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Quelle:Mra/Kelek 2006

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Necla Kelek
Titel    Heirat ist keine Frage oder Kann durch die Einführung eines Mindestalters für den Nachzug von Ehegatten auf 21 Jahre die »Zwangsehe« verhindert werden?
Zeitschrift    ZAR
Jahr    2006
Seiten    232 ff.

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    5


Fragmente der Quelle:
[1.] Mra/Fragment 018 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-10 10:09:07 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kelek 2006, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 7-16
Quelle: Kelek 2006
Seite(n): 233, Zeilen: online
Die Frau hat außerdem dafür zu sorgen, dass der Mann befriedigt wird, sie hat ihm Kinder zu gebären und den Haushalt zu führen. Von Liebe ist nicht die Rede. Die Frau ist Sexualpartnerin. Ein sozialer Aufstieg gelingt ihr nur, wenn sie selbst Mutter eines Sohnes wird. Der höchste Status, den eine Frau in der türkisch-muslimischen Familie erreichen kann, ist jener der Kaynana, der Schwiegermutter. Erst dann darf sie selbst entscheiden, dem Sohn die Braut aussuchen, über das Leben der Schwiegertochter bestimmen und ihr Befehle erteilen. Bis dahin bleibt sie die Fremde, die kein Recht auf Liebe ihres Ehemannes hat und auch nicht auf die der eigenen Kinder. Nach muslimischer Tradition gehören die Kinder dem Mann oder seiner Familie. Ein gemeinsames Sorgerecht gibt es nicht.41

41 Kelek, ZAR 2006, 232.

Die Frau hat dafür zu sorgen, dass der Mann befriedigt wird, sie hat ihm Kinder zu gebären und den Haushalt zu führen. Von Liebe ist nicht die Rede. Die Liebe des Sohnes gehört der Mutter oder Gott. Die Frau ist Sexualpartnerin. Ein sozialer Aufstieg gelingt ihr nur, wenn sie selbst Mutter eines Sohnes wird. Der höchste Status, den eine Frau in der türkisch-muslimischen Familie erreichen kann, ist der der Kaynana, der Schwiegermutter. Erst dann darf sie selbst entscheiden, ihm die Braut aussuchen, über deren Leben bestimmen und ihr Befehle erteilen, und sie tut dies oft ohne Gnade und Rücksicht, wie ich in vielen Gesprächen erfahren musste. Bis dahin bleibt die »Gelin« die Fremde, die kein Recht auf die Liebe ihres Ehemann hat und auch nicht auf die eigenen Kinder. Nach muslimischer Tradition gehören die Kinder dem Mann oder seiner Familie. Ein gemeinsames Sorgerecht gibt es nicht.
Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 41 genannt; das wörtliche Zitat ist nicht gekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Mra/Fragment 235 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-12 07:25:21 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kelek 2006, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 235, Zeilen: 31-33
Quelle: Kelek 2006
Seite(n): 233, Zeilen: online
Der Begriff der Zwangsheirat umfasst nach einer Definition von Amnesty International eine Ehe, die ohne eindeutige Zustimmung von beiden Partnern geschlossen wird oder deren Zustimmung durch Nötigung, sozialen oder psychischen Druck oder emotionale Erpressung zu-[stande gekommen ist und mindestens einer der Eheschließenden mit seiner Weigerung kein Gehör findet oder es nicht wagt, sich der Eheschließung zu widersetzen, weil Eltern, Familie, Verlobte und Schwiegereltern mit den unterschiedlichsten Mitteln Druck ausüben.] Zwangsheirat ist nach einer Definition von amnesty international eine »Ehe, die ohne eindeutige Zustimmung von beiden Partnern geschlossen wird oder deren Zustimmung durch Nötigung, sozialen und psychischen Druck oder emotionale Erpressung zustande gekommen ist.«
Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 1098 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Mra/Fragment 236 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-07 15:22:06 WiseWomanBot
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Kelek 2006, Mra, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 236, Zeilen: 6-9
Quelle: Kelek 2006
Seite(n): 233, Zeilen: online
Nach Angaben dieser Menschenrechtsorganisation wurden in den östlichen und südöstlichen Provinzen der Türkei 45,7 % der Frauen nicht gefragt, bevor sie ihren Ehepartnern versprochen wurden, und über die Hälfte aller Frauen, 50,8 %, wurden ohne ihre Zustimmung verheiratet.1098

1098 Kelek, ZAR 2006, 232.

Nach Angaben dieser Menschenrechtsorganisation wurden in den östlichen und südöstlichen Provinzen der Türkei 45,7 Prozent der Frauen nicht gefragt, bevor sie ihrem Ehepartner versprochen wurden, und über die Hälfte aller Frauen, 50,8 Prozent, wurden ohne ihre Zustimmung verheiratet.
Anmerkungen

Weitgehend deskriptiv und kleinteilig, Quelle ist genannt, daher kW.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Mra/Fragment 239 39 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-14 11:58:30 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kelek 2006, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 239, Zeilen: 39-40, 101-102 (240: 101-103)
Quelle: Kelek 2006
Seite(n): 233, Zeilen: online
Über die Zahl der Zwangsehen in Deutschland gibt es keine verlässlichen Erhebungen, obwohl das Problem seit Jahren erkannt wird.1112

1112 Die Visumstatistik des Auswärtigen Amtes besagt, dass 2004 insgesamt 66.000 Personen im Rahmen des Familiennachzuges nach Deutschland eingereist sind. Davon waren 20.000 Ehegatten, die zu ausländischen [Partnern zogen, 31.500 zogen zu Bürgern mit deutschem Pass. Nimmt man diese Zahl und rechnet sie auf etwa 30 Jahre hoch, kommt man auf die potentiell betroffene Gruppe zwischen einer halben bis einer Million Menschen, Kelek, ZAR 2006, 232.]

Über die Zahl der Zwangsehen in Deutschland gibt es keine verlässlichen Erhebungen. Dabei ist das Problem in seiner ganzen Dramatik seit Jahren bekannt.

Die Visumstatistik des Auswärtigen Amts besagt, dass 2004 insgesamt 66.000 Personen im Rahmen des Familiennachzuges nach Deutschland eingereist sind. Davon waren 20.000 Ehegatten, die zu ausländischen Partnern zogen, 31.500 zogen zu Bürgern mit deutschem Pass. Nimmt man diese Zahl und rechnet sie auf die etwa dreißig Jahre hoch seit dem Familienzusammenführung stattfindet, kommt man in etwa auf die potenziell betroffene Gruppe zwischen einer halben bis einer Million Menschen.

Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 1112 genannt (deren Inhalt auch übernommen wurde).

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[5.] Mra/Fragment 240 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-14 11:59:22 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kelek 2006, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 240, Zeilen: 1-4
Quelle: Kelek 2006
Seite(n): 233, Zeilen: online
Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen hat in einer Umfrage bei mehr als 50 Einrichtungen aus dem Jugendhilfe- und Migrationsbereich für das Jahr 2002 230 zwangsverheiratete Mädchen und Frauen ermittelt. Die meisten waren unter 22, viele erst 16 Jahre alt. Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen hat in einer Umfrage bei mehr als 50 Einrichtungen aus dem Jugendhilfe- und Migrationsbereich für das Jahr 2002 230 zwangsverheiratete Mädchen und Frauen ermittelt. Die meisten dieser Frauen, die sich in ihrer Not an eine der Einrichtungen gewandt haben, waren unter zweiundzwanzig, viele erst sechzehn Jahre alt.
Anmerkungen

Die Quelle ist am Ende der Vorseite in Fn. 1112 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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