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Quelle:Mw/Schoellgen 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Gregor Schöllgen
Titel    Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland : von den Anfängen bis zur Gegenwart
Ort    München
Verlag    Beck
Jahr    2004
Anmerkung    im DNB-Katalog: http://d-nb.info/970829582]
ISBN    3-406-51093-0
URL    http://books.google.de/books?id=IXbj7Vlj48cC

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Mw/Fragment 023 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-06 18:57:35 Schumann
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schoellgen 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
92.195.237.147, Hindemith, Dr. I. Jones, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 023, Zeilen: 03-11
Quelle: Schoellgen 2004
Seite(n): 16, Zeilen: -
Außenpolitisch ist die Bundesrepublik Deutschland seit 1949 darauf angewiesen, den Handlungsspielraum zu nutzen, den die internationalen Rahmenbedingungen ihr bieten. Darin unterscheidet sich die Bundesrepublik immer weniger von anderen Ländern. In einer immer dichter vernetzten und globalisierten Welt kann kein Land, auch keine Großmacht im heutigen Sinne, mehr autark Außenpolitik praktizieren. Jedoch hat keine andere Regierung eines vergleichbaren Staates unter den komplexen Bedingungen des Kalten Krieges so gut die Kompetenz erlangt beziehungsweise erlangen müssen, die Grenzen des eigenen Handlungsspielraums zu erspähen, zu akzeptieren und im Interesse des eigenen Landes zu gebrauchen, wie es die deutsche Bundesregierung getan hat. In ihrer Außenpolitik war und ist die Bundesrepublik darauf verwiesen, den Handlungsspielraum zu nutzen, den die Rahmenbedingungen ihr lassen beziehungsweise öffnen. Darin unterscheidet sie sich einerseits zusehends weniger von anderen: In einer immer dichter vernetzten, dem Globalisierungssog ausgesetzten Welt kann kein Land, auch keine Großmacht im modernen Sinne, mehr autonom und souverän Außenpolitik betreiben. Andererseits hat keine zweite Regierung eines vergleichbaren Landes unter den Bedingungen der Ordnung des Kalten Krieges eine solche Fähigkeit entwickelt beziehungsweise entwickeln müssen, die Grenzen der Handlungsfreiheit zu erkennen, zu akzeptieren und im Interesse des eigenen Landes zu nutzen, wie die deutsche.
Anmerkungen

In der Quelle wird Schöllgen, Gregor: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. C. H. Beck, München 1999, S. 16 f. als Quelle angegeben. Aufgrund der Auslassung ("[...]") ist anzunehmen, dass auf die Internetquelle zurück gegriffen wurde.(1. Fundstelle:http://www.deutschlandundeuropa.de/40_00/rolledeutschlands.html) Noch größere Übereinstimmung findet sich mit Schöllgen 2004, vermutlich die aktualisierte Fassung von Schöllgen 1999. Text der Fundstelle wurde dementsprechend abgeändert. / Jones

Sichter
Jones

[2.] Mw/Fragment 025 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 17:54:21 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schoellgen 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 18-21
Quelle: Schoellgen 2004
Seite(n): 45, Zeilen:
Ein zentraler Unterschied zwischen den beiden deutschen Staaten war, dass die Bundesrepublik die DDR nicht anerkannte. Darüber hinaus beanspruchte die Bundesregierung für sich, alleine das gesamte deutsche Volk vertreten zu können, da nur die Bundesregierung, nicht aber das SED-Regime demokratisch legitimiert war. Dieser bundes- [deutsche Alleinvertretungsanspruch wurde durch die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Bonn und Moskau im Jahr 1955 gefährdet.[...]] Ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden deutschen Staaten war allerdings darin zu sehen, daß der eine, die Bundesrepublik, den anderen, die DDR, nicht anerkannte und überdies für sich beanspruchte, alleine das gesamte deutsche Volk vertreten zu können, da nur die Bundesregierung, nicht aber das SED-Regime demokratisch legitimiert sei. Eben dieser „Alleinvertretungsanspruch" der Bundesrepublik wurde durch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen Bonns zu Moskau gefährdet.[...]
Anmerkungen

Seitenüberlapp von Mw/Fragment 026 01 Das Buch von Gregor Schöllgen "Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Von den Anfängen bis zur Gegenwart" (erschienen in zahlreichen Auflagen und Ausgaben, auch als Lizensausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung) wird im Literaturverzeichnis und in den Fußnoten nicht erwähnt.

