nur in dem einzigen Symbol der Einheit Trost, das für ihn die Jungfrau personifizierte. Im Geiste der modernen katholischen Kirche fernstehend, schwelgte einer der größten amerikanischen Historiker in dem, was seiner Auffassung nach die Jungfrau einem unkomplizierten Zeitalter bedeutet hatte. Ihr Mitleid, das wußte er, hatte keine Grenzen. Entwurzelt und demoralisiert, gequält von einer Rastlosigkeit, die im Denken keine Ruhe fand und im Handeln kein Ziel sah, ergeben in den Bankrott der Vernunft und die Eitelkeit allen Wissens, enttäuscht von Fortschritt und Evolution, versöhnt mit der Verminderung der Kraft, der Erschöpfung der Gesellschaft und dem Fall des Menschen, verloren in einem mechanistischen und chaotischen Universum, wandte sich Adams in seiner Verzweiflung dem einzigen Symbol der Einheit zu, das anscheinend Sinn und Schönheit besaß, und tröstete sich damit, so gut er konnte. Im Geiste der modernen katholischen Kirche fernstehend, schwelgte er in dem, was seiner Auffassung nach die Jungfrau einem einfacheren Zeitalter bedeutet hatte. „Ihr Mitleid", das wußte er, „hatte keine Grenzen."
Anmerkungen

Minimale Abänderungen, sodass die Passage nicht mal mehr als "verschleiert" aufgefasst werden kann. Weder als Zitat gekennzeichnet noch mit Quellenangabe versehen - so beendet Mm diesen Abschnitt "ihrer" Arbeit. Unglaublich.<br/> (Übrigens hat Mm bei der Übernahme dieses Absatzes einen Tippfehler fabriziert und aus "Rastlosigkeit" sinnentstellend "Ratlosigkeit" gemacht.)

Sichter

[26.] Mm/Fragment 120 01-04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:43:11 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 1-4
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 167, Zeilen: 12-17
[Die amerikanische Irrationalität war] zum großen Teil modernen und fast ausschließlich europäischen Ursprungs. Es ist

bezeichnend, daß in der amerikanischen Literatur dort, wo sie am meisten der europäischen ähnelt, auch die meiste Unklarheit, Unreife und Dekadenz herrschte.

Die neue Irrationalität war zum großen Teil modernen und ausschließlich europäischen Ursprungs, und es ist bezeichnend, daß in der amerikanischen Literatur dort, wo sie am meisten von der europäischen abhängig war, auch die meiste Unklarheit zu finden war, und daß mit der größten Unreife auch die ausgesprochenste Dekadenz Hand in Hand ging.
Anmerkungen

-

Sichter

[27.] Mm/Fragment 120 04-15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:39 Kybot
Commager 1952, Fragment, KomplettPlagiat, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 4-15
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 167, Zeilen: 17-33
Sie verdankte einiges den Franzosen: den symbolistischen Dichtern Mallarmé, Verlaine, Rimbaud, Valéry, Laforgue und Paul Fort, Kritikern wie Remy de Gourmont und Philosophen wie Henry Bergson mit seiner Verherrlichung des élan vital, Schriftstellern wie André Gide und vor allem Marcel Proust. Mehr verdankte sie dem Wiener Freud, dem Züricher Jung und dem Russen Pavlow, die das Wesen des Unterbewußten nicht nur bewußt, sondern überbewußt machten. Am meisten verdankte sie jedoch, zweifellos auch aufgrund der gleichen Sprache, den Philosophen, Dichtern und Schriftstellern von den britischen Inseln: Pionieren der Sexualwissenschaft wie Edward Carpenter und dem dogmatischen Havelock Ellis; Romanschriftstellern wie Dorothy Richardson, Aldous Huxley, D. H. Lawrence und Virginia Woolf; den irischen Experimentalisten William Butler Yeats, George Moore, Oscar Wilde und vor allem James Joyce. Sie verdankte einiges den Franzosen: den symbolistischen Dichtern Mallarmé, Verlaine, Rimbaud, Valéry, Laforgue und Paul Fort, Kritikern wie Remy de Gourmont und Philosophen wie Henry Bergson mit seiner Verherrlichung des élan vital, Schriftstellern wie André Gide und vor allem Marcel Proust. Mehr verdankte sie dem Wiener Freud, dem Zürcher Jung und dem Russen Pavlov, die den Westen des Unterbewußten nicht nur bewußt, sondern überbewußt machten. Am meisten verdankte sie - zweifellos auf Grund der gleichen Sprache - den Philosophen, Dichtern und Schriftstellern von den britischen Inseln: Pionieren der Sexualwissenschaft wie Edward Carpenter und dem diktatorischen Havelock Ellis; Romanschriftstellern wie der unermüdlichen Dorothy Richardson, dem glänzenden Aldous Huxley, dem grüblerischen D. H. Lawrence und Virginia Woolf, die nicht nur ausübende Künstlerin, sondern auch Kritikerin war; den irischen Experimentalisten William Butler Yeats, George Moore, Oscar Wilde und vor allem James Joyce [...]
Anmerkungen

Am Ende des Abschnitts kürzt Mm - ansonsten aber identisch, ohne als Zitat gekennzeichnet oder mit Quellenangabe versehen zu sein.

Sichter

[28.] Mm/Fragment 120 16-18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:41 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 16-18
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 166, Zeilen: 10-12
Der Angriff auf die Vernunft, auf jeglichen Sinn in der Geschichte, auf Klarheit, Normalität, Grammatik und Moral war das kennzeichnende Merkmal dieser neuen amerikanischen literarischen Schule, [...] Der Angriff auf die Vernunft, den Sinn, die Klarheit, das Normale, die Grammatik und die Moral war das kennzeichnende Merkmal dieser neuen literarischen Schule.
Anmerkungen

-

Sichter

[29.] Mm/Fragment 120 18-21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:43 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 18-21
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 165, Zeilen: 21-23, 24-28
[...] dieser neuen amerikanischen literarischen Schule, der Naturalisten wie London, Crane, Norris und Dreiser - Theodor Dreiser zählte zu den letzten Naturalisten, dessen Determinismus noch von Darwin und Haeckel herstammte, und der sich bewußt zu Nietzsches Einfluß auf sein Werk bekannte -, [...] Allgemein gesprochen gehörte diese Richtung derselben Philosophie an, der sich London, Norris, Crane und Dreiser verschrieben hatten; [...]. Dreiser, dessen „Amerikanische Tragödie" 1925 erschien, war wahrscheinlich der letzte Naturalist, dessen Determinismus noch von Darwin und Haeckel herstammte, und auch der letzte, der sich bewußt zu Nietzsches Einfluß bekannte.
Anmerkungen

Und wieder wird collagiert - diesmal mit Partikeln aus Commager (1952).

Sichter

[30.] Mm/Fragment 120 24-25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:49:45 Kybot
Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 24-25
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 166, Zeilen: 14-15
[...] Konservative wie W. C. Brownell, Humanisten wie Irving Babbitt oder Klassizisten wie Paul Elmer More [...] [...] Konservative wie W. C. Brownell, Humanisten wie Irving Babbitt und Klassizisten wie Paul Elmer More [...]
Anmerkungen

Wie wahrscheinlich ist es, dass drei Schriftsteller von zwei verschiedenen Autoren unabhängig voneinander mit identischen Charakterisierungen versehen werden? Die Vermutung liegt nahe, dass Mm hier Commagers Formulierungen übernimmt - als Zitat jedenfalls nicht gekennzeichnet.

Sichter

[31.] Mm/Fragment 120 42-47 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:43:21 Kybot
BauernOpfer, Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 42-47
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 167-168, Zeilen: S.167, letzte Z. - S.168,1-6
Erstens fand eine pseudowissenschaftliche Ablehnung von Vernunft, Sinn, Normalität, Moral, historischer Kontinuität und Zusammenhang, ja, die Ablehnung der amerikanischen Zivilisation selbst, als exzentrisch und dekadent statt. Zweitens hatte sich ein leidenschaftliches Interesse am Unterbewußten und Unbewußten, ein Enthusiasmus für Gefühl, Instinkt und Anarchie im Gegensatz zu Denken, Ratio und Disziplin entwickelt. [...][FN 244]

[FN 244: In Anlehnung an H. S. Commager, op. cit., S. 168.]

Erstens die - pseudowissenschaftliche - Ablehnung von Vernunft, Sinn, Normalität, Moral, Kontinuität und Zusammenhang, die Ablehnung der Zivilisation selbst als exzentrisch und dekadent. Zweitens ein leidenschaftliches Interesse am Unterbewußten und Unbewußten, ein Enthusiasmus für Gefühl, Instinkt und Anarchie im Gegensatz zu Denken, Vernunft und Disziplin.
Anmerkungen

Die Autorin sagt es nicht nur "nach Commager", wie sie es einige Zeilen vorher nennt, oder "in Anlehnung an", wie in der Fußnote (auf der folgenden Seite) behauptet wird, sondern <b>exakt wie</b> Commager. Die "Eigenleistung" besteht darin, vollständige Sätze zu formulieren und das Wort "Vernunft" durch "Ratio" zu ersetzen.

Sichter

[32.] Mm/Fragment 121 04-17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:43:23 Kybot
BauernOpfer, Commager 1952, Fragment, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 4-17
Quelle: Commager 1952
Seite(n): 168, Zeilen: 6-20
Viertens entstand eine Affinität zum Geschlechtlichen, besonders in seinen abnormalen Erscheinungsformen, als dem mächtigsten und allgegenwärtigsten Instinkt und als Erklärung allen menschlichen Verhaltens. Fünftens kristallisierte sich in der literarischen Themenauswahl eine Schwäche für das Primitive heraus, für „primitive" Kulturen wie die der Afrikaner und Indianer, für Mythen, für kindliche Folklore, für primitive Gefühle und Tätigkeiten wie Essen, Trinken, Schlafen, Kämpfen und Lieben - und, in enger Verbindung damit, eine Vorliebe für Gewalt, Anarchie und Revolte, wo und wie immer sie auch auftraten. Sechstens wurden alle orthodoxen Moralbegriffe, alle Gleichförmigkeit und Konvention negiert, während man sich einer perversen Amoralität, in der die Unterwerfung unter die Instinkte als höchste Tugend galt, hinab. Und siebtens schließlich formte man eine neue Sprache und Grammatik, um die launenhaften Impulse, die aus dem Unterbewußtsein entsprangen, besser ausdrücken zu können.[FN 244]

[FN 244: In Anlehnung an H. S. Commager, op. cit., S. 168.]

Drittens eine Besessenheit vom Geschlechtlichen, besonders in seinen abnormalen Erscheinungsformen, als dem mächtigsten und allgegenwärtigsten Instinkt, und die Erklärung allen Verhaltens vom Geschlechtlichen her. Viertens eine Schwäche für das Primitive, für primitive Menschen wie Afrikaner, Indianer, Bauern und Kinder, für primitive Gefühle und Tätigkeiten wie Essen, Trinken, Schlafen, Kämpfen und Lieben - und, in enger Verbindung damit, eine Vorliebe für die Gewalt, wo und wie immer sie auch auftrat. Fünftens die uneingeschränkte Ablehnung aller orthodoxen Moralbegriffe, aller Gleichförmigkeit und Konvention, und die Ergebung in eine perverse Amoralität, in der die Unterwerfung unter die Instinkte zur höchsten Tugend wurde. Und schließlich die Ausbildung einer neuen Sprache und Grammatik, um die launenhaften Impulse, die aus dem Unterbewußtsein entsprangen, besser ausdrücken zu können.
Anmerkungen

Gegenüber Commager ergänzt die Autorin einen Punkt in ihrer Aufzählung, den sie diesem so durch die Art ihrer Referenzierung "unterschiebt". Ansonsten übernimmt sie fast alle Formulierungen ihrer Quelle im Wortlaut - das als "in Anlehnung" zu bezeichnen und nicht als Reihe von Zitate zu kennzeichnen, entspricht ihrer persönlichen Interpretation aber nicht wissenschaftlichem Usus.

Sichter















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