Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Nig/Küsters 2006

< Quelle:Nig

31.388Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Simon Küsters
Titel    Nachweis von EGFR und ErbB2 Genamplifikationen in humanen Tumormodellen mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung auf Gewebe- und Zelllinien-Mikroarrays
Ort    Freiburg im Breisgau
Jahr    2006
Anmerkung    Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Medizinischen Doktorgrades der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
URL    http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2314/pdf/Kuesters_Simon_Nachweis_von_EGFR_und_ErbB2_Genamplifikationen2006.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Nig/Fragment 012 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-28 23:00:39 Singulus
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Küsters 2006, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 4-30
Quelle: Küsters 2006
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: 20ff; 5: 1ff
2.1.7 Die EGF-Rezeptor Familie

Die ErbB-Proteine bilden die Klasse I der Rezeptor-Tyrosin-Kinasen. Die ErbB-Familie entwickelte sich im Laufe der Evolution aus einer einzigen Ligand-Rezeptor-Kombination beim Nematoden Caenorhabdites elegans (Lin3 / Let23, (Aroian, et al. 1990). Die Fruchtfliege Drosophila verfügt über einen Rezeptor (DER) mit vier Liganden (Wasserman und Freeman 2000). Bei Säugetieren schließlich besteht ein System aus vier Rezeptoren und mehreren Liganden. Die vier Rezeptoren sind: der epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR, auch ErbB1 oder HER 1), ErbB2/neu/Her2, ErbB3/Her3 und ErbB4/Her4. Allen gemeinsam ist der Aufbau aus einer extrazellulären Ligandenbindungsdomäne, einer transmembranären Domäne und einer zytoplasmatischen Domäne mit Tyrosin-Kinase-Aktivität. Aufgrund einer Mutation der zytoplasmatischen Domäne besitzt der ErbB3-Rezeptor allerdings keine Tyrosin-Kinase-Aktivität (Guy et al.1994).

Bei den Liganden der vier Rezeptoren handelt es sich um Peptide, die dem Epidermalen wachstumsfaktor (EGF) verwandt sind. Sie lassen sich aufgrund ihres spezifischen Bindungsverhaltens in vier Gruppen einteilen.

Die erste Gruppe bindet nur an EGFR, die zweite Gruppe an EGFR und ErbB4, die dritte Gruppe an ErbB3 und ErbB4 und die vierte Gruppe nur an ErbB4 (Olayioye et al. 2000). Bisher ist kein Ligand bekannt, der direkt an ErbB2 bindet (Klapper et al.1999). Die Bindung eines Liganden an einen passenden Rezeptor führt zur Bildung von Rezeptordimeren. Es kommt dabei sowohl zur Formation von Homodimeren (z. B. EGFR+EGFR) als auch von Heterodimeren (z. B. EGFR+ErbB3). Die Dimerisierung der Rezeptoren stimuliert deren Tyrosin-Kinase-Aktivität und es kommt zur Autophosphorylierung der Rezeptoren im Bereich der zytoplasmatischen Domänen. Dadurch wird der intrazelluläre Signalweg aktiviert.

Die extrazelluläre Domäne der ErbB-Rezeptoren besteht aus zwei cysteinreichen Domänen (S1, S2) und zwei Ligandenbindungsdomänen (L1, L2).


3. Aroian RV, Koga M, Mendel JE, Ohshima Y, Sternberg PW (1990): The let-23 gene necessary for Caenorhabditis elegans vulval induction encodes a tyrosine kinase of the EGF receptor family. Nature, 348, 693-699

122. Wasserman JD, Freeman M (2000): Control of EGF-receptor activation in Drosophila Trends Cell Biol., 7, 431-436

36. Guy PM, Platko JV, Cantley LC, Cerione RA, Carraway KL 3rd. (1994): Insect cell-expressed p180erbB3 possesses an impaired tyrosine kinase activity. Proc Natl Acad Sci U S A. 91(17):8132-6

74. Olayioye MA, Neve RM, Lane HA, Hynes NE (2000): The ErbB signaling network: receptor heterodimerization in develoment and cancer. The EMBO Journal Vol 19 No.13 pp 3159-3167