Sichter
Frangge

[3.] Mw/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:56:35 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schoellgen 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 01-08
Quelle: Schoellgen 2004
Seite(n): 45, Zeilen:
[Ein zentraler Unterschied zwischen den beiden deutschen Staaten war, dass die Bundesrepublik die DDR nicht anerkannte. Darüber hinaus beanspruchte die Bundesregierung für sich, alleine das gesamte deutsche Volk vertreten zu können, da nur die Bundesregierung, nicht aber das SED-Regime demokratisch legitimiert war. Dieser bundes-]deutsche Alleinvertretungsanspruch wurde durch die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Bonn und Moskau im Jahr 1955 gefährdet. Es war die heikle Situation entstanden, dass die Bundesrepublik diplomatische Beziehungen zu einem Land aufgenommen hatte, das seinerseits solche zur DDR pflegte. Jedoch konnte Bonn mit gutem Grund darauf hinweisen, dass diese Maßnahme deshalb notwendig gewesen sei, da es sich bei der Sowjetunion schließlich um eine der alliierten Siegermächte des Zweiten Weltkrieges handele und zu einer wie auch immer gearteten Lösung der deutschen Frage ihre Zustimmung notwendig sei. [FN 74]

[FN 74: Schuster, Rudolf, Die „Hallstein Doktrin“ - Ihre rechtliche und politische Bedeutung und die Grenzen ihrer Wirksamkeit. In: Europa-Archiv, Band 6, 1963, S. 670-689, hier S. 678.]

Ein wichtiger Unterschied zwischen den beiden deutschen Staaten war allerdings darin zu sehen, daß der eine, die Bundesrepublik, den anderen, die DDR, nicht anerkannte und überdies für sich beanspruchte, alleine das gesamte deutsche Volk vertreten zu können, da nur die Bundesregierung, nicht aber das SED-Regime demokratisch legitimiert sei. Eben dieser „Alleinvertretungsanspruch" der Bundesrepublik wurde durch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen Bonns zu Moskau gefährdet. Gewiß, in Bonn konnte mit gutem Grund argumentiert werden, daß dieser Schritt deshalb notwendig gewesen sei, weil es sich bei der Sowjetunion schließlich um eine der alliierten Siegermächte des Zweiten Weltkrieges handele und es zu einer wie auch immer gearteten Lösung der Deutschen Frage ihrer Zustimmung bedürfe. Indessen war die prekäre Situation entstanden, daß die Bundesrepublik diplomatische Beziehungen zu einem Land aufgenommen hatte, welches seinerseits solche zur DDR unterhielt.
Anmerkungen

Fundstelle Keine Kennzeichnung der Übernahme von Schöllgen 2004 (oder andere Auflagen). Mw verändert die Sätze aus der Fundstelle und variiert hier sogar die Reihenfolge. Mw gibt als Quelle Schuster 1963 an, doch selbst wenn die wörtlich übernommenen Textfragmente dort zu finden sein sollten, so wären doch die wörtlichen Übernahmen nicht ausreichend gekennzeichnet.

Sichter
Frangge

[4.] Mw/Fragment 028 101 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:56:46 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schoellgen 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: FN: 1-8
Quelle: Schoellgen 2004
Seite(n): 46-47, Zeilen:
So genügte zum Beispiel schon die Drohung mit der Einstellung der deutschen Hilfe für den Bau des Assuan- und des Euphrat-Staudammes, um Ägypten und Syrien zu der Einsicht zu bekehren, bei ihrer Annäherung an Ostberlin Vorsicht walten zu lassen. Scharfe Reaktionen, wie zum Beispiel die Einstellung der deutschen Wirtschaftshilfe an Ceylon, mit der Bonn selbst noch 1964 auf die Aufwertung der DDR-Vertretung zu einem Generalkonsulat reagierte, verfehlten nicht ihre Wirkung. Zum äußersten Mittel, dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen, griff Bonn allerdings nur dreimal. Am 19.10.1957 wurden die diplomatischen Beziehungen zu Jugoslawien, am 14.1.1963 diejenigen zu Kuba abgebrochen, und am 24.2.1963 wurde die am 18.1. gegründete Volksrepublik Sansibar ausdrücklich nicht anerkannt.

