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Quelle:Nkk/Forst 2009

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Svenja Forst
Titel    TGF-β1 induzierte Deposition extrazellulärer Matrixproteine im Tiermodell transgener eNOS+/- Mäuse
Ort    Gießen
Verlag    VVB Laufersweiler
Datum    24. September 2009
Anmerkung    Dissertation Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachbereich Veterinärmedizin, Tag der Disputation: 08.09.2009
URN    urn:nbn:de:hebis:26-opus-71901
URL    http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/7190

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Nkk/Fragment 001 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-06 18:12:36 Guckar
Forst 2009, Fragment, Gesichtet, Nkk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1, 3-15
Quelle: Forst 2009
Seite(n): 5, Zeilen: 1-6, 10-17
1 Einleitung

1.1. Klinische Aspekte der kardio-vaskulären Pathophysiologie

1.1.1 Herzinsuffizienz

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems gehören in den Industrieländern nach wie vor zu den wichtigsten Todesursachen. Im Jahr 2008 erlag in Deutschland nahezu jeder zweite männliche verstorbene Bundesbürger (46,6%) einer Herz-Kreislauf-Erkrankung (Statistisches-Bundesamt, 2008).

Unter Herzinsuffizienz versteht man eine unzureichende Funktion des Herzens, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist eine den Anforderungen entsprechende Förderleistung zu erbringen (Pschyrembel, 2002). Der Grund hierfür liegt entweder in einer gestörten Füllung oder einer beeinträchtigten Kontraktion bzw. Entleerung der Ventrikel oder in einer Kombination aus beidem. Ursachen hierfür sind u.a. Myokardschäden (z.B. nach einem Infarkt oder durch eine Minderdurchblutung des Herzmuskels an sich, wie bei der koronaren Herzkrankheit), Klappendefekte (Stenosen oder Insuffizienzen) oder Reiz-Leitungs-Störungen.


Pschyrembel (2002) Klinisches Wörterbuch - 259. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin, New York

Statistisches-Bundesamt (2008) Deutschland. Todesursachen; http://www.destatis.de

[Zeilen 1-6]

1. Einleitung

1.1 Herzinsuffizienz: Epidemiologie und Pathophysiologie

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems gehören in den Industrieländern nach wie vor zu den wichtigsten Todesursachen. Im Jahr 2006 erlag in Deutschland fast jeder zweite Verstorbene einer Herz-Kreislauf-Erkrankung (43,7%); vergleichend starb nur jeder vierte an einer Tumorerkrankung (25,7%) (Statistisches Bundesamt).

[Zeilen 10-17]

Unter Herzinsuffizienz versteht man eine unzureichende Funktion des Herzens, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, eine den Anforderungen entsprechende Förderleistung zu erbringen (Pschyrembel; 259.Auflage, 2002). Der Grund hierfür liegt entweder in einer gestörten Füllung oder einer beeinträchtigten Kontraktion/Entleerung der Ventrikel, oder in einer Kombination aus beidem. Ursachen hierfür sind u.a. Myokardschäden (z.B. nach Infarkt oder durch eine Minderdurchblutung des Herzmuskels an sich, wie bei der koronaren Herzkrankheit), Klappendefekte (Stenosen oder Insuffizienzen) oder Reiz-Leitungs-Störungen.


Pschyrembel; Klinisches Wörterbuch. 259. Auflage; 2002; Walter de Gruyter, Berlin, New York.

Statistisches Bundesamt Deutschland – Todesursachen 2006. http://www.destatis.de

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme. Einzig die Jahreszahlen werden angeglichen.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

[2.] Analyse:Nkk/Fragment 002 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-06 18:14:19 Guckar
Forst 2009, Fragment, Nkk, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 1-20
Quelle: Forst 2009
Seite(n): 5, 6, Zeilen: 5: 18-25; 6: 2-14
Im Allgemeinen wurde früher zwischen akuter und chronischer Herzinsuffizienz unterschieden. Der Begriff „akut“ kann jedoch missverständlich verwendet werden, um den zeitlichen Verlauf der Herzinsuffizienz zu beschreiben oder um ihren Schweregrad zu charakterisieren.

In den ESC Guidelines 2008 wird zwischen „New onset“ (neu aufgetretener Herzinsuffizienz), „Transient“ (vorübergehende Symptome einer Herzinsuffizienz) und „Chronic“ (chronische Herzinsuffizienz mit klinischer Symptomatik) unterschieden. Im Anfangsstadium der chronischen Herzinsuffizienz versucht der Körper durch Kompensationsmechanismen die verminderte Pumpleistung des Herzens und die Abnahme des Herzminutenvolumens auszugleichen. Über eine Aktivierung des Sympathikus kommt es kurzfristig zum Anstieg der Herzfrequenz, mittelfristig führt das Geschehen zu ventrikulärer Dilatation, welche langfristig in myokardialen Umbauprozessen gipfelt. Dieses kardiale Remodeling führt zu kardialer Fibrose, Myokardhypertrophie und Apoptose-Prozessen.

