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Quelle:Mm/Müller 1950

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Gustav Emil Müller
Titel    Amerikanische Philosophie
Ort    Stuttgart
Verlag    Frommann
Jahr    1950
Anmerkung    2., verb. und verm. Aufl.

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    17


Fragmente der Quelle:
[1.] Mm/Fragment 116 01-06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:42 Kybot
Fragment, Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 1-6
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 320-321, Zeilen: S.320,36-37 - S.321,1-5
Wie Bruder Brooks und später Oswald Spengler unterschied auch Henry Adams zwischen Kultur und Zivilisation. Kultur verkörperte für ihn die aufbauende, gestaltende, gläubige Phase der Geschichte, die gefolgt wurde von dem destruktiven Gegenlauf der Zivilisation, der sinnlosen, rohen Entfesselung stofflicher Energien, der Verwüstung, Verschwendung, Entformung, Entheiligung des Lebens.[...][FN 221]

[FN 221: Vgl. Henry Adams: The Tendency of History, (Kap.: The Rule of Phase Applied to History), New York 1919, S. 172. Ferner siehe: Howard M. Munford: Henry Adams and the Tendency of History, New England Quarterly, vol. 32, (March 1959), S. 88.]

Henry Adams (1838-1918), der pessimistische Geschichtsphilosoph, unterscheidet wie später Spengler zwischen Kultur und Zivilisation. Kultur ist die aufbauende, gestaltende, gläubige Phase der Geschichte, die gefolgt wird von dem destruktiven Gegenlauf der Zivilisation, der sinnlosen, rohen Entfesselung stofflicher Energien, der Verwüstung, Verschwendung, Entformung, Entheiligung des Lebens.
Anmerkungen
Sichter

[2.] Mm/Fragment 116 11-18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:42:44 Kybot
Fragment, Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 11-18
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 321, Zeilen: 9-19
Er sah sich ganz und gar als Fremdling in einer Welt, wo die Verdichtung, Konzentration und konsequente Entwicklung gewaltiger mechanischer Energien, Kohle, Eisen, Dampfkraft, aber nicht der Seele, unaufhaltsam schienen und sich eine entscheidende Überlegenheit über die alten Elemente des Fleißes, Landwirtschaft, Handwerk, Bildung, verschafft hatten. Adams wand sich umsonst, um wieder einen Anknüpfungspunkt zu sehen; er konnte seine eigene Spur nicht mehr finden; er war ein unzeitgemäßer Träumer, ein versponnener Gelehrter geworden.[FN 222]

[FN 222: Vgl. W. Ch. Ford (ed.), op. cit., S. 279.]

Er [...] beschreibt seinen Eindruck nach der Rückkehr nach Amerika wie folgt: „Man konnte ahnen, wo die Macht lag, denn diese zehn Jahre hatten den großen mechanischen Energien - Kohle, Eisen, Dampfkraft - eine entscheidende Überlegenheit verschafft über die alten Elemente des Fleißes - Landwirtschaft, Handwerk, Bildung; die Wirkung dieser Revolution auf einen Überlebenden aus den 50er Jahren glich dem Benehmen eines getretenen Wurmes; er wand sich umsonst, um wieder einen Anknüpfungspunkt zu finden; er war ein Fremdling, ein Findling oder Bruchstück aus einem gescheiterten Schiff; ein unzeitgemäßer Träumer oder ein zigeunerhafter Gelehrter ... [...]"
Anmerkungen

Die Autorin übernimmt für ihre Charakterisierung eine Reihe von Formulierungen wörtlich, die sich in einer deutschen Übersetzung eines Textes von H.Adams in Müller (1950) finden lassen. Sie verweist dabei weder auf Müller noch auf Adams.

Sichter

[3.] Mm/Fragment 116 40-45 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:16:38 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet (BC), Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 40-45
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 275, Zeilen: 12-13, 15-22
Seinen eigentlichen Ruhm erwarb Adams vor allem durch seine zwei außergewöhnlichen Werke „Mont-Saint-Michel and Chartres" (1904) und „The Education of Henry Adams: A Study in Twentieth Century Complexity" (1907). Beide zusammen bilden eine polare Einheit, die man seine Geschichtsphilosophie nennen dürfte (er selbst würde „Touristenphilosophie" sagen). Die „Education", eine rätselhaft anziehende Selbstbetrachtung in dritter Person, könnte mit Goethes [„Dichtung und Wahrheit" verglichen werden. [...][FN 229]]

[FN 229: Vgl. G. E. Müller: Amerikanische Philosophie, (Kap.: Henry Adams), a.a.O., S. 274 ff.]

So vergehen sechzig Jahre, da erscheinen die berückend schönen Werke, die seinen Ruhm begründen: [...] „Mont-Saint-Michel and Chartres", das andere „The Education of Henry Adams, A Study in Twentieth Century Complexity". Beide zusammen bilden eine polare Einheit, die man seine Geschichtsphilosophie nennen dürfte; er selbst würde sagen „Touristenphilosophie".