Siehe: Kilian, Werner, Die Hallstein-Doktrin. Der diplomatische Krieg zwischen der BRD und der DDR 1955-1973. Aus den Akten der beiden deutschen Außenministerien. In: Zeitgeschichtliche Forschungen, Band 7, Berlin 2001, S. 30. Zum Fall Sansibar siehe: Schneppen, Heinz, Eine Insel und zwei deutsche Staaten - Sansibar und die Hallstein-Doktrin 1946-1966. In: Deutschland-Archiv, Band 3, 1999, S. 409-418. Siehe auch: Engel, Ulf / Schleicher, Hans-Georg, Die beiden deutschen Staaten in Afrika. Zwischen Konkurrenz und Koexistenz 1949-1990, Hamburg 1989.

So genügte zum Beispiel schon die Drohung mit der Einstellung der Hilfe für den Bau des Assuan- beziehungsweise des Euphrat-Staudammes, um Ägypten und Syrien zu der Einsicht zu bekehren, bei ihrer Annäherung an Ost-Berlin Vorsicht walten zu lassen. Scharfe Reaktionen, wie zum Beispiel die Einstellung der Wirtschaftshilfe an Ceylon, mit der Bonn selbst noch 1964 auf die Aufwertung der DDR-Vertretung zu einem Generalkonsulat reagierte, verfehlten nicht ihre Wirkung. Zum äußersten Mittel, dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen, griff Bonn allerdings nur zwei- beziehungsweise dreimal. Am 19. Oktober 1957 wurden die diplomatischen Beziehungen zu Jugoslawien, am 14. Januar 1963 diejenigen zu Kuba abgebrochen, und am 24. Februar 1964 wurde die am 18. Januar gegründete Volksrepublik Sansibar ausdrücklich nicht anerkannt.
Anmerkungen

Fundstelle Fußnotentext Diverse Literaturangaben, aber Schöllgen 2004, aus dem wörtlich übernommen wurde, fehlt. Eigentlich ein KomplettPlagiat, da nur kleine Änderungen (v.a. Datumsformat).

Sichter
Frangge

[5.] Mw/Fragment 039 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:57:26 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schoellgen 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 10-14
Quelle: Schoellgen 2004
Seite(n): 47, Zeilen:
Die Hallstein-Doktrin belastete nicht nur die Ostpolitik der Bundesrepublik selbst, sondern auch die Außenpolitik ihrer Verbündeten. In dem Maße, in dem allen voran die USA auf einen Entspannungskurs einschwenkten, musste sich der bundesdeutsche Alleinvertretungsanspruch, mit dem die Hallstein-Doktrin begründet wurde, zunehmend als hinderlich erweisen. Vor allem aber belastete die Doktrin nicht nur die Ostpolitik der Bundesrepublik selbst, sondern auch die Außen- und Ostpolitik ihrer Verbündeten. In dem Maße, in dem allen voran die Vereinigten Staaten von Amerika auf einen Entspannungskurs einschwenkten, mußten sich Wiedervereinigungsforderung und Alleinvertretungsanspruch, mit denen die „Hallstein-Doktrin" gerechtfertigt wurde, als Ballast erweisen.
Anmerkungen

Fundstelle Kein Quellenverweis

Sichter
Frangge

[6.] Mw/Fragment 046 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:57:44 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schoellgen 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 25-29
Quelle: Schoellgen 2004
Seite(n): 65, Zeilen:
Kaum eine zweite Formel der Deutschlandpolitik ist so heftig debattiert, so vielseitig gedeutet und nach 1989 so flexibel als Erklärungsmodell verwendet worden wie “Wandel durch Annäherung“. Klar ist, dass eine direkte Linie von hier zunächst zur Großen Koalition, dann vor allem zur sozial-liberalen Koalition führte, und dass Bahr maßgeblich für die Konzeption und Umsetzung dieser neuen Formel mitverantwortlich [war.[FN 173]]

[FN 173: Auch heute gilt die Formel “Wandel durch Annäherung“. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) setzt auf eine moderne Variante des alten SPD-Slogans vom “Wandel durch Annäherung“. In einem internen Strategiepapier seines Ministeriums aus dem Jahr 2006 heißt es, dass heute eine verstärkte ökonomische Kooperation den wirtschaftlichen Umbau Russlands so befördern müsse, wie die Ostpolitik Willy Brandts einst die demokratische Revolution in Osteuropa vorbereitet habe. Siehe: “Spiegel“, Nr. 41 vom 9.10.2006, S. 28.]

Kaum eine zweite Formel bundesdeutscher Außenpolitik ist so heftig diskutiert, so vielseitig und flexibel interpretiert und nach 1989 so beliebig als Erklärungsmuster benutzt worden wie diese. Fest steht, daß eine direkte Linie von hier zur Deutschland- und Ostpolitik zunächst der Großen, dann vor allem der sozialliberalen Koalition führte, und daß Egon Bahr maßgeblich an der Konzeption und Durchführung dieser „neuen Ostpolitik" beteiligt gewesen ist.
Anmerkungen

Fundstelle Keine Kennzeichnung der Fundstelle.

Sichter
Frangge

[7.] Mw/Fragment 154 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:01:57 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schoellgen 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Drhchc, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 154, Zeilen: 01-06
Quelle: Schoellgen 2004
Seite(n): 90, Zeilen: 03-12
[Weder vermochte die Hallstein-Doktrin langfristig die Länder] der Dritten Welt davon abzuhalten, die DDR anzuerkennen, noch konnte die Ulbricht-Doktrin die kommunistischen Staaten für immer daran hindern, diplomatische Beziehungen

zur Bundesrepublik aufzunehmen. Warum gab man diesen für beide Seiten lähmenden und eben insgesamt erfolglosen Weg nicht auf und näherte sich an? Im Hinblick auf die vielen Hürden, die über fast zwei Jahrzehnte hinweg emsig errichtet worden waren, war das viel leichter gesagt als getan.

Weder vermochte die "Hallstein-Doktrin" auf Dauer die Länder der Dritten Welt davon abzuhalten, die DDR anzuerkennen, noch konnte die "Ulbricht-Doktrin" die Staaten der kommunistischen Welt auf alle Zeit daran hindern, diplomatische Beziehungen zur Bundesrepublik aufzunehmen. Was lag näher, als diesen für beide Seiten kostspieligen, politisch lähmenden und eben insgesamt erfolglosen Weg aufzugeben und sich statt dessen aufeinander zuzubewegen? Angesichts der Hürden, die man über fast zwei Jahrzehnte emsig errichtet hatte, war das leichter gesagt als getan.
Anmerkungen

keine Fußnote weit und breit

Sichter
Drhchc Goalgetter

[8.] Mw/Fragment 304 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:05:43 Kybot
Fragment, Gesichtet, Mw, SMWFragment, Schoellgen 2004, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. I. Jones, Drhchc, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 304, Zeilen: 22-29
Quelle: Schoellgen 2004
Seite(n): 103-104, Zeilen:
Erste Erfolge im deutsch-sowjetischen Verhältnis wurden derweil nicht im Rahmen der politischen Gespräche, sondern bei Verhandlungen über wirtschaftliche Fragen erzielt. Am 1. Februar 1970 wurde das “Erdgas-Röhren-Geschäft“ abgeschlossen. Dabei wurde vereinbart, dass deutsche Firmen Großröhren zum Bau einer Erdgasleitung von Sibirien nach Mittel- und Westeuropa liefern sollten. Dafür erklärte sich die Sowjetunion bereit, über einen Zeitraum von 20 Jahren Erdgas an die Bundesrepublik zu liefern. Es fanden sich 17 deutsche Banken zu einem Kredit bereit, der zur Hälfte durch eine staatliche Bürgschaft gedeckt wurde. [Dieses Geschäft wurde 1974 sogar noch erweitert. [FN 1347]

[FN 1347 Siehe dazu das deutsch-sowjetische Regierungsgespräch am 29.10.1974 in Moskau: Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland, 1974, Band 2, herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte, München 2005, S. 1348-1358, hier S. 1356, Fußnote 28.]

Erste Erfolge konnten indessen nicht im Rahmen der politischen Gespräche, sondern bei Verhandlungen über wirtschaftliche Fragen verbucht werden. Am 1. Februar 1970 wurde in drei Abkommen das "Erdgas-Röhren-Geschäft" unter Dach und Fach gebracht. Danach sollten bundesdeutsche Firmen Großröhren zum Bau einer Erdgasleitung von Sibirien nach Mittel- und Westeuropa liefern. Im Gegenzug erklärte sich Moskau bereit, über einen Zeitraum von 20 Jahren Erdgas an die Bundesrepublik zu liefern. 17 deutsche Firmen fanden sich zu einem Kredit bereit, der zur Hälfte durch eine staatliche Bürgschaft gedeckt wurde.
Anmerkungen

Die Primärquelle aus FN 1347 findet sich in Google-Books: [1]. Sie befasst sich mit weiteren (späteren) Verträgen, also nicht dem von 1970. Damit fällt diese Fußnote als mögliche korrekt gesetzte Quellenangabe weg.

Sichter
Drhchc

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