Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Mw/Hildebrand 1984

< Quelle:Mw

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Klaus Hildebrand
Titel    Von Erhard zur Großen Koalition: 1963 - 1969. Mit einem einleitenden Essay von Karl Dietrich Bracher
Ort    Stuttgart
Verlag    Deutsche Verlags-Anstalt
Jahr    1984
Anmerkung    Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ; Bd. 4; im Katalog der DNB: http://d-nb.info/841107637
ISBN    3-7653-0328-3
URL    http://books.google.de/books?id=hjuxAAAAIAAJ

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    7


Fragmente der Quelle:
[1.] Mw/Fragment 061 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:58:22 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hildebrand 1984, KeinPlagiat, Mw, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, KayH, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 12
Quelle: Hildebrand 1984
Seite(n): 358, Zeilen: linke Spalte, Z. 1
Sichtbar wurde dies in Kiesingers Regierungserklärung

am 13. Dezember 1966, in der er ausführte: „Die stärkste Absicherung gegen einen möglichen Mißbrauch der Macht ist der feste Wille der Partner der Großen Koalition, diese nur auf Zeit, also bis zum Ende dieser Legislaturperiode fortzuführen.“ [Fn 256]

...

[Fn 256]: CDU-Pressemitteilung vom 13.6.1966, in der Kiesingers Regierungserklärung abgedruckt ist, S. 1-16, hier S. 7: ACDP, Unterlagen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion V. WP, Ordner 08-001-258/2.

In diesem Sinn führte Bundeskanzler Kiesinger am

1 3. Dezember 1966 vor dem Parlament aus: »Die stärkste Absicherung gegen einen möglichen Mißbrauch der Macht ist der feste Wille der Partner der Großen Koalition, diese nur auf Zeit, also bis zum Ende dieser Legislaturperiode fortzuführen. (Beifall bei den Regierungsparteien.) Während dieser Zusammenarbeit soll nach Auffassung der Bundesregierung ein neues Wahlrecht grundsätzlich verankert werden, das für künftige Wahlen zum Deutschen Bundestag nach 1969 klare Mehrheiten ermöglicht. (Erneuter Beifall bei den Regierungsparteien.) Dadurch wird ein institutioneller Zwang zur Beendigung der Großen Koalition und eine institutionelle Abwehr der Notwendigkeit zur Bildung von Koalitionen überhaupt geschaffen. Die Möglichkeit für ein Ubergangswahlrecht für die Bundestagswahl 1969 wird von der Regierung geprüft.«

Anmerkungen

Korrekt zitiert. Ein Nachweis, daß hier ein Zitat übernommen wurde, kann nicht erbracht werden.

Sichter
KayH

[2.] Mw/Fragment 090 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:59:40 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hildebrand 1984, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 090, Zeilen: 01-05
Quelle: Hildebrand 1984
Seite(n): 269, Zeilen: re. Sp., 36-41
Die Problemstellungen, die im politischen Entscheidungsfindungsprozess nicht einvernehmlich zu klären waren, wurden für die Große Koalition zu einem existenziellen Problem. Daher mussten solche Probleme, solange am Fortbestand dieser Koalition festgehalten werden sollte, ausgeklammert werden. Was freilich auf diesem Weg des Regierens per Kompromiß nicht zu erreichen war, wurde für die Große Koalition zu einem unverdaulichen Thema und stellte

ihr umgehend die Existenzfrage. Daher mußten solche Probleme, solange am Erhalt der Regierung Interesse bestand, einfach ausgeklammert werden.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der folgende Satz weist auch noch eine gewisse Ähnlichkeit zu der Quelle auf.

Sichter
Frangge

[3.] Mw/Fragment 090 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 17:57:36 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hildebrand 1984, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 090, Zeilen: 13-14
Quelle: Hildebrand 1984
Seite(n): 268, Zeilen: re. Sp., 19-24
In der Großen Koalition war es viel schwieriger als in anders konstruierten Regierungsbündnissen, durch Mehrheitsbeschlüsse Entscheidungen zu erzielen. In der Großen Koalition mußte es noch weit schwieriger sein als in anders konstruierten Regierungsbündnissen [...], durch Mehrheitsbeschlüsse zu Entscheidungen zu gelangen.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz

[4.] Mw/Fragment 125 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 17:58:47 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hildebrand 1984, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 12-17
Quelle: Hildebrand 1984
Seite(n): 332, Zeilen: re. Sp., 33-41
Der Handlungsspielraum der Großen Koalition war auf diesem Feld somit sehr beengt. Daher stellte sich die Frage, was sich unter Ausklammerung der total auseinander gehenden Grundpositionen der Bundesrepublik und der DDR, hier Festhalten am Selbstbestimmungsrecht, dort Beharren auf die bundesdeutsche Anerkennung, gemeinsam erreichen ließe, falls Ostberlin überhaupt eine Entspannung wünschte. Der Spielraum der Großen Koalition war ja auf diesem Feld außerordentlich beengt. Daher stellte sich auch jetzt wieder die Frage, was sich unter Ausklammerung der diametral entgegenstehenden Grundpositionen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, hier Festhalten am Selbstbestimmungsrecht, dort Pochen auf völkerrechtliche Anerkennung, gemeinsam erreichen ließe, falls Ost-Berlin überhaupt eine »wirkliche Entspannung« wünschte.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz

[5.] Mw/Fragment 130 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:01:00 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hildebrand 1984, KeinPlagiat, Mw, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 130, Zeilen: 1-
Quelle: Hildebrand 1984
Seite(n): 332, Zeilen: linke Spalte
[Diesem Punkt widmete er in seiner Deut-] schlandrede am 17. Juni 1967 besondere Aufmerksamkeit, wobei er einen Gedanken von Wehner aufgriff, der am 3. Dezember 1966 in einer Rundfunkansprache im RIAS geäußert hatte: „Wir Deutsche können das Getrenntsein in Ost und West nur überwinden, wenn wir mithelfen, daß Europa zusammenkommt. ... Die innerdeutsche Entspannung wiederum muß eine europäische Entspannungspolitik sein.“562 Diesen Gedanken führte Kiesinger in seiner Deutschlandrede am 17. Juni 1967 weiter: „Ein wiedervereinigtes Deutschland hat eine kritische Größenordnung. Es ist zu groß, um in der Balance der Kräfte keine Rolle zu spielen, und zu klein, um die Kräfte um sich herum selbst im Gleichgewicht zu halten. Es ist daher in der Tat nur schwer vorstellbar,daß sich ganz Deutschland bei einer Fortdauer der gegenwärtigen politischen Struktur in Europa der einen oder anderen Seite ohne weiteres zugesellen könnte. Eben darum kann man das Zusammenwachsen der getrennten Teile nur eingebetet sehen in den Prozeß der Überwindung des Ost-West-Konflikts in Europa.“[Fn 563]

...

[Fn 563]: Abdruck der Rede: Dokumente zur Deutschlandpolitik, V. Reihe, Band 1/1966-1967, Zweiter Halbband,S. 1321-1324, hier S. 1323.

Kiesinger jedenfalls zeigte sich von Wehners Persönlichkeit und seinem Engagement für das nationale Problem der Deutschen immer stark beeindruckt. Die

von Zeitgenossen wenig beachtete Rede des Bundeskanzlers vom 17. Juni 1967, die »unsere neue Politik im Osten« erläuterte und für die Sorgen der europäischen Nachbarn vor einem wiedervereinigten Deutschland bemerkenswertes Einfühlungsvermögen zeigte, wurde von Wehner später häufig mit Hochachtung zitiert. Sie entwarf die Perspektive einer das nationale Anliegen der Deutschen einschließenden »allmähliche[n] Überwindung der Gegensätze« in Europa:»Deutschland, ein wiedervereinigtes Deutschland,hat eine kritische Größenordnung. Es ist zu groß, um in der Balance der Kräfte keine Rolle zu spielen, und zu klein, um die Kräfte um sich herum selbst im Gleichgewicht zu halten. Es ist daher in der Tat nur schwer vorstellbar, daß sich ganz Deutschland bei einer Fortdauer der gegenwärtigen politischen Struktur in Europa der einen oder der anderen Seite ohne weiteres zugesellen könnte. Eben darum kann man das Zusammenwachsen der getrennten Teile Deutschlands nur eingebettet sehen in den Prozeß der Überwindung des Ost-West-Konflikts in Europa.«

Anmerkungen

An der angegeben Stelle findet sich nur ein Teil der Rede Kissingers. Der könnte sich den Text aus anderen Quellen beschafft haben. Vermutung! Kein Plagiat, da Zitat! (Frangge)

