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Quelle:Oz/Republik Österreich 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Republik Österreich
Titel    Bericht über die österreichische Rentenstrategie 2005
Ort    Wien
Jahr    2005
URL    http://ec.europa.eu/social/BlobServlet?docId=5411&langId=de

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    10


Fragmente der Quelle:
[1.] Oz/Dublette/Fragment 162 01b - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-15 20:21:00 WiseWoman
Dublette, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 162, Zeilen: 2-21
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 11, Zeilen: li.Sp. 9 ff. - re.Sp. 1-7
6.3.5.1 Funktionsweise des Pensionskontos236

Im neuen Pensionskonto erfolgt eine komplette Durchrechnung aller erworbenen Beitragsgrundlagen von Anbeginn der Versicherungskarriere.

Eine sachadäquate Aufwertung dieser Beitragsgrundlagen im Rahmen des Kontos wurde geschaffen. Hier liegt der wesentliche Systemwechsel gegenüber der Reform 2003: Während die Reform 2003 an der alten (schlechten) Aufwertung festhielt und daher das diffizile Konstrukt der Verlustbegrenzung einführen musste, erfolgt im Rahmen des Pensionskontos eine Aufwertung mit der vollen Beitragsgrundlagensteigerung.

Die Umwandlung der Beitragsgrundlagen in eine Pensionsleistung erfolgt sodann, wie immer mit einem Steigerungsbetrag, im neuen System „Kontoprozentsatz“ genannt: Dieser beträgt, wie bereits bei der Reform 2003 festgesetzt, 1,78 % pro Jahr.

Die Abschläge mit 4,2 % pro Jahr finden sich auch im Pensionskonto wieder, da im Rahmen des Diskussionsprozesses durchgeführte Expertenberechnungen ergeben haben, dass Abschläge dieser Größenordnung einem umlagefinanzierten System entsprechen.

Eine unabdingbare Voraussetzung ist auch, dass alle erworbenen Versicherungszeiten bewertet werden, und diese bereits zum Zeitpunkt ihres Anfalles, da sie ja in das jährlich zu aktualisierende Konto aufzunehmen sind: Damit sind vor allem die Ersatzzeiten angesprochen, die zwar auch im jetzigen System bewertet werden, nämlich mit der individuellen Bemessungsgrundlage, dies allerdings erst bei der Leistungsfeststellung zum Zeitpunkt des Übertritts in den Ruhestand, vorher ist der „Wert“ der Ersatzzeiten nicht bekannt.


236 Vgl Freitag/Hollacek/Stefanits, Das Pensionskonto- ein Instrument zwischen finanzieller Nachhaltigkeit und Systemharmonisierung, in SoSi 2004, 427; Höfle/Pöltner, ASOK- Sonderheft, Pensionsharmonisierungsgesetze 2004, 47; Grabenweger, Pensionsberechnung (VVP) mit dem Pensionskonto, in SoSi 2005, 229 ff; Jungwirth/Wetscheck, Die Pensionsversicherung aus der Sicht der Pensionsversicherungsanstalt, in SoSi 2005, 206

[Seite 10]

3.2. Schaffung eines aktuarisch fairen Systems

Das Rentenkonto

[...]


[Seite 11]

Da die Rentenreform 2004 stark an die Reformen 2000 und 2003 anknüpft, sind die wesentlichen Bausteine des Rentenkontos bereits mit der Rentenreform 2003 eingeführt und mit der Reform 2004 vervollständigt und erweitert worden:

• Eine komplette Durchrechnung aller erworbenen Beitragsgrundlagen von Anbeginn der Versicherungskarriere. Im Rahmen der Reform 2003 wurde diese Durchrechnung bereits auf 40 Jahre erstreckt, wobei die Ausweitung schrittweise bis 2028 erfolgt.

