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Quelle:Mw/Kroegel 1997

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Dirk Kroegel
Titel    Einen Anfang finden! : Kurt Georg Kiesinger in der Aussen- und Deutschlandpolitik der Grossen Koalition
Ort    München
Verlag    Oldenbourg
Jahr    1997
Anmerkung    in DNB-Katalog: http://d-nb.info/948785330
ISBN    3801203069
URL    http://books.google.de/books?id=MBknhdvgPrIC

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    7


Fragmente der Quelle:
[1.] Mw/Fragment 009 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:55:59 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kroegel 1997, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
92.195.237.147, Hindemith, Dr. I. Jones, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 009, Zeilen: 15-19
Quelle: Kroegel 1997
Seite(n): 15, Zeilen:
Die Große Koalition entschied nicht darüber, ob überhaupt eine neue deutschland- und ostpolitische Initiative ergriffen werden sollte. CDU/CSU und SPD waren sich darüber einig, dass die Politik nach Osten dringend erneuert und erweitert werden musste. Die spannende Frage war nun, wer unter den Koalitionspartnern die Deutschland- und Ostpolitik nach eigenen Maßstäben und Prioritäten umsetzen würde. Die Große Koalition entschied nicht darüber, ob überhaupt eine ostpolitische Initiative ergriffen werden sollte. Die Parteiführungen waren sich darüber einig, daß die Politik nach Osten erneuert und erweitert werden musste. Am Ende ging es nur darum, wer unter den Parteien diese neue Ostpolitik nach eigenen Maßstäben und Prioritäten umsetzen würde.
Anmerkungen
Sichter
Jones Hindemith

[2.] Mw/Fragment 128 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:00:52 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kroegel 1997, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Dr. I. Jones, Fiesh, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 5-19
Quelle: Kroegel 1997
Seite(n): 163, Zeilen: 1-16
Kiesinger wies auf die Existenz des zweiten deutschen Staates deutlich hin, wobei er den Begriff DDR jedoch konsequent wegließ. Man müsse ohne Scheuklappen sehen, was in den vergangenen vierzehn Jahren dort entstanden sei, erklärte er. [FN 557] Der Kanzler bezeichnete die SED - Führung als die „ Verantwortlichen im anderen Teil Deutschlands.“ Kiesinger beabsichtigte, die DDR in den eingeleiteten Entspannungsprozess zu integrieren. Solange jedoch das SED - Regime die Entspannungsvorschläge der Bundesregierung ablehne, nütze es der Bundesregierung, dass sie in Osteuropa, aber auch bei unabhängigen blockfreien Ländern glaubwürdiger erscheine als Ostberlin, schilderte Kiesinger. [FN 558] Kiesinger berichtete, dass die SED seit lang em der Bundesregierung vorwerfe, es gehe ihr nicht wirklich um die Aufnahme von Kontakten, diese Forderung sei nur ein Vorwand . Kiesinger warf der SED - Führung hinge gen vor, dass sie gar keine Gespräche wünsche. Sie verlange die völlige Unterwerfung unter den eigenen Standpunkt und löse damit den Eindruck aus, dass sie dies nur vornehme, weil sie Gespräche und eine Zusammenarbeit verhindern wolle.

[FN]

557: Für Kiesinger hatte die DDR anscheinend erst ab 1953 begonnen zu existieren. Die DDR war aber bereits 1949 gegründet worden.

558: Abdruck von Kiesingers Deutschlandrede im Bulletin des Presse - und Informationsamtes der Bundesregierung vom 20. 6. 1967, S. 541 - 543, hier S. 541 - 542 [...]

In seiner Rede kam es dem Bundeskanzler vor allem darauf an, auf die Existenz des zweiten deutschen Staates ausdrücklich hinzuweisen, auch wenn er die Bezeichnung „DDR" hartnäckig vermied. Man müsse „ohne Scheuklappen" sehen, was „in den vergangenen vierzehn Jahren" dort entstanden sei, erklärte er. Und die Regierung der DDR nannte er die „Verantwortlichen im anderen Teil Deutschlands" [FN 173]. Aus dieser Sicht ergab sich für den Kanzler zunächst die Pflicht, die DDR in den eingeleiteten Entspannungsprozeß miteinzubeziehen. Solange sich allerdings das Regime weigerte, auf die Entspannungsvorschläge Bonns einzugehen, nutzte es der Bundesregierung, daß sie in anderen Staaten - etwa in Osteuropa, aber auch bei unabhängigen, blockfreien Ländern - glaubwürdiger erschien als Ost-Berlin. Die SED behauptete seit langem, es gehe der Bundesregierung nicht wirklich um die Aufnahme von Kontakten. Die Forderung sei nur ein Vorwand. Kiesinger drehte die Argumentation um und warf der DDR-Führung seinerseits vor, ihr sei an Gesprächen gar nicht gelegen. Sie verlange die völlige Unterwerfung unter den eigenen Standpunkt und erwecke damit den Eindruck, daß man dies nur tue, weil man Gespräche und eine Zusammenarbeit verhindern wolle, erklärte der Kanzler während des Staatsaktes zum Tag der Deutschen Einheit im Bonner Bundeshaus.

[FN]

173 Bulletin, 20.6.1967, S. 541 f.; Kiesinger rechnete den Beginn einer Eigenständigkeit der DDR offensichtlich erst ab 1953. Es waren achtzehn Jahre seit der Gründung vergangen. [...]

Anmerkungen

Übernahme mit Fußnoten einsehbar unter Google Books: [1] Kroegel 1997 ist zwar im Literaturverzeichnis vermerkt, wird aber nicht im Zusammenhang dieses Textabschnittes zitiert. Auffällig ist auch die übernommene erläuternde Bemerkung in der Fußnote.

Sichter
Jones Hindemith

[3.] Mw/Fragment 129 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-25 20:57:41 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, Kroegel 1997, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Dr. I. Jones, Fiesh, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 5-32
Quelle: Kroegel 1997
Seite(n): 163+164, Zeilen: 17-35
Wie diese Entspannung eingeleitet werden sollte, erklärte Kiesinger am 5. Oktober 1967 in einem Interview gegenüber der Zeitschrift “Christ und Welt“. Er sei gewillt, vieles zu unternehmen, um im Sinne einer humanitären Geste den Menschen in der DDR zu helfen. Aber er wolle dafür unter keinen Umständen die gültigen Rechtspositionen der Bundesrepublik aufgeben. Dabei dürfe man nicht den gewaltigen Einfluss unterschätzen , den Ulbricht ja tatsächlich in Moskau besitze, meinte Kiesinger. Die Zone sei der bedeutendste Lieferant innerhalb des Ostblocks und daher ganz unentbehrlich. Daraus könne Ulbricht jederzeit in seinen eigenen Fragen Gewinn ziehen. Ulbricht sei trotz seines Alters ein nicht zu unterschätzender Gegner. „Ich kann ihm nur beikommen, wenn ich ihn in einer Form isoliere, gegen die er eigentlich nichts machen kann. Die Isolierung der Zone kann nur so vor sich gehen, daß wir in den anderen kommunistischen Ländern vorsichtig Fuß fassen “, sagte Kiesinger und fügte hinzu, dass es dann für die SED - Führung in der Zone immer komplizierter werde, auf ihren stalinistischen Standpunkt zu beharren. [FN 560] Was bedeutete „ Isolierung der Zone“, und wie sollte diese Maßnahme zum Tragen kommen? Es sei von zentraler Bedeutung gewesen, so Kiesinger rückblickend in einem Interview am 31. Januar 1978, der Welt klipp und klar sichtbar zu machen, dass die Verantwortung beim SED - Regime gelegen habe, dass es zu keiner Annäherung der beiden deutschen Regierungen gekommen sei. Diese Vorgehensweise habe die Position der SED - Führung in Moskau schwächen sollen, reflektierte Kiesinger. [FN 561] Kanzler Kiesinger <span vermutete, dass sich der Kreml nicht für immer hinter der eigenen Propaganda gegen die Bundesregierung verbergen könne, sondern der Bundesregierung irgendwann Zugeständnisse werde machen müssen. Dann, so glaubte Kiesinger, würde Moskau Verhandlungen über die deutsche Wiedervereinigung beginnen. Bis dahin musste auf vielen internationalen Politikebenen diese Entwicklung eingeleitet werden. Dabei bezog sich Kiesinger nicht nur auf das deutsche Verhältnis zu den osteuropäischen Staaten. Dem Kanzler war klar, dass es auch notwendig war, Bedenken gegen die deutsche Einheit im Westen zu mildern .


[FN 560]: Text des Interviews, S. 1-9, hier S. 4 und 5: ACDP, Nachlass Kurt Georg Kiesinger, Ordner 01-226-A-008.

[FN 561]: Text des Interviews, S. 1-16, hier S. 8: ACDP, Nachlass Kurt Georg Kiesinger, Ordner 01-226-A-322.

[S. 163]

Die Isolierung der Zone könne nur so vor sich gehen, „daß wir in den anderen kommunistischen Ländern vorsichtig Fuß fassen meinte Kiesinger gegenüber dem Chefredakteur von Christ und Welt , Wirsing, am 5. Oktober 1967. [FN 174] Dann werde es für die Leute in der Zone immer schwieriger, auf ihrem stalinistischen Standpunkt zu beharren. Kiesinger war bereit, vieles zu versuchen, um im Sinne einer humanitären Geste den Menschen in der DDR zu helfen. Aber er wollte dafür nicht unter allen Umständen, wie etwa Wehner, die gültigen Rechtspositionen der Bundesrepublik aufgeben. Neu war aber, daß Kiesinger Ulbricht ernst nahm und in dem Kommunisten einen wirklichen, gefährlichen Gegner sah. Man dürfe nicht den gewaltigen Einfluß unterschätzen, den „Ulbricht ja tatsächlich in Moskau besitzt, meinte Kiesinger etwa in dem oben erwähnten Hintergrundgespräch. Die Zone sei der wichtigste Lieferant innerhalb des Ostblocks und daher ganz unentbehrlich. Daraus könne Ulbricht jederzeit in „seinen eigenen Fragen Gewinn ziehen. Er sei trotz seines Alters ein nicht zu unterschätzender Gegner. „Ich kann ihm nur beikommen, wenn ich ihn in einer Form isoliere, gegen die er eigentlich nichts machen kann. Was verstand Kiesinger unter der Isolierung der Zone? Es sei darauf angekommen, daß vor der Welt „klipp und klar deutlich" werde, wer daran die Schuld trug, daß es zu keiner Annäherung beider deutscher Regierungen komme [FN 175]. Diese Taktik sollte in erster Linie die Position der SED-Führung in Moskau untergraben. Kiesinger glaubte fest daran, daß sich der Kreml auf lange Sicht nicht hinter der eigenen Propaganda gegen die Bundesrepublik verstecken konnte, konnte, sondern der Bundesregierung eines Tages entgegen-
[S. 164]
kommen mußte. Eines Tages, davon war Kiesinger zutiefst überzeugt, würde der Kreml Verhandlungen über die Einheit Deutschlands einleiten. Bis dahin mußte auf vielen Ebenen der internationalen Politik diese Entwicklung vorbereitet werden. Dabei dachte er nicht nur an das Verhältnis zu den Staaten in Osteuropa. Dem Kanzler war klar, daß es auch galt, Vorbehalte gegen die deutsche Einheit im westlichen Lager auszuräumen.


[FN 174] AdKASt, Kiesinger 1-226, D/II.l, A 008, Gespräch mit Wirsing, 5.10.1967, S. 5; siehe dort auch die folgenden Zitate.

[FN 175] AdKASt, Kiesinger I - 226, F/3., A 322, Gespräch mit Löwe, 31.1.1978, S. 58.

Anmerkungen

Dirk Kroegel: Einen Anfang finden! Kurt Georg Kiesinger in der Aussen- und Deutschlandpolitik der Grossen Koalition, München 1997 direkte Fortsetzung von Mw/Fragment 128 05 aus derselben Quelle, mit Satzumstellungen und Synonym-Ersetzungen. Kroegel 1997 wird wie auch auf der vorherigen Seite nicht zitiert. Es wird deutlich, dass hier nur ein Gedanke aus der Quelle nicht in die Dissertation übernommen wurde.

Sichter
Jones

[4.] Mw/Fragment 144 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 17:59:27 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kroegel 1997, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 144, Zeilen: 17-22
Quelle: Kroegel 1997
Seite(n): 311, Zeilen: 17-25
Jedoch waren diese beiden Länder nicht mit Kambodscha zu vergleichen. Als Reaktion auf die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel im Jahr 1965 hatten sie die Beziehungen zu Bonn abgebrochen mit der Argumentation, diese Aufnahme verstoße gegen arabische Interessen. Beide Länder nahmen damals nicht gleichzeitig diplomatische Beziehungen zur DDR auf. Dies passierte erst im Mai 1969. Am Nachmittag des 14. Mai traf das Kabinett in Bonn zusammen, um über den Fall zu verhandeln. [...] Denn innerhalb von sechs Tagen hatten noch zwei weitere Länder, der Irak und der Sudan, die DDR anerkannt. Allerdings waren diese beiden arabischen Länder nicht mit Kambodscha zu vergleichen. Als Reaktion auf die Anbahnung diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel im Jahre 1965 hatten sie die Beziehungen zu Bonn abgebrochen mit dem Hinweis, die Aufnahme verstoße gegen arabische Interessen. Aber die Araber nahmen damals [...] nicht gleichzeitig die Beziehungen zur DDR auf. Dies geschah erst nach weiteren vier Jahren.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz

[5.] Mw/Fragment 247 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 12:20:19 Sotho Tal Ker
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kroegel 1997, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 247, Zeilen: 19-23
Quelle: Kroegel 1997
Seite(n): 214, Zeilen: 39-42
Dabei ging es nicht nur um die Frage der Zulassung einer Kommunistischen Partei in der Bundesrepublik, sondern auch um die Einflussmöglichkeiten von Kommunisten in den Gewerkschaften der Bundesrepublik sowie um das künftige Verhältnis zwischen den beiden Arbeiterparteien SPD und SED.[FN 1093]


[ [FN 1093]: Kroegel, Dirk, Einen Anfang finden! Kurt Georg Kiesinger in der Außen- und Deutschlandpolitik der Großen Koalition, München 1997, S. 214.]

Dabei ging es nicht nur um die Frage der Zulassung einer kommunistischen Partei in der Bundesrepublik. Auch über Einflußmöglichkeiten von Kommunisten in den Gewerkschaften sowie das künftige Verhältnis zwischen den beiden großen Arbeiterparteien wurde gesprochen[FN 66].


[ [FN 66] Vgl. Kreutzer, Gespräch mit dem Verfasser, 22.8.1988; siehe auch Timmermann, Im Vorfeld, S. 394.]

Anmerkungen

Trotz Verweises auf die Quelle hätten in dieser großteils wörtlichen Übernahme die 16 aufeinanderfolgenden identischen Wörter kenntlich gemacht werden müssen.

Sichter
Hotznplotz

[6.] Mw/Fragment 248 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:02:08 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kroegel 1997, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 248, Zeilen: 17-24
Quelle: Kroegel 1997
Seite(n): 217, Zeilen: 26-34
Da die SPD ihre Gesprächsthemen mit der PSU und der SED unter Verschluss hielt und nicht offen diskutierte, gibt es kaum einen Hinweis darauf, ob die SPD-Führung tatsächlich dazu bereit war, die Chancen kommunistischer Aktivität in der Bundesrepublik herauszufinden. Es existiert jedoch eine Quelle, welche ein wenig Aufschluss in diesem Zusammenhang gibt. Wehner hatte sich zu Beginn des Jahres 1968 an Kiesinger und Barzel mit der Bitte gewandt, dass man überprüfen möge, ob man den Kommunisten in der Bundesrepublik Diskussionsfreiheit gewähren könnte. Damit war die Zulassung einer Kommunistischen Partei angesprochen. Da die SPD die Gesprächsthemen geheimhielt und nicht offen diskutierte, gibt es kaum einen Hinweis darauf, ob ihre Führung tatsächlich dazu entschlossen war, die Möglichkeit kommunistischer Tätigkeit in der Bundesrepublik auszuloten. Es existiert in den Unterlagen dennoch ein Dokument, das immerhin Wehners Bemühungen belegt, zumindest eine der angesprochenen Forderungen auf ihre Durchsetzbarkeit beim Koalitionspartner hin zu testen. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende hatte sich zu Beginn des Jahres 1968 an Kiesinger und Barzel mit der Bitte gewandt, man solle überprüfen, ob man den Kommunisten in der Bundesrepublik Diskussionsfreiheit zubilligen könne. Das betraf also offenbar die Forderung nach Zulassung einer Kommunistischen Partei [...].
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz

[7.] Mw/Fragment 249 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 18:02:09 Kybot
Fragment, Gesichtet, Kroegel 1997, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 249, Zeilen: 08-16
Quelle: Kroegel 1997
Seite(n): 214, Zeilen: 04-16
Dabei ist auffällig, dass die Kontakte zwischen den Repräsentanten beider Parteien sehr viel leichter möglich zu sein schienen, als man es wegen der Blockadehaltung der kommunistischen Staats- und Parteiführer auf der Karlsbader Konferenz vom April 1967 eigentlich hätte erwarten müssen. Die PSU-Repräsentanten bezogen sich zwar auf diese Konferenz, aber sie verlangten von der deutschen Seite keine völkerrechtliche Anerkennung der DDR und es reichte ihnen aus, wenn die Deutschen die bestehenden Grenzen im Rahmen eines Gewaltverzichts hinnahmen. Auf weitere Vorleistungen bestanden die PSU-Repräsentanten nicht [...]. Überhaupt schien die Verständigung zwischen den Vertretern beider Parteien sehr viel leichter zu sein, als die Deutschen nach der Abschottung durch die Karlsbader Beschlüsse befürchtet hatten. Die Repräsentanten der KPI beharrten zwar auf den Bedingungen der Konferenz, Konferenz, wonach die Bundesrepublik unter anderem alle bestehenden Grenzen sowie die Existenz des anderen deutschen Staates akzeptieren müsse. Aber sie verlangten keine völkerrechtliche Anerkennung der DDR, und es reichte ihnen aus, wenn die Deutschen die bestehenden Grenzen im Rahmen eines Gewaltverzichts hinnahmen. [...] Auf weitere Vorleistungen [...] bestanden die Italiener offenbar nicht.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz

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