Zur weiteren Kompensation erfolgen eine Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS), eine erhöhte Freisetzung von Endothelin sowie Zytokinen und eine Vasokonstriktion zur Aufrechterhaltung des arteriellen Blutdruckes, was kurzfristig eine Stabilisierung der Myokardfunktion gewährleistet. Auf lange Sicht jedoch tragen diese Systeme zur Progression der Herzinsuffizienz und der Entstehung eines circulus vitiosus bei (Weil et al., 2006).


Weil J and Schunkert H (2006) Pathophysiology of chronic heart failure. Clin Res Cardiol; 95 Suppl 4 1-15; quiz 16-7

[Seite 5]

Im Allgemeinen wurde früher zwischen akuter und chronischer Herzinsuffizienz unterschieden. Da der Begriff „akut“ jedoch teilweise missverständlich verwendet wurde, von einigen um den zeitlichen Verlauf der Herzinsuffizienz zu beschreiben, von anderen, um ihren Schweregrad zu charakterisieren, hat man sich in den ESC Guidelines 2008 darauf geeinigt, zwischen „New onset“ (neu aufgetretener Herzinsuffizienz), „Transient“ (Symptome einer Herzinsuffizienz über einen kurzen Zeitraum hinweg) und „Chronic“ (chronische Herzinsuffizienz mit klinischer Symptomatik) zu unterscheiden.

[Seite 6]

Im Anfangsstadium der chronischen Herzinsuffizienz versucht der Körper mit speziellen Kompensationsmechanismen die verminderte Pumpleistung des Herzens und die dadurch entstehende Abnahme des Herzminutenvolumens auszugleichen. Kurzfristig wird über Sympathikusaktivierung die Herzfrequenz erhöht, mittelfristig kommt es zu ventrikulärer Dilatation, welche langfristig in myokardialen Umbauprozessen mit kardialer Fibrose, Myokardhypertrophie und Apoptose-Prozessen gipfelt. Weitere Kompensationsmechanismen sind ein aktiviertes Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) (Abb. 1.1), eine erhöhte Endothelin- und Zytokinfreisetzung und Vasokonstriktion zur Aufrechterhaltung des arteriellen Blutdruckes. Somit wird kurzfristig eine Stabilisierung der Myokardfunktion gewährleistet. Auf Dauer jedoch tragen diese Systeme zur Progression der Herzinsuffizienz bei, es entsteht ein circulus vitiosus (Cohn et al. 2000).


Cohn JN, Ferrari R, Sharpe N. Cardiac remodelling-concepts and clinical implications: a consensus paper from an international forum on cardiac remodelling. Behalf on an international forum on cardiac remodelling. J. Am. Coll. Cardiol., 2000; 35: 569-582.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

[3.] Analyse:Nkk/Fragment 055 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-07 18:43:42 Schumann
Forst 2009, Fragment, Gesichtet, Nkk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1-27 (komplett)
Quelle: Forst 2009
Seite(n): 33, 34, Zeilen: 33:22-30 - 34:1-16.23-27
3.5.3 Bestimmung der RNA-Konzentration

Zur Bestimmung der RNA-Konzentration wird das Gerät NanoDrop® ND-1000 verwendet. Hierbei handelt es sich um ein UV/Vis-Spektralphotometer, mit dem RNA-, DNA- und Protein-Konzentrationen schnell und sehr genau ermittelt werden können. Dieses Gerät misst im Wellenlängenbereich von 120-750 nm, wobei der Messungsbereich für RNA zwischen 1,5 – 3.000 ng/μl liegt.

Aus der Probenlösung werden 1,5 μl auf den Sensor des NanoDrop® pipettiert und die Messung unverzüglich gestartet. Die Werte werden in ng/μl angegeben und sollten für die Weiterbearbeitung im idealen Fall zwischen 200 und 1000 ng/μl liegen. Liegt ein Wert über 1000 ng/μl, so wird die Probe mit aqua bidest bis zum Erreichen eines optimalen Wertes verdünnt.

3.5.4 cDNA-Synthese (Reverse Transkription)

Für die Polymerase-Kettenreaktion muss die isolierte RNA in cDNA (complementary DNA) umgeschrieben werden. Dazu wird von jeder Probe eine Menge von 1 μg RNA/5 μl benötigt. Da alle Proben unterschiedliche Konzentrationen an RNA enthalten, wird mit folgender Formel die Menge an Probenlösung errechnet, die entnommen werden muss um auf die oben genannte Konzentration zu kommen:

1000 / Wert aus Nano Drop in ng/μl = Menge an zu entnehmender RNA-Lösung

Die entsprechende Menge RNA wird entnommen und mit aqua bidest auf 5 μl Gesamtmenge aufgefüllt. Die Proben werden in den Thermocycler verbracht und dort für 15 Minuten bei 60 °C denaturiert, damit sich die im cDNA-Mix enthaltene Reverse Transkriptase optimal an die RNA anlagern kann.