Die „E r z i e h u n g", eine rätselhaft anziehende Selbstbetrachtung in dritter Person, ließe sich mit Goethes „Dichtung und Wahrheit" vergleichen.

Anmerkungen

Stelle ist nicht als Zitat gekennzeichnet. Quellennachweis erfolgt am Ende des langen Absatzes mit "Vgl.". Ist das noch als Bauernopfer zu werten?

Sichter

[4.] Mm/Fragment 117 01-12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:16:40 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet (BC), Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 1-12
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 275, 276, 277, Zeilen: S.275,20-28 + S.276,10-13.17-19 + S.277,1-3.5-6
[Die „Education", eine rätselhaft anziehende Selbstbetrachtung in dritter Person, könnte mit Goethes] Dichtung und Wahrheit" verglichen werden. Aber während Goethes Leben groß und breit seinen Wert entfaltend dargelegt wird, findet man bei Adams eine ironische Selbstentfremdung und einen sprunghaften Stil. Er behandelt sich selbst wie ein Chemiker ein Element, das er bald in diesen, bald in jenen Verbindungen auf seine Reaktionen hin beobachtet. Sein Ziel ist die Sinnfrage - wozu lebt der moderne Mensch? In jeder seiner Lebensphasen sucht er eine Antwort, und jeder Versuch endet mit einer Niederlage, einer Nichtantwort. Das Ganze liest sich wie eine Satire auf die planende Vernunft, die von einem Unergründlichen listig benutzt wird, um sich zu offenbaren. Hier findet die Umkehrung Hegels statt. Das ironische Schicksal der Erkenntnis im modernen, wirren 20. Jahrhundert besteht in einem Zerfall der intellektuell faßbaren abendländischen Kultureinheit, in einer progressiven Beschleunigung des Chaos.[FN 229]

[FN 229: Vgl. G. E. Müller: Amerikanische Philosophie, (Kap.: Henry Adams), a.a.O., S. 274 ff.]

Die „E r z i e h u n g", eine rätselhaft anziehende Selbstbetrachtung in dritter Person, ließe sich mit Goethes „Dichtung und Wahrheit" vergleichen. Aber während Goethes Leben in breiter, behaglicher Rundung wächst, in seinem Dasein zugleich und davon untrennbar seinen Wert entfaltend, findet man bei Adams eine ironische Selbstentfremdung und einen eigentümlich zackigen, sprunghaften Stil. Er behandelt sich wie ein Chemiker ein Element, das er bald in diesen, bald in jenen Verbindungen auf seine Reaktionen hin beobachtet. [...]

Das Leben wird gewogen von einer Sinnfrage. Wozu lebt der moderne Mensch? Jede Lebensphase sucht eine Antwort, und jeder Versuch endet mit einer Niederlage, einer Nichtantwort. [...] Das Ganze liest sich wie eine Satire auf die planende Vernunft, die von einem Unergründlichen listig benutzt wird, um sich zu offenbaren. Die Umkehrung Hegels. [...]

Das ironische Schicksal der Erkenntnis besteht in einem Gewirr vieler Zungen, in einer Beschleunigung des Chaos. Die Geschichte erzählt [...] von geheimnisvollen Kraftströmen, die seine Einheit zerreißen.

Anmerkungen

-

Sichter

[5.] Mm/Fragment 117 22-31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:16:46 Kybot
Fragment, Gesichtet (BC), Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 22-31
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 277, Zeilen: 8-13, 16-19
Diese dynamisch-physikalische Theorie der Geschichte verdüsterte sich in dem von seinem Bruder herausgegebenen Sammelband „The Degradation of the Democratic Dogma" (1919), der die berühmten Aufsätze „The Tendency of History", „A Letter to American Teachers of History" und „The Rule of Phase Applied to History" enthielt, zu einem naturalistischen Pessimismus. Hier wurde die Geschichte als ein Teilgeschehen eines kosmischen Prozesses verstanden auf der Basis des „thermodynamischen Gesetzes". Adams verband seine dynamische Geschichtstheorie in der Weise mit der physikalischen, daß die Geschichte die vorhandenen Kräfte des Fortschritts und der Natur verschleudern half, ihre Verschleuderung regelrecht beschleunigte: Diese „dynamische Theorie der Geschichte" verdüstert sich in dem von seinem Bruder herausgegebenen Nachlaßwerk „The Degradation of the Democratic Dogma" zu einem naturalistischen Pessimismus. Hier wird die Geschichte als ein Teilgeschehen eines kosmischen Prozesses verstanden auf Grund des „thermodynamischen Gesetzes". [...] Adams verbindet seine dynamische Geschichtstheorie in der Weise mit der physikalischen, daß die Geschichte die vorhandenen Kräfte verschleudern hilft, ihre Verschleuderung beschleunigt.
Anmerkungen

-

Sichter

[6.] Mm/Fragment 118 39-41 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:43:03 Kybot
Fragment, KomplettPlagiat, Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 118, Zeilen: 39-41
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 280, Zeilen: 20-24
Man könnte sagen, daß im „Mont-Saint-Michel" sich Adams die Synthese wieder erbaute, die schon seinem Großvater zu zerfallen drohte, aber er erbaute sie aus dem Bewußtsein seiner Zeit heraus, als „Tourist". Man könnte auch sagen, im „Mont-Saint-Michel" erbaut sich Adams die Synthese wieder, die schon seinem Großvater zu zerfallen drohte, aber er erbaut sie aus dem Bewußtsein seiner Zeit heraus, als „Tourist";
Anmerkungen

Reines Patchwork: ein Satz aus Commager (1952), der nächste aus Müller (1950) ...

Sichter

[7.] Mm/Fragment 150 24-28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:21:21 Kybot
Fragment, Gesichtet (BC), Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: 24-28
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 107, Zeilen: 1-6
Auch erreichte der deutsche Einfluß auf die amerikanische Philosophie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt. Kant und Fichte, Schelling und ganz besonders Hegel hatten in den Vereinigten Staaten ihre Propheten und eine aufnahmebereite Schar von Jüngern, [...] Der deutsche Einfluß setzt, unabhängig von Neuenglands Romantik, im Westen ein und erreicht in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt. Kant und Fichte, Schelling und ganz besonders Hegel haben ihre Propheten in den Vereinigten Staaten und eine aufnahmebereite Schar amerikanischer Jünger.
Anmerkungen

-

Sichter

[8.] Mm/Fragment 150 29-31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:21:23 Kybot
Fragment, Gesichtet (BC), Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: 29-31
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 108, Zeilen: 15-16, 23-25
[...] Henry Philipp Tappan (1805-1881), den ersten Präsidenten der neugegründeten Universität von Michigan, der den Vorwürfen einer „Verpreußung" der amerikanischen Wissenschaft schließlich weichen mußte und seinen Lebensabend in Deutschland und der Schweiz verbrachte, [...] Henry Philipp Tappan [...] (1805-1881) [...], die neugegründete Universität von Michigan als Präsident zu leiten, [...]. Der Feindschaft gegen diese „Verpreußung" muß er schließlich weichen. Er verbringt seinen Lebensabend in Deutschland und der Schweiz.
Anmerkungen

-

Sichter

[9.] Mm/Fragment 150 31-36 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:21:25 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet (BC), Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: 31-36
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 109, Zeilen: 2-3, 19-21, 22-24
[...] George Sylvester Morris (1840-1889), der ebenfalls an der Universität von Michigan lehrte und eine Buchreihe „German Philosophical Classics" begründete, die in Chicago erschien, Frederick A. Rauch, der persönlicher Schüler Hegels war, bevor er 1831 nach Amerika ging und der erste Hegelianer der USA und Präsident des Marshall College in Pennsylvania wurde, [...][FN 356]

[FN 356: Vgl. G. S. Morris: Hegel's Philosophy of the State and of History, Chicago 1887; F. A. Rauch: Psychology, or, a View of the Human Soul, Including Anthropology, New York 1841; F. Lieber: Civil Liberty and Selfgovernment, Philadelphia 1853; Charles M. Perry: Henry Philipp Tappan, Ann Arbor, Mich., 1933; G. E. Müller: Amerikanische Philosophie, Stuttgart 1950, S. 106 ff. (Kap.: Der deutsche Einfluß).]

G e o r g e S y l v e s t e r M o r r i s (1840-1889) [...] Er begründet eine Buchreihe „German Philosophical Classics" begründete, die in Chicago erscheint. [...]

Frederick A. Rauch und Francis Lieber

F.A. Rauch ist der erste Hegelianer in Amerika. Er war ein persönlicher Schüler Hegels und studierte auch an zwei anderen deutschen Universitäten Philosophie und Theologie, bevor er im Jahr 1831 nach Amerika kam. Fünf Jahre danach wurde er Präsident von Marshall College in Pennsylvanien.

Anmerkungen

-

Sichter

[10.] Mm/Fragment 150 36-39 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:21:27 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet (BC), Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: 36-39
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 110, Zeilen: 7-9, 14-18
[...] oder Francis Lieber (1800-1872), der mit seinen Werken über einen idealistischen, demokratischen Liberalismus zur radikalen Gruppe „Junges Deutschland" gehörte und 1835 eine Professur für Sozialwissenschaft und Politik an der Universität von South Carolina erhielt.[FN 356]

[FN 356: Vgl. G. S. Morris: Hegel's Philosophy of the State and of History, Chicago 1887; F. A. Rauch: Psychology, or, a View of the Human Soul, Including Anthropology, New York 1841; F. Lieber: Civil Liberty and Selfgovernment, Philadelphia 1853; Charles M. Perry: Henry Philipp Tappan, Ann Arbor, Mich., 1933; G. E. Müller: Amerikanische Philosophie, Stuttgart 1950, S. 106 ff. (Kap.: Der deutsche Einfluß).]

F r a n c i s L i e b e r (1800-1872) gehört im Gegensatz zu Rauch der radikalen Gruppe an, die zum „Jungen Deutschland" gehört [...] 1835 wurde er Professor für Sozialwissenschaft und Politik an der Universität von Südkarolina. Seine Werke, vor allem „Manual of Political Ethics" und „Civil Liberty and Self-Government" sind ein reiner Ausdruck des idealistischen, demokratischen Liberalismus.
Anmerkungen

-

Sichter

[11.] Mm/Fragment 150 40-44 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:21:29 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet (BC), Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: 40-44
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 110-111, Zeilen: S.110,31-36 - S.111,1
Seinen Höhepunkt erreichte deutsches Ansehen in den USA in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine Reihe der angesehensten Amerikaner studierte in Deutschland. Die deutsche Einwanderung ging in die Hunderttausende. Die Hauptstadt und Hegel-Metropole dieser „deutschen Periode" der Vereinigten Staaten war St. Louis. [...][FN 357]

[FN 357: Siehe hierzu: H. C. Brokmeyer: A Mechanic's Diary (privately printed by H. C. Brokmeyer), Washington, D.C., 1910; W. T. Harris: Hegel's Logic: A Book on the Genesis of the Categories of the Mind. A Critical Exposition, Chicago 1890/1895; Ch. M. Perry: The St. Louis Movement in Philosophy: Some Source Material, Norman, Okla., 1930; P. Snider: The St. Louis Movement in Philosophy, St. Louis 1920; G. E. Müller, op. cit. , S. 110 ff.]

Die Schule von St. Louis

In der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts erreicht deutsches Ansehen in Amerika seinen Höhepunkt. Eine lange Reihe der angesehensten Amerikaner studieren in Deutschland. Deutsche Einwanderung geht in die Hunderttausende. Und die Hauptstadt dieser deutschen Zeit der Vereinigten Staaten ist St. Louis.

Anmerkungen

-

Sichter

[12.] Mm/Fragment 151 08-15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 12:21:31 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet (BC), Mm, Müller 1950, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 151, Zeilen: 8-15
Quelle: Müller 1950
Seite(n): 116, Zeilen: 9-
[...]; ferner Carl Schurz, der politische Kopf und liberale Menschenfreund, Adolf Kroeger, der Fichteaner und Übersetzer Fichtes, Susan Blow, Mittelpunkt der Kindergartenbewegung und Mitarbeiterin von Harris, Joseph Pulitzer, der große Journalist und spätere Pressemagnat, George H. Howison, Professor der Philosophie in Kalifornien und Lehrer von Josiah Royce, der Historiker James Hosmer, der Pädagoge Frank Soldan und der Rechtsgelehrte wie Schriftsteller Johann Gabriel Woerner, in dessen Roman „The Rebel's Daughter" die Schule von St. Louis im poetischen Bilde weiterlebte.[FN 357]

[FN 357: Siehe hierzu: H. C. Brokmeyer: A Mechanic's Diary (privately printed by H. C. Brokmeyer), Washington, D.C., 1910; W. T. Harris: Hegel's Logic: A Book on the Genesis of the Categories of the Mind. A Critical Exposition, Chicago 1890/1895; Ch. M. Perry: The St. Louis Movement in Philosophy: Some Source Material, Norman, Okla., 1930; P. Snider: The St. Louis Movement in Philosophy, St. Louis 1920; G. E. Müller, op. cit. , S. 110 ff.]

Andere bedeutende Mitglieder waren der politische Kopf und liberale Menschenfreund Carl Schurz; Adolf Kroeger, der Fichteaner und Übersetzer Fichtes; Susan Blow, Mittelpunkt der Kindergartenbewegung und Mitarbeiterin von Harris; Joseph Pulitzer, der große Journalist und spätere Pressemagnat; George H. Howison, später Professor der Philosophie in Kalifornien und Lehrer von Royce; der Historiker James Hosmer; der Pädagoge Frank Soldan; der Rechtsgelehrte und Schriftsteller Johann Gabriel Woerner, in dessen Roman „The Rebel's Daughter" die Schule von St. Louis im poetischen Bilde weiterlebt.
Anmerkungen

Die Personenliste und die individuellen Charakterisierungen werden wortwörtlich aus Müller übernommen.

Sichter






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