• Eine sachadäquate Aufwertung dieser Beitragsgrundlagen im Konto. Hier liegt der wesentlichste Systemwechsel gegenüber der Reform 2003. Während die Reform 2003 an der alten (geringeren) Aufwertung festhielt, erfolgt im Rahmen des Rentenkontos eine Aufwertung mit der vollen Beitragsgrundlagensteigerung. Damit konnte ein wichtiges Hindernis zur Erzielung eines fairen Systems beseitigt werden.

• Die Umwandlung der Beitragsgrundlagen in eine Rentenleistung erfolgt wie immer mit einem Steigerungsbetrag, im neuen System „Kontoprozentsatz“ genannt. Dieser beträgt, wie bereits bei der Reform 2003 festgesetzt, 1,78 % pro Jahr

• Zur Herstellung eines aktuarisch fairen Systems bedarf es auch versicherungstechnischer Abschläge, die gewährleisten, dass Personen, die ihre Leistung früher in Anspruch nehmen, nicht bevorzugt werden. Im Rahmen der Reform 2003 wurden die Abschläge mit 4,2 % pro Jahr des früheren Antrittes fixiert, diese Abschläge finden sich auch im Rentenkonto wieder. Ein späterer Antritt wird mit einem Zuschlag von 4,2 % pro Jahr belohnt.

• Eine unabdingbare Voraussetzung ist auch, dass alle erworbenen Versicherungszeiten bewertet werden, und dies bereits zum Zeitpunkt ihres Anfalles, da sie ja in das jährlich zu aktualisierende Konto aufzunehmen sind. Damit sind vor allem die Ersatzzeiten angesprochen, die zwar auch im alten System bewertet wurden, nämlich mit der individuellen, aufgrund der tatsächlich entrichteten Beiträge errechneten Bemessungsgrundlage, dies allerdings erst bei der Leistungsfeststellung zum Zeitpunkt des Übertrittes in den Ruhestand, vorher war der „Wert“ der Ersatzzeiten nicht bekannt.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[2.] Oz/Dublette/Fragment 165 01b - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-15 20:20:17 WiseWoman
Dublette, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 165, Zeilen: 1-2
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 11, Zeilen: re.Sp. 43-46
Da die Rente 14 mal jährlich auszuzahlen ist und die Gesamtgutschrift einen Jahreswert darstellt, bedarf es lediglich noch einer Division durch 14239.

239 Übersicht D/2 aus den Beilagen zu den erläuternden Bemerkungen zur Regierungsvorlage (653 der Beilage XXII GP), in Höfle/Pöltner, ASOK- Sonderheft, Pensionsharmonisierungsgesetze 2004, 52, Bericht über die österreichische Rentenstrategie 2005, 12.

Da die Rente 14 mal jährlich auszuzahlen ist und die Gesamtgutschrift einen Jahreswert darstellt, bedarf es lediglich noch einer Division durch 14.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme. Schließt das in Fragment 164 13 wiedergegebene Fragment ab.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[3.] Oz/Fragment 164 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-01 20:48:12 Schumann
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 164, Zeilen: 12-27
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 11, Zeilen: re.Sp. 8-10.16 ff.
Abschließend sei zur Illustration eine Kontoberechnung dargestellt:

Bei diesem Beispiel handelt es sich um eine Frau, geboren am 1.1.1962, Versicherungsbeginn mit 19 (unselbständig beschäftigt – ASVG), ein Kind, 4 Monate Wochengeldbezug, 48 Monate Kindererziehungszeiten (Kindererziehung), vier Jahre selbständige Tätigkeit im GSVG (Gewerbe), ein Jahr Arbeitslosigkeit (AL) unmittelbar vor dem Rentenantritt und mit den Rentenantritt am 1.1.2022 zum Regelrentenalter von 60. Im Jahr 2022 werden keine Versicherungszeiten mehr erworben. Im Rahmen dieses Beispiels,

• werden die in einem Jahr erworbenen Beitragsgrundlagen mit dem Kontoprozentsatz von 1,78 % multipliziert, woraus sich die in diesem Jahr erworbene Anwartschaft – im Gesetz „Teilgutschrift“ genannt – ergibt.