Die Proben werden mit je 5 μl cDNA-Mix versetzt und erneut in den Thermocycler verbracht. Die reverse Transkription erfolgt bei 37 °C für 1 Stunde. Abschließend werden die Proben für 5 Minuten bei 95 °C erhitzt, um die entstandene cDNA zu denaturieren und die Reverse Transkriptase zu inaktivieren. Die Lagerung der Proben erfolgt bei -20 °C.

[Seite 33]

3.4.2 Bestimmung der RNA-Konzentration

Zur Bestimmung der RNA-Konzentration wird das Gerät Nano Drop® ND-1000 verwendet. Hierbei handelt es sich um ein UV/Vis-Spektralphotometer, mit dem RNA-, DNA- und Protein-Konzentrationen schnell und sehr genau ermittelt werden können. Der Messbereich für RNA liegt zwischen 1,5 – 3.000 ng/μl. Das RNA-Pellet muß sich hierfür vollständig in aqua bidest. gelöst haben. Aus der Probenlösung werden 2 μl auf den Sensor des Nano-Drop pipettiert und die Messung unverzüglich gestartet. Die Werte werden in ng/μl angegeben und sollten für die Weiterbearbeitung optimalerweise zwischen 200 und 1000 ng/μl liegen. Ist ein Wert

[Seite 34]

>1000, so wird der Probe nach und nach soviel aqua bidest. zugegeben bis der Wert im Optimalbereich liegt.

3.4.3 cDNA-Synthese (Reverse Transkription)

In dieser Studie wurde die Transkription bestimmter Gene untersucht, weswegen RNA aus den Zellen isoliert wurde. Da es jedoch für die Polymerase-Kettenreaktion keine spezifischen RNA-Polymerasen gibt, musste die isolierte RNA zunächst wieder in DNA (sog. copy-DNA) umgeschrieben werden.

Dazu wird von jeder Probe eine Menge von 1 μg RNA/μl benötigt. Da i.d.R. alle Proben unterschiedliche Konzentrationen an RNA enthalten, wird mit folgender Formel die Menge an Probenlösung errechnet, die entnommen werden muß um auf die oben genannte Konzentration zu kommen:

1000 / Wert aus Nano Drop in ng/μl = Menge an zu entnehmender RNA-Lösung

Die entsprechende Menge RNA wird entnommen und auf 5 μl mit aqua bidest. aufgefüllt. Die Proben werden in den Thermocycler verbracht und dort für 15 Minuten bei 60°C erhitzt. Dieser Schritt dient dem Denaturieren der RNA, damit die im cDNA-Mix enthaltene Reverse Transkriptase sich optimal an die RNA anlagern kann.

[...]

Die Proben werden mit je 5 μl cDNA-Mix versetzt und erneut in den Thermocycler verbracht. Die reverse Transkription erfolgt bei 37°C in 1 Stunde. Abschließend werden die Proben für 5 Minuten bei 95°C erhitzt um die entstandene cDNA zu denaturieren und die Reverse Transkriptase zu inaktivieren. Die Proben können direkt weiterverwendet oder für spätere Verwendung bei –20°C tiefgefroren werden.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Analyse:Nkk/Fragment 110 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-06 23:46:01 Schumann
Forst 2009, Fragment, Gesichtet, Nkk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 1-7
Quelle: Forst 2009
Seite(n): 88, Zeilen: 24-31
Sowohl die sarkoplasmatische Retikulum Ca2+-ATPase als auch der Natrium-Calcium-Austauscher sind für den Calciumtransport aus dem Zytosol am Ende der Kontraktionsphase verantwortlich. Die Serca 2a pumpt dabei den mengenmäßig größeren Anteil des zuvor in der Kontraktion freigesetzten Ca2+ in das sarkoplasmatische Retikulum, wo es dann für den nächsten Kontraktionszyklus zur Verfügung steht. Speziesabhängig werden dabei 70 – 92% des intrazellulären Ca2+ von der Serca 2a transportiert (Bers et al., 2006).

Bers DM, Despa S and Bossuyt J (2006) Regulation of Ca2+ and Na+ in normal and failing cardiac myocytes. Ann N Y Acad Sci; 1080 165-77

Dem gegenüber steht eine vermehrte Expression des Natrium-Calcium-Austauschers (NCX). Sowohl die Serca 2A, als auch der NCX sind für den Calciumtransport aus dem Zytosol am Ende der Kontraktionsphase verantwortlich. Die Serca 2A pumpt dabei den mengenmäßig größeren Anteil des zuvor in der Kontraktion freigesetzten Ca2+ in das sarkoplasmatische Retikulum, wo es dann für den nächsten Kontraktionszyklus zur Verfügung steht. Speziesabhängig werden dabei 70 – 92% des intrazellulären Ca2+ von der Serca 2A transportiert (Bers et al., 1996).

Bers DM, Bassani JW, Bassani RA. Na-Ca exchange and Ca fluxes during contraction and relaxation in mammalian ventricular muscle. Ann. N.Y. Acad. Sci. 1996; 779: 430-442.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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