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Quelle:Pf/EZB 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Europäische Zentralbank
Titel    Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet. Allgemeine Regelungen für die geldpolitischen Instrumente und Verfahren des Eurosystems
Ort    Frankfurt am Main
Verlag    Europäische Zentralbank
Datum    Februar 2005
URL    https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/gendoc2005de.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    8


Fragmente der Quelle:
[1.] Pf/Fragment 120 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-07-28 22:50:05 Schumann
BauernOpfer, EZB 2005, Fragment, Gesichtet, Pf, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 12-16
Quelle: EZB 2005
Seite(n): 9, 88, Zeilen: 9: re.Sp. 19 ff.: 88: 15 ff.
Die Offenmarktgeschäfte können im Hinblick auf ihre Zielsetzung, den Rhythmus und die Verfahren in vier Kategorien unterteilt werden: Hauptrefinanzierungsgeschäfte, längerfristige Refinanzierungsgeschäfte, Feinsteuerungsoperationen und strukturelle Operationen. Bei den Offenmarktgeschäften geht die Initiative von der EZB aus, die auch über das [einzusetzende Instrument und die Bedingungen für die Durchführung der Geschäfte entscheidet.477]

477 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 9 f.

Bei Offenmarktgeschäften geht die Initiative von der EZB aus, die auch über das einzusetzende Instrument und die Bedingungen für die Durchführung der Geschäfte entscheidet.

[Seite 88]

Im Hinblick auf ihre Zielsetzung, die Abstände, in denen sie durchgeführt werden, und die angewandten Verfahren können Offenmarktgeschäfte des Eurosystems in vier Kategorien unterteilt werden: Hauptrefinanzierungsgeschäfte, längerfristige Refinanzierungsgeschäfte, Feinsteuerungsoperationen und strukturelle Operationen.

Anmerkungen

Die Quelle ist genannt. Die Wörtlichkeit der Übernahme hätte gekennzeichnet werden können.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Pf/Fragment 121 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-07-28 22:57:30 Schumann
BauernOpfer, EZB 2005, Fragment, Gesichtet, Pf, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 15-19
Quelle: EZB 2005
Seite(n): 29, Zeilen: l.Sp. 17 ff.; r. Sp. 10 ff.
Geschäfte, die nach einem im Voraus angekündigten Zeitplan innerhalb von höchstens 24 Stunden von der Tenderankündigung bis zur Bestätigung des Zuteilungsergebnisses durchgeführt werden. Schnelltender werden in der Regel innerhalb von 60 Minuten nach der Tenderankündigung durchgeführt, wobei die Bestätigung direkt nach der Bekanntgabe des Zuteilungsergebnisses erfolgt.480

480 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 29.

Standardtender werden innerhalb von höchstens 24 Stunden von der Tenderankündigung bis zur Bestätigung des Zuteilungsergebnisses durchgeführt (wobei zwischen dem Ablauf der Gebotsfrist und der Bekanntgabe des Zuteilungsergebnisses etwa zwei Stunden liegen). [...]

[...]

Schnelltender werden in der Regel innerhalb einer Stunde nach der Tenderankündigung durchgeführt, wobei die Bestätigung direkt nach der Bekanntgabe des Zuteilungsergebnisses erfolgt.

Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 480 genannt. Die wörtliche Übernahme hätte gekennzeichnet werden können.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Pf/Fragment 123 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-02 09:31:48 Schumann
BauernOpfer, EZB 2005, Fragment, Gesichtet, Pf, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 123, Zeilen: 2-7, 9-18
Quelle: EZB 2005
Seite(n): 10, Zeilen: 10: li. Sp. 5 ff.; 17: re. Sp. letzter Absatz; 18: li. Sp. 1 ff.
Hauptrefinanzierungsgeschäfte sind die wichtigsten Offenmarktgeschäfte der Europäischen Zentralbank. Ihnen kommt bei der Verfolgung der Ziele der Offenmarktgeschäfte, nämlich die Zinssätze und Liquidität am Markt zu steuern und Signale bezüglich des geldpolitischen Kurses zu setzen, eine Schlüsselrolle zu. Über die Hauptrefinanzierungsgeschäfte wird dem Finanzsektor der grösste Teil des Refinanzierungsvolumens zur Verfügung gestellt. [...] Als Hauptrefinanzierungsgeschäfte dienen regelmässig stattfindende, liquiditätszuführende befristete Transaktionen in wöchentlichem Abstand und mit einer Laufzeit von einer Woche485. Sie werden dezentral von den nationalen Zentralbanken im Rahmen von Standardtendern durchgeführt.486

Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte sind regelmässige, liquiditätszuführende befristete Transaktionen in monatlichem Abstand und mit einer Laufzeit von in der Regel drei Monaten. Auch sie werden von den nationalen Zentralbanken im Wege von Standardtendern durchgeführt. Die längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte stellen dem Finanzsektor zusätzliche längerfristige Refinanzierungsmittel zur Verfügung und dienen somit zur Deckung einer Grundversorgung mit Zentralbankgeld.


485 Ursprünglich hatten die Hauptrefinanzierungsgeschäfte eine Laufzeit von zwei Wochen. Die EZB beschloss, ihre Laufzeit von März 2004 an auf eine Woche zu verkürzen. Der Grund lag darin, dass in der Vergangenheit zeitweise massive Spekulationen über eine bevorstehende Zinsveränderung das Bietungsverhalten der Kreditinstitute bei den Hauptrefinanzierungsgeschäften negativ beeinflusst hatten. Die Verkürzung der Laufzeit der Hauptrefinanzierungsgeschäfte soll verhindern, dass Zinsspekulationen von einer Erfüllungsperiode in die nächste überspringen. Näher dazu: EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Die Geldpolitik der EZB, Frankfurt am Main, 2004, S. 85 f.

486 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 10.

[Seite 17]

Hauptrefinanzierungsgeschäfte sind die wichtigsten Offenmarktgeschäfte des Eurosystems; ihnen kommt bei der Verfolgung der Ziele der Offenmarktgeschäfte – nämlich die Zinssätze

[Seite 18]

und Liquidität am Markt zu steuern und Signale bezüglich des geldpolitischen Kurses zu setzen – eine Schlüsselrolle zu.

[Seite 10]

• Als Hauptrefinanzierungsgeschäfte dienen regelmäßig stattfindende liquiditätszuführende befristete Transaktionen in wöchentlichem Abstand und mit einer Laufzeit von in der Regel einer Woche. [...] über sie [Hauptrefinanzierungsgeschäfte] wird dem Finanzsektor der größte Teil des Refinanzierungsvolumens zur Verfügung gestellt.

Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte sind liquiditätszuführende befristete Transaktionen in monatlichem Abstand und mit einer Laufzeit von normalerweise drei Monaten. Über diese Geschäfte sollen den Geschäftspartnern zusätzliche längerfristige Refinanzierungsmittel zur Verfügung gestellt werden. Sie werden von den nationalen Zentralbanken im Wege von Standardtendern durchgeführt.

Anmerkungen

Klassisches Bauernopfer: Die Quelle ist in Fußnote 486 für einen Satz genannt, aber sowohl davor wie danach wird der Inhalt (und großteils auch der Wortlaut) aus ihr übernommen.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Pf/Fragment 124 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-06-28 22:46:01 Schumann
BauernOpfer, EZB 2005, Fragment, Gesichtet, Pf, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 1-4, 9-16, 114-117
Quelle: EZB 2005
Seite(n): 10, 19, Zeilen: 10: li. Sp. 27 ff.; re. Sp. 3 ff.; 19: li. Sp. 10 ff.
Im Allgemeinen verfolgt die Europäische Zentralbank mit diesen Geschäften nicht die Absicht, dem Markt Signale zu geben. Die Geschäfte werden deshalb im Regelfall als Zinstender mit vorangekündigtem Liquiditätsvolumen durchgeführt.487 Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte stellen nur einen kleinen Teil488 des gesamten Refinanzierungsvolumens dar489 und werden dezentral von den nationalen Zentralbanken als Standardtender durchgeführt.490

Feinsteuerungsoptionen werden je nach Bedarf zur Steuerung der Marktliquidität und der Zinssätze durchgeführt. Mit Feinsteuerungsoptionen kann Liquidität abgeschöpft oder auch zugeführt werden. Sie haben insbesondere die Aufgabe, die Auswirkungen unerwarteter und unerwünschter marktmässiger Liquiditätsschwankungen auf die Zinssätze auszugleichen.491 Die Feinsteuerung erfolgt in erster Linie über befristete Transaktionen492 und wird in der Regel von den nationalen Zentralbanken493 über Schnelltender durchgeführt. Da unter Umständen bei unerwarteten Marktentwicklungen schnell gehandelt werden muss, wird bei der Auswahl der Verfahren zur Abwicklung dieser [Geschäfte ein hohes Mass an Flexibilität gewahrt.]


487 ISSING, OTMAR, Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, in: SIMMERT, DIETHARD B./WELTEKE, ERNST (Hrsg.), Die Europäische Zentralbank: Europäische Geldpolitik im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Politik, Stuttgart, 1999, S. 110.

488 Über das Instrument der längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte werden ca. 25 % des gesamten Refinanzierungsvolumens abgedeckt. Siehe: EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Die Geldpolitik der EZB, Frankfurt am Main, 2004, S. 87.

489 Folglich dienen die längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte nicht zur Weitergabe von Zinssignalen an die Märkte.

490 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 10.

491 Feinsteuerungsoperationen sind wichtig zur Unterstützung des reibungslosen Funktionierens der Märkte und zur Liquiditätsbereitstellung in extremen Ausnahmesituationen, wie dies beispielsweise nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA der Fall war.

492 Feinsteuerungsoperationen können seltener auch in Form von endgültigen Käufen und Verkäufen, Devisenswapgeschäften und durch Hereinnahme von Termineinlagen durchgeführt werden.

493 Der EZB-Rat entscheidet, ob in Ausnahmefällen Feinsteuerungsoperationen von der EZB selbst durchgeführt werden.

Im Allgemeinen verfolgt das Eurosystem mit diesen Geschäften nicht die Absicht, dem Markt Signale zu geben, und tritt deshalb im Regelfall als Preisnehmer auf.

Feinsteuerungsoperationen werden von Fall zu Fall zur Steuerung der Marktliquidität und der Zinssätze durchgeführt, und zwar insbesondere, um die Auswirkungen unerwarteter marktmäßiger Liquiditätsschwankungen auf die Zinssätze auszugleichen. Die Feinsteuerung erfolgt in erster Linie über befristete Transaktionen, u. U. aber auch in Form von endgültigen Käufen bzw. Verkäufen, Devisenswapgeschäften und der Hereinnahme von Termineinlagen. [...] Der EZB-Rat kann entscheiden, ob in Ausnahmefällen bilaterale Feinsteuerungsoperationen von der EZB selbst durchgeführt werden.

[Seite 19]

Da unter Umständen bei unerwarteten Marktentwicklungen rasch gehandelt werden muss, ist es wünschenswert, dass bei der Auswahl der Verfahren und operationalen Merkmale zur Abwicklung dieser Geschäfte ein hohes Maß an Flexibilität beibehalten wird: [...]

Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 490 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[5.] Pf/Fragment 126 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-06-28 22:56:29 Schumann
BauernOpfer, EZB 2005, Fragment, Gesichtet, Pf, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 1-3, 12-13, 112-119
Quelle: EZB 2005
Seite(n): 17, 20, Zeilen: 17: li. Sp. 32 ff.; re. Sp. 2 ff.; 20: li. Sp. 3 ff.
[Als befristete Transaktionen werden] Geschäfte bezeichnet, bei denen die EZB notenbankfähige Sicherheiten498 im Rahmen von Rückkaufsvereinbarungen kauft oder verkauft oder Kredite gegen notenbankfähige Sicherheiten gewährt.499 Sie stellen temporäre Offenmarktgeschäfte dar, bei denen Mittel nur für eine begrenzte, im Voraus festgelegte Zeit zur Verfügung gestellt werden. Die befristeten Transaktionen können entweder als Pensionsgeschäfte (Repo-Geschäfte)500 oder in Form von besicherten Krediten (Refi-Geschäfte)501 durchgeführt werden.502

Als endgültige Offenmarkttransaktionen werden Geschäfte bezeichnet, bei denen die EZB notenbankfähige Sicherheiten am Markt endgültig kauft oder verkauft. Ihnen fehlt die Rückkaufsvereinbarung, wie sie bei den befristeten Transaktionen existiert. Das Eigentum an den gehandelten Wertpapieren wird somit auf den Käufer übertragen. Diese Transaktionen werden nur zur Beeinflussung der strukturellen Liquidität und zur Feinsteuerung genutzt. Dabei [kann es sich um liquiditätszuführende (endgültiger Kauf) oder liquiditätsabsorbierende (endgültiger Verkauf) Transaktionen handeln.]


498 Die Europäische Zentralbank akzeptiert ein breites Spektrum für ihre Sicherheiten. Unter Sicherheiten werden solche Wertpapiere verstanden, die die EZB auf Grund bestimmter Bonitätskriterien zur Absicherung von Offenmarktgeschäften akzeptiert. Nicht nur marktfähige Schuldtitel, sondern auch nicht marktfähige Sicherheiten, die für die internationalen Finanzmärkte und Banksysteme von besonderer Bedeutung sind, können als notenbankfähige Sicherheiten dienen. Die Zulassungskriterien werden entweder von der EZB oder den nationalen Zentralbanken nach Zustimmung der EZB festgelegt. Siehe dazu: EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 12.

499 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 17.

500 Unter Pensionsgeschäften wird der Kauf von Wertpapieren durch die EZB mit gleichzeitiger Vereinbarung des Rückkaufs durch die Kreditinstitute verstanden. Dabei wird das Eigentum an dem Vermögenswert auf den Gläubiger übertragen. Die Parteien vereinbaren gleichzeitig, das Geschäft durch eine Rückübertragung des Vermögenswertes auf den Schuldner zu einem zukünftigen Zeitpunkt wieder umzukehren.

501 Besicherte Kredite werden in Form einer Verpfändung durchgeführt. Dabei wird ein rechtswirksames Sicherungsrecht an den als Pfänder hinterlegten Vermögenswerten eingeräumt, wobei aber unter der Annahme, dass der Schuldner seine Verpflichtung erfüllen wird, das Eigentum an dem Vermögenswert beim Schuldner verbleibt.

502 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 17.

Als befristete Transaktionen werden Geschäfte bezeichnet, bei denen das Eurosystem notenbankfähige Sicherheiten im Rahmen von Rückkaufsvereinbarungen kauft oder verkauft oder Kreditgeschäfte gegen Verpfändung notenbankfähiger Sicherheiten durchführt. [...]

Die nationalen Zentralbanken können befristete Transaktionen entweder als Pensionsgeschäfte durchführen (d. h., das Eigentum an dem Vermögenswert wird auf den Gläubiger übertragen, und die Parteien vereinbaren gleichzeitig, das Geschäft durch eine Rückübertragung des Vermögenswerts auf den Schuldner zu einem zukünftigen Zeitpunkt wieder umzukehren) oder in Form von besicherten Krediten (d. h., es wird ein rechtswirksames Sicherungsrecht an den als Pfänder hinterlegten Vermögenswerten eingeräumt, wobei aber unter der Annahme, dass der Schuldner seine Verpflichtungen erfüllen wird, das Eigentum an dem Vermögenswert beim Schuldner verbleibt).

[Seite 20]

Als endgültige Offenmarkttransaktionen werden Geschäfte bezeichnet, bei denen das Eurosystem notenbankfähige Sicherheiten endgültig am Markt kauft oder verkauft. Endgültige Käufe bzw. Verkäufe am offenen Markt werden nur zur Beeinflussung der strukturellen Liquidität und zur Feinsteuerung genutzt. [...]

[...]

• Es kann sich sowohl um liquiditätszuführende (endgültiger Kauf) als auch liquiditätsabsorbierende (endgültiger Verkauf) Transaktionen handeln.

Anmerkungen

In Fn. 499 und 502 ist die Quelle genannt.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[6.] Pf/Fragment 127 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-05 11:04:08 Schumann
BauernOpfer, EZB 2005, Fragment, Gesichtet, Pf, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 1-22.23-24
Quelle: EZB 2005
Seite(n): 20, 21, 22, Zeilen: 20: l.Sp. 28 ff.; 21: l.Sp. 21 ff.; 22: l.Sp. 1 ff., r.Sp. 3 ff.
[Dabei] kann es sich um liquiditätszuführende (endgültiger Kauf) oder liquiditätsabsorbierende (endgültiger Verkauf) Transaktionen handeln. Die endgültigen Käufe bzw. Verkäufe finden unregelmässig statt und werden in der Regel dezentral von den nationalen Zentralbanken bilateral, d.h. ohne Tenderverfahren, durchgeführt.503

Bei Devisenswapgeschäften, die von der Europäischen Zentralbank durchgeführt werden, handelt es sich um die gleichzeitige Vornahme einer Kassa- und einer Termintransaktion in Euro gegen Fremdwährung. Dabei kauft (oder verkauft) die EZB Euro per Kasse gegen eine Fremdwährung und verkauft (oder kauft) diese gleichzeitig per Termin zu einem festgelegten Datum.504 Die Devisenswapgeschäfte im Rahmen der geldpolitischen Instrumente dienen nicht der Beeinflussung des Euro-Wechselkurses, sondern werden zur Feinsteuerung eingesetzt und dienen der Steuerung der Liquidität und der Zinssätze am Markt. Die Swapsätze entsprechen dabei der Differenz zwischen dem Terminkurs und dem Kassakurs. Die Devisenswapgeschäfte können als liquiditätszuführende oder liquiditätsabsorbierende Geschäfte durchgeführt werden, finden unregelmässig statt und ihre Laufzeit ist nicht standardisiert. Die Devisenswapgeschäfte werden in der Regel dezentral von den nationalen Zentralbanken meist über Schnelltender505 durchgeführt.506

Die Europäische Zentralbank kann den Kreditinstituten die Hereinnahme verzinslicher Termineinlagen bei der Nationalbank des Mitgliedstaates anbieten, in dem sich die Niederlassung des Kreditinstituts befindet. [...] Die von den Kreditinstituten hereingenommenen Einlagen haben eine feste Laufzeit und [einen festen Zinssatz, die zum Zeitpunkt der Hereinnahme vereinbart werden.]


503 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 20.

504 In der Regel wird neben dem Termin auch der Kurs des Rückkaufs vereinbart.

505 Die Devisenswapgeschäfte können auch bilateral, d.h. ohne Tenderverfahren, abgewickelt werden.

506 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 21 f.

• Es kann sich sowohl um liquiditätszuführende (endgültiger Kauf) als auch liquiditätsabsorbierende (endgültiger Verkauf) Transaktionen handeln.

[...]

• Sie werden in der Regel dezentral von den nationalen Zentralbanken durchgeführt.

[Seite 21]

Bei Devisenswapgeschäften, die aus geldpolitischen Gründen durchgeführt werden, handelt es sich um die gleichzeitige Vornahme einer Kassa- und einer Termintransaktion in Euro gegen Fremdwährung. Sie werden zur Feinsteuerung eingesetzt und dienen hauptsächlich zur Steuerung der Liquidität und der Zinssätze am Markt.

RECHTSCHARAKTER

Als Devisenswapgeschäfte, die aus geldpolitischen Gründen durchgeführt werden, werden Geschäfte bezeichnet, bei denen das Eurosystem Euro per Kasse gegen eine Fremdwährung kauft (oder verkauft) und diese gleichzeitig per Termin zu einem festgelegten Datum verkauft (oder kauft). [...]

Der Swapsatz entspricht der Differenz zwischen dem Terminkurs und dem Kassakurs.

[Seite 22]

• Sie können als liquiditätszuführende oder liquiditätsabsorbierende Geschäfte durchgeführt werden.

[...]

• Ihre Laufzeit ist nicht standardisiert.

[...]

Das Eurosystem kann den Geschäftspartnern die Hereinnahme verzinslicher Termineinlagen bei der nationalen Zentralbank des Mitgliedstaats anbieten, in dem sich die Niederlassung des Geschäftspartners befindet. [...]

RECHTSCHARAKTER

Die von Geschäftspartnern hereingenommenen Einlagen haben eine feste Laufzeit und einen festen Zinssatz.

Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 503 und 506 genannt, doch ersteckt sich die Übernahme über die gekennzeichneten Bereiche hinaus.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[7.] Pf/Fragment 128 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-29 14:00:18 SleepyHollow02
EZB 2005, Fragment, KeineWertung, Pf, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 2-18
Quelle: EZB 2005
Seite(n): 20, 22, Zeilen: 20 r.Sp. 10 ff.; 22 l.Sp. 4 ff.
Die nationalen Zentralbanken stellen im Gegenzug für die Einlage keine Sicherheiten zur Verfügung. Termineinlagen werden nur zur Feinsteuerung eingesetzt, um Liquidität am Markt abzuschöpfen. Die Hereinnahme von Termineinlagen findet unregelmässig statt, ihre Laufzeit ist nicht von vornherein standardisiert und die Hereinnahme erfolgt in der Regel über Schnelltender507 dezentral durch die nationalen Zentralbanken.508

Die Europäische Zentralbank kann Schuldverschreibungen emittieren, welche eine Verbindlichkeit der EZB gegenüber dem Inhaber der Schuldverschreibung darstellen. Diese Schuldverschreibungen werden mit dem Ziel emittiert, die strukturelle, also längerfristige Liquiditätsposition des Finanzsektors gegenüber dem Eurosystem zu beeinflussen. Dadurch kann die EZB Liquidität längerfristig binden und es wird bewusst am Markt ein Liquiditätsbedarf herbeigeführt oder vergrössert. Die Emission von Schuldverschreibungen dient der Liquiditätsabschöpfung und kann regelmässig oder unregelmässig erfolgen. Die Schuldverschreibungen haben eine Laufzeit von weniger als zwölf Monaten und ihre Emission wird dezentral durch die nationalen Zentralbanken über Standardtender abgewickelt.509


507 Obgleich die Hereinnahme von Termineinlagen grundsätzlich über Schnelltender erfolgt, sind bilaterale Geschäfte nicht ausgeschlossen.

508 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 22.

509 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Durchführung der Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet, Frankfurt am Main, 2005, S. 20 f.

Die EZB kann Schuldverschreibungen mit dem Ziel emittieren, die strukturelle Position des Finanzsektors gegenüber dem Eurosystem so zu beeinflussen, dass am Markt ein Liquiditätsbedarf herbeigeführt oder vergrößert wird.

RECHTSCHARAKTER

Die Schuldverschreibungen stellen eine Verbindlichkeit der EZB gegenüber dem Inhaber der Schuldverschreibung dar.

• Sie haben eine Laufzeit von weniger als zwölf Monaten. [...]

• Sie finden unregelmäßig statt.

• Ihre Laufzeit ist nicht standardisiert.

Termineinlagen sollen nur zur Feinsteuerung eingesetzt werden, um Liquidität am Markt abzuschöpfen.

RECHTSCHARAKTER

Die von Geschäftspartnern hereingenommenen Einlagen haben eine feste Laufzeit und einen festen Zinssatz. Die nationalen Zentralbanken stellen für die Einlage im Gegenzug keine Sicherheiten zur Verfügung.

Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 508 und 509 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02)

[8.] Pf/Fragment 135 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-07-01 15:13:07 Schumann
BauernOpfer, EZB 2005, Fragment, Pf, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 5-8, 11-18
Quelle: EZB 2005
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: li. Sp. 1 ff.; 13: li. Sp. 38 ff., re. Sp. 30 ff.
[Dennoch erfüllt der] überwiegende Teil der Kreditinstitute die Voraussetzungen nicht vollständig.538 Um als Geschäftspartner zugelassen zu werden, muss ein Kreditinstitut zunächst in das Mindestreservesystem der Europäischen Zentralbank einbezogen sein. Das Institut muss darüber hinaus finanziell solide sein und sämtliche operationellen Kriterien539 erfüllen, die eine effiziente Durchführung der geldpolitischen Geschäfte des Eurosystems gewährleisten.540

Ein zugelassenes Kreditinstitut kann die ständigen Fazilitäten in Anspruch nehmen und über Standardtender an Offenmarktgeschäften teilnehmen. Verfügt ein Kreditinstitut über Niederlassungen in mehreren Mitgliedstaaten, kann jede Niederlassung über die jeweilige nationale Zentralbank des Mitgliedstaates, in dem sie ansässig ist, an diesen Geschäften teilnehmen. Für die Teilnahme an Feinsteuerungsgeschäften kann die Europäische Zentralbank eine begrenzte Anzahl von Geschäftspartnern auswählen. Aus geldpolitischen Gründen durchgeführte Devisenswapgeschäfte werden mit devisenmarktaktiven Kreditinstituten abgeschlossen. Die Teilnehmer müssen dabei in der Lage sein, jederzeit grossvolumige Devisengeschäfte effizient durchzuführen. Der Kreis der Geschäftspartner ist hierbei auf diejenigen Institute beschränkt, die für Devisenmarktinterventionen des Eurosystems ausgewählt wurden.541


538 Von den Ende Juni 2003 im Eurogebiet ansässigen 6776 Kreditinstituten erfüllten nur 2243 die operationalen Kriterien für die Teilnahme an Offenmarktgeschäften. Siehe: EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Die Geldpolitik der EZB, Frankfurt am Main, 2004, S. 79.

539 Der Zugang zum TARGET-System ist eine der Voraussetzungen, um als Geschäftspartner des Eurosystems bei geldpolitischen Operationen zu fungieren.

540 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Die Geldpolitik der EZB, Frankfurt am Main, 2004, S. 79.

541 ISSING, OTMAR, Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, in: SIMMERT, DIETHARD B./WELTEKE, ERNST (Hrsg.), Die Europäische Zentralbank: Europäische Geldpolitik im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Politik, Stuttgart, 1999, S. 113.

Mindestreservepflichtige Institute gemäß Artikel 19.1 der ESZB-Satzung dür-

[Seite 12]

fen die ständigen Fazilitäten in Anspruch nehmen und an Offenmarktgeschäften über Standardtender teilnehmen. Für die Teilnahme an Feinsteuerungsgeschäften kann das Eurosystem eine begrenzte Anzahl von Geschäftspartnern auswählen. Bei endgültigen Käufen bzw. Verkäufen ist der Kreis der Geschäftspartner nicht von vornherein beschränkt. Devisenswapgeschäfte, die aus geldpolitischen Gründen durchgeführt werden, werden mit devisenmarktaktiven Instituten abgeschlossen. Der Kreis der Geschäftspartner ist hierbei auf diejenigen Institute beschränkt, die für Devisenmarktinterventionen des Eurosystems ausgewählt wurden und im Euro-Währungsgebiet ansässig sind.

[Seite 13]

• Die Geschäftspartner müssen sämtliche operationalen Kriterien erfüllen, die in vertraglichen oder öffentlich-rechtlichen Regelungen der betreffenden nationalen Zentralbank (oder der EZB) niedergelegt sind, um eine effiziente Durchführung der geldpolitischen Geschäfte des Eurosystems zu gewährleisten.

[...]

Bei Devisenswapgeschäften, die aus geldpolitischen Gründen durchgeführt werden, müssen die Teilnehmer in der Lage sein, jederzeit großvolumige Devisengeschäfte effizient durchzuführen.

Anmerkungen

Die Quelle ist in Fn. 538 und 540 genannt.

Sichter
(SleepyHollow02)

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