• Zusammen mit der aufgewerteten Gesamtgutschrift des Vorjahres – das ist die Summer [sic] der bis zu diesem Jahr erworbenen Teilgutschriften – ergibt sich eine neue Gesamtgutschrift.

• Am Ende der Versicherungskarriere, dh zum Zeitpunkt des Übertrittes in den Ruhestand, ergibt die vorhandene Gesamtgutschrift gleichzeitig auch die Rentenleistung.

Die Funktionsweise und der Aufbau eines Rentenkontos wurde in der Übersicht 2 an einem Fallbeispiel illustriert. Das Rentenkonto stellt dabei ausschließlich ein Sozialversicherungsinternes Berechnungsschema dar, für den/die Versicherte ist die Kontomitteilung relevant, deren Grundlage wiederum das Rentenkonto ist.

Bei diesem Beispiel handelt es sich um eine Frau, geboren am 1.1.1962, Versicherungsbeginn mit 19 (unselbstständig beschäftigt - ASVG), ein Kind, 4 Monate Wochengeldbezug, 48 Monate Kindererziehungszeiten (Kindererziehung), vier Jahre selbständige Tätigkeit im GSVG (Gewerbe), ein Jahr Arbeitslosigkeit (AL) unmittelbar vor dem Rentenantritt und mit Rentenantritt am 1.1.2022 zum Regelrentenalter von 60. Im Jahr 2022 werden keine Versicherungszeiten mehr erworben. Im Rahmen dieses Beispieles,

• werden die in einem Jahr erworbenen Beitragsgrundlagen mit dem Kontoprozentsatz von 1,78 % multipliziert, woraus sich die in diesem Jahr erworbene Anwartschaft – im Gesetz „Teilgutschrift“ genannt – ergibt.

• Zusammen mit der aufgewerteten Gesamtgutschrift des Vorjahres – das ist die Summe der bis zu diesem Jahr erworbenen Teilgutschriften – ergibt sich eine neue Gesamtgutschrift.

• Am Ende der Versicherungskarriere, d.h. zum Zeitpunkt des Übertrittes in den Ruhestand, ergibt die vorhandene Gesamtgutschrift gleichzeitig auch die Rentenleistung. Da die Rente 14 mal jährlich auszuzahlen ist und die Gesamtgutschrift einen Jahreswert darstellt, bedarf es lediglich noch einer Division durch 14.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme. Schließt im Original unmittelbar an die in Fragment 162 02 wiedergegebene Passage an.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[4.] Oz/Fragment 195 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-25 23:11:46 Kybot
Fragment, KeinPlagiat, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 195, Zeilen: 5-9
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 14, Zeilen: 10 ff.
Hebung der Erwerbsbeteiligung junger Menschen

2. Zurückdrängen der zu frühen Verrentung

Maßnahmen im Rahmen der Rentenreform 2003 und 2004

3. Rentenreform aus der Sicht der öffentlichen Haushalte

„Rentensysteme so reformieren, dass das überwiegende Ziel der Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen gewahrt bleibt. Die Nachhaltigkeit der Rentensysteme muss untermauert werden durch eine solide Fiskalpolitik, einschließlich, soweit erforderlich, eines Schuldenabbaus. Die Strategien zur Realisierung dieses Ziels können auch die Einrichtung zweckgebundener Reservefonds beinhalten“ 281.


281 Bericht über die österreichische Rentenstrategie 2005, 14.

Sechstes Ziel: Die Rentensysteme so reformieren, dass das überwiegende Ziel der Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen gewahrt bleibt. Die Nachhaltigkeit der Rentensysteme muss untermauert werden durch eine solide Fiskalpolitik, einschließlich, soweit erforderlich, eines Schuldenabbaus. Die Strategien zur Realisierung dieses Ziels können auch die Einrichtung zweckgebundener Reservefonds beinhalten.
Anmerkungen

Ein regelgerechtes Zitat.

Sichter
(SleepyHollow02)

[5.] Oz/Fragment 197 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-01 10:13:34 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 197, Zeilen: 12-16
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 15, Zeilen: re. Sp. 3 ff.
Die Rentenreform 2004 brachte auch eine Änderung des Charakters der Teilfinanzierung der Ausgaben der Rentenversicherung durch Bundesmittel. Während durch die Reform 2003 die Mittelaufbringung des Bundes wie bisher auf die Bereiche „Bundesbeitrag“ (Ausfallshaftung des Bundes für die Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung) und „Ausgleichszulagenersätze“ (Zuzahlung des [Bundes für kleine Renten, damit diese eine bestimmte Höhe erreichen) beschränkt blieb, wurde durch die Reform 2004 eine stärkere Differenzierung herbeigeführt285:]

[285Vgl Bericht der österreichischen Rentenstrategie 2005, 14.]

Die Rentenreform 2004 brachte auch eine Änderung des Charakters der Teilfinanzierung der Ausgaben der Rentenversicherung durch allgemeine Steuermittel. Während durch die Reform 2003 die Mittelaufbringung des Bundes wie bisher auf die Bereiche „Bundesbeitrag“ (Ausfallhaftung des Bundes für die Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung) und „Ausgleichszulagenersätze“ (Zuzahlung des Bundes für kleine Renten, damit diese eine bestimmte Höhe erreichen - € 663 im Jahr 2005) beschränkt blieb, wurde durch die Reform 2004 eine stärkere Differenzierung herbeigeführt:
Anmerkungen

Auf der folgenden Seite wird die Quelle beiläufig für das folgende genannt. Art und Umfang der wörtlichen Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[6.] Oz/Fragment 198 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-25 23:26:44 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 198, Zeilen: 1-13
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 15, Zeilen: re. Sp. 6 ff.
[Während durch die Reform 2003 die Mittelaufbringung des Bundes wie bisher auf die Bereiche „Bundesbeitrag“ (Ausfallshaftung des Bundes für die Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung) und „Ausgleichszulagenersätze“ (Zuzahlung des] Bundes für kleine Renten, damit diese eine bestimmte Höhe erreichen) beschränkt blieb, wurde durch die Reform 2004 eine stärkere Differenzierung herbeigeführt285:

- Der Bund leistet bei Pflichtbeiträgen der selbständig Erwerbstätigen eine so genannte Partnerleistung

- Der Bund leistet ebenso eine Partnerleistung bei der Finanzierung der Beiträge für die Teilversicherung bei Kindererziehung

- Der Bund leistet die vollständigen Beiträge bei Teilversicherungen wegen Präsenz-und Zivildienst, bei Kranken- und Wochengeldbezug sowie bei diversen Pflegezeiten

- Der Bund leistet nach wie vor den vollständigen Ersatz für den Ausgleichszulagenaufwand

- Der Bund trägt auch weiterhin die volle Differenz zwischen den Gesamtaufwendungen und den Gesamterträgen in der gesetzlichen Rentenversicherung (Ausfallshaftung)


285Vgl Bericht der österreichischen Rentenstrategie 2005, 14.

Während durch die Reform 2003 die Mittelaufbringung des Bundes wie bisher auf die Bereiche „Bundesbeitrag“ (Ausfallhaftung des Bundes für die Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen in der gesetzlichen Rentenversicherung) und „Ausgleichszulagenersätze“ (Zuzahlung des Bundes für kleine Renten, damit diese eine bestimmte Höhe erreichen - € 663 im Jahr 2005) beschränkt blieb, wurde durch die Reform 2004 eine stärkere Differenzierung herbeigeführt:

• der Bund leistet bei den Pflichtbeiträgen der selbständig Erwerbstätigen eine so genannte Partnerleistung;

• der Bund leistet ebenso eine Partnerleistung bei der Finanzierung der Beiträge für die Teilversicherung bei Kindererziehung;

• der Bund leistet die vollständigen Beiträge bei Teilversicherungen wegen Präsenz- und Zivildienst, bei Kranken- und Wochengeldbezug sowie bei diversen Pflegezeiten;

• der Bund leistet nach wie vor den vollständigen Ersatz für den Ausgleichszulagenaufwand;

• der Bund trägt auch weiterhin die volle Differenz zwischen den Gesamtaufwendungen und den Gesamterträgen in der gesetzlichen Rentenversicherung (Ausfallhaftung).

Anmerkungen

Art und Umfang der wörtlichen Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[7.] Oz/Fragment 200 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-05 09:12:56 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 200, Zeilen: 1-21
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 16 f., Zeilen: 16 r.Sp.: 44 ff., 17 l. Sp. 1 ff., r. Sp. 1 ff.
Bei diesem Szenario steigt der Gesamtaufwand auf 12,0 % im Jahr 2035, dem Höhepunkt der finanziellen Belastung, und sinkt auf 10,9 % im Jahr 2050. In den kommenden beiden Jahrzehnten – bis ungefähr zum Jahr 2030 – ist jedoch der Aufwand sogar höher als bei der ursprünglichen Reform 2003: Dies resultiert primär daraus, dass im Bereich der Verlustbegrenzung partiell zurückgenommen wird, woraus höhere Leistungsaufwendungen entstehen. In diesem Zeitraum bringt auch der Umstieg auf die Anpassung an den Verbraucherpreis keine finanzielle Entlastung. Dass der Finanzierungsanteil des Bundes in dem genannten Zeitraum dennoch nicht deutlich höher ist, als gegenüber der Langfristentwicklung auf Basis der Reform 2003, liegt ausschließlich in der Tatsache begründet, dass für die ehemaligen Ersatzzeiten und nunmehrigen Zeiten einer Teilversicherung hinkünftig mehr Beiträge durch den FLAF und die Arbeitslosenversicherung zu entrichten sind.

Erst ab dem Jahr 2030 ist das neue Pensionssystem kostengünstiger als jenes auf Basis der Reform 2003: Im Zeitpunkt der maximalen Belastung (2035) betragen die Aufwendungen gemessen am BIP 12,0 % gegenüber 12,3 % bei der Reform 2003. Bis zum Ende des Projektionszeitraumes im Jahr 2050 erhöht sich die Einsparung stetig: Auf Reformbasis 2004 betragen die Gesamtaufwendungen nur mehr 10,9 % gegenüber 11,6 % bei der Reform 2003. Noch größer ist die Differenz bei den Bundesmitteln, da, wie oben erwähnt, die zusätzlichen Mittel aus der Finanzierung der Versicherungszeiten, die aus einer Nichterwerbstätigkeit resultieren, zu einer Verringerung der Bundesmittel beitragen.

Bei diesem Szenario steigt der Gesamtaufwand auf 12,0 % des BIP im Jahr 2035, dem Höhepunkt der finanziellen Belastung, und sinkt auf 10,9 % im Jahr 2050. In den kommenden beiden Jahrzehnten – bis ungefähr zum Jahr 2030 – ist der Aufwand sogar höher als bei der ursprünglichen Reform 2003: Dies resultiert primär daraus, dass diese im Bereich der Verlustbegrenzung partiell zurückgenommen wird, woraus höhere Leistungsaufwendungen entstehen. In diesem Zeitraum bringt auch der Umstieg auf die Anpassung mit dem Verbraucherpreis keine finanzielle Entlastung. Dass der Finanzierungsanteil des Bundes in dem genannten Zeitraum dennoch nicht deutlich höher ist als gegenüber der

