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Quelle:Ms/Doeberl 1928

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     M. DOEBERL
Titel    ENTWICKLUNGSGESCHICHTE BAYERNS - ZWEITER BAND - VOM WESTFÄLISCHEN FRIEDEN BIS ZUM TODE KÖNIG MAXIMILIANS I.
Ort    MÜNCHEN
Verlag    DRUCK UND VERLAG VON R. OLDENBOURG
Jahr    1928
Umfang    S.601
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Ms/Fragment 135 14a - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:39:14 Kybot
Doeberl 1928, Fragment, Ms, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 14-26
Quelle: Doeberl 1928
Seite(n): 580, Zeilen:
Für Zentner und die Reformer ergab sich aus den großen Umsetzungsschwierigkeiten der Edikte die Erkenntnis, daß zu einer effektiven Gemeindeverfassung die Einbindung der Gemeinde und ihrer Mitglieder erforderlich sei: "Jedem Gemeinde Gliede muß ein ihm angemessener Grad zur Teilnahme an den gemeinsamen Angelegenheiten zugestanden werden, wenn der einzelne sich dadurch selbst als unmittelbares Glied eines Ganzen, einer öffentlichen Gemeinschaft empfindet, so hört er auf, sein Selbst allein zum Zwecke zu nehmen, es wird ein Sinn für das Öffentliche- ein Gemeinsinn wieder entstehen, sei er auch anfänglich nur lokal- sobald den Gemeinde Gliedern gestattet ist, mit eigener Kraft für ihr eigenes, gemeinsames Intere- [ ße zu sorgen und sie nicht beständig durch fremde Einwirkungen irt ihren Handlungen gelähmt werden." ] An diesen Leitsätzen Montesquieus entwickelte er sein

Programm: „Jedem Gemeindemitgliede muß ein ihm angemessener Grad vonTeilnahme an den gemeinsamen Angelegenheiten zugestanden werden. Wenn der einzelne sich dadurch selbst als unmittelbares Glied eines Ganzen, einer öffentlichen Gemeinschaft empfindet, so hört er auf, sein Selbst allein zum Zwecke zu nehmen. Es wird ein Sinn für das Öffentliche, ein Gemeinsinn wieder entstehen, sei er auch anfänglich nur lokal, sobald den Gemeindegliedern gestattet ist mit eigener Kraft für ihr eigenes gemeinsames Interesse zu sorgen und sie nicht beständig durch fremde Einwirkungen in ihren Handlungen gelähmt werden.“ In der Tat wurden noch in den letzten Jahren des Ministeriums Montgelas Anläufe zu einer Selbstverwaltung der Gemeinden gemacht.

Anmerkungen
Sichter

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