50. Klapper LN, Glathe S, Vaisman N, Hynes NE, Andrews GC, Sela M, Yarden Y (1999): The ErbB-2/HER2 oncoprotein of human carcinomas may function solely as a shared coreceptor for multiple stroma-derived growth factors. Proc Natl Acad Sci U S A. 96(9):4995-5000

1.4.1 Die EGF-Rezeptor Familie

Die ErbB-Proteine bilden die Klasse I der Rezeptor-Tyrosin-Kinasen. Die ErbB-Familie entwickelte sich im Laufe der Evolution aus einer einzigen Ligand- Rezeptor Kombination beim Nematoden Caenorhabdites elegans (Lin3 / Let23, [1]). Die Fruchtfliege Drosophila verfügt über einen Rezeptor (DER) mit vier Liganden [113]. Bei Säugetieren schließlich besteht ein System aus vier Rezeptoren und mehreren Liganden. Die vier Rezeptoren sind: der epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR, auch ErbB1 oder HER 1), ErbB2/neu/Her2, ErbB3/Her3 und ErbB4/Her4. Allen gemeinsam ist der Aufbau aus einer extrazellulären Ligandenbindungsdomäne, einer transmembranären Domäne und einer zytoplasmatischen Domäne mit Tyrosin-Kinase-Aktivität. Aufgrund einer Mutation der zytoplasmatischen Domäne besitzt der

[Seite 5]

ErbB3-Rezeptor allerdings keine Tyrosin-Kinase-Aktivität [29]. Bei den Liganden der vier Rezeptoren handelt es sich um Peptide, die dem Epidermalen- Wachstumsfaktor (EGF) verwandt sind. Sie lassen sich aufgrund ihres spezifischen Bindungsverhaltens in vier Gruppen einteilen. Die erste Gruppe bindet nur an EGFR, die zweite Gruppe an EGFR und ErbB4, die dritte Gruppe an ErbB3 und ErbB4 und die vierte Gruppe nur an ErbB4 (Abb.3) [68]. Bisher ist kein Ligand bekannt, der direkt an ErbB2 bindet [45]. Die Bindung eines Liganden an einen passenden Rezeptor führt zur Bildung von Rezeptordimeren. Es kommt dabei sowohl zur Formation von Homodimeren (z.B. EGFR+EGFR) als auch von Heterodimeren (z.B. EGFR+ErbB3). Die Dimerisierung der Rezeptoren stimuliert deren Tyrosin-Kinase-Aktivität und es kommt zur Autophosphorylierung der Rezeptoren im Bereich der zytoplasmatischen Domänen. Dadurch wird der intrazelluläre Signalweg gestartet.

[...]

Die extrazelluläre Domäne der ErbB-Rezeptoren besteht aus zwei cysteinreichen Domänen (S1, S2) und zwei Ligandenbindungsdomänen (L1, L2) [16].


1 Aroian RV, Koga M, Mendel JE, Ohshima Y, Sternberg PW (1990) The let-23 gene necessary for Caenorhabditis elegans vulval induction encodes a tyrosine kinase of the EGF receptor family. Nature, 348, 693-699.

16 Citri A, Skaria KB, Yarden Y. (2003) The deaf and the dumb: the biology of ErbB-2 and ErbB-3. Exp Cell Res. 284(1):54-65.

29 Guy PM, Platko JV, Cantley LC, Cerione RA, Carraway KL 3rd. (1994) Insect cell-expressed p180erbB3 possesses an impaired tyrosine kinase activity. Proc Natl Acad Sci U S A. 91(17):8132-6.

45 Klapper LN, Glathe S, Vaisman N, Hynes NE, Andrews GC, Sela M, Yarden Y. (1999) The ErbB-2/HER2 oncoprotein of human carcinomas may function solely as a shared coreceptor for multiple stroma-derived growth factors. Proc Natl Acad Sci U S A. 96(9):4995-5000.

68 Olayioye MA, Neve RM, Lane HA, Hynes NE (2000) The ErbB signaling network: receptor heterodimerization in develoment and cancer. The EMBO Journal Vol 19 No.13 pp3159-3167

113 Wasserman JD, Freeman M (2000) Control of EGF-receptor activation in Drosophila Trends Cell Biol., 7, 431-436

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch alle Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[2.] Nig/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-29 10:03:17 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Küsters 2006, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Küsters 2006
Seite(n): 5, 6, 7, Zeilen: 5: 14 ff.; 6: 1 ff.; 7: 2 ff.
[Von den Liganden] NRG1 und EGF ist bekannt, dass sie über zwei Rezeptor-Bindungsstellen verfügen mit denen sie an L1 und L2 binden: eine hochaffine und spezifische Bindungsstelle und eine weniger affine und weniger spezifische Bindungsstelle (Tzahar et al. 1997; Summerfield et al. 1996). Durch die Ligandenbindung kommt es zu einer Konformationsänderung des Rezeptors, in deren Verlauf S1 einen „dimerization loop“ genannten Fortsatz bildet. Dieser befähigt den Rezeptor zur Dimerisierung. Beim ErbB2- Rezeptor liegt eine Interaktion zwischen L1 und L2 vor, dadurch besteht die „dimerization loop“ auch ohne Ligandenbindung (Citri et al. 2003). Dies steht im Gegensatz zu älteren Modellen, nach denen die Bildung der Dimere nicht durch eine Konformationsänderung der Rezeptoren vermittelt wird, sondern durch Bindung der Liganden an Hauptrezeptor (affine Bindungsstelle) und Dimerisierungspartner (weniger affine Bindungsstelle) (Tzahar et al. 1998).

Durch die Kombination aus mehreren Liganden und vier Rezeptoren und durch die Dimerisierung der Rezeptoren nach der Ligandenbindung ergibt sich eine Vielzahl möglicher Signalwege. Das resultierende Signal hängt davon ab, welcher Ligand vorhanden ist, an welchen Rezeptor der Ligand bindet und welcher zweite Rezeptor zur Dimerisierung zur Verfügung steht.

Es sind vier verschiedene Homodimere und sechs verschiedene Heterodimere möglich. Die Identität des entstandenen Dimers entscheidet darüber, welche zytoplasmatischen Signalmoleküle sich anlagern können und welcher weitere Signalweg in Gang gesetzt wird. Bemerkenswert ist allerdings, dass der ligandenlose ErbB2- Rezeptor der bevorzugte Dimerisierungspartner der anderen Rezeptoren ist und ErbB2-Heterodimere eine erhöhte Ligandenaffinität und eine längere Rezeptoraktivierung aufweisen als Homodimere der anderen Rezeptoren (Graus-Porta et al. 1997; Karunagaran et al. 1996; Graus-Porta et al 1995). ErbB3-Homodimere können aufgrund der fehlenden Kinaseaktivität keine Signalwege starten. ErbB3 ist deswegen auf einen anderen ErbB-Rezeptor als Dimerisierungspartner angewiesen. Auch ein Dimer aus dem ligandenlosen ErbB2 und dem kinasedefizienten ErbB3 führt zu einer erfolgreichen Signaltransduktion (Olayioye et al. 2000). ErbB3 ist der bevorzugte Dimerisierungspartner von ErbB2 und das ErbB2-ErbB3-Heterodimer ist ein besonders potenter Signalgeber für Zellwachstum und Transformation (Citri et al. 2003).

Von den Liganden NRG1 und EGF ist bekannt, dass sie über zwei Rezeptor-Bindungsstellen verfügen mit denen sie an L1 und L2 binden: eine hochaffine und spezifische Bindungsstelle und eine weniger affine und weniger spezifische Bindungsstelle [103,99]. Durch die Ligandenbindung kommt es zu einer Konformationsänderung des Rezeptors, in deren Verlauf S1 einen „dimeriziation [sic] loop“ genannten Fortsatz bildet. Dieser befähigt den Rezeptor zur Dimerisierung. Beim ErbB2-Rezeptor liegt eine Interaktion zwischen L1 und L2 vor, dadurch besteht die „dimerization loop“ auch ohne Ligandenbildung (Abb.4) [16]. Dies steht im Gegensatz zu älteren Modellen,

[Seite 6]

nach denen die Bildung der Dimere nicht durch eine Konformationsänderung der Rezeptoren vermittelt wird, sondern durch Bindung der Liganden an Hauptrezeptor (affine Bindungsstelle) und Dimerisierungspartner (weniger affine Bindungsstelle) [104].

[...]

