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Quelle:Mw/Lobmeier 2003

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Kornelia Lobmeier
Titel    Prag 1968 und die Folgen
Herausgeber    Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Ort    Bonn
Jahr    2003
URL    http://www.museumsmagazin.com/speicher/archiv/3-2003/brennpunkt/pragerfruehling.php

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Mw/Fragment 165 102 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:02:09 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Lobmeier 2003, Mw, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 165, Zeilen: 101-111
Quelle: Lobmeier 2003
Seite(n): 1, Zeilen:
[FN 722]: Die DDR-Regierung hatte den Einmarsch aktiv unterstützt – durch die Bereitstellung von Eisenbahnzügen für den Truppentransport und durch die verstärkte Grenzsicherung zur Tschechoslowakei. Entgegen der ursprünglichen Planung marschierten aber keine Gefechtstruppen der Nationalen Volksarmee

in das Nachbarland ein. Die für den Einsatz vorgesehene 7. Panzerdivision und die 11. Mot. Schützendivision blieben in ihren Konzentrierungsräumen im Süden der DDR. Nur einige Stabsoffiziere und Fernmeldetruppen, die die Verbindung zwischen dem Leitungsstab der Interventionstruppen und den in Bereitschaft stehenden NVA-Verbänden halten sollten, befanden sich auf dem Territorium der Tschechoslowakei. Gleichwohl hatten sich die Machthaber in der DDR mitschuldig gemacht an der gewaltsamen Unterdrückung der Reformbewegung. Die DDR trug auf Grund ihrer Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung der militärischen Intervention Mitverantwortung an der Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität der Tschechoslowakei. [Siehe: Museumszeitung des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Nr. 3, Bonn 2003: http://www.museumsmagazin.com/archiv/3-2003/brennpunkt/pragerfruehling.php [Letzter Zugriff: 7.5.2009, 16:00 Uhr] oder Wenzke, Rüdiger, Die Nationale Volksarmee der DDR. Kein Einsatz in Prag. In: Karner, Stefan / Tomilina, Natalja / Tschubarjan, Alexander u. a. (Hrsg.), Prager Frühling. Das internationale Krisenjahr 1968. Beiträge, Köln u. a. 2008, S. 673-686.]

Die DDR-Regierung hatte den Einmarsch aktiv unterstützt - durch die Bereitstellung von Eisenbahnzügen für den Truppentransport und durch die verstärkte Grenzsicherung zur Tschechoslowakei. Entgegen der ursprünglichen Planung marschierten aber keine Gefechtstruppen der NVA in das Nachbarland ein. Die für den Einsatz vorgesehene 7. Panzerdivision und die 11. Mot. Schützendivision blieben in ihren Konzentrierungsräumen im Süden der DDR. Nur einige Stabsoffiziere und Fernmeldetruppen, die die Verbindung zwischen dem Leitungsstab der Interventionstruppen und den in Bereitschaft stehenden NVA-Verbänden halten sollten, befanden sich auf dem Territorium der CSSR. Gleichwohl hatten sich die Machthaber in der DDR mitschuldig gemacht an der gewaltsamen Unterdrückung der Reformbewegung. Sie trug aufgrund ihrer Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung der militärischen Intervention Mitverantwortung an der Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität der CSSR.
Anmerkungen

Fundstelle wird belegt, allerdings bleibt die weitgehend wörtliche Übernahme ungekennzeichnet. Letztere wird durch Angabe einer weiteren Quelle eher noch verschleiert.

Sichter
Hotznplotz

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