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Quelle:Oz/Knell 2004

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Markus Knell
Titel    Die Rolle von Aufwertungs- und Anpassungsfaktoren in umlagebasierten Pensionssystemen
Zeitschrift    Geldpolitik & Wirtschaft
Ausgabe    2
Jahr    2004
URL    http://www.nationalbank.at/dms/oenb/Publikationen/Volkswirtschaft/MOP-GEWI/2004/Geldpolitik-und-Wirtschaft-Q2-04/chapters/gewi_20042_4_tcm14-9690.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Oz/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-01 22:23:08 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Knell 2004, Oz, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1-12
Quelle: Knell 2004
Seite(n): 75, Zeilen: l. Sp.: 12 ff.
Aus diesem Grund wurde auch im Zuge der deutschen Rentenreform 2004 beschlossen, einen demographischen Anpassungsfaktor (Nachhaltigkeitsfaktor) in das Pensionssystem einzubauen. Sollte sich das Verhältnis von Pensionsbeziehern zu Beschäftigten über die Zeit ändern, so legt der Nachhaltigkeitsfaktor fest, dass ein Teil x der erforderlichen Anpassung durch das Absenken des relativen Pensionsniveaus (bzw der Ersatzrate) erreicht werden soll und ein Teil 1-x durch die Erhöhung des Beitragssatzes. Der Parameter x wurde dabei mit 0,25 festgelegt. Dies könnte dazu führen, dass dies bis zum Jahr 2030 zu einem Anstieg des Beitragssatzes von rund 19,5 % auf 23 % und zu einer Reduktion des Bruttorentenniveaus von 48,5 % auf knapp 40 % führen wird31.

Das schwedische Pensionskontensystem besitzt einen automatischen Anpassungsmechanismus, den „automatic balance mechanism“, der trotz demographischer Schwankungen für fiskalischen Ausgleich sorgen soll32.


31 http://www.dieaktuellezahl.oenb.at/de/img/gewi_20042_4tcm14-9690.pdf ,75.

32 Vgl Settergren, The Automatic Balance Mechanism of the Swedish Pension System, in Wirtschaftspolitische Blätter 2001, 339 ff.

Aus diesem Grund wurde im Zuge der deutschen Rentenreform 2004 auch beschlossen, einen demographischen Anpassungsfaktor (Nachhaltigkeitsfaktor) in das Pensionssystem einzubauen. Sollte sich das Verhältnis von Pensionsbeziehern zu Beschäftigten über die Zeit ändern, so legt der Nachhaltigkeitsfaktor fest, dass ein Teil der erforderlichen Anpassung durch das Absenken des relativen Pensionsniveaus (bzw. der Ersatzrate) erreicht werden soll und ein Teil durch die Erhöhung des Beitragssatzes. Der Parameter a wurde dabei mit 0,25 festgelegt. 30 Prognosen (Börsch-Supan et al., 2003) gehen davon aus, dass dies bis zum Jahr 2030 zu einem Anstieg des Beitragssatzes von rund 19,5% auf 23% und zu einer Reduktion des Bruttorentenniveaus von 48,5% auf knapp 40% führen wird.

[...]


31 Das schwedische Pensionskontensystem besitzt einen alternativen automatischen Anpassungsmechanismus — den "automatic balance mechanism", der trotz demographischer Schwankungen für fiskalischen Ausgleich sorgen soll. Der Mechanismus wird in Settergren (2001) sowie Settergren und Mikula (2003) näher vorgestellt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Oz/Fragment 053 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-15 20:41:03 WiseWoman
Fragment, KeineWertung, Knell 2004, Oz, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 4-9
Quelle: Knell 2004
Seite(n): 72 f., Zeilen: 72: l.Sp. 18 ff.; 73: r.Sp. 1 ff.
Markus Knell spricht die Problematik der Aufwertung bestehender Pensionen an, denn Jahre ohne Erhöhung bzw Zahlungen in Form von Einmalbeträgen entwerten die Basis für nächste Anpassungen73.

Wird die Pension dem Lohnwachstum angepasst, so bleibt das relative Pensionsniveau über die Pensionsbezugsdauer konstant, bei niedrigerer Anpassung verringert es sich stetig.

Eine Valorisierung bloß mit der Inflationsrate führt bei langer Bezugsdauer zu stetigem Verlust an realer Kaufkraft, was für einzelne Personen ein Absinken unter die Armutsgrenze bedeuten kann, wie folgende Statistik belegt74:


73 Vgl Knell, Die Rolle von Aufwertungs- und Anpassungsfaktoren in umlagebasierten Pensionssystemen, in http://www.oenb.at/de/img/gewi_20042_4_tcm14-9690.pdf 12.

Wird die Pension mit dem Lohnwachstum angepasst, so bleibt das relative Pensionsniveau über die Pensionsbezugsdauer konstant, bei niedrigerer Anpassung verringert es sich über die Zeit stetig, wodurch dann — ceteris paribus — klarerweise auch eine höhere Erstersatzrate möglich ist.

[...] Zweitens droht hier bei langer Bezugsdauer der stetige Verlust an realer Kaufkraft, was für einzelne Personengruppen ein Absinken unter die Armutsgrenze bedeuten kann.

Anmerkungen

Quelle wird im Text und in der Fußnote benannt. Auf die Wortlautnähe hätte hingewiesen werden sollen. Angesichts des Umfangs und der fachsprachlichen Alternativarmut auch kW denkbar.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman

[3.] Oz/Fragment 054 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-27 07:00:34 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Knell 2004, KomplettPlagiat, Oz, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 11-18
Quelle: Knell 2004
Seite(n): 61, Zeilen: li.Sp. 5-9 - re.Sp. 1 ff.
3.3.1 Höhe der Aufwertungsfaktoren und Anpassungsfaktoren in den letzten Jahrzehnten

Die Grafik unten zeigt, dass der jährliche Aufwertungsfaktor in beinahe jedem Jahr unterhalb der Wachstumsrate der Nominallohnsumme bzw der Nominallöhne pro Kopf lag. Andererseits sieht man aber, dass die Entwicklung der Aufwertungsfaktoren und der Inflationsrate seit Mitte der Achtzigerjahre annähernd parallel verläuft. Vergangene Beitragsgrundlagen werden demnach überhaupt nicht um Produktivitätszuwächse bzw um reales Wirtschaftswachstum korrigiert.

2.2 Höhe der Aufwertungsfaktoren in den letzten Jahrzehnten

Grafik 1 zeigt, dass der jährliche Aufwertungsfaktor in beinahe jedem Jahr unterhalb der Wachstumsrate der Nominallohnsumme bzw. der Nominallöhne pro Kopf lag. Andererseits sieht man aber, dass die Entwicklung der Aufwertungsfaktoren und der Inflationsrate seit Mitte der Achtzigerjahre annähernd parallel verläuft. Vergangene Beitragsgrundlagen werden also überhaupt nicht um Produktivitätszuwächse bzw. um reales Wirtschaftswachstum korrigiert.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme. Für den vorhergehenden Abschnitt ist die Quelle noch refenziert. Daher auch Einstufung als Bauernopfer möglich.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[4.] Oz/Fragment 055 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-01 12:20:28 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Knell 2004, KomplettPlagiat, Oz, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Knell 2004
Seite(n): 61-62, Zeilen: 61:li.Sp. 19 ff.; re.Sp. 11 ff. - 62: li.Sp. 1-3
Oz 055a diss.png

76

Während sich die durchschnittliche Nominallohnsumme seit dem Jahr 1960 um beinahe das Zwanzigfache und seit 1970 um mehr als das Achtfache vergrößert hat, wird eine aus dieser Zeit stammende Beitragsgrundlage nur mit dem Faktor 6,65 bzw 3,29 aufgewertet (was gleichsam eine Verkürzung um (mehr als) die Hälfte bedeutet). Selbst für die relativ kurze Zeitspanne seit dem Jahr 1990 sind die Auswirklungen der unvollständigen Aufwertung nicht unerheblich. Es zeigt sich wiederum, dass zum einen der kumulierte Aufwertungsfaktor (123,7) im Bereich des kumulierten Inflationsfaktors liegt (130,87) und dass andererseits reale Zuwächse überhaupt nicht berücksichtigt werden.

Der Grund für dieses Auseinanderklaffen lag in den gesetzlichen Vorgaben, die im § 108f ASVG verankert sind. Darin wird festgehalten, dass bestehende Pensionen so anzupassen sind, dass die durchschnittliche Nettopension gleichstark wächst wie die durchschnittliche Nettobeitragsgrundlage77.


76 Nominallohnsumme, AMECO (Compensation of employees; UWCD);Nominallöhne: AMECO (Nominal compensation per employee, total economy; HWCDW), Inflationsrate: OECD – Economic Outlook (AUT, „CPI“), Aufwertungsfaktor: berechnet aus BGBl II Nr 611/2003.

77 Festsetzung des Anpassungsfaktors § 108f. (1) Der Bundesminister für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz hat für jedes Kalenderjahr den Anpassungsfaktor unter Bedachtnahme auf den Richtwert nach § 108e Abs 9 Z 1 festzusetzen. (2) Der Richtwert ist so festzusetzen, dass die Erhöhung der Pensionen auf Grund der Anpassung mit dem Richtwert der Erhöhung der Verbraucherpreise nach Abs [3 entspricht. Er ist auf drei Dezimalstellen zu runden. (3) Die Erhöhung der Verbraucherpreise ist auf Grund der durchschnittlichen Erhöhung in zwölf Kalendermonaten bis zum Juli der Jahres, das dem Anpassungsjahr vorangeht, zu ermitteln, wobei der Verbraucherpreisindex 2000 oder ein an seine Stelle tretender Index heranzuziehen ist. Dazu ist das arithmetische Mittel der für den Berechnungszeitraum von der Statistik Austria veröffentlichten Jahresinflation zu bilden.]

[Seite 61]

Oz 055a source.png

Während sich die durchschnittliche Nominallohnsumme seit dem Jahr 1960 um beinahe das Zwanzigfache und seit 1970 um mehr als das Achtfache vergrößert hat, wird eine aus dieser Zeit stammende Beitragsgrundlage nur mit dem Faktor 6,65 bzw. 3,29 aufgewertet — gleichsam eine Verkürzung um (mehr als) die Hälfte. Selbst für die relativ kurze Zeitspanne seit dem Jahr 1990 sind die kumulierten Auswirkungen der unvollständigen Aufwertung nicht unerheblich. Es zeigt sich wiederum, dass der kumulierte Aufwertungsfaktor (123,7) im Bereich des kumulierten Inflationsfaktors liegt (130,87) und dass andererseits reale Zuwächse überhaupt nicht berücksichtigt werden.

Der Grund für dieses Auseinanderklaffen liegt in den gesetzlichen Vorgaben, die im § 108 ASVG verankert sind. Darin wird festgehalten, dass bestehende Pensionen so anzupassen sind, dass die durchschnittliche

[Seite 62]

Nettopension gleich stark wächst wie die durchschnittliche Nettobeitragsgrundlage (also in etwa der durchschnittliche Nettolohn).

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), (Hindemith), SleepyHollow02

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