Durch die Kombination aus mehreren Liganden und vier Rezeptoren und durch die Dimerisierung der Rezeptoren nach der Ligandenbindung ergibt sich eine Vielzahl möglicher Signalwege. Das resultierende Signal hängt davon ab, welcher Ligand vorhanden ist, an welchen Rezeptor der Ligand bindet und welcher zweite Rezeptor zur Dimerisierung zur Verfügung steht. Es sind vier verschiedene Homodimere und sechs verschiedene Heterodimere möglich. Die Identität des entstandenen Dimers entscheidet darüber, welche zytoplasmatischen Signalmoleküle sich anlagern können und welcher weitere Signalweg in Gang gesetzt wird (Abb.5).

[Seite 7]

Bemerkenswert ist allerdings, das der ligandenlose ErbB2-Rezeptor der bevorzugter Dimerisierungspartner der anderen Rezeptoren ist und ErbB2-Heterodimere eine erhöhte Ligandenaffinität und eine längere Rezeptoraktivierung aufweisen als Homodimere der anderen Rezeptoren [26,42,27]. ErbB3-Homodimere können aufgrund der fehlenden Kinaseaktivität keine Signalwege starten. ErbB3 ist deswegen auf einen anderen ErbB-Rezeptor als Dimerisierungspartner angewiesen. Auch ein Dimer aus dem ligandenlosen ErbB2 und dem kinasedefizienten ErbB3 führt zu einer erfolgreichen Signaltransduktion [68]. ErbB3 ist der bevorzugte Dimerisierungspartner von ErbB2 und das ErbB2-ErbB3-Heterodimer ist ein besonders potenter Signalgeber für Zellwachstum und Transformation [16].


16 Citri A, Skaria KB, Yarden Y. (2003) The deaf and the dumb: the biology of ErbB-2 and ErbB-3. Exp Cell Res. 284(1):54-65.

26 Graus-Porta D, Beerli RR, Daly JM, Hynes NE. (1997) ErbB-2, the preferred heterodimerization partner of all ErbB receptors, is a mediator of lateral signaling. EMBO J. 16(7):1647-55.

27 Graus-Porta D, Beerli RR, Hynes NE. (1995) Single-chain antibody-mediated intracellular retention of ErbB-2 impairs Neu differentiation factor and epidermal growth factor signaling. Mol Cell Biol. 15(3):1182-91.

42 Karunagaran D, Tzahar E, Beerli RR, Chen X, Graus-Porta D, Ratzkin BJ, Seger R, Hynes NE, Yarden Y. (1996) ErbB-2 is a common auxiliary subunit of NDF and EGF receptors: implications for breast cancer. EMBO J. 15(2):254-64.

68 Olayioye MA, Neve RM, Lane HA, Hynes NE (2000) The ErbB signaling network: receptor heterodimerization in develoment and cancer. The EMBO Journal Vol 19 No.13 pp3159-3167

99 Summerfield AE, Hudnall AK, Lukas TJ, Guyer CA, Staros JV. (1996) Identification of residues of the epidermal growth factor receptor proximal to residue 45 of bound epidermal growth factor. J Biol Chem. 16;271(33):19656-9.

103 Tzahar E, Pinkas-Kramarski R, Moyer JD, Klapper LN, Alroy I, Levkowitz G, Shelly M, Henis S, Eisenstein M, Ratzkin BJ, Sela M, Andrews GC, Yarden Y. (1997) Bivalence of EGF-like ligands drives the ErbB signaling network. EMBO J. 16(16):4938-50

104 Tzahar E, Yarden Y. (1998) The ErbB-2/HER2 oncogenic receptor of adenocarcinomas: from orphanhood to multiple stromal ligands. Biochim Biophys Acta. 1377(1):M25-37.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch die Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Nig/Fragment 014 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-29 13:17:37 Singulus
Fragment, Gesichtet, Küsters 2006, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-14
Quelle: Küsters 2006
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 15 ff.; 13: 1 ff.
2.1.7 EGFR und HER2/neu in der Tumorentstehung

Der EGF-Rezeptor ist in einer Vielzahl menschlicher Tumoren amplifiziert, überexprimiert oder mutiert. In Glioblastomen, Lungenkarzinomen, Mamma- und Ovarialkarzinomen, Kopf und Halstumoren, Tumoren des Gastrointestinaltraktes und in Nieren-, Blasen- und Prostatakarzinomen wird vermehrt EGFR exprimiert (Salomon et al. 1995). Ein Zusammenhang zwischen EGFR Expression und schlechter Prognose konnte bei einigen Karzinomen gezeigt werden (Harris et al. 1992; Selvaggi et al. 2004).

Aus In- vitro- Studien und Tierexperimenten ist bekannt, dass die Überexpression des ErbB2-Rezeptors eine wichtige Rolle in der malignen Transformation und Tumorentstehung spielt. Die Transfektion des ErbB2-Gens in humane Tumorzelllinien (Mamma- und Ovarzelllinien) hat ein aggressiveres Wachstumsverhalten in vitro und eine größere Tumorigenität sowie ein erhöhtes metastatisches Potential in Mäusen zur Folge (Benz et al. 1993).

1.6 EGFR und ErbB2 im Zusammenhang der Tumorentstehung

Der EGF-Rezeptor ist in einer Vielzahl menschlicher Tumoren amplifiziert, überexprimiert oder mutiert. In Glioblastomen, Lungenkarzinomen, Mamma-, und Ovarialkarzinomen, Kopf und Halstumoren, Tumoren des Gastrointestinaltraktes und in Nieren-, Blasen-, und Prostatakarzinomen wird vermehrt EGFR exprimiert [84]. Ein Zusammenhang zwischen EGFR-Expression und schlechter Prognose konnte bei einigen Karzinomen gezeigt werden [32,94]. [...]

[...] Aus in Vitro- und Tierstudien ist bekannt, dass die Überexpression des ErbB2-Rezeptors eine wichtige Rolle im

[Seite 13]

Bezug auf maligne Transformation und Tumorentstehung spielt. Die Transfektion des ErbB2-Gens in humane Tumorzelllinien (Mamma- und Ovarzelllinien) hat ein aggressiveres Wachstumsverhalten in vitro und eine grössere Tumorigenität sowie ein erhöhtes metastatisches Potential in Mäusen zur Folge [6].


6 Benz CC, Scott GK, Sarup JC, Johnson RM, Tripathy D, Coronado E, Shepard HM, Osborne CK. (1993) Estrogen-dependent, tamoxifen-resistant tumorigenic growth of MCF-7 cells transfected with HER2/neu. Breast Cancer Res Treat. 24(2):85-95.

32 Harris AL, Nicholson S, Sainsbury R, Wright C, Farndon J. (1992) Epidermal growth factor receptor and other oncogenes as prognostic markers. J Natl Cancer Inst Monogr. (11):181-7.

84 Salomon DS, Brandt R, Ciardiello F, Normanno N. (1995) Epidermal growth factor-related peptides and their receptors in human malignancies. Crit Rev Oncol Hematol. 19(3):183-232.

94 Selvaggi G, Novello S, Torri V, Leonardo E, De Giuli P, Borasio P, Mossetti C, Ardissone F, Lausi P, Scagliotti GV (2004) Epidermal growth factor receptor overexpression correlates with a poor prognosis in completely resected non-small-cell lung cancer. Ann Oncol. 15(1):28-32.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Auch die Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[4.] Nig/Fragment 055 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-29 15:07:50 Singulus
Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Küsters 2006, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1-4
Quelle: Küsters 2006
Seite(n): 82, Zeilen: 1 ff.
6 Zusammenfassung

Die Tyrosin-Kinase-Rezeptoren EGFR und HER2/neu sind Proto-Onkogene, die durch Genamplifikation oder Überexpression der Genprodukte aktiviert werden können. In der vorliegenden Arbeit wurden 153 Orale Plattenepithelkarzinome aus der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer-Gesichtschirurgie Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster untersucht.

7 Zusammenfassung

Die Tyrosin-Kinase-Rezeptoren EGFR und ErbB2 sind Proto-Onkogene, die durch Genamplifikation oder Überexpression der Genprodukte aktiviert werden können. In der vorliegenden Arbeit wurden ca. 150 Xenografts und 30 Zellinien der Freiburger Xenograft Sammlung mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) auf das Vorliegen von EGFR- und ErbB2 Genamplifikationen hin untersucht.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki