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Quelle:Mm/Papcke 1984

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Sven Papcke
Titel    Amerika-Haß kann (und sollte) Europa sich nicht leisten
Zeitschrift    EG-Magazin
Ort    Bonn
Jahr    1984
Jahrgang    1984
Nummer    7
Anmerkung    zitiert aus EG-Magazin, Bd 1-10, dort S. 64ff
URL    http://books.google.de/books?id=CQUkAQAAIAAJ

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    9


Fragmente der Quelle:
[1.] Mm/Fragment 163 42-45 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:48:13 Kybot
Fragment, Mm, Papcke 1984, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 163, Zeilen: 42-45
Quelle: Papcke 1984
Seite(n): 15, Zeilen: erste Spalte 1-7
Die Ausklammerung oder Ablehnung der Vereinigten Staaten als Ausdruck einer sozial- und bewußtseinsgeschichtlichen Verdrängung des Amerikanismus' manifestierte sich bereits bei Hegel in seinen „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte" im Wintersemester 1822:

[„Nachdem wir die Neue Welt und die Träume, die sich an sie knüpfen können, abgetan, gehen wir nun zur Alten Welt über, d.h. zum Schauplatz der Weltgeschichte."]

„Nachdem wir die Neue Welt und die Träume, die sich an sie knüpfen können, abgetan, gehen wir nun zur Alten Welt über, d.h. zum Schauplatz der Weltgeschichte", befand Hegel in seinen „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte" im Wintersemester 1822.
Anmerkungen

Im Hinblick auf die "Zusammensetzung" der Folgeseite ist die Quelle offensichtlich. siehe Mm/Fragment 164 01-02

Sichter

[2.] Mm/Fragment 164 01-02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:48:15 Kybot
Fragment, Mm, Papcke 1984, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 164, Zeilen: 1-2
Quelle: Papcke 1984
Seite(n): 15, Zeilen: erste Spalte 1-7
[Die Ausklammerung oder Ablehnung der Vereinigten Staaten als Ausdruck einer sozial- und bewußtseinsgeschichtlichen Verdrängung des Amerikanismus' manifestierte sich bereits bei Hegel in seinen „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte" im Wintersemester 1822:]

„Nachdem wir die Neue Welt und die Träume, die sich an sie knüpfen können, abgetan, gehen wir nun zur Alten Welt über, d.h. zum Schauplatz der Weltgeschichte."

„Nachdem wir die Neue Welt und die Träume, die sich an sie knüpfen können, abgetan, gehen wir nun zur Alten Welt über, d.h. zum Schauplatz der Weltgeschichte", befand Hegel in seinen „Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte" im Wintersemester 1822.
Anmerkungen

Zwar ist das Zitat als solches gekennzeichnet, aber einen wirklich korrekten Quellennachweis führt Mm nicht. Kein Wunder, denn dieses Zitat wurde aus einem fremden Aufsatz übernommen, ohne dass dies wiederum sichtbar gemacht wurde. Im Hinblick auf die "Zusammensetzung" dieser Seite ist allerdings die Quelle offensichtlich.

Sichter

[3.] Mm/Fragment 164 07-09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:54:57 Kybot
Fragment, Mm, Papcke 1984, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 164, Zeilen: 7-9
Quelle: Papcke 1984
Seite(n): 15 + 16, Zeilen: S.15, zweite Spalte 8-9 + S.16, zweite Spalte 18-21
Heinrich Heine erblickte in den Amerikanern nur „Gleichheitsflegel" und schimpfte gleichzeitig 1840 auf das „ungeheure Freiheitsgefängnis, wo ... der widerwärtigste aller Tyrannen, der Pöbel, seine rohe Herrschaft ausübt". Von Heine („Gleichheitsflegel") [...] reicht die lange Liste der Autoren [...] Heinrich Heine schimpfte 1840 auf das „ungeheure Freiheitsgefängnis, wo ... der widerwärtigste aller Tyrannen, der Pöbel, seine rohe Herrschaft ausübt".
Anmerkungen

Mm gibt für "ihr" Heinezitat keine Quellenangabe - hier ist ein Vorschlag, der zu weiteren Passagen auf dieser Seite passt.

Sichter

[4.] Mm/Fragment 164 11-14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:54:59 Kybot
Fragment, Mm, Papcke 1984, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 164, Zeilen: 11-14
Quelle: Papcke 1984
Seite(n): 15, Zeilen: erste Spalte 43-49
Statt sich selbst, zog man es vor, andere zu kritisieren. Ein europäisches Mißvergnügen machte sich in anti-amerikanischen Stimmungen breit, die z.B. in Ferdinand Kürnbergers Buch „Der Amerika-Müde" (1855) einen Ausdruck fanden. Europa aber hatte sich inzwischen besonnen und begann, statt sich selbst andere zu kritisieren. Als vordergründige Reaktion auf Europa-Mißvergnügen machte sich eine Stimmung breit, der Ferdinand Kürnbergers Buch „Der Amerika-Müde" (1855) so beredten Ausdruck verlieh.
Anmerkungen

-

Sichter

[5.] Mm/Fragment 164 14-27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:48:23 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mm, Papcke 1984, SMWFragment, Schutzlevel sysop, VerschärftesBauernOpfer

Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Plaqueiator, 62.226.142.247, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 164, Zeilen: 14-27
Quelle: Papcke 1984
Seite(n): 16, 15, Zeilen: S.16, zweite Sp. 9-17; S.15, erste Sp. 49-52; S.15, zweite Sp. 8-16; S.16, zweite Sp. 21-26
Tatsächlich zieht sich diese Art von Verdrängung wie ein Ariadnefaden durch die deutsche Befindlichkeit. In nahezu allen gelehrten Stuben und politischen Lagern des 19. Jahrhunderts war man sich nur zu oft darüber einig, daß jenseits des großen Teichs „Zivilisationsbarbaren" zu den Klängen von Negermusik dem Dollar nachjagen, dabei über Leichen gehen und sich keinen Deut um Geist und Kultur kümmern würden. Obschon nach wie vor unbestrittener Nabel der Welt, hegten Europa und mit ihm Deutschland Animositäten, die zwischen Neid, Unsicherheit und Furcht schwankten. So wurde amerikanischer Geist von Nikolaus Lenau (immerhin mit Auswanderer - Erfahrungen) als „Krämerseele" abqualifiziert. Für Hebbel waren die Amerikaner „poesielos", für Schopenhauer „niedrige Utilitaristen", für Nietzsche „wunderliche Geistlose", für Jacob Burckhardt „bloßes business", für den Amerika-erfahrenen Thomas Mann „Schieber und Unternehmer" und für den Remigranten Karl Zuckmayer „ohne Tradition und Kultur".[FN 414]

[FN 414: Vgl . E. Fraenkel , op. cit. ; H. Wasser : Die USA - der unbekannte Partner (Kap.: Die Deutschen und Amerika - Umrisse einer Beziehung), Paderborn 1983, S. 15 ff. ; Sven Papcke: Anti-Amerikanismus - eine deutsche Tradition, EG-Magazin, 7/84 (Juli), S. 16; Alexander Ritter (Hrsg.) : Deutschlands literarisches Amerikabild, Hildesheim 1977.]

[S. 16] Anti-Amerikanismus zieht sich wie ein Ariadnefaden durch die deutsche Befindlichkeit. In allen politischen Lagern war man sich nur zu oft darin einig, daß jenseits des „großen Teiches" Zivilisationsbarbaren zu den Klängen von Negermusik dem Dollar nachjagen, dabei über Leichen gehen und sich keinen Deut um Geist und Kultur kümmern.

[S. 15] Obschon nach wie vor unbestrittener Nabel der Welt, hegte Europa Animositäten, die zwischen Neid, Überheblichkeit und Furcht schwankten. [...] Von Heine („Gleichheitsflegel") über Lenau („Krämerseelen"), Hebbel („poesielos"), Schopenhauer („niedriger Utilitarismus"), Jacob Burckhardt („bloßes business"), Thomas Mann („Schieber- und Unternehmertum") bis hin zum Remigranten Zuckmayer („ohne Tradition und Kultur") reicht die lange Liste der Autoren von Verwerfungen und Vorwürfen.

[S. 16] Schon vorher hatte Nikolaus Lenau (immerhin mit Auswanderer-Erfahrungen) die USA als eine riesige „Vermögensassekuranz" abgetan, die so stil- und herzlos sei, daß dort keine Nachtigallen gediehen.

Anmerkungen

Gut getarnt innerhalb der Fußnoten die Referenz auf den Autoren der Passage, Sven Papcke. Rekonstruiert mit Google Books. http://books.google.de/books?pg=PA0&dq=+Ariadnefaden%20&id=CQUkAQAAIAAJ http://books.google.de/books?pg=PA0&dq=%22unbestrittener%20Nabel%20der%20Welt%22&id=CQUkAQAAIAAJ http://books.google.de/books?pg=PA0&dq=+Nikolaus+Lenau+Auswanderer%20&id=CQUkAQAAIAAJ http://books.google.de/books?pg=PA0&dq=+poesielos+Schopenhauer%20&id=CQUkAQAAIAAJ http://books.google.de/books?pg=PA0&dq=+Zuckmayer+Tradition%20&id=CQUkAQAAIAAJ Original lag ebenfalls vor (G.I.)

Sichter
Graf Isolan

[6.] Mm/Fragment 167 15-18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:48:41 Kybot
Fragment, Mm, Papcke 1984, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 167, Zeilen: 15-18
Quelle: Papcke 1984
Seite(n): 17, Zeilen: erste Spalte 32-37
Das Verhältnis zu Amerika wurde erst wirklich brisant, als Anfang der 80er Jahre die Sicherheitspolitik zum Massenthema avancierte, als „Friedensbewegung" und Grüne vorführten, daß Anti-Amerikanismus und deutschnationaler (Wiedervereinigungs-)Romantizismus zusammenhängen.[FN 426]

[FN 426: Vgl. hierzu zwei repräsentative Bücher der Grünen: Joschka Fischer: Von Grüner Kraft und Herrlichkeit, Reinbek b. Hamburg 1984, und Antje Vollmer: „...und wehrt Euch täglich!" Bonn - ein Grünes Tagebuch, Gütersloh 1984. Ferner siehe: Kim F. Holmes: The West German Peace Movement and the National Question, Cambridge, Mass., 1984 (Institute for Foreign Policy Analysis); Andrei S. Markovits: On Anti-Americanism in West Germany, New German Critique, No. 34, (Summer 1985).]

Die Beziehungen zu Amerika wurden aber erst wirklich heikel, als die Sicherheitspolitik zum Massenthema geriet. Im Umfeld der „Friedensbewegung" gedeiht seit längerem ein „Anti-Amerikanismus", der sich demoskopischer Durchleuchtung entzieht.
Anmerkungen

„Wirklich heikel/brisant" wird es, wenn nicht mal die Abwertung zur „Friedensbewegung" (mit „..") auf eigenem Mist gewachsen ist.

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