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Quelle:Mm/Craig 1984

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Gordon A. Craig
Titel    Die Supermacht und das Gute. Amerikanische Außenpolitik von 1919-1983
Zeitschrift    Frankfurter Allgemeine Zeitung
Verlag    Fazit-Stiftung
Datum    7. Januar 1984
Nummer    6
Anmerkung    FAZ-Rubrik: Bilder und ZeitenFußnote: Kapitel V, Fn 44, S. 278In der Bibliographie wird allgemein die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Deutsche Zeitungen genannt, nicht jedoch der konkrete Artikel
ISSN    0174-4909

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Mm/Fragment 278 05-16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:54:30 Kybot
BauernOpfer, Craig 1984, Fragment, Gesichtet, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Plaqueiator, Senzahl
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 278, Zeilen: 5-16
Quelle: Craig 1984
Seite(n): 1, Zeilen: 1.Spalte 54-63 + 2.Spalte 1-15
„Die Außenpolitik eines Landes wird unweigerlich von seiner Geschichte und von der Art und Weise seiner politischen Entwicklung beeinflußt", schrieb Gordon A. Craig.[FN 44] Dies trifft für die Vereinigten Staaten ganz besonders zu. Von Anfang an hatten die Amerikaner stärkste Zweifel, ob Außenpolitik überhaupt für ihre Nation ein legitimes Betätigungsfeld sei. Die ersten Siedler waren ja bekanntlich in der Absicht nach Amerika gekommen, um dort einen novum ordo saeculorum zu begründen, hätten am liebsten jede Verbindung zu den Händeln und Intrigenspielen, diplomatischen Verwicklungen und Konflikten der Alten Welt abgebrochen. Colonel George Harvey artikulierte zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein tief verwurzeltes Vorurteil, als er erklärte: „Die Außenpolitik der Vereinigten Staaten ist, keine Außenpolitik zu haben." Zwei Jahrzehnte weiter sollte Demaree Bess in einem Artikel mit dem Titel „Warum die Amerikaner das State Department hassen" diagnostizieren, sie täten dies unter anderem deshalb, weil sie es für eine überflüssige und daher ärgerliche Einrichtung hielten. Die Außenpolitik eines Landes wird unweigerlich von seiner Geschichte und von der Art und Weise seiner politischen Entwicklung beeinflußt. [...]

Von Anfang an hatten die Amerikaner stärkste Zweifel daran gehegt, ob Außenpolitik für diese Nation überhaupt ein legitimes Betätigungsfeld sei. Die ersten Siedler, in der Absicht nach Amerika gekommen, dort einen novum ordinem saeculorum zu begründen, hätten am liebsten jede Verbindung zu den Händeln und Intrigen, den diplomatischen Verwicklungen und den Konflikten der Alten Welt abgebrochen. Colonel George Harvey artikulierte ein tief verwurzeltes Vorurteil, als er in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts erklärte: „Die Außenpolitik der Vereinigten Staaten ist, keine Außenpolitik zu haben." Und fünfundzwanzig Jahre später diagnostizierte Demaree Bess in einem Artikel mit dem Titel „Warum die Amerikaner das State Department hassen", sie täten dies unter anderem deshalb, weil sie es für eine überflüssige und daher ärgerliche Einrichtung hielten.

Anmerkungen

Formvollendetes Bauernopfer: Ein wörtliches Zitat ist völlig korrekt durch Anführungszeichen und Anmerkung 44 ausgewiesen. Dass nach einer Neun-Wort-Überleitung weiter fast wortwörtlich, leichte Abänderungen existieren, aus dem Artikel von Craig übernommen wird, ist nicht erkennbar. <br/>(Bei der Zeilenzählung wurde nur die nicht kenntlich gemachte Übernahme gewertet.)

Sichter
Plaqueiator

[2.] Mm/Fragment 278 17-27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:54:32 Kybot
BauernOpfer, Craig 1984, Fragment, Gesichtet, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Plaqueiator, Senzahl
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 278, Zeilen: 17-27
Quelle: Craig 1984
Seite(n): 1, Zeilen: 2.Spalte 15-38
Wann immer Amerikaner ihren Blick auf die Außenwelt richteten, schreibt Gordon A. Craig, konnten sie meist keinen klaren Unterschied zwischen Verhandlungen, Bündnissen, Systemen und Krieg erkennen, erschien es ihnen doch, als führten die drei erstgenannten unweigerlich zu letzterem. Besonders das System des Kräfte- oder Mächtegleichgewichts besaß für Amerikaner etwas Bedrohliches. Amerikanische Staatsmänner von John Adams bis Woodrow Wilson und Cordell Hull verabscheuten europäische Machtpolitik, und diese Auffassung war im allgemeinen Bewußtsein so fest verankert, daß Henry Kissinger in den 70er Jahren erklärte, die wichtigste und schwierigste Aufgabe der Regierung Nixon bestehe darin, „das amerikanische Volk mit den Erfordernissen des Machtgleichgewichts vertraut zu machen."[FN 45]

[FN 45: Vgl. A. Craig, op. cit.; Knud Krakau: American Foreign Relations - An American Style?, in: E.Angermann/M.-L. Frings (eds.): Oceans Apart?, a.a.O., S. 121-145.]

Wenn Amerikaner ihren Blick auf die Außenwelt richteten, konnten sie keinen klaren Unterschied erkennen zwischen Verhandlungen, Bündnissen, Systemen und Krieg, erschien es ihnen doch, als führten die drei erstgenannten unweigerlich zu letzterem. Besonders das System des Kräfte- oder Mächtegleichgewichts besaß in ihren Augen etwas Bedrohliches. Amerikanische Staatsmänner von John Adams bis Woodrow Wilson und Cordell Hull betrachteten es als eine, wie letzterer sich 1943 ausdrückte, mit „verwerflichen Konsequenzen" behaftete Institution, und diese Auffassung war im allgemeinen

Bewußtsein so fest verankert, daß Henry Kissinger in den siebziger Jahren die Auffassung vertrat, die wichtigste und schwierigste Aufgabe der Regierung Nixon bestehe darin, „das amerikanische Volk mit den Erfordernissen des Machtgleichgewichts vertraut zu machen".

Anmerkungen

Ein Absatz der sich in fast identischer Form im FAZ-Artikel von Craig wiederfindet. Die Quelle wird zwar genannt, Umfang und die fast wörtliche Nähe der gesamten Übernahme ist nicht ersichtlich.

Sichter
Plaqueiator

[3.] Mm/Fragment 278 28-36 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:54:34 Kybot
BauernOpfer, Craig 1984, Fragment, Gesichtet, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Plaqueiator
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 278, Zeilen: 28-36
Quelle: Craig 1984
Seite(n): 1, Zeilen: 2.Spalte 41-46, 3.Spalte 14-26
Die amerikanische Außenpolitik war im Grunde genommen so angelegt, nicht nur den politischen Willen des amerikanischen Volkes, sondern auch seine moralische Überlegenheit zum Ausdruck zu bringen. Die Amerikaner haben sich quasi seit der Gründung der Nation veranlaßt gefühlt, ihre (Außen-)Politik nicht nur für wirkungsvoll und zweckmäßig, sondern auch für gut im moralischen Sinn zu halten und daran zu glauben, daß ihrem außenpolitischen Handeln idealistische statt bloß realpolitische Motive zugrunde liegen würden. Strategien, die ein realpolitisches Muster nach europäischen Stil aufweisen, sind den Amerikanern mehrheitlich bis heute suspekt geblieben.[FN 46]

[FN 46: Vgl. G. A. Craig, op. cit.; Knud Krakau, op. cit.; Hans J. Morgenthau: The Purpose of American Politics, New York 1960.]

Die amerikanische Außenpolitik sollte aber nicht nur den politischen Willen des amerikanischen Volkes, sondern auch seine moralische Erstklassigkeit oder gar Überlegenheit zum Ausdruck bringen. [...] Die Amerikaner hingegen haben sich immer gezwungen gefühlt, ihre Politik nicht nur für wirkungsvoll und zweckmäßig, sondern auch für gut im moralischen Sinn zu halten und daran zu glauben, daß ihrem außenpolitischen Handeln idealistische anstatt bloß realpolitische Motive zugrunde lägen. Vorgehensweisen, die zu offensichtlich nach Realpolitik im Stil der Alten Welt rochen, lösten und lösen noch heute bei ihnen oft einen erstaunlichen öffentlichen Aufschrei aus - [...]
Anmerkungen

-

Sichter
Plaqueiator

[4.] Mm/Fragment 284 02-05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:55:00 Kybot
Craig 1984, Fragment, KeinPlagiat, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan, Plaqueiator, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 284, Zeilen: 2-5
Quelle: Craig 1984
Seite(n): 1, Zeilen: 3.Spalte 36-45
Im Februar 1919 erklärte er in einer Rede in Boston, daß er im Namen der Bevölkerung der Vereinigten Staaten als Ziel dieses großen Krieges Ideale und nichts als Ideale benannt hätte, und in diesem Geist sei der Krieg auch gewonnen worden.[FN 74]

[FN 74: W. Wilson zit. in: G. A. Craig: Die Supermacht und das Gute, a.a.O.. Ferner siehe hierzu: Daniel P. Moynihan: Was Woodrow Wilson Right? Morality and American Foreign Policy, Commentary, vol. 57, No. 4, May 1974, S. 25-31.]

[...] so etwa Woodrow Wilson im Februar 1919 in einer Rede, die er in Boston hielt und in der er erklärte: „In vollkommener

Offenheit habe ich, im Namen der Bevölkerung der Vereinigten Staaten, als Ziel dieses großen Krieges Ideale und nichts als Ideale benannt, und in diesem Geist ist der Krieg gewonnen worden."

Anmerkungen

In das Plagiat aus Pflüger eingeschobenes Craig-Zitat, korrekt zitiert. Plaqueiator.

Sichter
Plaqueiator

[5.] Mm/Fragment 285 20-32 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:55:08 Kybot
Craig 1984, Fragment, Gesichtet, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Plaqueiator
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 285, Zeilen: 20-32
Quelle: Craig 1984
Seite(n): 2, Zeilen: 2.Spalte 62-84 - 3.Spalte 1-4
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wurden die Vereinigten Staaten auch Mitglied einer in und für Friedenszeiten gegründeten Allianz, deren Zweck der gemeinsame militärische Schutz der Sicherheit ihrer Mitglieder war: Die Schnelligkeit, mit der die Troika Truman-Marshall-Kennan mit Hilfe solcher europäischen Bundesgenossen wie Bevin, Schuman und Monnet die Fundamente für die westliche Nachkriegsordnung legte - die „Containment-Strategie", den Marshall-Plan und die in ihm verkörperte Philosophie der Wirtschafts- und Militärhilfe für Bündnispartner, sowie das Nato-Bündnis - , und die Tatsache, daß die USA den in diesen Vereinbarungen verkörperten Grundsätzen in den vergangenen 35 Jahren treu geblieben sind, ließ die amerikanische Außenpolitik vis à vis der sowjetischen Großmachtdiktatur im Lichte einer neuen Pragmatik, inneren Folgerichtigkeit und Kontinuität erscheinen, die bis heute fast uneingeschränkt noch Gültigkeit haben.[FN 81]

[FN 81: Vgl. G. Kennan: American Diplomacy, Chicago 1951, S. 89 ff.; Raymond Aron: Die Imperiale Republik. Die Vereinigten Staaten von Amerika und die übrige Welt seit 1945, Stuttgart/Zürich 1975 (Paris 1973).]

[...] 1949 wurden die Vereinigten Staaten zum ersten Mal in ihrer Geschichte Mitglied einer in und für Friedenszeiten

gegründeten Allianz, deren Daseinszweck der gemeinsame militärische Schutz der Sicherheit ihrer Mitglieder war. Die Schnelligkeit, mit der die Troika Truman-Marshall-Acheson mit Hilfe solcher europäischen Bundesgenossen wie Bevin, Schuman und Jean Monnet die Fundamente für die Nachkriegsordnung zementierte - die Eindämmungs-Strategie, den Marshall- Plan und die in ihm verkörperte Philosophie der Wirtschafts- und Militärhilfe für Bündnispartner, sowie das Nato-Bündnis mutet im Rückblick fast unglaublich an; und die Tatsache, daß die Vereinigten Staaten den in diesen Festlegungen verkörperten Grundsätzen in den vergangenen 35 Jahren treu geblieben sind, mag uns als Mahnung dienen, einer Politik, die eingestandenermaßen manchmal inkonsequent und konzeptlos erscheinen mag, nicht jegliche Kontinuität und innere Folgerichtigkeit abzusprechen.

Anmerkungen

Die Fußnote ist reines Blendwerk.

Sichter
Plaqueiator

[6.] Mm/Fragment 285 40-45 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:55:12 Kybot
BauernOpfer, Craig 1984, Fragment, Gesichtet, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Plaqueiator
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 285, Zeilen: 40-45
Quelle: Craig 1984
Seite(n): 2, Zeilen: 4.Spalte 64-78
[...] wobei es John Foster Dulles' Ziel war, die Sowjetunion und China mit einem globalen Ring aus multilateralen und bilateralen Bündnissen mit antikommunistischem Engagement einzurahmen, ein Unterfangen, dessen hauptsächliches Resultat, wie Townsend Hoopes schrieb, darin bestand „die Einstellungen und Strukturen des Kalten Krieges im amerikanischen Leben zu multiplizieren und zu institutionalisieren"[FN 83]

[FN 83: T. Hoopes zit. in: G. A. Craig: Die Supermacht und das Gute, a.a.O.; K. Krakau: Missionsbewußtsein und Völkerrechtsdoktrin in den Vereinigten Staaten von Amerika, a.a.O., S. 206 ff.]

Tatsache war, daß Mr. Dulles mit zunehmender Zeit immer hingebungsvoller seinen weltweiten Aktivitäten frönte, Aktivitäten, die jenem erstaunlichen Versuch dienten, die Sowjetunion und China mit einem geschlossenen Ring aus multilateralen und bilateralen Bündnissen mit antikommunistischer Zielrichtung einzurahmen, ein Unterfangen, dessen hautsächliches Resultat, wie Townsend Hoopes geschrieben hat, darin bestand, „die Einstellungen und Strukturen des Kalten Krieges im amerikanischen Leben zu multiplizieren und zu institutionalisieren".
Anmerkungen

Es wird nicht nur Hoopes nach Craig zitiert, wie in der FN angegeben, sondern auch der umschließende Text von Craig übernommen.

Sichter
Plaqueiator



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