Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Mra/Schäuble 2006

< Quelle:Mra

31.354Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Wolfgang Schäuble
Titel    Eu­ro­päi­sche Mi­gra­ti­ons­po­li­tik – Ver­such ei­ner Stand­ort­be­stim­mung
Jahr    2006
URL    http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Reden/DE/2006/05/bm_symposium_europaeisches_einwanderungsrecht.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Mra/Fragment 173 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-13 22:40:17 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Mra, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schäuble 2006, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 173, Zeilen: 8-20
Quelle: Schäuble 2006
Seite(n): online, Zeilen: 0
Das Problem bei der Bekämpfung der illegalen Migration sind kriminelle Banden. Es sind organisierte kriminelle Strukturen, die den Menschen und ihren Familien das Geld abnehmen, wenn sie bei der Flucht in das gelobte Land unter furchtbaren Umständen ums Leben kommen. Gleichzeitig ergibt es aber wenig Sinn, wenn man jenen Menschen ein Bleiberecht gewährt, die illegal und häufig auch durch rechtswidrige und systematische Täuschung Aufenthaltsberechtigungen erworben haben. Eine solche Vorgehensweise stärkt die Schleuserbanden, wenn sie den Flüchtlingen sagen können, am Anfang würden sie ein paar Schwierigkeiten haben aber dann „könnt ihr bleiben“. Deswegen ist es zur Bekämpfung dieses Missstandes notwendig, dass die Menschen sehen, dass es so nicht funktioniert. Wenn sie nämlich schnell wieder in die Heimat zurückgebracht werden, haben Schleuser Probleme, ihnen beim nächsten Mal wieder Hoffnungen und falsche Tatsachen vorzuspielen und sie so auf einen lebensbedrohlichen Weg zu bringen. Das Problem bei der Bekämpfung der illegalen Migration – jenseits der Einzelheiten des europäischen Alltags – sind kriminelle Banden. Es sind organisierte kriminelle Strukturen, die den Menschen und ihren Familien das Geld abnehmen. [...]

Das andere ist nur, dass wir rechtliche Vorschriften aufgeben können, wenn wir Menschen schließlich doch das Bleiberecht gewähren, obwohl sie zuvor illegal und häufig auch durch rechtswidrige und systematische Täuschung Aufenthaltsberechtigungen erworben haben.

Eine solche Politik stärkt natürlich auch die Geschäftsgrundlage der kriminellen Schleuser. Denn die sagen ihren Leuten: Ja gut, am Anfang habt ihr ein paar Monate Schwierigkeiten, aber wir besorgen euch im Zweifel noch einen Anwalt, und dann könnt ihr doch bleiben. Am Anfang kriegt ihr Sozialhilfe, und irgendwann könnt ihr bleiben. Das klingt gut. Deswegen ist es für die Bekämpfung der illegalen Migration wichtig, dass die Menschen in den Herkunftsländern sehen, dass es so nicht funktioniert. Und wenn sie schnell wieder in ihre Heimat zurückgebracht werden können, werden es die Schleuser schwerer haben, die nächsten Menschen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und Hoffnungen auf diesen lebensbedrohlichen Weg zu bringen.

Anmerkungen

Spürbar umformuliert, aber die Quelle bleibt sichtbar.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki