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Quelle:Pes/Jann 1998

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Werner Jann
Titel    Neues Steuerungsmodell
Sammlung    Handbuch zur Verwaltungsreform
Herausgeber    Bernhard Blanke
Ort    Opladen
Verlag    Leske + Budrich
Jahr    1998
Seiten    70-80
ISBN    3-8100-1808-2

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Pes/Fragment 025 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:09:35 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jann 1998, Pes, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Cassiopeia30, Plaqueiator, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 9-23
Quelle: Jann 1998
Seite(n): 71, Zeilen: li. 32-49; re. 1-13
Ausgangspunkt der Diskussion über ein neues Steuerungsmodell war zu Beginn der 90er Jahre eine zunehmende Unzufriedenheit mit den überkommenen Funktionsweisen und Ergebnissen der kommunalen Verwaltung bei Bürgern, Politikern und Mitarbeitern der Kommunen.[12] Dieser Zustand wurde mit einem Schlagwort als organisierte Unverantwortlichkeit beschrieben.[13] Die Bewältigung der internen Probleme der Kommunalverwaltungen wurde nicht mehr in einer Reduzierung der staatlichen Aktivitäten und Leistungen gesehen, wie dies in den 8Oer Jahren aufgrund neo-liberaler Konzepte der Fall war. Vielmehr strebte man an, die internen Steuerungsmechanismen des öffentlichen Sektors zu verbesserten.[14] Die Ursachen für die Probleme der öffentlichen Verwaltung wurden in einer Reihe von "Steuerungsmängeln" gesehen.[15] Zum einen gab es eine "Effizienzlücke". Der Verwaltung fehlten Anreize zur ständigen, effizienten Mittelverwendung.[16] Ebenso wurde eine "Strategielücke" festgestellt. Der Verwaltung fehlte es an einer Orientierung, an klaren, mittelfristigen Entwicklungszielen und Prioritäten.[17]

[12] Banner, VOP 1/1991, 6.

[13] Banner, VOP 1/1994, 5.

[14] Jann, Handbuch der Verwaltungsreform, S. 71.

[15] KGSt Bericht 5/1993 S. 9 ff.

[16] Jann, Handbuch der Verwaltungsreform, S. 71.

[17] KGSt Bericht 5/1993 S. 9.

Ausgangspunkt der Diskussion über ein NSM war zu Beginn der 90er Jahre eine zunehmende Unzufriedenheit mit den überkommenen Funktionsweisen und Ergebnissen der Kommunalverwaltung bei Bürgern, Politikern und - vielleicht sogar in erster Linie - Mitarbeitern der öffentlichen Verwaltung, insbesondere ihrer Führungskräfte, die von Gerhard Banner unter dem polemischen Schlagwort der „organisierten Unverantwortlichkeit“ zusammengefaßt wurde. Die Entwicklung des NSM ist daher auch als „Revolution der Verwaltungschefs“ bezeichnet worden.

Die Bewältigung der internen Probleme wurde nicht in einer Reduzierung sozialstaatlicher Aktivitäten und Leistungen gesehen, wie in den seit den 80er Jahren populären neo-liberalen Konzepten zur Reduzierung der Staatstätigkeit, sondern in verbesserten internen Steuerungsmechanismen des öffentlichen Sektors, in einer Modernisierung der Binnenstrukturen der öffentlichen Verwaltung. Die Ursache der Probleme des öffentlichen Sektors, so die implizite Diagnose, besteht vorrangig in einer Reihe von „Steuerungslücken“. (KGSt 5/1993), z.B. in Form einer

- Effizienzlücke: fehlende Anreize zur ständigen, effizienten Mittelverwendung, - Strategielücke: fehlende Orientierung an klaren, mittelfristigen Entwicklungszielen und Prioritäten,

Anmerkungen

Der gesamte Abschnitt stammt letztendlich aus der Quelle, die dabei auftretenden wörtliche Übernahmen sind nicht als solche gekenzeichnet, und die Verweise auf die Quelle sind nicht ausreichend, um den Umfang der Übernahme für den Leser klarzustellen. Der Verweis auf KGSt 5/1993 ist auch in der Quelle zu finden.

Sichter
Plaqueiator Hindemith

[2.] Pes/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:09:39 Kybot
Fragment, Gesichtet, Jann 1998, Pes, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Cassiopeia30, Plaqueiator, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-12
Quelle: Jann 1998
Seite(n): 71, Zeilen: re. 14-39
[Eine "Managementlücke" bestand, da keine Instrumente zur Leistungsverbesserung

vorlagen. Einen Zwang zur Leistungsverbesserung, zur Strukturanpassung, zur] Ressourcenumschichtung oder zur Anpassung an Nachfrageänderungen gab es nicht.[19] Aufgrund der sinkenden Attraktivität des öffentlichen Sektors für engagierte Mitarbeiter und der unzureichenden Nutzung der vorhandenen Einsatzbereitschaft und Kreativität wurde den Gemeindeverwaltungen eine "Attraktivitätslücke" attestiert.[20] Abschließend zeigt die KGSt eine "Legitimitätslücke" in den deutschen Kommunen auf. Sie basiert auf einer fehlenden kontinuierlichen Rechenschaftslegung über Effizienz, Zielgenauigkeit und Qualität öffentlicher Leistungen; dies unter der Prämisse, daß Verwaltungsleistungen Geld wert sind.[21] Im Kern sprach sich die Kritik, die das Neue Steuerungsmodell gegen die klassische Bürokratie erhebt - wie sie Max Weber idealtypisch konzeptualisiert -, gegen den Mangel an Steuerungsfähigkeit der Kommunen aus.[22]

[19] KGSt Bericht 5/1993 S. 9.

[20] KGSt Bericht 5/1993 S. 11.

[21] KGSt Bericht 5/1993 S. 12.

[22] Bohret, VR 1996, 325; Jann, Handbuch der Verwaltungsreform, S. 71; Grimmer, Die Verwaltung 31 (1998), 481 (484); vgl. zur klassischen Dichotomie auch Jann, FS für Carl Böhret, S. 254 ff.

- Managementlücke: fehlender Zwang und fehlende Instrumente zur Leistungsverbesserung, zur Strukturanpassung, zu Ressourcenumschichtungen, zur Anpassung an Nachfrageänderungen,

- Attraktivitätslücke: sinkende Attraktivität des öffentlichen Sektors für engagierte Mitarbeiter, unzureichende Nutzung der vorhandenen Bereitschaft zu Engagement und Kreativität, - Legitimitätslücke: Unfähigkeit nachzuweisen, dass Verwaltungsleistungen durchaus ihr Geld wert sind, fehlende kontinuierliche Rechenschaftslegung über Effizienz, Zielgenauigkeit und Qualität öffentlicher Leistungen und daher schwindende Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

Im Kern richtet sich die Kritik gegen die klassische bürokratische Steuerung, wie sie von Max Weber idealtypisch konzeptualisiert wurde, die in Verbindung mit in Zeiten unproblematischen Haushaltswachstums angenommenen Gewohnheiten, zu gravierenden Mängeln in der internen Steuerung der Verwaltung aber auch der kommunalen Beteiligungen geführt habe.

Anmerkungen

Es sind viele Fußnoten gesetzt, aber dem Leser wird dabei keineswegs klar, dass wohl Jann die eigentliche Quelle der teilweise wörtlichen Übernahmen ist. Ein Verweis auf Jann existiert nur in der letzten Fußnote an zweiter Stelle.

Sichter
Plaqueiator

[3.] Pes/Fragment 026 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:09:41 Kybot
Fragment, Gesichtet, Jann 1998, Pes, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Cassiopeia30, Drhchc
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 23-27
Quelle: Jann 1998
Seite(n): 73, Zeilen: li, 44-66; re, 1-11
Nach den Berichten der KGSt[26] kann das Konzept des Neuen Steurungsmodells in drei Bereiche unterteilt werden. Zum einen ist dies der Aufbau einer unternehmensähnlichen, dezentralen Führungs- und Organisationsstruktur, [27] zum Zweiten die Outputsteuerung[28] und zum Dritten die Aktivierung der neuen Strukturen durch Wettbewerb und Kundenorientierung.[29]

[26] KGSt Bericht 19/1992; KGSt Bericht 5/1993; KGSt Bericht 6/1993; KGSt Bericht 8/1994; KGSt Bericht 14/1994; KGSt Bericht 15/1994; KGSt Bericht 8/1995; KGSt Bericht 10/1995. [27] KGSt Bericht 5/1993 S. 16. [28] KGSt Bericht 5/1993 S. 20; KGSt Bericht 8/1994. Zur Outputsteuerung im einzelnen auf S. 37 ff. [29] KGSt Bericht 5/1993 S. 22.

Nach dem in verschiedenen Berichten der KGSt seit Anfang der 90er Jahre skizzierten Konzept besteht das NSM im Kern aus drei - allerdings eng miteinander verbundenen - Elementen (vgl. ausführlich KGSt 5/1993):

1. dem Aufbau einer untemehmensähnlichen, dezentralen Führungs- und Organisationsstruktur, 2. der Outputsteuerung, d.h. Instrumenten zur Steuerung der Verwaltung von der Leistungsseite her, sowie 3. der Aktivierung dieser neuen Struktur durch Wettbewerb und Kundenorientierung.

Anmerkungen

Jann wird auf der gleichen Seite weiter oben als FN 23 referenziert. Man kann daher auch die Kategorie BauernOpfer vergeben, das Plagiat an sich ist jedoch unstrittig.

Sichter
Drhchc

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