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Quelle:Pk/Fuchs 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Reinhard Fuchs
Titel    Entwicklungsstadien des Sporttreibens
Zeitschrift    Sportwissenschaft
Verlag    Karl Hofmann GmbH & Co
Jahr    2001
Jahrgang    31
Nummer    3
Seiten    255-281

Literaturverz.   

Nein
Fragmente    9


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Pk/Fragment 042 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 11:18:45 Kybot
Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 22-30
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 262, Zeilen: 20-29
5.3.3 Berliner Sportstadien-Modell

Das Berliner Sportstadien-Modell (BSM) wurde von Fuchs (2001) zur Erklärung des alltäglichen Sporttreibens entwickelt. Als Grundlage diente ihm dabei das Rubikonmodell Heckhausens (1987b), das TTM von Prochaska & Di Clemente (1984) sowie das Prozessmodell präventiven Handelns von Weinstein & Sandman (2002). Mit dem BSM wurde von Fuchs der Versuch unternommen, „das Denken der Stadientheoretiker und der Rubikonentwickler an dem ... Verhalten des alltäglichen Sporttreibens zusammenzuführen“ (2001, S. 262).

Im Folgenden wird der Versuch unternommen, das Denken der Stadientheoretiker und der Rubikonmodell-Entwickler an dem uns interessierenden Verhalten des alltäglichen Sporttreibens zusammenzuführen.

5 Das Berliner Sportstadien-Modell (BSM)

In diesem Abschnitt wird ein eigenes Stadienmodell für den Verhaltensbereich des alltäglichen Sporttreibens vorgestellt. Dieses Modell gründet einerseits auf Vorstellungen des Transtheoretischen Modells und des Prozessmodells präventiven Handelns und andererseits auf den handlungstheoretischen Konzepten des Rubikonmodells.

Anmerkungen

Der Autor hat hier nur auszugsweise zitiert. Einen erheblichen teil hat er neu formuliert wiedergegeben ohne dies als Übernahme gekennzeichnet zu haben.

Sichter
Bummelchen

[2.] Analyse:Pk/Fragment 043 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 11:18:55 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 3-6
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 262, Zeilen: S.262, 29-32
Das BSM umfasst acht Handlungsstadien (vgl. Abb. 5.3), von denen zwei prädezisional und sechs postdezisional sind (Fuchs, 2001; 2003). In der Abbildung 5.3 wird auch bildhaft verdeutlicht, wie das BSM hinsichtlich seiner Phasen gegenüber dem Rubikonmodell einzuordnen ist. Der neue Entwurf trägt die Bezeichnung Berliner Sportstadien-Modell (BSM) und ist in Abb. 1 graphisch skizziert. Das BSM unterscheidet acht distinkte Handlungsstadien; zwei davon sind prädezisionaler, die restlichen sechs postdezisionaler Natur.
Anmerkungen

Sieht für sich genommen vielleicht harmlos aus. Guckt man aber vorher und hinterher, sieht man, dass hier die Übernahme von Formulierungen, Aufbau und Inhalten nahtlos fortgesetzt wird.

Sichter
Bummelchen

[3.] Analyse:Pk/Fragment 043 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-07 10:02:08 Graf Isolan
Fragment, Fuchs 2001, KeineWertung, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Frangge
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 7-12
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 260, Zeilen: 13-19
Für Fuchs ist an Stadienmodellen die Annahme bestimmend, dass mit dem Übergang vom einen Stadium zum nächsten qualitative Veränderungen eintreten, die sich auf der Ebene des Denkens, der Gefühle, der generellen Bewusstseinslage oder des Verhaltens festmachen lassen. Ziel des BSM war es deshalb die konditions- und motivationspsychologischen Qualitäten der Stadien genauer herauszuarbeiten und zu fundieren. Entscheidend an den Stadientheorien ist die Annahme, dass mit dem Übergang von einem Stadium zum nächsten qualitative Veränderungen eintreten, sei es auf der Ebene des Denkens, der Gefühle, der generellen Bewusstseinslage oder des Verhaltens. Ziel der Weiterentwicklung der Stadienmodelle muss deshalb sein, diese je spezifischen kognitions- und motivationspsychologischen Qualitäten eines Stadiums genauer herauszuarbeiten und theoretisch zu fundieren.
Anmerkungen

