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Quelle:Nig/Matthias 1999

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Christoph Matthias
Titel    Molekularbiologische Untersuchungen zum Einfluß genetischer Wirtsfaktoren auf das Erkrankungsrisiko und den Krankheitsverlauf von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen im Kopf Hals-Bereich
Ort    Berlin
Jahr    1999
Anmerkung    Der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin als Habilitationsschrift zur Erlangung der venia legendi vorgelegt
URL    http://edoc.hu-berlin.de/habilitationen/matthias-christoph-2000-01-11/HTML/matthias.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Nig/Fragment 043 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-29 13:27:00 Singulus
Fragment, Gesichtet, Matthias 1999, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 11-15, 17-29
Quelle: Matthias 1999
Seite(n): 46, 47, Zeilen: -
5.1 Patienten- und Tumorcharakteristika

Sowohl die Alters- wie auch Geschlechterverteilung in der Patientengruppe und den nach der Tumorlokalisation aufgestellten Untergruppen entsprachen denen vergleichbarer epidemiologischer Studien (Elwood et al. 1984; Brugere et al. 1986; Blot et al. 1988). Die ausgeprägten Rauch- und Trinkgewohnheiten, die in dem Studien von Elwood et al. 1984; Brugere et al. 1986; Blot et al.1988 mit einflossen, sind bei dem Patientenkollektiv dieser Arbeit nicht berücksichtigt. Allein die Auswahl der Kontrollpersonen würde große Schwierigkeiten mit sich bringen, da Personen im Alter von 50-70 Jahren, die mehr als 50 g Alkohol täglich zu sich nehmen und mindestens 10 bis 20 Packungsjahre an Zigarettenkonsum aufweisen, dabei aber gesund sind, nur äußerst schwer rekrutiert werden könnten. Aus den epidemiologischen Studien geht hervor, dass Männer signifikant mehr rauchten und Alkohol tranken und zum Zeitpunkt der Diagnosestellung häufiger fortgeschrittene Tumorstadien aufwiesen als Frauen. Geschlechtsunabhängig wird durch starken Alkoholkonsum die Tumorlokalisation (Mundhöhlen-/-Pharynxtumoren), die Größe (T3-T4 Tumoren) sowie der Lymphknotenbefall signifikant beeinflusst.

Die Primärtumor-Lokalisation zeigt keine statistisch signifikante Assoziation mit dem Tumorstadium zum Zeitpunkt der Diagnose sowie dem histologischen Differenzierungsgrad des Tumors.

6.1 Patienten- und Tumorcharakteristika

Sowohl die Alters- wie auch Geschlechterverteilung in der Patientengruppe und den nach der Tumorlokalisation aufgestellten Untergruppen entsprachen denen vergleichbarer epidemiologischer Studien (Elwood u. Mitarb. 1984; Brugere u. Mitarb. 1986; Blot u. Mitarb. 1988). [...]

Die Auswahl der Kontrollpersonen war schwierig, da Personen im Alter von 50-70 Jahren, die mehr als 50g Alkohol täglich zu sich nehmen und mindestens 10-20 Packungsjahre an Zigarettenkonsum aufweisen, dabei aber gesund sind, schwer rekrutiert werden konnten.

[Seite 47]

[...]

Männer rauchten und tranken signifikant mehr Alkohol und wiesen zum Zeitpunkt der Diagnosestellung häufiger fortgeschrittene Tumorstadien auf als Frauen. Geschlechtsunabhängig wurde durch starken Alkoholkonsum die Tumorlokalisation (Mundhöhlen / Pharynxtumoren), die Größe (T3-T4 Tumoren) sowie der Lymphknotenbefall signifikant beeinflußt. Die Primärtumor-Lokalisation hingegen beeinflußte signifikant das Tumorstadium zum Zeitpunkt der Diagnose sowie den histologischen Differenzierungsgrad des Tumors.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[2.] Nig/Fragment 044 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-29 13:33:10 Singulus
Fragment, Gesichtet, Matthias 1999, Nig, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-4, 6-23
Quelle: Matthias 1999
Seite(n): 47, 48, Zeilen: -
[Der histologische Differenzierungsgrad war signifikant asso-]ziiert mit der Tumorgröße und dem Auftreten von Halslymphknoten-Metastasen. Diese Zusammenhänge sind vielfach von anderen Autoren beschrieben worden (Elwood et al. 1984; Brugere et al. 1986; Blot et al. 1988; Jahnke et al. 1995; Evans et al. 1997; Robin et al. 1997). [...] Durch die hier nachgewiesene Verflechtung der einzelnen Patientencharakteristika mit Tumoreigenschaften konnte gezeigt werden, dass es sich bei den untersuchten Studiengruppen um ein weitgehend repräsentatives Kollektiv von Patienten mit oralen Plattenepithelkarzinomen handelt.

In der vorliegenden Arbeit sollte nicht auf Einzelheiten der Tumorbehandlung eingegangen werden. Da die Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren ein sehr inhomogenes Krankheitsbild darstellt, mussten verschiedene Patienten- und Tumoreigenschaften berücksichtigt werden. Der Zeitpunkt der Diagnose unterschied sich sehr stark. Auch variiert die Häufigkeit des Lymphknotenbefalls bei Diagnosestellung zwischen benachbarten anatomischen Lokalisationen erheblich. Damit stehen wir im Einklang mit zahlreichen Studien (Jahnke et al. 1995; Muir und Weiland 1995; Evans et al. 1997). Einige Autoren konnten allein in der Mundhöhle zusätzlich 7 anatomische Untergruppen herausstellen, die sich in der Metastasierungshäufigkeit und dem Tumorverhalten signifikant unterschieden (Evans et al. 1997). Die Lokalisation und das Stadium der Tumoren ist für die Prognose dieser Erkrankung sicherlich von größerer Bedeutung als das histologische Grading oder genetische Wirtsfaktoren (Muir et al. 1995), Evans et al. 1997).

Der histologische Differenzierungsgrad beeinflußte wiederum die Tumorgröße und das Auftreten von Halslymphknoten-Metastasen. Diese Zusammenhänge sind vielfach von anderen Autoren beschrieben worden (Elwood u. Mitarb. 1984; Brugere u. Mitarb. 1986; Blot u. Mitarb. 1988; Jahnke 1995a; Evans 1997; Robin 1997). Durch die hier nachgewiesene Verflechtung der einzelnen Patientencharakteristika mit Tumoreigenschaften konnte gezeigt werden, daß es sich bei den untersuchten Studiengruppen um ein repräsentatives Kollektiv von Kopf-Hals-Tumor-Patienten handelt.

In der vorliegenden Arbeit sollte nicht auf Einzelheiten der Tumorbehandlung eingegangen werden. [...] Da die Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren ein sehr inhomogenes Krankheitsbild darstellt, mußten verschiedene Patienten- und Tumoreigenschaften berücksichtigt werden. Der Zeitpunkt der Diagnose unterscheidet sich sehr stark, von häufigen

[Seite 48]

Frühdiagnosen bei glottischen Larynxkarzinomen aufgrund frühzeitig aufgetretener Heiserkeit bis zur Spätdiagnose bei Oro- und Hypopharynxkarzinomen, die meist erst in fortgeschrittenem Tumorstadium Schluckbeschwerden verursachen. Auch variiert die Häufigkeit des Lymphknotenbefalls bei Diagnosestellung zwischen benachbarten anatomischen Lokalisationen erheblich (Jahnke 1995a; Muir u. Weiland 1995; Evans 1997; Robin 1997). Einige Autoren konnten allein in Mundhöhle und Oropharynx 10 anatomische Untergruppen herausstellen, die sich in der Metastasierunghäufigkeit und dem Tumorverhalten signifikant unterschieden (Evans 1997). Lokalisation und Stadium der Tumoren sind für die Prognose dieser Erkrankung sicherlich von größerer Bedeutung als das histologische Grading oder genetische Wirtsfaktoren (Muir u. Mitarb. 1995, Evans 1997).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

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