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Quelle:Mra/Schuleri-Hartje Reimann 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Ulla-Kristina Schuleri-Hartje / Bettina Reimann
Titel    Zuwanderer in der Stadt – Integration trotz Segregation Ausgangslage
Zeitschrift    ZAR
Jahr    2005
Seiten    164-167

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Mra/Fragment 013 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-14 11:30:20 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mra, SMWFragment, Schuleri-Hartje Reimann 2005, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 26-32, 35-40
Quelle: Schuleri-Hartje Reimann 2005
Seite(n): 164, Zeilen: online
Dies erscheint aufgrund der angespannten Lage zunächst schwierig, denn im Vergleich zu der Anwerbung der ersten „Gastarbeitergeneration“ in den sechziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts hat sich bereits die Zusammensetzung der Zuwanderer deutlich verändert. Nach dem Anwerbestopp 1973 fand mit Familiennachzug und Familiengründung eine Art Konsolidierung der ausländischen Bevölkerung und eine deutliche Veränderung in den Altersklassen statt. Damit einhergehend ist der Anteil der Zuwanderer im erwerbsfähigen Alter deutlich gesunken. [...]

Parallel zu dem Anwachsen der ethnischen Heterogenität, die im Zusammenhang mit der Zuwanderung immer neuer Bevölkerungsgruppen anzieht, sowie der Veränderung der Wanderungsursachen, nehmen auch sozio-ökonomische Ungleichheiten zwischen den Zuwanderungsgruppen sowie zwischen der zuwandernden und der deutschen Bevölkerung zu. Insgesamt ist der Anteil der Zuwanderer, die im Berufsleben stehen, deutlich gesunken, sicherlich auch beeinflusst durch den ökonomischen Strukturwandel in den letzten zwei Jahrzehnten und [weiter verstärkt durch die weltweite Wirtschaftskrise seit 2009.]

Die Zusammensetzung der Zuwanderer in Deutschland hat sich seit der Anwerbung der ersten »Gastarbeitergeneration« in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts deutlich verändert. Nach dem Anwerbestopp 1973 fand mit Familiennachzug und Familiengründung eine Art Konsolidierung der ausländischen Bevölkerung und eine deutliche Veränderung in den Altersklassen statt. Damit einhergehend ist der Anteil der Zuwanderer im erwerbsfähigen Alter deutlich gesunken.

[...]

Parallel zu dem Anwachsen der ethnischen Heterogenität, die in Zusammenhang mit der Zuwanderung immer neuer Bevölkerungsgruppen sowie der Veränderung der Wanderungsursachen steht, nehmen auch sozio-ökonomische Ungleichheiten zwischen den Zuwanderergruppen sowie zwischen der zuwandernden und der deutschen Bevölkerung zu. Insgesamt ist der Anteil der Zuwanderer, die im Berufsleben stehen, deutlich gesunken, mitbedingt durch den ökonomischen Strukturwandel in den letzten zwei Jahrzehnten.

Anmerkungen

Die Quelle ist oben auf der Seite in Fn. 14 genannt; danach folgen noch zwei weitere Fn. mit anderen Quellenverweisen (s.a. Fragment 013 19), daher Einstufung als Verschleierung.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Mra/Fragment 193 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-05-14 07:56:28 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Mra, SMWFragment, Schuleri-Hartje Reimann 2005, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 15-23, 111-114
Quelle: Schuleri-Hartje Reimann 2005
Seite(n): 164, 165, Zeilen: online
In der aktuellen Diskussion werden zudem Gebiete, in denen Zuwanderer in hoher Anzahl leben, zunehmend als Problem angesehen, da diese Gebiete als integrationshemmend und als Ausdruck für Desintegration gewertet werden. Die bauliche Realität in einer multikulturellen Gesellschaft, gerade in vielen Großstädten, ist die sozialräumliche Ausdifferenzierung, die Abschottung, teilweise Ghettoisierung und schließlich die daraus resultierende Segregation, d.h. die räumliche Abbildung sozialer Ungleichheiten, der Wohnbevölkerung nach Herkunft, Ethnie, sozialer Lage und Lebensstil. Auch wenn eine ethnische Mischung im Baugesetzbuch791 und im Wohnraumförderungsgesetz792 Ziel kommunaler Wohnungswirtschaft sein soll, hat sich eine Mischung nur in Ansätzen als umsetzbar erwiesen.

791 § 1 Abs. 5 S. 2 Baugesetzbuch sieht vor, „die Wohnbedürfnisse der Bevölkerung bei Vermeidung einseitiger Bevölkerungsstrukturen zu berücksichtigen.“

792 § 6 Wohnraumförderungsgesetz, wonach die Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen bei der Förderung von Wohnungen zu berücksichtigen sind.

Realität in vielen Großstädten ist die sozialräumliche Ausdifferenzierung und Segregation – das heißt die räumliche Abbildung sozialer Ungleichheiten – der Wohnbevölkerung nach Herkunft, Ethnie, sozialer Lage und Lebensstil. [...]

In der aktuellen Diskussion werden Gebiete, in denen Zuwanderer in hoher Anzahl leben, zunehmend als Problem angesehen, da diese Gebiete als integrationshemmend und als Ausdruck für Desintegration gewertet werden.

[Seite 165]

  • - Sozialräumliche Ausdifferenzierung und Segregation der Wohnbevölkerung ist in vielen, vor allem Großstädten die Realität; auch wenn eine ethnische Mischung im Baugesetzbuch10 und im Wohnraumförderungsgesetz11 Ziel kommunaler Wohnungswirtschaft sein soll, haben sich die mit der Mischung der einheimischen und zugewanderten Wohnbevölkerung verfolgten Strategien, wie Zuzugssperren, nur in Ansätzen als umsetzbar erwiesen.

10 § 1 V 2 Baugesetzbuch sieht vor, »die Wohnbedürfnisse der Bevölkerung bei Vermeidung einseitiger Bevölkerungsstrukturen zu berücksichtigen«.

11 § 6 Wohnraumförderungsgesetz, wonach die Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen bei der Förderung von Wohnungen zu berücksichtigen sind.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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