Sichter
Frangge

[6.] Mw/Fragment 290 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:05:10 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hildebrand 1984, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 290, Zeilen: 21-26
Quelle: Hildebrand 1984
Seite(n): 328, Zeilen: 5-10
In der Tat, aus innenpolitischer Perspektive hatte das Wahlkampfthema Deutschland- und Ostpolitik der SPD, die von weiten Teilen der Medien als die fortschrittliche und dynamische Kraft der deutschen Außenpolitik dargestellt wurde, zum Vorteil gereicht, während die CDU/CSU auf diesem Politikfeld zunehmend mit dem Image einer verzagten und bremsenden Partei behaftet war.[FN 1289]

FN 1289: In Meinungsumfragen war Kanzler Kiesinger dennoch populär. Er wurde aber mit keinem bestimmten Thema in Verbindung gebracht, auch nicht mit einem außenpolitischen Thema. Siehe dazu: Gassert, Phillip, Kurt Georg Kiesinger 1904-1988. Kanzler zwischen den Zeiten, München 2006, S. 568. / Kaltefleiter, Werner u. a., Im Wechselspiel der Koalitionen. Eine Analyse der Bundestagswahl 1969. In: Verfassung und Verfassungswirklichkeit, Band 5, Wiesbaden 1970, S. 1-187, hier S. 34

In innenpolitischer Perspektive gereichte das Thema Ostpolitik den Sozialdemokraten, die von weiten Teilen der veröffentlichten Meinung als die progressive und dynamische Kraft der deutschen Außenpolitik charakterisiert wurden, eher zum Vorteil als der verzagt und bremsend dargestellten Union.
Anmerkungen

Fundstelle

Sichter
Hood

[7.] Mw/Fragment 301 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:05:29 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hildebrand 1984, KeinPlagiat, Mw, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Bummelchen, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 301, Zeilen: 1-
Quelle: Hildebrand 1984
Seite(n): 432, Zeilen: linke Spalte
5.2. Die Auswirkungen der Deutschland- und Ostpolitik der Großen Koalition auf

die sozial-liberale Bundesregierung Brandt/Scheel

„Weder zurückliegende noch bevorstehende Kontroversen werden mich abhalten, zu dem zu stehen, was wir seit 1966 miteinander geleistet haben, es ist unserem Vaterland nicht schlecht bekommen. Die künftige Regierung wird sich auf das zu stützen haben, was durch die Große Koalition konzipiert, angepackt und zu einem nicht geringen Teil ja auch verwirklicht wurde.“

Willy Brandt [Fn 1333]

...

[Fn 1333]: Zitat Brandt am 9.10.1969 in einem handschriftlichen Brief an Kiesinger: AdsD, WBA, Nachlass Willy Brandt, A7, Ordner 13.

Doch auch die SPD, die zwar nicht - wie oft behauptet

- durch ihren Eintritt in die schwarz-rote Koalition über Gebühr großen Wählerzulauf erzielte, alles in allem aber aus ihrer Mitwirkung an der Regierung Nutzen zog, besitzt ein seltsam zwiespältiges Verhältnis zu dieser in gewissem Sinne geschichtsmächtigen Episode. Sicherlich, Willy Brandt, am 9. Oktober 1969 bereits mit einem Fuß im Kanzleramt, würdigte an diesem Tag in Münstereifel »die gemeinsame Arbeit « und vergaß in seinem Handschreiben an Kiesinger auch nicht das Wirken des Bundeskanzlers respektvoll zu bedenken: »... da ich an der gestrigen Kabinettssitzung, der vermutlich letzten der Regierung der Großen Koalition, nicht teilnehmen konnte, habe ich auch nicht auf Ihre abschließenden Ausführungen antworten können. Ich möchte Sie auf diese Weise gern wissen lassen, daß meine Freunde und ich zu würdigen wissen, was Sie über die gemeinsame Arbeit gesagt haben. Weder zurückliegende noch bevorstehende Kontroversen werden mich abhalten, zu dem zu stehen, was wir seit Ende 1966 miteinander geleistet haben; es ist unserem Vaterland nicht schlecht bekommen. Die künftige Regierung wird sich auf das zu stützen haben, was durch die Große Koalition konzipiert, angepackt und zu einem nicht geringen Teil ja auch verwirklicht wurde. Wir stehen, so oder so, in gemeinsamer Verantwortung. Auch deshalb kann dies kein politischer Abschiedsbrief sein. Aber ich wollte Ihren gestrigen Rückblick doch nicht ohne eine Antwort lassen, in die der persönliche Respekt vor Ihrer Kanzlerschaft einbezogen ist.«

Anmerkungen

Die Rede Brands findet sich nur in Auszügen in der Arbeit wieder. Kein Plagiat, da Zitat! (Frangge)

Sichter
Frangge

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki