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Quelle:Pes/Hoppe 1970

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Werner Hoppe
Titel    Organstreitigkeiten vor den Verwaltungs- und Sozialgerichten
Ort    Siegburg
Verlag    Verlag Reckinger & Co.
Jahr    1970
Anmerkung    zugleich: Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    5


Fragmente der Quelle:
[1.] Pes/Fragment 104 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-25 19:47:44 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hoppe 1970, Pes, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drhchc, Cassiopeia30, Plaqueiator
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 104, Zeilen: 24-32
Quelle: Hoppe 1970
Seite(n): 165, Zeilen: 9-18
Gerade im Hinblick auf die Entwicklung intrapersonaler subjektiver Rechte muß dieser von Böckenförde und dann insbesondere von Rupp aufgezeigte Ausgangspunkt der unterschiedlichen Funktionen des Rechts im Innen- und Außenverhältnis beachtet werden.506 Erstreckt man den Bereich des Rechts auf die Innenrechtsbeziehungen durch die Ausdehnung des herkömmlichen Rechtssatzbegriffs und betont man als weiteres und neues Element, gegenüber der Schrankenziehung zwischen Rechtssubjekten, die Zusammenordnung der Willenskräfte, so können Rechtsinstitute wie das subjektiv-öffentliche Recht nicht unverändert in den Innenrechtsbereich übertragen werden.

506 Hoppe S. 165.

Gerade im Hinblick auf die Entwicklung intrapersonaler subjektiver Rechte muß dieser Ausgangspunkt der unterschiedlichen Funktionen des Rechts im Innen- und Außenrechtsbereich hervorgehoben werden: Erstreckt man den Bereich des Rechts auf die Innenrechtsbeziehungen durch Ausdehnung des herkömmlichen Rechtssatzbegriffs und betont man als weiteres und neues Element - gegenüber der Schrankenziehung zwischen Rechtssubjekten - die Zusammenordnung der Willenskräfte, so können nicht Rechtsinstitute wie das subjektive öffentliche Recht, die auf das engste mit dem konventionellen Rechtssatzbegriff und der Teilrechtsordnung des Außenrechts verknüpft sind, unverändert in den Innenrechtsbereich übertragen werden.
Anmerkungen

Die wortwörtliche Übernahme wird nach der Fußnote fortgesetzt.

Sichter
Cassiopeia30, Hindemith (PlagKat), Graf Isolan (12-06-25)

[2.] Pes/Fragment 105 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:12:13 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hoppe 1970, Pes, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drhchc, Cassiopeia30, Plaqueiator, Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 3-9
Quelle: Hoppe 1970
Seite(n): 165, Zeilen: 24-31
Die Unterschiedlichkeit dieser Interessenlage ist auf die Verschiedenartigkeit der Funktionen des Rechts zurückzuführen. Ein subjektives Recht des Innenbereichs, soweit es sich überhaupt nachweisen läßt, muß deshalb auf Elemente verzichten, durch die es im Außenrechtskreis geprägt ist. Im Innenrechtsbereich geht es nicht um die Gewährleistung und Unantastbarkeit eines individuellen Rechtsstatus, sondern um die funktionsgerechte Zusammenordnung von Wirkungskreisen.[508]

[508] Hoppe S. 165.

Die Unterschiedlichkeit der Interessenlage ist also bereits auf die Verschiedenartigkeit der Funktionen des Rechts zurückzuführen. Ein subjektives Recht des Innenrechtsbereichs muß deshalb - falls es sich überhaupt nachweisen läßt - auf Elemente verzichten, durch die es im Außenrechtskreis geprägt ist. Im Innenrechtsbereich geht es nicht um die Gewährleistung und Unantastbarkeit eines individuellen Rechtsstatus, sondern um die funktionsgerechte Zusammenordnung von Willenskräften.
Anmerkungen

Durch die Fußnote wird nicht deutlich, dass hier eine längere Passage fast wortwörtlich übernommen wird.

Sichter
Cassiopeia30 Klicken (Kategorie)

[3.] Pes/Fragment 106 105 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-25 20:50:14 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Hoppe 1970, KeineWertung, Pes, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Drhchc, Cassiopeia30, Plaqueiator
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 105-107
Quelle: Hoppe 1970
Seite(n): 166, Zeilen: 110-120
519 Zur Diskussion um die relative Rechtsfähigkeit vgl. Bernatzik, AöR 5 (1890), 169 ff.; Gerber, AöR 13 (1927), 453; Bachof, AöR 83 (1958), 208 (269); Stern, AöR 84 (1959), 273 ff.; Anschütz/Thoma-Thoma S. 607 (611). 3 Zu der Diskussion um das Problem der relativen Rechtsfähigkeit s. BERNATZIK, AöR 5 (1890), S. 169 ff.; Otto von GIERKE, Die Genossenschaftstheorie und die deutsche Rechtsprechung, S. 169 ff.; GERBER, AöR 13 (1927), S. 453; insbesondere THOMA, Handbuch des Deutschen Staatsrechts II, S. 607 ff. (611), der wohl ais erster die relative Natur der Rechtspersönlichkeit ausgesprochen hat; grundlegend: WOLFF, Organschaft und Juristische Person II, Theorie der Vertretung; ihm folgend: BACHOF, AöR 83 (1958), S. 257 ff. (260); STERN, AöR 84 (1959), S. 273 ff. (281 f.); RUPP, Grundfragen, S. 82 ff.; MENGER, System, S. 38 f.; OSSENBÜHL, Verwaltungsvorschriften und Grundgesetz, S. 165; vgl. auch Hans JECHT, Die öffentliche Anstalt, S. 78 f. Aus der zivil-rechtlichen Literatur: Fritz FABRICIUS, Relativität der Rechtsfähigkeit.
Anmerkungen

Ähnlichkeiten der beiden Fußnoten sind vorhanden; die Fußnote 519 steht im Kontext weiterer Übernahmen aus Hoppe. Siehe auch Diskussionsseite

Sichter
Graf Isolan (12-06-25)

[4.] Pes/Fragment 106 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-25 20:02:20 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hoppe 1970, Pes, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drhchc, Cassiopeia30, Plaqueiator
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 23-29
Quelle: Hoppe 1970
Seite(n): 167, Zeilen: 1-7
Nach Wolff und Schönfeld kann begrifflich zwischen der Rechtsfähigkeit und der Rechtssubjektivität unterschieden werden.522 Die Rechtsfähigkeit ist die Fähigkeit, generell Verpflichtungs- und Berechtigungssubjekt zu sein. Die

Rechtssubjektivität ist die Fähigkeit, Zuordnungsobjekt mindestens eines Rechtssatzes, also Verpflichtungs- und / oder Berechtigungssubjekt mindestens in beschränktem Umfang zu sein.523

522 Wolff, Organschaft und juristische Person, Bd. II, S. 224 ff.; Schönfeld S. 191 (223).

523 Hoppe S. 167.

Um diese Relativität der Rechtsfähigkeit zu verdeutlichen, wird im Anschluß an Hans J. WOLFF4 und Walter SCHÖNFELD5 in der Rechtslehre die generelle Rechtsfähigkeit von der Rechtssubjektivität unterschieden. Die Rechtsfähigkeit ist die Fähigkeit, generell Verpflichtungs- und Berechtigungssubjekt zu sein; die Rechtssubjektivität ist die Fähigkeit, Zuordnungssubjekt (mindestens) eines Rechtssatzes, also Verpflichtungs- und (oder) Berechtigungssubjekt (mindestens) in beschränktem Umfang zu sein 6.

4 Organschaft und Juristische Person Bd. II, S. 224 ff.

5 Rechtsperson und Rechtsgut im Lichte des Reichsgerichts, Die Reichsgerichtspraxis im deutschen Rechtsleben II, S. 191 ff. (223).

6 WOLFF I, § 32 III S. 180 definiert so: [...]

Anmerkungen

wörtliche Übernahme inkl. Literaturangaben ohne Kenntlichmachung des Umfangs. Zudem macht Pes aus dem "Zuordnungssubjekt" der Vorlage ein "Zuordnungsobjekt".

Sichter
Cassiopeia30, Graf Isolan (12-06-25)

[5.] Pes/Fragment 109 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:12:19 Kybot
Fragment, Gesichtet, Hoppe 1970, KeinPlagiat, Pes, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Drhchc, Hindemith, Cassiopeia30
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 1-6
Quelle: Hoppe 1970
Seite(n): 181, Zeilen: 19-24
Durch die organisationsrechtlichen Rechtssätze würden die innerkommunalen Funktionen arbeitsteilig auf die Organe als Pflichtsubjekte verteilt. Die dadurch begründeten Pflichten bestünden gegenüber dem verteilenden Subjekt, also hier der Kommune, selber. Sie sei daher Inhaberin eines Status, weil sich in ihr als Berechtigungssubjekt die Pflichten der Organe bündeln.[539]

[539] Hoppe S. 181.

Durch die organisationsrechtlichen Rechtssätze werden die Funktionen arbeitsteilig auf die Organe als Pflichtsubjekte verteilt. Die dadurch begründeten Pflichten bestehen gegenüber dem "verteilenden" Subjekt, nämlich der Juristischen Person, so daß diese als Inhaberin eines "Status" erscheint, weil sich in ihr als Berechtigungssubjekt die Pflichten der Organe bündeln.
Anmerkungen

Hindemith: Durch den Kontext (Hoppe wird im Titel des Kapitels und im Fliesstext weiter oben genannt) und den Gebrauch des Konjunktivs ist es klar, dass hier Hoppe spricht.

Sichter
Hindemith

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