[Seite 17:] Langfristentwicklung auf Basis der Reform 2003, liegt ausschließlich in der Tatsache begründet, dass für die ehemaligen Ersatzzeiten und nunmehrigen Zeiten einer Teilversicherung hinkünftig mehr Beiträge durch den Familienlastenausgleichsfonds und die Gebarung Arbeitsmarktpolitik zu entrichten sind (vgl. Kap. 6.2.). Erst ab dem Jahr 2030 ist das neue - Rentensystem kostengünstiger als jenes auf Basis der Reform 2003: Im Zeitpunkt der maximalen Belastung (2035) betragen die Aufwendungen gemessen am BIP 12,0 % gegenüber 12,3 % bei der Reform 2003. Bis zum Ende des Projektionszeitraumes im Jahr 2050 erhöht sich die Einsparung stetig: Auf Reformbasis 2004 betragen die Gesamtaufwendungen nur mehr 10,9 % gegenüber 11,6 % bei der Reform 2003. Noch größer ist die Differenz bei den Bundesmitteln, da wie oben erwähnt die zusätzlichen Mittel aus der Finanzierung der Versicherungszeiten, die aus einer Nicht-Erwerbstätigkeit resultieren, zu einer Verringerung der Bundesmittel beitragen.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben gänzlich ungekennzeichnet.

Auf der vorangegangenen Seite findet sich der Hinweis "Königsreiter/Stefanits interpretieren auf Basis des Rentenstrategieberichts287: [...]", wobei die Fußnote 287 auf den "Bericht über die österreichische Rentenstrategie 2005, 16f.", also die oben benutzte Quelle, verweist.

Sichter
(SleepyHollow02), (Graf Isolan), PlagProf:-)

[8.] Oz/Fragment 202 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-01 19:28:22 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 202, Zeilen: 1-13
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 16, Zeilen: li.Sp. 13 ff.
[Aufgrund dieser Annahmen verdoppelt sich die] Altenbelastungsquote (Anteil der über 65jährigen im Verhältnis zu den 15 bis 64jährigen) und liegt am Ende des Projektionszeitraumes bei rund 500, dh 2050 stehen 1.000 Personen im erwerbsfähigen Alter 500 im Rentenalter gegenüber, wobei vor allem ab 2020 ein starker Anstieg zu beobachten ist.
  • Die Erwerbsbeteiligung wird auf Basis des in Österreich verwendeten „Lebensunterhaltskonzepts“ (gezählt werden entgeltliche Erwerbsverhältnisse ab einer bestimmen Stundenzahl) geschätzt. Die Erwerbsquoten (Erwerbspersonen in Prozent der Wohnbevölkerung im erwerbsfähigen Alter) der Männer steigen bis 2050 auf 81 %, jene der Frauen auf 70 %.
  • Die jährliche Reallohnsteigerung wird mit 1,75 % - 1,88 % in gleicher Höhe wie die Produktivitätsentwicklung angenommen, was insofern von Bedeutung ist, da im Rentenkonto die Valorisierung der Beitragsgrundlagen mit der durchschnittlichen Beitragsgrundlagensteigerung (Lohnsteigerung) erfolgt.
Gemäß diesen Annahmen verdoppelt sich die Altenbelastungsquote (Anteil der über 65 Jährigen an den 15 – 64 Jährigen) und liegt am Ende des Projektionszeitraumes bei rund 500, d.h. 2050 stehen 1.000 Personen im erwerbsfähigen Alter 500 im Rentenalter gegenüber, wobei vor allem ab 2020 ein starker Anstieg zu beobachten ist.

• die Erwerbsbeteiligung wird auf Basis des in Österreich verwendeten „Lebensunterhaltskonzepts“ (gezählt werden entgeltliche Erwerbsverhältnisse ab einer bestimmten Stundenzahl) geschätzt. Die Erwerbsquoten (Erwerbspersonen in Prozent der Wohnbevölkerung im erwerbsfähigen Alter) der Männer steigen bis 2050 auf 81 %, jene der Frauen auf 70 %.

• die jährliche Reallohnsteigerung wird mit 1,75 % - 1,88 % in gleicher Höhe wie die Produktivitätsentwicklung angenommen, was insofern von Bedeutung ist, da im Rentenkonto die Valorisierung der Beitragsgrundlagen mit der durchschnittlichen Beitragsgrundlagensteigerung (Lohnsteigerung) erfolgt.

Anmerkungen

Wörtlich identisch. Art und Umfang der Übernahme bleiben dennoch ungekennzeichnet.

Auf der vorangegangenen Seite wird erläutert: "Berechnungsgrundlagen für obige Tabelle gibt der Strategiebericht 2005 vor288:", worauf die hier genannten Punkte folgen. In Fußnote wird "288 Königsreiter/Stefanits, Finanzielle Auswirkungen der Pensionsreform 2004- auf dem Weg zu einem nachhaltigen Pensionssystem?, in SoSi 2005, 247." als Quelle genannt.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[9.] Oz/Fragment 207 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-15 20:02:24 WiseWoman
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 207, Zeilen: 1-15
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 7, Zeilen: l. Sp. 21-39, 43-50, 52-56
[Selbst im Rentenstrategiebericht 2005 bekennt man sich zum Defizit der betrieblichen Altersvorsorge in Österreich, indem man feststellt, dass mit der gesetzlichen Neuregelung und der Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen im vergangenen Jahrzehnt die] betrieblichen und überbetrieblichen Pensionskassen im Vergleich zur gesetzlichen Rentenversicherung zwar noch immer eine untergeordnete Rolle spielen, die Zahl der Arbeitnehmerinnen mit einer Anwartschaft auf eine betriebliche Zusatzrente steigt jedoch kontinuierlich an. Im Jahr 2000 hatten rund 284.000 Personen eine Anwartschaft auf eine Betriebsrente (davon bezogen 31.000 bereits eine Leistung), so stieg dieser Wert im Jahr 2004 auf 413.000 (davon 44.000 Leistungsbezieher). Das sind 13 % aller unselbständig Beschäftigten296.

Derzeit bestehen in Österreich fünfzehn betriebliche und sechs überbetriebliche Pensionskassen, die ein Gesamtvermögen von € 10 Mrd. verwalten.

Seit 1.Juli 2002 ist in Österreich das Betriebliche Mitarbeitervorsorgegesetz bzw besser bekannt als „Abfertigung Neu“ in Kraft. Jeder Arbeitgeber muss 1,53 % der Bruttolohnsumme in einer der sieben gegründeten Mitarbeitervorsorgekassen einzahlen. Somit kommt jeder Arbeitnehmer auch bei Selbstkündigung erstmals in den Genuss von Abfertigungsansprüchen. Im Leistungsfall haben die Erwerbstätigen die Wahl zwischen Auszahlung oder einer lebenslangen Rente.


296 Vgl Bericht über die österreichische Rentenstrategie 2005, 7.

_2.3 Zweite Säule_

Mit der gesetzlichen Neuregelung und der Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen in den neunziger Jahren spielen die betrieblichen und überbetrieblichen Pensionskassen (Rentenkassen) im Vergleich zur gesetzlichen Rentenversicherung zwar noch immer eine untergeordnete Rolle, die Zahl der Arbeitnehmer/innen mit einer Anwartschaft auf eine betriebliche Zusatzrente steigt jedoch kontinuierlich an. Hatten im Jahr 2000 rund 284.000 Personen eine Anwartschaft auf eine Betriebsrente (davon bezogen 31.000 bereits eine Leistung), so stieg dieser Wert im Jahr 2004 auf 413.000 (davon 44.000 Leistungsbezieher/innen). Das sind 13 % aller unselbständig Beschäftigten. Gegenwärtig gibt es in Österreich fünfzehn betriebliche und sechs überbetriebliche Rentenkassen, die ein Gesamtvermögen von € 10 Mrd. verwalten. [...] Seit 1. Juli 2002 ist in Österreich das »Betriebliche Mitarbeitervorsorgegesetz« – besser bekannt unter »Abfertigung Neu« – in Kraft. Demnach muss jeder Arbeitgeber 1,53 % des monatlichen Entgeltes eines Arbeitnehmers in eine eigens dafür gegründete Mitarbeitervorsorgekasse (MVK) zahlen. [...] Im Leistungsfall (siehe Näheres dazu im Rentenstrategiebericht 2002) haben die Erwerbstätigen die Wahl zwischen der Auszahlung einer Abfertigung oder einer lebenslangen Rente.

Anmerkungen

Die Formulierung des Satzanfangs auf S. 206 unten, die fehlenden Anführungsstriche und Fußnote 296 deuten auf ein sinngemäßes Zitat. Tatsächlich wird wörtlich übernommen. Der vorletzte Satz wird umgestellt und dadurch grammatikalisch falsch.

Durch die fehlerhafte "Korrektur" des Ausdrucks "Arbeitnehmer/innen" der Vorlage gibt es bei Oz nur noch "Arbeitnehmerinnen".

Sichter
(SleepyHollow02), (Graf Isolan)

[10.] Oz/Fragment 210 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-01 10:10:02 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Oz, Republik Österreich 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 210, Zeilen: 1-4, 8, 15-23
Quelle: Republik Österreich 2005
Seite(n): 7, Zeilen: li.Sp. 57-61 - re.Sp. 1-21
8.3 Dritte Säule

Die private Vorsorge als dritte Säule wird in Österreich als Ergänzung zu den Lücken der beiden anderen Säulen gesehen und liegt in der konkreten Form im Ermessen jedes Einzelnen.

[...]

Traditionell spielt der Abschluss einer Lebensversicherung eine große Rolle. [...]

Die Zuwachsraten von Lebensversicherungen sind in den letzten Jahren stark angestiegen. 2004 wurde ein Plus von 8,5 % verzeichnet. Das ergibt ein Prämienvolumen von € 6,19 Mrd. (2003: € 5,71 Mrd.). Diese positive Prämienentwicklung beweist, dass die Österreicher der Lebensversicherung als Instrument zur privaten Vorsorge großes Vertrauen schenken. Indiz dafür sei insbesondere das Wachstum des Gesamtvolumens aus laufenden Prämienzahlungen im Jahr 2004 um 10,2 % auf € 4,64 Mrd. Die Einmalzahlungen lagen hingegen mit insgesamt € 1,55 Mrd. nur um 3,7 % über dem Vergleichswert für 2003302. 2005 war aufgrund der weiterhin stark steigenden Nachfrage nach Altersvorsorge-Produkten ein anhaltend gutes Wachstum gegeben.


302 Vgl Bericht über die österreichische Rentenstrategie 2005, 7.

2.4. Dritte Säule

Die private Vorsorge (3. Säule) wird in Österreich als Ergänzung zu möglichen Lücken der 1. und 2. Säule für die Sicherung des Lebensstandards gesehen und liegt in seiner konkreten konkreten Ausformung im Ermessen jedes Einzelnen. Traditionell spielt der Abschluss einer Lebensversicherung eine große Rolle, die Zuwachsraten sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Lebensversicherungen hatten 2004 ein Plus von 8,5 % zu verzeichnen. Das ergibt ein Prämienvolumen von € 6,19 Mrd. (2003: € 5,71 Mrd.). Diese positive Prämienentwicklung ist ein deutlicher Beweis dafür, dass die Österreicher der Lebensversicherung als Instrument zur privaten Vorsorge großes Vertrauen schenken. Indiz dafür ist insbesondere das Wachstum des Gesamtvolumens aus laufenden Prämienzahlungen im Vorjahr um 10,2 % auf € 4,64 Mrd. Die Einmalzahlungen lagen hingegen mit insgesamt € 1,55 Mrd. nur um 3,7 % über dem Vergleichswert für 2003. 2005 wird aufgrund der weiterhin stark steigenden Nachfrage nach Altersvorsorge-Produkten ein anhaltend gutes Wachstum erwartet.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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