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Quelle:Mw/Kilian 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Werner Kilian
Titel    Die Hallstein-Doktrin: der diplomatische Krieg zwischen der BRD und der DDR 1955 - 1973 ; aus den Akten der beiden deutschen Außenministerien
Ort    Berlin
Verlag    Duncker & Humblot
Jahr    2001
Anmerkung    in DNB-Katalog: http://d-nb.info/960842403
ISBN    3428103718
URL    http://books.google.com/books?id=pDFoAAAAMAAJ

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    7


Fragmente der Quelle:
[1.] Mw/Fragment 026 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 17:54:24 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kilian 2001, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 13-16
Quelle: Kilian 2001
Seite(n): 26, Zeilen:
Die Bundesregierung befürchtete, wenn die DDR einmal international anerkannt wäre, könnte die Hoffnung auf ein wiedervereinigtes Deutschland begraben werden, weil sich dann die Welt nur zu gerne an die Existenz von zwei deutschen Staaten gewöhnen würde. Man glaubte damals, wenn die DDR einmal international anerkannt wäre, könnte man die Hoffnungen auf ein vereinigtes Vaterland ebenso gut begraben, weil sich dann die Welt nur zu gerne an die Existenz von zwei deutschen Staaten gewöhnen würde.
Anmerkungen

Fundstelle Uebernahme ohne Quellenangabe

Sichter
Frangge

[2.] Mw/Fragment 027 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:56:39 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kilian 2001, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 21-27
Quelle: Kilian 2001
Seite(n): 5, Zeilen:
Die Bundesrepublik hatte mit der Hallstein-Doktrin und mit ihrem Anerkennungsboykott gegenüber der DDR durchaus keine neue Strategie entwickelt. Die USA hatten viele Jahre lang der neuen Sowjetregierung in Moskau und der kommunistischen Regierung in China die Anerkennung versagt. Auch die nach 1946 geteilten Staaten China, Korea und Vietnam versuchten, die Teilung ihrer Länder rückgängig zu machen, indem sie dem konkurrierenden Teilstaat die völkerrechtliche Anerkennung verweigerten und von den übrigen Staaten der Welt gleiches verlangten.[FN 80]

[FN 80: Weiterführende Literatur ist: Yang, Ying-Feng, Der Alleinvertretungsanspruch der geteilten Länder Deutschland, Korea und China im politischen Vergleich, Frankfurt a. M. 1997.]

Die Bundesregierung betrat mit ihrem Anerkennungsboykott gegen die DDR durchaus kein Neuland. Die USA hatten viele Jahre lang der neuen Sowjetregierung in Moskau und der kommunistischen Regierung in China die Anerkennung verweigert. Auch die nach 1945 geteilten Staaten, China, Korea und Vietnam, versuchten die Teilung ihres Landes rückgängig zu machen, indem sie dem konkurrierenden Teilstaat die völkerrechtliche Anerkennung verweigerten und von den übrigen Staaten ein Gleiches verlangten.
Anmerkungen

Fundstelle Kein Verweis auf Kilian 2001; Text der Fundstelle stammt aus dem Vorwort.

Sichter
Frangge

[3.] Mw/Fragment 033 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:57:06 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kilian 2001, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Dr. I. Jones, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 7-18
Quelle: Kilian 2001
Seite(n): 335, Zeilen:
Die Vorschläge der Friedensnote waren alle nicht unbekannt. Aber es war auffällig, dass sich die Bundesregierung auf internationaler Ebene zu weltpolitischen Themen und nicht nur wie gewöhnlich zur Situation in Deutschland äußerte. Die deutsche Frage kam allerdings versteckt in die Friedensnote hinein, indem festgehalten wurde: „Die Bundesregierung … glaubt jedoch, daß alle Bemühungen um Sicherheit, Abrüstung und Rüstungskontrolle nur dann entscheidenden und dauerhaften Erfolg haben werden, wenn man Schritt für Schritt auch die Ursachen der Spannungen in der Welt beseitigt. In Europa heißt das vor allem die Deutschlandfrage in gerechter Weise lösen, indem man dem gesamten deutschen Volk das Recht gewährt, frei über seine politische Lebensform und sein Schicksal zu bestimmen.“[FN 112] Die Bundesregierung blieb bei ihrer traditionellen Auffassung, dass die deutsche Wiedervereinigung Voraussetzung für eine Entspannung in Europa sei.

[FN 112: Text der Note, S. 1-10, hier S. 10: BAK, Akten des Bundespräsidialamts V. WP, Mikrofilmsignatur B122-5290.]

Die Vorschläge waren alle nicht neuartig. Aber es war ein ungewohntes Erlebnis, daß sich die Bundesregierung auf dem internationalen Parkett zu weltpolitischen Fragen und nicht nur, wie sonst üblich, zur Situation in Deutschland äußerte. Das Deutschlandproblem kam allerdings durch die Hintertüre in den Text hinein, indem behauptet wurde, Sicherheit und Abrüstung könnten nur dann entscheidenden und dauerhaften Erfolg haben, wenn die Deutschlandfrage in gerechter Weise durch Gewährung des Selbstbestimmungsrechts gelöst werde. Es blieb also in der Bonner Analyse bei der traditionellen Ansicht, daß die deutsche Teilung der wichtigste Grund für die Ost-West-Spannung sei.
Anmerkungen

Weitere Ähnlichkeiten vor und nach dieser Fundstelle: Mw/Fragment_033_23 Klare Übernahme der Gedankenkette aus Kilian 2001 ohne Kennzeichnung.

Sichter
Jones

[4.] Mw/Fragment 033 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:57:08 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kilian 2001, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 23-27
Quelle: Kilian 2001
Seite(n): 335 f., Zeilen: 37-
Zur Oder-Neiße-Grenze und zum Münchener Abkommen konnte in der Friedensnote keine Veränderung der Bonner Haltung verzeichnet werden. Jedoch gab es neuartige Formulierungen. Zur Grenzfrage mit Polen wurde bemerkt, dass beide Seiten sich um Verständigung bemühen sollten. Zum Münchener Abkommen wurde zwar nicht die von Prag verlangte Erklärung der Nichtigkeit von Anfang an gegeben, aber dafür die be-[schwichtigende Erklärung, dass es keine territoriale Bedeutung mehr habe, da die Bundesrepublik keine Gebietsansprüche gegen die Tschechoslowakei verfolge.[FN 114]]


FN 114: Text der Note, S. 1-10, hier S. 8: BAK, Akten des Bundespräsidialamts V. WP, Mikrofilmsignatur B122-5290.

Auch zur Oder-Neiße und zum Münchner Abkommen konnte man keine Änderung der Bonner Haltung feststellen, wohl aber interessante neue Formulierungen. So wurde zur Grenzfrage mit Polen gefordert, beide Seiten sollten sich um Verständigung bemühen. Zum Münchner Abkommen wurde zwar nicht die von Prag geforderte Erklärung der Nichtigkeit von Anfang an gegeben, aber die beruhigende Erklärung, es habe keine territoriale Bedeutung mehr, da die BRD keine Gebietsansprüche gegen die ČSSR erhebe.
Anmerkungen

Fundstelle Es finden sich vor dieser Fundstelle weitere Textstellen mit starken Ähnlichkeiten zwischen MW (S. 33) und Kilian (S. 335): Mw/Fragment 033 07

Sichter
Frangge

[5.] Mw/Fragment 143 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:01:25 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kilian 2001, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, PlagProf:-), Fiesh, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 08-11
Quelle: Kilian 2001
Seite(n): 343, Zeilen:
Für die Bundesregierung war es seit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Jugoslawien noch schwieriger geworden, den Regierungen anderer Staaten die „halbierte“[FN 636] Hallstein-Doktrin als eine allgemein verbindliche Richtlinie der deutschen Außenpolitik darzustellen.

FN 636: Grewe, Wilhelm G., Rückblenden 1951-1971, Frankfurt a. M. 1979, S. 749.

[...] - für die Bonner Diplomaten war es seit der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Jugoslawien noch schwieriger geworden, den Regierungen anderer Staaten die vielfach durchlöcherte oder „halbierte"[FN 104] Hallstein-Doktrin als eine allgemein verbindliche Richtschnur der Bonner Außenpolitik darzustellen.

FN 104: Grewe hatte in einem Exposé für Minister Schröder im November 1965 die Möglichkeit erörtert, die Hallstein-Doktrin zu "halbieren", d.h. sie für Osteuropa aufzugeben, für den Rest der Welt jedoch beizubehalten; er hielt diesen Weg für risikoreich aber letztlich unvermeidbar (vgl. Grewe Rückblenden S. 749). Andere datierten hier das Ende der Hallstein-Doktrin und nannten die Rückkehr nach Belgrad ein "stilles Staatsbegräbnis" für die Doktrin (vgl. die Nachweise bei Potthoff S. 61 und Anm. 94).

Anmerkungen
Sichter
PlagProf:-)

[6.] Mw/Fragment 214 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:03:23 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kilian 2001, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 214, Zeilen: 21-25
Quelle: Kilian 2001
Seite(n): 316, Zeilen: 1-5
Bonn drängte vor allem auf Grund der CDU/CSU die Amerikaner dazu, die “Allstaaten-Klausel“ durch die günstigere “Wiener Klausel“ zu ersetzen, die nur solchen Staaten den Beitritt zu internationalen Verträgen erlaubte, die Mitglied der UNO oder ihrer Sonderorganisationen waren.[FN 955] Beide deutschen Staaten waren damals noch nicht Mitglieder der UNO, aber während die Bundesrepublik Mitglied in fast allen UNO-Sonder-[organisationen war, gehörte die DDR keiner an.]

FN 955: Bahrs Aufzeichnung vom 15.2.1967 zur Frage der Ausweitung der “Allstaatenklausel“ für multilaterale internationale Verträge, S. 1-6, hier S. 1: AdsD, Depositum Egon Bahr, Ordner 400, Mappe 1.

Bonn drängte die Amerikaner, die "All-Staaten-Klausel" durch die günstigere "Wiener-Klausel" zu ersetzen, die nur solchen Staaten den Beitritt erlaubte, die Mitglied der UNO oder ihrer Sonderorganisationen waren. Beide deutschen Staaten waren damals noch nicht Mitglied der UNO, aber die Bundesrepublik gehörte fast allen Sonderorganisationen an, die DDR keiner.
Anmerkungen

Wird in Mw/Fragment 215 01 fortgeführt Fundstelle

Sichter
Hood

[7.] Mw/Fragment 215 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:01:24 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kilian 2001, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Plagin Hood, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 215, Zeilen: 1-4
Quelle: Kilian 2001
Seite(n): 316, Zeilen: 7-10
Die Sowjets bestanden aber weiterhin auf der “Allstaaten-Klausel“, und die Amerikaner waren nicht gewillt, den NV-Vertrag zu gefährden, nur weil er von Bonn wegen einer - aus dem Blickwinkel der USA - Nebensächlichkeit nicht gutgeheißen wurde. Die Sowjets waren aber nicht bereit, eine solche Beitrittsklausel zu akzeptieren und die Amerikaner waren nicht bereit, den für Kennedys "Friedensstrategie" wichtigen Vertrag zu gefährden, nur weil er den Bonnern wegen einer - in US-Augen - nebensächlichen Prozedurfrage mißfiel.
Anmerkungen

Fortsetzung von Mw/Fragment_214_21, deshalb trotzt Kuerze als Plagiat gewertet. Fundstelle

Sichter
Hood

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