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Quelle:Mm/Guggisberg 1971

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Hans R. Guggisberg
Titel    The Uses of the European Past in American Historiography
Sammlung    Diverging Parallels: A Comparison of American and European Thought and Action
Herausgeber    Arie Nicolaas, Jan den Hollander
Ort    Leiden
Verlag    Brill
Jahr    1971
URL    http://books.google.de/books?id=E9sUAAAAIAAJ&q=Guggisberg

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    30


Fragmente der Quelle:
[1.] Mm/Fragment 075 03-04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:45:38 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 3-4
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 57, Zeilen: 5-6
Betrachtet man die amerikanische Historiographie, so läßt sich primär eine Auseinandersetzung mit der amerikanischen Geschichte erkennen. American historiography has always been preoccupied with American history.
Anmerkungen

Mm benutzt für dieses Kapitel denselben Einstiegssatz wie Guggisberg (1971) für seinen Artikel. Zieht man das in Betracht, was im Folgenden in der Diss zu finden ist, ist dies ein klares Übersetzungsplagiat. Aufgrund der Kürze des einzelnen Fragments und der Allgemeinheit der Aussage hier nur als "verdächtig" eingestuft.

Sichter

[2.] Mm/Fragment 075 04-06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:14 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 4-6
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 57, Zeilen: 7-10
Dennoch belegen die zahlreichen Arbeiten amerikanischer Historiker über Themen europäischer Geschichte das Interesse der Neuen an der Alten Welt.[FN 1]

[FN 1: Vgl. hier Leonard Krieger: European History in America, in: J. Higham/L. Krieger/F. Gilbert: History: Humanistic Scholarship in America, The Princeton Studies, Englewood Cliffs, N.J., 1965.]

Like other nations, too, America has always had historians who devoted themselves partly or exclusively to the study of the history of foreign lands. Within their guild they always were and still are a minority.
Anmerkungen

Was nicht passt, wird passend gemacht: Mm folgt auf den ersten Seiten ihres Abschnitts II.1 präzise Guggisbergs Argumentationslinie und reproduziert im Wesentlichen seinen Aufsatz von 1971, indem sie ihn fast wortgenau vom Englischen ins Deutsche übersetzt. So folgt sie zunächst auch seinem Gedankengang: 1. Amerikanische Historiker schreiben über amerikanische Geschichte; 2. Amerikanische Historiker schreiben über nichtamerikanische Geschichte. An dieser Stelle verdreht sie aber nun die Aussage des Originals in ihr Gegenteil. Die Fußnote ist Tarnung - sie ist ebenfalls von Guggisberg übernommen, findet sich dort in dessen Einleitung, dient aber (unter Nennung einer Seitenzahl) dort dem präzisen Beleg eines tatsächlichen Zitats.

Sichter

[3.] Mm/Fragment 075 19-42 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-29 14:12:16 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 19-42
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 58-59, Zeilen: S.58,40 - S.59,1-18.26-36
Innerhalb der amerikanischen Europa-Historiographie lassen sich zwei Schulen unterscheiden, die die Geschichte der Alten Welt mit den historischen Erfahrungen Amerikas zu verbinden suchen. Die erste bedient sich einer chronologischen Konzeption: Europäische Geschichte wird hauptsächlich als eine Prä-Historie Amerikas gesehen, als eine Art Einführungsphase zu den späteren Ideen, Traditionen und politischen Gegebenheiten, die die Neue Welt formten. Die zweite baut auf ein Bewußtsein historischer Gemeinschaft auf, in der Amerika wie Europa als gleichberechtigte Partner und Pole derselben westlichen Geschichte und Zivilisation ihre Rolle spielen. Es scheint wohl verständlich, daß Vertreter der ersten Schule hauptsächlich die frühen Epochen europäischer Geschichte studierten und sich dabei vor allem den politischen Institutionen, der Kultur und Religion zuwandten, während Vertreter der zweiten Schule ihr Augenmerk mehr auf die zeitgenössischen Geschehnisse richteten und sich der Wirtschafts- und Diplomatiegeschichte wie den internationalen Beziehungen widmeten. Betonten die Historiker der ersten Richtung die europäisch-amerikanische Gemeinsamkeit und Einheit des kulturellen Erbes, stellten die Historiker der zweiten Richtung die abendländische Geschichte in einen atlantischen Kontext, den sie als Schicksalsgemeinschaft definierten. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts galt das Interesse der amerikanischen Europa-Historiographen hauptsächlich der Herausarbeitung der Einheit des abendländischen Geschichtserbes. Um die Jahrhundertwende, insbesondere nach dem Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg und ihrem Aufstieg zur Weltmacht, verlagerte sich die amerikanische Geschichtsforschung mehr und mehr auf die Herausarbeitung der Idee einer historisch-politischen Schicksalsgemeinschaft.[FN 2]

[FN 2: Siehe Hans R. Guggisberg: The Uses of the European Past in American Historiography, in: A. N. J. Den Hollander (ed.): Diverging Parallels: A Comparison of American and European Thought and Action, Leiden 1971, S. 59.]

If we look over the whole development of interest in European history within the general development of American historiography, we can distinguish two basically different ways of linking the history of the Old World to the historical experience of America. the first is characterized by a chronological conception: European history is considered mainly as a pre-history of America, as a kind of introductory phase in which the ideas and traditions that were to make American nation what it is, began to emerge but did not find their true and lasting fulfilment. The second approach is based on the consciousness of a historical community in which America and Europe play equal roles as parts of the same Western World. The first approach naturally led American scholars to the study of the earlier periods of European history, while the second furthered thier interests in the more recent developments. In addition to this it can be generally observed that American historians who adopted the first way of looking at the European past tended to be primarily interested in the history of political institutions, religion and culture, while the adherents of the second method showed a distinctive preference for problems of international relations, diplomatic and economic history.[...] The historians who see the European past mainly in terms of a pre-history or pre-formation of American fulfilments tend to stress the unity of cultural heritage. Those who see European history as part of an Atlantic context are more inclined to define it as a unity of fate.

Down to the end of the nineteenth century, American scholars of European history were mainly interested in the unity of heritage. It is only natural that the idea of an historical unity of fate should have impressed them more and more at the time when the United States attained the stature of a world power and became involved in the global conflicts and problems which characterize the twentieth century.

Anmerkungen

Am Anfang wird präzise Wort für Wort übersetzt - am Ende wird die Übersetzung etwas freier. Nichtsdestotrotz wird auch trotz der Quellenangabe via "siehe" in der Fußnote nicht klar, dass dieser Abschnitt "purer" Guggisberg ist. Hier stammt wirklich kein einziger Gedanke von Mm. Dies wird sich auf den nächsten Seiten fortsetzen.

Sichter

[4.] Mm/Fragment 076 01-19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 11:31:01 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 1-19
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 60-61, Zeilen: S.60,1-7.13-16.18-19.21-28.108 + S.61,101
[ [FN 2] Man begann allgemein sogar von einem Wendepunkt in der amerikanischen Geschichtsschreibung zu sprechen,] der in einer zunehmenden Professionalisierung und Verwissenschaftlichung der Arbeitsmethoden bestand. In den Worten des Historikers Leonard Krieger gar war die amerikanische Historiographie vor dem 20. Jahrhundert „amateur in authorship, romantic in tone, literary in style, nationalist in mission, and multivolumed in scope."[FN 3]

In der Tat begannen amerikanische Historiker mit der Bearbeitung europäischer Themen erst im 19. Jahrhundert. Im 17. und 18. Jahrhundert erschien so gut wie kein Werk über die Geschichte Europas, wenngleich in der puritanischen Ära vereinzelt über Motive der göttlichen Vorsehung geschrieben wurde, die das traditionelle christliche Konzept der vier heiligen Weltreiche, den inneren Seelenkonflikt eines jeden Christen zwischen der Macht des Guten und der des Satans, die dramatischen Ereignisse der Reformation sowie die religiöse Verfolgung vieler Andersgläubiger und die Flucht nach New England miteinschloß. Zu nennen wären hier Cotton Mathers „Magnalia Christi Americana" (1702) und Thomas Princes „Chronological History of New England" (1736).

Die Historiker der Revolutionsphase wiederum betrachteten nunmehr alle Geschehnisse aus einem säkularisierten Blickwinkel und sahen ihre Hauptaufgabe darin, die Amerikanische Revolution als Teil der Menschheitsgeschichte der übrigen (Nach-) Welt erläutern zu müssen.

[FN 2: Siehe Hans R. Guggisberg: The Uses of the European Past in American Historiography, in: A. N. J. Den Hollander (ed.): Diverging Parallels: A Comparison of American and European Thought and Action, Leiden 1971, S. 59.]

[FN 3: Krieger, op. cit., S. 238.]

It is generally agreed that the great turning point in the development of historical writing in America falls into the last quarter of the nineteenth century. Prior to this period, American historiography was — in Leonard Krieger's words — "amateur in authorship, romantic in tone, literary in style, nationalist in mission, and multivolumed in scope". During the 1870s and 1880s it became increasingly professional, scientific (as the phrase was) [...][FN 1][...] In the seventeenth and eighteenth centuries when North America was still tied to Europe politically, Americans wrote practically no European history. In the first three quarters of the nineteenth century [...] American men of letters wrote a number of very important works on the history of the Old World. [...] Puritan historians wrote Providential history that included the traditional Christian concept of the Four Empires, the conflict of God and Satan for the souls of Christians, and the dramatic story of the Reformation and religious persecution as background for the narrative of New England.[FN 2] The historians of the Revolutionary generation had a more secular point of view, but many of them were convinced that the American Revolution was part of the history of mankind and had to be written as such. [...][FN 4]

[FN 1: Ibid. p. 238.]

[FN 2: Ibid. p. 239.]

[FN 4: [...]. It is noteworthy only in Cotton Mather's Magnolia Christi Americana (1702) [S. 61] and in Thomas Prince's Chronological History of New England (1736).]

Anmerkungen

direkt nach der FN 2 (Bauernopfer) auf Guggisberg beginnt das Plagiat erst. Es zieht sich bis Seite 79.

Sichter
Graf Isolan

[5.] Mm/Fragment 076 29-39 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:24 Kybot
Fragment, Gesichtet, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 29-39
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 60-61, Zeilen: S.60,31-33 - S.61,2-6.8.18-21.108-109
Gewiß bleibt jedoch für die Kolonial - und Revolutionsgeschichtsschreibung der USA charakteristisch, daß kein historisches Werk sich mit europäischen Themen befaßte. Für die Entwicklung der amerikanischen Europa - Historiographie ist erst die „National" oder „Romantic Period" in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von entscheidender Bedeutung. Historiker wie Washington Irving („Columbus", 1828), William Hickling Prescott („History of the Reign of Ferdinand and Isabella, the Catholic", 1838) oder John Lothrop Motley („The Rise of the Dutch Republic", 1856 ff., 6 Bde.), die alle im Milieu des New England Unitarianism anzusiedeln sind, waren zunächst Dichter und Literaten, bis sie ihre puritanische Leidenschaft für die Geschichtsschreibung entdeckten. [FN 6]

[FN 6: Siehe hierzu: David Levin: History as Romantic Art: Bancroft, Prescott, Motley, and Parkman, Stanford, Calif., 1959, S. 3-23.]

But the fact remains that in the whole Colonial and Revolutionary period no historical work on a European subject was written in America.[FN 4]

II

Not the Colonial but what is usually called the "National" period of American historiography saw the beginning of serious and comprehensive study also in the European Field. Famous names come to one's mind at once: Washington Irving, William Hickling Prescott, John Lothrop Motley. [...] Their aims were literary. They produced romantic works of art, full of pageantry and local colour. [...][FN 1] [...] Thus Irving wrote his Columbus (1828), Prescott rose to fame with his History of the Reign of Ferdinand and Isabella, the Catholic (1838) and Motley produced his six volumes on the Netherlands' struggle for freedom and national independence (1856 ff).

[FN 1: David Levin, History as Romantic Art: Bancroft, Prescott, Motley, and Parkman, Stanford, California, Stanford University Press, 1959, pp. 3-23.]

Anmerkungen

Übernahme mit Fußnote. Sie setzt sich auf den folgenden Seiten fort.

Sichter
Graf Isolan

[6.] Mm/Fragment 076 42-44 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:45:52 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 42-44
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 64, Zeilen: 6-8
Das Ziel ihrer historischen Studien lag schlicht darin, ihren Lesern die europäische Vergangenheit als „pränatale" amerikanische Geschichte zu vergegenwärtigen. For the romantic historians of America the study of European history had two main functions. Primarily, European history was "prenatal" American history [...]
Anmerkungen

-

Sichter

[7.] Mm/Fragment 077 07-15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:28 Kybot
Fragment, Gesichtet, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Klicken, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 7-15
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 62, Zeilen: 14-23.101-102
Prescott betrachtete einerseits die spanische Geschichte und Kultur als Fortschrittsmotor der westlichen Zivilisation und pries die Entwicklung der liberalen teutonischen Traditionen und Institutionen zu herausragender nationaler Vitalität als die große Errungenschaft von Ferdinand und Isabella, die letztendlich auch die Kräfte abendländischer Energie zur Gründung der Neuen Welt freigemacht hatte, doch verschwieg er andererseits auch nicht die Durchschlagskraft klerikaler Bigotterie sowie einen heraufziehenden monarchischen Autoritarismus, die beide schließlich zur Vernichtung der individuellen Freiheiten und zum Untergang des spanischen Reichs führten.[FN 8]

[FN 8: Vgl. H. R. Guggisberg: William Hickling Prescott und das Geschichtsbewußtsein der amerikanischen Romantik, Jahrbuch für Amerikastudien, vol. 11, 1966, S. 176-193.]

There was still another aspect which, in Prescott's view, placed the history of the Spanish nation into the general context of the course of Western civilization: the development of liberal Teutonic traditions and institutions into fruitful national vitality. The promotion of this development was, to the American historian, the great achievement of Ferdinand and Isabella. They had unleashed the forces of cultural energy that founded the New World, but at the same time they had created the pattern of authoritarianism which ultimately led to the extinction of individual liberties and to the decline of the Spanish empire. [...][FN 1]

[FN 1: Hans R. Guggisberg, "William Hickling Prescott und das Geschichtsbewusstsein der amerikanischen Romantik", Jahrbuch für Amerikastudien 11 (1966), 176-93: Krieger, loc. cit. pp. 241 ff.]

Anmerkungen

Übernahme mit Fußnote.

Sichter
Klicken Graf Isolan

[8.] Mm/Fragment 077 15-21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:30 Kybot
Fragment, Gesichtet, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 15-21
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 62+63, Zeilen: S.62,33-35 - S.63,1-4.101-104
Motley wiederum meinte, seine Zeitgenossen auf die „dangers which come from superstition and despotism and the blessings which flow from the maintenance of religious and political freedom"[FN 9] in Europa aufmerksam machen zu müssen. Schließlich barg für ihn diese Problematik auch den Schlüssel eines universellen Gesetzes, das alles beherrschte: „All bodies political as inexorably as Kepler' s law controls the motion of planets. The law is Progress; the result Democracy."[FN 10]

[FN 9: John L. Motley: History of the United Netherlands from the Death of William the Silent to the Twelve Years' Truce, London 1901, vol. 1, p. iv.]

[FN 10: John L. Motley: Democracy, the Climax of Political Progress and the Destiny of Advanced Races: An Historical Essay, London 1869, p. 6.]

The great theme which he discussed in his weighty volumes was "the dangers which come from superstition and despotism and the blessings which flow from the maintenance of religious and political freedom".[FN 1] This theme was, to him, the expression of a universal law which governs "all bodies political as inexorably as Kepler's law controls the motion of planets. The law is Progress; the result Democracy".[FN 2]

[FN 1: John L. Motley, History of the United Netherlands from the Death of William the Silent to the Twelve Years' Truce, vol. 1, London, 1901, p. iv.]

[FN 2: John L. Motley, Democracy, the Climax of Political Progress and the Destiny of Advanced Races: An Historical Essay, London, 1869, p. 6.]

Anmerkungen

Übernahme mit Fußnoten.<br/> Allerdings wird das zweite Originalzitat durch die unzulängliche Vorgehensweise, dass es nur ausgeschnitten und identisch in die wörtliche deutsche Übersetzung des umgebenden Textes eingefügt wird, fast unverständlich, da plötzlich das Prädikat des Hauptsatzes fehlt. Hier wurde "mit ganz heißer Nadel gestrickt". Wer hat diesen Abschnitt je (Korrektur) gelesen?

Sichter
Graf Isolan

[9.] Mm/Fragment 077 21-37 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:32 Kybot
Fragment, Gesichtet, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 21-37
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 63, Zeilen: 17-30,107-112
Gemeinsam mit George Bancroft, dem ersten berühmten Historiker der amerikanischen Geschichtsschreibung, waren Prescott und Motley von der zunehmenden Ausbreitung der Freiheitsidee in der Welt, die ihren krönenden Abschluß in der Errichtung der Vereinigten Staaten von Amerika fand, überzeugt, wobei sie gleichzeitig ihre Wurzeln in der Renaissance teutonischer Tugenden und Institutionen auszumachen glaubten, die jahrhundertelang unter der Bürde des europäischen Feudalismus verborgen geblieben waren. Motley's romantischer Fortschrittsglaube und naive Bewunderung für eine vermeintliche Kontinuität germanischer Tradition und Ideologie in der Alten wie Neuen Welt gingen so weit, daß er die gravierenden Unterschiede zwischen deutscher und anglo-amerikanischer Aufklärung und Kultur übersah und freimütig erklären konnte: „Ever since the great rising for freedom against the Roman empire, down to this hour, Germany has been the main source of European and American culture. The common mother of nations and empires - alma mater felix prole - she still rules the thought of her vast brood of children; Franks, Goths, Saxons, Lombards, Normans, Netherlanders, Americans - Germans all."[FN 11]

[FN 11: J. L. Motley: Historic Progress and American Democracy, in: Representative Selections, with Introduction, Bibliography, and Notes, (ed. Chester P. Higby/ B. T. Schantz), New York 1939, p. 105. Siehe ebenfalls: H. R. Guggisberg: Das europäische Mittelalter im amerikanischen Geschichtsdenken des 19. und 20. Jahrhunderts, Basel/ Stuttgart 1964, S. 33.]

This brought him close to Bancroft, who also saw the early history of the United States mainly in terms of a renaissance of Teutonic, i.e. Anglo-Saxon, traditions of freedom — traditions which had for centuries been buried under the weight of European feudalism. Motley went further than that. His admiration for the continuity of Germanic traditions both in the Old and in the New World made him overlook all the contemporary differences between German and Anglo-American culture, so that he could exclaim: "Ever since the great rising for freedom against the Roman empire, down to this hour, Germany has been the main source of European and American culture. The common mother of nations and empires — alma mater felix prole — she still rules the thought of her vast brood of children; Franks, Goths, Saxons, Lombards, Normans, Netherlanders, Americans — Germans all."[FN 4]

[FN 4: John L. Motley, "Historic Progress and American Democracy", in Representative Selections, with Introduction, Bibliography, and Notes, ed. by Chester P. Higby and BT Schantz, New York, 1939,pp.l05 ff.; Levin, History as Romantic Art, 86 ff.; Hans R. Guggisberg, Das europäische Mittelalter im amerikanischen Geschichtsdenken des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts, Basel & Stuttgart: Helbing & Lichtenhahn, 1964, p. 33.]

Anmerkungen

Übernahme mit Fußnoten

Sichter
Graf Isolan

[10.] Mm/Fragment 077 42-45 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-29 10:27:45 Klicken
Fragment, Guggisberg 1971, KeineWertung, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 42-45
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 64, Zeilen: 6-7, 13-18
Gewiß lag das Hauptanliegen der romantischen Geschichtsschreibung in der Hervorhebung des gemeinsamen ideellen Erbes Europas und Amerikas, zugleich aber auch der Einzigartigkeit Amerikas, wo sich moralischer Fortschritt als Freiheit und Demokratie unter [Gottes Führung unaufhaltsam entfalten konnte, im Gegensatz zu Europa, wo sich zunehmend eine politische Restauration und eine Stagnation fortschrittlichen Gedankenguts bemerkbar machten.] For the romantic historians of America the study of European history had two main functions. [...] The emphasis throughout lay on the common heritage of ideas. By illustrating the fruition or stagnation of these ideas in various European countries, the American historians were able indirectly to demonstrate to their readers the difference as well as the uniqueness of the American development toward democracy.
Anmerkungen

Die erste "main function" wurde bereits eine Seite zuvor "verwurstet". Auch wenn die Übersetzung hier etwas freier (zumindest bezüglich der Wortstellung) ist, wäre ein Hinweis auf den Ursprung dieser Passage notwendig gewesen. Dieser unterbleibt.

Sichter

[11.] Mm/Fragment 078 01-03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:46:02 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 1-3
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 64, Zeilen: 6-7, 13-18
[Gewiß lag das Hauptanliegen der romantischen Geschichtsschreibung in der Hervorhebung des gemeinsamen ideellen Erbes Europas und Amerikas, zugleich aber auch der Einzigartigkeit Amerikas, wo sich moralischer Fortschritt als Freiheit und Demokratie unter] Gottes Führung unaufhaltsam entfalten konnte, im Gegensatz zu Europa, wo sich zunehmend eine politische Restauration und eine Stagnation fortschrittlichen Gedankenguts bemerkbar machten. For the romantic historians of America the study of European history had two main functions. [...] The emphasis throughout lay on the common heritage of ideas. By illustrating the fruition or stagnation of these ideas in various European countries, the American historians were able indirectly to demonstrate to their readers the difference as well as the uniqueness of the American development toward democracy.
Anmerkungen

wie [1]

Sichter

[12.] Mm/Fragment 078 04-21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:38 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 4-21
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 64-65, Zeilen: S.64,20-34 - S.65,1-13.15-19.101-104
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, und insbesondere nach Beendigung des Bürgerkriegs, entstand unter dem Einfluß des deutschen Historismus auf der einen Seite und des Darwinschen Evolutionsgedankens auf der anderen Seite die School of Scientific History. Obgleich im amerikanischen Denken der Historismus niemals wirklich integriert wurde, wuchs das Interesse der Amerikaner an der Methode deutscher Geschichtsschreibung wie auch an deutscher Geschichte selbst, nicht zuletzt aufgrund der Emigration deutscher Historiker - hauptsächlich Schüler Leopold von Rankes oder Friedrich Meineckes - gegen Ende des 19. Jahrhunderts in die USA.[FN 13] Das Studium europäischer Geschichte in Amerika blieb allerdings trotz Verwissenschaftlichung der Arbeitsmethoden und akademischen Lehrveranstaltungen auch weiterhin eine Schau interkulturellen Erbes, eine Zusammenfassung und Wiedergabe europäischer Geschichte, die als Vorzeit der Kolonialperiode Nord - Amerikas behandelt und gedeutet wurde. Unter der Leitung von Herbert Baxter Adams entwickelte sich die Johns Hopkins Universität neben Harvard und Columbia, wo Henry Adams und William Burgess lehrten, zum wichtigsten Zentrum der Scientific School. Teutonismus stand, nunmehr als „wissenschaftliche" Theorie historischer Kontinuität definiert, in seiner vollen Blüte.

[FN 13: Siehe Jürgen Herbst: The German Historical School in American Scholarship, Ithaca, N. Y., 1965, S. 99 - 128. Ferner siehe: George G. Iggers: The Image of Ranke in American and German Historical Thought, History and Theory, vol. 2, 1962, S. 17-40.]

III

In the second half of the nineteenth century, and particularly after the close of the Civil War, a number of new tendencies started to dominate the general development of historical study in the United States. Together with an increasingly critical attitude toward the sources went a general acceptance of evolutionary thought. Behind this stood the influence of the German historical school on the one hand and that of Darwinism on the other. One of the most important results of the new movement was the reform of the teaching of history in American universities [...] method and the establishment of what was called "the school of scientific history". [...] German historicism was never really integrated into American historical thought. It was only in the present century that the philosophical framework of nineteenth century German historiography began to be studied and appreciated in the United States. [S. 65] Again, this happened under a foreign influence, namely under that of the German refugee historians, many of whom had come from the school of Friedrich Meinecke. By the disciples of the American "scientific school" of the late nineteenth century Ranke was very highly praised, but his works were not widely read.1 To the study of European history in America, the rise of the "scientific school" did not bring immediate changes in outlook. The emphasis on the continuity of cultural heritage persisted, and the approach remained mainly chronological. To most students of the famous seminar at Johns Hopkins which, under the leadership of Herbert Baxter Adams, became the most important centre of the "scientific school", European history was of real interest only as long as it could be seen as a development preceding the Colonial period of North America. [...] Teutonism, now as a "scientific" thesis of historical continuity, was in full bloom. It flourished not only at Johns Hopkins, but also at Harvard, where the somewhat more critical Henry Adams had introduced the new methods of teaching and research, and at Columbia, where John William Burgess became one of its most outspoken advocates.

[FN]

1 Jurgen Herbst, The German Historical School in American Scholarship, Ithaca, New York,Jurgen Herbst, The German Historical School in American Scholarship, Ithaca, New York, Cornell University Press, 1965, pp. 99-128. Cf. George G. Iggers, "The Image of Ranke in American and German Historical Thought", History and Theory 2 (1962)), pp. 17-40.

Anmerkungen

Übernahme mit Fußnote

Sichter

[13.] Mm/Fragment 078 22-47 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:40 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 22-47
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 65+66+67, Zeilen: 27-28+7-10.13-36+1-3.12-15.19-20.22-24
Darüber hinaus boten religiöse Motive als Bindeglied zwischen der Alten und Neuen Welt immer wieder Stoff zu neuen Forschungsvorhaben. John William Drapers „ History ofthe Intellectual Development ofEurope" ( 1863) und „ History ofthe Conflict between Religion and Science" ( 1874) wie Andrew Dickson Whites „ History ofthe Warfare of Science with Theology in Christendom " ( 1896) sind z. B. Zeugnisse intellektueller Konflikte im ausgehenden 19. Jahrhundert, des Kampfes zwischen Wissenschaft und Religion, der von beiden, ein wenig anachronistisch anmutenden Historikern in Antike und Mittelalter der Alten Welt rückprojiziert wurde.

Draper, verspäteter Enzyklopädist des 18. Jahrhunderts, Anhänger der Evolutionstheorie und des Comteschen Positivismus, setzte sich zum Ziel, mit den Methoden und Werkzeugen der „ Scientific School" den Kontrast zwischen dem „ dark age of faith", das bis zum Ende des 15. Jahrhunderts andauerte und dem „ enlightened age of reason", das für ihn in der Renaissance begann und im modernen Amerika seinen Höhepunkt fand, darzustellen. 14 White, Historiker, Diplomat und erster Präsident der Cornell Universität, sah seine Aufgabe darin, seine Leser mit der europäischen Vergangenheit zu konfrontieren, um ihnen zu helfen „ to understand our own time and its problems in the light of history." 15 Beide Historiker versuchten auf etwas umständliche Art und Weise - Draper dabei wesentlich unkritischer als White - , die Notwendigkeit kulturellen Fortschritts zu unterstreichen. Doch die Verbindung von kritischer Geschichtsschreibung und Bewahrung traditioneller Ideale fand ihren Niederschlag erst in den Werken von Henry Charles Lea. Ähnlich wie seine Kollegen der „ Scientific School" befaßte sich Lea mit der Geschichte der abendländischen Institutionen, wobei er sich vor allem auf die europäische Kirchengeschichte spezialisierte. Zu seinen wichtigsten Werken, die ihm zu internationalem Renommee wie zur Präsidentschaft der American Histori[cal Association ( 1903) verhalfen, zählen seine beiden Werke „ History of the Inquisition in the Middle Ages" ( 1888) und „ History of the Inquisition in Spain" ( 1906 - 7).]

[FN]

14 Vgl. H. R. Guggisberg: The Uses of the European Past in American Historiography, a. a. O., S. 65 f.

15 Autobiography of Andrew Dickson White, New York 1905, vol. l, p. 83.

The emphasis on European-American continuity was still in many cases based on the religious motif.

[S. 66] Both John William Draper and Andrew Dickson White projected an intellectual conflict of their own time into the Ancient and Medieval past of the Old World: the struggle between science and religion. [...] He was an evolutionist and a firm adherent of Comtean positivism. As the author of a History of the Intellectual Development of Europe (1863) and a concise History of the Conflict between Religion and Science (1874) he appears to the modern reader in the somewhat anachronistic role of a belated eighteenth century encyclopedist. His aim was to show the contrast between the dark "age of faith", which lasted to the end of the fifteenth century, and the enlightened "age of reason" which began with the Renaissance and found its fulfilment in modern America. White was less onesided in his historical views, but their general pattern was the same. This becomes obvious already in the title of his most significant historiographical achievement, the History of the Warfare of Science with Theology in Christendom (1896). White was a professional historian who later became a leading university reformer and eventually a diplomat. He wrote on European history out of his sense of what was needed in America. As he says in his Autobiography (1905), he desired to confront his readers with the European past to help them "understand our own time and its problems in the light of history".2 In his treatment of the sources he was more critical than Draper, but like his older contemporary he sought to demonstrate the fundamental necessity of a liberal attitude in religious matters in order to secure cultural progress. Behind this pragmatic aspiration stood the conflicts which accompanied the foundation of Cornell University as a non-sectarian institution. Here, White was directly involved : he was the first president of this new American university.

[FN]

2 Autobiography of Andrew Dickson White, New York, 1905, vol. 1, p. 83.


[S. 67] The conjunction of growing historical criticism with the preservation of the thematic tradition found its most impressive demonstration in the works of Henry Charles Lea. [...] As a historian of institutions and more particularly of legal institutions he became a specialist on the history of ecclesiastical law. His greatest works were the History of the Inquisition in the Middle Ages (1888) and the History of the Inquistition in Spain (1906-7). [...] Unlike most of his professional contemporaries of the "scientific school", [...] he became one of the great masters of historical criticism and rose to international renown as well as to the presidency of the American Historical Association (1903).

Anmerkungen

auch hier eine Bauernopfer-Fußnote (14) auf einen im Vergleich zum Umfang der Übernahme unbedeutenden Teil des Plagiats aus Guggisberg. Die FN 15 wurde wieder aus Guggisberg übernommen.

Sichter

[14.] Mm/Fragment 079 01-20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:42 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

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Seite: 79, Zeilen: 1-20
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 67+68, Zeilen: 4-9.13-18.29-36+3-8.17-20.102-110
[Zu seinen wichtigsten Werken, die ihm zu internationalem Renommee wie zur Präsidentschaft der American Histori]cal Association ( 1903) verhalfen, zählen seine beiden Werke „ History of the Inquisition in the Middle Ages" ( 1888) und „ History of the Inquisition in Spain" ( 1906 - 7).

Im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Kollegen jedoch verstand er seine Aufgabe als Historiker in der kritischen Wiedergabe von Fakten, die, wie er glaubte, für sich sprachen, und nicht in der Zelebrierung einer kulturgeschichtlichen europäisch - amerikanischen Einheit.

Besonders beschäftigten Lea die geistig - destruktiven Kräfte bestimmter mittelalterlicher religiöser Strömungen , die sich schließlich der Institution Kirche bemächtigten und zum Hindernis jeglichen menschlichen Fortschritts wurden.

„ Human progress" bedeutete für den Mittelalter - Experten Lea „ liberty of conscience, tolerance and democracy ". Und gerade in der Bewahrung dieser Ideale sah er die ehrenvolle Aufgabe der amerikanischen Nation verankert, um europäischen Mißverhältnissen in den USA einen Riegel vorzuschieben. 16

Wenngleich sich unter Lea' s Zeitgenossen auch andere Historiker mit europäischer Kirchengeschichte befaßten, speziell mit den vielfältigen Ausformungen der Reformation, der Diaspora protestantischer Bewegungen oder mit geistlichen Prosopographien - zu nennen wären Henry M. Bairds „ History ofthe Rise ofthe Huguenots of France" ( 1879), Samuel M. Jacksons „ Huldreich Zwingli" ( 1900) und Williston Walkers „ John Calvin, the Organizer of Reformed Protestantism, 1509 - 1564" ( 1906) - , 17 so erreichten sie doch nicht das wissenschaftshistorische Niveau von Lea' s Werken.

[FN]

16 Vgl. Guggisberg, op. cit., S. 67.

17 Zum Thema der Reformation sind heute noch vor allem die amerikanischen Zeitschriften Church History, The Mennonite Quarterly Review und das deutsch - amerikanische Archiv für Reformationsgeschichte auf dem letzten Forschungsstand.

like his "scientific" colleagues he developed institutional history as the most reliable basis for the study of any period. In addition to this he refrained from making particular moral judgements, because he believed that the historian should insist on the priority of the facts and let the facts alone "teach their appropriate lesson".

[...] His greatest works were the History of the Inquisition in the Middle Ages (1888) and the History of the Inquistition in Spain (1906-7). In a number of auxiliary studies which appeared before, between, or after the two magna opera, Lea investigated such themes of ecclesiastical law as auricular confession, indulgences, sacerdotal celibacy, and the persecution of witchcraft. [...] Basically, Lea was not concerned with the cultural unity and uniqueness of the Middle Ages but with the spirit that stood behind the institutions of the Church and caused these institutions to become obstacles to the development of "human progress".

"Human progress", to him, was liberty of conscience, tolerance and democracy. Like most of his educated fellow- Americans, Lea believed that the preservation of these ideals was the sacred task of his nation.

[S.68] Among Lea's contemporaries there were several historians who also addressed themselves to the study of European Church History. Most of them wrote on the Reformation and on the history of particular Protestant movements. Although their writings were generally less comprehensive in scope and more specialized in the treatment of their subjects, [...] That this happened is convincingly shown in Henry Baird's volumes on the history of French Protestantism, in Samuel Macauley Jackson's biography of Zwingli and in Williston Walker's book on Calvin. 2

[FN]

2 Henry M. Baird, History of the Rise of the Huguenots of France (1879), Huguenots and Henry of Navarre (1886), Huguenots and the Revocation of the Edict of Nantes (1895) ; Samuel M. Jackson, Huldreich Zwingli (1900); Williston Walker, John Calvin, The Organizer of Reformed Protestantism , 1509-1564 (1906).

3 Cf. the works of Roland H. Bainton, Earl Morse Wilbur, Harold Bender, George H. Williams and many others. The significance of the present American contribution to Reformation research is easily recognized in such periodicals as Church History, The Mennonite Quarterly Review, and the German- American Archiv fur Reformationsgeschichte.

Anmerkungen

Erneut eine im der Satzabfolge leicht umgestellte und gekürzte Übernahme mit Fußnoten, wobei eine davon in den Fließtext übernommen wird. Sozusagen im Austausch wird eine Bauernopfer-Fußnote (16) auf einen Abschnitt der Quelle eingefügt.

Sichter

[15.] Mm/Fragment 079 21-43 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:44 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

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Seite: 79, Zeilen: 21-43
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 69+70, Zeilen: 3.5.6-8.15-18.25-34.101-103+12-20.23-33
Um die Jahrhundertwende schlug die amerikanische Europa - Historiographie eine neue Richtung ein, die sich in der Imperial School etablierte und sich zunächst in der berühmten Trilogie des Admirals Alfred R. Mahan über den „ Einfluß der Seemacht in der Geschichte" (dt. 1896) widerspiegelte. 18 Augenfällig neu war freilich der Wechsel in der Thematik: Zum ersten Mal im 19. Jahrhundert widmete sich ein amerikanischer Autor einem bisher unerforschten Gebiet der europäischen Vergangenheit und verließ damit die traditionell belegten Felder der europäischen Historiographie wie Institutions - , Erbauungs - oder Kirchengeschichte . Sein Hauptmotiv war die Macht als bewegende Kraft der Geschichte. Und diese Macht sah Mahan von Amerika und Europa gleich verkörpert. Beide Kontinente waren zu einer ideologisch - politischen Einheit, zu gleichberechtigten Partnern einer transatlantischen Schicksalsgemeinschaft verschmolzen und gleichzeitig als weltweit dominierender Machtfaktor zu einer geschichtsbewegenden Kraft avanciert. Es ist vielleicht kein Zufall, daß zum Zeitpunkt des imperialen Ausgreifens der USA auch das historische Interesse an der sogenannten anglo - amerikanischen „ imperial tradition" wuchs und in den Schriften der Colonial Historians - Charles M. Andrews, Herbert Lewi Osgood und George Louis Beer - zum Ausdruck kam. Fast parallel zur „ Imperial School" bildete sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kreis junger Wissenschaftler um den Columbia - Historiker James Harvey Robinson („ The New History", 1912), dem u. a. Charles A. Beard, Carl Lotus Becker, James T. Shotwell, Carlton Hayes und Lynn Thorndike zeitweise angehörten .