Hier findet nur eine minimale Abänderung des Originaltextes statt. Zwar lässt Pk "beiläufig" den Namen des ursprünglichen Autors fallen. Das kann aber weder eine ordentliche Quellenangabe noch die Kennzeichnung der übernommenen Formulierungen als Zitate ersetzen. <br/>Bezeichnend ist, dass aus dem "kognitionspsychologisch" der Vorlage bei Pk ein "konditionspsychologisch" wird.

Sichter

[4.] Analyse:Pk/Fragment 044 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-07 10:05:10 Graf Isolan
Fragment, Fuchs 2001, KeineWertung, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-10
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 262-263, Zeilen: S.262, 33-40 - S.263, 1.2-3.4
Präkontemplation

Die Phase der Präkontemplation ist dadurch gekennzeichnet, dass die betroffene Person noch nicht ernsthaft über die Zielhandlung (Sporttreiben) nachdenkt. Das Sporttreiben stellt hier noch keinen eigenständigen Wunsch dar, der zu einem Ausgangspunkt prädezisionaler Motivationsprozesse werden könnte. Ebenso wenig wird das Sporttreiben als Handlung in Erwägung gezogen, um einen anderen Wunsch (z. B. abzunehmen) realisieren zu können (vgl. Fuchs, 2001, S. 262). Deshalb ist dieses Stadium der prädezisionalen Phase vorgelagert. Möglich erscheint in dieser Phase eine defensive Grundhaltung, die das Nichthandeln rechtfertigt.

Präkontemplation

Im Stadium der Präkontemplation wird - wie auch bei PROCHASKA/DICLEMENTE - kein Sport getrieben und auch nicht ernsthaft über das Sporttreiben nachgedacht. Selbst sportlich aktiv zu werden ist für Menschen in diesem Stadium kein eigenständiger Wunsch (i. S. GOLLWITZERS), der zum Ausgangspunkt prädezisionaler Motivationsprozesse werden könnte. Sporttreiben wird auch nicht als Handlung in Erwägung gezogen, die die Realisierung eines anderen Wunsches (z. B. gesund zu bleiben) dienen könnte. Das Stadium der Präkontemplation ist deshalb der

[S 263]

[präde-]zisionalen Phase noch vorgelagert. Charakteristisch - aber nicht zwingend notwendig - ist hier eine defensive Grundhaltung, die auf Rechtfertigen des Nicht-Aktivseins [...] abzielt.

Anmerkungen

Die übliche Vorgehensweise: partielles Ersetzen durch Synonyme, geringfügige Umstellung der Reihenfolge, manchmal gekürzt - aber auch wortwörtliche Übernahmen. das Original bleibt unverkennbar, und die Übernahme setzt sich über das gekennzeichnete vermeintliche Ende hinaus fort.

Die vorliegende Seite bei Pk wird durch eine exakte Kopie des Übersichtsbild aus Fuchs (2001) komplettiert, welche nur durch "vgl." gekennzeichnet ist.

Sichter

[5.] Analyse:Pk/Fragment 045 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 11:19:27 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 10-23
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 264, Zeilen: 1-3, 6-7, 9-10, 12-19
Kontemplation

Die Phase der Kontemplation ist im BSM durch das Nachdenken einer Person über ein aktives Sporttreiben gekennzeichnet. Es ist mit der prädezisionalen Motivationsphase des Rubikonmodells vergleichbar (vgl. Kap. 6). In dieser Phase geht es um ein Abwägen der möglichen positiven und negativen Folgen der Zielhandlung. Personen der realitätsorientierten Bewusstseinslage sind für neue Informationen relativ offen, da sie bislang keine in Erwägung gezogene Handlung rechtfertigen müssen. Die zeitliche Länge der Phase des Abwägens kann je nach Schwere (vgl. Achtziger & Gollwitzer, 2006, S. 279) länger oder kürzer dauern und ist von Person zu Person unterschiedlich. Im BSM wird anders als im gleichnamigen Stadium des TTM dafür kein zeitlicher Rahmen festgelegt. Zur Beendigung der Kontemplation entscheidet sich eine Person entweder für oder gegen das Sporttreiben. Falls beides nicht der Fall ist, bleibt sie weiter in dieser Phase (vgl. Fuchs, 2001, S. 264).

Kontemplation

Im Unterschied dazu denken Personen auf der Stufe der Kontemplation bereits ernsthaft darüber nach, eventuell selbst sportlich aktiv zu werden. [...] Das Stadium der Kontemplation ist mit der prädezisionalen Motivationsphase des Rubikonmodells vergleichbar. [...] Es geht um das Abwägen der möglichen Folgen des eigenen sportlichen Engagements. Die Person ist für neue Informationen relativ offen - [...], weil sie sich noch alle Optionen offenhält und alles in Erwägung ziehen kann. Da noch nichts entschieden ist, braucht sie auch nichts zu rechtfertigen. Die Phase des kontemplativen Abwägens der Vor- und Nachteile einer möglichen Sportteilnahme mag innerhalb weniger Stunden oder Tage über die Bühne gehen, der ganze Vorgang kann sich aber auch über Monate oder Jahre hinziehen. Das Stadium der Kontemplation endet entweder mit einer expliziten Entscheidung für oder gegen das Sporttreiben - oder die Person verbleibt im Kontemplationsstadium, [...]

Anmerkungen

Wie gehabt.

Sichter
Bummelchen

[6.] Analyse:Pk/Fragment 046 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 11:19:35 Kybot
Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 6-21
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 264-265, Zeilen: S.264, 30-32.34-35.37-38.39-45 - S. 265, 1-3.4-6.15-16.17-19
Disposition

Fuchs beschreibt das Stadium der Disposition ganz im Sinne von Gollwitzer & Malzacher (1996) mit den konstitutiven Variablen „Vorliegen einer Zielintention“ und „veränderte Bewusstseinslage“ als kognitives Ergebnis der vorangegangenen Kontemplationsphase. Eine Grundsatzentscheidung für das Sporttreiben ist zu diesem Zeitpunkt getroffen. Wie die Zielhandlung realisiert wird bleibt aber zunächst noch offen. Das mögliche Sportengagement wird vorgeplant. Aus diesem Grund werden hier die Fragen geklärt, wann Sport getrieben werden soll, welche Sportart(en) ausgeübt werden soll(en) und wie oft diese Sportart(en) ausgeübt werden. Diese vage Zielintention stellt noch keinen Zwang dar, das vorgenommene Verhalten unbedingt durchführen zu müssen. Die veränderte Bewusstseinslage ist nun realisierungsorientiert. Die gesamte Wahrnehmung ist auf das Wie des Handlungsvollzugs gelenkt, d.h. auf die Realisierung der Zielintention ausgerichtet. Diese Phase kann wiederum einige Wochen und Monate andauern, bevor man sich in die nächst höhere Phase (Präaktion) begibt oder in eine vorherige Phase (Kontemplation) zurückfällt.

Disposition

Zentrales Merkmal des von uns neu postulierten Stadiums der Disposition ist das Vorliegen einer Zielintention im Sinne von GOLLWITZER/MALZACHER (1996) [...] Diese Zielintention ist das kognitive Ergebnis der vorangegangen Kontemplationsphase [...]; sie hat aber zunächst nur eine Art Grundsatzentscheidung getroffen, [...] Die Details der Handlungsrealisierung sind bei derartigen Zielintentionen noch nicht festgelegt. Offen bleibt deshalb zunächst, wann die Person mit dem Schwimmen anfangen wird, welches Schwimmbad sie auswählt, an welchem Wochentag, zu welcher Uhrzeit und eventuell mit wem zusammen sie geht. Das Vorliegen einer solchen noch eher vagen Zielintention ist natürlich keine Garantie dafür, dass es auch tatsächlich zur Realisierung der Sporthandlung kommen wird, [...]

[S 265]

[Die] Person befindet sich nämlich, nachdem die Zielintention gefasst ist, in einer veränderten Bewusstseinslage, die jetzt nicht mehr wie zuvor realitäts-, sondern realisierungsorientiert ist (GOLLWITZER 1996). [...]; es geht jetzt nicht mehr um das Ob-Überhaupt, sondern vorrangig um das Wie des Handlungsvollzugs. Der Kopf ist frei für Überlegungen zur Realisierung der Zielintention [...] Dieser Zustand kann sich über Wochen und Monate hinziehen, wobei [...] man - der Metapher zum Trotz - die nächste Möglichkeit ergreift, sich über den Rubikon wieder dorthin zurückzuziehen, von wo aus man einst losgezogen war, also ins Stadium der Kontemplation [...].

Anmerkungen

Das Original wird in kleine Stücke gebrochen und diese versehen mit leicht verändertem Füllmaterial wieder in der alten Reihenfolge zusammengesetzt. Das im Original genannte Beispiel wird durch ein äquivalentes ersetzt.

Sichter
Bummelchen

[7.] Analyse:Pk/Fragment 047 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 11:19:45 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 1-9, 11-20
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 265-266, Zeilen: S.265, 22-30.32-33.35-37.39-43.45
Präaktion

Die Phase der Präaktion wird erreicht, wenn die Modalitäten der Handlungsrealisierung bereits feststehen. Die Person hat eine Realisierungs-Intention entwickelt, d.h., sie hat sich für das oben beschriebene wie, was und wo der eigenen Handlung entschieden. Für den Fall des Sporttreibens kann das bedeuten, dass eine Person bereits ein entsprechendes Sportangebot herausgesucht und entschieden hat, wann und wo mit diesem begonnen werden soll. Eine genaue Vorstellung des Handlungsverlaufs erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit einer Handlungsdurchführung. [...] Für Fuchs hat eine solch präzise Realisierungsintention die Aussagekraft, dass es nachher mit einer großen Wahrscheinlichkeit auch zu einer entsprechenden Handlungsinitiierung kommt, auch wenn dies nicht zwingend so ablaufen muss (vgl. 2001, S. 265). Die Ausführung einer noch so durchdachten Handlungsplanung kann möglicherweise durch ein plötzlich eintretendes Ereignis wie Krankheit oder Kursausfall verhindert werden. Es kann zu einer Verzögerung oder einem Scheitern der Handlungsrealisierung kommen. Beim Scheitern kehrt die Person entweder wieder in das Stadium der Disposition oder sogar ganz in das Stadium der Kontemplation bzw. Präkontemplation zurück.

[...] Zustand, in dem sich eine Person bereits grundsätzlich zum Sporttreiben entschlossen, das Was, Wann, Wo und Wie aber noch nicht präzisiert hat.

Präaktion

Stehen die Modalitäten der Handlungsrealisierung bereits fest, dann soll unserem Modell zufolge vom Stadium der Präaktion gesprochen werden. Aus der bislang nur vagen Zielintention ist eine präzisere „Realisierungs-Intention" (GOLLWITZER/ MALZACHER 1996) hervorgegangen. Die Person hat sich jetzt festgelegt, welche Sportart sie betreiben will [...] und weiß jetzt auch schon genau, wann und wo es losgehen wird. [...] Eine solche präzise Realisierungs-Intention bietet sicher eine gute Gewähr dafür, dass es auch tatsächlich zur Handlungs-Initiierung und -durchführung kommen wird; [...] Noch so gute Handlungsplanungen können durch unvorhersehbare Ereignisse (Krankheit, Kursausfall usw.) an ihrer Verwirklichung gehindert werden. Kommt es zum Scheitern der Handlungsrealisierung, dann kehrt die Person entweder in das unmittelbar vorangegangene Stadium der Disposition zurück, [...] oder die Person fällt ganz in die prädezisionalen Stadien der Kontemplation oder Präkont-[emplation zurück.]

Anmerkungen

Das "oben beschriebene wie, was und wo" findet sich nicht bei Pk, wohl aber - wie so viele andere Formulierungen - bei Fuchs (2001). Ansonsten dieselbe Vorgehensweise wie immer.

Sichter
Bummelchen

[8.] Analyse:Pk/Fragment 048 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-07 10:06:53 Graf Isolan
Fragment, Fuchs 2001, KeineWertung, Pk, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1-3, 6-11
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 266, Zeilen: 12-20
Probleme bei der Handlungsdurchführung können durch Handlungshindernisse entstehen. In dem BSM werden in diesem Zusammenhang von der Person nicht beeinflussbare Ereignisse wie eine zeitliche Kursverschiebung genannt. [...] Treten solche Handlungshindernisse auf, hat die Person entweder die Möglichkeit, dies durch eine erhöhte Anstrengungsbereitschaft zu kompensieren, oder es kommt zu einem vorzeitigen Abbruch der Handlung. Entscheidend für die Überwindung der Handlungshindernisse sind zum einen die Stärke der Zielintention und zum anderen volitionale Prozesse der Handlungssteuerung. Die Handlungsführung gestaltet sich umso schwieriger, je mehr Handlungshindernisse überwunden werden müssen (z. B., wenn der Termin eines Kurses kurzfristig auf einen anderen Tag verschoben wird). Treten solche Handlungshindernisse auf, dann muss die Person kurzfristig ihre Anstrengungsbereitschaft erhöhen oder den Abbruch der Sporthandlung in Kauf nehmen (HECKHAUSEN 1989, 214 f.). Ob es zur Steigerung der aktuellen Anstrengungsbereitschaft kommt, ist nicht nur von der Stärke der Zielintention abhängig, sondern auch von den volitionalen Prozessen der Anstrengungsregulation.
Anmerkungen
Sichter

[9.] Analyse:Pk/Fragment 048 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-05 11:20:05 Kybot
Fragment, Fuchs 2001, Gesichtet, Pk, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen, Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 25-33
Quelle: Fuchs 2001
Seite(n): 266, Zeilen: 32-42
Habituation

Wird die implementierte Handlung über einen längeren Zeitraum und trotz möglicher auftretender Schwierigkeiten (Barrieren) aufrechterhalten, spricht man von einer Habituationsphase. Im Transtheoretischen Modell von Prochaska & DiClemente (1992) wird von einer Habituation dann gesprochen, wenn die Aufrechterhaltung der Handlung mindestens sechs Monate andauert. Fuchs verweist in diesem Zusammenhang auf die Schwierigkeit der Grenzziehung zwischen dem Stadium der Implementierung und der Habituation (vgl. 2001, S. 267). Für ihn ist nicht die zeitliche Komponente ausschlaggebend, sondern die Aufrechterhaltung [der Handlung trotz einsetzender Barrieren.]

Habituation

Die Grenzziehung zwischen dem Stadium der Implementierung und dem der Habituation gestaltet sich besonders schwierig. Im Transtheoretischen Modell wird zur Definition der Stufen der Aufrechterhaltung (Maintenance) das zeitliche Kriterium „länger als sechs Monate regelmäßige Sportaktivität" herangezogen. Zweifellos ist die Beobachtung, dass eine Handlung mit Regelmäßigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg ausgeübt wird, ein wichtiger Hinweis darauf, dass sie zur Gewohnheit geworden sein könnte (habituiert wurde). Zweifellos ist die Beobachtung, dass eine Handlung mit Regelmäßigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg ausgeübt wird, ein wichtiger Hinweis darauf, dass sie zur Gewohnheit geworden sein könnte (habituiert wurde). Von habituellem Verhalten wollen wir sprechen, wenn es der Person gelungen ist, die Handlung - trotz immer wieder auftretender Barrieren - fest in den Alltag zu integrieren; [...]

Anmerkungen

Durcheinandergewürfelt, gekürzt, aber alles ist da - zum Teil in Originalformulierungen. Guckar: Bei der 2. Sichtung auf "verdächtig" Hindemith: Es besteht die Möglichkeit, dass es sich beim "Transtheoretischen Modell" um ein Standarmodell handelt, und die wörtlich übernommenen Textfragmente Teil der Standardbeschreibung des Modells ist.

Sichter
Bummelchen Guckar Hindemith (V)

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