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Quelle:Nz/Nz et al 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Nz,Ne,Nk,Ts,Sk,Ws,Sh,Cfv
Titel    Kraft-Frequenz-Beziehung und intrazelluläres Calcium bei Patienten

mit chronischem Vorhofflimmern

Ort    Heidelberg
Verlag    Steinkopf Verlag
Jahr    [2001]
ISBN    15:205–213

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    18


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Nz/Fragment 003 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:06 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1-25
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 206, Zeilen: Sp 2 ab Z. 13- Sp 3 Z. 13
Mehrere epidemiologische Studien vermuten, daß das Vorhofflimmern sich selbst aufrechterhält, daß die Tachyarrhythmie selber die elektrophysiologischen Veränderungen, die zur Aufrechterhaltung der Systematik führen könnten, produziert (Kopecky et al. 1987; Greer et al. 1989; Allessie et al. 1995). Der elektrophysiologische Hauptmechanismus der dem Vorhofflimmern unterliegt, scheint eine fortschreitende Abnahme der atrialen Refraktion zu sein, ein Phänomen, welches man als „Electrical remodeling" bezeichnet hat (Allessie et al. 1995). Obwohl dieses Phänomen ein wichtiger Faktor in der Selbstaufrechterhaltung des Vorhofflimmerns zu sein scheint, erscheinen die zellulären und molekularen Mechanismen noch unklar und stehen im Brennpunkt mehrerer Studien (Morillo et al. 1995; Gaspo et al. 1997; Wijffels et al. 1997). Es existieren Studien, die davon ausgehen, daß eine intrazelluläre Calciumüberladung eine wichtige Rolle beim Electric remodeling spielt (Morillo et al. 1995; Tieleman et al. 1997; Ausma et al. 2000).

[...]Ein Aktionspotential induziert eine Freisetzung von Calcium aus dem Sarkoplasmatischen Retikulum über eine Calcium induzierte Calciumfreisetzung. Dieses Calcium interagiert mit den Myofilamenten (Fabiato 1983) und führt so zu einer Kontraktion des Herzmuskels. Während der Diastole erfolgt die Dissoziation von Calcium vom kontraktilen Apparat und die rasche Wiederaufnahme von Calcium in das Sarkoplasmatische Retikulum.

Befunde aus epidemiologischen

Studien sprechen dafür, dass das VF sich insoweit selbst aufrechterhält, als die Tachyarrhythmie selbst die elektrophysiologischen Veränderungen, die zur Aufrechterhaltung des VF führen, produziert und unterhält (2, 17, 24). Der wesentliche elektrophysiologische Mechanismus, der dem VF zugrundeliegt, scheint eine fortschreitende Abnahme der atrialen Refraktion zu sein, ein Phänomen, welches man als „electrical remodeling“ bezeichnet hat (2). Obwohl dieses Phänomen ein wichtiger Faktor in der Selbst-Aufrechterhaltung des VF zu sein scheint, erscheinen die zellulären und molekularen Mechanismen noch unklar (16, 35, 52). Einer intrazellulären Ca2+-Überladung könnte eine wichtige Rolle beim electric remodeling zukommen (4, 35). Ein Aktionspotential induziert eine

SP 3

Freisetzung von Calcium aus dem Sarkoplasmatischen Retikulum (SR) über eine Ca2+-induzierte Ca2+-Freisetzung. Calcium seinerseits interagiert mit den Myofilamenten (13) und führt so zur Kontraktion des Herzmuskels. Während der Diastole erfolgt die Dissoziation von Calcium vom kontraktilen Apparat und die rasche Wiederaufnahme von Calcium in das Sarkoplasmatische Retikulum.

...


[En 2] Allessie M, Konings K, Wijffels M (1995) Electrophysiological mechanism of atrial fibrillation. In: Dimarco J.P, Prystowsky EN (eds) Atria Arrhythmias: State of the Art. Armonk (NY) Futura Publishing. pp 155–161


[En 4] Ausma J, Wijffels M, Thone F, Wouters L, Allessie M, Borgers M (1997) Structural changes of atrial myocardium due to sustained atrial fibrillation in the goat. Circulation 96(9): 3157–3163


[En 13] Fabiato A (1983) Calcium-induced release of calcium from the cardiac sarcoplasmic reticulum. Am J Physiol 245(1):C1–14


[En 16] Gaspo R, Sun H, Fareh S, Levi M, Yue L, Allen BG, Hebert TE, Nattel S (1999) Dihydropyridine and beta adrenergic receptor binding in dogs with tachycardia-induced atrial fibrillation. Kardiovasc Res 42(2):434–342


[En 17] Greer GS, Wilkinson WE, McCarthy EA, Pritchett ELC (1989) Random and nonrandom behavior of symptomatic paroxymal atrial fibrillation. Am J Kardiol 64:339–342


[En 24] Kopecky SL, Gersh BJ, McGoon MD et al (1987) The natural history of lone atrial fibrillation: a populationbased study over three decades. N Engl J Med 317:669–674


[En 35] Morillo CA, Klein GJ, Jones DL, Guiraudon CM (1995) Chronic rapid atrial pacing. Structural, functional, and electrophysiological characteristics of a new model of sustained atrial fibrillation. Circulation 91(5): 1588–1595

Anmerkungen

Der Inhalt wir mir Änderungen übernommen.

Sichter

[2.] Analyse:Nz/Fragment 038 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:08 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1-
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 208, Zeilen: Sp 3
3.3 Die systolische intrazelluläre Calciumkonzentration als Funktion der Stimulationsfrequenz


Bei der Ausgangsfrequenz von 30 Stimuli/min. betrug der Unterschied der systolischen intrazellulären Calciumkonzentration der beiden Vergleichsgruppen (Vorhoftrabekel aus Herzen im SR versus Trabekel aus Herzen mit cVF) im Mittel 892 nM, bei Ausgangswerten von 595 ± 53 nM der Gruppe im SR und 1487 ± 205 nM der Gruppe mit cVF.