[FN]

18 A. T. Mahan: The Influence of Sea Power upon History, 1660 - 1783 ( 1890); The Influence of Sea Power upon the French Revolution and Empire, 1793 - 1812 ( 1893); Sea Power in its Relation to the War of 1812( 1905).

It was only in the last decade of the century that the first intimation of a fundamental reorientation came into the light.

[...] In several respects, Alfred T. Mahan's famous trilogy on the influence of sea power upon history appears to the modern reader as a traditional nineteenth century product.1 [...] The new element was first of all the subject. For the first time in the nineteenth century, an American author dealt with the European past outside the traditional fields of legal, institutional, moral or ecclesiastical history. [...] But behind his narrative lay an expanded concept of the American — European community. It was no longer only a community of continuing traditions but a community of simultaneous destinies on both sides of the Atlantic Ocean. Mahan was the first American scholar of European history who saw the Old World and his own nation as equal partners in a specific development of political involvement. With this he became the harbinger of a new American outlook on the European past — of an outlook which was eventually to be dominated by the idea of the unity of fate.

[FN]

1 The Influence of Sea Power upon History, 1660-1783 (1890); The Influence of Sea Power upon the French Revolution and Empire, 1793-1812 (1893); Sea Power in Its Relation to the War of 1812 (1905).


[S. 70] Some "scientific historians", while specializing in the American Colonial period, became increasingly interested in the immediate background of British history and established the so-called "imperial tradition". We think of Charles M. Andrews and Herbert Levi Osgood, but quite particularly of George Louis Beer, who became the greatest American authority on the British Colonial System (1908-12).

More influential than the impulses of the "scientific school", however, were those of the group of younger scholars who gathered around James Harvey Robinson at Columbia and adhered to the ideas he had laid down in his book on The New History (1912). [...] Among these scholars there were several experts in European history. [...] Charles A. Beard not only collaborated on several textbooks [...] Carl Becker had not yet published the works that were to make him well known [...] Among Robinson's first disciples, James T. Shotwell, Carlton Hayes and Lynn Thorndike were to become prominent in different areas of European history. 1

Anmerkungen

Wieder wird der geraffte Text mit Fußnote übernommen.

Sichter

[16.] Mm/Fragment 080 01-06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:46 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

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Seite: 80, Zeilen: 01-06
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 70+71+76, Zeilen: 35-37+1-5.102+101-103
19 Tatsächlich leiteten die Prämissen der New History einen neuen Abschnitt in der amerikanischen Geschichtsdeutung ein: „ History is a continuous process; its chief goal is to learn from the past in order to contribute not only to the understanding but to the improvement of the present. The historian must encompass all the varied interests and activities of man; he must try to understand conditions and institutions, and not simply reproduce the facts." 20

[FN]

19 Vgl. Charles Homer Haskins: European History and American Scholarship, American Historical Review, vol. 28, January 1923, S. 215 ff. ; Chester P. Higby: The Present Status of Modern European History in the United States, Journal of Modern History, vol. 1, March 1929, S. 3 - 8; Daniel Boorstin: America and the Image of Europe, New York 1960.

20 L. Krieger: European History in America, a. a. O., S. 260 f.

When looking upon the Old World, the New Historians emphasized the following principles with particular insistence: history is a continuous process; its chief goal is to learn from the past in order to contribute not only to the understanding but to the improvement of the present. The historian must encompass all the varied interests and activities of man ; he must try to understand conditions and institutions and not simply reproduce the facts.

[Seite 71]

[FN]

2 Daniel Boorstin, America and the Image of Europe, New York, 1960, pp. 23ff.

[Seite 76]

[FN]

1 Charles Homer Haskins, "European History and American Scholarship", p. 215. Cf. Chester P. Higby, "The Present Status of Modern European History in the United States", Journal of Modern History 1 (March 1929), pp. 3-8. Daniel Boorstin, America and the Image of Europe, New York, 1960, pp. 23ff.

Anmerkungen

zu FN 19: die FN ist eine Kompilation aus Guggisbergs Referenz für seinen Abschlußsatz auf S. 76 und einer FN aus S. 71. Warum diese FN hier steht, erschließt sich sachlich nicht. Technisch kann es ein Übertragungsfehler sein, die FN sind in der Diss an dieser Stelle durcheinander. zu FN 20: Guggisberg gibt an dieser Stelle Krieger, S. 263 paraphrasiert wieder:[2]. In der Dissertation zwar richtig bei Krieger, jedoch mit der falschen Seite referenziert, wird das wörtliche Zitat allerdings aus Guggisberg entnommen, ohne ihn zu erwähnen.

Sichter

[17.] Mm/Fragment 080 07-24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:48 Kybot
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78.51.103.12, Graf Isolan
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 7-24
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 71+72, Zeilen: 8-13.17-19.26-28.101+2-8.17-21.101-110
Fortan sollte der amerikanische Europa - Experte ein Bewußtsein für die „ common contemporary connexions and destinies" entwickeln, die schließlich durch die Erfahrungen des 1. Weltkriegs fast vorgezeichnet waren. Zwischen 1917 und 1930 entstanden dann auch die meisten Bücher zur atlantischen Außenpolitik und Diplomatie, die die anwachsende globale Rolle der USA in der Weltgeschichte unter Beweis stellten. 21 In diesem Zusammenhang kann freilich die Kontroverse zwischen der revisionistischen und anti - revisionistischen Interpretation über die Ursprünge des 1. Weltkriegs und die amerikanische Intervention nicht unerwähnt bleiben. Der prominenteste Vertreter der Revisionisten, Harry Elmer Barnes, fand vor allem bei den Deutschen beträchtliche Zustimmung. 22

Neben der großen Forschungsexpansion in der amerikanischen Europa - Historiographie auf den Gebieten der modernen Diplomatie - , Wirtschafts - und Sozialgeschichte , sowie in der Auseinandersetzung mit der Problematik des Nationalismus und Imperialismus, blieb das Interesse am Studium mittelalterlicher Geschichte in den 20 er Jahren nicht nur konstant, sondern erreichte sogar mit Werken wie „ Medieval Mind" ( 1911) von Henry Osborn Taylor, „ Renaissance of the Twelfth Century" ( 1927) von Charles Homer Haskins oder mit Henry Adams' „ Mont - Saint - Michel und Chartres" ( 1913) seinen Höhepunkt. 23

[FN]

21 Vgl. L. Krieger, op. cit., S. 263, 269 ff.

22 Siehe hier: Günther Moltmann: Revisionist Historiography in the United States and its Importance for German - American Relations in the Weimar Period, in: Deutschland und die USA 1918 - 1933 (Schriftenreihe des internationalen Schulbuchinstituts, Bd. 13), Braunschweig 1968; Warren J. Cohen: The American Revisionists: The Lessons of Intervention in World War I, Chicago 1967.

23 Als Zeugnis dieser Entwicklung sei die Gründung der Medieval Academy of America (1925) genannt, die seit 1926 die Zeitschrift Speculum herausgibt. Drei Jahre später, 1929, erschien dann erstmalig das Journal of Modern History für die neuzeitliche Geschichte Europas.

This interest was firmly based on the consciousness of common contemporary connexions and common destinies. It was therefore only natural that the New Historians desired to expand the thematic horizon : they called for more intensive study also of modern European history. The experience of World War I did much to fulfil this wish.

[...] From 1917 to the crisis of the 1930s the emphasis was primarily on the history of external relations. Thereafter one can observe a growing interest also in domestic problems of European countries. [...] It confirmed their conviction that the study of diplomatic history was of particular importance also for the determination of America's role in the history of the world.1

[FN]

1 Ibid. pp. 263, 269 ff.


[S. 72]

It was in this field also that a great national controversy erupted: the conflict between the revisionist and anti-revisionist interpretations of the origins of the war and of American intervention. This conflict was observed with particular interest in Germany, and the most prominent exponent of revisionism, Harry Elmer Barnes, could for a time enjoy the admiring appreciation of a considerable German audience. [...] 1

Besides this great expansion of American interest in modern European history, the study of the Middle Ages and of the early modern period had by no means died out. On the contrary: American medievalism reached the high level of its quality which has remained traditional down to our day, [...]

[FN]

1 Warren J. Cohen, The American Revisionists: The Lessons of Intervention in World War I, Chicago, 1967. Günter Moltmann, "Revisionist Historiography in the United States and its Importance for German-American Relations in the Weimar Period", Deutschland und ie USA 1918-1933 (Schriftenreihe des internationalen Schulbuch- instituts, Bd. 13, Braunschweig, 1968).

2 The visible symbol of this impressive development was the foundation, in 1925, of the "Mediaeval Academy of America". Since 1926 this organization of scholars published the journal Speculum. It was to be the counterpart of the Journal of Modern History which was founded three years later as the professional periodical for European history since the Middle Ages.

Anmerkungen

Übernahme mit Fußnoten.

Sichter

[18.] Mm/Fragment 080 24-39 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:50 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

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78.51.103.12, Plaqueiator, Graf Isolan
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 24-39
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 73+74+75+76, Zeilen: 3-8.11-22.32.101-106.110.111+1-6+18-20+1-2
Von ganz wesentlicher Bedeutung für die Geschichtsforschung des Mittelalters war der Beitrag der beiden Amerikaner George Sarton und Lynn Thorndike, die das Burckhardtsche Renaissance - Konzept angriffen und als treue Anhänger der Idee eines linearen wissenschaftlichen Fortschritts in der Renaissance nicht ein Wiedererwachen der intellektuellen Kräfte der Menschheit sahen, sondern eine Ruhephase zwischen Mittelalter und Aufklärung, ja sogar ein Moment der Regression. 24 Daß diese Thesen eine Revolte in der Historiker - Gilde der Alten wie Neuen Welt hervorriefen , versteht sich von selbst; denn nach wie vor führten die meisten amerikanischen Mediävalisten die Argumente einer europäisch - amerikanischen „ cultural unity" auf, und sprachen immer wieder mit Stolz von dem gemeinsamen intellektuellen Erbe des Abendlandes, das nicht nur den Europäern allein gehören würde, wie es 1923 Charles Homer Haskins auf den Punkt brachte: „ Whether we look at Europe genetically as the source of our civilization, or pragmatically as a large part of the world in which we live, we cannot ignore the vital connections between Europe and America, their histories are ultimately but one." 25

[FN]

24 Siehe: G. Sarton: Introduction to the History of Science, Baltimore 1927 - 1948. 3 vols./ 5 parts; G. Sarton: Science in the Renaissance, in: J. W. Thompson/ G. Rowley/ F. Schevill/ G. Sarton: The Civilization of the Renaissance, Chicago 1929, S. 79; L. Thorndike: A History of Magic and Experimental Science, New York 1923 - 1958, 8 vols. Siehe ferner hierzu: Wallace K. Ferguson: The Renaissance in Historical Thought: Five Centuries of Interpretation, Boston/ New York 1948; H. R. Guggisberg: Jacob Burckhardt und Amerika, Jahrbuch für Amerikastudien, vol. 13, 1968, S. 53 - 68.

25 Ch. H. Haskins: European History and American Scholarship, a. a. O., S. 215.

A number of these works have become classics in their field on both sides of the Atlantic Ocean, eg Henry Osborn Taylor's Medieval Mind (1911) or Charles Homer Haskins's Renaissance of the Twelfth Century (1927), not to speak of that unique and truly "unclassifiable" masterpiece of the old Henry Adams, Mont- Saint-Michel and Chartres (1913).

[...] Of particular importance was the American contribution to the history of medieval science, notably in the weighty volumes of George Sarton and Lynn Thorndike. Out of these works came a remarkably severe attack upon the Burckhardtian concept of the Renaissance. In their emphasis on the continuous and unbroken expansion of man's knowledge of nature, these American historians saw the Renaissance not as a new revival of intellectual forces but rather as a period of rest between the Middle Ages and the Enlightenment, or even as a period of regression.1 This "revolt of the medievalists" against the established pattern of historical periodization was parallelled by similar attempts at re-orientation in Europe, [...]

Indeed, we observe American medievalists again and again

[FN]

1 George Sarton, Introduction to the History of Science, 3 vols, in 5 parts, Baltimore, 1927-1948; Lynn Thorndike, A History of Magic and Experimental Science, 8 vols. New York, 1923-1958. ee especially Sarton's essay on "Science in the Renaissance", in JW Thompson, G. Rowley, F. Schevill, G. Sarton, The Civilisation of the Renaissance, Chicago, 1929, p. 79. Hans R. Guggisberg, "Jacob Burckhardt und Amerika", Jahrbuch für Amerikastudien 13 (1968),pp. 53-68.

4 Charles Homer Haskins, "European History and American Scholarship", American Historical Review 28, January 1923, p. 226.

[S. 74]

emphasizing the cultural unity of the Middle Ages in contrast to the diversity of the modem world. And in addition to this we find that the American medievalists of the 1920s and early 1930s were proudly conscious of the fact that the intellectual heritage of the Middle Ages belonged to them just as much as it belonged to the Europeans who seemed culturally closer to it.

[S. 75]

[...] agree with what Charles H. Haskins has already said in 1923: "Whether we look at Europe genetically as the source of our civilization, or pragmatically as a large part of the world

[S. 76]

in which we live, we cannot ignore the vital connections between Europe and America, their histories ultimately but one." 1

Anmerkungen

Übernahme mit Fußnoten; bei FN 25 wurde nicht aufgepasst beim Kopieren. Die Referenz lautet wie bei der übernommenen FN 19 auf Haskins S.215, sollte aber S.226 sein. In der Quelle ist dies richtig angegeben.

Sichter

[19.] Mm/Fragment 080 40-45 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:52 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

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Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 40-45
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 74, Zeilen: 07-15
Während der Zwischenkriegsjahre, besonders während der Hitlerzeit, erfuhr die amerikanische Europa - Historiographie aufgrund der Emigration vorwiegend jüdisch - europäischer Wissenschaftler in die USA neuen Auftrieb. 26 Insbesondere die Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus und dem 2. Weltkrieg stärkten aufs Neue die atlantische Perzeption der Amerikaner, die die westliche Schicksalsgemeinschaft nicht mehr allein als eine historisch gewachsene Geschichts - Konfigu[ration, sondern als aktuell gebotenen Zusammenschluß der Freien Welt vis ä vis dem Totalitarismusphänomen erlebten.]

[FN]

26 Vgl. Rudolph J. Vecoli: European Americans: From Immigrants to Ethnics, in: William H.Cartwright/ Richard L. Watson (eds.): The Reinterpretation of American History and Culture, Washington, D. C., 1973, S. 81 - 112; Donald Fleming/ Bernard Bailyn (ed.); The Intellectual Migration,Europe and America, 1930 - 1960, Cambridge, Mass., 1969; Gerald Stourzh: Die deutschsprachige Emigration in den Vereinigten Staaten: Geschichtswissenschaft und politische Wissenschaft, Jahrbuchfür Amerikastudien, vol. 10, 1965, S. 59 - 77, 232 - 266, vol. 11, S. 260 - 317; Franz L. Neumann: The Social Sciences, in: F. L. Neumann et al.: The Cultural Migration: The European Scholar in America,Philadelphia 1953, S. 4 - 26.

If the American historian who, in the years between the two world wars, devoted himself to the study of modern Europe, emphasized the American-European unity of fate, his colleague in the medieval field quite naturally tended to stress the conception of the unity of heritage. [...] The American contribution to European history has continued to receive fruitful impulses, first of all from the refugee scholars who came to the United States as victims of National Socialist persecution, and then again from the experience of the Second World War.

[S. 75]

[FN]

1 On the influence exerted by refugee scholars, notably from Germany and Austria cf. Gerald Stourzh, "Die deutschsprachige Emigration in den Vereinigten Staaten: Geschichtswissenschaft und politische Wissenschaft", Jahrbuch für Amerikastudien 10 (1965), pp. 59-77, 232-66; 11 (1966), pp. 260-317. Cf. also Leonard Krieger and Fritz Stern, "Editors' Introduction", The Responsibility of Power, Historical Essays in Honor of Hajo Holborn, Garden City, NY, 1967; Franz L. Neumann, "The Social Sciences", in Neumann et al., The Cultural Migration: The European Scholar in America, Philadelphia, 1953, pp. 4-26; Donald Fleming & Bernard Baylin (eds.), The Intellectual Migration, Europe and America, 1930-1960 Cambridge, Mass., 1969.

Anmerkungen

willkürliche Durchmischung 2er Fußnoten

Sichter

[20.] Mm/Fragment 081 02-09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:54 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 2-9
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 74+75, Zeilen: 15-19.22-24
Wie sehr die emigrierten Wissenschaftlerdie Entwicklung der amerikanischen Europa - Forschung beeinflußt haben, istfreilich schwer zu beantworten. Sicherlich aber haben die amerikanischen Vertreterder Atlantic History - Carl Becker, Louis Gottschalk oder Crane Brinton - wieauch ihre europäischen Vertreter - Fritz Stern, Gordon A. Craig, Hajo Holborn oder Henry Kissinger - mit ihren zahlreichen Büchern und Artikeln dazu beigetragen, den transatlantischen politischen wie intellektuellen Kosmos engerzusammenzuführen. 27

[FN]

27 Siehe hierzu allg. L. Krieger: European History in America, a. a. O., S. 288 ff. Siehe ferner dieFestschrift zu Ehren des deutschstämmigen Yale - Professors für Deutsche Geschichte, Hajo Holborn,der 1966 zum Präsidenten der American Historical Association gewählt wurde: L. Krieger/ F. Stern:„ Editors' Introduction", The Responsibility of Power: Historical Essays in Honor of Hajo Holborn,Garden City, N. Y., 1967. [...]

As a consequence of all this, the American awareness of the community of destinies within the Western or Atlantic world has become more and more distinct.1 It stands behind the works of such scholars of "Atlantic history", as Preserved Smith, Carl Becker, Louis Gottschalk and Crane Brinton.

[...] The extent of the refugee scholars' influence upon the development of the study of European history in the United States is still very difficult to characterize and to evaluate.

[FN]

1 Krieger, loc. cit. pp. 288 ff.


[S. 75]

It became impressively manifest when, in December 1966, Hajo Holborn, the great German-born teacher of the history of Germany at Yale, was elected president of the American Historical Association.1

[FN]

1 On the influence exerted by refugee scholars, notably from Germany and Austria cf. Gerald Stourzh, "Die deutschsprachige Emigration in den Vereinigten Staaten: Geschichtswissenschaft und politische Wissenschaft", Jahrbuch für Amerikastudien 10 (1965), pp. 59-77, 232-66; 11 (1966), pp. 260-317. Cf. also Leonard Krieger and Fritz Stern, "Editors' Introduction", The Responsibility of Power, Historical Essays in Honor of Hajo Holborn, Garden City, NY, 1967; Franz L. Neumann, "The Social Sciences", in Neumann et al., The Cultural Migration: The European Scholar in America, Philadelphia, 1953, pp. 4-26; Donald Fleming & Bernard Baylin (eds.), The Intellectual Migration, Europe and America, 1930-1960 Cambridge, Mass., 1969.

Anmerkungen

wirre Mischung von Fließtext und Fußnote

Sichter

[21.] Mm/Fragment 081 12-15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:39:56 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 12-15
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 75, Zeilen: 5-7
Freilich hatten die aus dem 2. Weltkrieg hervorgegangenen politischen Machtkonstellationen und historischen Umwandlungsprozesseden amerikanischen Geschichtswissenschaftlern neue Forschungshorizonte und Perspektiven auch in der asiatischen und afrikanischen Welt eröffnet. World War II expanded the horizon of American historians also beyond the geographical border lines of Europe. It has opened to them new vistas in the Asian and African world.
Anmerkungen
Sichter

[22.] Mm/Fragment 318 03-04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:55:32 Kybot
Fragment, Guggisberg 1971, Mm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 318, Zeilen: 3-4
Quelle: Guggisberg 1971
Seite(n): 57, Zeilen: 104-1066
FN 1: Vgl. hier Leonard Krieger: European History in America, in: J. Higham/L. Krieger/F. Gilbert: History: Humanistic Scholarship in America, The Princeton Studies, Englewood Cliffs, N.J., 1965. FN 1: Leonard Krieger: "European History in America", in John Higham, Leonard Krieger, Felix Gilbert, History, Humanistic Scholarship in America, The Princeton Studies, Englewood Cliffs, N.J.: Prentice-Hall, 1965, p. 235.
Anmerkungen

Die Fußnote bei Mm ist an kein Zitat gebunden, sondern an die allgemeine Aussage "Dennoch belegen die zahlreichen Arbeiten amerikanischer Historiker über Themen europäischer Geschichte das Interesse der Neuen an der Alten Welt." [Mm/Fragment_075_04-06], deren Formulierungen man auch bei Guggisberg findet. Bei Mm läuft dieser Quellenverweis damit mehr oder weniger "ins Leere" und hat eigentlich keinen Bezugspunkt. Andererseits bringt Guggisberg tatsächlich auf der ersten Seite seines Aufsatzes ein Zitat von Krieger, dessen Quelle er mit Fußnote 1 belegt (man achte auf die Seitenangabe "p. 235", welche bei Mm natürlich entfernt wurde).

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