Die intrazelluläre Calciumkonzentration der Muskelfasern aus dem Vorhof im SR wies einen kontinuierlichen Anstieg bei steigenden Stimulationsraten auf.

Systolische intrazelluläre Calciumkonzentration als Funktion der Stimulationsfrequenz


Bei der Ausgangsfrequenz von 30 Stimuli/min war die intrazelluläre systolische Calciumkonzentration bei cVF deutlich höher als bei SR (1487±205 nM versus 595±53 nM, p<0,0001). Die intrazelluläre Ca2+-Konzentration bei SR wies einen kontinuierlichen Anstieg bei steigenden Stimulationsraten auf.

Anmerkungen

Die Autorin beschreibt ein ähnliches Experiment mit den selben Ausgangswerten. Allerdings hebt sich der Inhalt deutlich von der Quelle ab, was bei den übrigen Teilen der hier verglichenen Abschnitte deutlich wird.

Sichter
Bummelchen(Fragment)

[3.] Analyse:Nz/Fragment 043 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:09 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 4-14
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 206, Zeilen: Sp ab Z. 29 - Sp 3
Eine verzögerte Wiederherstellung der effektiven links atrialen Kontraktionskraft nach Umkehrung des Vorhofflimmerns in den Sinus Rhythmus, wurde schon vor mehr als dreißig Jahren beobachtet (Rowlands et al. 1967). Der zugrundeliegende Mechanismus blieb jedoch unklar. Die Dysfunktion der Kontraktilität, wurde intrinsischen myokardialen Abnormitäten und der Art der Cardioversion (pharmakologische versus elektrische) zugeschrieben (Grimm et al. 1993; Manning et al. 1995) und von mehreren Arbeitsgruppen beobachtet (Manning et al. 1994; Abascal et al. 1995). Mattioli et al. (1994) postulierte anhand einer Studie mit Patienten im Vorhofflimmern, daß eine vorübergehende Dysfunktion der atrialen Kontraktilität auch dem Vorhofflimmern selbst zuzuschreiben sei. Sp 1

Eine verzögerte Wiederherstellung der effektiven linksatrialen Kontraktionskraft nach Umkehrung des Vorhofflimmerns (VF) in den Sinusrhythmus (SR), wurde schon vor mehr als dreißig Jahren beobachtet (39). Der zugrundeliegende Mechanismus blieb jedoch


Sp. 2

unklar. Die intermittierende kontraktile Dysfunktion wurde intrinsischen myokardialen Abnormitäten und der Art der Kardioversion (pharmakologische versus elektrische) zugeschrieben (18, 31) und von mehreren Arbeitsgruppen bestätigt (1, 30). Mattioli et al. (32) postulierte anhand einer Studie mit Patienten im VF, dass eine vorübergehende Dysfunktion der atrialen Kontraktilität auch dem VF selbst zuzuschreiben sei.


[En 1] Abascal VM, Dubrey S, Ochoa MR, Davidoff R, Falk RH (1995) Electrical vs pharmacologic cardioversion in atrial fibrillation: does the atrium really care? (abstract). Circulation. 92:I-591


[18] Grimm RA, Stewart WJ, Maloney JD, Cohen GI, Pearce GL, Salcedo EE, Klein AL (1993) Impact of electrical cardioversion for atrial fibrillation on left atrial appendage function and spontaneous echo contrast: characterization by simultaneous transoesophageal echocardiography. J Am Coll Kardiol 22:1359–1366


[En 30] Manning WJ, Silverman DI, Katz SE, Riley MF, Come PC, Doherty RM, Munson JT, Douglas PS (1994) Impaired left atrial mechanical function after cardioversion: relation to the duration of atrial fibrillation. J Am Coll Kardiol 23:1535–1540


[En 31] Manning WJ, Siverman DI, Katz SE, Riley MF, Doherty RM, Munson JT, Douglas PS (1995) Temporal dependence of the return of atrial mechanical function on the mode of cardioversion of atrial fibrillation to sinus rhythm. Am J Kardiol 75 (8):624–626


[En 32] Mattioli AV, Tarabini Castellani E, Vivoli D, Molinari R (1994) Recovery of mechanical atrial function following atrial fibrillation. Kardiologia 39(7): 487–495


[En 39] Rowlands DJ, Logan WFWE, Howitt G (1967) Atrial function after cardioversion. Am Heart J 74:149–160

Anmerkungen

Der Text wird uumformuliert mit Quellenangaben übernommen. Achtung: Der Text der Quelle in Fragment 003 03 ist die Fortsetzung dieses Textes aus der Quelle.

Sichter
Bummelchen(Fragment)

[4.] Analyse:Nz/Fragment 045 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:11 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 17-22
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 211, Zeilen: Sp. 3 ab Z. 8
So konnte Kambayashi et al. (1992) bei Experimenten an Kaninchen feststellen, daß die ß-adrenerge Stimulation eine gesteigerte frequenzabhängige Potenzierung der Kraft zu Folge hatte. Diese durch Frequenz hervorgerufene Inotropie beruht auf einem gesteigerten Influx von Calciumionen pro Zeiteiheit durch spannungsabhängige Calciumkanäle (L-Typ Ca2+-Kanäle) in die Muskelzellen. So konnten Kambayashi et al. (22) feststellen, dass die ß-adrenerge Stimulation eine gesteigerte frequenz-abhängige Potenzierung der Kraft zu Folge hatte. Diese durch Frequenz hervorgerufene Inotropie beruht auf einem gesteigerten Influx von

Calciumionen pro Zeiteinheit durch spannungsabhängige Calciumkanäle (L-Typ Ca2+-Kanäle) in die Muskelzellen (38).

[En 22] Kambayashi M, Miura T, Oh BH, Rockman HA, Murata K, Ross J Jr (1992) Enhancement of the force-frequency effect on myocardial contractility by adrenergic stimulation in conscious dogs. Circulation 86(2): 572–580

[En 38] Piot C, Lemaire S, Albat B, Seguin J, Nargeot J, Richard S (1996) High frequency- induced upregulation of human cardiac calcium currents. Circulation 93(1):120–128

Anmerkungen
Sichter

[5.] Analyse:Nz/Fragment 056 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:13 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 17-20
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 210, Zeilen: Sp 1.Z. 28-37
Piot et al. haben als Erste 1996 im menschlichen Myokard beobachtet, daß erhöhte Stimulationsfrequenzen zu einem gesteigerten Calciumeinstrom durch die Dihydropyridinsensitiven L-Typ Ca2+-Kanäle führt und somit zu einer frequenz-induzierten Steigerung der Kontraktionskraft (Bowditch-Treppenphänomen). Piot et al. (38) haben im menschlichen Myokard beobachtet, dass erhöhte Stimulationsfrequenzen zu einem gesteigerten Calciumeinstrom durch die Dihydropyridin sensitiven L-Typ Ca2+-Kanäle führt und somit zu einer frequenzinduzierten Steigerung der Kontraktionskraft (Bowditch-Treppenphänomen).


[En 38] Piot C, Lemaire S, Albat B, Seguin J, Nargeot J, Richard S (1996) High frequency- induced upregulation of human cardiac calcium currents. Circulation 93(1):120–128

Anmerkungen
Sichter

[6.] Analyse:Nz/Fragment 056 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:16 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 23-24
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 210, Zeilen: Sp 1,ab Z 37-44
Aus diesen Ergebnissen könnte man schließen, daß die nicht vorhandene[

Up-Regulation des L-Typ Ca -Kanals, und die auf diese Weise veränderte Calcium induzierte (getriggerte) Calciumfreisetzung, zu der veränderten Kraft-Frequenz-Beziehung im insuffizienten menschlichen Myokard beitragen könnte. ]

Eine fehlende Up-Regulation des L-Typ Ca2+-Kanals, und die auf diese Weise veränderte Calciuminduzierte (getriggerte) Calciumfreisetzung könnte grundsätzlich zu der veränderten Kraft-Frequenz-Beziehung beitragen.
Anmerkungen
Sichter
Bummelchen(Fragment)

[7.] Analyse:Nz/Fragment 057 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:17 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 1-
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 210, Zeilen: Sp 1,ab Z 37-44
[Aus diesen Ergebnissen könnte man schließen, daß die nicht vorhandene] Up-Regulation des L-Typ Ca -Kanals, und die auf diese Weise veränderte Calcium induzierte (getriggerte) Calciumfreisetzung, zu der veränderten Kraft-Frequenz-Beziehung im insuffizienten menschlichen Myokard beitragen könnte. Eine fehlende Up-Regulation des L-Typ Ca2+-Kanals, und die auf diese Weise veränderte Calciuminduzierte (getriggerte) Calciumfreisetzung könnte grundsätzlich zu der veränderten Kraft-Frequenz-Beziehung beitragen.
Anmerkungen

Fortsetzung von S. 56.

Sichter

[8.] Analyse:Nz/Fragment 057 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:20 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 9-24
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 210, Zeilen: Sp. 1, Sp. 2
Lemaire et al. (1998) zeigten, daß die frequenz- abhängige Regulierung des l(Ca) durch das Level der Phosphorylierung der cAMP- abhängigen Protein Kinase A, sowohl als auch durch die Dephosphorylierung der Ca2+-Kanäle kontrolliert wird. Es wäre somit nicht auszuschließen, daß eine Störung der Phoshporylierung zu Veränderungen der intrazellulären Calcium-Homöostase bei Patienten mit cVF, beiträgt. Jedoch existieren bis dato keine Untersuchungen mit dieser Fragestellung.

Eine Reduktion der L-Typ Ca2+-Kanal Stromdichte wurde bei Kaninchen, die sechs Wochen hohen Frequenzen ausgesetzt waren, 1997 von Yue et al. und 1999 von Bosch et al. an Myozyten von Patienten mit cVF nachgewiesen. Yue et al. fanden keine Modifikation der Spannungsabhängigkeit dieser Kanäle. Bestätigt wurden diese Ergebnisse von Gaspo et al. (1999) ebenfalls an Kaninchenvorhöfen, die auch einen Verlust an funktionellen L-Typ Ca2+-Kanälen, sowie eine Verminderung der Dihydropyridin-Rezeptoren feststellten, die für den transsarkolemmalen Calcium-Influx in die Zelle verantwortlich sind.

Die erste Studie zur systematischen Bewertung der funktionellen L-Typ Ca2+-Kanal Stromdichte in Patienten mit cVF führten 1999 van Wagoner et al. durch. Sie führten die von ihnen gefundene verminderte l(Ca) Dichte auf eine Verminderung der Anzahl der verfügbaren Kanäle[zurück und ebenfalls nicht auf eine Modifikation ihrer Spannungsabhängigkeit.]

Sp 1,Z. 44-52


Ferner wurde gezeigt, dass die frequenzabhängige Regulierung des I(Ca) durch das Ausmaß der Phosphorylierung der cAMP-abhängigen Proteinkinase A sowohl, als auch durch die Dephosphorylierung der Ca2+-Kanäle kontrolliert wird (29).


Sp 2 an Z. 1

Eine Reduktion der L-Typ Ca2+-Kanal-Stromdichte wurde bei Kaninchen, die sechs Wochen hohen Frequenzen ausgesetzt waren und an Myozyten von Patienten mit cVF nachgewiesen (8, 55). Es fand sich keine Modifikation der Spannungsabhängigkeit dieser Kanäle (55). Bestätigt wurden diese Ergebnisse von Gaspo et al. (16), ebenfalls an Kaninchenvorhöfen, die auch einen Verlust an funktionellen L-Typ Ca2+-Kanälen,sowie eine Verminderung der Dihydropyridin-Rezeptoren feststellten, die für den transsarkolemmalen Calcium-Influx in die Zelle verantwortlich sind.

Auch Wagoner et al. (50) führten die von ihnen gefundene verminderte I(Ca)-Dichte auf eine Verminderung der Anzahl der verfügbaren Kanäle zurück, und nicht auf eine Modifikation ihrer Spannungsabhängigkeit.

[En 16] Gaspo R, Sun H, Fareh S, Levi M, Yue L, Allen BG, Hebert TE, Nattel S (1999) Dihydropyridine and beta adrenergic receptor binding in dogs with tachycardia-induced atrial fibrillation. Kardiovasc Res 42(2):434–342


[En 29] Lemaire S, Piot C, Leclercq F, Leuranguer V, Nargeot J, Richard S (1998) Heart rate as a determinant of L-type Ca2+ channel activity: mechanisms and implication in force-frequency relation. Basic Res Kardiol 93(Suppl 1):51–59

[En 50] Van Wagoner DR, Pond AL, Lamorgese M, Rossie SS, Mc Carthy PM, Nerbonne JM (1999) Atrial L-type Ca2+ currents and human atrial fibrillation [see comments]. Circ Res 85(5):428–436


[En 55] Yue L, Melnyk P, Gaspo R, Wang Z, Nattel S (1999) Molecular mechanisms underlying ionic remodeling in a dog model of atrial fibrillation. Circ Res 84(7):776–784

Anmerkungen

Die Autorin übernimmt Auszüge einer ganzen Seite in umformulierter Form.

Sichter

[9.] Analyse:Nz/Fragment 058 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:22 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 8-29
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 210, Zeilen: Sp 2,Sp 3
Diese Beobachtungen stehen mit den Beobachtungen einer Down-Regulierung des Expressionsniveaus der L-Typ Ca2+-Kanal mRNA (Brundel et al.1999; Lai et al.1999),sowie auch auf deren Proteinebene (Brundel et al. 1999) bzw. der a1- Subunit mRNA (van Gelder et al. 1999; Yue et al. 1999) in Einklang. Brundel et al. (1999) wiesen zusätzlich eine positive Korrelation zwischen verminderter mRNA Konzentration und vermindertem Proteingehalt nach. Diese Autoren vermuten eine aufgrund der Calciumüberladung des Zytosols verminderte l(Ca) Dichte, resultiert in einer Änderung des L-Typ Ca2+ -Kanals auf der Ebene des Expressionsniveaus, sowie auch auf seiner Proteinebene.

Eine daraus resultierende Verminderung des transsarkolemmalen Calcium-Influx in die Zellen, könnte zu einer verminderten „getriggerten" Calciumladung des Sarkoplasmatischen Retikulums führen und dadurch möglicherweise die systolischen Kontraktilitätsstörungen mit verursachen. Dies kann aber nicht die in dieser Arbeit festgestellte enddiastolische Calciumüberladung und die dadurch erhöhte passive diastolische Ruhekraft erklären. Eine weitere Rolle der veränderten Calcium-Homöostase bei cVF könnte das sarkolemmale Na+/Ca2+-Austauschsystem spielen. Bers (1987) konnte nachweisen, daß dieser Mechanismus in Abhängigkeit des Natrium-Gradienten, sowohl an der Regulation des Calcium-Influx, als auch insbesondere bei erhöhter Kontraktionsfrequenz des Calcium-Efflux aus der[ Zelle beteiligt ist. Infolgedessen könnte eine Verminderung der Aktivität dieses Systems, sowohl an der systolischen, als auch an der diastolischen Störung der Calcium-Homöostase theoretisch im geschädigten Myokard beteiligt sein.]

Sp 2 Ab Z. 26

Diese Beobachtungen stehen mit den Beobachtungen einer Down-Regulierung des Expressionsniveaus der L-Typ Ca2+-Kanal mRNA (10, 26), sowie auch auf deren Proteinebene (10) bzw. der a1-Subunit mRNA (48, 55) in Einklang. Zusätzlich konnte eine positive Korrelation zwischen verminderter mRNA-Konzentration und vermindertem Proteingehalt nachgewiesen werden (10). Alle diese Autoren vermuten, dass die oben genannten Veränderungen des L-Typ Ca2+-Kanals in Zusammenhang mit einer Ca2+-Überladung des Zytosols stehen. Das bedeutet, dass die Downregulierung der L-Typ Ca2+-Kanal mRNA und die damit verbundene Verminderung der I(Ca)-Dichte, eine Reaktion auf das mit Calcium überladene Zytosol ist.


Eine daraus resultierende Verminderung des transsarkolemmalen Ca2+–Influx in die Zellen könnte zu einer verminderten „getriggerten“ Calciumladung des Sarkoplasmatischen Retikulums führen und dadurch möglicherweise die systolischen Kontraktili-

Sp. 3 ab Z. 1

Kontraktilitätsstörungen mitverursachen. Dies kann aber nicht die in dieser Arbeit festgestellte enddiastolische Ca2+-Überladung und die dadurch erhöhte passive diastolische Ruhekraft erklären.


Eine weitere Rolle der veränderten Ca2+-Homöostase bei cVF könnte das sarkolemmale Na+/Ca2+-Austauschsystem spielen. Bers (6) konnte nachweisen, dass dieser Mechanismus in Abhängigkeit des Natrium-Gradienten, sowohl an der Regulation des Ca2+-Influx, als auch, insbesondere bei erhöhter Kontraktionsfrequenz am Ca2+-Efflux aus der Zelle beteiligt ist. Infolgedessen könnte eine Verminderung der Aktivität dieses Systems sowohl an der systolischen als auch an der diastolischen Störung der Ca2+–Homöostase im geschädigten Myokard beteiligt sein.


[En 6] Bers DM (1987) Mechanisms contributing to the cardiac inotropic effect of Na pump inhibition and reduction of extracellular Na. J Gen Physiol 90(4):479–504


[En 10] Brundel BJ, van Gelder IC, Henning RH, Tuinenburg AE, Deelman LE, Tieleman RG, Grandjean JG, van Gilst WH, Crijns HJ (1999) Gene expression of proteins influencing the Calcium homeostasis in patients with persistent and paroxysmal atrial fibrillation. Kardiovasc Res 42(2):443– 454

[En 26] Lai LP, Su MJ, Lin JL, Lin FY, Tsai CH, Chen YS, Huang SK, Tseng YZ, Lien WP (1999) Down-regulation of L-type calcium channel and sarcoplasmic reticular Ca(2+)-ATPase mRNA in human atrial fibrillation without significant change in the mRNA of ryanodine receptor, calsequestrin and phospholamban: an insight into the mechanism of atrial electrical remodeling. J Am Coll Kardiol 33(5):1231–1237

[En 48] Van Gelder IC, Brundel BJ, Henning RH, Tuinenburg AE, Tieleman RG, Deelman L, Grandjean JG, De Kam PJ, Van Gilst WH, Crijns HJ (1999) Alterations in gene expression of proteins involved in the calcium handling in patients with atrial fibrillation. J Cardiovasc Electrophysiol 10(4):552–560


[En 55] Yue L, Melnyk P, Gaspo R, Wang Z, Nattel S (1999) Molecular mechanisms underlying ionic remodeling in a dog model of atrial fibrillation. Circ Res 84(7):776–784

Anmerkungen

Fortsetzung von S. 57

Sichter
Bummelchen(Fragment)

[10.] Analyse:Nz/Fragment 059 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:23 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 14-30
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 210, Zeilen: Sp 3 , ab Z. 24
Die gleiche Beobachtung an atrialem Myokard von Patienten, bei denen das cVF mehr als sechs bzw. mehr als acht Monate persistierte, also einem bedeutend längerem Zeitintervall wie bei dem Hundemodell von Yue et al. (1997), machten van Gelder et al. (1999) und Brundel et al. (1999), die auch hier keine Veränderung der mRNA des Na+/Ca2+-Austauschers nachweisen konnten. Diese Beobachtungen von Yue et al. (1999) und van Gelder et al. (1999), tragen zu den in diesen Experimenten dokumentierten erhöhten enddiastolischen Calciumwerten bei.

Anders als bei normalen Herzfrequenzen liegen die Verhältnisse bei höheren Frequenzen. Hier verkürzt sich stets die Diastole stärker als die Systole. Dies bedeutet, im Gegensatz zum insuffizienten Herzen, bei dem die Aktivität des Na+/Ca2+-Austauschers erhöht ist, kann beim Herzen mit cVF in der zugunsten der Systole verkürzten Diastole, aufgrund der normalen Aktivität des Austauschers nicht so viel Calcium transsarkolemmal eliminiert werden und so zu den erhöhten enddiastolischen intrazellulären Calciumwerten führen.

Es konnten jedoch keine Veränderungen der mRNA des Na+/Ca2+-Austauschers nachgewiesen werden (10, 48, 54, 55). Diese Befunde tragen zum Verständnis

der experimentell dokumentierten erhöhten enddiastolischen Calciumspiegels bei. Anders als bei normalen Herzfrequenzen liegen die Verhältnisse bei höheren Frequenzen: Hier verkürzt sich stets die Dauer der Diastole stärker als die Systole. Dies bedeutet, dass beim Herzen mit cVF in der zugunsten der Systole verkürzten Diastole aufgrund der normalen Aktivität des Austauschers nicht so viel Calcium transsarkolemmal eliminiert wird, und so zu den erhöhten enddiastolischen intrazellulären Calciumwerten beitragen kann.

[En 10] Brundel BJ, van Gelder IC, Henning RH, Tuinenburg AE, Deelman LE, Tieleman RG, Grandjean JG, van Gilst WH, Crijns HJ (1999) Gene expression of proteins influencing the Calcium homeostasis in patients with persistent and paroxysmal atrial fibrillation. Kardiovasc Res 42(2):443– 454

[En 48] Van Gelder IC, Brundel BJ, Henning RH, Tuinenburg AE, Tieleman RG, Deelman L, Grandjean JG, De Kam PJ, Van Gilst WH, Crijns HJ (1999) Alterations in gene expression of proteins involved in the calcium handling in patients with atrial fibrillation. J Cardiovasc Electrophysiol 10(4):552–560

[EN 54] Yue L, Feng J, Gaspo R, Li GR, Wang Z, Nattel S (1997) Ionic remodeling underlying action potential changes in a canine model of atrial fibrillation. Circ Res 81(4):512–525


[En 55] Yue L, Melnyk P, Gaspo R, Wang Z, Nattel S (1999) Molecular mechanisms underlying ionic remodeling in a dog model of atrial fibrillation. Circ Res 84(7):776–784

Anmerkungen

Fortsetzung von S. 58. erneut Übernahmen aus den selben Artikel der Quelle.

Sichter
Bummelchen(Fragment)

[11.] Analyse:Nz/Fragment 062 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:26 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 62, Zeilen: 7-15
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 211, Zeilen: Sp 1,Z. 20-36
Auf der subzellulären Ebene wird die Aktivität der SR Ca2+-ATPase durch das Regulatorprotein Phospholamban moduliert. Die Phosphorylierung des Phospholambans durch die cAMP- und cGMP- abhängige Proteinkinase A und durch die Calcium/Calmodulin- abhängige Proteinkinase, resultiert in einer erhöhten Calciumsensitivität und Aktivität der SR Ca2+-ATPase-Pumpe (Kranias et al. 1985; Voss et al. 1994) und somit in einer gesteigerten Calciumwiederaufnahme in das Sarkoplasmatische Retikulum. Somit stellt auch das Phospholamban eine wichtige Determinante des Kraft-Frequenz Phänomens dar (Bluhm et al. 2000). Auf der subzellulären Ebene

wird die Aktivität der SR Ca2+-ATPase durch das Regulatorprotein Phospholamban moduliert. Die Phosphorylierung des Phospholambans durch die cAMP- und cGMP-abhängige Proteinkinase A und durch die Calcium/ Calmodulin-abhängige Proteinkinase, resultiert in einer erhöhten Calciumsensitivität und Aktivität der SR Ca2+-ATPase- Pumpe (25, 51), und somit stellt auch das Phospholamban eine wichtige Determinante des Kraft- Frequenz-Phänomens dar (7).


[En 7] Bluhm WF, Kranias EG, Dillmann WH, Meyer M (2000) Phospholamban: a major determinant of the cardiac force-frequency relationship. Am J Physiol Heart Circ Physiol 278(1): H249–255


[En 26] Lai LP, Su MJ, Lin JL, Lin FY, Tsai CH, Chen YS, Huang SK, Tseng YZ, Lien WP (1999) Down-regulation of L-type calcium channel and sarcoplasmic reticular Ca(2+)-ATPase mRNA in human atrial fibrillation without significant change in the mRNA of ryanodine receptor, calsequestrin and phospholamban: an insight into the mechanism of atrial electrical remodeling. J Am Coll Kardiol 33(5):1231–1237

[En 51] Voss J, Jones LR, Thomas DD (1994) The physical mechanism of calcium pump regulation in the heart [see comments]. Biophys J 67(1):190–196

Anmerkungen
Sichter
Bummelchen(Fragment)

[12.] Analyse:Nz/Fragment 062 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:28 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 62, Zeilen: 18-25
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 211, Zeilen: Sp 1, ab Z. 37
Jedoch konnten die Arbeitsgruppen von Lai et al. (1999) und die von van Gelder et al. (1999) oder auch Brundel et al. (1999) eine signifikante Verminderung der Phospholamban mRNA Konzentration bei Patienten mit cVF finden. Somit muss davon ausgegangen werden, dass eine veränderte Calciumaufnahme in das Sarkoplasmatische Retikulum in diesen Herzen eher einer Änderung auf der Ebene der Phosphorylierung des Phospholambans oder einer Veränderung der SR Ca2+-ATPase zugeschrieben werden muß. Jedoch konnte in Experimenten keine signifikante Verminderung der Phospholamban mRNA-Konzentration bei Patienten mit cVF nachgewiesen werden (10, 26). Somit muss davon ausgegangen werden, dass eine veränderte Calciumaufnahme

in das Sarkoplasmatische Retikulum in diesen Herzen eher einer Änderung auf der Ebene der Phosphorylierung des Phospholambans oder einer Veränderung der SR Ca2+-ATPase zugeschrieben werden muss.


[En 10] Brundel BJ, van Gelder IC, Henning RH, Tuinenburg AE, Deelman LE, Tieleman RG, Grandjean JG, van Gilst WH, Crijns HJ (1999) Gene expression of proteins influencing the Calcium homeostasis in patients with persistent and paroxysmal atrial fibrillation. Kardiovasc Res 42(2):443– 454

[En 26] Lai LP, Su MJ, Lin JL, Lin FY, Tsai CH, Chen YS, Huang SK, Tseng YZ, Lien WP (1999) Down-regulation of L-type calcium channel and sarcoplasmic reticular Ca(2+)-ATPase mRNA in human atrial fibrillation without significant change in the mRNA of ryanodine receptor, calsequestrin and phospholamban: an insight into the mechanism of atrial electrical remodeling. J Am Coll Kardiol 33(5):1231–1237

Anmerkungen
Sichter
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[13.] Analyse:Nz/Fragment 063 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:30 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 1-19
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 211, Zeilen: Sp 1, Sp 2
Es liegen Studien an Patienten mit cVF vor, die eine signifikante Verminderung der SR Ca2+-ATPase mRNA auf der Ebene des Expressionsniveaus nach mehr als drei, bzw. mehr als sechs Monaten feststellten (Lai et al. 1999; Ohkusa et al. 1999). Bestätigt wurden diese Ergebnisse von Brundel et al. (1999), die sowohl eine Verminderung der SR Ca2+-ATPase mRNA Konzentration bewiesen, als auch einen erniedrigten Proteingehalt nachweisen konnten.

Im Gegensatz dazu beobachteten van Gelder et al. (1999), an Patienten bei denen sie ebenfalls wie bei Ohkusa et al. (1999), ein mehr als sechs Monate anhaltendes cVF nachweisen konnten keine signifikante Verminderung der SR Ca2+-ATPase mRNA Konzentration.

Geht man von einer verminderten Aufnahmekapazität des Sarkoplasmatischen Retikulums für Calcium aus, so würde man erwarten, daß dies zu erhöhten enddiastolischen Calciumkonzentrationen führt und daraus resultierend eine erhöhte diastolische Ruhekraft vorliegt. Die in dieser Arbeit ermittelten Ergebnisse unterstützen diese Annahme, da sowohl eine Invertierung der Kraft-Frequenz-Beziehung, als auch eine Erhöhung der intrazellulären enddiastolischen Calciumkonzentration zu beobachten ist. Ebenso wie eine erhöhte passive „diastolische" Ruhekraft.

Sp 1


Es liegen Studien an Patienten mit cVF vor, die eine signifikante Verminderung der SR Ca2+- ATPase mRNA auf der Ebene des Expressionsniveaus feststellten


Sp 2

(26, 36). Bestätigt wurden diese Ergebnisse von Brundel et al., die sowohl eine Verminderung der SR Ca2+–ATPase mRNA Konzentration bewiesen, als auch einen erniedrigten Proteingehalt nachweisen konnten. Allderdings konnten andere Arbeitsgruppen diese Beobachtung nicht bestätigen (36, 48). Geht man von einer verminderten Aufnahmekapazität des Sarkoplasmatischen Retikulums für Calcium aus, so würde man erwarten, dass dies zu erhöhten enddiastolischen Ca2+-Konzentrationen führt und daraus resultierend eine erhöhte diastolische Ruhekraft vorliegt. Die in dieser Arbeit ermittelten Ergebnisse unterstützen diese Annahme, da sowohl eine Invertierung der Kraft- Frequenz-Beziehung, eine Erhöhung der intrazellulären enddiastolischen Ca2+-Konzentration, als auch eine erhöhte diastolische Ruhekraft zu beobachten ist.


[En 26] Lai LP, Su MJ, Lin JL, Lin FY, Tsai CH, Chen YS, Huang SK, Tseng YZ, Lien WP (1999) Down-regulation of L-type calcium channel and sarcoplasmic reticular Ca(2+)-ATPase mRNA in human atrial fibrillation without significant change in the mRNA of ryanodine receptor, calsequestrin and phospholamban: an insight into the mechanism of atrial electrical remodeling. J Am Coll Kardiol 33(5):1231–1237


[En 36] Ohkusa T, Ueyama T, Yamada J, Yano M, Fujumura Y, Esato K, Matsuzaki M (1999) Alterations in cardiac sarcoplasmic reticulum Ca2+ regulatory proteins in the atrial tissue of patients with chronic atrial fibrillation. J Am Coll Kardio 34(1):255–263


[En 48] Van Gelder IC, Brundel BJ, Henning RH, Tuinenburg AE, Tieleman RG, Deelman L, Grandjean JG, De Kam PJ, Van Gilst WH, Crijns HJ (1999) Alterations in gene expression of proteins involved in the calcium handling in patients with atrial fibrillation. J Cardiovasc Electrophysiol 10(4):552–560

Anmerkungen
Sichter
Bummelchen(Fragment)

[14.] Analyse:Nz/Fragment 063 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:32 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 21-27
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 211, Zeilen:
Eine Verminderung der Speicherfähigkeit von Calciumionen in das Sarkoplasmatischen Retikulum, könnte auf der einen Seite eine verringerte Aufnahme des Calciums und dadurch eine erhöhte Calciumkonzentration in der Diastole und auf der anderen Seite durch die verringerte Calciumspeicherung eine herabgesetzte Freisetzung von Calcium während der Systole zur Folge haben. Beides würde die in dieser Arbeit erläuterten Beobachtungen einer erhöhten enddiastolischen Calciumkonzentration, einer[verminderten Abgabe von Calcium während der Systole und einer daraus resultierenden invertierten Kraft-Frequenz-Beziehung unterstützen.]
Anmerkungen
Sichter
Bummelchen(Text)

[15.] Analyse:Nz/Fragment 064 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:34 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 3-8
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 210,211, Zeilen:
Der Gehalt an Calsequestrin, dem Calcium-Speicherprotein des Sarkoplasmatischen Retikulums, ist hauptsächlich für die Kapazität der Speicherung von Calciumionen verantwortlich.

Lai et al. (1999) fanden jedoch keine Veränderungen der Expression von Calsequestrin-Genen bei Patienten mit mehr als drei Monaten persistierendem Vorhofflimmern.

S. 210 Sp 3

Die für den Kontraktions- und Relaxationsvorgang der Muskelzelle erforderliche Regulation intrazellulärer Ca2+-Ströme wird im Wesentlichen durch die Aktivität des Sarkoplasmatischen Retikulums geregelt. Dabei ist die Ca2+- Speicherkapazität hauptsächlich von dem Gehalt an Calsequestrin abhängig. Jedoch wurden keine

S. 211 Sp 1

Veränderungen der Expression von Calsequestrin-Genen bei Patienten mit cVF gefunden (26).

[Fn 26] Lai LP, Su MJ, Lin JL, Lin FY, Tsai CH, Chen YS, Huang SK, Tseng YZ, Lien WP (1999) Down-regulation of L-type calcium channel and sarcoplasmic reticular Ca(2+)-ATPase mRNA in human atrial fibrillation without significant change in the mRNA of ryanodine receptor, calsequestrin and phospholamban: an insight into the mechanism of atrial electrical remodeling. J Am Coll Kardiol 33(5):1231–1237

Anmerkungen
Sichter
Bummelchen(Text)

[16.] Analyse:Nz/Fragment 064 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:36 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 13-24
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 211, Zeilen: Sp 2
Die Freisetzung des Calciums aus dem Sarkoplasmatischen Retikulum erfolgt über die in der Membran sitzenden ryanodin-sensitiven Calciumkanäle.

[...]

Tatsächlich wiesen Ohkusa et al. (1999), am Myokard von Patienten mit seit mehr als sechs Monaten bestehendem cVF und kombinierter Mitralklappeninsuffizienz, eine erniedrigte Anzahl der Ryanodin-Bindungsstellen in beiden Vorhöfen nach. Hinzuzufügen ist, daß die Anzahl der Bindungsstellen im linken Vorhof geringer war als im rechten. Weiterhin[beschrieben sie eine signifikante Abnahme der Ryanodin-Rezeptor mRNA Konzentration.]

Ebenso in Betracht zu ziehen ist die Abgabe des Calciums aus dem Sarkoplasmatischen Retikulum, die über die in der Membran sitzenden Ryanodin-sensitiven Calciumkanäle erfolgt. Tatsächlich wurde am Myokard von Patienten

mit bestehendem cVF und kombinierter Mitralklappeninsuffizienz, eine erniedrigte Anzahl der Ryanodin-Bindungsstellen in beiden Vorhöfen nachgewiesen (36). Weiterhin beschrieben sie eine signifikante Abnahme der Ryanodin- Rezeptor mRNA-Konzentration.


[En 36] Ohkusa T, Ueyama T, Yamada J, Yano M, Fujumura Y, Esato K, Matsuzaki M (1999) Alterations in cardiac sarcoplasmic reticulum Ca2+ regulatory proteins in the atrial tissue of patients with chronic atrial fibrillation. J Am Coll Kardio 34(1):255–263

Anmerkungen
Sichter

[17.] Analyse:Nz/Fragment 065 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:38 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 2-
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 211, Zeilen: Sp 2,Sp 3
Lai et al. (1999) hingegen konnten diese Befunde nicht bestätigen. Limitierend gegenüber der Studie von Ohkusa et al. (1999), wäre zu erwähnen, daß sie Myokard von Patienten verwandten, die einen wesentlichen Unterschied hinsichtlich der Dauer des cVF aufwiesen, anstatt mehr als sechs, nur mehr als drei Monate anhaltendes Vorhoflimmern. Veränderungen des Ryanodin-Rezeptors auf Ebene des Expressionsniveaus der mRNA, trotz einer mehr als acht- monatigen Persistenz, konnten jedoch auch Brundel et al. (1999) nicht feststellen.

Trotz dieser widersprüchlichen Ergebnisse, kann eine Beteiligung der Ryanodin-Kanäle bei der Freisetzung des Calciums während der Systole und einer dadurch entstehenden Veränderung des intrazellulären Calciumhaushaltes, bei Patienten im cVF nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden.

Sp 2


Diese Befunde wurden von anderen Studien nicht bestätigt (26). Ebenfalls wurden keine Veränderungen des Ryanodin-Rezeptors auf Ebene des Expressionsniveaus der mRNA, festgestellt (10).

Trotz dieser widersprüchlichen Ergebnisse, kann eine Beteiligung der Ryanodin-Kanäle, bei der Freisetzung des Calciums während der Systole und einer dadurch entstehenden Veränderung des intrazellulären Calciumhaushaltes-

Sp 3

Calciumhaushaltes, bei Patienten im cVF nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden.


[En 10] Brundel BJ, van Gelder IC, Henning RH, Tuinenburg AE, Deelman LE, Tieleman RG, Grandjean JG, van Gilst WH, Crijns HJ (1999) Gene expression of proteins influencing the Calcium homeostasis in patients with persistent and paroxysmal atrial fibrillation. Kardiovasc Res 42(2):443– 454

[En 26] Lai LP, Su MJ, Lin JL, Lin FY, Tsai CH, Chen YS, Huang SK, Tseng YZ, Lien WP (1999) Down-regulation of L-type calcium channel and sarcoplasmic reticular Ca(2+)-ATPase mRNA in human atrial fibrillation without significant change in the mRNA of ryanodine receptor, calsequestrin and phospholamban: an insight into the mechanism of atrial electrical remodeling. J Am Coll Kardiol 33(5):1231–1237

Anmerkungen
Sichter
Bummelchen(Fragment)

[18.] Analyse:Nz/Fragment 078 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:40:40 Kybot
Fragment, Nz, Nz et al 2001, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 1-11
Quelle: Nz et al 2001
Seite(n): 211, Zeilen: Sp 1 - Sp 3
Da das hochgradig veränderte Kontraktionsverhalten im cVF-Myokard für eine wie bereits erwähnte veränderte Expression Calcium-transportierender bzw.- regulierender Proteine spricht, ist hinsichtlich chirurgischer Interventionen zu beachten, daß diese zwar geeignet sind um den SR wiederherzustellen, jedoch ohne das erwartet werden kann, eine sofortige Normalisierung der kontraktilen Funktion zu erreichen. Dies bedeutet bei vorsichtiger Übertragung eine Infragestellung der hämodynamischen Erfolge chirurgischer rhythmisierender Maßnahmen.


Um diese Frage zu klären sind weitere Untersuchungen erforderlich, die analysieren, wie man eine dauerhafte Normalisierung der Funktion Calcium-transportierender Proteine bei diesen Patienten erreichen kann.

Da eine gestörte kontraktile Funktion des chronisch arrhyth-mischen Myokards den hämodynamischen Erfolg chirurgischer rhythmisierender Maßnahmen in Frage stellen kann, sind weitere Untersuchungen erforderlich, die die Frage analysieren, wie man eine dauerhafte Normalisierung der Funktion Calciumtransportierender Proteine bei diesen Patienten erreichen kann.
Anmerkungen

Der Text wird übernommen, umformuliert, erweitert und in einem neuen Kontext untergebracht.

Sichter
Bummelchen(Fragment)







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